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Bauen solide: Architekten planen – gestalten – verändern

Bauen macht Spaß – Planen auch! Immobilienbestand, Neubau, Zukunftsnutzung – ein Vortrag von Heiko Brunzel, Brunzel Bau GmbH, Velten, Berlin, Brandenburg

Bauen solide: Architekten planen - gestalten - verändern

Brunzel Bau GmbH, Velten in Brandenburg – bauen solide

Die zig Milliarden Menschen, die im Laufe der Geschichte an der Errichtung von zig Millionen Gebäuden beteiligt waren, lassen sich in drei Gruppen einteilen: den Bauherrn (der das Ganze bezahlt), den Architekten (der das Gebäude plant und verwirklicht) und den Nutzer, der darin wohnt. Natürlich gibt es noch die Handwerker, die das Gebäude errichten. Diese haben in der Bauphase mit dem Gebäude zu leben. Seit über 25 Jahren ist Heiko Brunzel Bauunternehmer aus Velten /Brandenburg und würde diesen Beruf heute nochmal wählen. Bauen macht Spaß. Bauen erfordert Kreativität, Handwerk und Innovationsbereitschaft. Die Zusammenarbeit mit Architekten ist inspirierend und eröffnet Synergien. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Leider entsteht in der Praxis beim Aufeinandertreffen von architektonischer Kreativität und bauherrlicher Pfennigfuchserei Streit – es kracht, die Gerichte haben viel zu tun.

Architekten planen Visionen und gestalten neue Lösungen

Architekten verwirklichen Visionen und wünschen sich durch ihre Bauten ein Teil Ewigkeit. Wer gilt in der Architekturgeschichte als wichtiger Architekt, fragt Heiko Brunzel in die Runde? Bekannte Namen aus dem Barock – Andrea Palladio und Balthasar Neumann – oder von modernen Architekten, wie z.B. Frank Lloyd Wright, Le Corbusier und Mies van der Rohe, zählen zu den Architektenpersönlichkeiten, um Beispiele zu nennen.

Architekten prägen das Bauen und die Bauwirtschaft. Als Erfinder von „Schöner wohnen“ zählt Andrea Palladio. Andrea Palladio wurde am 8.November 1508 in Padua geboren. Es gibt wenige verlässliche biografische Fakten; er erfand das „Weiße Haus“. Wie bitte? Zwischen Renaissance und US-Präsident liegen ein paar Jahrhunderte. Folgende Geschichte soll sich zugetragen haben: „Als 1792 in Washington ein Architekturwettbewerb für den zukünftigen Präsidentensitz ausgeschrieben wurde, beteiligte sich ein späterer Amtsinhaber anonym. Der Politiker Thomas Jefferson, Palladio begeisterter, kopierte die Pläne der Villa Rotonda bei Vicenza, Palladios berühmtestem Gebäude und reichte sie ein. Dieser Plan von Thomas Jefferson setzte sich nicht durch. Palladio gilt als einer der am meisten imitierten Architekten. Der auch Entwurf des schlussendlich siegreichen Konkurrenten James Hoban war deutlich bei dem Renaissancestar Palladio angelehnt, sein Entwurf wurde das Weiße Haus. Somit hat Andrea Palladio weit nach seiner Zeit ein neues Zeichen gesetzt“, erklärt Heiko Brunzel.

Welche Aufgaben hat ein Architekt?

Der Anspruch an einen Architekten wurde folgendermaßen formuliert: Wenn es dem Architekten gelingt, die Anforderung an eine Nutzung technisch, ökologisch und gestalterisch hinzubekommen, ist eine Architektur gelungen. Damit wäre die Formel, die der antike römische Architekturtheoretiker Vitruv mit „Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut)“ aufstellte, erfüllt. Vielfach wird eine dieser Kriterien von den Bauten erfüllt, gibt Bauunternehmer Brunzel zu bedenken.

Die Aufgaben des heutigen Architekten sind vielfältiger als Planung. Das Berufsbild ist umfangreich. Team und Mitstreiter sind nötig, wie Spezialisten für die Planung, die Ausschreibung und die Bauleitung. Umbau, Sanierung und Betreuung der Gebäudebestände sind zur Hauptaufgabe von Architekten geworden. Das Ausbessern von Städten und deren Infrastruktur zählt zu maßgeblichen Tätigkeiten der Architekten. Die Zukunftsaufgabe ist die Energieversorgung, die klimagerechte Weiterentwicklung der gebauten Infrastruktur. Wohn- Bürogebäude, sowie die Verkehrswege stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung für die nächsten Jahre dar.

Der Hausbau ist für die Lebensqualität der Menschen entscheidend, aber für zahlreiche Architekten eine unspektakuläre Aufgabe, als ein vielbetrachtetes, neu errichtetes Prestigeobjekt, erläutert Heiko Brunzel.

Architekt: Zukunftsaufgabe – Innovationsschub – Lösung ökologisch und lebenswert

Der Traum ist als Entwerfer spektakulärer Bauten Bekanntheit zu erlangen. „Das vorrangige Ziel, dass ein einzelner Architekt als Person berühmt wird, steht heute nicht mehr im Fokus. Die Aufgabe besteht darin, dass Architekten als Berufsgruppe mithelfen, die allgemeinen technischen und ökologischen Schwierigkeiten zu lösen, denen wir nicht erst seit dem weltweiten Klimawandel gegenüberstehen. Dies bedeutet, dass konkret Häuser gebaut werden, die aktiv zum Wandel beitragen. Die technischen und ökologischen Schwierigkeiten benötigen nicht Infrastrukturen und Bauwerke, die klimagerecht umgebaut werden, sondern ein Umdenken der Konsumenten. Die Aufgabe der Architekten, als Vermittler zwischen Investoren und Nutzern zu fungieren, wird in Zukunft auf jeden Fall noch wichtiger werden. Ein gesamt-gesellschaftlicher Innovationsschub ist notwendig, der Forschung und Technik umfasst und eine Wertediskussion auslöst“, erläutert Heiko Brunzel.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
info@brunzel-bau.de
http://www.bauen-solide.de

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Wintergarten als Anbau der Immobilie: Zentraler Lebensraum mit einem Hauch von Nostalgie

Die Erfolgsgeschichte begann mit den Orangerien herrschaftlicher Parkanlagen, in denen Kübelpflanzen aus aller Welt wie Zitruspflanzen überwintert wurden – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Wintergarten als Anbau der Immobilie: Zentraler Lebensraum mit einem Hauch von Nostalgie

Wintergarten als Anbau – Ein Hauch von Nostalgie

Immobilienexperte Eric Mozanowski nimmt die interessierten Teilnehmer bestehend aus Bauherren, Investoren, Architekten mit auf die Entdeckungstour „Wintergarten – zentraler Lebensraum, die Verzahnung zwischen Haus und Garten“. Im Rahmen einer Dokumentation mit anschließender Diskussion fand in Berlin, Leipzig und Stuttgart diese Veranstaltung mit eingeladenen Referenten und Eric Mozanowski, Immobilien-Autor aus Stuttgart des anerkannten Fachwerks „Investieren in Denkmale“ statt. „Ein Hauch von Nostalgie schwingt bis ins Heute bei der Verwirklichung eines Wintergartens mit. In Anlehnung an die Orangerien werden heute noch Glasvorbauten mit großen Holzsprossen-Fenstern versehen. Dabei wird traditionell das Dach verlängert und mit Dachfenstern zur Querlüftung versehen und eine zentrale Tür mit Treppe leitet in den Garten hinab“, so Eric Mozanowski.

Ausrichtung des Wintergartens – Lebensrhythmus und Vorlieben

Nach welcher Himmelsrichtung eine Immobilie ausgerichtet sein sollte beschäftigt die Menschheit, seit die Höhlen verlassen wurden. „Energiespender Süden – Energiefresser Norden“ – Diskussionen zur Ausrichtung nach der Himmelrichtung von Wintergärten, Erweiterungen oder anderen Anbauten haben ihre absolute Berechtigung, denn die Wünsche, Vorlieben und der Lebensrhythmus werden im Wintergarten wiedergespiegelt. Dazu rät Eric Mozanowski den Teilnehmern, den bevorzugten Tagesablauf zu notieren, zu diskutieren und dann die ideale Ausrichtung des persönlichen Wintergartens festlegen.

Osten – im Osten geht die Sonne auf!

In einem Ost-Wintergarten wärmt Morgensonne die kühle Nachtluft unter Glas und lädt ein zum Frühstück wie im Freien. Der Anbau sammelt und speichert von früh an Wärme, mit der man tagsüber auch das Haus heizen kann. Pflanzen, die keine direkte Sonnenbestrahlung vertragen, fühlen sich in einem Wintergarten auf der Ostseite des Hauses am wohlsten. Wer abends noch gern hinter Glas sitzt, fröstelt hier allerdings rasch. Eine zusätzliche Wärmequelle ist dann empfehlenswert.

Süden – im Süden nimmt sie ihren Mittagslauf!

Üblicherweise legt man Hausgärten im Süden an. Viele Bauherren möchten dort die Freiluftsaison mit einem Glasanbau verlängern. Hier genießt man die meisten Sonnenstunden. Der Wintergarten sammelt Wärme zu jeder Jahreszeit angenehm von Herbst bis Frühjahr, sommers für Mensch, Tier und Pflanzen nur erträglich mit perfekter Lüftung und Beschattung.

Westen – im Westen wird sie untergehen!

Nachmittags- und Abendsonne wärmen Wintergärten mit Westausrichtung. Ideal für Berufstätige, die vormittags keine Zeit haben, das Glashaus zu genießen. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages lassen sich ausnutzen, trotzdem ist für Wintertage eine Heizung sinnvoll. Intensive Westsonne kann Pflanzen versengen, zugezogene Schattenspender versperren die Aussicht. Bevor Sie im West-Wintergarten auf Grün verzichten: Pflanzen nah ans Wohnhaus rücken und von oben verschatten.

Norden – im Norden ist sie nicht zu sehn!

Nordlicht strahlt während des ganzen Tages blendfrei und gleichmäßig, ideal für Büro- und Arbeitsräume oder ein Atelier. Auch Pflanzenliebhaber schätzen Nord-Wintergärten. So können Sie einen dunklen Wohnbereich besser begrünen. Diffuses statt direktes Sonnenlicht wärmt den Raum unter Glas im Sommer kaum, die Temperatur ist vielen Pflanzen angenehm. Im Winter fungiert ein Nordanbau ohne Heizung als Klimapuffer zwischen Wohn- und Außenbereich und schützt das Haus vor Auskühlung. Für Wohnzwecke eine Heizung und Wärmeschutzverglasung einbauen.

Fazit: Den besten Standort finden und Energiesparen!

Viele Beispiele werden durch Bilder und Berechnungen vom Energieexperten belegt und die Fakten besagen, dass etwa 50 % aller Wintergärten nach Süden ausgerichtet sind und 10% nach Norden. Ost- und Westlagen liegen bei je 20%. Glashäuser sind ideale Wärmefallen, denn die Sonnenstrahlen dringen durch die Scheiben hindurch, aber die langwelligen Wärmestrahlen nicht mehr hinaus. So heizt sich der Wintergarten schnell auf und fungiert als kostenloser Energiespender. Die Energiesparrechnung geht jedoch nur auf, wenn die Wintergärten richtig konzipiert sind. Dazu wurden Beispiele von Immobilien News vorgestellt und Erfahrungen diskutiert und ausgetauscht. Eric Mozanowski rät einen seriösen Anbieter zu suchen, nach Referenzen fragen und zu bestellen. Vorkasse ist nicht angezeigt.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich Bildquelle:kein externes Copyright

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilie-news-24.org