Auf See gelten eigene Gesetze: Rettungsanker Kostenbremse gilt nicht auf hoher See

Düsseldorf (pressrelations) –

Auf See gelten eigene Gesetze: Rettungsanker „Kostenbremse gilt nicht auf hoher See

Mitten auf dem Pazifik die privaten Mails prüfen oder vor dem nächsten Landgang nach dem Wetterbericht suchen: Auch auf hoher See ist das Surfen im Internet oder der Anruf nach Hause inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Große Kreuzfahrtschiffe mit wohlklingenden Namen wie Magica, AIDAStella, SeaDream oder Color Fantasy bieten ihren Passagieren jeglichen Komfort, eine eigene Mobilfunkversorgung an Bord gehört selbstverständlich dazu. Doch über die Preise sollten sich Verbraucher vorher genau informieren, denn praktische Kostenlimits und spezielle Angebote der Anbieter greifen auf hoher See nicht.

Seit Jahren arbeitet die E-Plus Gruppe an Verbesserungen für Verbraucher, um ihre Kunden vor unnötig hohen Kosten beim Telefonieren und Surfen im Ausland zu bewahren. So nutzen Smartphone-Kunden, die vor Reiseantritt das „EU Reisepaket Woche“ buchen, beliebte Anwendungen wie Facebook, WhatsApp
Co. zu günstigen Konditionen. Derartige Angebote gelten jedoch nicht – ebenso wie das weltweite Kostenlimit von knapp 60 Euro – auf Reisen in internationalen Gewässern.

Auf See gelten eigene Gesetze

Denn die Mobilfunkversorgung auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren, beispielsweise im Mittelmeer oder auf der Ostsee, fällt in die Hoheit der jeweiligen Reederei. Diese wiederum schließt Verträge mit Anbietern wie beispielsweise SeaNet, AT
T Wireless Martime Services, OnAir, Manx Telecom oder Siminn. Dieser wiederum haben ihren Sitz in ganz unterschiedlichen Ländern, tauchen aber später auf der Mobilfunkrechnung auf. Auch, wenn man diese Länder gar nicht besucht hat. So erklärt sich, warum beispielsweise bei einigen Reisen im Mittelmeer ein isländischer Betreiber als Netzanbieter auf der Rechnung auftaucht. Das an sich wäre auch überhaupt kein Problem: Island ist ein EU-Land. Weil jedoch die Bordnetze auf hoher See statt mit dem Mobilfunk an Land über Satellitenverbindungen direkt kommunizieren, spricht man von

sogenannten „non-terristischen Verbindungen“. Und genau darin liegt der Grund – Satellitenverbindungen sind nicht von den preisgünstigen Angeboten der Mobilfunkanbieter und der EU-Regulierung abgedeckt. Hier gelten weder die weltweite Kostenbremse noch spezielle Angebote wie das „EU Reisepaket Woche“ der E-Plus Gruppe. Preistreiber sind in dem Zusammenhang die aufwendige Satellitentechnik, die Satellitenverbindungen und die damit letztlich knappen Ressourcen. Das wirkt sich auch auf die Preisgestaltung der Anbieter aus. So können für Anrufe nach Deutschland durchaus bis zu 4,35 Euro pro Minute fällig sein. Doch die Bordnetze arbeiten nicht im Verborgenen, man erkennt sie am Text im Handy- oder Smartphone-Display: Namen wie „See SE“, „OnMarine“, „GOS“ oder „SHIPS“ stehen für ein schiffseigenes Mobilfunknetz.

Übrigens: Wer sich schon einige Tage vor Reiseantritt im Reisebüro oder Online über die an Bord geltenden Konditionen erkundigt, erspart sich später Überraschungen auf der Rechnung. Welcher Auslandstarif für das eigene Handy oder Smartphone regulär dagegen bei Ausflügen an Land gilt, erfährt man als Kunde im E-Plus-Netz jederzeit kostenlos unter +49-177-1243543.

Na dann: Schiff ahoi!

Bildunterschrift: Sogenannte maritime Netze sorgen auch an Bord von Fähren und Kreuzfahrtschiffen für den Kontakt nach Hause. Günstiger ist es allerdings an Land.

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