OEKO-TEX Zertifikat bescheinigt REACh-Konformität
Am 20. Juni 2013 hat die Europäische Chemikalienagentur ECHA ihre Kandidatenliste mit besonders besorgniserregenden Stoffen (Substances of Very High Concern) um sechs weitere Chemikalien ergänzt. In diesem Zusammenhang weist OEKO-TEX alle Unternehmen ausdrücklich darauf hin, dass die neu hinzu gekommenen Substanzen bereits Bestandteil der aktuellen OEKO-TEX Standard 100 Prüfkriterien sind. Darüber hinaus wird auf jedem OEKO-TEX Zertifikat bestätigt, dass die zertifizierten Artikel die geltenden Anforderungen des Anhangs XVII der REACh-Verordnung bezüglich beschränkter Substanzen wie Azo-Farbstoffen oder Nickel erfüllen.
Gemäß der branchenübergreifend geltenden REACh-Verordnung sind alle Firmen der Textil- und Bekleidungsindustrie dazu verpflichtet, ihre Abnehmer darüber zu informieren, wenn die produzierten Waren SVHC-Substanzen in einer Menge von mehr als 0,1 Massenprozent enthalten. Seit In-Kraft-Treten der REACh-Gesetzgebung beobachtet die OEKO-TEX Gemeinschaft mit besonderem Augenmerk die Identifizierung und Veröffentlichung von SVHC-Substanzen in der Kandidatenliste. Sollten neue Kandidatenstoffe für die Textilproduktion relevant sein und im Kriterienkatalog noch nicht als eigenständige Prüfparameter aufgelistet sein, prüft OEKO-TEX eine explizite Aufnahme, um eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen Schadstoffvorgaben zu gewährleisten.
Die aktuellste Fassung der ECHA-Kandidatenliste mit SVHC-Stoffen finden Sie im Internet unter http://echa.europa.eu/web/guest/candidate-list-table.
Die aktuellen Prüfkriterien und Grenzwerte des OEKO-TEX Standards 100 sind unter www.oeko-tex.com/grenzwerteveröffentlicht.
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