Blitz-Talks und Blitz-Kommunikation bei Digital Humanities Konferenz

Hannover (pressrelations) –

Blitz-Talks und Blitz-Kommunikation bei Digital Humanities Konferenz

200 Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren auf der internationalen Konferenz ‚(Digital) Humanities Revisited‘ die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die Geisteswissenschaften.

Der erste Tag bot mit Jeffrey T. Schnapps Auftaktvortrag über die großen Aufgaben und faszinierenden Perspektiven eines künftigen Knowledge Designs und Viktor Mayer-Schönbergers Bekenntnis zum Erkenntnisgewinn durch Big Data anregende Überblicke. Problemorientierte Beiträge wie zur Anwendung von Textanalyse in der Bildungsforschung und -information oder zu den Möglichkeiten der Visualisierung auch in der Linguistik gaben konkrete Einblicke in aktuelle Aktivitäten der Digital Humanities Community. Kritische Positionen nahmen dagegen Thomas Anz und Horst Bredekamp ein, die unter anderem die Gefahr eines reinen ‚Präsentismus des Digitalen‘ sahen und die Wahrnehmung der Geisteswissenschaften als Objekte und nicht Agenten der Digitalisierung bedauerten: Stoff für eine angeregte Diskussion.

Lebhaft waren auch die dreiminütigen Blitzvorträge und Posterpräsentationen, mit denen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Projekte vorstellten. Weitere solcher ‚Lightning Talks‘ folgen: Insgesamt 37 junge Forscher aus 13 Ländern präsentieren ihre Arbeit auf der Konferenz. Sie wurden unter 190 Bewerbern aus 30 Ländern als Travel Grantees der VolkswagenStiftung ausgewählt.

Blitzartig und mit großer Reichweite verbreiteten sich gleich zu Beginn der Herrenhäuser Konferenz die Infos und Kommentare aus dem Plenum über Twitter. Nicht nur die vier eingeladenen Blogger Eva Bambach, Michael Schmalenstroer, Kim Albrecht und Sascha Foerster, sondern auch viele andere Gäste sind unter #dighum1213 aktiv – Vernetzung mit Veranstaltungen zu den Digital Humanities in Schweden und Luxemburg eingeschlossen (#dhlu2013 und #sortingDH). Dort werden live in Echtzeit Erkenntnisse geteilt, Vorträge kommentiert und Links über spannende Projekte, hilfreiche Software oder wissenschaftliche Einrichtungen ausgetauscht.
Einige Tweets unter #dighum1213:

@ChaosPhoenx: @manovich is right. We can only ask for something we know about. Observing allows us to find things we didnt think of. Science #dighum1213

@amyeetx: #dighum1213 interesting that we finally reached a tei discussion. Disciplinary difference…lit folks usually start here.

@mia_out: #dighum1213 between the first two speakers, an emerging theme seems to be ‚your data will never be perfect, get over it and use it now‘

@cbpuschmann: If the tweets about #dighum1213 are any indication, Im missing one of the most relevant events this year. #meh

@JimBarrett: Tweet streams joining: #dighum1213 and #sortingDH – the first example I know of spontaneous confluence en.wikipedia.org/wiki/Confluence

@lornamhughes: @mia_out @alastairdunning I did investigate time travel options for attending #dighum1213 and #DHLU2013 but no connections from Aberystwyth

@MschFr: A Merging of conferences RT @patriksv: We are running tweets from #dighum1213 on our wall #sortingdh @Ajprescott pic.twitter.com/SJAfkRW8f8

@ChaosPhoenx: from #dighum1213 to #sortingDH do you think we should always use big data and meta data to reduce the human influence? Or should we seek it?

@Ajprescott: @patriksv Wow! That’s amazing. Bit like the Eurovision Song Contest really. Dix points. #dighum1213 #sortingDH #dhlu2013

?@walkerabroad: So much to read now. Tracking the links from #dighum1213 conference.

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