Rinderspacher zur Flüchtlingsmisere

München (pressrelations) –

Rinderspacher zur Flüchtlingsmisere

Der Fraktionschef der bayerischen SPD, Markus Rinderspacher, hat der CSU vorgeworfen, in der Flüchtlingspolitik kein vernünftiges Krisenmanagement zu betreiben. Im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, Radiowelt am Morgen) sagte Rinderspacher: „Von einem vernünftigen Krisenmanagement erwartet man auch, dass schnelle Lösungen herbeigeführt werden.“

Tatsächlich aber habe es Sozialministerin Müller innerhalb eines Jahres nicht geschafft, weitere Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge zu schaffen. Rinderspacher forderte in dieser Hinsicht „tatkräftigeres Handeln“. Seiner Ansicht nach „hätte eine Erstaufnahmeeinrichtung bereits im Frühjahr oder im Frühsommer eröffnet werden müssen“.

Nach dem erbitterten Schlagabtausch im Landtag letzte Woche verwies Rinderspacher darauf, dass die Menschen „eine konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg“ erwarteten. Der SPD-Politiker stellte deshalb klar: „Meine Türe steht für Herrn Seehofer immer offen.“

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