Preisverleihung auf der Eurovino in Karlsruhe
Bei den Wettbewerben der Golden Grape Awards für Silvaner, Sauvignon Blanc, Riesling, Burgundersorten und Blaufränkisch hat das Verkostungsteam von wein.plus über 4.400 Weine von 994 Weingütern verkostet. Hier kommen die Sieger!
In der stimmungsvoll beleuchteten Aktionshalle der Messe Karlsruhe sitzen über 500 Gäste an festlich gedeckten Tischen. Unter Applaus und Jubel strahlen auf der Bühne Winzerinnen und Winzer, Kellermeister und Vertriebsleiter ins Publikum. Am Abend des ersten Tages der Fachmesse Eurovino hat das wein.plus-Verkostungsteam den Siegern der Golden Grape Awards ihre Trophäen überreicht.
Der große Wettbewerb von wein.plus umfasste auch diesmal wieder fünf Rebsorten: Silvaner, Sauvignon Blanc, Riesling, Burgundersorten und Blaufränkisch. Über 16 Monate hinweg beurteilte das Verkostungsteam unter der Leitung von Marcus Hofschuster insgesamt 4.444 Weine von 994 Produzenten aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Damit lag die Zahl der Weine um rund zehn Prozent höher als im Jahr 2024. Die Verkoster bewerteten die Weine blind im neutralen Verkostungsraum in Erlangen nach dem 100-Punkte-System.
Aus allen fünf Wettbewerben gingen zusammen 589 Preisträger und 1.851 prämierte Weine in unterschiedlichen Kategorien hervor. Die Medaillen reichten von Bronze über Silber und Gold bis zu Großem Gold. Diese höchste Auszeichnung wurde ab 92 Punkten vergeben – ein Ergebnis, das insgesamt nur 274 Weine erreichten. Die meisten Weine bewerteten Kim Schreiber und Marcus Hofschuster beim Riesling-Wettbewerb, bei dem es auch die meisten Höchstwertungen gab.
Die drei Preisträger jedes Wettbewerbs, die in Karlsruhe ausgezeichnet wurden, gewannen jeweils die meisten Medaillen der Kategorie „Großes Gold“. Um die Rangfolge der Sieger festzulegen, berücksichtigte die Jury bei gleich vielen Medaillen zusätzlich die Zahl weiterer Auszeichnungen sowie die Punktewertungen der Weine. Den drei Bestplatzierten überreichte das Verkostungsteam jeweils eine gläserne Skulptur als Auszeichnung. Anschließend nahmen die Preisträger auch die Glückwünsche von Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz und der Karlsruher Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz entgegen.
„Die Golden Grape Awards sind nicht wie andere Wein-Wettbewerbe“, erklärt Verkostungsleiter Marcus Hofschuster. „Wir probieren nicht mit einer großen Jury jede Menge Weine in sehr knapper Zeitspanne. Stattdessen probieren zwei erfahrene Verkostungsprofis über das ganze Jahr hinweg mit viel mehr Zeit für jeden einzelnen Wein. Aus den Ergebnissen dieser Blindverkostungen ermitteln wir die Gewinner der Awards.“
Am Silvaner-Wettbewerb der Golden Grape Awards 2025/26 nahmen 74 Weingüter mit 279 Weinen teil, 130 Weine von 49 Erzeugern zeichnete das Verkostungsteam aus. Es gab siebenmal Großes Gold, 81-mal Gold und 42-mal Silber.
Platz 1: Horst Sauer (Franken)
Platz 2: Rudolf May (Franken)
Platz 3: Hans Wirsching (Franken)
Mit jeweils elf Medaillen erhielten das Weingut Rainer Sauer (Franken) und das Weingut Werther-Windisch (Rheinhessen) die meisten Auszeichnungen, gefolgt vom Weingut Horst Sauer, das neun Medaillen gewann.
Am Sauvignon-Blanc-Wettbewerb nahmen 161 Weingüter mit 527 Weinen teil. 117 Weine von 74 Erzeugern erhielten von Kim Schreiber und Marcus Hofschuster eine Prämierung. Dabei vergaben sie zwölfmal Großes Gold, 76 mal Gold, 28 mal Silber und einmal Bronze.
Platz 1: Gross (Steiermark)
Platz 2: Neumeister (Steiermark)
Platz 3: Drautz-Able (Württemberg)
Das Weingut Drautz-Able erhielt mit sechs Medaillen hier die meisten Auszeichnungen.
Beim Riesling standen 337 Weingüter mit 1.965 Weinen im Wettbewerb. 875 Weine von 210 Erzeugern wurden ausgezeichnet: Es gab 208-mal Großes Gold, 444-mal Gold und 223-mal Silber.
Platz 1: Schäfer-Fröhlich (Nahe)
Platz 2: Robert Weil (Rheingau)
Platz 3: Max Ferdinand Richter (Mosel)
Das Weingut Schäfer-Fröhlich errang 27 Auszeichnungen, das Weingut Max Ferdinand Richter 26 Auszeichnungen und das Weingut Nik Weis (Mosel) 24 Auszeichnungen. Das Weingut Leitz (Rheingau) gewann 21 Medaillen.
Beim Burgundersorten-Wettbewerb verkostete die Jury 1.575 Weine von 374 Weingütern. Insgesamt 687 Weine von 234 Erzeugern zeichnete sie aus. Die Vekroster verliehen 42-mal Großes Gold, 424-mal Gold, 211-mal Silber und zehnmal Bronze.
Platz 1: Friedrich Becker (Pfalz)
Platz 2: Bertram-Baltes (Ahr)
Platz 3: Weingut Franz Keller (Baden)
Mit 15 Medaillen gewann das Weingut Friedrich Becker die meisten Auszeichnungen, gefolgt vom Weingut Schlumberger-Bernhart (Baden) mit 14 Medaillen. Das Bischöfliche Weingut (Rheingau) und das Weingut Neus (Rheinhessen) erhielten jeweils zwölf Medaillen, das Weingut Brenneisen (Baden) erreichte elf.
Beim Blaufränkisch standen 48 Weingüter mit 98 Weinen im Wettbewerb. 42 Weine von 22 Erzeugern wurden prämiert. Es gab fünfmal Großes Gold, 27-mal Gold und zehnmal Silber.
Platz 1: Anita und Hans Nittnaus (Burgenland)
Platz 2: Jalits (Burgenland)
Platz 3: Aldinger (Württemberg)
Hier gewann das Weingut Anita und Hans Nittnaus mit sieben Medaillen die meisten Auszeichnungen.
wein.plus wurde 1998 von Utz Graafmann in Erlangen gegründet und ist die bekannteste digitale Weinplattform Europas. Das Unternehmen verkauft keinen Wein, sondern vernetzt Weininteressierte, Winzer, Händler und Dienstleister. Verkostungsleiter Marcus Hofschuster gehört zu den weltweit renommiertesten Weinkritikern, die Redaktion publiziert News, Interviews und Stories in fünf Sprachen. Finanziert wird wein.plus ausschließlich von den Beiträgen seiner Mitglieder. Die Weinplattform beschäftigt rund 20 feste Mitarbeiter.
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Bildquelle: EuroVino – Jürgen Rösner
