Auf den Punkt gebracht: Aus bestehenden Flächen entstehen neue zukunftsfähige Arbeits- und Lebensräume.
Eitorf, 06.01.2026 – Mit dem Projekt „Talachse Eitorf“ reagiert die Gemeinde auf bevorstehende tiefgreifende Transformationsprozesse, die Eitorf in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden. Ziel ist es, bestehende, teils ungenutzte Flächen neu zu denken, aufzuwerten und wieder nutzbar zu machen. Aus dem vorhandenen Bestand heraus sollen zukunftsorientierte Arbeits- und Lebensräume entstehen, die die langfristige Entwicklung der gesamten Gemeinde unterstützen.
Die Talachse ist dabei kein einzelnes Bauprojekt, sondern ein integrierter strategischer Entwicklungsrahmen für den Talraum entlang der Sieg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie vorhandene Flächen, etwa ehemalige Gewerbeareale wie Krewel-Mäusebach, das Schoeller-Gelände etc., infrastrukturell geprägte Standorte oder bislang wenig genutzte Bereiche, schrittweise einer zukunftsorientierten Nutzung zugeführt werden können. Statt neue Flächen zu versiegeln, setzt die Gemeinde bewusst auf Revitalisierung, Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender Strukturen.
Ein zentrales Instrument dieses Prozesses ist ein Strukturkonzept, das derzeit erarbeitet wird. Es soll insbesondere die Transformation der gewerblichen und untergenutzten Flächen in der Talachse begleiten. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen, nicht nur auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gemeinde, sondern auch auf die soziale Infrastruktur sowie die Wohn- und Lebensqualität in Eitorf insgesamt.
Seit September dieses Jahres wird die Gemeinde dabei vom Planungsbüro Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH aus Dortmund fachlich begleitet und unterstützt. Das Büro berät die Gemeinde bei der strategischen Ausrichtung und der Entwicklung einer integrierten Gesamtperspektive für die Talachse. Das Strukturkonzept soll bis Ende 2026 abgeschlossen und vorgelegt werden.
Ein zentrales Ziel der Talachse ist es, Raum für neue Unternehmen und Arbeitsplätze zu schaffen und zugleich die Aufenthalts- und Lebensqualität im Tal zu erhöhen. Arbeiten, Wirtschaft, Mobilität, Klima- und Umweltschutz sowie das Zusammenleben vor Ort werden dabei gemeinsam betrachtet. So sollen Orte entstehen, die funktional sind, sich gut in das bestehende Ortsbild einfügen und einen spürbaren Mehrwert für die Gemeinde bieten.
„In dieses Konzept fließen auch Anregungen aus dem Kreis der Bevölkerung ein“, betont Leon Wenigenrath von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf. „Uns ist wichtig, ein Konzept zu entwickeln, das die unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigt und eine tragfähige Grundlage für die weitere Entwicklung bildet.“
Die Idee der Talachse hilft dabei, bislang einzelne Projekte und Maßnahmen in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Sie schafft Orientierung für Politik, Verwaltung und Investoren und macht transparent, wie aus bestehenden Strukturen neue Perspektiven entstehen können. Für Bürgerinnen und Bürger wird nachvollziehbar, welche Entwicklungsschritte geplant sind und welche Leitgedanken dem Projekt zugrunde liegen.
„Die Talachse steht für den bewussten Umgang mit dem, was bereits vorhanden ist“, ergänzt Lydia Reinhardt von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf. „Wir wollen vorhandene Potenziale heben, Flächen neu beleben und so Raum für Arbeit, Unternehmen und ein attraktives Lebensumfeld schaffen.“
Das Projekt ist als offener und langfristiger Entwicklungsprozess angelegt. Die Inhalte werden schrittweise konkretisiert und ab Ende Januar 2026 über eine digitale Kommunikationsplattform ( www.talachse-eitorf.de) öffentlich zugänglich gemacht. Die Gemeinde setzt dabei auf Transparenz und lädt dazu ein, den Prozess aktiv zu begleiten.
Der Begriff „Talachse Eitorf“ beschreibt damit den Weg von bestehenden, teils ungenutzten Flächen hin zu zukunftsfähigen, lebendigen Räumen, die Arbeit, Wirtschaft und Leben sinnvoll miteinander verbinden.
Hinweis:
Bei Fragen zum Projekt „Talachse Eitorf“ stehen die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf und der Bürgermeister als Ansprechpartner zur Verfügung.
Das Projekt Talachse Eitorf:
Aufgrund der bevorstehenden tiefgreifenden Transformationsprozesse, die die Gemeinde Eitorf betreffen, ist die Entwicklung einer integrierten Gesamtperspektive für die Talachse unerlässlich. Das Strukturkonzept soll insbesondere die Transformation der gewerblichen und untergenutzten Flächen in der Talachse begleiten, die erheblichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Infrastruktur und die Wohn- und Lebensqualität der gesamten Gemeinde haben. Seit September dieses Jahres begleitet und unterstützt das Planungsbüro Pesch und Partner aus Dortmund die Gemeinde bei der strategischen Ausrichtung.
Kontakt
Wirtschaftsförderung Gemeinde Eitorf
Lydia Reinhardt
Markt 1
53783 Eitorf
02243 89 214

https://www.eitorf.de/
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