Tag Archives: Karlheinz Böhm

Sonstiges

Stiftung Menschen für Menschen mit neuem Äthiopien-Blog

Noch mehr Aktuelles und Interessantes vom Horn von Afrika

Stiftung Menschen für Menschen mit neuem Äthiopien-Blog

Bemerkenswerte Fotos und Geschichten im Äthiopien-Blog von Menschen für Menschen

München, 9. August 2018. Ab sofort bloggt die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe auf ihrer Homepage (www.menschenfuermenschen.de). Im neuen Blog vermitteln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch Gastautoren mit ihren Beiträgen einen tieferen Einblick in das Leben in Äthiopien.

„Die Beiträge sind so vielfältig und so bunt wie Äthiopien selbst“, erklärt Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen zum Inhalt des Blogs. „Wir möchten allen Interessierten auch einen Eindruck von Äthiopien geben und die Menschen vorstellen, für die wir tagtäglich in Deutschland Spenden sammeln.“

Die Leser erfahren etwa in der Rubrik „Land und Leute“, wie Solidarität im ländlichen Äthiopien mit Leben gefüllt wird. Oder in der Kategorie „Zukunft zu Hause“, wie junge Männer und Frauen durch die Projekte und Bildungsangebote der Äthiopienhilfe neue Perspektiven in ihrer Heimat finden. In der Rubrik „Reise“ wird beispielsweise darüber informiert, welche Impfungen für einen Trip nach Äthiopien benötigt werden und wie Reisende am einfachsten an ein Visum kommen. Außerdem enthält der Blog Spannendes zur äthiopischen Geschichte sowie aktuelle Entwicklungen. In der Rubrik „Kulinarik“ wird über die traditionelle äthiopische Kaffeezeremonie berichtet und traditionelle Rezepte wie etwa für das Fladenbrot Injera vorgestellt. Die Blog-Beiträge werden regelmäßig aktualisiert und weiter ausgebaut.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ist seit über 36 Jahren in dem Land am Horn von Afrika tätig. Die Menschen in Äthiopien langfristig von fremder Hilfe unabhängig zu machen, ist das Ziel der Organisation. Menschen für Menschen setzt dabei auf das ganzheitliche und nachhaltige Prinzip der sogenannten integrierten ländlichen Entwicklungsprojekte und engagiert sich besonders in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, Wasser, Gesundheit und Einkommen. „Äthiopierinnen und Äthiopier brauchen und sollen eine Zukunft in ihrem Land haben – ein Leben lang“, so Sebastian Brandis.

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Kunst Kultur Gastronomie

Operndorf Afrika erhält den Karlheinz Böhm Preis 2018

Operndorf Afrika erhält den Karlheinz Böhm Preis 2018

Aino Laberenz erhält den Karlheinz Böhm Preis für das Operndorf Afrika

22. Juli 2018. Mit dem Karlheinz Böhm Preis 2018 wurde am Samstag (21. Juli 2018) das „Operndorf Afrika“ ausgezeichnet. Den Preis nahm Aino Laberenz, die Witwe des verstorbenen Theaterregisseurs Christoph Schlingensief entgegen, der als Initiator und Visionär die Idee für das Operndorf in Burkina Faso hatte. Erster Preisträger des Karlheinz Böhm Preises war im Jahr 2016 der ehemalige Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler.

Der Karlheinz Böhm Preis ist nicht dotiert. Allerdings wird die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe das „Operndorf Afrika“ bei der Ausarbeitung eines Projektplanes im Bereich der landwirtschaftlichen Entwicklung unterstützen. Im Rahmen eines Wissenstransfer-Workshops werden sich die Organisationen über die Themen Landwirtschaft, Ackerbau, Wasser/Bewässerung, Fruchtfolge und Trainingsmaßnahmen für Bauern austauschen.

„Wir haben uns in diesem Jahr ganz bewusst nicht nur für eine einzelne Person entschieden, die den Karlheinz Böhm Preis erhält, sondern für ein soziales Projekt, nämlich das „Operndorf Afrika“ in Burkina Faso. Uns haben besonders der integrative Ansatz und die Langfristigkeit des Konzeptes überzeugt. Es ist ein außergewöhnliches und innovatives Projekt, weil es das Mittel der Kunst und der Kultur als einen wesentlichen Baustein der Brücke und Partnerschaft zwischen Afrika und Europa einsetzt. Das Operndorf verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz, genauso wie Karlheinz Böhm vor fast 37 Jahren seine Arbeit in Äthiopien begonnen hat,“ fasst Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe die Begründung für die Preisverleihung an Aino Labarenz und das Operndorf zusammen.

In seiner Laudatio hob Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts (München) besonders die herausragende und außergewöhnliche Leistung von Aino Laberenz hervor: „Aufbauend auf die künstlerische Arbeit von Christoph Schlingensief hat Aino Laberenz deutlich gemacht, dass unser menschliches Zusammenleben letztlich eine kulturelle Leistung ist. Mit dem Operndorf hat sie die Kraft der Kultur mit sozialer Verantwortung verbunden. Ihre offene Art auf Menschen zuzugehen schafft Akzeptanz und Vertrauen. Sie besitzt die Fähigkeit mit kulturellen Unterschieden verantwortungsvoll und sensibel umzugehen.“

Christian Ude, Altoberbürgermeister von München und Vorsitzender des Stiftungsrates, wies in seiner Rede nachdrücklich auf die Notwendigkeit der Entwicklungshilfe hin: „Was wäre da an Entwicklungshilfe, an Selbstentwicklung, an Bildung- und Gesundheitswesen, an Wirtschaft- und Infrastruktur möglich, wenn die sogenannte freie Welt, die so frei offensichtlich auch wieder nicht ist,die vielen Milliarden, die jetzt auf Drängen der USA der internationalen Rüstungsindustrie zusätzlich zugeschoben werden sollen, endlich der Entwicklungshilfe zugutekommen lassen würde, der sie schon viel länger entgegen aller feierlichen Selbstverpflichtungen vorenthalten werden?“

Der Preis wurde durch Berhanu Negussie, Landesrepräsentant von Menschen für Menschen in Äthiopien überreicht. Berhanu Negussie hat Karlheinz Böhm von Anfang an in Äthiopien begleitet.

Aino Laberenz stellte in ihrer Dankesrede vor allem auch die Ziele des „Operndorfs Afrika“ dar: „Das Operndorf ist eine Plattform, die nicht nur Kunst zugänglich oder nutzbar machen will, sondern auch Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft. Der gesamtgesellschaftliche Ansatz ist mir dabei wichtig – alle Bereiche des Zusammenlebens mit einzubeziehen und Angebote für die Bevölkerung zu schaffen. Insbesondere für die Frauen und Mädchen der Region. Die Gleichstellung ist mir dabei ein Grundbedürfnis und die Konzeption spezieller Angebote für Frauen haben wir dabei im Fokus. Bildung ist ein Werkzeug, das jedem gleichermaßen zur Verfügung stehen sollte.“

Zu der Feierstunde im Literaturhaus in München kamen rund 200 Gäste, darunter viele langjährige Begleiter, Helfer, Partner und Spender von Menschen für Menschen aus Deutschland und Äthiopien. Durch die Veranstaltung führte der Fernsehmoderator Till Nassif.

Der Karlheinz Böhm Preis

Alle zwei Jahre werden eine Einzelperson oder ein Projekt, die bzw. das sich durch vorbildliche und herausragendes Engagement im sozialen Bereich in Afrika ausgezeichnet hat, mit dem Karlheinz Böhm Preis geehrt.

Das „Operndorf Afrika“ in Burkina Faso

Das „Operndorf Afrika“ ist ein internationales Kunstprojekt, das seit 2009 in Burkina Faso/ Westafrika entsteht und auf die Idee des deutschen Künstlers Christoph Schlingensief (1960-2010) zurückgeht. Das Projekt steht seit 2011 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Horst Köhler. Das „Operndorf Afrika“ war eine der letzten künstlerischen Arbeiten von Christoph Schlingensief. Im Februar 2010 wurde der Grundstein für das „Operndorf Afrika“gelegt. Bis heute wurden auf dem von der burkinischen Regierung bereitgestellten Areal 23 Gebäude errichtet. Aino Laberenz setzt seit 2010 in der Funktion als Geschäftsführerin das von Schlingensief initiierte Projekt fort.

Schirmakazie als Symbol für den „Karlheinz Böhm Preis“

Knapp 25 Zentimeter hoch und 20 Zentimeter breit ist der bronzene Baum, den der Münchner Bildhauer Karel Fron als Motiv für den Karlheinz Böhm Preis gewählt hat. In der Skulptur sollen sich das Vermächtnis und die Vision des Gründers von Menschen für Menschen widerspiegeln. Als Vorlage diente eine Schirmakazie aus dem Erer-Tal in Äthiopien. Denn in ihrem Schatten hielt Karlheinz Böhm viele Sitzungen mit Gemeindemitgliedern ab, um mit ihnen über ihre Nöte und Bedürfnisse zu sprechen.

Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für die Organisation Menschen für Menschen. Am 13. November 1981 gründete er den Verein Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Seitdem leistet die Organisation, die zwischenzeitlich in eine Stiftung umgewandelt wurde, Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen in derzeit zwölf Projektgebieten mit über 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeitern um. Bislang erhielten rund 6 Millionen Kinder, Frauen und Männer in Äthiopien dank der Arbeit von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe die Chance für ein besseres Leben.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe kann zahlreiche Erfolge vorweisen: So wurden unter anderem über 21.400 Wasserstellen (Pumpbrunnen und Quellfassungen), 433 Schulen, 86 Gesundheitsstationen und 15 Polikliniken gebaut; über 350.000 Menschen haben an einer Alphabetisierungskampagne teilgenommen. Nahezu 90.000 Frauen erhielten hauswirtschaftliche Weiterbildungsmaßnahmen. Mehr als 27.000 Frauen beteiligten sich an Kleinkreditprogrammen. Rund 54.000 Kilometer Stein- bzw. Erdwälle wurden im Kampf gegen Erosion gebaut und 227 Millionen Baumsetzlinge verteilt. Über 450.000 Schüler werden pro Jahr in den von Menschen für Menschen gebauten Schulen unterrichtet.

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Politik Recht Gesellschaft

Menschen für Menschen: Erfolgreiches Bachelor-Studium

Äthiopien: 192 Studentinnen und Studenten bestehen Abschluss am Agro Technical & Technology College in Harar

Menschen für Menschen: Erfolgreiches Bachelor-Studium

Geschafft. Studium beendet. Große Freude bei den Studenten im ATTC in Harar

München/Harar, 17. Juli 2018. 192 Studentinnen und Studenten des Agro Technical & Technology Colleges (ATTC) in Harar (Äthiopien) konnten vor kurzem erfolgreich ihr Studium beenden. Das College wird von der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe getragen.

Die Absolventinnen und Absolventen wurden in den staatlich anerkannten Studiengängen Agrarökologie, Elektrik und Elektrotechnik, Fertigungstechnik und Metalltechnologie und Automobiltechnik ausgebildet. Nach entweder drei Jahren, bei den agrarökologischen Studiengängen, oder nach vier Jahren, bei den technischen Studiengängen, besitzen sie nun den Titel des Bachelor of Science (B.Sc.). Am ATTC haben in diesem Jahr 143 Männer und 49 Frauen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

Das ATTC im Osten Äthiopiens genießt aufgrund der hochqualitativen Ausbildung in Äthiopien einen sehr guten Ruf und wird von den Arbeitgebern in Äthiopien sehr geschätzt. Dies führt dazu, dass sich die meisten der Absolventen bereits am Tag ihres Abschlusses über ein Arbeitsangebot freuen können. Bisher konnten 2.162 Studenten und Studentinnen mit einem Bachelor oder Diplom abschließen.

Das ATTC

Das Agro Technical and Technology College (ATTC) in Harar im Osten Äthiopiens wurde 1992 von Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gegründet. Seit 1997 hat es den offiziellen Status als College. Derzeit sind über 149 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ATTC angestellt und betreuen die über 700 Studentinnen und Studenten.

Die praxisorientierte Ausbildung hebt das ATTC von den staatlichen Hochschulen in Äthiopien ab. Mehr als 60 Prozent des Stundenplans füllt die praktische oder praxisorientierte Arbeit. Dazu zählen auch Tutorien und Computerkurse. Die Workshops finden beispielsweise auch in den Werkstätten statt. So lernen die Studentinnen und Studenten den praktischen Aspekt ihres Studienfaches von Beginn an kennen. Sie arbeiten eigenständig an großen Werkbänken oder auf den Feldern des ATTC, haben ihr eigenes Werkzeug. Die Ausstattung ist sehr modern: Mehrere deutsche und österreichische Unternehmen haben neue Maschinen, Werkzeuge und Bauteile gespendet.

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Charity-Dinner im Seefischkochstudio Bremerhaven

Johann Lafer kocht zugunsten von Spitzenköche für Afrika

Charity-Dinner  im Seefischkochstudio Bremerhaven

Charity-Dinner zugunsten von Menschen für Menschen

München, 2. Juli 2018. Menschen für Menschen-Botschafter und Begründer der Initiative „Spitzenköche für Afrika“ Ralf Bos wartet erneut mit einem Spitzen-Event auf: Am 11. August um 19.00 Uhr lädt Deutschlands größter Deliktessenlieferant gemeinsam mit Sternekoch Johann Lafer und dem Küchenchef des Seefischkochstudios Bremerhaven Ralf Harms zu einem Charity-Dinner zugunsten der „Spitzenköche für Afrika“ ein. Die Einnahmen aus dem „Dinner im Hafen“ werden vollständig an „Spitzenköche für Afrika“ gespendet, die wiederum die Spendengelder für den Bau von Schulen durch die Stiftung Menschen für Menschen bereitstellt.

Für 99 Euro pro Ticket erwartet die Gäste nach dem Sektempfang ein exklusives Fünf-Gänge Galadinner, inklusive begleitender Weine. Tickets für die Veranstaltung sind erhältlich im Fischbahnhof, Schaufenster Fischereihafen, telefonisch unter 0471- 9323321 oder per E-Mail an info@seefischkochstudio.de.

Ralf Bos gehört bereits seit 2010 dem Kuratorium der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe an. Er hat – zusammen mit Eckart Witzigmann – die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ ins Leben gerufen. Seit 2008 unterstützen zahlreiche Top-Gastronomen mit Aktionen und Veranstaltungen diese Initiative, die wiederum die Spendengelder für den Bau von Schulen durch die Stiftung Menschen für Menschen bereitstellt. Die „Spitzenköche für Afrika“ konnten durch zahlreiche Aktionen über 1,5 Millionen Euro einnehmen und Menschen für Menschen für den Bau von sieben Schulen in Äthiopien zur Verfügung stellen ( www.skfa.de). Die achte Schule befindet sich bereits im Bau, und wird voraussichtlich im Oktober eingeweiht werden. Nun unterstützt auch Sternekoch Johann Lafer mit dem Charity-Dinner in Bremerhaven die Initiative.

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Sonstiges

Essen und Trinken für den guten Zweck bei Bos Food

Benefiz-Party bringt 24.250 Euro für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Essen und Trinken für den guten Zweck bei Bos Food

Ralf Bos (links) und Dr. Sebastian Brandis (rechts) freuen sich über die hohe Spende

München/Meerbusch, 15. Juni 2018. Rund 1.000 Gäste konnte vor kurzem Ralf Bos, Delikatesshändler und Initiator der Aktion „Spitzenköche für Afrika“, zu einer Benefiz-Party im Hof seiner Firma in Büderich (Meerbusch) begrüßen. Den Erlös der Veranstaltung in Höhe von 24.250 Euro spendete er für die Projektarbeit der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe.

Bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Bone-Suckin-Party“ stand – was so viel heißt wie „Knochen abnagen“ – konnten Freunde, Geschäftspartner und Mitarbeiter an zahlreichen Food- und Getränke-Ständen diverse Delikatessen probieren. Höhepunkt der Benezfiz-Party war eine Verlosung die einen Erlös von mehr als 18.000 Euro erbrachte. Der Betrag wurde aufgestockt durch die Einnahmen einer Bilderversteigerung sowie einer Einzelspende von Wolfgang „Puky“ Martin, Initiator und Veranstalter des Opernballs in Düsseldorf.

Das Geld erhielt, wie auch in den vergangenen Jahren, Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Ralf Bos ist Botschafter der Stiftung Menschen für Menschen und hat bisher über 1,5 Millionen Euro gesammelt und gespendet.

„Ralf Bos ist einer unserer wichtigsten Botschafter“, betonte Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung bei der Veranstaltung. „Ich bedanke mich – auch im Namen der Menschen in Äthiopien – sehr herzlich bei Ralf Bos und seinem Team sowie allen Gästen, die zu diesem hervorragenden Spendenergebnis beigetragen haben. Wir werden das Geld für den Bau von Schulen in Äthiopien einsetzen.“

Die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ ( www.skfa.de) wurden von Ralf Bos und Eckart Witzigmann gegründet. Seit 2008 unterstützen zahlreiche Top-Gastronomen mit Aktionen und Veranstaltungen diese Initiative, die wiederum die Spendengelder für den Bau von Schulen durch die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe bereitstellt. So wurden bisher bereits sieben Schulen gebaut und komplett ausgestattet. Die achte Schule befindet sich bereits im Bau, und wird voraussichtlich im Oktober eingeweiht werden.

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„Moltke für Afrika“ unterstützt Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Moltkeplatz in Krefeld unterstützen seit 25 Jahren die Stiftung Menschen für Menschen

"Moltke für Afrika" unterstützt Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Ehrenurkunde für Moltke für Afrika

München/Krefeld, 14. Juni 2018. Seit 25 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Moltkeplatz in Krefeld für die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe, um einen Beitrag zur Bewältigung der Probleme des afrikanischen Kontinents zu leisten. Mit einem Afrikaabend wurde das Jubiläum am 12. Juni im Beisein von Schülern, Lehrern, Eltern und Dirk Kasten, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, und weiteren Mitarbeitern von Menschen für Menschen gefeiert. Es gab musikalische Beiträge des Schülerchors und des Musikers Joe Kiki, interessante Einblicke in die tägliche Arbeit der Hilfsorganisation und traditionelle äthiopische Köstlichkeiten.

Mithilfe verschiedenster Benefizaktionen konnten von „Moltke für Afrika“ in 25 Jahren über 100.000 Euro an Spendengeldern gesammelt und an die Stiftung Menschen für Menschen übergeben werden.

Im Jahr 1991 besuchte Karlheinz Böhm (gest. 29.05.2014) das erste Mal das Gymnasium am Moltkeplatz und beeindruckte mit seinem Engagement für die Not leidende Bevölkerung in Äthiopien die Schülerschaft nachhaltig. Zwei Jahre später wurde die Arbeitsgemeinschaft „Moltke für Afrika“ an der Schule gegründet. Bis heute setzen die engagierten jungen Leute ein Zeichen dafür, dass Schülerengagement den Kindern, Frauen und Männern in Äthiopien die Chance auf ein besseres Leben geben kann. Dirk Kasten zeigte sich überwältigt von dem jahrzehntelangen Engagement der Schülerinnen und Schüler am Moltkegymnasium: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr Karlheinz Böhm die Herzen der Schülerinnen und Schüler berührt hat und wie sein Lebenswerk noch heute dazu inspiriert, den Menschen in Äthiopien zu helfen. Ich bin unendlich dankbar für die großartige Unterstützung und den Einsatz von Moltke für Afrika“.

Über 25 Jahre hinweg zeigen sich die Jugendlichen aus Krefeld kreativ: Sie verkaufen Würstchen und Waffeln, CDs mit Kinderliedern, erstellen Informationstafeln zu dem Land im Osten Afrikas, laden Experten zu Vorträgen ein, organisieren Partys für den guten Zweck und haben sogar ein Brettspiel zum Thema „Menschen für Menschen in Äthiopien“ entwickelt und vermarktet. Im Laufe der Jahre sind einige der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in die äthiopischen Projektregionen gereist, um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort und der Arbeit von Menschen für Menschen zu machen. Die ehemalige Schülerin des Gymnasiums Anna Mokwa, engagiert sich seit 10 Jahren für Moltke für Afrika und ist begeistert von ihrer Äthiopienreise im Jahr 2016 zurückgekommen: „Es ist schwierig, von der Hauptstadt Addis Abeba in die Dörfer in den ländlichen Regionen zu reisen. Häufig gibt es keine befestigten Straßen, keine Brücken, die Autofahrten sind sehr lang und beschwerlich. Umso erstaunlicher ist es zu sehen, was Menschen für Menschen für die armen Bauernfamilien in den ländlichen Regionen alles geleistet hat. Die Kinder, Frauen und Männer haben mir selbst erzählt, wie sehr sich ihr Leben durch die vielfältigen Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Wasser, Landwirtschaft, Gesundheit und Einkommen zum Positiven gewandelt hat. Diese sinnvolle Arbeit möchte ich weiter mit aller Kraft unterstützen. Auf die nächsten 25 Jahre Moltke für Afrika!“

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Wissenschaft Technik Umwelt

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Abwechslungsreiche Ernährung durch neue Gemüsesorten ist besonders für die Kinder wichtig.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

München/Dano, 7. Juni 2018. Um den Bereich Landwirtschaft in ländlichen Regionen Äthiopiens zu stärken, arbeitet die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe eng mit Bauern und deren Familien zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung unterstützen sie dabei, neue Anbaumethoden zu testen, die eine bessere Ernte versprechen und helfen ihnen, Haus und Hof neu zu organisieren.

Kleinbauern produzieren 70 Prozent der Lebensmittel

Seit der Gründung der Stiftung Menschen für Menschen im Jahr 1981 hat sich die Zahl der Menschen in Äthiopien von 36 auf 106 Millionen etwa verdreifacht. Mittlerweile sinkt zwar die Geburtenrate, doch die Bevölkerung wächst weiter – und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Schon heute leben die meisten hungernden Menschen in Afrika und Asien – und die Mehrheit von ihnen auf dem Land, dabei werden gerade dort die meisten Lebensmittel hergestellt. Nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) produzieren Kleinbauern in Afrika und Asien rund 70 Prozent der lokalen Lebensmittel. Das bedeutet auch: Sie sind der Schlüssel zur Ernährungssicherheit ihrer Länder. „Wer die wachsende Bevölkerung in Äthiopien versorgen will, muss die Kleinbauern fördern“, sagt Mulu Meriga, die als Entwicklungsberaterin bei Menschen für Menschen in der Projektregion Dano, rund 200 Kilometer westlich von Addis Abeba, tätig ist. Die Aufgabe der studierten Agrarexpertin ist es, die Erträge der Kleinbauern in der Region zu steigern. Ihre Kundschaft: 35 „Modellfarmer“. So nennt die Stiftung Landwirte, die sich besonders offen für Veränderungen zeigen – und mittelfristig anderen Bauern als Vorbilder dienen können. „Sobald unsere Modellfarmer Erfolge verzeichnen, kopieren die übrigen Bauern ihre Methoden“, weiß Mulu. „So können wir langfristig die Landwirtschaft einer ganzen Region verändern.“

Neue Nutzpflanzen für ein besseres Leben

Bis vor etwa zwei Jahren baute Kleinbauer Tesfaye Dhaba mit seiner Frau Meseret ausschließlich Teff und Sorghumhirse an. Er konnte seine Familie mehr schlecht als recht ernähren. Um zusätzlich etwas zu verdienen, half er anderen Bauern bei ihrer Ernte. Ein schlecht bezahlter Nebenjob. Vor etwa drei Jahren traf Tesfaye zufällig bei einem Nachbarn auf die Entwicklungsberaterin Mulu Mergia. Sie hatte dem Nachbarn Kaffeesetzlinge mitgebracht und erklärte ihm, worauf man achten muss, wenn man sie pflanzt. Tesfaye fragte, ob er auch solche Setzlinge haben könne, und schon am nächsten Tag stand Mulu vor seiner Tür – mit 50 Pflänzchen. „Manche Menschen sind eher bereit, ein Risiko einzugehen“, berichtet Mulu. Als Tesfaye die Kaffeepflanzen sah, habe er sich doch ein wenig gefürchtet vor der Veränderung. „Aber ich dachte mir: Wenn sie studiert hat, wird sie schon wissen, wovon sie spricht“, sagt er. Und so machten die beiden sich an die Arbeit.

Wenn Mulu Mergia heute skeptischen Bauern zeigen will, was sie mit ihrer Hilfe erreichen können, geht sie mit ihnen in Tesfayes Garten. Sie zeigt ihnen die Beete, in denen Zwiebeln, Rote Bete und Chilis sprießen, das Elefantengras, mit dem Tesfaye das Vieh füttert. Und weiter hinten die kniehohen Kaffeepflanzen – rund 700 Stück sind es mittlerweile. „In drei Jahren werfen diese Pflanzen 20 Zentner Kaffee ab“, schätzt sie. Tesfaye muss schmunzeln, wenn er an diese Besuche denkt. „Manche Bauern, die hier waren, hatten Zweifel“, erinnert er sich. Sie seien es nicht gewohnt, dass eine Frau Anweisungen gebe. „Aber wenn sie sehen, wie Mulu auf dem Feld die Hacke schwingt, folgen sie ihrem Rat.“

Das Leben des Modellfarmers und seiner Familie hat sich enorm verbessert. Das Nahrungsangebot für die Familie ist viel abwechslungsreicher und gesünder. Einen Teil der Erträge kann er auf dem lokalen Markt verkaufen, er ist kein reiner Selbstversorger mehr. Von den Einnahmen kann Tesfaye beispielsweise Schulbücher für seine Kinder kaufen.

Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Sonstiges

Klassik Radio: Spendenkampagne für Menschen für Menschen

Sauberes Wasser für 5.000 Menschen in Äthiopien

Klassik Radio: Spendenkampagne für Menschen für Menschen

Spenden für sauberes Wasser

München, 1. Juni 2018. Von Anfang Juni bis 1. Juli führt Klassik Radio eine bundesweite Spendenkampagne zugunsten der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe durch. Aufgerufen werden die Hörerinnen und Hörer zu einer Spende für den Bau von Brunnen und Wasserstellen für 5.000 Menschen in der Projektregion Borena, im Norden von Äthiopien. Dort haben noch immer Tausende von Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Menschen für Menschen setzt sich seit über 36 Jahren für sauberes Wasser in den ländlichen Regionen Äthiopiens ein. In den Projektregionen werden Brunnen, Wasserstellen und Wasserversorgungssysteme für Dörfer und kleine Städte gebaut. Vor allem auf dem Land ist die Lage ernst. Brunnen und Quellen sind in vielen ländlichen Regionen rar und zudem häufig mit Krankheitserregern verschmutzt. Jedes Jahr sterben in Äthiopien Tausende von Kindern an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser ausgelöst werden.

Sauberes Wasser rettet Leben

„Sauberes Wasser eröffnet den Menschen Wege aus der Krankheit, der Armut und schafft Perspektiven für ein besseres Leben. Es ist darüber hinaus eine der wichtigsten Grundlagen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Äthiopien. Wer einmal gesehen hat, welche elementare Bedeutung sauberes Wasser für die Menschen in Äthiopien hat, sieht unseren Konsum in Europa mit ganz anderen Augen“, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen. „Wir freuen uns über die Spendenkampagne mit Klassik Radio und wünschen uns viele Spenden. Jeder Euro ist wichtig. Jeder Euro hilft den Menschen in Äthiopien.“

Bis heute gelang es Menschen für Menschen unter anderem mit dem Bau von mehr als 2.400 Brunnen und Quellfassungen, 93 Wasserreservoirs und der Wasserversorgung von vier Kleinstädten, die Lebensbedingungen der Menschen in den Projektgebieten der Organisation nachhaltig zu verbessern ( www.menschenfuermenschen.de). Aber noch immer lebt ein Drittel der Menschen in Äthiopien ohne sicheren Zugang zu sauberem Wasser.

Spendenmarathon am 1. Juli: Musik wünschen und gleichzeitig für den guten Zweck spenden

Höhepunkt der Hörfunkkampagne wird der Spendenmarathon am Sonntag, dem 1. Juli 2018 sein. Klassik Radio wird an diesem Tag die Hörerinnen und Hörer dazu aufrufen, zu spenden, um sich dafür einen Musikwunsch zu erfüllen. Die Wünsche werden telefonisch oder per E-Mail bei Klassik Radio angenommen ( www.klassikradio.de).

„Gerade jetzt im Sommer wird die Bedeutung von Wasser jedem von uns deutlich. Und so selbstverständlich wir damit umgehen, so lebensverändernd ist Wasser für Menschen in Äthiopien.
Gemeinsam mit unseren 6 Millionen Hörerinnen und Hörern werden wir mit aller Kraft darum kämpfen, dass mindestens 5.000 Menschen in Äthiopien langfristig mit sauberem Wasser versorgt sind. Karlheinz Böhm hat gezeigt, dass ein einzelner Mensch so viel verändern kann. Mit unserer Klassik Radio-Sommer-Charity wollen nun wir etwas verändern und den Menschen in Äthiopien die Chance für ein besseres Leben geben“, betont Christian Panck, Station Manager von Klassik Radio.

Über Menschen für Menschen

Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Politik Recht Gesellschaft

Social Service Prize für Stiftung Menschen für Menschen

Stiftung Menschen für Menschen erhält in Äthiopien Preis für „herausragende soziale Leistungen“

Social Service Prize für Stiftung Menschen für Menschen

Hohe Auszeichnung für die Stiftung Menschen für Menschen

München/Addis Abeba, 29. Mai 2018. Den „Social Service Prize“ als beste Nichtregierungsorganisation Äthiopiens hat vor kurzem die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe erhalten. Verliehen wurde die Auszeichnung durch Abyssina Award, eine äthiopische Organisation, die jährlich Preise in verschiedenen Kategorien verleiht. Mit dem „Social Service Prize“ werden, so die Organisation, „die herausragenden sozialen Leistungen von Menschen für Menschen im Jahr 2017“ geehrt.

Der Preis wurde von Dr. Fasil Nahom, Chefberater des Premierministers der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien bei einer Feierstunde in Addis Abeba an Dr. Asnake Worku, Leiter Programmkoordination & Entwicklung der Stiftung Menschen für Menschen überreicht.

Asefa Kesito, Präsident des Abyssinia Award Board, erklärte, dass eine Reihe von Nichtregierungsorganisationen zur Auswahl standen, die in Äthiopien arbeiten. Menschen für Menschen sei unter Berücksichtigung seiner sozioökonomischen Auswirkungen als beste Organisation mit dem „Social Service Prize“ ausgezeichnet worden.

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Weltbienentag: Wie Honigbienen Jobs in Äthiopien schaffen

Grüne Innovationszentren gegen Jugendarbeitslosigkeit

Weltbienentag: Wie Honigbienen Jobs in Äthiopien schaffen

Sicherer Schutz vor aggressiven Bienen.

München/Addis Abeba, 17. Mai 2018. Vielen Schulabgängern in Äthiopien fehlen nach wie vor berufliche Perspektiven. Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszentren der GIZ“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) schafft die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe neue Jobs für junge Menschen auf dem Land. Ausgesucht wurde die Menschen für Menschen-Projektregion Dano, die rund 230 Kilometer westlich von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, liegt.

„In Dano, wie auch in anderen Regionen in Äthiopien, produzieren die Bauernfamilien inzwischen manchmal mehr, als sie selbst verbrauchen“, sagt Stiftungsvorstand Peter Renner, der u. a. für die Projektarbeit der Organisation in Äthiopien zuständig ist. „Ziel der Initiative ist es, die Bauern und Jugendlichen bei der Verwertung und dem Verkauf ihrer Produkte zu unterstützen, also Wertschöpfungsketten aufzubauen.“ Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszentren“ haben 1.360 Bauern sowie 423 vormals arbeitslose Jugendliche und Frauen Beschäftigung und Einkommen in den Bereichen Honig und Wachs, Gemüse und Obst, Saatgut, Ölsaat und Tiermast erhalten. Zudem erhalten rund 1.500 weitere Menschen in der Region indirekten Nutzen aus dem Projekt.

Start-ups für den Wandel. Ein Besuch bei den Imkern von Dano

Das „größte Startup-Unternehmen“ im Projektgebiet Dano steht auf einer Lichtung, außerhalb der Kleinstadt Seyo und beschäftigt mehrere hunderttausend fleißige Mitarbeiterinnen. Das Wellblechdach des Firmensitzes funkelt weithin sichtbar. Wer sich ihm nähert, erblickt rund 50 gelbe Holzkisten, aufgereiht auf zwei Etagen eines Holzgerüstes. Ein Summen in der Luft zeugt von Betriebsamkeit – und darf zugleich als Warnung verstanden werden: Spätestens mit dem Schritt auf das Firmengelände drohen Attacken der Belegschaft – und die könnten sehr gefährlich sein.

„Vor allem die Bienenvölker, die wir erst kürzlich hier angesiedelt haben, sind unheimlich aggressiv“, sagt Zenebech Azefa. Die 26-Jährige ist eine von 17 jungen Frauen und Männern aus Seyo, die im April 2016 mit Unterstützung von Menschen für Menschen eine Imker-Kooperative gegründet haben. Für sie alle ist das der erste richtige Job seit dem Schulabschluss. „Ich hatte nach der Schule versucht, Arbeit als Reinigungskraft zu finden – keine Chance“, erzählt Zenebech. „Um wenigstens ein bisschen was zu verdienen, ging ich mit einer Decke auf den Markt und verkaufte Salz und Chilischoten.“ Freunde erzählten ihr, dass die Stiftung junge Leute suche, die sich als Imker probieren wollten. Zenebech meldete sich – und wurde ausgewählt. „Ich hatte zwar keine Ahnung von Imkerei“, sagt Zenebech. „Aber ich kann arbeiten. Und ich wusste: Das ist meine Chance.“

Arbeit und Entwicklung auf dem Land

Der Schlüssel zum Erfolg sind unterschiedliche Kooperativen, die mit Hilfe von Menschen für Menschen gegründet wurden. Eine Arbeitsgemeinschaft etwa kauft Bauern Ölsaat ab, um Speiseöl zu produzieren. Eine andere kauft Ernteabfälle und andere Überbleibsel aus der Landwirtschaft, um Tierfutter herzustellen.

Wieder andere produzieren Saatgut, betreiben mobile Dreschmaschinen, mit denen sie Bauern die Arbeit vor Ort erleichtern oder stellen Honig her, wie Zenebech Azefa mit der Imkerkooperative. Beratung, Trainings und Maschinen werden von Menschen für Menschen gestellt. Nach dieser Starthilfe arbeiten die Gemeinschaften auf eigene Rechnung.

Kooperativen bilden Wertschöpfungsketten.

Den Honig verkaufen die Imker/innen an eine weitere Kooperative, die ihn von Wachsresten und anderen Verunreinigungen befreit und an eine dritte Kooperative weiterreicht, die ihn in Gläser abfüllt und etikettiert. Anschließend übernimmt eine vierte Kooperative den Transport zu Händlern in der Region. Die so errichtete Wertschöpfungskette gibt rund sechzig Jugendlichen Arbeit.

Projekte wie die „Grünen Innovationszentren“ bieten Lösungen für zwei der drängendsten Probleme von Entwicklungsländern wie Äthiopien. Sie wirken der hohen Jugendarbeitslosigkeit entgegen. Und sie steigern die Produktivität der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. „Unser Ziel ist es, vor Ort marktkonforme Waren zu produzieren. So helfen wir den Menschen, von den Reichtümern ihrer Region zu profitieren, bekämpfen Arbeitslosigkeit und tragen zur Nahrungsmittelsicherheit bei“, sagt Stiftungsvorstand Peter Renner. „Der viel zitierte Kampf gegen Fluchtursachen – er beginnt genau hier.“

Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat bisher über 11.000 moderne Bienenkästen in Äthiopien verteilt.

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