15 Jahre Qualifizierungsklassen für arbeitslose Menschen mit Behinderung – Innenminister Jäger: Teilhabe am Arbeitsleben ist gelebte Praxis
Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:
nbsp;Seit 15 Jahren bildet das Land Nordrhein-Westfalen arbeitslose Menschen mit Behinderung zu Verwaltungsfachangestellten aus. Die erfolgreichen Absolventinnen und
nbsp; Absolventen des Lehrgangs werden unbefristet in den Landesdienst übernommen.
„Die NRW Landesqualifizierung ist bundesweit einzigartig. Uns reicht es nicht, an Arbeitgeber zu appellieren, Menschen mit Behinderungen einzustellen. Bei uns ist die Teilhabe am Arbeitsleben gelebte Praxis““, sagte Innenminister Ralf Jäger heute (27. April) bei einem Empfang anlässlich des Jubiläums.
Die Landesregierung verfolgt das Ziel, die Beschäftigungssituation der Menschen mit Behinderung zu verbessern und damit die Arbeitslosenquote in diesem Bereich zu senken. „Die gemeinsame Arbeit in Teams verbindet und schafft ein soziales Miteinander. Dieses Erfolgsmodell hat Zukunft“, stellte Jäger fest.
Im Jahr 2011 waren von 307.279 Arbeitsplätzen in der Landesverwaltung 19.758 Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung besetzt. Das entspricht einer Quote von 6,4 Prozent. „Damit haben wir die vom Gesetzgeber geforderte Quote von fünf Prozent übertroffen und im Vergleich zum Vorjahr sogar gesteigert. Die Bemühungen der Landesregierung, mehr Menschen mit Behinderung in der Landesverwaltung zu beschäftigen, tragen Früchte“, sagte Jäger.
Die Qualifizierungsklasse wurde 1997 ins Leben gerufen. Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber werden bei den Berufsförderungswerken Düren und Oberhausen in einem achtmonatigen Lehrgang zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Rund 230 Menschen konnte auf diese Weise eine neue berufliche Perspektive in der Landesverwaltung eröffnet werden. Zum ersten Mai werden 13 Absolventinnen und
nbsp; Absolventen des 15. Lehrgangs ihre Arbeitsstellen in der Landesverwaltung antreten.
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