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Telkotec: Service für Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen

Markus Frese, Winfried Hecking und Jörg Peil führen den Unitymedia-Dienstleister Telkotec mit Hauptsitz in Brilon und Standorten in Mönchengladbach und Marburg. Das Unternehmen deckt das größte Volumen für Unitymedia ab.

Telkotec: Service für Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen

Wenn sich drei anerkannte Profis zusammentuen, entsteht etwas Großes. Das dachten sich auch Markus Frese, Winfried Hecking und Jörg Peil, die mit ihren Unternehmen Media.com (Brilon), Hecking Elektrotechnik (Mönchengladbach) und Mediatec (Marburg) seit vielen Jahren für Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen in der Installation und der Entstörung tätig sind. Gemeinsam haben sie das Unternehmen Telkotec gegründet: den größten Servicepartner des Anbieters Unitymedia in Deutschland. „Wir decken für Unitymedia die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab. Aktuell sind wir der größte Servicepartner für Unitymedia“, sagt Geschäftsführer Markus Frese.

Hauptsitz des Unternehmens, für das mehrere 100 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst tätig sind, ist Brilon, zentral im Einzugsgebiet von Telkotec gelegen. Zugleich sind die Techniker aber natürlich an allen Standorten vertreten, um eine schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten. „Schnelligkeit, darum geht es natürlich in unserem Geschäft. Unser Anspruch ist es, gerade bei Störungen von Internet, Telefonie und/oder TV schnellstmöglich reagieren zu können, um dem Kunden zu helfen. Das gelingt uns auch. Unser Telefonservice ist jeden Tag rund um die Uhr besetzt, sodass wir jede Störung aufnehmen und kurzfristig bearbeiten können“, sagt Winfried Hecking, ebenfalls Telkotec-Geschäftsführer.

Dass dies gelingt, zeigen die verschwindend geringen Reklamationen. Winfried Hecking rechnet vor: „In den ersten Monaten der Tätigkeit von Telkotec haben wir mehr als 20.000 Entstörungen abgewickelt. Und jeden Monat nehmen wir etwa 10.000 Neuinstallationen vor. Die Beschwerden hingegen bewegen sich im Promillebereich, trotz Zehntausender von Kundenkontakten monatlich.“

Laut Jörg Peil befindet sich Telkotec auf Wachstumskurs. Zu den bislang knapp 400 Mitarbeitern sollen nach und nach weitere dazukommen. „Wir suchen gezielt Elektriker, Elektroniker, Radio-/Fernsehtechniker, Mechatroniker und andere Technik-affine Mitarbeiter für unseren Außendienst. Die Zahl der Unitymedia-Kunden steigt, und deshalb positionieren wir uns als starker Partner, um allen Anforderungen gerecht zu werden.“

Alle drei Geschäftsführer sind weiterhin mit ihren Stammunternehmen eigenständig am Markt tätig. Hecking Elektrotechnik, Media.com und Mediatec sind unter anderem in der Neuinstallation und Modernisierung von Kabelanlagen und Satellitenanlagen, dem Abschluss von Kabelnetzverträgen, der Installation/Einrichtung von Analog-/Digital-TV, Internet und Telefonie und der Neuverkabelung von Breitband-Kabelanschlüssen. Ebenso bieten die Unternehmen für Privatleute und Gewerbekunden, darunter beispielsweise Hausverwaltungen, einen Komplettservice in der Schaffung hochmoderner Netzwerke an. Die Dienstleistungen reichen dabei von der Analyse und Beratung im Vorfeld von Digitalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen über die Projektplanung fürs optimale individuelle Ergebnis bis hin zur technischen Umsetzung.

Über die Telkotec GmbH

Die Telkotec GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen für Kabelnetzbetreiber mit Hauptsitz in Brilon und weiteren Standorten in Marburg und Mönchengladbach. Geführt von den Kabelnetzexperten und Handwerksmeistern Markus Frese (Media.com GmbH, Brilon), Winfried Hecking (Hecking Elektrotechnik Co. KG, Mönchengladbach) und Jörg Peil (Mediatec Service GmbH, Marburg) übernimmt Telkotec die gesamte Installation und Entstörung bei Empfangs- oder Übertragungsproblemen in den Bereichen TV, Internet und Telefonie. Das Unternehmen ist mit mehreren 100 Mitarbeitern im Innen- und Außendienst als größter deutscher Servicepartner des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und Hessen tätig. Jeden Monat kommen auf diese Weise Zehntausende von Kundenkontakten zusammen. Als Unternehmen auf Wachstumskurs ist Telkotec ständig auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern (Elektriker, Radio-/Fernsehtechniker, Elektrotechniker, Mechatroniker) für den technischen Außendienst. Weitere Informationen unter www.telkotec.de

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Goldmedia Solutions‘ Partner bieten alle Komponenten für das TV-Erlebnis der nächsten Generation

Goldmedia & Partner auf der ANGA COM 2017 (Halle 7, Stand H9)

Goldmedia Solutions

Volker Belz, Associate Partner Goldmedia und Leitung Goldmedia Solutions

Berlin, 29. Mai 2017. Auf der ANGA COM 2017 präsentiert Goldmedia gemeinsam mit nationalen und internationalen Technologie-Partnern vielfältige Lösungen rund um das Thema moderne TV-Landschaft und Netzausbau.

Telekommunikationsunternehmen und Kabelnetzbetreiber stehen heute vor der Aufgabe, ihren Endkunden das gesamte Leistungsspektrum von Triple Play (3Play) bzw. Quadruple Play (4Play = inklusive Mobile) in bester Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia ( www.Goldmedia.com) unterstützt Technologie-Unternehmen dabei, ihre Produkte für den Wandel im Fernsehmarkt fit zu machen. Goldmedia gründete dafür im Jahr 2012 die Beratungsunit Goldmedia Solutions unter der Leitung von Goldmedia-Partner Volker Belz.

Die aktuellen Aufgaben reichen von der Entwicklung moderner hybrider IPTV-Lösungen über die Stärkung der WiFi-Konnektivität in Privat-Haushalten bis hin zu Kapazitätsanalysen und dynamischer Netzsteuerung für optimierte Netzauslastung und umsatzorientiertes Kundenmanagement. Goldmedia ermöglicht seinen Kunden, international erfolgreiche Technologie-Partner für maßgeschneiderte Produktlösungen zu gewinnen.

+++ Technologie-Partner Goldmedia Solutions

Goldmedia präsentiert auf der ANGA COM 2017 Technologie-Partner, deren Schwerpunkte in den Bereichen TV-/Video-Dienste für alle Netzumgebungen liegen.

+++ Netgem: Integrierte Lösungen für lineares TV und nichtlineare Anwendungen

Die jüngere Generation der TV-Nutzer verlangt TV- und Video-Dienste auf allen Endgeräten, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Mit seinen Produkten bringt der führende französische Technologie-Hersteller Netgem lineares Fernsehen mit nichtlinearen Anwendungen wie Netzwerk-PVR/DVR, Catchup-TV, Timeshift/Restart und On-Demand-Video-Angeboten sowie vielen weiteren TV-Apps zusammen.

Dabei ist Netgems Design der Benutzeroberflächen an die Gewohnheiten der traditionellen TV-Nutzer ebenso intuitiv angepasst wie an die der jüngeren Kunden – sowohl bei der Set-Top-Box für das TV-Gerät als auch bei mobilen Endgeräten.

Der TV-as-a-Service-Dienst wird zentral für alle angeschlossenen Netzbetreiber aufgesetzt. Die leistungsfähigen UHD/4K-hybriden Set-Top-Boxen nutzen die neuesten Broadcom Chipsets. Netgem hat über 20 Implementierungen weltweit und produziert ca. 700.000 Set-Top-Boxen jährlich.

+++ PURtel.com: Support bei End-to-End-TV-Diensten für jede Netzumgebung

Netgem und das Münchner Unternehmen PURtel kooperieren bei der Bereitstellung von White-Label-Plattformen für IP-Services in Deutschland und nutzen PURtels Backbone und lokale Präsenzen. Dabei können Unicast-, Multicast- Übertragungen und auch eine hybride Einspeisung (z.B. RF Overlay, HFC-Netze) von DVB-C und DVB-T Signalen unterstützt werden.

Die Stärken von PURtel liegen in der Automatisierung der Prozesse auf Basis von Schnittstellen. Mit einem neuen IPTV-Vorprodukt komplettiert PURtel seine Produktpalette zum Triple-Play-Dienste-Anbieter. PURtel kümmert sich zudem um IPTV-Übertragungsrechte der Sender, Pay-TV-Angebote von Marken-Sendern sowie Fremdsprachenprogramme und betreut die Netzbetreiber bei der Einführung und Vermarktung der Dienste.

Lokale TV-Sender/-Inhalte können zentral aufgesetzt oder kostengünstig über eine eigene TV-App in die Nutzeroberfläche eingebaut werden. Live-Streams und lokale Videotheken sind integrierbar – dadurch wird der lokale Schwerpunkt der Dienste gestärkt.

+++ Anevia: Kompakte CDN- und Cloud DVR-Lösungen, die Netzlast und Speicherumfang reduzieren können

Das französische Unternehmen Anevia ist ein führender Anbieter bei der Übertragung von Unicast-LiveTV, Video-on-Demand und lokalen Cloud-DVR-(PVR-)Diensten. Die Systeme wurden bereits in mehr als 100 Ländern erfolgreich bei Telekommunikationsanbietern und Kabelnetzbetreibern implementiert. Anevia reduziert Speicherumfang, steigert die Effizienz von Content-Delivery-Netzwerken (CDNs) und Headends, da Live-TV-Streams und aufgenommene Sendungen/Videos nur einmal gespeichert und erst bei der individuellen Übertragung auf die Bedürfnisse im Netz hin (on-the-fly) verschlüsselt werden.

Die Speicherung von programmierten Video-Aufnahmen in der Cloud hat große kommerzielle und operative Vorteile im Vergleich zur Speicherung auf Set-Top-Box-integrierten bzw. externen Festplatten.

Anevia bietet voll integrierte, kompakte CDN-Lösungen für mittelständische Unternehmen, die eine zukunftsfähige Multiscreen-IPTV-Lösung benötigen.

+++ AirTies: Modularer Ansatz für Video- und Internet-Übertragung

AirTies ist Marktführer im Bereich Wireless Connected Home und entwickelt eigene Soft- und Hardware, um drahtlos hochauflösende Video-Signale in alle Räume und auf alle Bildschirme eines Haushaltes zu übertragen. Dabei stützt sich AirTies“ MESH Technologie im Vergleich zu handelsüblichen einfachen WiFi-Verstärkern – die zumeist nur auf einem einzelnen Zugangspunkt (AP) basieren – auf den effizienten Einsatz mehrerer steuerbarer Access Points.

AirTies‘ modularer Ansatz für Video- und Internet-Übertragung ist optimal für progressive Netzbetreiber, die ihren Kunden Quality-of-Service-Standards für videofähige Endgeräte liefern wollen. Band-Steering steuert automatisch die Nutzung der einzelnen WiFi-Übertragungskanäle und verhindert, dass einzelne leistungsschwache Endgeräte das gesamte Netz belasten. Beim sog. Client-Steering werden den Endgeräten nur die Verbindungsoptionen angeboten, die eine optimale Datenübertragung ermöglichen. Zudem übertragen AirTies 4920 Access Points auch zuverlässig Multicast Streams über WiFi.

AirTies bietet Netzbetreibern eigene Cloud-Monitoring-Systeme an, die als Dashboard den Status und detailliert MESH-Heimnetzwerke anzeigen.

+++ OpenVault: Software für die Verwaltung und Analyse von kritischen Netzdaten

Nutzer-Peeks müssen vorhersehbar sein. Kunden mit sehr starker Internetnutzung können ganze Netzknoten lahmlegen, sodass kein anderer Netzkunde mehr die zugesicherte Bandbreite erhalten kann.

Die New Yorker Software-Firma OpenVault ist Marktführer für das Sammeln, Verwalten und die Analyse von kritischen Netzdaten. OpenVault bietet dadurch auch den Zugriff auf anonyme Referenzdaten, die den Netzbetreibern für Optimierungen in Echtzeit zur Verfügung stehen. OpenVault ist auf mittelständische Netzbetreiber und deren Bedürfnisse spezialisiert.

OpenVault ist als Service-as-a-Service konzipiert und kann in weniger als einem Tag in jedem Datenzentrum installiert werden. Das Angebot ist modular und entsprechend der aktiven Endkundenbasis aufgesetzt. Es erlaubt ohne jede Anfangsinvestition und mit minimalem Aufwand, detaillierte Informationen zur Datennutzung im eigenen Netz zu sammeln. OpenVault steigert den tiefen Einblick in das Netzwerk und ermöglicht so proaktiv teilweise automatisiertes Netzmanagement zur Vermeidung von Überlastungen und hilft effizient bei Netzausbau und Kundenkommunikation.

Goldmedia & Partner auf der ANGA COM 2017, 30.05.-01.06.2017
Wo: Halle 7, Stand H9
Wer: Ansprechpartner der Goldmedia Solutions ist Volker Belz Volker.Belz@Goldmedia.de

Ausführliche Presseinformationen zu den einzelnen Anbietern: https://www.goldmedia.com/presse

Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment, Telekommunikation und Sport Business. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Mit dem Bereich Goldmedia Solutions bietet Goldmedia die konkrete Projektumsetzung strategischer Entscheidungen und kundenspezifischer Produktvorstellungen. Wir führen die passenden und effizienten Systemlösungen unserer Technologie-Partner zusammen, steuern die Integration, sorgen für eine reibungslose Übergabe und sichern den Betrieb der Systemplattform bis zur Massenvermarktung.
Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: www.Goldmedia.com

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Primacom-CFO Jens Müller in FINANCE-TV: Wir sind der aktive Marktkonsolidierer

Primacom-CFO Jens Müller in FINANCE-TV: Wir sind der aktive Marktkonsolidierer

(Mynewsdesk) Fünf Jahre nach der spektakulären Pleite hat der Kabelnetzbetreiber Primacom wieder Tritt gefasst – und er wird mutig: „Wir sind der aktive Marktkonsolidierer im deutschen Kabelnetzmarkt und wollen weiter zukaufen“,  kündigt Primacom-CFO Jens Müller bei FINANCE-TV an. Welche Rolle die Hedgefonds-Eigentümer dabei spielen und wann man Deutschlands viertgrößten Kabelnetzanbieter wieder am Kapitalmarkt sieht, verrät Müller hier im aktuellen FINANCE-Talk:

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Die primacom-Gruppe verfügt über ein autarkes, hochleistungsfähiges und zukunftssicheres Hybrid-Glasfasernetz, das derzeit einen Zugang zu über 1,2 Millionen angeschlossenen Haushalten ermöglicht. Das macht die primacom-Gruppe zum viertgrößten Kabelnetzbetreiber Deutschlands. Die primacom-Gruppe ist seit 1998 im Multimedia- und Telekommunikationsmarkt aktiv und hat sich längst als nationaler Anbieter mit regionalem Fokus auf dem Telekommunikationsmarkt etabliert. Die Kunden werden mit digitalem Fernsehen, HDTV, digitalen Programmpaketen, Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen und modernen Telefonanschlüssen versorgt. Darüber hinaus entwickelt die primacom-Gruppe flexible Einzellösungen wie Telemetriedienstleistungen für die Wohnungswirtschaft. Die primacom-Gruppe ist deutschlandweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeiter.

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Politik Recht Gesellschaft

D.A.S Stichwort des Monats April: GEMA – wer muss zahlen?

Zahlungspflicht für Musik

GEMA bedeutet „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“. Diese Organisation ist eine staatlich legitimierte Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken wahrnimmt. Dies betrifft nur die Rechte von Urhebern, die in der GEMA organisiert sind. Grundsätzlich muss jeder, der Musik aus dem sogenannten „GEMA-Repertoire“ öffentlich wiedergibt, eine Gebühr entrichten. Dies betrifft auch viele kleinere Gewerbetreibende. In manchen Fällen entsteht Streit über die Frage, was eine öffentliche Wiedergabe ist. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung hat drei Gerichtsurteile zum Thema „GEMA“ zusammengestellt.

Fall 1: Party-Veranstaltung: Haftet der Vermieter?
Der Betreiber einer Diskothek hatte seine Räume an einen Party-Veranstalter vermietet. Der Veranstalter versäumte es, die Party im Vorfeld bei der GEMA zu melden, ließ aber währenddessen Musik abspielen. Die GEMA verklagte nun den Diskothekenbetreiber auf Schadenersatz wegen widerrechtlicher Wiedergabe von Musikwerken. Dieser war der Ansicht, dass er für die Urheberrechtsverletzungen des Mieters seiner Räume nicht hafte. Das Landgericht Düsseldorf entschied zu Gunsten des Disko-Betreibers. Ein Schadenersatzanspruch setze voraus, dass dieser die Urheberrechtsverletzungen mit verursacht habe – als Mittäter oder zumindest als Gehilfe. Erforderlich sei irgendeine Verantwortlichkeit in organisatorischer oder finanzieller Hinsicht beziehungsweise ein irgendwie gearteter Einfluss auf den Ablauf der Veranstaltung über das bloße Bereitstellen von Räumlichkeiten hinaus. Dies sei hier nicht der Fall gewesen. Dass der Betreiber die Endreinigung übernommen habe, mache ihn nicht zum Mitveranstalter. Er habe auch nicht damit rechnen müssen, dass der Partyveranstalter eine Anmeldung bei der GEMA unterlassen werde.
LG Düsseldorf, Urteil vom 16. Mai 2012, Az. 23 S 296/11

Fall 2: Gebühr für Ferienwohnung?
Ein Unternehmer verwaltete eine Anlage mit Ferienhäusern und vermittelte auch Feriengäste als Mieter an die einzelnen Hauseigentümer. Die einzelnen Ferienhäuser waren Privateigentum. Jedes Haus war mit einem Kabelanschluss ausgestattet. Die Eigentümer hatten jeweils eigene Verträge mit dem Kabelanbieter. Die GEMA nahm nun den Verwalter auf Zahlung von Gebühren für die Weiterleitung von urheberrechtlich geschützter Musik in Anspruch. Das Oberlandesgericht Köln entschied, dass hier kein Zahlungsanspruch bestand. Zwar sei eine Weiterleitung von Rundfunksignalen über eigene Anlagen an mehrere Empfänger wie etwa in einem Hotel oder Krankenhaus gebührenpflichtig, wenn eine öffentliche Wiedergabe stattfinde. Hier werde das Signal aber nicht vom Verwalter der Ferienwohnanlage zentral empfangen, sondern von den einzelnen Wohneinheiten, aufgrund von Verträgen zwischen deren Eigentümern und dem Kabelnetzbetreiber. Der Verwalter statte die Einheiten nicht einmal mit Geräten aus. Er trete auch nicht als Vermieter gegenüber Feriengästen auf. Auch die einzelnen Eigentümer verletzten keine fremden Rechte, da sie lediglich einzelne Empfangsgeräte für die jeweilige einzelne Wohnung betrieben, aber keine Weiterleitung oder Sendung durchführten. Hier finde nur ein urheberrechtsfreier Empfang statt. Bei einem Hotel könne man davon sprechen, dass urheberrechtlich geschützte Werke öffentlich zugänglich gemacht würden. Die Vermietung einer einzelnen Ferienwohnung sei aber trotz der wechselnden Gäste nicht mit dem Betrieb eines Hotels mit vielen Zimmern zu vergleichen. Hier finde keine öffentliche Wiedergabe von Musik statt.
OLG Köln, Urteil vom 13. Juni 2014, Az. 6 U 204/13

Fall 3: Gebühren für Radio beim Zahnarzt?
Ein Zahnarzt ließ in seinem Wartezimmer ein Radio laufen. Er zahlte dafür Gebühren an die GEMA. Als im Jahr 2012 die Jahresgebühr auf rund 113 Euro erhöht wurde, zahlte er nicht. Stattdessen kündigte er den Vertrag mit der GEMA, weil der Europäische Gerichtshof entschieden habe, dass die Wiedergabe von Musik im Wartebereich einer Zahnarztpraxis keine öffentliche Wiedergabe sei. Das Amtsgericht Düsseldorf erläuterte dazu: Eine Wiedergabe von Musik sei öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Mitgliedern der Öffentlichkeit bestimmt sei. Dazu gehöre jeder, der nicht mit dem Veranstalter – hier also dem Zahnarzt – persönlich befreundet oder verwandt sei. Die wartenden Patienten seien Teil der Öffentlichkeit. Bisher sei es nicht darauf angekommen, ob mit der Musikwiedergabe ein kommerzieller Zweck verfolgt werde. Dies habe sich nun durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes geändert. Da der Zahnarzt durch die Musik weder seinen Umsatz steigern noch Geld verdienen wolle, liege hier keine gebührenpflichtige öffentliche Musikwiedergabe vor. Der Zahnarzt sei daher zur fristlosen Kündigung des Vertrages mit der GEMA berechtigt gewesen. Er müsse allerdings rund 60 Euro für die bisherige Vertragslaufzeit bezahlen, in der noch ein wirksamer Vertrag bestanden habe. Die GEMA verfolgte den Anspruch in der nächsten Gerichtsinstanz weiter. Das Landgericht Düsseldorf bestätigte allerdings in vollem Umfang die Ansicht des Amtsgerichts und ließ die Kündigung gelten.
LG Düsseldorf, Urteil vom 8. Januar 2014, Az. 23 S 144/13

Anmerkung: Wie sich zeigt, schließen sich die Gerichte nicht in allen Fällen den Argumenten der GEMA an. Allerdings sollte beachtet werden, dass die hier zitierten Urteile sich auf Einzelfälle beziehen. Andere Gerichte können abweichende Entscheidungen treffen.

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Discovery Networks Deutschland und Unitymedia KabelBW bauen ihre Partnerschaft langfristig aus

DMAX ist seit 4. Dezember in Hessen 24 Stunden im Kabelnetz zu empfangen – Erstmals im Kabel: DMAX HD startet im Januar in NRW und Hessen sowie im ersten Quartal in Baden-Württemberg – DMAX-Inhalte bei Unitymedia KabelBW zukünftig auch per VoD

(ddp direct) München/Köln, 05.12.2012 Discovery Networks Deutschland und Unitymedia KabelBW bauen ihre Partnerschaft aus. Beide Unternehmen unterzeichneten dazu langfristige Verträge. Die Zusammenarbeit zwischen der Fernsehsender-Gruppe und dem Kabelnetzbetreiber umfasst im Einzelnen:

Seit Dienstag können mehr als 340.000 Kabel-Haushalte in Hessen DMAX auf ihrem gewohnten Programmplatz rund um die Uhr empfangen. Bislang sendete der Männersender dort von 3 Uhr nachts bis 15 Uhr.

Erstmals ist auch DMAX HD im Kabel vertreten: Ab Januar 2013 können die Zuschauer in Nordrhein-Westfalen und Hessen Programm-Highlights wie Auction Hunters und Die wundersamen Reisen des Karl Pilkington in hochauflösender Qualität genießen. Auch Kabel BW Kunden werden im ersten Quartal 2013 DMAX HD im Kabel erleben können.

Zusätzlich zur Verbreitung der linearen Angebote von DMAX haben Discovery Networks und Unitymedia KabelBW auch eine Zusammenarbeit im Bereich der Abruf-Inhalte vereinbart. So werden Kabelkunden in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Inhalte von DMAX in den Video on Demand Angeboten von Unitymedia KabelBW finden. Erfolgreiche Eigenproduktionen wie Asphalt Cowboys können so per Knopfdruck als Catch-up-Service noch einmal angesehen werden.

Nicole Agudo Berbel, Director Affiliate Sales und Business Development bei Discovery Networks Deutschland: Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Reichweite mit DMAX in Hessen ausbauen können. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, im nächsten Jahr DMAX HD den Zuschauern in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg anbieten zu können. Damit kommen zum ersten Mal auch Kabelkunden in den Genuss unserer hochwertigen Programme in bester Bildqualität.

Klaus Wolf, Senior Direktor Content bei Unitymedia KabelBW: Mit der neuen vertraglichen Vereinbarung zwischen Unitymedia KabelBW und Discovery Networks erleben unsere Kunden
noch mehr DMAX im Kabel. Wir freuen uns, zusätzlich zur analogen und digitalen Verbreitung DMAX zukünftig auch in HD und auf Abruf verbreiten zu können. Damit zeigen wir wieder einmal: Nur das Kabel bietet den Fernsehhaushalten die ganze Vielfalt der Unterhaltung von analogen, digitalen und HD-Inhalten über Filme auf Abruf bis hin zu Kombinationen mit schnellem Internet oder leistungsfähigen Zusatzgeräten, die moderne Komfortfunktionen wie Aufzeichnungen oder Time-Shift ermöglichen.

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=== Über DMAX ===

Die erste Anlaufstelle für Männer im deutschen Fernsehen heißt DMAX. Mit hochwertigen und exklusiven Inhalten aus dem Non-Fiction-Bereich hat sich der erste Free-TV Sender von Discovery Networks innerhalb kürzester Zeit zu einer bedeutenden Marke innerhalb der deutschen Fernsehlandschaft entwickelt. Das Programm ist ein ausgewogener Mix aus starken Eigenproduktionen und internationalen Erfolgsformaten, wobei der Sender auf den Programmstock von Discovery Networks zurückgreifen kann. DMAX ist 24 Stunden digital über Satellit zu empfangen und wird ins deutsche Kabelnetz eingespeist. Seit dem 1. Mai 2012 ist zusätzlich DMAX HD über die Plattform HD+ zu empfangen. So erreicht der Sender insgesamt knapp 37 Millionen Haushalte. DMAX.de konnte die Page-Impressions seit seinem Launch kontinuierlich steigern, die über 900 000 Fans auf Facebook bilden eine der größten Online-Communities im deutschen Fernsehmarkt. Mehr Informationen unter dmax.de.

=== Über Unitymedia ===

KabelBW Unitymedia KabelBW mit Hauptsitz in Köln ist einer der führenden Telekommunikations- und Medienanbieter in Deutschland und eine Tochter von Liberty Global. Unter den Kundenmarken Unitymedia (Nordrhein-Westfalen und Hessen) und Kabel BW (Baden-Württemberg) erreicht das Unternehmen 12,6 Millionen Haushalte mit Breitbandkabeldiensten. Neben dem Angebot analoger Kabel-TV-Dienstleistungen ist Unitymedia KabelBW ein führender Anbieter von integrierten Triple-Play-Diensten, die für das Wachstum in den Bereichen des digitalen Kabelfernsehens, des Breitband-Internets und der Telefonie verantwortlich sind. Zum 30. September 2012 hatte Unitymedia KabelBW rund 7 Mio. Kunden, die 6,7 Mio. TV-Abonnements (inklusive 2,1 Mio. Digital TV-Abos) und 2,1 Mio. Internet- sowie 2,1 Mio. Telefonie-Abos (RGU) bezogen haben. Weitere Informationen zu Unitymedia KabelBW finden Sie unter http://www.unitymedia.de und http://www.kabelbw.de.

Kontakt:
Unitymedia KabelBW
Maurice Böhler
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69126 Heidelberg
+49-(0)6221 333-1070
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