iTAC auf der HANNOVER MESSE: KI bringt Entscheidungsintelligenz in die Fabrik

KI macht Produktionsdaten und -wissen nutzbar – für schnellere Entscheidungen

Montabaur, 16. März 2026 – Produktionsunternehmen verfügen heute über enorme Datenmengen und umfangreiches Erfahrungswissen. Doch bleiben viele dieser Informationen im Fertigungsalltag ungenutzt: Maschinen liefern kontinuierlich Daten, aber häufig fehlt der Kontext, um daraus schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zugleich steckt wertvolles Produktionswissen in Dokumentationen, IT-Systemen oder in den Köpfen der Mitarbeitenden – oft fragmentiert und nicht unmittelbar verfügbar. Auf der HANNOVER MESSE 2026 zeigt iTAC (Halle 15, Stand E18), wie sich diese Lücke mit Künstlicher Intelligenz schließen lässt. Die Besonderheit: iTAC verbindet Produktionsdaten und Wissensquellen zu einer gemeinsamen Entscheidungsbasis – und ermöglicht KI-Analysen direkt in der Fabrik, ohne Cloud-Abhängigkeit.

Der Druck wächst, Produktionsentscheidungen schneller und fundierter zu treffen. Im Idealfall lassen sich aus Fertigungsdaten sofort handlungsrelevante Erkenntnisse ableiten. Gleichzeitig gilt es, wertvolles Produktionswissen zu sichern. Ein großer Teil dieses Know-hows steckt in Erfahrungswerten von Mitarbeitenden oder in verteilten Dokumentationen. Wird dieses Wissen nicht systematisch verfügbar gemacht, geht es mit Personalwechseln oder organisatorischen Veränderungen verloren. Unternehmen benötigen daher Ansätze, die Datenanalyse und Wissensmanagement direkt miteinander verbinden.

Transparenz über Maschinen, Prozesse und Performance
iTAC zeigt auf der Messe, wie sich Produktionsdaten in Echtzeit auswerten und für fundierte Entscheidungen nutzbar machen lassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der iTAC.Asset.Analyzer, der Maschinen- und Prozessdaten aus der gesamten Fertigungsumgebung zusammenführt und analysiert.

Die Lösung ermöglicht Echtzeit- und historische Analysen auf Maschinen-, Li-nien- und Fabrikebene. Verantwortliche erhalten damit einen umfassenden Überblick über Zustand und Leistungsentwicklung der Fertigung. Abweichungen oder Qualitätsprobleme lassen sich früh erkennen und gezielt analysieren.

KI-gestützte Algorithmen unterstützen die Auswertung großer Datenmengen und identifizieren automatisch Auffälligkeiten in Produktionsprozessen. Die Ergebnisse werden in übersichtlichen Dashboards visualisiert und schaffen eine transparente Grundlage für datenbasierte Entscheidungen.

Ein besonderer Vorteil liegt in der flexiblen Integration unterschiedlichster Anlagen. Maschinen lassen sich unabhängig von Hersteller oder Standardisierung schnell anbinden – auch ältere oder heterogene Anlagen. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Bild der gesamten Fertigungsumgebung – ohne langwierige Integrationsprojekte oder zusätzliche Cloud-Infrastrukturen.

Im Praxiseinsatz beim Elektronikfertiger Fideltronik bewährt
Wie Unternehmen von dieser Transparenz profitieren können, zeigt der Einsatz beim Elektronikfertiger Fideltronik. Das Unternehmen nutzt den iTAC.Asset.Analyzer, um Produktionsdaten aus verschiedenen Anlagen zusammenzuführen und die Leistungsfähigkeit seiner Fertigung besser zu analysieren.

„Für uns als EMS-Dienstleister ist Echtzeit-Transparenz entscheidend. Seit der Einführung des iTAC.Asset.Analyzer haben wir ein Maß an Kontrolle über den Zustand unserer Fertigung erreicht, das zuvor nicht möglich war. Besonders beeindruckt hat uns, wie schnell sich Anlagen anbinden lassen – auch nicht standardisierte Stationen wie Test- oder Lackieranlagen“, erklärt Marcin Wnek, COO von Fideltronik.

Individuell konfigurierbare Dashboards helfen dem Unternehmen dabei, Prozesse zu standardisieren, Zykluszeiten zu verbessern und ungeplante Stillstände zu reduzieren.

KI-gestützter Zugang zu Produktions- und Erfahrungswissen
Neben der Analyse von Daten gewinnt auch der strukturierte Zugang zu Produktionswissen zunehmend an Bedeutung. Mit iTAC.CATi (Context Agent for Technical Insight) präsentiert iTAC eine KI-gestützte Plattform, die Dokumentationen, Anleitungen und perspektivisch Produktionsdaten miteinander verknüpft.

Der Chatbot stellt dieses Wissen direkt in der Produktion und in Echtzeit bereit. Mitarbeitende können Fragen in natürlicher Sprache stellen und erhalten präzise, kontextbezogene Antworten auf Basis vorhandener Informationen.

„In vielen Unternehmen ist Produktionswissen vorhanden, aber nicht jederzeit und zentral verfügbar. Mit CATi bringen wir es direkt auf den Shopfloor. Wir liefern einen gemeinsamen Wissenskontext, aus dem Mitarbeitende unmittelbar Antworten und Handlungsempfehlungen ableiten können“, erklärt Andreas Zerfas, VP Product Management bei der iTAC Software AG. „Unser Ansatz hebt sich gegenüber vielen anderen dadurch ab, dass wir Produktionsdaten und Wissensquellen zu einer gemeinsamen Entscheidungsbasis verbinden – und das bei voller Datensouveränität.“

Die Plattform nutzt lokal betriebene KI-Modelle, Knowledge Graphs und Edge-Computing, sodass Analysen direkt in der Produktionsumgebung erfolgen können und die Hoheit über die Daten gewahrt bleibt.

Integriertes Portfolio für die datengetriebene Produktion
Die vorgestellten Lösungen sind Teil des integrierten iTAC-Portfolios für die digitale Fertigung. Die iTAC.MOM.Suite unterstützt Unternehmen bei der Planung, Steuerung und Überwachung von Produktionsprozessen in Echtzeit.

Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen DUALIS und Accevo zeigt iTAC auf der HANNOVER MESSE, wie Produktionsplanung, Analyse und Prozesssteuerung nahtlos zusammenspielen und gemeinsam durchgängige digitale Abläufe ermöglichen – für mehr Transparenz, höhere Effizienz und eine zukunftsfähige, datengetriebene Produktion. Die drei Unternehmen präsentieren die Lösungen vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 15, Stand E18.

Die iTAC Software AG, ein eigenständiges Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns Dürr, ist ein ein führender MES/MOM-Hersteller. Das Unternehmen bietet mit der iTAC.MOM.Suite ein ganzheitliches Fertigungsmanagementsystem, das weltweit bei Unternehmen der diskreten Fertigung eingesetzt wird. Zu den adressierten Branchen zählen unter anderem Automotive, E-Mobility, Elektronik/EMS, Telekommunikation, Medizintechnik, Metallindustrie und Spritzguss. Weitere Systeme und Lösungen zur Umsetzung von IIoT- und Industrie 4.0-Anforderungen runden das Portfolio ab. So bietet das Unternehmen unter anderem die iTAC.MA.Suite für tiefgreifende Analysen auf Maschinen-, Linien- und Fabrikebene sowie KI-gestützte Lösungen. Die iTAC Software AG hat ihren Hauptsitz in Montabaur in Deutschland sowie eine Niederlassung in den USA, in Mexiko, China und Japan, und verfügt über ein weltweites Partnernetzwerk für Vertrieb und Service. Zum iTAC-Verbund gehören die Unternehmen DUALIS, Cogiscan und Accevo.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse – vor allem in der Automobilindustrie und bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern, aber auch in Branchen wie Chemie, Pharma, Medizinprodukte, Elektro und Batteriefertigung. Der Dürr-Konzern erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von knapp 4,2 Mrd. EUR und hat derzeit rund 18.000 Beschäftigte sowie 124 Standorte in 32 Ländern.

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Bildquelle: iTAC Software AG (KI-generiert)