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GVV-Privat erweitert Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos

GVV-Privat erweitert Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos

GVV Privat-Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos (Bildquelle: © zabanski / fotolia.com)

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein, so der Plan der Bundesregierung. Mit Start der Kaufprämie für Elektroautos wird die Attraktivität der neuen Automobilgeneration bereits gezielt gefördert. Fast alle Autohersteller bieten in ihren Modellpaletten inzwischen Elektro- und Hybridfahrzeuge an, und es kommen immer mehr Modelle hinzu.

Nicht nur die Käufer müssen sich auf die neuen Modelle einstellen, sondern auch die Versicherungswirtschaft. Die neue Technik der Elektro/Hybridfahrzeuge bedeutet neue Risiken, die im Versicherungsschutz berücksichtigt werden müssen.

Michaela Kemmerling, die für das Kfz-Geschäft verantwortliche Abteilungsleiterin bei GVV-Privat: „Die sehr konkreten Pläne samt Förderung für einen schnellen Wechsel hin zur E-Mobilität sind für uns ein deutliches Signal. Wir sehen es hier als unsere Aufgabe, den künftigen Besitzern von Elektroautos schon frühzeitig vorteilhaften Versicherungsschutz anzubieten.“

Versicherungsschutz speziell für Elektro- oder Hybridautos

Besitzer von Elektro- oder Hybridautos erhalten bei GVV-Privat ab dem 01.01.2018 einen deutlich erweiterten Versicherungsschutz. Geht dem Elektroauto der Strom aus, gilt das im Rahmen des Kfz-Schutzbriefes als Panne und das Fahrzeug wird zur nächsten Stromtankstelle gebracht. Auch die zum Pkw gehörige Ladestation inklusive Ladekabel ist zukünftig mitversichert.

Akkus mitversichert

Technisch wichtigste Komponente bei Elektro- und Hybrid-Pkws ist der Akku, der im CLASSIC-Tarif von GVV-Privat besonders berücksichtigt wird. So sind seit Neuestem in der Teilkaskoversicherung Folgeschäden am Akku, die durch einen Tierbiss oder durch einen Kurzschluss an der Verkabelung entstehen, bis zu 10.000 Euro mitversichert. In der Vollkaskoversicherung ist der Akku im Rahmen einer Allgefahrendeckung sogar rundum abgesichert. Zusätzlich sind auf Wunsch die Entsorgungskosten des Akkus bei einem Totalschaden des Autos bis 2.000 Euro versicherbar.

Weitere Informationen unter www.gvv.de

Die GVV-Privatversicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der GVV-Kommunalversicherung VVaG. Während das Mutterunternehmen seit 1911 Versicherungen für Städte und Gemeinden, Kreise, kommunale Unternehmen und Sparkassen bietet, konzentrierte sich die Geschäftstätigkeit von GVV-Privat ursprünglich auf den Versicherungsbedarf der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute steht GVV-Privat allen Kunden offen. Das Portfolio umfasst die Kfz-, Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Kontakt
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Beate Schuster
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Elektroautos: Kaufprämie reicht nicht aus für einen schnellen Durchbruch

Mit der eingeführten Kaufprämie für Elektroautos fällt der Preisaufschlag für die betroffenen Modelle deutlich, allerdings noch nicht genug. Im Durchschnitt der betroffenen Modelle liegt er noch bei ca. 20 Prozent.

Nach langer Diskussion hat die Bundesregierung vergangene Woche eine Kaufprämie für Elektroautos verabschiedet. Der Kauf eines reinen Elektroautos wird mit 4.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride mit 3.000 Euro. Betroffen von der Kaufprämie sind allerdings nicht alle Stromer in Deutschland: Sie gilt nur für Autos mit einem Basispreis unter 60.000 Euro und sofern sich der Hersteller verpflichtet, die Hälfte der Prämie zu zahlen. Die beschlossene Förderung reicht jedoch laut Experten der Managementberatung Horváth & Partners nicht aus, um der Elektromobilität in Deutschland kurzfristig zum Durchbruch zu verhelfen.

Unter der Annahme, dass sich alle Hersteller an der Prämie beteiligen, fällt der durchschnittliche Preisaufschlag der geförderten reinen Stromer gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gemäß Analysen der Berater von 40 auf knapp über 20 Prozent, bei Plug-in-Hybriden von 27 auf 17 Prozent. Die Bandbreite ist dabei relativ groß, einzelne Modelle sind dank der Kaufprämie weniger als 10 Prozent teurer als vergleichbare konventionell angetriebene Modelle.

Zur Ermittlung der Werte für den Preisaufschlag ordnen die Berater den aktuell verfügbaren Elektromodellen entsprechende Referenzfahrzeuge zu, die in Bezug auf Kriterien wie Motorisierung, Größe, Ausstattung und Markenstärke vergleichbar sind. Auf dieser Grundlage vergleichen sie die jeweiligen Preislisten.

„Die Elektromobilität in Deutschland kann jede Unterstützung gebrauchen“, ist Dr. Oliver Greiner, Partner bei Horváth & Partners und Leiter der Studie „Fakten-Check Mobilität 3.0“, sicher. „Allerdings wird die Kaufprämie allein noch keinen Durchbruch bringen.“

Insbesondere zwei Gründe sprächen dagegen. Zum einen sei der Anreiz nicht hoch genug, um den Aufpreis von Elektroautos gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu kompensieren. „Erst ab einer Preisdifferenz unter 10 Prozent zwischen Stromer und Verbrenner erwarten wir, dass der höhere Preis bei der Wahl eines Elektroautos keine entscheidende Rolle mehr spielt“, gibt Co-Autor Heiko Fink zu bedenken. Das gelte aber aktuell noch für zu wenige Fahrzeugmodelle.

Darüber hinaus sei das Portfolio der begünstigten Fahrzeuge noch nicht attraktiv genug. Die Prämie fördere insbesondere kleinere Fahrzeuge mit relativ geringer Reichweite. „Die aktuelle Auswahl an begünstigten Fahrzeugen in diesem Segment ist nur eingeschränkt dafür geeignet, eine emotionale Sehnsucht nach Elektroautos zu fördern, wie es z. B. Tesla mit dem Model S und mit der Ankündigung des Model 3 gelungen ist“, so der Automobilexperte. Potenzielle Käufer würden weniger von „Stadtautos“ angezogen, sondern von echten Alternativen zu ihren bestehenden Fahrzeugen.

Langfristig gesehen sind die Berater jedoch überzeugt: Die Elektromobilität wird sich durchsetzen. Wichtige Treiber dafür seien zum einen, dass die Automobilhersteller größere Reichweiten in ihre Fahrzeuge verbauen wollen (was durch den fallenden Preis der Batteriezellen möglich wird) und zum anderen, dass die Bundesregierung die Ladeinfrastruktur weiter deutlich ausbauen möchte. Diese ist aus Sicht der Berater allerdings bereits besser als ihr Ruf, da vermehrt Hotels, Kaufhäuser, Parkhäuser usw. Ladepunkte anbieten. Nicht allein die Anzahl der Ladepunkte, sondern vor allem ihre strategisch günstige Lage entlang der täglichen Fahrstrecken sei entscheidend.

Über die Studie:
Im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Mobilität 3.0″ analysieren die Berater seit 2010 jährlich die Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der Mobilität in Deutschland. Auf der Grundlage der verwendeten Ist-Werte rechnen sie dabei das aktuelle Wachstumsmomentum auf das Jahr 2020 hoch. Dieser Hochrechnung werden entsprechende Zielwerte gegenübergestellt. So lassen sich Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Erreichens relevanter Schlüsselgrößen der Mobilität im Jahr 2020 treffen.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 600 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz \\\“Cordence Worldwide\\\“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Jocelyne Bückner
Phoenixbau, Königstraße 5
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Horváth & Partners-Studie: Wenig Preissenkung bei Elektroautos

2015 kosteten rein batteriebetriebene Elektroautos im Durchschnitt knapp 40 Prozent mehr als vergleichbare konventionell betriebene Fahrzeuge. Damit bleibt der Preisaufschlag neu zugelassener Stromer nur leicht unter Vorjahresniveau. Plug-in-Hybride sind im Durchschnitt rund 25 Prozent teurer als entsprechende Referenzfahrzeuge. Ein Teil des Preisaufschlags kann über geringere Energiekosten wieder eingeholt werden: Trotz niedriger Ölpreise sind die Energiekosten je Kilometer bei einem Verbrenner um den Faktor 2,4 teurer als bei einem reinen Elektrofahrzeug.

Fallende Preise für Elektrofahrzeuge sind ein wesentlicher Treiber der Elektromobilität in Deutschland. In den letzten Jahren schrumpfte die Preisdifferenz zwischen rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen und Verbrennern kontinuierlich, 2015 jedoch kaum.

Die Horváth & Partners-Berater ordnen den aktuell verfügbaren Elektromodellen jährlich entsprechende Referenzfahrzeuge zu, die in Bezug auf Kriterien wie Motorisierung, Größe, Ausstattung und Markenstärke vergleichbar sind. Auf dieser Grundlage vergleichen sie die jeweiligen Preislisten.

Ergebnis: Waren reine Stromer bis 2010 noch mehr als 100 Prozent so teuer wie vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, fiel der durchschnittliche Preisaufschlag aller 2015 zugelassenen Stromer auf rund 41 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Wert 45 Prozent betrug, war die Preissenkung allerdings überschaubar.

Die geringe Veränderung ist laut Aussage der Managementberater darauf zurückzuführen, dass 2015 kein reiner Stromer neu auf den Markt gekommen ist und sich die Preise der bestehenden Modelle kaum bewegt haben. Die Senkung des Preisniveaus entstand vielmehr aufgrund einer strukturellen Veränderung: Elektrofahrzeuge mit relativ geringerem Preisaufschlag zu Verbrennern (z.B. BMW i3 oder VW e-Golf) wurden häufiger verkauft als Elektrofahrzeuge mit schlechterem Verhältnis.

Würde sich der Trend der letzten drei Jahre fortsetzen, so läge der Aufpreis für reine Elektrofahrzeuge bis 2020 noch bei rund 16 Prozent. „Für einen Durchbruch der Elektromobilität ist dieser Wert noch zu hoch“, ist Heiko Fink, Automobilexperte bei Horváth & Partners, überzeugt. „Erst wenn durch neue, massentaugliche Elektrofahrzeuge der Aufpreis unter 10 Prozent fällt wird der Kaufpreis kein Argument mehr gegen die Elektromobilität sein.“

Bei Plug-in-Hybriden, also Fahrzeugen, die neben einem Verbrennungsmotor auch einen Elektromotor besitzen, der über das Stromnetz extern geladen werden kann, liegt der Preisaufschlag etwas niedriger. Im Durchschnitt bewegt er sich aktuell bei rund 25 Prozent, wobei einzelne Fahrzeugmodelle wie der VW Golf GTE Plug-in-Hybrid oder der Porsche Panamera S E-Hybrid bereits deutlich darunter liegen.

Der Energiekostenkoeffizient, der widerspiegelt, wie viel teurer ein zurückgelegter Kilometer mit einem Verbrennungsfahrzeug im Vergleich zu einem Elektrofahrzeug ist, entwickelte sich 2015 aufgrund günstigerer Benzinpreise, effizienterer Motoren und höherer Stromkosten nicht zugunsten der Elektromobilität. „Aktuell ist ein zurückgelegter Kilometer mit einem klassischen Verbrennungsmotor rund 2,4 Mal so teuer wie ein Kilometer mit einem batteriebetriebenen Elektrofahrzeug. 2012 war er fast drei Mal so teuer“, stellt Dr. Oliver Greiner, Partner bei Horváth & Partners, fest. Er geht allerdings in den kommenden Jahren wieder von steigenden Spritkosten und höheren Effizienzzuwächsen bei Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Verbrennern aus.

Rund 44.000 Pkw fuhren Ende 2015 in Deutschland bereits elektrisch. Das ist ein Plus von rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unter Elektroautos versteht Horváth & Partners alle Fahrzeuge, die über extern zugefügten Strom oder Wasserstoff rein elektrisch fahren können. Dazu zählen rein batteriebetriebene Fahrzeuge, Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range Extender und Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Unter der Prämisse, dass sich die Wachstumsrate der letzten drei Jahre fortsetzt, wird das ausgerufene Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen im Einsatz zu haben, mit einem Jahr Verzögerung 2021 erreicht.

Über die Studie:
Im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Mobilität 3.0“ analysieren die Berater seit 2010 jährlich die Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der Mobilität in Deutschland. Auf der Grundlage der verwendeten Ist-Werte rechnen sie dabei das aktuelle Wachstumsmomentum auf das Jahr 2020 hoch. Dieser Hochrechnung werden entsprechende Zielwerte gegenübergestellt. So lassen sich Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Erreichens relevanter Schlüsselgrößen der Mobilität im Jahr 2020 treffen.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 600 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Millionen-Ziel könnte 2021 erreicht werden

Wachstumsrate der Elektromobilität weiterhin auf hohem Niveau der Vorjahre

Rund 44.000 Elektrofahrzeuge (inkl. Plug-ins) waren Ende 2015 auf Deutschlands Straßen unterwegs – ein Plus von fast 70 Prozent zum Vorjahr. Und das, obwohl 2015 nur sieben neue Plug-in-Modelle und kein neues reines Elektrofahrzeug auf den Markt kam. Laut der aktuellen Mobilitätsstudie der Managementberatung Horváth & Partners könnten es Ende 2016 bereits über 75.000 sein, 2021 über eine Million. Dazu müssten sich allerdings wichtige Treiber der Elektromobilität weiter verbessern.

44.000 Elektrofahrzeuge waren Ende 2015 in Deutschland zugelassen, davon rund 26.000 rein elektrisch. Wenn die durchschnittliche Wachstumsgeschwindigkeit der letzten drei Jahre beibehalten wird, wäre im Jahr 2021 das ausgegebene Millionenziel der Bundesregierung erreicht – ein Jahr später als vorgesehen.

Um eine Million Elektrofahrzeuge bereits 2020 auf Deutschlands Straßen fahren zu lassen, müsste die durchschnittliche Wachstumsrate über die kommenden vier Jahre rund 87 Prozent betragen. 2016 müssten so insgesamt rund 40.000 Elektrofahrzeuge zum Bestand dazu kommen – im Gegensatz zu den 18.000 Fahrzeugen in diesem Jahr. „Unter den gegebenen Parametern erachten wir ein solches Wachstum für kaum möglich“, so Dr. Oliver Greiner, Partner bei Horváth & Partners, „dazu müssten sich noch verschiedene Treiber grundlegend verbessern“. Die Experten rechnen mit einem Bestandszuwachs in 2016 von rund 30.000 auf dann 75.000 Elektrofahrzeuge. Unter Elektroautos versteht Horváth & Partners alle Fahrzeuge, die über extern zugefügten Strom oder Wasserstoff rein elektrisch fahren können. Dazu zählen rein batteriebetriebene Fahrzeuge, Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range Extender und Fahrzeuge mit Brennstoffzellen.

Der Bestandszuwachs werde 2016 insbesondere durch neue Plug-in-Modelle getrieben, denn wie schon 2015 werden wahrscheinlich auch 2016 mit Ausnahme des Tesla Model X keine neuen reinen Elektrofahrzeuge auf den Markt kommen. „Gegen ein schnelleres Wachstum spricht zudem, dass Elektrofahrzeuge immer noch deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner sind, der Aufbau der Ladeinfrastruktur stockt und der niedrige Ölpreis zur Folge hat, dass Elektroautos den teureren Anschaffungspreis im Vergleich zu Verbrennern weniger über die Energiekosten amortisieren können“, so Heiko Fink, Co-Autor der Studie und Automobilexperte bei Horváth & Partners.

Einen Schub für die Elektromobilität könnten die aktuellen Bekenntnisse der deutschen Automobilindustrie bringen, die ihre Elektrostrategie auch mit Blick auf den Dieselskandal weiter vorantreiben. Deutschland ist allerdings vom eigenen Anspruch, zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu werden, noch weit entfernt. Im internationalen Ranking mit Blick auf Neuzulassungen und Bestand an Elektrofahrzeugen liegt Deutschland noch hinter den deutlich kleineren Nationen Norwegen und Niederlande auf dem achten Platz.

Mit Spannung darf auf die Entwicklung der Gespräche zur Einführung der umstrittenen Kaufprämie für Elektroautos, dem sogenannten Umweltbonus, geschaut werden. Sie könnte 2016 zu einem entscheidenden Jahr für die Elektromobilität in Deutschland machen.

Über die Studie:
Im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Mobilität 3.0“ analysieren die Berater jährlich die Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der Mobilität in Deutschland. Auf der Grundlage der verwendeten Ist-Werte rechnen sie dabei das aktuelle Wachstumsmomentum auf das Jahr 2020 hoch. Dieser Hochrechnung werden entsprechende Zielwerte gegenübergestellt. So lassen sich Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Erreichens relevanter Schlüsselgrößen der Mobilität im Jahr 2020 treffen.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 600 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Standpunkt: Verbände zu einer staatlichen Kaufprämie für E-Autos

Gemeinsame Stellungnahme des Fuhrparkverbandes und des VDR zum Vorschlag von Olaf Lies (SPD) /

Standpunkt: Verbände zu einer staatlichen Kaufprämie für E-Autos

Der VDR und der Fuhrparkverband fordern umweltgerechte Lösungen, nicht einseitige Förderungen.

Mannheim, im Februar 2016. Die SPD fordert trotz aller Gegen-Argumente aus der Wirtschaft weiterhin eine Kaufprämie für Elektroautos. Damit soll der Preis subventioniert werden, um den Kauf attraktiv zu machen. Bei einem Treffen führender Köpfe der schwarz-roten Koalition mit den Autokonzernen BMW, Daimler und VW soll ein möglicher Zuschuss von 5.000 Euro besprochen worden sein. Allerdings sind die Details noch unklar.

Der hohe Preis von E-Fahrzeugen schreckt die Verbraucher und auch die Fuhrparkbetreiber ab. Das ist richtig und nachvollziehbar. Nur rund 12.000 neue E-Autos wurden 2015 zugelassen – doch die Hersteller haben nach wie vor einen hohen Anteil auf sich selbst zugelassen. Denn zu dem hohen Einstiegspreis kommen weitere abschreckende Rahmenbedingungen: So ist der Wiederverkauf des teuer erworbenen Neufahrzeuges schwierig, da es noch keinen funktionierenden Sekundärmarkt gibt. Wer heute ein E-Fahrzeug erwirbt, der wird den Wert des Gebrauchten nicht vernünftig kalkulieren können. Eine mögliche Subvention nach dem Kauf benachteiligt ihn zusätzlich. Kein betriebswirtschaftlich arbeitendes Finanzinstitut oder Leasinggesellschaft wird das Restwertrisiko übernehmen, denn Verluste sind vorprogrammiert. Dazu kommt je nach Fahrzeug-einsatz und -typ noch die zu geringe bzw. zumindest nicht optimale Reichweite, fehlende Auf-ladestationen vor allem in mittelgroßen Städten (deutschlandweit existieren nach VDA 5.600 öffentlich zugängliche Ladestationen), Roaming-Kosten der Stromversorger, uneinheitliche Ladekarten etc.. Und wenn der Verbraucher aus einem Umweltschutzgedanken heraus motiviert ist und die Öko-Bilanz verschiedener alternativer Antriebe vergleicht, dann wird seine Wahl auch nicht auf die Elektromobilität fallen.

„Nochmal: Wir sind sehr dafür, die Emissionen zu reduzieren. Die beste Lösung dazu im Bereich Antriebstechnik sind Elektrofahrzeuge nach wie vor nicht. Einseitige finanzielle Hilfen für diese Antriebsart sind zum heutigen Zeitpunkt keine Lösung. Ein Gesamtkonzept, das auch andere Alternativen einbezieht, wäre zu begrüßen“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands Fuhrparkmanagement

Dieser Argumentation schließt sich auch der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) an. „Im Sinne der geschäftlichen Mobilität brauchen wir nachhaltige Mobilitätskonzepte, die ganzheitlich greifen. Stückwerk hilft hier nicht weiter“, so VDR-Präsident Dirk Gerdom.

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Über den Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Der Verband deutsches Reisemanagement (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für Geschäftsreisen und geschäftliche Mobilität. Mit seinen rund 550 Mitgliedsunternehmen repräsentiert er ein Gesamtvolumen im Geschäftsreisebereich von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro bzw. 25% des Gesamtmarktes. www.vdr-service.de

Ansprechpartner für Presse-Fragen VDR:
Claudia Giese
Referentin PR und Kommunikation
Verband Deutsches Reisemanagement e. V.
Darmstädter Landstraße 125
60598 Frankfurt/Main
Tel. 069 69 52 29 33
E-Mail: giese@vdr-service.de

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Bernd Kullmann (Fuhrparkleiter IDEAL Lebensversicherung), Guido Krings (Fuhrparkleiter Unify) und Dieter Grün (Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze). Geschäftsführer des Verbandes ist Axel Schäfer. Der Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Elektromobilität in der Anreizfalle

Um die Förderung von E-Fahrzeugen „werde man nicht herumkommen“ sagte Kanzlerin Merkel auf der Nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität in Berlin. Doch statt des erwarteten Förderprogramms kündigte sie bloß weite Prüfungen an.

Elektromobilität in der Anreizfalle

Prof. Christian Klöckner gilt als Experte für psychologische Anreize zur Elektromobilität

Welche Anreize die Bundesregierung setzen möchte, um E-Autos zur von der Kanzlerin als nötig bezeichneten „Hipness“ zu verhelfen, bleibt vorläufig offen. Welche finanziellen vor allem aber, welche psychologische Faktoren für das Marketing von E-Autos von Bedeutung sind, diskutieren internationale Experten bei green2market in Stuttgart.
Warum kauft man ein E-Auto? Oder für Deutschland passender gefragt – warum nicht? Experten sind sich einig, dass eine Kombination von Anreizprogrammen und psychologischen Faktoren den Markterfolg von E-Autos signifikant steigern würde. Wie schon in Norwegen und in den Niederlanden, den europäischen Ländern mit den höchsten Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge. Die Anreizprogramme dienen dem Ausgleich der Mehrkosten von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen und können von Regierungsseite her beschlossen werden. Die psychologischen Faktoren sind schwerer steuerbar – aber ebenso entscheidend wenn nicht gar entscheidender. Denn alle Erfahrung zeigt, dass Subventionen alleine nicht reichen, ein Produkt am Markt zu platzieren.
„In Norwegen sind wir zunächst mit Hilfe finanzieller Anreize über die Schwelle von „early adopters“ zur „early majority“ gesprungen“ erläutert Prof. Dr. Christian A. Klöckner von der Norwegischen Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität NTNU in Trondheim. Klöckner ist Umweltpsychologe und hat die Markteinführung der E-Fahrzeuge in Norwegen begleitet und in zahlreichen Studien dokumentiert. Entscheidender noch als die finanziellen Anreize, so Klöckner, seien die psychologischen Faktoren gewesen. „Für viele Norweger waren die Privilegien, die der Kauf eines E-Autos mit sich brachte, die wirklich entscheidenden Faktoren für den Umstieg.“ Dazu zählten reservierte Gratis-Parkplätze in den Innenstädten, das Recht, auf Busspuren überholen zu dürfen ebenso wie das Gratis-Laden der Stromer an öffentlichen Ladesäulen. Klöckner: „Diese Sonderrechte sprechen das Statusdenken als zentrales Motiv an.“ Ebenso wichtig war die Befreiung von der City-Maut, auf den ersten Blick ein finanzieller Anreiz. „Viele Norweger empfinden die Maut als Wegelagerei und freuen sich, durch den Umstieg auf ein E-Auto dieser zu entkommen und der Regierung ein Schnippchen zu schlagen,“ so Klöckner.
Sein Fazit: Bei der Einführung von Pioniertechnologien sind Anreizsysteme wichtig, schnell aber greifen andere Marktmechanismen. In Norwegen kann man heute beobachten, dass Käufer es honorieren, wenn sich ein E-Auto optisch nicht mehr von einem Verbrennerfahrzeug unterscheidet. „Der Golf und der Nissan Leaf, die Verkaufsschlager unter den E-Autos in Norwegen, unterscheiden sich optisch überhaupt nicht mehr von ihren Verbrenner-Kollegen. Für die breite Masse ist genau das wichtig. Die Erkenntnis die dahinter liegt ist einfach: Auf lange Sicht soll das E-Auto auch nur ein Auto sein und keinesfalls Ausdruck von Lebensstil! Das psychologische Profil eines E-Auto Käufers unterscheidet sich also nur sehr wenig vom Profil des Käufers konventioneller Fahrzeuge.“
Ob diese These von einem der größten Automobilbauer der Welt Toyota geteilt wird, erwartet man auf der Konferenz green2market mit Spannung. Hier werden umweltpsychologische Thesen vor dem Hintergrund gelebter Konzernstrategien diskutiert. Andy Fuchs, Toyota Motor Europe (Berlin), analysiert das Ziel der Bundesregierung, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen, aus der Perspektive des E-Pkw Pioniers. Die globale Erfahrung des Konzerns in der Einführung neuer Technologien dient als Fundus praxisrelevanter Bespiele – sei es als subventionierte Plug-in-Hybride und Carsharing-Modelle wie in den Niederlanden oder als echte Pionierfahrzeuge wie der Brennstoffzellen-Pkw Mirai, der 2015 in Deutschland, Dänemark und England auf den Markt kommt.
Aber vielleicht ist bereits die Ausgangfrage falsch? Schon mit konventionellen Autos macht man kein wohlabgewogenes Investment, man kauft unter anderem einen Wertekosmos ein: Freiheit, Unabhängigkeit, Freude am Fahren, Status. Vielleicht ist das E-Auto die Freude am vernetzten Leben, der Mobilität 4.0? Auch dieser Frage geht das Dialogforum in Stuttgart nach.

Argumente für grüne Produkte und Dienstleistungen haben es am Markt oft schwer: ihre Umwelt-Vorteile sind teilweise nicht emotional erfahrbar und zahlen sich oft erst auf lange Dauer aus. Menschliche Handlungsmotive sind aber weitaus vielfältiger als nur spontan und rein emotional: sie sind sozio-kulturell geprägt und unterliegen einem ständigen Wandel. Die Umweltpsychologie liefert Einsichten in die Entwicklung der Handlungsmotive von relevanten Konsumentengruppen – und praxisrelevante Ansätze für die positive Verbindung sowohl von Argumenten als auch Emotionen im Marketing von grünen Produkten. Beim Dialogforum green2market beleuchten Umweltpsychologen die Handlungsmotive für nachhaltiges handeln und diskutieren mit Unternehmern, Marketingexperten und Projektleitern umweltpsychologische Thesen und praktische Ansätze für die Umsetzung.

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Fuhrparkverband: „Gesetz macht E-Autos nicht wirtschaftlicher“

Stellungnahme zur Presseinformation des VDA „Wissmann: Die Zeit drängt – Elektromobilität braucht passende Rahmenbedingungen“

Fuhrparkverband: "Gesetz macht E-Autos nicht wirtschaftlicher"

Prinzing: „Emissionsarme Antriebe sollten gefördert werden – aber alle“.

Mannheim, im Oktober 2014. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Matthias Wissmann hat den Beschluss des Elektromobilitätsgesetzes begrüßt und um Eile gebeten. Die Wünsche und Forderungen sind mit realistischem Blick auf den Stand der Technik und der Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen zumindest aus Sicht der Fuhrparkbetreiber nicht nachvollziehbar. Eine Stellungnahme von Marc-Oliver Prinzing.

Selbst mit viel gutem Willen, kann man bei den beschlossenen Maßnahmen (Freigabe von Busspuren und kostenloses Parken) nicht ernsthaft erwarten, dass dies zu einer höheren Akzeptanz von Elektrofahrzeugen führen wird. Dies hat bereits die „großzügige“ Steuerbefreiung für zehn Jahre für alle Elektrofahrzeuge gezeigt. Solange E-Fahrzeuge mit Reichweitenproblematiken und deutlichen Kostennachteilen zu kämpfen haben, handelt es sich bei den beschlossenen Maßnahmen lediglich um politischen Aktionismus.

Der hohe Anteil gewerblicher Fahrzeuge ist natürlich der Schlüssel, für die Marktdurchdringung neuer Antriebsarten. Auch wenn der relevante Flottenmarkt dabei keinen Anteil von 60 (so VDA) sondern „nur“ von ca. 25 Prozent hat. Die restlichen 35 Prozent der Zulassungen gehen auf den Autohandel, die Automobilindustrie und Vermieter zurück. Der Vorschlag des VDA höhere Abschreibungen bei Elektrofahrzeugen zuzulassen, ändert jedoch nichts am Grundproblem der mangelnden Wirtschaftlichkeit.

Der Vorschlag von Wissmann, die öffentliche Hand möge bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen mit gutem Beispiel vorangehen unterstellt, dass dort die genannten Probleme keine Rolle spielen würden. Dabei ist gerade in Zeiten von leeren Kassen der kommunale und öffentliche Bereich nicht für betriebswirtschaftliche Blindflüge bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge geeignet. Letztlich würden damit höhere Fahrzeugkosten durch Steuergelder subventioniert.

Sowohl die Politik, als auch der VDA sollten sich endlich von der E-Fixierung lösen und grundsätzlich emissionsarme Antriebe in den Fokus nehmen. Damit hätten alle technischen Konzepte dieselben Chancen, die eine Emissionsreduktion zum Ziel haben. Erfahrungsgemäß wird sich der Kunde dann automatisch für die beste Lösung entscheiden und damit die Durchsetzung des richtigen Antriebs beflügeln. Neue Technologien müssen sich am Markt durchsetzen und nicht in den Hinterzimmern des parlamentarischen Lobbyismus.

Marc-Oliver Prinzing
Vorsitzender des Vorstands
Bundesverband Fuhrparkmanagement

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Bernd Kullmann (Fuhrparkleiter Ideal Versicherung), Guido Krings (Fuhrparkleiter Unify) und Dieter Grün (Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze). Geschäftsführer des Verbandes ist Axel Schäfer. Der Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
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Fuhrparks: E-Autos wirtschaftlich integrieren

Corporate CarSharing mit fleetster / Auch „The Mobility House“ setzt fleetster ein / E-Fahrzeuge wichtiger Baustein in Firmenfuhrparks / Auslastung erhöhen, Kosten optimieren

Fuhrparks: E-Autos wirtschaftlich integrieren

fleetster kann E-Autos wirtschaftlich integrieren

München, Oktober 2013. Trotz vieler Vorbehalte kommt die Elektromobilität langsam in Fahrt und das Interesse bei Fuhrparkverantwortlichen steigt. Das liegt an der zunehmenden Vielfalt von verfügbaren Elektroautos, verbesserten Reichweiten und dem interessanter werdenden Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Integration von Elektroautos stellt jedoch eine Herausforderung dar. Die Corporate CarSharing Software fleetster schafft hier Abhilfe. „Wir beobachten den Endkundenmarkt für Elektromobilität seit mehreren Jahren und kennen Bedürfnisse und Nutzerverhalten der E-Auto-Kunden sehr genau. fleetster trägt hier wesentlich zur Wirtschaftlichkeit bei“, bestätigt Stefan Ritter, Geschäftsführer bei The Mobility House (TMH), ein seit 2009 aktiver und inzwischen führender Dienstleister für Elektromobilität in Europa. Die Corporate-CarSharing-Software bietet ein umfassendes Paket von Funktionen, die dafür sorgen, dass Elektroautos in Unternehmen sinnvoll zum Einsatz kommen und ermöglicht über eine hohe Auslastung einen nachweisbar wirtschaftlichen Betrieb.

„Elektroautos können heute schon wirtschaftlich in Fuhrparks integriert werden. Dazu muss ich die richtigen Fahrzeuge für jeden Zweck wählen und brauche ein System, dass für Planbarkeit und Nutzerakzeptanz sorgt“, so Leonhard v. Harrach, Geschäftsführer bei fleetster. So werden bei fleetster Fahrzeuge klar eingeordnet, mit Hilfe von Daten, die gemeinsam mit dem TÜV SÜD ermittelt werden. Intelligente Algorithmen sorgen dafür, dass Elektrofahrzeuge systematisch bevorzugt werden und ermöglichen die Reichweitenprognose zu jedem Zeitpunkt in der Zukunft. So wird gewährleistet, dass jede Buchung mit dem gewählten Fahrzeug auch stattfinden kann und Folgebuchungen nicht in Gefahr geraten. Sollte einmal etwas Unvorhergesehenes passieren, werden die betroffenen Nutzer proaktiv informiert, damit frühzeitig eine Lösung gefunden werden kann.

Elektroautos bieten unschlagbar günstige Betriebskosten aber auch einen erhöhten Anschaffungspreis. Hinzu kommen Kosten für Infrastruktur. Kosten und Nutzen müssen in wirtschaftlicher Relation stehen. Nur mit einer hohen Auslastung lässt sich dies vereinen. Den Unternehmen stehen häufig jedoch nicht die notwendigen Informationen zur Verfügung.

Elektroautos sind ein wichtiger Baustein für den ideal strukturierten Fahrzeugpool und können zur Optimierung von Kosten und Emissionen beitragen. „fleetster beinhaltet ein Analysetool, das Transparenz darüber erzeugt, wie der Fuhrpark optimal strukturiert werden sollte und zu welchem Anteil Elektrofahrzeuge schon heute sinnvoll sind“, ergänzt von Harrach.

Interessierte Unternehmen können die Software unter www.fleetster.de/testen kostenlos für 30 Tage testen – E-Mobility Funktionalität inklusive!

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The Mobility House (TMH) ist ein expandierender Anbieter von Elektromobilitäts-Lösungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland. TMH ermöglicht lokalen Energieversorgern den Zutritt zum Elektromobilitäts-Markt und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Automobilhersteller, damit deren Elektroautos sicher geladen und mit umweltfreundlicher, CO2-freier Energie versorgt werden. Das Elektromobilitäts-Angebot von TMH umfasst Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien als Kraftstoff, den sicheren Anschluss der Lade-Infrastruktur, Zugang zu öffentlichen Ladestationen und Services wie Flottenmanagement und Abrechnungsmodalitäten.

Bildrechte: NGM Next Generation Mobility

fleetster ist eine neuartige Web-Anwendung, die Fuhrparks ab einem Fahrzeug und mehreren Nutzern dabei unterstützt, ihr Mobilitätsverhalten zu verändern. Mit fleetster können Firmen bereits vorhandene oder neue Fahrzeuge mit einem einfachen Buchungsprozess für alle Mitarbeiter zugänglich machen. Das intelligente Auslastungsmanagement sorgt dafür, dass sich die Fahrtanfragen auf möglichst wenige Fahrzeuge verteilen. Dies spart Kosten und schont die Umwelt. Mitarbeiter können die Fahrzeuge auch privat buchen und sparen somit Parkplätze, ggf. ein eigenes Auto und dem Unternehmen Kosten, da sie für jede Fahrt nutzungsabhängig bezahlen. fleetster ist in wenigen Minuten eingerichtet und unterstützt Unternehmen sofort beim gesamten Mobilitätsprozess und somit beim Umdenken. Die Einsatzmöglichkeiten von fleetster sind vielfältig: Unternehmen verwalten ihre Poolfahrzeuge, Stadtwerke bringen ihre Elektroautos besser zum Einsatz, Autohäuser verwalten ihre Vorführ- und Werkstattwagen. Und wenn ein Fahrzeug beispielsweise durch Fluktuation frei wird, kann es sofort wieder eingesetzt und in den Nutzungsprozess des Unternehmens integriert werden.

Eine Auswahl von Referenzkunden findet sich unter http://www.fleetster.de/referenzen

Die Next Generation Mobility (NGM) ist ein junges, Start-Up-Unternehmen aus München, das 2010 mit dem Ziel gegründet wurde, die Mobilitätswende voran zu bringen und Fuhrparkmanagement neu zu definieren. „fleetster“ ist dabei das wichtigste Produkt und sorgt für optimale Prozesse, Kosten, Energieeffizienz und Transparenz.

Kontakt
Next Generation Mobility GmbH & Co. KG
Leonhard Graf v. Harrach
Baierbrunner Str. 35
81379 München
+49 89 749 826 839
leonhard.harrach@fleetster.de
http://www.fleetster.de

Pressekontakt:
eckpunkte Kommunikationsberatung
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35781 Weilburg
06471-5073440
wolfgang.eck@eckpunkte.com
http://www.eckpunkte.com

Wissenschaft Technik Umwelt

Elektromobilität – Mehrwert für Interessierte im Internet!

Emobilitätonline.de und etecmo.com beschließen Zusammenarbeit

02. August 2012, Panketal bei Berlin/Fürth:
Die beiden führenden Portale zur Elektromobilität ‚Emobilitätonline.de‘ und ‚Etecmo-Jobportal für Elektromobilität‘ haben eine weitreichende Kooperation vereinbart und bereits mit der Umsetzung begonnen. Ziel ist es, Interessierten künftig ein noch umfassenderes Informations- und Dienstleistungsangebot rund um das Thema Elektromobilität zu unterbreiten, das es allen Menschen und Unternehmen mit professionellem Engagement in der Elektromobilität erleichtert, an relevante Informationen und Kontakte zu gelangen.

Durch die Kooperation erhöhen sich automatisch die Informationstiefe, sowie die Reichweiten beider Portale. Interessierte Nutzer von Emobilitätonline.de finden nun unter dem Punkt Karriere die aktuellen Jobangebote des führenden Jobportals für Elektromobilität und werden von Etecmo im Rahmen der Personalvermittlung bei ihren Karrierechancen unterstützt. Zusätzlich werden zukünftig auf Emobilitätonline.de und Etecmo.com alle relevanten Studien- und Lehrgänge veröffentlicht.

„Etecmo.com und Emobilitätonline.de verfolgen gemeinsame Ziele und passen gut zusammen.“, erklärt Christian Milan, Betreiber von Emobilitätonline.de. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur sieht in der Kooperation seines Portals für angewandte Emobilität mit dem größten Jobportal der E-Mobilitätsbranche einen wichtigen Beitrag zur Bündelung der wesentlichen Kräfte und Kompetenzen im Bereich nachhaltiger und zukunftsfähiger Mobilität.

Emobilitätonline.de ist ein führendes deutsches Webportal mit Branchenverzeichnis, allen verfügbaren Fahrzeugen sowie aktuellen Informationen und Experteninterviews zur Elektromobilität.
Emobilitätonline.de will sowohl Unternehmen mit zahlreichen Serviceangeboten den Zugang zu Interessenten und Käufern wirksam erleichtern, als auch interessierten Menschen mittels relevanter Informationen die Elektromobilität näher bringen. Phone:+491729387445, info@emobilitaetonline.de, www.emobilitaetonline.de

www.etecmo.com, 2010 gegründet, ist die führende spezialisierte, online Job-, Projekt- und Informationsbörse rund um das Thema nachhaltige Mobilität, Human Ressources, Aus- und Weiterbildung, Nachwuchsförderung und Projektbörse.
Im Rahmen des etecmo-Netzwerkes werden aktuell und themenspezifisch mehr als 3,8 Millionen Besucher erreicht.
Etecmo bietet Stellenanzeigen, Personalvermittlung, die Konzeption und die Umsetzung von kundenindividuellen Arbeitergebermarkenkonzepten, Online/Social Media und in klassischen Medien.
Phone: +49 911 766 110 99, Fax: +49 911 350 188 88, @: info@etecmo.com, www.etecmo.com

Kontakt:
Emobilitätonline
Christian Milan
Zellerfelderstraße 22
16341 Panketal bei Berlin
0172/9387445
info@emobilitaetonline.de
http://www.emobilitätonline.de

Auto Verkehr Logistik

Wichtige Impulse für Elektromobilität

Dokumentarfilm-DVD SOLARTAXI seit Anfang März im Handel
Wichtige Impulse für Elektromobilität
DVD SOLARTAXI: Um die Welt mit der Kraft der Sonne

Elektromobilität ist für die Autoindustrie zu einem wichtigen Thema geworden. Bei einigen Herstellern sind aus den Studien inzwischen alltagstaugliche Modelle für den Massenmarkt geworden. Allerdings reagiert die Kundschaft noch zurückhaltend. Einem Bericht von spiegel.de zufolge, hat der Anteil der Elektroautos bei den Neuzulassungen 2011 gerade einmal 0,01 Prozent betragen. Seit Anfang März ist der Opel Ampera nun offiziell „Auto des Jahres 2012“. Die Fachjury aus 59 Journalisten aus 23 Ländern hat dem Elektroauto diesen weltweit renommierten Autopreis auf dem Genfer Autosalon verliehen. Wer allerdings meint, damit sei der Siegeszug der Elektromobilität endgültig eingeläutet oder zumindest der Durchbruch geschafft, sieht sich getäuscht.
Denn beim Kauf zählen schließlich handfeste Faktoren wie Anschaffungspreis, Alltagstauglichkeit und Wiederverkaufswert. Hier sind konventionelle und Hybrid-Fahrzeuge derzeit noch klar im Vorteil. Der Ampera, dessen Anschaffungspreis jenseits der 40.000 EUR liegt, schafft höchstens 80 Kilometer elektrisch. Über den eingebauten Benzinmotor (Range Extender) sind weitere 400 Kilometer oder auch mehr möglich. Wegen technischer Probleme will General Motors die Produktion des Ampera allerdings für fünf Wochen unterbrechen.
Ein Siegeszug sieht anders aus. Der Tagesspiegel titelt folgerichtig: „Der lange Weg zum Stromauto“. Dass angesichts des globalen Klimawandels grüne Konzepte wie die Elektromobilität viel stärker vorangetrieben werden müssen, ist für die meisten eher unstrittig. Schon ein Blick über den europäischen Tellerrand hinaus verdeutlicht den Handlungsdruck: was ist, wenn 2,5 Mrd. Inder und Chinesen vom Fahrrad auf den PKW „umsatteln“ wollen? Vorbild ist der westliche Lifestyle. Nicht nur in China gelten SUVs als cool, der dortige Absatzmarkt für die Spritschlucker ist für die deutsche Autoindustrie extrem wichtig. Wenn Elektromobilität überall auf der Welt erfolgreich werden soll, muss sie genauso attraktiv und cool werden. Der Autokauf ist nach wie vor eine höchst emotionale Angelegenheit, rationale Argumente werden die Menschen allein nicht überzeugen.
Dass Elektromobilität richtig cool und smart sein und Menschen weltweit emotional begeistern kann, hat der Schweizer Louis Palmer mit dem Solartaxi bewiesen. Der Visionär der Elektromobilität setzt auf solarbetriebene Leichtbaufahrzeuge, die höchstens 800 kg schwer sind, wie das Solartaxi. Es genügen lediglich 9 m2 Solarzellenfläche auf dem Hausdach, um das Solartaxi 15.000 km im Jahr zu bewegen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung in Deutschland. Die wartungsfreie und langlebige Hochenergiebatterie aus Kochsalz, Keramik und Nickel liefert viermal mehr Energie als ein gleichschwerer Blei-Akku. Das Solartaxi schafft damit eine Reichweite von bis zu 400 km am Tag. Die Batterie kann von jedem Hausdach, das mit Solarmodulen ausgerüstet ist, gespeist werden oder auch von jeder anderen Solarstromquelle.
Mit dem Solartaxi ist Louis Palmer vor vier Jahren auf seiner 18-monatigen Reise 53.000 km um die Welt gefahren. Dafür wurde er 2011 von der UNO in New York mit dem Umweltpreis „Champion of the Earth“ in der Sparte „Inspiration und Aktion“ geehrt. Auf der Dokumentarfilm-DVD SOLARTAXI, die seit dem 1. März im Handel erhältlich ist, kann man diese spektakuläre Reise erleben. SOLARTAXI stimmt optimistisch und zeigt, dass Elektromobilität verlässlich funktioniert. Auch mit seinen aktuellen Projekten setzt sich Louis Palmer vehement dafür ein, dass bestehende Konzepte endlich umsetzt werden. Das Solartaxi zeigt: Wenn man das Thema Elektromobilität richtig angeht und Leichtbaufahrzeuge alltagstauglich macht, wird es für alle bezahlbar – und überzeugt über den Preis schließlich auch die Autokäufer.
SchröderMedia ist eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft für audiovisuelle Medien auf DVD, Blu-ray und VOD. Wir sind ein Fullsortimenter mit den Stärken in zeitgenössischen & klassischen Spielfilmen, TV-Serien und Dokumentationen sowie Lehr-DVD aus dem Bereich Tanz, Wellness, Mensch & Tier u.v.m.
SchröderMedia kooperiert mit Lizenzgebern und Produktionsfirmen, die das gesamte Spielfilmprogramm und ausgewählte Hörbücher abdecken.
SchröderMedia hat den Exklusivvertrag für den Rental Sektor in Österreich mit Walt Disney Studios Home Entertainment.
SchröderMedia vermarktet DVD, Blu-ray und VOD primär im deutschsprachigen Sektor (Österreich, Deutschland, Schweiz) sowohl im Rental- als auch im Retail – Business. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit Produktions- und Lizenzpartnern. Der Vertrieb erfolgt größtenteils durch eigene Mitarbeiter.
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