Bahn-Neubaustrecke Berlin-Hannover bleibt weiter gesperrt
Die Neubaustrecke zwischen Berlin und Hannover bleibt wegen der Hochwasserschäden weiterhin und auf unbestimmte Zeit gesperrt. Ein Vertreter der Deutschen Bahn sagte zu hr-iNFO: „Wir können nicht abschätzen, wie hoch die Schäden sind und wann wir die Strecke wieder öffnen können“.
Reisende der Deutschen Bahn müssen sich daher weiter auf gravierende Beeinträchtigungen einstellen. Zurzeit gelten Notfahrpläne auf den wichtigen Bahnverbindungen zwischen Berlin und Frankfurt/Main, Stuttgart, Köln sowie dem Ruhrgebiet. Die ICE werden umgeleitet und sind deshalb mindestens eine Stunde länger unterwegs.
Eigentlich waren diese Notfahrpläne nur bis Mitte Juli terminiert. Nun bleiben sie bis auf weiteres in Kraft. Durch die längeren Fahrtzeiten auf wichtigen Bahnstrecken wird der gesamte Schienen-Fernverkehr beeinträchtigt. An verschiedenen Tagen sind nur noch 40 Prozent der Fernzüge pünktlich. Da die Bahn AG sich auf höhere Gewalt beruft, bekommen die Passagiere keine Entschädigung.
Bei dem Hochwasser im Juni wurde die Bahnstrecke bei Tangermünde/Fischbeck in Sachsen-Anhalt auf rund 5 Kilometern Länge schwer beschädigt. Es ist unklar, ob neben der Trasse auch die gesamte Signaltechnik erneuert werden muss.
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