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Sonstiges

Mit Musik zum Tag der Reservisten in Neumünster

Der Reservistenmusikzug Schleswig-Holstein rockt den Großflecken

[Neumünster] Alle zwei Jahre findet in Neumünster für den Verband der Reservisten der Bundeswehr aus Schleswig-Holstein ein ganz besonderes Event statt. Der Tag der Reservisten. Am 29. April 2018 ist es wieder so weit und der Verband der Reservisten zeigt in Neumünster in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eindrucksvoll allen Interessierten schweres Gerät und viele Informationen zur Arbeit als Soldat, oder der Tätigkeit als Reservist.

Dieses Jahr ist erstmalig, neben vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, der neu gegründete Reservistenmusikzug Schleswig-Holstein dabei und zu hören gibt es dann ein interessantes Repertoires aus Rock, Pop und Filmmusik. Das noch sehr junge Orchester gibt am Tag der Reservisten sein erstes öffentliches Debüt und das macht diesen Auftritt für das Esemble zu etwas ganz Besonderem.

Ein solcher Auftritt ist der Moment, auf den wir in unseren zahlreichen Proben hinarbeiten und deshalb auch immer ein Höhepunkt für die Musiker, erklärt der Leiter des Reservistenmusikzug Christoph Merkel. Natürlich steht für uns die Musik an erster Stelle, doch erhoffen wir uns dadurch auch für Toleranz und Respekt gegenüber den aktiven und ehemaligen Soldaten in der Öffentlichkeit zu werben. Deshalb stehen beim Tag der Reservisten nicht nur ehemalige Angehörige der Bundeswehr auf der Bühne, sondern auch viele Musiker, die bisher mit der Truppe noch nichts zu tun hatten.

Wir hoffen, gerade für diesen ersten Auftritt, nicht nur auf gutes Wetter, sondern auch auf eine gute Stimmung und möglichst viele Zuhörer. Wann genau die Reservistenband spielt steht zwar noch nicht fest, doch sicher ist, dass sich an diesem Sonntag auf jeden Fall ein Besuch beim Tag der Reservisten am Großflecken in Neumünster lohnen wird.
Standort: Großflecken
Strasse: Großflecken 1
Ort: 24534 – Neumünster (Deutschland)
Beginn: 29.04.2018 08:00 Uhr
Ende: 29.04.2018 22:00 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: http://www.reservisten-musik,de

Orchesterauftritt des Reservistenmusikzug Schleswig-Holstein im Rahmen desTag der Reservisten am Großflecken in Neumünster

Kontakt
Reservistenmusikzug
Christoph Merkel
Forstweg 43
24598 Heidmühlen
01757544599
info@reservisten-musik.de
http://reservisten-musik.de

Kunst Kultur Gastronomie

Schleswig-Holstein’s erster Reservistenmusikzug entsteht

Ein neuer Reservistenmusikzug mit Rock und Pop aus Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

Reservistenmusikzug S-H

[Boostedt] Nun ist es so weit und es gründet sich in Schleswig-Holstein der erste Reservistenmusikzug. Bereits am 13.01.2018 stimmte der Landesvorstand des Reservistenverbandes der Bundeswehr dem Antrag einer Gründung zu und jetzt steht diesem musikalischen Vorhaben nichts mehr im Weg. Obwohl die etwa 30 Musiker und Musikerinnen bereits seit Dezember mit der Probenarbeit begonnen haben, nimmt erst jetzt durch eine offizielle Gründung das Vorhaben konkrete Züge an.

Doch auch wenn es ein Reservistenmusikzug ist, sind hier nicht nur ehemalige oder aktive Bundeswehrsoldaten herzlich willkommen. Unser Ziel ist es mithilfe von Musik Brücken zwischen Soldaten und der Gesellschaft zu bauen; erläutert Christoph Merkel. Gemeinsam mit seiner Frau Victoria Merkel leitet der ehemalige Marinesoldat zukünftig den Reservistenmusikzug in Schleswig-Holstein. Selbst wenn Musik Spaß macht und das bei uns im Vordergrund steht, ist unser Ziel trotzdem unter anderem darauf aufmerksam machen, dass Soldaten ganz normale Bürger sind, die in Uniform ihrer Berufung nachgehen. Soldaten sind genauso Familienväter oder Mütter und Teil unserer Gesellschaft. Gerade deshalb laden wir zu unserem Reservistenmusikzug ganz explizit Musiker ein, die bisher nichts mit der Bundeswehr zu tun hatten; erklärt Victoria Merkel, die in ihrem zivilen Beruf als Geigenlehrerin unterrichtet und ebenfalls früher bei der Marine war. So werden wir in der Gesellschaft für Verständnis und Respekt für Reservisten oder aktive Soldaten werben und Berührungspunkte schaffen.

Musikalisch wird hier ebenfalls eine neue Richtung eingeschlagen, denn wer hier traditionelle Militärmusik erwartet, wird überrascht. Modern arrangierte Titel aus dem Genre Rock, Pop, Jazz oder auch Filmmusik wie beispielsweise „Who wants to live forever“ von Queen oder „Seven Nation Army“ bilden ein abwechslungsreiches Programm. Und so unterschiedlich die Songauswahl ist, so unterschiedlich sind auch die Musiker selbst. Bei uns proben Musiker in fast jeder Altersklasse zwischen zwanzig und siebzig Jahren, Profi-, wie auch Hobbymusiker, Zivilisten oder aktive Soldaten; erklärt Christoph Merkel sichtlich stolz. Nur etwas mehr Streicher könnten wir noch gut gebrauchen, um vielleicht sogar eine komplette Orchesterbesetzung zu erreichen.

In Zukunft wird so ein junges und interessantes Repertoire entstehen und bei Auftritten oder Konzerten die Zuhörer begeistern. Vielleicht wird dadurch zukünftig mithilfe von Konzerten die musikalische Botschaft über die Landesgrenze hinaus getragen. Das zumindest erhoffen sich die beiden Leiter dieses Projektes.

Geprobt wird immer dienstags 14-tägig in Boostedt bei Neumünster, jedoch ist eine Anmeldung für Interessenten unbedingt erforderlich. Diese können sich entweder unter der Internetadresse http://www.reservisten-musik.de oder telefonisch unter 04320-581614 anmelden. Wer Spaß hat in einem tollen Orchester, mit kameradschaftlichem Umgang Musik zu machen, dürfen sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Der offizielle Reservistenmusikzug Schleswig-Holstein bietet allen interessierten Musikern mit Freude an Musik die Möglichkeit mit guter Kameradshaft Musik zu machen. Nicht nur ehemalige oder aktive Angehörige sind willkommen.

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24598 Heidmühlen
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Politik Recht Gesellschaft

Möglichkeit der Entlassung aus der Bundeswehr, § 55 SG

Möglichkeit der Entlassung aus der Bundeswehr, § 55 SG

„Zeitsoldaten (SaZ) können aus der Bundeswehr nach § 55 SG entlassen werden, wenn für sie das Verbleiben im Dienst wegen persönlicher, insbesondere häuslicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Gründe eine besondere Härte bedeuten würde.“ sagt Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Experte im Wehrrecht Philipp Bergmann von der Kanzlei SHB. „Viele Zeitsoldaten wissen nicht wie der § 55 SG zu handhaben ist und wann er für sie einschlägig ist. Dabei hätten viele Soldaten eventuell die Möglichkeit nach § 55 SG eine Entassung zu beantragen.“ sagt Rechtsanwalt Bergmann.

Zeitsoldaten, die unbedingt aus der Bundeswehr ausscheiden möchten, haben aber auch heute noch die Möglichkeiten einen Kriegsdienstverweigerungsantrag (KDV-Antrag) zu stellen. Auch dies ist vielen Zeitsoldaten und auch Berufssoldaten nicht bekannt. Selbst wenn sie Kenntnis dieser Möglichkeit haben, sind sie sich nicht sicher, ob ein solcher Antrag auch bei ihnen als Zeit- bzw. Berufssoldat gestellt werden könnte. Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 6 C 11.11, BVerwG 6 C 31.11) können nun auch Ärzte und Sanitäter der Bundeswehr direkt den Kriegsdienstverweigerungsantrag stellen und müssen nicht mehr den „Umweg“ über den Entlassungsantrag nach § 55 SG gehen. Man sollte sich allerdings genau darüber informieren, welche Gründe im Kriegsdienstverweigerungsantrag bzw. Entlassungsantrag angibt. „Sind hier erst einmal die Weichen im Antrag falsch gestellt, ist es später schwierig das eigentliche Ziel der Entlassung aus der Bundeswehr noch zu erreichen.“ sagt Rechtsanwalt Bergmann. Es ist insofern ratsam, sich vor der Stellung eines Entlassungsantrags bzw. Kriegsdienstverweigerungsantrags genau zu informieren.

Für mehr Informationen zum Entlassungsantrag nach § 55 SG oder zum Kriegsdienstverweigerungsantrag lesen sie hier auf der Seite www.rechtsanwalt-kriegsdienstverweigerung.de

Die Kanzlei SHB PartG ist eine bundesweit tätige Kanzlei mit Standorten in Kiel, Hamburg und Schleswig.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Drohnen-Beschaffung stößt auf Kritik – CEO Linden Blue: Fakten müssen erneut überprüft werden

Drohnen-Beschaffung stößt auf Kritik / Kostenexplosion sprengt gesetzten Rahmen / Verzicht auf wettbewerbliches Verfahren zweifelhaft und angreifbar

Drohnen-Beschaffung stößt auf Kritik - CEO Linden Blue: Fakten müssen erneut überprüft werden

Die in der Kritik stehende Auswahlentscheidung zur Beschaffung von fünf Heron TP Drohnen für die Bundeswehr wirft immer mehr Fragen auf. Ohne Konkurrenzangebote einzuholen, hatte das Bundesverteidigungsministerium sich Anfang 2016 für das israelische Drohnen-System Heron TP entschieden. Am kommenden Mittwoch sollen Verteidigungs- und Haushaltsschuss des Bundestages über Beschaffung und Freigabe der Mittel beraten. Nur haben sich diese erheblich verschoben: Im Bundeshaushalt wurde für die angedachte siebenjährige Nutzungsdauer Vorsorge in Höhe von 580 Millionen Euro getroffen. Jetzt wird bekannt: Die Vertragsdauer soll 9 Jahre betragen, obwohl eine eigene Eurodrohne bis 2025 zur Verfügung stehen sollte. Auch die Kosten explodieren: Die Miete der Drohnen von der Bietergemeinschaft Airbus Industries / Israel Aircraft Industries (IAI) sollen sich nach aktuellen Informationen nun auf 1,024 Milliarden Euro belaufen. Über 76 Prozent mehr als ursprünglich im Haushalt vorgesehen.

Intransparentes Verfahren
Linden Blue, CEO von General Atomics Aeronautical Systems, Inc. kommentiert: „Das Vergabeverfahren war sehr intransparent. So gab es weder ein Lastenheft noch eine Angebotsaufforderung auf dessen Basis wir die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit unserer Lösung unter Beweis stellen konnten.“ Leidtragende sind die Soldatinnen und Soldaten, die darauf vertrauen, dass sie die besten Systeme zu ihrem Schutz bekommen. Das ist eindeutig nicht der Fall. „Im Verfahren wurden Fakten verschwiegen, Kosten falsch bewertet und Alternativen nicht ernsthaft überprüft“, erklärte der von General Atomics beauftragte Fachanwalt für Vergaberecht, Dr. Thomas Mösinger. Den Parlamentariern wird bis heute ein Wettbewerb im Verfahren suggeriert, den es nachweislich so nicht gab. So wurden die Kosten der unterschiedlichen Hersteller durch das Verteidigungsministerium als vergleichbar und damit nicht entscheidungsrelevant bewertet. Der nun bekannt gewordene Finanzbedarf belegt, dass diese Behauptung falsch und angreifbar ist. Blue ist sicher: „Wir haben mit dem Predator B – Guardian Eagle das bessere Produkt – und das für deutlich weniger Geld.“ So könne man vergleichbare Leistungen für etwa 500 Millionen Euro, also die Hälfte der Kosten anbieten. Blue fordert daher: „Ich appelliere dringend an die Mitglieder des Verteidigungs- und Haushaltsausschusses, alle Fakten nochmals zu prüfen.“

Kostensteigerung wirft Fragen auf
Die aktuell aufgeworfene Kostensteigerung werfe kritische Fragen auf, die bisher nicht beantwortet sind. Es verwundert sehr, dass Deutschland für 1,024 Milliarden Euro fünf Heron TP Drohnen leasen will, während Großbritannien für die geringere Summe von circa 900 Millionen Euro gleich 26 Guardian Eagle (in der Version „Protector“) einkaufen konnte. Alle an der geplanten Neuentwicklung der Eurodrohne beteiligten Länder haben in ihren Beschaffungsmaßnahmen auf das amerikanische Produkt Predator B gesetzt. Darunter: Frankreich, Italien und zuletzt Spanien. Deutschland würde sich mit einer Entscheidung für die israelische Heron TP im Verteidigungsbündnis daher isolieren. Bei Ausbildung, Stationierung, logistischer Zusammenarbeit und im militärischen Einsatz würden so mögliche Synergieeffekte vernachlässigt, eine Interoperabilität wäre nur eingeschränkt gegeben. Der bereits etablierten Nutzergruppe für Predator Systeme könnte Deutschland nicht beitreten und somit nicht von den operativen und logistischen Erfahrungen der NATO Partner profitieren.

Besseres System: Der Guardian Eagle
Fakt ist: Im Vergleich zum Heron-System verfügt der Guardian Eagle über mehr Kapazität und Flexibilität in der Missionsausrüstung (Sensorik, Bewaffnung), hat eine größere Stehzeit im Einsatzgebiet und erreicht dieses schneller. Dies führt zu deutlich weniger Verzögerungen bei zeitkritischen Missionen. Auch die Leistungsdaten sprechen klar für den Guardian Eagle: Eine um 118 Prozent höhere Nutzlast, ein Treibstoffplus von 47 Prozent und die um 33 Prozent längere Flugdauer sind Belege für die Überlegenheit des Systems. Auch bei der Fluggeschwindigkeit hat der Guardian Eagle mit 390 Kilometern pro Stunden (ein Plus von 18 Prozent) die Nase vorn. „Der Guardian Eagle ist eine Weiterentwicklung der Predator-BProduktfamilie. Die bisher produzierten 240 unbemannten Luftfahrzeuge haben ihre Leistungsfähigkeit mit knapp zwei Millionen Flugstunden unter Beweis gestellt“, so Blue. Der Guardian Eagle kann, wie von der Bundeswehr gefordert, in Deutschland stationiert und im europäischen Luftraum betrieben werden. Zudem nutzt er die in der NATO querschnittlich eingeführte Bewaffnung, wobei auch eine nationale Bewaffnung integriert werden kann, wie das Beispiel Großbritanniens zeigt. Somit sei die volle Souveränität gesichert und den durch Auslandseinsätze ohnehin stark belasteten Soldaten blieben zusätzliche Auslandsaufenthalte für den Ausbildungs- und Grundbetrieb in Israel, wo die Heron TP stationiert werden sollen, erspart. „Mit der von den europäischen NATO Partnern kürzlich beschlossenen stärkeren Fokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung bedarf es eines Systems, welches unproblematisch im europäischen Luftraum betrieben werden kann“, erläutert Blue.

Förderung des Mittelstands
Die Entscheidung für den Guardian Eagle hätte auch positive Strahlwirkung für den deutschen Mittelstand: „General Atomics setzt seit vielen Jahren auf nachhaltige, industrielle Kooperationen mit deutschen Unternehmen. In den Bereichen der Systemunterstützung, der Nutzlastenintegration (insbesondere deutsche Aufklärungssensorik), der Produktion von Trag- und Steuerflächen, der Kommunikationstechnologie, der Logistik, der Wartung und Instandsetzung sowie der Ausbildung bestehen zukunftsorientierte Partnerschaften. Allein bei der Erstbeschaffung könnte so ein deutscher Wertschöpfungsanteil von bis zu 50 Prozent realisiert werden“, klärt Blue. Dies entspricht einem dreistelligen Millionenbetrag. Zudem entsteht so auch in Deutschland ein Know-how-Pool, der sich bei der Entwicklung der Eurodrohne von unschätzbarem Vorteil erweisen könnte. „Diese Vorteile müssen im Verfahren bewertet werden“, fordert Blue.

Wegen des nicht-wettbewerblichen Vergabeverfahrens hatte der Hersteller des Guardian Eagle einen Antrag auf Nachprüfung gestellt. Dieser war von der Vergabekammer des Bundes zurückgewiesen worden. Das OLG Düsseldorf hat die Beschwerde dagegen ebenfalls zurückgewiesen. „Aufgrund erheblicher rechtlicher Mängel in der Begründung des Beschlusses hat General Atomics dagegen eine Anhörungsrüge eingereicht. Korrigiert das OLG Düsseldorf seine Entscheidung nicht, wird eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht erwogen“, so Dr. Mösinger.

Linden Blue resümiert: „Entscheidet der Deutsche Bundestag jetzt übereilt, so ist dies zum Nachteil der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, des deutschen Steuerzahlers und des deutschen wehrtechnischen Mittelstandes.“

General Atomics Aeronautical Systems, Inc. (GA-ASI) ist ein führender Entwickler und Hersteller von bewährten und zuverlässigen unbemannten Flugzeugsystemen (Remotely Piloted Aircraft; RPA), Radaren, elektro-optischen und zugehörigen Missionssystemen, inklusive RPA der Predator®-Serie und des multimodalen Radars Lynx®. Mit der Erfahrung von 25 Jahren Innovation in der Luftfahrt bietet GA-ASI einsatz- und bewaffnungsfähige unbemannte Flugzeuge mit langer Flugdauer und hochauflösender integrierter Aufklärungssensorik, und ermöglicht so ein ausdauerndes, ständig aktuelles Lagebild. Das Unternehmen stellt weiterhin Bodenkontrollstationen und Bildanalysesoftware her, bietet Ausbildung von RPA Piloten und Sensorbedienern, sowie Unterstützungsleistungen an und entwickelt Antennen aus Metamaterialien.

Kontakt
Spezialtechnik Dresden GmbH / Teil des globalen Netzwerks von General Atomics
Stefan Klein
Zum Windkanal 21
01109 Dresden
+49 (0) 30 206168813
s.klein@ga-asi.de
http://www.spezialtechnik.de

Bildung Karriere Schulungen

Procow stellt neues Schulungskonzept für unbemannte Flugsysteme (UAS) vor

Industrie-Flugschulungen für gewerbliche Drohnenpiloten

Procow stellt neues Schulungskonzept für unbemannte Flugsysteme (UAS) vor

Procow Drohnen-Flugschulung für die Feuerwehr

Die procow Projektmanagement und Consulting Wichert UG mit Sitz in Wetter im Ruhrgebiet und einer Niederlassung in Achim bei Bremen bietet für Drohnenpiloten ein neues Schulungskonzept an.

Die theoretischen Grundlagen werden künftig durch ein Webinar vermittelt und mit einem Online-Test abgeschlossen. Hinzukommen praktische Übungen und Tests mit einem Prüfungsflug. Das neue Konzept ist durch Gesetzesänderungen nötig geworden und jetzt auf dem neuesten Stand.

In den Flugseminaren auf Deutsch oder auf Englisch sind folgende Themen enthalten:

– Luftrecht, insbesondere Luftraumstruktur (air traffic law, specifically structure of airspaces)

– Meteorologie in Bezug auf die Betriebsgrenzen des UAS (meteorology with regard to operational limitations)

– Lesen / Verständnis von ICAO Luftfahrerkarten (comprehension of ICAO aeronautical charts)

– Risiken beim Betrieb in urbanen Gebieten und eine hierfür angepasste Einsatzplanung (specific risks within urban areas and a flight preparation taking into account these risks)

– Steuerung des UAS (control of the unmanned aerial system)

– Notverfahren für das jeweilige UAS (emergency procedures)

Procow bietet Flugleistungen, Flug-Schulungen sowie Beratungen beim Kauf oder bei der Miete von Flugsystemen für den professionellen und industriellen Einsatz an. Für Kundenprojekte werden spezielle Flugsysteme gebaut. Procow arbeitet mit Behörden wie der Polizei, der Feuerwehr der Bundeswehr und dem THW zusammen.

Die unbemannten Flugsysteme UAS sind vielfältig, beispielsweise bei Luftaufnahmen von Gebäuden, Immobilien oder Freiflächen, Werbeaufnahmen, genauso bei Vermessungsarbeiten, 3D Scans, Inspektionsflügen und Wartungsarbeiten. Im Agrarbereich gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Flugsysteme.

Die procow UG fliegt ausschließlich mit zertifizierten und geprüften Piloten. Der Leiter der Flugschulungen ist ein ehemaliger Pilotenausbilder der Lufthansa und ein erfahrener Flugsystempilot.

Die nächsten Schulungstermine für Privatpersonen oder Industrie-Schulungen sind auf der Homepage www.procow.de unter „Veranstaltungen“ zu finden. Sie werden in West- oder Norddeutschland angeboten oder als Inhouse-Seminare am Standort eines Auftraggebers durchgeführt. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02335 910 9050 oder per E-Mail unter info@procow.de

Tags:
procow, Frank Wichert, Kopter, Copter, Drohne, Pilotenausbilder, Pilotenschein, Flugschulung, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, THW, UAS, UAV, Luftrecht, Aufstiegsgenehmigung, Vermessung, 3D Scan, Flugsystem

Als Business Partner mit der Kernkompetenz im Projektmanagement unterstützen wir Unternehmen auf strategischer und operativer Ebene. Hier legen wir die Schwerpunkte auf Prozess-, Portfolio- und Programmmanagement mit Design Thinking sowie bei der Realisierung im Thema Industrie 4.0.

Bei technologisch anspruchsvollen Projekten verlieren Unternehmen aufgrund der Komplexität schnell die Gesamtübersicht und somit auch die Ziele. Um direkt von der ersten Idee bis hin zum Abschlussergebnis zu überzeugen, setzen wir das Design Thinking mit unserem PM-FLEX System ein. Hier bündeln wir unsere Kompetenzen und Erfahrungen zu effizienten Lösungen mit messbarem Mehrwert für unsere Kunden, mit der Unterstützung von qualifizierten Partnern. Durch den Einsatz eines eigenen Project Management Office on Demand können wir flexibler, effektiver und transparenter auf Kundenanforderungen reagieren. In der Business und Projektmanagement Akademie fließen unsere Erfahrung, Werte und Methoden ein, um unsere Kunden ganzheitlich zu unterstützen.

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30655 Hannover
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Medizin Gesundheit Wellness

Retter in Grün statt Götter in Weiß

Bundeswehr attraktiver Arbeitgeber in der Medizin

Retter in Grün statt Götter in Weiß

(Bildquelle: Bundeswehr)

Gesundheit schützen, erhalten und wiederherstellen – das ist der Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Ob im Ausland bei Einsätzen oder im Inland in den Kasernen, bundeswehreigenen Gesundheitszentren oder Krankenhäusern, der Sanitätsdienst leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsatzbereitschaft, Einsatzfähigkeit und Auftragserfüllung der Bundeswehr. Jedoch ist kaum bekannt, dass allein in Deutschland in fünf Kliniken der Bundeswehr hervorragende Ärztinnen und Ärzte und bestens ausgebildetes medizinisches Personal auch für die Gesundheit der zivilen Bevölkerung arbeiten und forschen.

TOP-VERSORGUNG UND GANZHEITLICHE BETREUUNG
Berufsunzufriedenheit durch zu großen Stress, zu wenig Zeit für die Patientinnen und Patienten und Kostendruck – all das sind bekannte Probleme, mit denen zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland zu kämpfen haben. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat ausgerechnet, dass es jeden Tag rund zweieinhalb Stunden zusätzliche Arbeitszeit kosten würde, wenn Pflegekräfte sich vorschriftsgemäß die Hände waschen würden. In den meisten Kliniken gibt es jedoch zu wenige Schwestern und Pfleger, um diesen Zeitverlust zu kompensieren. Auf einer durchschnittlichen deutschen Krankenhausstation versorgt heute laut Daten der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, eine Pflegekraft 10,3 Patientinnen
und Patienten. In den Bundeswehrkrankenhäusern ist das Verhältnis im Schnitt 1:3. Der bessere Personalschlüssel führt nicht nur zu weniger Überstunden, auch die Pflege der Patientinnen und Patienten rückt so stärker in den Mittelpunkt. Das Ergebnis sind zufriedenere Pflegekräfte und Patientinnen und Patienten.
Trotz der guten Arbeitsbedingungen ist die Bundeswehr fortlaufend auf der Suche nach qualifizierten Ärztinnen und Ärzten und medizinischen Fachkräften. Interessante Angebote gibt es für Schüler/-innen, Absolventen/Absolventinnen und Quereinsteiger/-innen, die für den Sanitätsdienst „kämpfen“ wollen. Mit der Kampagne „Mach, was wirklich zählt.“ geht die Bundeswehr in die Offensive. Sie lädt dazu ein, sich über die
zahlreichen beruflichen Möglichkeiten zu informieren. Aktuell im Fokus der Kampagne steht der Sanitätsdienst der Bundeswehr. In diesem Medien-Kit soll im Hinblick auf die Pflegedebatte gezeigt werden, was den Sanitätsdienst so stark macht, welche vielfältigen Karriereperspektiven die Bundeswehr in den Gesundheits-
und Heilberufen bietet, welche Vorteile Patientinnen und Patienten genießen und wie gute Versorgung bei der Bundeswehr aussieht.

TOP-ARBEITGEBER
Was schätzen Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte an
ihrem Arbeitgeber Bundeswehr im Sanitätsdienst?
Angehörige berichten von ihren Erfahrungen.

Stabsarzt Kira Opitz, Assistenzärztin in der Urologie im Bundeswehrkrankenhaus, Ulm
„Durch die Bundeswehr konnte ich mich zu 100 Prozent auf das Studium konzentrieren.“

„Ich entschied mich bewusst für ein Studium bei der Bundeswehr. Der hohe technische Standard in den Bundeswehrkrankenhäusern, die vielfältigen Aufgabenbereiche, aber auch die finanzielle Absicherung waren für mich gewichtige Argumente. Neben dem intensiven theoretischen Teil und den umfassenden Praktika im In-und Ausland durchlief ich in sechs Jahren mehrere medizinische Fachgebiete. Mein Studium verlangte mir viel ab, bereitete mich aber auch perfekt auf meine anspruchsvollen Aufgaben als Ärztin vor.“

Oberfeldwebel Annika Fleer, Fachwirtin ambulante medizinische Versorgung im Sanitätsunterstützungszentrum der Bundeswehr, Augustdorf
„Die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten haben mich überzeugt.“

„Die Arbeit in der zivilen Praxis, in der ich zuvor tätig war, gefiel mir. Aber sie bot nur wenige
Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln. Durch Verwandte wurde ich auf den Sanitätsdienst der
Bundeswehr aufmerksam. Mit meiner Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und meiner
Berufserfahrung konnte ich direkt als Stabsunteroffizier einsteigen und dann die Feldwebellaufbahn
einschlagen. Dafür bildete ich mich innerhalb von fünf Monaten zur Fachwirtin für ambulante
medizinische Versorgung weiter. Unterstützt wurde ich dabei von der Bundeswehr – bei vollem
Gehalt und mit Freistellung vom Dienst.“

Hauptfeldwebel David Knothe, Gesundheits- und Krankenpfleger im Bundeswehrzentralkrankenhaus, Koblenz
„Die Zusammenarbeit ist viel intensiver und es geht nicht um Profit.“

„Nach meiner zivilen Ausbildung zum Krankenpfleger habe ich mich bei der Bundeswehr beworben.
Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren vor allem die vielen Qualifizierungsmöglichkeiten.
Ich absolviere zum Beispiel gerade meine Weiterbildung zum Stationsleiter. Unterschiede zur privaten Wirtschaft gibt es aber auch bei Ausrüstung und Teamwork. Die Technik ist auf dem höchsten Stand und alle Fachbereiche arbeiten Hand in Hand zusammen – auch im Auslandseinsatz. Und das kommt letztendlich den Patienten zugute. Noch wichtiger ist mir allerdings, dass bei der Bundeswehr jeder Patient gleich behandelt wird. Und das geht nur, weil man sich für jeden Patienten wirklich Zeit nehmen kann. Das ist für mich entscheidend.“

Stabsarzt Kira Opitz,
Assistenzärztin in der Urologie im Bundeswehrkrankenhaus Ulm
„Die Tatsache, dass bei der Bundeswehr eben auch mal Auslandseinsätze anstehen, sehe ich als Herausforderung und Möglichkeit, mit meinen Fähigkeiten anderen Menschen zu helfen und dabei
selbst immer besser zu werden. Auch, wenn das bedeutet, unter Druck und widrigen Umständen zu bestehen.“

Hauptfeldwebel David Knothe,
Gesundheits- und Krankenpfleger im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz
„Ich war bereits zweimal im Auslandseinsatz im Kosovo. Durch die multinationale Zusammenarbeit habe ich viel über mich selbst gelernt und mich beruflich und persönlich weiterentwickelt. Auch unter Druck bleibe ich ruhig und flexibel – das ist essenziell für meinen Job.“

Oberstabsarzt Prince Joy,
Rettungsmediziner und Truppenarzt
„In heiklen Situationen routiniert den Überblick zu behalten und immer die richtigen Entscheidung zu treffen, sind
wichtige Fähigkeiten bei internationalen Übungen oder im Auslandseinsatz. Ich habe das schon einmal live miterlebt: Mein Team und ich mussten einen Kameraden mit Schussverletzung erstversorgen und anschließend evakuieren. Eine besondere Herausforderung – gerade wenn das nächste Krankenhaus kilometerweit entfernt ist.“

AUSLANDSEINSÄTZE
Und die Auslandseinsätze? Was ist das Besondere an der Arbeit unter diesen schwierigen Bedingungen? Auch dazu können unsere Soldatinnen und Soldaten direkt berichten.

Weltweit modernste Technik im Einsatz – Robotik
Nicht nur der Personalschlüssel, auch die Qualifizierungschancen bei der Bundeswehr sind dank zahlreicher geförderter Weiterbildungsangebote herausragend. Auch in Sachen technischer Standard setzt der Sanitätsdienst Maßstäbe. Im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm ist beispielsweise das weltweit führende OP-Robotik-System im Einsatz. Der „da Vinci XI“ ist einer von nur fünf in Deutschland eingesetzten OP-Robotern. Urologinnen
und Urologen und Chirurginnen und Chirurgen arbeiten bereits erfolgreich mit „da Vinci“. „Es ist ein echter Qualitätssprung im Vergleich zum Vorgängermodell. Durch ein zusätzliches Gelenk in jedem der vier Arme wird die Beweglichkeit dramatisch verbessert. Das kommt dem Patienten ebenso zugute wie dem Operateur“, erklärt Oberfeldarzt Dr. Andreas Martinschek. Der Urologe ist einer der Initiatoren der „Robotik“ in der Bundeswehr
und räumt sofort mit dem größten Missverständnis in Sachen OP-Roboter auf. „Operiert wird der Patient nach wie vor von einem erfahrenen Arzt. Der Roboter assistiert, er erleichtert und verbessert. Aber die Entscheidungen trifft alleine der Mensch.“ Die roboterassistierte Operation ist die Zukunft der minimalinvasiven Chirurgie und wird die offene Chirurgie zu einem großen Teil ablösen. Diese Operationstechnik vereinbart die Vorteile der offenen und laparoskopischen Operation auf einem bisher nicht gekannten Niveau. Dabei ist auch die Entwicklung des Robotersystems noch lange nicht am Ende angekommen. Künftig sollen, ganz im Sinne der „Augmented Reality“, auch die Ergebnisse der Voruntersuchungen ins Blickfeld der Operateure eingeblendet werden können, also zum Beispiel Bilder von Computertomographie- und Kernspinuntersuchungen, um dem Operateur ein ganzheitliches Bild des Befundes zu geben. Und wenn der OP über eine ausreichend schnelle Datenautobahn verfügt, kann auch ein weit entfernter Experte per Telemedizin an kniffligen Entscheidungen beteiligt werden. Die Grenzen des
technisch Möglichen und medizinisch Sinnvollen werden so am Bundeswehrkrankenhaus Ulm stetig verschoben.

ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUM SANITÄTSDIENST DER BUNDESWEHR

PATIENTINNEN UND PATIENTEN WERDEN JÄHRLICH IN DER UNFALLCHIRURGIE IN KOBLENZ BEHANDELT
12.000

PERSONEN SIND IN DER REGEL AN EINER BLINDDARM-OPERATION BETEILIGT
6

ANTITHROMBOSESTRÜMPFE VERBRAUCHT EINE KLINIK IM SCHNITT PRO JAHR
10.000

LÄUFT EINE PFLEGEKRAFT PRO SCHICHT
12 KM

DIENSTSTELLEN DEUTSCHLANDWEIT
182

VERSCHIEDENE BERUFE IM SANITÄTSDIENST
31

ANGEHÖRIGE DES SANITÄTSDIENSTES WAREN 2015 WELTWEIT IM EINSATZ
1.500

BUNDESWEHRKRANKENHÄUSER IN DEUTSCHLAND
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Gesundheit schützen, erhalten und wiederherstellen – das ist der Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Ob im Ausland bei Einsätzen oder im Inland in den Kasernen, bundeswehreigenen Gesundheitszentren oder Krankenhäusern, der Sanitätsdienst leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsatzbereitschaft, Einsatzfähigkeit und Auftragserfüllung der Bundeswehr. Jedoch ist kaum bekannt, dass allein in Deutschland in fünf Kliniken der Bundeswehr hervorragende Ärztinnen und Ärzte und bestens ausgebildetes medizinisches Personal auch für die Gesundheit der zivilen Bevölkerung arbeiten und forschen.

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Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)
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Poststelle@bundeswehr.org
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Kunst Kultur Gastronomie

Die Fallschirmjäger der Fremdenlegion – Neuerscheinung E-Book

Einsätze und Operationen in Afrika von 1965 bis 2015

Die Fallschirmjäger der Fremdenlegion - Neuerscheinung E-Book

Die Fallschirmjäger der Fremdenlegion (Bildquelle: ©ECPAD/France/1978/Bonnet, René-Paul)

1976. LOYADA. Im Februar 1976 bringen vier mit Handgranaten, Sterling-MPs und Sturmgewehren-44 bewaffnete Terroristen gewaltsam einen Schulbus unter ihre Kontrolle. Die Antiterroreinheit GIGN und die Fallschirmjäger der Legion arbeiten gemeinsam auf eine spektakuläre Befreiungsaktion hin. Ihr Plan ist verwegen. Die Scharfschützen der GIGN sollen die Terroristen mit gezielten Schüssen zur Strecke bringen, während gleichzeitig die Legionäre im Sturm die somalischen Grenzsoldaten ausschalteten und die Kinder befreien. 1978. OPERATION LEOPARD. Das, was in den Geschichtsbüchern unter dem Begriff Schlacht um Kolwesi zu finden ist, war ein Blitzkrieg. Die Schnelligkeit und die Effizienz, mit denen die Fallschirmjäger der Legion diesen Einsatz ausführten, lassen die Militärwelt heute noch sprachlos. 1982. OPERATION EPAULARD. Mon Colonel, bei allem Respekt. Auf den Dächern Beiruts liegen hunderte von israelischen Scharfschützen. Jeder einzelne von ihnen wartet nur auf den Augenblick, Arafat vor die Flinte zu kriegen. Wer soll denn da bitte seine Sicherheit gewährleisten? – Sie und ihre CRAP!. 1992. RESTORE HOPE. Im Morgengrauen des 16. Dezembers rückten US-Ledernacken und Fremdenlegionäre Schulter an Schulter in Baidoa ein. Die dritte Kompanie der Paras Legion war in einem US-Marines Bataillon, unter dem Befehl des amerikanischen Lieutenant Colonel O“Leary, integriert. O“Leary hatte seine 700 Marines des „Team Tiger Bataillons“ darauf einschworen, jeden Somalier zu erledigen, der auf sie schoss. 1997. OPERATION PELICAN 1,2,3. Mit der Ansage „Mobutu in den Mülleimer der Geschichte zu werfen“ fegte Kabilas Armee wie ein Orkan in Richtung Kinshasa. Tausende von Kindersoldaten füllten seine Reihen. Die „Kids“ rückten auf roten Lehmpisten, durch dichten Dschungel, durch Regen und durch Sümpfe und über die mit Elefantengras bewachsene Savanne vor. Der Krieg um die Stadt Brazzaville, an dem 20000 afrikanische Kämpfer beteiligt waren, nahm Anlauf. Mitten drin: 250 Fallschirmjäger der Legion. 2002. OPERATION LICORNE. Der Befehl zur Rückeroberung des Flughafens MAN wurde am Nachmittag des 29. Novembers erteilt: – Spähtrupps der Blauen gingen entlang der Front auf „Kontakt“. Die Feindstellungen waren hervorragend ausgebaut, die Rebellen organisiert und hellwach. Nichtsdestotrotz griffen die Legionäre im Morgengrauen an. 2013. OPERATION SERVAL und PANTHER. Hunderte von Pick-ups rasten nach Süden. An Bord jedes einzelnen saß ein Dutzend Islamisten. Sie trugen dunkle, gefleckte Kampfanzüge, waren weiß vermummt und schwer bewaffnet. Von ihren Toyotas flatterten die „Schwarzen Banner“ im Wind: … vier Kolonnen brechen auf, um die Al-Qaida Terroristen in den Bergen aufzuspüren. Was die Amerikaner find and fix nennen, wird ein Ziel für die Legionäre. Sie sollen die Islamisten jagen, stellen und zur Strecke bringen! Die Fallschirmjäger der Fremdenlegion – Neuerscheinung als eBook.

Freelance – Thomas Gast- thomaslegion@rocketmail.com

Kontakt
Freelance
Thomas Gast
Jakob-Fuchs Straße 6
95445 Bayreuth
092146008002
thomaslegion@rocketmail.com
https://thomasgast.com/

Politik Recht Gesellschaft

Ist eine Ebola-Pandemie noch zu verhindern?

Deutsche Regierung und NGO erweisen sich als überfordert.

Ist eine Ebola-Pandemie noch zu verhindern?

Angesichts gravierender Versäumnisse der Bundesregierung, aber auch anderer Länder in der aktuellen Ebola-Katastrophe – stellt sich die Frage: Ob eine Pandemie überhaupt noch zu verhindert ist?

Für ein so reiches Land wie Deutschland, muss die bisherige Hilfe im niedrigen, zweistelligen Millionenbereich – als unwürdig, ja sogar beschämend bezeichnet werden. Diese entspricht lediglich rund 0,05% des BIP der Bundesrepublik Deutschland. Als kleiner Lichtblick darf die Initiative der Verteidigungsministerin bezeichnet werden, deren Aufruf in dieser Woche mehrere tausend, deutsche Freiwillige (der Bundeswehr sowie Reservisten) zeitnah gefolgt sind. Dies muss mit großem Respekt gewürdigt werden. Von einer angemessenen oder gar effektiven Katastrophenhilfe Deutschlands für die betroffenen Länder in Afrika, kann allerdings nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Von irritierenden Randerscheinungen (wie nicht einsatzfähigen Transportflugzeugen bzw. dilettantischer Flugplanung) erst gar nicht zu sprechen. Dass es Deutschland erstmals am Freitag, dem 3. Oktober 2014 dann (als eines der reichstes Länder Europas) gelungen ist, Hilfsgüter nach Westafrika zu verbringen, muss als eine Kette menschlichen bzw. politischen Versagens bezeichnet werden.

Aufgrund der gegebenen Situation drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass die deutsche Bundesregierung sowohl die humanitären als auch die sozialen und wirtschaftlichen Gefahren einer Ebola-Pandemie (auch für das eigene Land) – völlig zu verkennen scheint. Oder ggfs. eine zu geringe Empathie für die leidenden bzw. sterbenden Menschen in Westafrika zeigt? Diverse NGO hatten seit geraumer Zeit, um eine angemessene deutsche Unterstützung gebeten; leider – ohne erkennbaren Erfolg.

Es ist ausschließlich dem Präsidenten der USA zu verdanken, dass nunmehr viele Länder, endlich aufgewacht, zu sein scheinen. In der Geschichte des UN-Sicherheitsrates, ist es einmalig, eine Krankheit – zu einer Gefahr für den Weltfrieden – zu erklären. Die Vereinten Nationen veranschlagen aktuell als notwendiges Budget (um die Epidemie wirkungsvoll bekämpfen) rund 1. Mrd. Dollar. Dies ist aus Sicht von Papmehl Management Consulting – wohl eher der notwendige Betrag – eine angemessene Soforthilfe auf den Weg zu bringen. Bei einem potenziellen weltweiten Flächenbrand durch Ebola, werden sich nach unserer Einschätzung – selbst 10 Mrd. Dollar, dann als unzureichend erweisen. Mitgetragen wurde diese Resolution der Vereinten Nationen übrigens von 130 Mitgliedsstaaten. Dies könnte aber auch gewisse Probleme beinhalten:

Denn jetzt wird ein sehr intelligentes, kreatives und interdisziplinäres Krisen-Management – und keine langwierigen Abstimmungsprozesse benötigt: Mit den Krisen-Instrumenten von Gestern, werden wir die Herausforderungen von Heute (bzw. Morgen) nicht bewältigen können. Für Deutschland gesprochen, ist aus direktem Dialog zu berichten: Dass weder die Bundesregierung, noch das Verteidigungsministerium und auch nicht NGO (wie Ärzte ohne Grenzen) bislang den nachfolgenden Sachverhalt realisiert haben:

Medizinische und humanitäre Hilfen sind natürlich von fundamentaler Bedeutung. Dies ist aber nur die eine Seite der Medaille; die andere Perspektive lautet: Es bedarf einer sehr professionellen, breitflächigen und kreativen Kommunikation in Westafrika. Konkret heißt dies: Eine generelle und zielführende Aufklärung zur Ebola-Seuche, wirksame Empfehlungen bspw. zur Hygiene und zu einem richtigen Verhalten der Menschen sowie flankierende Instrumente, wie zum Beispiel kurze, einprägsame Checklisten (mit den wichtigsten Verhaltensregeln) für die betroffenen Menschen!

Also Praxisanweisungen, was die Bürger in Westafrika tun sollen, um Weiterungen von Ebola (durch eigenes, verantwortliches Verhalten) zu begrenzen. Die Menschen in den betroffenen Ländern müssen dahingehend trainiert und informiert werden, wie die genannten Ziele erreicht werden können. Ebenfalls muss die Bevölkerung überzeugt und motiviert werden, wiederum andere Menschen (in ihrem persönlichen Umfeld), adäquat zu informieren bzw. zu schulen. Der sogenannte Taskforce-Ansatz, welcher sich bereits in Liberia in der Umsetzung befindet, ist ein erster, richtiger Schritt – genau in die hier beschriebene Richtung.

Prinzipiell sollten, erprobte und zielführende Instrumente – wie der sogenannten Train the Trainer-Ansatz – zeitnah in Westafrika zum Einsatz kommen. Aus der Erfahrung von Papmehl Management Consulting, muss man aber mindestens 5 – 15 % der Population diesbzgl. schulen. Ansonsten erscheint die erfolgreiche Implementierung eines Train the Trainer-Ansatzes (sowie der verfolgten Ziele) eher unwahrscheinlich. Dies würde allein – für ein Land wie Sierra Leone bedeuten: Die gewaltige Anzahl, von mindestens 280.000 Menschen schulen zu müssen. Allerdings können intelligente Kommunikations-Konzepte (bspw. via Internet, Facebook, TV, Radio, Print etc.) flankierend genutzt werden.

Aufgrund der gegebenen Informations-Infrastruktur in Afrika, sollte man auch scheinbar tradierte, dennoch aber zielführende Ansätze in Erwägung ziehen. Beispielsweise, den sogenannten „Marktschreier“ (aus dem Mittelalter). Denn wir brauchen einfache und effektive Lösungen für die leidenden Menschen in Afrika. Ergänzend gilt es, vor Ort Ausgangssperren (oder vergleichbare Maßnahmen) zu verhängen bzw. zu implementieren. Ausgangssperren sind ein pragmatischer und durchaus effektiver Lösungsansatz, welcher in Sierra Leone (auf Veranlassung des Präsidenten) schon mit Erfolg eingesetzt wurde.

Eine aktuelle Studie der Lancaster Universität sagt aus, dass die Wahrscheinlichkeit – für einen Ebola-Fall in Großbritannien (in den nächsten 3 Wochen) bei 50 % liegt. Für Frankreich – besteht sogar ein Risiko von 75 %. Dennoch scheinen in der EU die Risiken (zumindest einer großflächigen EBOLA-Ausbreitung) vorerst nicht außer Kontrolle. In Westafrika leben allerdings auch viel Bürger indischer Herkunft bzw. Nationalität. Sollte ein infizierter Inder in seine Heimat (oder anderen bevölkerungsreichen Kontinent) ausreisen und im Flugzeug bzw. vor Ort (z.B. einem indischen Slum) weitere Menschen anstecken: Genau dann – ist eine weltweiten Ebola-Seuche nicht mehr zu verhindern!

Nach Einschätzung von Papmehl Management Consulting – wird dies zu fatalen, weltweiten Konsequenzen führen, welche nicht anders – als eine biblische Katastrophe – bezeichnet werden können. Die humanitären, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, sind heute noch gar nicht absehbar. Wir werden uns als Deutsche dann fragen lassen müssen, warum wir uns angesichts dieser menschlichen Katastrophe – so zögerlich, unprofessionell und geizig verhalten haben.

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Politik Recht Gesellschaft

Claus Kleber (ZDF) empfiehlt: „Verteidigung am Hindukusch“

Ein kleines Buch macht Furore

Dr. Claus Kleber schreibt dazu:

Claus Kleber (ZDF) empfiehlt:  "Verteidigung am Hindukusch"

Claus Kleber empfielt: Verteidigung am Hindukusch

„Lieber Herr Sproß,

herzlichen Dank für Ihr Buch, in dem ich sofort und mit Freude gelesen habe. Mir gefällt es natürlich besonders deshalb, weil es sich auf die alltäglichen Probleme der Soldaten und vor allem der Afghanen konzentriert. Etwas, was wir uns damals auch so sehr vorgenommen hatten und was ständig in der aktuellen Berichterstattung untergeht. Ohne diesen Aspekt geht die Debatte am Kern der Geschichte und der ursprünglichen ISAF-Mission vorbei.

Mein Glückwunsch dazu und beste Wünsche für Erfolg.

Dr. Claus Kleber (ZDF-Journalist)“

Episodenhaft-exemplarisch und sehr persönlich ist das Bild, das der Jurist und Oberstleutnant der Reserve, Dr. Joachim Sproß, in seinem Buch „Verteidigung am Hindukusch“ von Afghanistan zeichnet. Jenseits von Bomben, Terror, Verstümmelung und Tod gibt der Autor, der in unterschiedlichen Funktionen insgesamt vier Jahre in Afghanistan gelebt und gearbeitet hat, ebenso unerwartete wie bemerkenswerte Einblicke in die alltägliche Lebenswirklichkeit der Menschen.

Im Kreise der in Deutschland lebenden Afghanen, aber auch beim journalistischen Fachpublikum erregt das reich bebilderte Buch außergewöhnliche Aufmerksamkeit. Einmal mehr wurde damit der Mut des AnderweltVerlags belohnt, Titel herauszubringen, die aufgrund ihrer thematischen, inhaltlichen und sprachlichen Besonderheit dem verlegerischen Mainstream nicht entsprechend, dafür aber umso lesenswerter sind.

Im Buchhandel oder direkt beim Verlag versandkostenfrei bestellen:

www.anderweltverlag.de/sachbuecher/verteidigungamhindukusch.php

Leseproben unter:
http://www.anderweltonline.com/laender/afghanistan/#c83

Hier weitere Lesermeinungen:

„Dieses Buch hat mein Afghanistan-Bild völlig über den Haufen geworfen. Der Autor versteht es, ohne Schönfärberei Wahrheiten zu benennen und gleichzeitig mit sehr viel Empathie für die Sorgen und Nöte der Menschen Sympathie zu erzeugen für ein von Endloskriegen gebeuteltes Volk.“

Hubert von Brunn, Publizist, Berlin

„Endlich ein Buch, das mein Heimatland in einem anderen Licht erscheinen lässt als es uns üblicherweise in den Medien gezeigt wird. Die kritischen Fragen, die der Autor, Dr. Sproß, aufwirft, sollten von der deutschen Politik ernst genommen werden. Sonst wird das Land nach Abzug der ISAF in 2014 im totalen Chaos versinken.“

Braham Bajai, München

Ebenfalls auf www.anderweltonline.com:

http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2013/guenther-jauch-ist-der-deutsche-konsument-schuld-am-tod-der-naeherinnen-in-bangladesch/

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Sonstiges

Verteidigung am Hindukusch – Ein persönlicher Rückblick

Ein Insider erzählt von seinen Erfahrungen mit Taliban, Zivil-Militärischer Zusammenarbeit, Bundeswehr und amerikanischen Soldaten, aber auch von Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Ein Afghanistanbild, gesammelt in mehr als zwei Jahren vor Ort, das „alte Karl May-Leser“ manchmal an das erinnert, was sie dort über den Orient erfahren haben.

Verteidigung am Hindukusch - Ein persönlicher Rückblick

Verteidigung am Hindukusch, ISBN 978-3-940321-09-1

Das Bild, das uns die deutschen Medien von Afghanistan vermitteln, ist überwiegend einseitig und meist negativ: Krieg, Terror, Taliban, Chaos, Korruption und Drogen, Kämpfe, Bomben und Tod. Von dem anderen Afghanistan, der Schönheit des Landes, der außerordentlichen Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen erfahren wir wenig.
Umso verdienstvoller das Buch von Dr. Joachim Sproß, der in seinem vielschichtigen persönlichen Exkurs episodenhaft und exemplarisch das andere, das zivile Afghanistan zeigt. Der Autor hat sowohl im Auftrag der Bundeswehr für die zivil-militärische Kooperation als auch als ziviler Rechtsberater für die „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ zwischen 2004 und 2012 mit Unterbrechungen insgesamt rund zwei Jahre in Afghanistan gelebt und gearbeitet.
Nicht die großen Taten, sondern das menschliche Miteinander stehen im Mittelpunkt des Buches, das mit Anekdoten zu vermitteln versucht, wie Afghanen „ticken“. Mit dieser anderen, sehr persönlichen Sichtweise will der Autor auch seine besondere Verbundenheit mit diesen gastfreundlichen und liebenswerten Menschen zum Ausdruck bringen.
Gleichzeitig soll das vorliegende Werk Mahnung an die Politik sein, die historisch gewachsene Verantwortung Deutschlands gegenüber Afghanistan wahrzunehmen und sich nach Kräften für eine friedliche und lebenswerte Zukunft des Volkes am Hindukusch einzusetzen. Mehr über dieses Buch (ISBN 978-3-940321-09-1)mit Leseproben und Fotos erfahren Sie unter

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Außerdem finden Sie unter dieser Adresse noch weitere interessante Beiträge zu Afghanistan, Zypern, der Eurokrise und Gold.

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