Tag Archives: Kaufentscheidung

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Verbraucherschutz beim Brennstoff-Einkauf

Lieferzuverlässigkeit und Technikstandards absichern

sup.- Der Verbraucherschutz ist in Deutschland ein gut ausgebautes System aus Aufklärungsmaßnahmen, gesetzlichen Vorgaben und Qualitätskontrollen. Gekaufte Produkte haben diesen Prozess in aller Regel durchlaufen. Es gibt allerdings Waren, bei denen der Kunde seine Kaufentscheidung durch anerkannte Siegel oder Prädikate stützen sollte. Das gilt z. B. für Wärmebrennstoffe wie Heizöl, bei denen sich während der Befüllung des Kundentanks weder die exakte Liefermenge noch die Produktgüte kontrollieren lassen. Hier garantieren Händler mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel Verlässlichkeit durch die verpflichtende Einhaltung umfangreicher Prüfbestimmungen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Diese zusätzliche Absicherung gewinnt an Bedeutung, da es inzwischen diverse Heizölsorten mit unterschiedlichen Bio-Anteilen oder spezieller chemischer Zusammensetzung gibt. Nicht nur beim Kauf von Premium-Heizöl, dem oft erst zum Zeitpunkt der Tankbefüllung bestimmte Additive zugefügt werden, kommt es deshalb auf die Zuverlässigkeit und die technischen Standards des Lieferanten an. Das RAL-Gütezeichen bestätigt, dass diese Kriterien kontinuierlich von Sachverständigen überwacht werden

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Palmöl in Lebensmitteln schwer ersetzbar

Einmalige Eigenschaften für Produktqualität

Palmöl in Lebensmitteln schwer ersetzbar

Grafik: Supress (No. 5781)

sup.- Weder unter qualitativen noch unter ökologischen Gesichtspunkten ist es die bessere Wahl, wenn Konsumenten sich gezielt für Lebensmittel mit der vermeintlichen Auszeichnung „ohne Palmöl“ entscheiden. Immer mehr Verbraucher glauben, mit solchen Prioritäten beim Einkauf einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Dass dies tatsächlich der Fall ist, bezweifeln aber selbst anerkannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Greenpeace oder der WWF (World Wide Fund For Nature).

Hinzu kommt: Palmöl als Zutat von Lebensmitteln z. B. in Backwaren, Brotaufstrichen, Süßigkeiten, Soßen oder Fertiggerichten lässt sich keineswegs problemlos durch ein anderes Pflanzenöl ersetzen, ohne dass dafür qualitative Abstriche in Kauf genommen werden müssen. Der Grund: Das Pflanzenfett aus den Früchten der Ölpalme hat einmalige Eigenschaften, die kein anderes Pflanzenöl in vergleichbarer Perfektion zu bieten hat. So ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur ermöglicht. Nach Informationen des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel besticht Palmöl zudem durch eine hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit, ein entscheidendes Merkmal für die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Außerdem ermöglicht Palmöl eine Cremigkeit und Konsistenz, ohne dass es hierzu, wie bei anderen Pflanzenölen erforderlich, gehärtet werden muss, wodurch gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen. Weitere Pluspunkte von Palmöl für den vielseitigen Einsatz bei Lebensmitteln sind seine Geschmacks- und Geruchsneutralität. Darüber hinaus ist es z. B. im Gegensatz zu Sojaöl genetisch unverändert.

Palmöl hat jedoch nicht nur unter Qualitätsaspekten erhebliche physikalische Vorzüge, sondern auch unbestrittene ökologische Vorteile. Denn Fakt ist: Der herrschende Umwandlungsdruck auf natürliche Flächen wie Wälder, Feuchtgebiete oder Savannen wird bei einem Austausch von Palmöl durch andere fettliefernde Nutzpflanzen nicht kleiner, sondern sogar bedeutend größer. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen: 1,85 Mio. ha“, heißt es in der aktuellen WWF-Studie „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“.

Statt Lebensmittel „ohne Palmöl“ zu bevorzugen, ist es deshalb nach Ansicht des WWF sinnvoller, wenn Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung Produkte von Unternehmen favorisieren, die sich bei ihrer Einkaufspolitik für nachhaltig angebautes Palmöl stark machen. Dies trifft nach Angaben von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) bereits auf über 50 Prozent des in der Lebensmittelbranche genutzten Palmöls für den deutschen Markt zu. Der weltweite Anteil von Palmöl mit einer entsprechenden Nachhaltigkeits-Zertifizierung liegt hingegen erst bei 18 Prozent.

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Produkte „ohne Palmöl“ ökologisch nicht sinnvoll

Engagement für nachhaltigen Anbau zielführender

Produkte "ohne Palmöl" ökologisch nicht sinnvoll

Grafik: Supress (No. 5717)

sup.- Immer häufiger finden Verbraucher im Supermarkt Lebensmittel mit dem Etikett „ohne Palmöl“. Dem Konsumenten soll mit diesem Hinweis suggeriert werden, dass er bei der Wahl für entsprechend ausgezeichnete Produkte eine ökologisch wertvolle Entscheidung trifft. Manchmal findet sich dieses Label sogar auf Waren, für deren Produktion zu keiner Zeit Palmöl genutzt wurde. Eine bewusste Verbrauchertäuschung, die an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten ist, so das Urteil von Carl Bek-Nielsen, Chef des Unternehmens United Plantations und stellvertretender Vorsitzender des „Runden Tischs für Nachhaltiges Palmöl (RSPO).

Anerkannte Umweltorganisationen weisen ebenfalls darauf hin, dass der Verzicht auf Palmöl keineswegs zwangsläufig ökologisch sinnvoller ist, wie die Verbraucher durch solche Hinweise glauben sollen. Denn Fakt ist: Der herrschende Umwandlungsdruck auf natürliche Flächen wie Wälder, Feuchtgebiete oder Savannen wird durch den Austausch von Palmöl durch andere fettliefernde Nutzpflanzen nicht kleiner, sondern sogar bedeutend größer. Nach Analyse des WWF (World Wide Fund For Nature) werden für die in Deutschland jährlich genutzten 1,82 Mio. Tonnen Palmöl 397.781 Hektar Anbaufläche, hauptsächlich in den Produktionsländern Malaysia und Indonesien, belegt. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das 5-fache an Fläche benötigen: 1,85 Mio. ha“, heißt es in der aktuellen WWF-Studie „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“. Aus diesem Grund plädiert auch Greenpeace nicht für einen Verzicht auf Palmöl, sondern stattdessen für die Forcierung von nachhaltigen Anbaumethoden: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden“, so lautet ihr differenziertes Statement.

Statt auf Lebensmittel „ohne Palmöl“ zu setzen, sollten Verbraucher deshalb lieber durch ihre Kaufentscheidung dazu beitragen, die Produkte von Unternehmen zu bevorzugen, die sich bei ihrer Einkaufspolitik transparent für nachhaltig rückverfolgbares Palmöl stark machen. Und in dieser Hinsicht sind deutsche Lebensmittelhersteller wie auch Firmen, die prominent mit ihren Produkten auf dem deutschen Markt vertreten sind, Vorreiter und wichtige Impulsgeber. Über 50 Prozent des in der Lebensmittelbranche genutzten Palmöls sind laut Angaben von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) bereits mit einer Nachhaltigkeits-Zertifizierung ausgewiesen. Der weltweite Anteil von entsprechend ausgezeichnetem Palmöl liegt nach Informationen des RSPO hingegen erst bei 18 Prozent.

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Vertrieb B2B: Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte und -Strategien im B2B-Vertrieb

In einem ZfU-Workshop mit dem Vertriebstrainer Peter Schreiber entwickeln B2B-Verkäufer Konzepte und Strategien zum Verkauf komplexer Produkte und Dienstleistungen.

Vertrieb B2B: Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte und -Strategien im B2B-Vertrieb

Vertriebsberater Peter Schreiber

„Wir kämpfen mit dem Problem, …“ „Wir möchten künftig …“ Wenn B2B-Verkäufer von potenziellen Kunden solche Aussagen vernehmen, stehen sie vor der Herausforderung für den Kunden oder mit dem Kunden eine passende Problemlösung zu entwickeln, damit sie den Auftrag erhalten. Eine schwierige Aufgabe – unter anderem, weil an solchen Kaufentscheidungen meist mehrere Bereiche und Personen in der Kundenorganisation beteiligt sind, die teils unterschiedliche Interessen haben.

Wie der Verkauf von Lösungen, Systemen und Projekten nebst den damit verbundenen Dienstleistungen gelingt, das erfahren Verkäufer von Industriegütern und -dienstleistungen und ihre Vorgesetzten im Seminar „Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte im B2B-Vertrieb“, das die ZfU International Business School am 16./17. November 2016 in Rüschlikon (CH) durchführt. In dem zweitägigen Intensiv-Seminar erläutert der auf den Investitionsgütervertrieb spezialisierte Berater Peter Schreiber den anwesenden Verkäufern und Vertriebsverantwortlichen, wie sie erfolgsversprechende Akquisitionskonzepte und -strategien entwickeln und definierte Zielkunden dazu motivieren, ihnen einen Erst-, Folge- oder Projektauftrag zu erteilen.

Unter Anleitung von Peter Schreiber erarbeiten die Teilnehmer in dem Seminar, wie man die Zielkunden eines Unternehmens, oft Wettbewerber-Kunden, psychologisch geschickt anspricht und sich Chancen zum Erstauftrag eröffnet. Thematisiert wird: Wie analysiert man systematisch den Bedarf und die Bedürfnisse; des Weiteren, welche Bereiche und Personen in der Kundenorganisation an der Kaufentscheidung beteiligt sind und welche Motivationen die Mitglieder des „Buying Center“ haben? Außerdem üben die Teilnehmer, kundenspezifische Verkaufsargumentationen zu entwerfen und ihre Präsentationen und Beratungsgespräche so zu gestalten, dass diese zugleich kunden- und abschlussorientiert sind. Die anwesenden Verkäufer erfahren anhand konkreter Fallbeispiele auch, wie sie durch eine systematische Beziehungspflege bei den Entscheidern das Gefühl erzeugen „Mit diesem Partner möchten wir zusammenarbeiten“, so dass sie den Auftrag erhalten – selbst wenn sie nicht der günstigste Anbieter sind.

Die Teilnahme an dem Praxis-Seminar „Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte im B2B-Vertrieb“ am 16./17. November 2016 kostet 2880 Franken. Nähere Infos finden Interessierte auf der Homepage der ZfU Business International School (www.zfu.de). Sofern gewünscht führt Peter Schreiber das Seminar auch firmenintern durch. Nähere Infos erhalten interessierte Unternehmen bei Peter Schreiber & Partner, Ilsfeld bei Heilbronn (Tel.: 0049/7062-96968; E-Mail: zentrale@schreiber-training.de; Internet: www.schreiber-training.de).

PETER SCHREIBER & PARTNER ist ein Trainings- und Beratungsunternehmen. Es unterstützt Hersteller von Investitionsgütern und Anbieter von industrienahen Dienstleistungen beim Formulieren sowie Umsetzen ihrer Vertriebs- und Marktbearbeitungsstrategie. Außerdem vermittelt es deren Mitarbeitern, die für einen erfolgreichen Vertrieb erforderlichen Fähigkeiten.

Inhaber des 1997 gegründeten Unternehmens ist Peter Schreiber. Der Diplom-Betriebswirt (BA) ist Autor des Buchs „Das Beuteraster – 7 Strategien für erfolgreiches Verkaufen“ (Orell Füssli Verlag). Er wurde vom Zentrum für Unternehmungsführung (ZfU), Zürich, für das er regelmäßig Seminare u.a. zum Thema Preisgespräche durchführt, für seine Referententätigkeit mit dem „Teaching Award in Gold“ ausgezeichnet.

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B2B-Vertrieb: Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte und -Strategien im B2B-Vertrieb

In einem Vertriebsworkshop mit dem Vertriebstrainer Peter Schreiber entwickeln B2B-Verkäufer Konzepte und Strategien zum Verkauf komplexer Produkte und Dienstleistungen.

B2B-Vertrieb: Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte und  -Strategien im B2B-Vertrieb

B2B-Vertriebsberater Peter Schreiber

„Wir kämpfen mit dem Problem, …“ „Wir möchten künftig …“ Wenn B2B-Verkäufer von potenziellen Kunden solche Aussagen vernehmen, stehen sie vor der Herausforderung für den Kunden oder mit dem Kunden eine passende Problemlösung zu entwickeln, damit sie den Auftrag erhalten. Eine schwierige Aufgabe – unter anderem, weil an solchen Kaufentscheidungen meist mehrere Bereiche und Personen in der Kundenorganisation beteiligt sind, die teils unterschiedliche Interessen haben.

Wie der Verkauf von Lösungen, Systemen und Projekten nebst den damit verbundenen Dienstleistungen gelingt, das erfahren Verkäufer von Industriegütern und -dienstleistungen und ihre Vorgesetzten im Seminar „Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte im B2B-Vertrieb“, das die ZfU International Business School am 16./17. November 2016 in Rüschlikon (CH) durchführt. In dem zweitägigen Intensiv-Seminar erläutert der auf den Investitionsgütervertrieb spezialisierte Berater Peter Schreiber den anwesenden Verkäufern und Vertriebsverantwortlichen, wie sie erfolgsversprechende Akquisitionskonzepte und -strategien entwickeln und definierte Zielkunden dazu motivieren, ihnen einen Erst-, Folge- oder Projektauftrag zu erteilen.

Unter Anleitung von Peter Schreiber erarbeiten die Teilnehmer in dem Seminar, wie man die Zielkunden eines Unternehmens, oft Wettbewerber-Kunden, psychologisch geschickt anspricht und sich Chancen zum Erstauftrag eröffnet. Thematisiert wird: Wie analysiert man systematisch den Bedarf und die Bedürfnisse; des Weiteren, welche Bereiche und Personen in der Kundenorganisation an der Kaufentscheidung beteiligt sind und welche Motivationen die Mitglieder des „Buying Center“ haben? Außerdem üben die Teilnehmer, kundenspezifische Verkaufsargumentationen zu entwerfen und ihre Präsentationen und Beratungsgespräche so zu gestalten, dass diese zugleich kunden- und abschlussorientiert sind. Die anwesenden Verkäufer erfahren anhand konkreter Fallbeispiele auch, wie sie durch eine systematische Beziehungspflege bei den Entscheidern das Gefühl erzeugen „Mit diesem Partner möchten wir zusammenarbeiten“, so dass sie den Auftrag erhalten – selbst wenn sie nicht der günstigste Anbieter sind.

Die Teilnahme an dem Praxis-Seminar „Wirkungsvolle Akquisitions-Konzepte im B2B-Vertrieb“ am 16./17. November 2016 kostet 2880 Franken. Nähere Infos finden Interessierte auf der Homepage der ZfU Business International School (www.zfu.de). Sofern gewünscht führt Peter Schreiber das Seminar auch firmenintern durch. Nähere Infos erhalten interessierte Unternehmen bei Peter Schreiber & Partner, Ilsfeld bei Heilbronn (Tel.: 0049/7062-96968; E-Mail: zentrale@schreiber-training.de; Internet: www.schreiber-training.de).

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Konsumbarometer 2015 – Europa

Generation 50+ kauft ein: Gut informiert, aber nicht impulsiv

Konsumbarometer 2015 - Europa

Die Generation 50+ informiert sich vor dem Kauf gründlich über die verschiedenen Produkte und Angebo (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– 50- bis 75-Jährige legen Wert auf Beratung durch Verkäufer
– Preis, Qualität und Funktionalität zählen
– Markennamen spielen für Deutsche und Dänen kaum eine Rolle
– Witzige und emotionale Werbung kommt an

München, 26. September 2016: Die Generation 50+ kauft gut informiert und überlegt ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com ). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Besonders deutsche und dänische Konsumenten treffen ihre Kaufentscheidung sehr rational“, sagt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Für sie zählt vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Von Marken und auffälliger Werbung lassen sie sich nicht ohne Weiteres überzeugen.“

Beratung ist gefragt
Der direkte Vergleich im Geschäft ist für die Generation 50+ immer noch die beliebteste Möglichkeit, sich für ein Produkt zu entscheiden (83 %). Dabei verlassen sich die deutschen Verbraucher gerne auf die Beratung durch einen Verkäufer (61 %). Dieser soll sie kompetent zu ihrem gewünschten Produkt oder über die neuesten Trends informieren. Preisvergleichstools im Internet nutzen vor allem die 50- bis 75-Jährigen aus Osteuropa (Tschechien: 77 %, Rumänien: 75 %). Die unter 50-Jährigen informieren sich vor dem Kauf stärker online oder in der Presse (80 %) als die älteren Verbraucher (74 %). Auch die Meinung von Freunden und Verwandten ist für die ältere Generation interessant. Fast die Hälfte ist an deren Rat interessiert.

Einkaufskriterien: Rational und wohl bedacht
Die Generation 50+ ist vor allem pragmatisch. Zu den Hauptkriterien bei größeren Anschaffungen zählen der Preis (82 %), die Qualität (71 %) und die Funktionalität des Produkts (51 %). Jeder zweite Deutsche (48 %) legt auf ein ansprechendes Design Wert. Auch Produkte, die umweltfreundlich sind und einen geringen Energieverbrauch haben, sind den Deutschen wichtig (36 %). Der europäische Durchschnitt liegt bei 31 Prozent. Noch umweltbewusster sind die Portugiesen (53 %), Spanier (42 %) oder Ungarn (42 %).

Für Deutsche ist die Marke nicht ausschlaggebend
In Deutschland und Dänemark achten die Verbraucher kaum auf Marken. Bei der Kaufentscheidung spielt sie nur für 15 Prozent der deutschen 50- bis 75-Jährigen eine Rolle. In Dänemark sind es nur drei Prozent. Der Aussage „Die Marke ist ein Garant für Qualität“ stimmen zwar 48 Prozent der Dänen und 60 Prozent der deutschen über 50-Jährigen zu. Dennoch stellen mit zunehmendem Alter immer weniger den für den Kauf notwendigen direkten Zusammenhang zwischen Qualität und Marke her. Der europaweite Durchschnitt liegt mit 76 Prozent deutlich höher. Besonders die jüngeren Generationen in Ländern wie Italien und Rumänien sind von der Qualität von Markenprodukten überzeugt.

Werbung mit Emotion kommt an
Die Generation 50+ konsumiert bewusst, ist erfahrener im Umgang mit Marken und pflegt einen gewissen Abstand dazu. Daher ist sie für Werbung auch weniger empfänglich als die jüngere Generation. Im Vergleich zu den unter 50-Jährigen (56 %) achten nur 43 Prozent auf Werbung. Bei den im Ruhestand befindlichen Mitgliedern der Generation ist es sogar nur noch knapp jeder Dritte. Wie erregen Unternehmen für ihre Produkte am besten die Aufmerksamkeit der Generation 50+? Mit Werbespots, die den Verbraucher auf der emotionalen Ebene ansprechen (61 %), witzig sind (47 %) und die Werte der Marke vermitteln (46 %). Für die Deutschen ist Humor sogar das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Werbung (57 %). Auffällige Hintergrundmusik und Überraschungseffekte sind dagegen hauptsächlich bei den jüngeren Verbrauchern erfolgreich. „Werbung für Best Ager erfordert Kommunikation auf Augenhöhe“, erklärt Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Das bedeutet, authentisch und informativ zu kommunizieren, statt schrill und laut.“

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten, und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Studien-Newsletter: Erfahren, was Verbraucher erwarten
Fokusthemen, Statements von Handelspartnern, Videos und weitere Fakten beinhaltet der Newsletter zu den Studien und Umfragen der Commerz Finanz GmbH. Die wichtigsten Neuigkeiten erscheinen 6-mal im Jahr: https://studien.commerzfinanz.com.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Computer IT Software

Generation 50+: Technologisch interessiert

(Studie) Konsumbarometer 2016 – Europa

Generation 50+: Technologisch interessiert

Deutsche Generation 50+ liegt mit ihrem Internet- und Fernsehkonsum im europäischen Spitzenfeld. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Digitale Geräte in allen Altersgruppen beliebt
– Best Ager sind begeisterte Internetnutzer
– Pragmatische Nutzung der Share Economy
– Generation 50+ konsumiert rational und familienbewusst

München, 30. August 2016: Digitale Unterhaltung steht weiterhin oben auf der Wunschliste der Europäer. Jeder Zweite (52 %) plant in den kommenden Monaten, ein Tablet, einen PC oder ein anderes technisches Gerät zu kaufen. Dies belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus der Studie stehen die Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Die Best Ager haben in den letzten Jahren bei der Digitalisierung aufgeholt. Sie interessieren sich wie die Jüngeren für neue Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics“, so Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Bei der Kaufentscheidung legen sie großen Wert auf Beratung.“

Freude an elektronischen Geräten
Die über 50-Jährigen sind seit Langem keine Technikneulinge mehr. Sie sind im Umgang mit Computer und Internet im geschäftlichen Alltag geübt und erwarten die neuesten technischen Geräte auch im privaten Gebrauch. Jeder Vierte möchte sich im laufenden Jahr ein neues Smartphone anschaffen. Knapp jeder Fünfte (18 %) plant, einen PC für zu Hause, einen modernen Flachbildschirm oder andere Unterhaltungselektronik zu kaufen. Auch die Verwendung von Tablets (16 %) ist sehr attraktiv und wird hauptsächlich genutzt, um im Internet zu surfen, Fotos anzusehen oder Bücher zu lesen. Die Deutschen sind im Vergleich etwas weniger technikbegeistert (36 %). Sie liegen leicht unter europäischem Durchschnitt (40 %).

Fachkundiger Rat gewünscht
Die Generation 50+ bleibt dem stationären Handel treu. 38 Prozent suchen im Fachmarkt nach Unterhaltungselektronik. Online-Seiten folgen danach auf Platz zwei, noch vor Geschäften in der Innenstadt und großen Einkaufszentren. Dabei führt jeder zweite Deutsche im Alter zwischen 50 und 75 den Wunsch nach fachkundigem Rat im Geschäft als Grund gegen den Kauf im Internet an (52 %). Noch wichtiger ist ihnen allerdings, die Produkte zu sehen und anfassen zu können (Deutschland: 62 %, Durchschnitt – Europa: 58 %).

Mit der Welt vernetzt – Fernsehen bleibt beliebt
Auch wenn die Generation 50+ lieber offline einkauft – insgesamt surft sie häufiger im Internet als die Jüngeren. Im europäischen Durchschnitt kommen die über 50-Jährigen auf 13h15 in der Woche, die unter 50-Jährigen auf eine Stunde weniger. Die über 50-Jährigen fühlen sich im Internet wohl und schätzen sich selbst als souveräne Nutzer ein. 84 Prozent der Deutschen sind regelmäßig online. Europaweit bezeichnet sich jeder Vierte von ihnen (23 %) als „sehr internetaffin“. Unter den Jüngeren stimmen 37 Prozent dieser Aussage zu.
Fernsehen ist noch beliebter. Mit wöchentlich 15h20 verbringt die Generation 50+ insgesamt viereinhalb Stunden mehr Zeit vor dem Fernseher als die Jüngeren. Eine wichtige Zielgruppe also, die nicht unterschätzt werden sollte.

Am Teilen interessiert
Der Share Economy stehen 61 Prozent positiv gegenüber. Knapp jeder Zweite (49 %) hat sich in der Vergangenheit Gegenstände geliehen, statt sie zu kaufen. Die Bereitschaft zu teilen ist am höchsten, wenn der Besitz keinen hohen emotionalen Wert hat. Werkzeuge stehen im Ranking an erster Stelle (Durchschnitt – Europa: 41 %, Deutschland: 40 %). Bei HiFi-Geräten (Durchschnitt – Europa: 13 %, Deutschland: 10 %) ist die Generation 50+ hingegen noch zögerlich.

Fokus auf die Silver Economy

Rational und gut informiert
Die 50- bis 75-Jährigen neigen nicht zu Spontankäufen. Sie konsumieren sehr bewusst und recherchieren vor größeren Anschaffungen häufig im Internet: Drei von vier (74 %) informieren sich vor dem geplanten Einkauf online. 61 Prozent nutzen Preisvergleichs-Tools, und 55 Prozent vertrauen auf die Produktbewertungen anderer Verbraucher. Vor allem Tschechen, Polen und Briten gehen gut informiert ins Geschäft. Die Deutschen vertrauen noch mehr der persönlichen Beratung eines Verkäufers oder der Meinung von Familienmitgliedern und Freunden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei sind ihnen vor allem Preis, Qualität und Funktionen wichtig. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).

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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Weltbevölkerung braucht Palmöl

Boykott-Aufrufe nicht sinnvoll

Weltbevölkerung braucht Palmöl

Grafik: Supress (No. 5604)

sup.- Es klingt löblich, wenn dazu aufgerufen wird, zum Schutz der tropischen Regenwälder nach Möglichkeit auf Lebensmittel mit der Zutat Palmöl zu verzichten. Global gesehen ist diese Empfehlung jedoch wenig sinnvoll, weil sie grundlegende soziale, ökologische und ökonomische Zusammenhänge ausblendet. Sehr viel realistischer formuliert deshalb auch die international anerkannte Umweltschutzorganisation Greenpeace ihre Forderung: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden.“

Zu den Fakten: Ressourcen-effiziente Nutzpflanzen wie Ölpalmen, die einen hohen Ertrag pro Fläche erzielen, haben für die Ernährungsversorgung der Weltbevölkerung einen hohen Stellenwert. Palmöl gehört in vielen Ländern wie z. B. Indonesien, Indien und China zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Weltweit wird dieses wertvolle Pflanzenfett zu rund 73 Prozent als Nahrungsmittel verwendet, der industrielle Bedarf liegt bei ca. 27 Prozent.

In der Europäischen Union, die nach Zahlen des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) für das Jahr 2014 beim globalen Verbrauch von Palmöl auf einen Anteil von zwölf Prozent kommt, in Deutschland sind es zwei Prozent, sieht die Situation anders aus. Hier werden nur rund 54 Prozent des Palmöls für die Verarbeitung von Lebensmitteln genutzt und 46 Prozent für technische Prozesse z. B. zur Produktion von Kosmetika sowie Reinigungsmitteln, aber insbesondere auch zur Erzeugung von Biokraftstoffen. Laut der Nachhaltigkeitsverordnung der Bundesregierung darf Palmöl, das als Grundlage für Biokraftstoffe dient, ausschließlich von bereits landwirtschaftlich genutzten Flächen stammen, um zu verhindern, dass für den Anbau Regenwälder gerodet werden. Dennoch ist der Einsatz von pflanzlichen Fetten zur Produktion von Kraftstoffen äußerst umstritten.

Wegen seiner vielseitigen Eigenschaften wie hohe Wärmebeständigkeit, gute Geschmeidigkeit sowie lange Haltbarkeit und seines günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses ist Palmöl in der Lebensmittelbranche hingegen derzeit nahezu unersetzbar. Im Gegensatz zur Verwendung für Biokraftstoffe ist hier der Einsatz von nachhaltig erzeugtem zertifiziertem Palmöl nicht vorgeschrieben, sondern hängt von der jeweiligen Einkaufspolitik der Unternehmen ab. Durch ihre Kaufentscheidung können Konsumenten aber Einfluss darauf nehmen, dass Firmen sich verstärkt für nachhaltig gewonnenes Palmöl engagieren. Wie eine aktuelle Studie von Greenpeace ( www.greenpeace.de/themen/walder/musli-mit-bitterem-beigeschmack ) zeigt, gibt es in dieser Hinsicht bei den großen Markenherstellern noch erhebliche Unterschiede.

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So steigert ein PIM System den Umsatz

Wie Product Information Management Systeme zu Kaufentscheidungen führen

So steigert ein PIM System den Umsatz

Product Information Management Systeme einsetzen zur Verkaufsförderung

02/2016 – Der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen ist das wichtigste Ziel jedes Unternehmens, um Arbeitsplätze und Fortbestand der Firma zu sichern. Doch warum entscheidet sich ein Kunde für oder gegen ein bestimmtes Produkt?

„Produktinformationen wichtiges Kaufkriterium“

Image, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in das Unternehmen und seine Produkte beeinflussen maßgeblich die Kaufentscheidung der Zielgruppe. Die Qualität der Produktinformationen, welche das Unternehmen veröffentlicht, spielen hierbei eine wichtige Rolle. Denn es werden wesentlich mehr potentielle Kunden angesprochen und überzeugt, wenn die Informationen zu einem Produkt – wie Beschreibung, Funktionserläuterungen, Datenblätter, Bilder, Grafiken und sonstige Dokumente – aktuell, fehlerfrei und vollständig sind.. Eine einheitliche Präsentation der Produktdaten in den verschiedenen online- und offline-Kanälen, zugeschnitten auf die jeweilige Zielgruppe, ist ebenfalls von großer Bedeutung und wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Multichannel-Publishing.

Positive Bewertungen und Referenzen über ein Unternehmen und seine Produkte sind heute ebenfalls von großer Wichtigkeit und beeinflussen die Entscheidung für oder gegen einen Kauf. Dabei sind hochwertige und relevante Produktdaten die Basis für eine gute Beurteilung. Andererseits wirkt sich eine mangelnde Qualität der Informationen durch falsche, veraltete oder unvollständige Daten auch negativ auf die gesamte Qualitätswahrnehmung des Produktes aus. Schlimmer noch, wenn durch negative Bewertungen andere potentielle Kunden von einer möglichen Kaufentscheidung abgebracht werden.

Eine wertvolle Orientierungshilfe für eine Softwareunterstützung der Informationspflege bieten Workshops zur Bedarfsanalyse, wie sie zum Beispiel von der Agentur brain at work angeboten werden ( www.brain-at-work.de/pim-workshop ).

„PIM Systeme liefern relevante Daten für die Kaufentscheidung“

Um den Absatz zu fördern, stellen PIM Systeme (Product Information Management Systeme) die richtigen Informationen bereit, mit konsequenter Aktualität und geprüfter Richtigkeit in allen Publishing Kanälen (Web, Print, Außendienst etc.), wie marktbezogene Beschreibungstexte, technische Daten, Illustrationen oder weitere Dokumente wie Montageanleitungen etc. Diese können aufgrund der zentralen und medienneutralen Datenhaltung je nach Zielgruppe und Medium unterschiedlich angeordnet und in der jeweiligen Landessprache und im gewünschten Umfang ausgegeben werden. Daneben unterstützt das PIM System die einfache Verwaltung von Cross-Selling (Anbieten von z.B. Zubehörteilen) und das Up-Selling (ähnliche Produkte), was regelmäßig zu einer Steigerung des Umsatzes führt.

„Marketingautomation im Multichannel Publishing“

Das Product Information Management System entlastet die Mitarbeiter von vielen sich wiederholenden Verwaltungs- und Abwicklungsaufwänden. Dank der Marketingautomation sind für das sogenannte Multichannel Publishing – auch Cross Media Publishing (CMP) genannt – nur wenige Klicks erforderlich. Das bedeutet, dass Produktkataloge, Flyer, Preislisten, Datenblätter etc. in mehreren Sprachen per Knopfdruck generiert werden oder Produkte einfach per drag&drop auf die Webseite, in eine App oder in e-Commerce Kanäle ausgeleitet werden können. Aufgrund der einheitlichen Produktinformationen wird eine konsistente Darstellung gewährleistet und das einfache Erstellen oder Aktualisieren von personalisierten Marketingunterlagen in kürzerer Zeit ist möglich. Das PIM System erlaubt es dadurch dem Unternehmen, schneller, gezielter und flexibler auf sich verändernde Anforderungen des Marktes zu reagieren.

Das PIM System unterstützt somit die Kernfunktion der künftigen Marketing- und Vertriebsarbeit. Dabei wird die Kaufentscheidung des Kunden positiv beeinflusst, indem zum richtigen Zeitpunkt die für das jeweilige Informationsmedium optimierten Produktdaten bereitgestellt werden.

Workshop zur System-Bedarfsanalyse eines Unternehmens: „PIM? CMP? MAM? DAM?“

Ziel eines solchen Workshops ist es, für ein Unternehmen das individuelle Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ermitteln. Im Ergebnis erhält das teilnehmende Unternehmen ein strukturiertes und nutzenorientiertes Lastenheft für die passende Software-Einführung. Es ermöglicht eine konkrete Kalkulation der benötigten Mittel, Auswahlkriterien zur Software und des zu erwartenden Nutzens. Die ausführliche Beschreibung eines solchen Workshops ist online abrufbar unter www.brain-at-work.de/pim-workshop .

Die brain at work Gesellschaft für Kommunikation mit Neuen Medien steigert die Wertschöpfung aus den Marketing-Inhalten ihrer Kunden durch fundierte Beratung, effiziente Software und professionellen Service. Für vertriebsstarke Multi-Channel-Lösungen, Websites, Onlineshops und mehr.

Kontakt
brain at work GmbH
Thomas Autenrieth
Bahnhofstr. 5
88299 Leutkirch
07561/98510
t.autenrieth@brain-at-work.de
https://www.brain-at-work.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Verzicht auf Produkte mit Palmöl keine Lösung

Ökonomisch und ökologisch kontraproduktiv

Verzicht auf Produkte mit Palmöl keine Lösung

Foto: Fotolia/Ellen Ebenau

sup.- Gut gemeint, aber nicht realistisch, außerdem unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten kontraproduktiv: Immer wieder tauchen im Web Empfehlungen auf, dass Verbraucher zum Schutz des Regenwaldes auf Produkte, die Palmöl enthalten, besser verzichten sollten. Die moderne Vielfalt an Lebensmitteln ist jedoch ohne den Zusatz von Palmöl nicht denkbar: Palmöl verbessert die Geschmeidigkeit, die Wärmebeständigkeit, die Haltbarkeit sowie den Geschmack von Lebensmitteln, ist zudem frei von gesundheitsschädlichen Trans-Fettsäuren. Wegen seiner zahlreichen funktionalen Vorzüge kommt es z. B. in Backwaren, Fertigprodukten, Margarine, Soßen, Speiseeis, Speiseölen, Süßigkeiten und Suppen zum Einsatz. „Es gibt kein anderes pflanzliches Fett, das von Natur aus bei Zimmertemperatur einen festen Zustand hat und die gleichen Eigenschaften wie Palmöl aufweist, das in genügenden Mengen vorkommt“, bestätigt die Organisation EUFIC (Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel).

Anerkannte Umweltorganisationen weisen ebenfalls darauf hin, dass der Verzicht auf Palmöl utopisch und darüber hinaus auch unter ökologischen Aspekten nicht sinnvoll ist: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden“, so lautet beispielsweise das differenzierte Urteil von Greenpeace. Und auch der WWF befürwortet eine realistische Sichtweise: „Mit Palmöl lässt sich auf vergleichsweise geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen decken. Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja. In vielen Ländern ist Palmöl ein schwer zu ersetzendes Nahrungsmittel. Überdies hängt von ihm die berufliche Existenz vieler Kleinbauern ab.“

Das Credo der Umweltschützer lautet deshalb nicht Verzicht. Stattdessen sollten Verbraucher durch ihre Kaufentscheidung dazu beitragen, das Engagement von Unternehmen zu unterstützen, die durch ihre Einkaufspolitik pro nachhaltigerem Palmöl eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion vorantreiben. Auskünfte hierzu erhalten Konsumenten z. B. über den WWF Palm Oil Buyers“ Scorecard 2013 ( www.panda.org/palmoilscorecard/2013 ) oder die entsprechenden Verbraucher-Hotlines oder -Websites der jeweiligen Hersteller.

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