Internationales Jahr der Genossenschaften: Staatssekretär Beerfeltz würdigt Friedrich Wilhelm Raiffeisen auf Internationaler Raiffeisenkonferenz
Bonn – Auf der Internationalen Raiffeisenkonferenz in Bonn hält der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, heute eine Rede zum Schaffen und Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Die Konferenz wird von der Internationalen Raiffeisenunion organisiert und steht im Internationalen Jahr der Genossenschaften unter dem Motto „Die Raiffeisenidee ? Ein Zukunftsmodell“.
Genossenschaften gehören seit über 100 Jahren zum deutschen Wirtschaftsfundament und spielen auch in der Entwicklungszusammenarbeit eine wichtige Rolle für die Bekämpfung von Armut und die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten durch verstärkte Teilhabe der armen und ärmsten Bevölkerungsgruppen. „Die grundlegenden Ideen Raiffeisens ? Stärkung der Zivilgesellschaft, Selbsthilfe, Selbstverwaltung, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit ? sind auch Schlüssel für erfolgreiche und wirksame Entwicklungszusammenarbeit und Kernelemente der Arbeit des BMZ. Das Besondere des von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch begründeten Genossenschaftswesens besteht darin, wirtschaftliche und soziale Interessen miteinander zu verknüpfen. Dieser liberale Leitgedanke hat dazu beigetragen, dass genossenschaftlich organisierte Strukturen die Folgen der globalen Wirtschaftskrise besser verkraftet haben als andere“, erklärte der Staatssekretär vorab.
Heute sind mehr als eine Milliarde Menschen weltweit Mitglieder genossenschaftlicher Systeme, und Genossenschaften stellen mehr als 100 Millionen Arbeitsplätze zur Verfügung. „Das BMZ führt gemeinsam mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) weltweit Projekte im Rahmen der Sozialstrukturförderung durch. Deshalb freut es mich besonders, dass die Internationale Raiffeisenunion als Veranstalter der Konferenz ihrer Rolle als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Ideen für genossenschaftliche Akteure sehr ernst nimmt“, sagte der Staatssekretär abschließend.
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