Volkswagen Werk Braunschweig ist auf gutem Kurs
Hohe Investitionen sind für 2012 geplant
Energieeffizienz und Ergonomie werden weiter optimiert
Braunschweig, 02. März 2012 – Die Mitglieder des Volkswagen Konzern- und Markenvorstands diskutierten am Freitag beim Standortsymposium in Braunschweig gemeinsam mit dem Werkmanagement und dem Betriebsrat über die Entwicklung des Standorts. Zentrales Thema war der Produktentstehungsprozess, der im Werk Braunschweig von der Entwicklung bis zur Fertigung in einer Hand liegt ? ein Erfolgsrezept, das Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen hat.
Komponentenvorstand Dr. Werner Neubauer betonte, dass vor fünf Jahren Unternehmensleitung und Betriebsrat den Vorstandsbereich Komponente aus der Taufe gehoben haben. Know-how und Kompetenzen seien seitdem systematisch aufgebaut, gebündelt und weiterentwickelt worden. Neubauer sagte: „Im Werk Braunschweig ist mit den Hochvoltspeichermedien ein ganz neues, zukunftsweisendes Kompetenzfeld entstanden. Der Standort wird die Serienfertigung des Batteriesystems für den e-up! übernehmen.“ Im Rahmen des Symposiums wurde zudem das neu errichtete Schweiß-Kompetenzcenter eingeweiht. Neubauer weiter: „Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir Spezialwissen bündeln und es für andere Standorte zugänglich machen“ „Das Standortsymposium ist für uns wie ein Kompass“, erklärte Werkleiter Hans-Peter Stalf. „Nun sind die Segel gesetzt, der Kurs ist bestimmt, und wir haben Rückenwind vom Vorstand bekommen.“ Die Investitionssumme von 300 Millionen Euro für das Jahr 2012 geht in hocheffiziente und moderne Fertigungsanlagen sowie in die Infrastruktur. „Diese enorme Summe zeigt das Vertrauen des Vorstands in den Standort“, so Stalf.
„Die erfolgreiche Entwicklung des Werkes Braunschweig ist das Ergebnis der neuen Komponentenpolitik sowie der hohen Einsatzbereitschaft und Innovationsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das 20. Symposium hat gezeigt, mit welchen Produkten und Prozessen wir die Herausforderungen der Zukunft meistern können“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch.
Im Werk Braunschweig wurde die Idee der Standortsymposien geboren, erläuterte Fritsch. Hier diskutierten 1992 zum ersten Mal Betriebsrat, Vorstand und Werkleitung über die Entwicklung des Standorts. Mittlerweile werden Standortsymposien in den deutschen Werken der Volkswagen AG jährlich durchgeführt.
Die Vorstände informierten sich im Komponenten-Werkzeugbau an im Haus entwickelten Maschinen und Anlagen über die Fortschritte in der Fertigungstechnik. Spezialisten demonstrierten, wie im Werk Braunschweig Produkte und die dazugehörigen Fertigungsprozesse mit den Werkzeugen und Anlagen, Hand in Hand entwickelt werden. Ein Schwerpunkt liegt in Braunschweig aktuell darauf, das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren, den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen in der Fertigung zu senken und die Arbeitsplätze nach ergonomischen Gesichtspunkten zu gestalten. Eine Vielzahl von Beispielen verdeutlichte dies auf anschauliche Weise.
Damit ist das Werk Braunschweig auf einem guten Weg, die im Rahmen des „Think Blue.Factory.“-Programms gesteckten Umweltziele für die ökologisch nachhaltige Aufstellung des Standorts zu erreichen. Bis 2018 will die Marke Volkswagen die Produktion um 25 Prozent umwelt-freundlicher gestalten.
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