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Die nächste Buchbinder Live-Auktion: American Diner Flair at its best

Bald kann man in der Oberpfalz amerikanische Luft schnuppern: Vom 3.-5. April stehen in Neunburg vorm Wald über 1.000 Fahrzeuge der Buchbinderflotte für Autohändler zur Auktion bereit. Auf die Besucher wartet typisch amerikanisches Diner Ambiente.

Die nächste Buchbinder Live-Auktion: American Diner Flair at its best

Einmal mit einem Oldtimer die Route 66 entlang fahren, in einem gemütlichen Diner einkehren und es sich gut gehen lassen. Wovon viele schon einmal geträumt haben, ist in der ersten Aprilwoche in Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz zumindest teilweise möglich. Denn vom 03. bis 05. April präsentiert sich die Auktionshalle des Buchbinder-Logistikzentrums in stilechtem amerikanischem Diner Ambiente, wie man es sonst nur aus Filmen kennt. Die Fahrzeughändler haben an drei spannenden Auktionstagen die Möglichkeit, über 1.000 Fahrzeuge der Buchbinderflotte zu ersteigern. Unter den Hammer kommen Junge Gebrauchte, leicht Beschädigte, Langläufer, Unfallfahrzeuge und Nutzfahrzeuge verschiedenster Marken und Klassen. Oldtimer sind zwar keine dabei, dafür warten einige erstklassige Premiumfahrzeuge der Marken Jaguar, Land Rover, Audi und BMW auf ihre neuen Besitzer. Um auch für die nötige Portion Spaß und Abwechslung zu sorgen und keine Wünsche offen zu lassen, ist für ein buntes Rahmenprogramm ganz im Stil des American Way of Life gesorgt.

Das Auktionsprogramm:

Mittwoch, 03.04.2019 ab 17:00 Uhr:
Premiumfahrzeuge und Junge Gebrauchte der Buchbinderflotte

Donnerstag, 04.04.2019 ab 10:00 Uhr:
Gebrauchtfahrzeuge, Langläufer und leicht Beschädigte

Freitag, 05.04.2019 ab 10:00 Uhr:
Unfallfahrzeuge, Nutzfahrzeuge

Und ab ca. 14:30 Uhr:
STILL FOR SALE (Fahrzeuge ohne Mindestpreis)

Ort: Auktionshalle im Buchbinder Logistikzentrum, Plattenberg 1, (Für das Navigationsgerät: Amberger Str. 64), 93421 Neunburg vorm Wald

Das wohl größte europäische PKW und Nutzfahrzeug Auktionsevent geht damit bereits in die 21. Runde. Damit die Teilnehmenden das amerikanische Diner Feeling auch voll auf sich wirken lassen können, erwartet sie eine Rundum-Versorgung mit allerhand amerikanischen Köstlichkeiten. Außerdem gibt es musikalische Unterhaltung im amerikanischen Stil – natürlich auch mit dem einen oder anderen Hit von Elvis, Chuck Berry & Co, um in die Goldene Ära des Rock“n“Rolls entführt zu werden. Am Donnerstag wartet zudem ein weiteres Highlight auf die Teilnehmenden. Nach Auktionsschluss geht es in einen exklusiven Fahrzeug-Salon mit jeder Menge Classic Cars. Unter anderem kann man dort eine der größten privaten Porsche-Sammlungen bestaunen. Anschließend wird der Tag – wie es sich gehört – mit einem American Dinner im „Dream Diner Roding“ abgerundet. Die Teilnahme am Rahmenprogramm sowie die Versorgung und die Übernachtung im Hotel sind für die Auktionsteilnehmer wie immer kostenlos.

+++ Auktionsteilnahme auch online möglich +++

Neben dem feierlichen Rahmenprogramm stehen natürlich die Autos im Vordergrund. Von der außergewöhnlich großen Fahrzeugvielfalt können sich die Besucher direkt selbst überzeugen, denn die Wagen können vor Ort begutachtet und auch die Motoren gestartet werden. Für all diejenigen, die nicht in Neunburg vorm Wald dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, den Auktionen unter www.buchbinder-auktion.de online in Echtzeit beizuwohnen. Dafür ist lediglich die vorherige Registrierung auf der Handelsplattform www.buchbinder-auktion.de notwendig. Für Kunden, die bereits auf www.buchbinder-sale.de angemeldet sind, gelten dort automatisch dieselben Login-Daten.

Weitere Informationen:

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Über Buchbinder.de:

Buchbinder Rent-a-Car bietet seit 1990 Autovermietungen an. Mit einem großen Netz aus über 130 Stadt- und 10 Flughafenstationen in Deutschland sowie in Österreich, Ungarn, der Slowakei und Norditalien überzeugt Buchbinder mit einem hochwertigen Service und guten Leistungen vor Ort. Der Fuhrpark von Buchbinder enthält eine große Auswahl an PKW, Transportern, Bussen und LKW.

Top ausgestattete Fahrzeuge mit großer Marken- und Modellvielfalt können aus der Fahrzeug-Flotte von Buchbinder unter Buchbinder-Sale von Händlern erworben werden. Die Handelsplattform www.buchbinder-sale.de übernimmt damit in Form von Remarketing den Verkauf von Buchbinder Gebrauchtfahrzeugen.

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Sound-Upgrade für Werksanlagen – AXTONs DSP Verstärker

Profi-Klang dank Soundprozessor, bequeme Steuerung per Handy App, Bluetooth Musikstreaming, attraktiver Preis – AXTONs neue Endstufen A540DSP und A590DSP sind die optimale Soundaufrüstung für Originalradios.

Sound-Upgrade für Werksanlagen - AXTONs DSP Verstärker

Neue kompakte DSP-Verstärker von AXTON

Mit seinen kompakten DSP-Verstärkern ist Auto-HiFi Spezialist AXTON seit Jahren Vorreiter in Sachen Plug & Play Upgrade für Werksanlagen. Mit ihrer Performance, der umfangreichen Ausstattung und einfachen Bedienung per Smartphone App sowie dem attraktiven Preis konnten AXTONs DSP-Endstufen User und Fachwelt gleichermaßen begeistern. Mit zwei neuen 4-Kanal Endstufen baut AXTON dieses überzeugende Verstärkerkonzept nun konsequent aus: Der A540DSP (VK 229 Euro) und A590DSP (VK 299 Euro) bieten nicht nur weiterentwickelte DSP-Verstärkertechnologie, sondern zusätzlich auch die Möglichkeit, Musik per Bluetooth an die Verstärker zu streamen.

KOMFORTABLE STEUERUNG PER APP
Im Unterschied zu vielen DSP-Verstärkern, bei denen der Nutzer zum Einstellen des DSP ein Notebook umständlich anschließen oder eine zusätzliche Fernbedienung kaufen muss, steht Bedienkomfort bei der neuen AXTON Generation an erster Stelle: Die Steuerung des DSP erfolgt via Bluetooth über eine App, die kostenlos für iOS und Android Smartphones erhältlich ist. Mit dieser App werden alle Funktionen übersichtlich darstellt, so dass auch Neulinge die DSP-Einstellungen ohne Vorkenntnisse vornehmen können.

FUNKTIONSVIELFALT VIA DSP
Der digitale Soundprozessor verfügt über alle nützlichen Tools wie Laufzeitkorrektur, frei konfigurierbare Frequenzfilter (6/12/18/24 dB), Gain-Regler pro Kanal, einen frei konfigurierbaren parametrischen 31-Band Equalizer pro Kanal bzw. 5-Band EQ für den Subwoofer-Kanal.
Nachdem man den Sound optimal auf die Fahrzeugakustik und persönlichen Vorlieben eingestellt hat, lassen sich die Settings auf dem Verstärker und auch auf dem Smartphone abspeichern.

BLUETOOTH AUDIO STREAMING
Mit dem zweiten integrierten Bluetooth-Interface lässt sich die eigene Musiksammlung ganz einfach auf den Verstärker streamen. Dazu das Smartphone mit dem Verstärker koppeln, Play drücken – fertig. Somit ist die Musiksammlung des Smartphones immer kabellos verfügbar, auch wenn das Radio keine entsprechenden Schnittstellen hat.

KOMPAKT UND KLANGSTARK
AXTONs neue DSP-Verstärkerserie eröffnet bisher unbekannte Klangdimensionen und bietet eine hervorragende Performance. Dank neuester Class-D Digitalverstärkertechnologie sind Wärmeentwicklung und Strombedarf der Amps immer unter Kontrolle; für die effiziente Wärmeableitung sorgt das nur 145 x 40 x 114 mm (A540DSP) bzw. 185 x 40 x 114 mm (A590DSP) große Aluminiumgehäuse.
Die beiden Modelle sind ideal für puristische Auto-HiFi Installationen und bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten dank Plug & Play Anschluss inklusive Auto-Turn-On Funktion und den integrierten 5-Kanal DSP-gesteuerten Vorverstärkerausgängen. Der 4-Kanal Verstärker A590DSP ist zudem 2 Ohm stabil, was das Einsatzgebiet auch auf diverse Werksysteme erweitert.

EINFACHE MONTAGE: PLUG & PLAY
AXTONs DSP Verstärker werden über das mitgelieferte 1,5 m lange ISO-Standard Kabel mit dem Originalradio verbunden und lassen sich an verschiedenen Orten im Fahrzeug versteckt montieren. Darüber hinaus gibt es zahlreiche optionale Plug & Play Anschlusskabel für diverse Fahrzeuge von Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, BMW, Mini, Mercedes, Ford und Opel oder auch Kia, Hyundai, Nissan und Peugeot.

Die Marke AXTON erfreut sich seit fast 30 Jahren hoher Beliebtheit bei Car-HiFi Enthusiasten. Die Produkte von AXTON werden regelmäßig in Fachzeitschriften für ihr hohes Preisleistungsverhältnisses ausgezeichnet. Das Sortiment umfasst Verstärker und verschiedene Lautsprecher für die PKW-Nachrüstung: Compo- und Coxialsysteme, Subwooferkisten und auch kompakte Untersitzbässe.

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BMVI erteilt LUIS Technology die erste Allgemeine Betriebserlaubnis für einen Abbiegeassistenten

BMVI erteilt LUIS Technology die erste Allgemeine Betriebserlaubnis für einen Abbiegeassistenten

(Bildquelle: @BMVI)

Hamburg, 21. März 2019. Das Förderprogramm für Abbiegeassistenten kann nun anrollen: Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute LUIS Technology als ersten Entwickler von Abbiegeassistenten die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) überreicht. Zuvor hatte das Kraftfahrtbundesamt ein Gutachten der Dekra zum LUIS Abbiegeassistenten geprüft und daraufhin die ABE erteilt. Unternehmen, die eine bewilligte Förderung des Ministeriums erhalten haben, können nun mit dem Einbau beginnen.

Persönlicher Termin beim Bundesverkehrsminister
Bereits im Dezember 2018 bekräftigte LUIS gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dass der Abbiegeassistent „TURN DETECT“ des Unternehmens die Empfehlungen des BMVI erfüllt. Die finale Bestätigung erfolgte durch Testfahrten von Dekra im Februar 2019. Heute um 12 Uhr verlieh Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem in Hamburg ansässigen Unternehmen dafür schließlich die offizielle Urkunde. LUIS hat damit als erster Lieferant einen förderfähigen Abbiegeassistenten am Markt.

Speditionsunternehmen können ab sofort nachrüsten
„Wir freuen uns über die formale und persönliche Anerkennung durch Bundesverkehrsminister Scheuer“, sagt Martin Groschke, Mitglied der Geschäftsführung von LUIS Technology. „LUIS ist das erste Unternehmen im Markt, mit dem beispielsweise Speditionen und Kommunen ab sofort die beantragten Fördergelder des Bundes geltend machen können.“ Dr. Matthias Feistel, ebenfalls Mitglied der LUIS Geschäftsführung, ergänzt: „Wir haben nicht nur in der Entwicklung, sondern auch bei der Produktion unsere Hausaufgaben gemacht. Denn was nutzt ein Förderprogramm, wenn die Unternehmen nicht endlich loslegen können mit dem Einbau und der Inbetriebnahme der lebensrettenden Systeme?“ Das BMVI hatte bereits im Januar mit einem Förderprogramm für die freiwillige Aus- bzw. Nachrüstung von Lkw und Bussen mit Abbiegeassistenzsystemen begonnen. Wenige Tage nach dem Start waren die gesamten fünf Millionen Euro durch Förderanträge vollständig vergeben.

LUIS „TURN DETECT“: Keine Abstumpfung durch Fehlalarme
Waren bisherige Abbiegeassistenten auf Ultraschall-Basis nicht in der Lage, sich bewegende Objekte von stehenden Objekten zu unterscheiden, arbeitet das neue System von LUIS hier effizienter. Es ist Kamera- und Software-basiert und filtert statische Objekte wie parkende Autos oder Ampelmasten heraus und schützt so den Fahrer vor Abstumpfung bei zu häufigen Fehlalarmen.

LUIS hat sich als zuverlässiger und leistungsstarker Partner der deutschen Fahrzeugbauer und diverser Anwendungsbranchen bewährt. Das Hamburger Unternehmen, gegründet 1999, bietet individuelle und kundenorientierte Sicherheitslösungen im Bereich der Kamera-Monitor-Systeme und Fahrassistenzsysteme. Dank des umfassenden und strengen Qualitätssicherungsprozesses, 100 Prozent Stückprüfung inbegriffen, erhalten alle LUIS-Produkte eine Garantie von 48 Monaten. LUIS setzt sich mit seinem Produktportfolio für die Reduzierung von Unfällen, Verletzten und Sachschäden im Straßenverkehr ein.

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E-Bikes: Verkaufsrekord für mehr Verkehrswende

E-Bikes: Verkaufsrekord für mehr Verkehrswende

(Bildquelle: www.pd-f.de / Sebastian Hofer)

Die aktuellen Marktzahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV e. V.) beweisen: Das Fahrrad ist weitaus schneller als das Auto – wenn es um verkaufte Elektrofahrzeuge geht. 2018 rollten deutschlandweit knapp 1 Million E-Bikes aus den Fahrradshops. Der Verband geht davon aus, dass der Anteil an Elektrorädern in den nächsten Jahren weiter steigen und bald über ein Drittel der verkauften Räder ausmachen wird – das wären rund 1,5 Millionen im Jahr. Um die positive Entwicklung hin zur Verkehrswende weiter zu befeuern, bedarf es jedoch besserer Radinfrastruktur, so Branchenexperten gegenüber dem pressedienst-fahrrad.

„Wir sind davon überzeugt, dass das Fahrrad zukünftig im täglichen Mobilitätsmix vor allem in urbanen Bereichen eine größere Rolle spielen wird“, beurteilt Horst Schuster, Leiter Vertrieb und Marketing beim E-Bike-Antriebshersteller Brose, die aktuellen Zahlen. Der geringer werdende Platz in den Städten durch die steigende Urbanisierung muss anders aufgeteilt werden. Die logische Konsequenz: mehr Investitionen in den Radverkehr. Räder brauchen weniger Platz, bieten mehr Lebensqualität, bringen Bewegung und somit Gesundheit und sind weniger klimaschädlich – gesamt betrachtet sind sie ein wichtiger Beitrag für Mobilität und Verkehrspolitik. „E-Bikes und Fahrräder sind die Lösung für die städtische Mobilität – ohne immanente Nachteile. Effizientere Verkehrspolitik ist schlichtweg nicht denkbar. Die steigende Nachfrage gibt dem Produkt Recht“, fasst Volker Dohrmann, Leiter Produkt, Strategie und Marketing bei Stevens Bikes, zusammen.

Lücke wird geschlossen

E-Bikes sind dabei der nötige Lückenschluss zwischen Auto und Fahrrad. 2018 wurden laut ZIV 980.000 Stück verkauft. Strecken, die mit dem Auto zu kurz und mit dem Fahrrad zu lang sind, können besser gemeistert werden – die passende Infrastruktur vorausgesetzt. Da gibt es allerdings noch Nachholbedarf, wie Maximilian Topp, PR-Koordinator MTB beim Komponentenhersteller Sram, aus eigener Erfahrung weiß: „Momentan ist die Fortbewegung mit dem Rad, zumindest in den meisten Städten, eher ein lebensgefährliches Unterfangen.“ „Ein großes Problem ist z. B. der starke Zuwachs an Lieferdienstfahrzeugen, die durch Parken in zweiter Reihe oft Staus verursachen oder den Radweg blockieren“, stimmt Schuster zu. E-Lastenräder könnten einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung der Verkehrssituation leisten. „Dänemark und die Niederlande zeigen, dass optimierte Wege für Radfahrer die Nutzung weiter erhöhen“, nennt Dohrmann positive Beispiele aus dem EU-Ausland.

Besser Parken für mehr E-Biker

„Sichere Abstellmöglichkeiten sind eine wichtige Komponente der Infrastrukturentwicklung“, verweist Horst Schuster auf das Thema Fahrradparken. Andreas Hombach beschäftigt sich von Berufswegen intensiv damit. Der Key-Account-Manager und Leiter E-Mobilität beim Metallbauer WSM kennt die Anforderungen an kommunale Fahrradabstellanlagen – und weiß, wo es noch Probleme gibt: „Umfragen wie der ADFC-Fahrradklimatest zeigen, dass die Entwicklung noch stärker in Richtung E-Bike gehen würde, wenn die Infrastruktur durch vandalismushemmende, diebstahlsichere und witterungsgeschützte Fahrradabstellanlagen dem steigenden Bedarf und den speziellen Anforderungen angepasst würde“, so sein Urteil.

Hombach ist sich sicher, dass der europäische E-Bike-Markt in Zukunft weiter stark wächst. Das liege an der zunehmenden Beliebtheit des entspannten Radelns, aber auch an komfortableren Antrieben und Energiespeichern mit höherer Reichweite. Selbst gewerbliche Fahrradvermieter setzen immer mehr auf den eingebauten Rückenwind. Stefan Stiener, Geschäftsführer vom Costum-made-Anbieter Velotraum, weist allerdings daraufhin, dass die Infrastrukturdebatte kein reines urbanes Thema ist: „Wir brauchen den Fokus der Fahrrad-Alltagsmobilität nicht nur in den Stadtzentren, sondern ebenso in der Agglomeration und auf dem Land.“

Tempo auf dem Radweg

Eine wachsende Rolle bei der Verkehrswende könnten laut Ansicht von Markus Riese, Geschäftsführer bei Riese & Müller, S-Pedelecs spielen. Die Elektroräder haben eine Tretunterstützung bis 45 km/h. „Damit lassen sich problemlos Wege von 20 bis 30 Kilometern pendeln.“ Doch der Anteil gerade dieser Radgattung war laut ZIV-Zahlen im letzten Jahr rückgängig und lag gerade einmal bei 0,5 Prozent der gesamten E-Bike-Verkäufe. „Das führen wir vor allem auf die vielen Einschränkungen durch den Gesetzgeber zurück. Käufer lassen sich durch das Verbot der Radwegenutzung von einem Kauf abschrecken“, so Riese. S-Pedelecs gelten gesetzlich nicht als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad. Sie unterliegen deshalb anderen Regelungen wie Helmpflicht oder Führerscheinpflicht. Riese macht sich deshalb für die Änderung der Gesetzeslage stark und plädiert für eine Freigabe der Nutzung von Radwegen für die schnellen E-Bikes. In der Schweiz sei dies bereits der Fall – dort liege der Anteil an S-Pedelecs bei 25 Prozent. „Da innerorts Radwege oftmals zu schmal sind, empfiehlt es sich, die Radwegenutzung für schnelle E-Bikes dort mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h zu limitieren“, bringt Riese einen konkreten Vorschlag.

Technik schreitet voran

Der Erfolg der E-Bikes rührt auch vom technischen Fortschritt her. ABS, Fern- und Bremslicht oder breite Reifen sind Entwicklungen, die vom Auto und Motorrad bekannt sind und für mehr Sicherheit sorgen. „Die Legislative und unsere darauf basierenden Entwicklungen sorgen für deutlich mehr Sicherheit und Augenhöhe des Zweiradfahrers gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern“, erklärt Sebastian Göttling vom Lichthersteller Busch & Müller. „Die Menge ausgelieferter E-Bike-Lichtprodukte aus unserem Haus, sowohl anteilsmäßig als auch in Summe, wächst seit einigen Jahren beständig.“ Der E-Bike-Anteil am Gesamtfahrradmarkt liegt mittlerweile bei 23,5 Prozent, Tendenz weiter steigend. Frank Schneider, Business Development Manager bei Universal Transmissions, Partner des Riemenherstellers Gates, sieht gerade den Anstieg der Alltagsfahrer als einen wesentlichen Punkt dieser Entwicklung: „Elektroräder entwickeln sich immer mehr zu vollwertigen Fahrzeugen, die den täglichen Anforderungen gerecht werden müssen. Bei diesen Fahrrädern handelt es sich nicht mehr um reine Spaßgeräte, sondern sie dienen ganz oft als Fortbewegungsmittel für den Arbeitsweg.“

Es lebe der Sport!

Die Elektrifizierung im Sportbereich schreitet ebenfalls schnell voran. E-Mountainbikes und E-Rennräder bereichern den Markt und finden immer mehr Fans. Mittlerweile sind 25 Prozent der verkauften E-Bikes elektrifizierte Mountainbikes. „Anfangs gab es auch bei uns intern Traditionalisten, die solch einer technologischen Disruption keinen Raum gaben“, erinnert sich Volker Dohrmann. Doch immer neue Fahrradgattungen tragen dazu bei, dass auch Menschen aufs Rad kommen, die vorher nicht oder nur wenig fuhren. „Der größte Beitrag, den das E-Bike geleistet hat, liegt sicherlich darin, das Fahrrad wieder für nahezu alle Altersklassen zugänglich zu machen. Das Alter ist kein Ausschlusskriterium mehr und auch angebliche Sportmuffel fahren jetzt wieder begeistert Rad“, kann Marcel Spork, Vertriebsleiter bei SKS Germany festzustellen. Maximilian Topp ist sich deshalb sicher, dass das E-Bike auch im sportlichen Sektor weiterhin boomen wird: „Neue, leichtere und leistungsfähigere Akku-Technologien werden dabei noch viel bewegen.“

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Weltweit größtes Mietwagen-Netzwerk ab sofort auch in Finnland verfügbar

St. Louis, 21. März 2019 – Die Marken Enterprise Rent-A-Car, National Car Rental und Alamo Rent A Car des weltweit größten Autovermieters Enterprise Holdings sind ab sofort auch in Finnland verfügbar. Neun neue Standorte im ganzen Land wurden offiziell eröffnet, darunter auch eine neue Filiale am Flughafen Helsinki.

Der Start in Finnland ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen der LänsiAuto Group und Enterprise Holdings mit dem Ziel, die drei Marken in dem nordeuropäischen Land zu etablieren. Enterprise verfolgt damit weiter seine Strategie, den Zugang zu seinen Services in Kontinentaleuropa auszuweiten. Teil der Strategie sind Partnerschaften mit Experten, die einen hervorragenden Ruf für ihren Kundenservice in den einzelnen Ländern haben.

An den neun neuen Standorten werden bereits mehr als 500 Pkw und Transporter eingesetzt, weitere Filialeröffnungen im Laufe des Jahres sind geplant. Die Filialen bedienen einen vielfältigen und wachsenden Kundenstamm, der nach On-Demand-Mobilität sucht. Dies gilt insbesondere für die acht innerstädtischen Standorte, die alle in der Nähe von Autohäusern angesiedelt sind, um den Komfort zu erhöhen. Zu den Kunden in den Städten gehören lokale Geschäfts- und Privatkunden, die ein Auto benötigen, sowie Ersatzwagenkunden, die ein Fahrzeug benötigen, während ihr eigenes Auto gewartet oder repariert wird.

Kunden, die in Finnland die Services von Enterprise, National und Alamo nutzen, profitieren zudem von globalen Kundenprogrammen. Dazu gehören Enterprise Plus und der Emerald Club von National Car Rental mit attraktiven Rewards. Die Marken von Enterprise sind bereits in mehr als 90 Ländern verfügbar, mehr als 40 davon sind in EMEA.

Martin Kullas, General Manager von Enterprise in Finnland, sagt: „Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um den Kunden die Marken Enterprise, National und Alamo in Finnland vorzustellen. Wir verzeichnen eine deutlich steigende Nachfrage nach bequemer und schneller On-Demand-Mobilität, sowohl am Flughafen als auch in den Städten. Fahrzeugmiete ist die ideale, nachhaltige Lösung für alle, die das richtige Fahrzeug am richtigen Ort zur richtigen Zeit benötigen.“

Martin Kullas weiter: „Unser neuer Flughafenstandort wird bereits von Kunden in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Nordamerika stark nachgefragt. Wir freuen uns sehr, Teil eines großen, anerkannten, globalen Unternehmens zu sein, das für den Mehrwert seiner Services und seine hervorragende Kundenbetreuung bekannt ist.“

Peter A. Smith, Vice President of Global Franchising bei Enterprise Holdings, betont: „Ganz gleich, ob für die Arbeit, den Alltag oder die Reise: Wir wollen dort sein, wo unsere Kunden uns brauchen, damit sie überall das gleiche, gute Erlebnis haben. Der Launch in Finnland ist ein wesentlicher Bestandteil der Erweiterung unseres europäischen und globalen Netzwerks. Es ist ein wichtiger und wachsender Markt für das Geschäfts- und das Privatkundensegment. Wir verzeichnen eine starke Nachfrage sowohl von Reisenden nach Finnland, als auch von der einheimischen Bevölkerung.“
Über Enterprise Holdings:
Enterprise Holdings betreibt über sein integriertes globales Netzwerk unabhängiger regionaler Tochtergesellschaften und Franchise-Unternehmen die Marken Enterprise Rent-A-Car, National Car Rental und Alamo Rent A Car an mehr als 10.000 Standorten. Gemeinsam erwirtschafteten Enterprise Holdings und das angeschlossene Unternehmen Enterprise Fleet Management im Geschäftsjahr 2018 24,1 Milliarden US-Dollar. Die Flotte der Unternehmen umfasst mehr als zwei Millionen Fahrzeuge auf der ganzen Welt. Die Regionalgesellschaften von Enterprise Holdings und Enterprise Fleet Management beschäftigen derzeit weltweit 100.000 Mitarbeiter.

Über LänsiAuto Group:
LänsiAuto ist einer der größten Autohändler Finnlands mit einem Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Die Gruppe verkauft jährlich rund 25.000 Neu- und Gebrauchtwagen. LänsiAuto ist ein Familienunternehmen, das 1978 gegründet wurde. LänsiAuto hat erheblich in Leasing- und Mietwagenservices investiert und seinen Umsatz in den 2010er Jahren verdoppelt. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 550 Mitarbeiter.

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easy macht Express-Luftfracht so einfach wie nie und öffnet digitale Plattform für weitere Anbieter

Über das neue digitale easy-Portal können Angebote für Expressfracht bei derzeit 25 angeschlossenen Airlines eingeholt und miteinander verglichen sowie über das easy-Portal direkt gebucht werden.

easy macht Express-Luftfracht so einfach wie nie und öffnet digitale Plattform für weitere Anbieter

easy Express-Luftfracht Kundenportal

Express Air Systems (easy), einer der führenden Anbieter von Express-Luftfracht und ein Joint-Venture von DB Schenker und Kühne & Nagel, macht die Buchung von Express-Luftfracht so einfach wie nie. Über das neue digitale easy-Portal können Angebote für Expressfracht bei derzeit 25 angeschlossenen Airlines eingeholt und miteinander verglichen sowie über das easy-Portal direkt gebucht werden. Der Kunde erhält dadurch einfach und transparent eine Übersicht über die möglichen Airlines mit verfügbaren Flugzeiten, den Produktdetails sowie die damit verbundene Rate bei unterschiedlichen Volumina. Auch für individuelle Luftfrachtsendungen – beispielsweise hohe Tonnagen, extrem kurzfristige Lieferzeiten, Gefahrgut oder Ähnliches – bietet easy schnelle und effiziente Lösungen.

Durch die Marktstärke der beiden an easy beteiligten Shareholder DB Schenker und Kühne & Nagel profitieren Kunden dabei von attraktiven Konditionen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass es uns in kürzester Zeit gelungen ist, ein derart innovatives Tool ausgereift auf den Markt zu bringen“, so Niklas Wilmking (Executive Vice President Global Airfreight, Schenker AG), „das neue easy-Portal macht die Buchung von Express-Luftfracht so einfach wie nie“, ergänzt Holger Ketz, (Managing Director Germany Kühne+Nagel (AG&Co) KG).

„Wir haben mit dem easy Kundenportal eine Online-Suchmaschine für Express-Luftfracht geschaffen, die erstmalig und völlig neu für den Markt auf einen Blick nahezu alle Optionen für eine Express-Luftfrachtsendung aufzeigt und buchbar macht“, beschreibt easy Geschäftsführer Frederik Luz das Portal. „Deshalb gehen wir jetzt konsequent den nächsten Schritt und öffnen unsere Plattform in den kommenden Wochen für weitere Logistiker“, so Luz weiter.

Und so funktioniert die neue easy-Plattform im Detail:
Eine über das Portal gestellte individuelle Anfrage wird standardisiert und automatisiert an die infrage kommenden Airlines weitergegeben. Fluggesellschaften, die eine Quotierung abgeben können und wollen, stellen ihr Angebot ebenfalls standardisiert zur Verfügung. Der Kunde erhält eine Übersicht aller Angebote, kann die Details (Preise, Routings, etc.) vergleichen und zu tagesaktuellen Konditionen direkt online buchen. Eine Vereinfachung, von der auch die Fluggesellschaft in hohem Maße profitiert.

Über express air systems (easy)

easy ist seit 1981 als Anbieter für Express-Luftfracht am Markt tätigt und bietet sowohl Logistik-Unternehmen als auch Airlines die Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. easy verbindet so über 30 Jahre Erfahrung mit langfristigen Partnerschaften im globalen Luftfracht-Markt mit dem Experten-Know-how im Bereich der Digitalisierung! Durch seine beiden Gesellschafter Kühne & Nagel sowie DB Schenker kann das Unternehmen zudem auf hervorragende Ratenvorteile zurückgreifen.
Getreu dem Motto „from old economy to digital champion“ hat das Unternehmen in den letzten zwei Jahren die Digitalisierung des Express-Luftfrachtmarktes vorangetrieben und stellt Kunden ein Portal zur Verfügung, das mit innovativen Schnittstellen mit diversen Airlines verbunden ist. Ganz „EASY“ können Kunden nach Transportmöglichkeiten suchen und innerhalb kurzer Zeit werden tagesaktuelle Kapazitäten und Preise transparent und direkt buchbar zur Verfügung gestellt.

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Easy Express Air Systems
Frederik Luz
Gutenbergstraße 5
65830 Kriftel
0176 21788473
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https://www.easy-express.com/en

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Gutenbergstraße 5
65830 Kriftel
0176 21788473
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Fuhrpark durchleuchten und optimieren: BVF 360-Grad-Check

Ist- Analyse samt Handlungsempfehlungen / Verband öffnet exklusives Netzwerk mit praxiserprobten Beratern / Kostenfreier Check für Mitglieder

Fuhrpark durchleuchten und optimieren: BVF 360-Grad-Check

Ordentliche Mitglieder des Fuhrparkverbands profitieren vom kostenlosen BVF 360-Grad-Check.

Mannheim, im März 2019. Selbst wenn vordergründig alles bestens läuft, kann es Sinn machen den eigenen Fuhrpark regelmäßig auf die Hebebühne zu stellen. So können Schwachstellen und Optimierungspotenziale identifiziert werden. Auf die Analyse der Prozesse und Abläufe, der Kosten, der eingesetzten Software und des quantitativen und qualitativen Mobilitätsbedarf folgen beim BVF 360-Grad-Check neben der Dokumentation handfeste Empfehlungen für das weitere Vorgehen. „Das Ziel ist es, die Gesamtsituation spürbar und nachhaltig zu verbessern, Ressourcen zu schonen und Kosten einzusparen, die den günstigen Paketpreis weit übertreffen werden“, ist der Geschäftsführer des Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF), Axel Schäfer, sicher.

Der BVF 360-Grad-Check ist für Fuhrparks bis 200 Fahrzeuge anwendbar und hat feste Prüfpunkte und einen festen Zeitrahmen. „Wir können durch die Expertise unseres Beraternetzwerks mit Know-how in allen Themenbereichen des Fuhrpark- und Mobilitätsmanagements helfen. Schildern Sie uns Ihr Anliegen und wir prüfen, wie wir Sie beratend unterstützen können und machen ein individuelles Angebot“, so Schäfer. Für Verbandsmitglieder des BVF hat sich der Vorstand einen besonderen Vorteil ausgedacht. Ordentliche Mitglieder erhalten eine kostenlose Beratung und können den BVF 360-Grad-Check in einem gewissen Umfang Jahr für Jahr in Anspruch nehmen. Mitglieder können das ab sofort beantragen.

Weitere Informationen finden Sie hier
Oder fragen Sie uns persönlich auf „FLOTTE! Der Branchentreff“ am 20. und 21. März 2019 in Düsseldorf. Der Bundesverband Fuhrparkmanagement ist hier vertreten (Stand H18).

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement ist Mitglied der European Fleet and Mobility Management Association EUFMA und wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 50.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Go West: Picavi expandiert in die USA

Go West: Picavi expandiert in die USA

Picavi-Datenbrille und Picavi Power Control (Bildquelle: © Picavi)

Picavi will in Zukunft die bedeutenden Märkte in Nordamerika effizienter bedienen: Aus diesem Grund hat der weltweit führende Anbieter der Pick-by-Vision-Lösung für die Kommissionierung in der Intralogistik im vergangenen Monat das US-amerikanische Tochterunternehmen Picavi U.S. Inc. gegründet. Mit diesem strategischen Schritt möchte das Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Internationalisierung seiner Marke vorantreiben. Speziell für Nordamerika soll mit der Neugründung einerseits die Kundennähe intensiviert und andererseits das Business Development mit einer US-Präsenz im Bundesstaat Illinois forciert werden.

Im Zuge eines Anfang 2019 vereinbarten Ausbaus der Datenbrillenflotte bei einem renommierten Kunden aus dem Third-Party-Logistics-Provider-Sektor und um der verstärkten Nachfrage Rechnung zu tragen, hat Picavi im Februar dieses Jahres ein Tochterunternehmen in den USA an den Start gebracht. Die Geschäftsführerposition bei Picavi U.S. Inc. mit Sitz in Chicago, Illinois, hat Carsten Funke, Chief Sales Officer und Gesellschafter bei Picavi, übernommen.

„Die Gründung der Picavi U.S. Inc. zielt darauf ab, die Internationalisierung unserer Geschäftsentwicklung noch stärker anzukurbeln. Um unsere Produkt- und Prozessinnovationen im bedeutenden US-Markt zukünftig effektiver vermarkten zu können, haben direkte Marktzugänge eine nicht zu unterschätzende Bedeutung“, sagt Carsten Funke, Geschäftsführer Picavi U.S. Inc. Er fügt hinzu: „Das ermöglicht es uns zudem, den Kunden und Partnern in den USA unsere Datenbrillen, angepasst an das jeweilige Lager- und IT-Umfeld, zur Verfügung zu stellen. So können wir unserem Anspruch noch besser gerecht werden, als Full-Service-Anbieter bei unseren Kunden aufzutreten.“

Der Aufbau der notwendigen Strukturen und der daraus resultierenden Geschäftsprozesse wird nun zügig von statten gehen. „Langfristig wollen wir mit Picavi, wie bereits schon auf dem deutschen Heimatmarkt, das Synonym für die Kommissionierung mit der Datenbrille in der Intralogistik werden“, so Carsten Funke. „Als einer der wenigen Partner der X.Company im Bereich Logistik und damit stets bevorzugter Anwender des neuesten Modells der Glass Enterprise Edition, können wir für unsere Kunden stets die beste Hardware gemeinsam mit der für den Lageralltag produktivsten IT-Lösung offerieren.“

Mit der Teilnahme an der ProMat in Chicago im Frühjahr steht für das junge Unternehmen auch schon das erste große Event vor der Tür. Vom 8. bis 11. April 2019 kann sich Picavi U.S. Inc. der nordamerikanischen Logistikbranche präsentieren, um die ehrgeizigen Wachstumsziele in Kanada und den USA künftig zu realisieren.

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Die Pick-by-Vision-Lösung von Picavi ermöglicht die konsequente visuelle Führung über Datenbrillen bei der Kommissionierung von Waren in der Intralogistik. Der Einsatz der innovativen Anwendung maximiert die Produktivität in den Lägern und minimiert die Fehlerquote. Die Lagerarbeiter haben durch das Tragen der Datenbrille beide Hände frei für ihre primäre Arbeit, das Picken der Waren.
Picavi wurde 2013 gegründet und bietet seit 2015 seine Pick-by-Vision-Lösung der Lagerwirtschaft marktreif an. Zahlreiche große, international agierende Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen setzen Picavi bereits im Tagesgeschäft ein. Ein umfangreiches Netzwerk aus Dienstleistungs-, Integrations-, Technologie- und Vertriebspartnern unterstützt die Arbeit der 30 Mitarbeiter. Der Firmensitz des Unternehmens ist Herzogenrath in der StädteRegion Aachen.
Eine Vielzahl von Auszeichnungen, darunter der Innovationspreis-IT in der Kategorie „Industrie & Logistik“ der Initiative Mittelstand im Jahr 2016, prämierten bisher den revolutionären Ansatz für die Ausgestaltung der Kommissionierung. Als Mitglied in der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und weiterer Branchenorganisationen ist der Logistikspezialist integraler Bestandteil des Dialogs in der Intralogistik.
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Auto Verkehr Logistik

PeopleMover im ÖPNV: elektrisch, autonom und „on demand“

Die Projekte des Technologieprogramms „IKT EM III“ UrbanMove und Hub Chain bringen neue Impulse in den öffentlichen Personennahverkehr

PeopleMover im ÖPNV: elektrisch, autonom und "on demand"

Genfer Autosalon: Professor Günther Schuh und NRW-Ministerpräsident Laschet vor dem e.GO Mover (Bildquelle: @e.GO Mobile AG)

Das Projekt „Hub Chain“ in Osnabrück und einem Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist Anfang 2018 gestartet, um den öffentlichen Personennahverkehr mit individuellen Mobilitätswünschen in der Stadt und auf dem Land zu verzahnen und ihn somit zu flexibilisieren. Die beiden Zauberworte heißen bei Hub Chain „on demand“ und „autonomes Fahren“. Sie bedeuten hier, einen autonom und elektrisch fahrenden Kleinbus – wie bei einem Taxi – individuell zu ordern, um Anschluss an bestehende ÖPNV-Fahrpläne zu erhalten. Dabei muss die Reise bei Planung und Durchführung für den Nutzer möglichst einfach sein: Sie führt über eine einzige Plattform und ein Interface, etwa auf einem Smartphone. Nur so wird ein solches Angebot auch allgemein akzeptiert. Die Mobilitätsapp für Hub Chain gibt es schon, es ist der VOSpilot der Osnabrücker Verkehrsgemeinschaft. Nach der Testphase kann hier innerhalb des Projektes künftig auch das neue On Demand-Angebot integriert werden.

„Weit vorn in Deutschland“
Nicklas Monte ist Projektleiter beim Hub Chain-Konsortialführer und überzeugt davon, dass Hub Chain innerhalb deutscher Mobilitätsangebote im Nahverkehr weit vorn liegt. „Im Juni bereits gehen wir auf die betriebsinterne Teststrecke“, so Monte. Und, falls alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, geht Hub Chain ab September auf die öffentliche Teststrecke am Innovation Center Osnabrück (ICO). „Meines Wissens ist es das einzige Angebot in Deutschland, das derzeit den bestehenden Nahverkehr mit einem On demand-Angebot digital verbindet“, so Projektleiter Monte.

Gegenüber den zahlreichen Mobilitätsangeboten einer Stadt sind die Fortbewegungsmöglichkeiten für Menschen in ländlichen Räumen vielfach nur gering ausgeprägt. Meist lässt sich der öffentliche Nahverkehr auf dem Lande nicht wirtschaftlich darstellen. So ist es kein Wunder, dass bei der Fortbewegung in ländlichen Räumen der private KFZ-Verkehr dominiert – mit allen bekannten Nachteilen.

Doch auch für diese Herausforderung hat Hub Chain ein Angebot, das derzeit in der Region Elde/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern realisiert wird. Auch hier geht es um Taktung und Verzahnung, allerdings soll hier vor allem ein Dorf und ein touristisch beliebter Gutshof mit einem bestehenden Nahverkehrsangebot verbunden werden. Sobald die Tests in Osnabrück erfolgreich absolviert sind, geht der Kleinbus zu Testzwecken in die ländliche Region Mecklenburg-Vorpommerns.

Fährt der Kleinbus des Herstellers Easymile auch schon wirklich autonom? „Technisch kann er das“, so Nicklas Monte, „doch sicher wird es noch einige Zeit dauern, bis die rechtlichen Grundlagen dafür angepasst sind.“ Und so wird der Kleinbus vorerst noch mit einem Steward fahren, der jederzeit ins Geschehen eingreifen kann.

UrbanMove – der kundenoptimierte städtische PeopleMover
Anders als bei Hub Chain standen zu Beginn des IKT EM III-Projekts „UrbanMove“ zunächst die Funktionalität des elektrischen Kleinbusses „e.GO Mover“ und Nutzerbedürfnisse im Vordergrund. Wer würde innerstädtisch welchen Fahrzeugtyp wann und wie nutzen wollen? Das waren die Fragen, die das Team um Max Heyder von der e.GO Mobile AG ausführlich mit unterschiedlichen Testgruppen erörtert hat. Die Themen „Sicherheit“ und „Komfort“ waren den Befragten dabei sehr wichtig, aber auch Konzepte wie „Kameraüberwachung“ oder „Schiebetüren“ wurden häufig genannt.

Wichtig ist dem UrbanMove-Konsortium außerdem das Mitwirken der Stadt Aachen und ihrer Bürger sowie die Beteiligung an der „Erlebniswelt Mobilität Aachen“ mit ihren mittlerweile über 20 Projektpartnern, die in agilen Arbeitsgruppen an neuen Mobilitätslösungen für Aachen arbeiten.

Das Herzstück von UrbanMove ist eine Dienstleistungsplattform, die alle relevanten Daten zur Verkehrsinfrastruktur der Stadt, den Elektrobussen und Kundenanfragen miteinander verknüpft. Auf dieser Grundlage entwickeln die Partner ein Servicemanagement, um sich an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren. Die Buchungs-, Zahlungs- und Energiemanagementdaten dienen dann als Infrastrukturdaten, um Services und Routen fortlaufend zu optimieren.

Unabhängig von Haltestellen und Fahrplänen
Mit ihrer App erhalten die Nutzer Informationen zu bevorstehenden Fahrten sowie Abfahrts- und Ankunftsorten und können eine Fahrt von ihrem Standort aus buchen. Die autonomen Elektrobusse sollen so das klassische ÖPNV-Angebot erweitern, indem Fahrgäste unabhängig von Haltestellen und Fahrplänen den PeopleMover nutzen. Weitere Vorteile: die Fahrgäste gewinnen Zeit, denn sie müssen keine Parkplätze mehr suchen und können trotzdem flexibel an- und abreisen.

Laut Max Heyder steht der e.GO Mover kurz vor dem Produktionsanlauf, die Software-Plattform befindet sich bereits in einer prototypischen Anwendung. Schon vor dem Test in der Öffentlichkeit können e.GO-Mitarbeiter das Angebot betriebsintern testen und das sogenannte Pooling, also das Sammeln der Fahrtteilnehmer für einen effizienteren Personentransport, ausprobieren. Mit einer Behörden-Genehmigung für das automatisierte Fahren des e.GO Mover rechnet Heyder Mitte nächsten Jahres. Dann kann das Projekt auf dem Aachener Campus Melaten in Betrieb gehen. Bis Ende 2020 soll so ein Geschäftsmodell entstehen, das sich technologisch und wirtschaftlich aus den Daten und Erfahrungen des Pilotprojekts und den Nutzerfeedbacks speist.

Weitere Informationen: www.digitale-technologien.de

Über das Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“
Im Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie und Mobilitätsinfrastrukturen“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) von 2016 – 2020 derzeit 22 Pilotprojekte mit ganzheitlichen Lösungskonzepten und beispielhaften Systemlösungen, die Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle integrativ berücksichtigen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basierende Innovationen bei Fahrzeugtechnik, wirtschaftlichen Flotten- und Logistikkonzepten, Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien sowie die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intelligente Energie- und Verkehrsnetze.

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Auto Verkehr Logistik

Motorradunfälle: Keine Angst vor Erster Hilfe

Frühlingsbeginn: Wieder mehr Motorräder auf Deutschlands Straßen

„Kann ich etwas falsch machen? Füge ich einem ohnehin schwer verletzten Motorradfahrer noch mehr Verletzungen zu, wenn ich aktiv werde?“ Solche Ängste und Unsicherheiten sind weit verbreitet, wenn es darum geht, nach Motorradunfällen Erste Hilfe zu leisten. Darauf macht die Björn Steiger Stiftung zum Frühlingsbeginn, wenn wieder mehr Motorräder auf Deutschlands Straßen sind, aufmerksam. Die Stiftung möchte Verkehrsteilnehmer dazu ermuntern, Erste-Hilfe-Kenntnisse im Allgemeinen und im Bezug auf Motorradfahrer aufzufrischen. „Nichts zu tun, ist keine Option – gerade in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht“, sagt Marcus Fluit, Ausbildungsleiter im Bereich Erste Hilfe bei der Björn Steiger Stiftung. „Wer Erste Hilfe übt, kann sie im Notfall anwenden und zum Lebensretter werden.“

Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts sind im Zeitraum Januar bis November 2018 insgesamt 603 Motorradfahrer auf deutschen Straßen tödlich verunglückt. Im Jahr davor waren es im gleichen Zeitraum 575 Getötete. Das entspricht einem Anstieg von knapp fünf Prozent. Dass Motorradfahrer bei Unfällen oft schwer verletzt werden, hat mehrere Gründe: So haben beispielsweise Motorräder keine Knautschzone. Fahrer sind bei einem Aufprall relativ ungeschützt. Auch fehlende Sichtbarkeit ist ein Problem. Auto- und Lkw-Fahrer nehmen Motorradfahrer häufig durch deren dunkle Kleidung und auf den dunklen Maschinen verspätet oder gar nicht wahr. In brenzligen Situationen reagieren sie daher zu spät.

Was kann ein Ersthelfer im Notfall tun? „Zuerst sollte man sich um die Absicherung der Unfallstelle kümmern und über die Nummer 112 einen Notruf absetzen, um weitere, professionelle Hilfe zu organisieren“, rät Fluit. Dies sollte idealerweise immer zeitgleich mit der Versorgung des Verletzten geschehen. Konkret heißt das: den Verletzten ansprechen und prüfen, ob er reagiert. Ist dies der Fall, kann mit ihm kommuniziert werden: Helfer und Unfallopfer können beispielsweise zusammen ausloten, wie Erste Hilfe anhand der Beschwerden durchgeführt werden kann. Ist der Verletzte nicht ansprechbar, muss sein Helm abgenommen werden. „Gerade hier sind Ersthelfer häufig besorgt, für Folgeschäden verantwortlich zu sein“, sagt Fluit. „Diese Angst ist aber nicht gerechtfertigt, wenn man den Verletzten umsichtig versorgt.“

Bei der Helmabnahme wird das Visier nach oben geklappt und der Kinnriemen geöffnet. Dann kniet sich der Ersthelfer hinter den Kopf des Unfallopfers und zieht den Helm mit beiden Händen langsam und vorsichtig vom Kopf. Wichtig ist, dass Ersthelfer ruckartige Bewegungen vermeiden. Auch muss darauf geachtet werden, dass beim Abziehen des Helms ab einem gewissen Punkt mit einer Hand der Kopf des Verletzten von unten gestützt wird. Ist der Helm ab, kann der Kopf vorsichtig auf dem Boden platziert werden. Vorsicht ist bei sogenannten Klapphelmen geboten. Da diese besonders eng anliegen, muss hier vor dem Abnehmen noch ein bestimmter Klappmechanismus geöffnet werden.

Danach sollte der Ersthelfer den Kopf des Verletzten überstrecken und dessen Atmung überprüfen. Falls der Verletzte atmet, sollte er in die stabile Seitenlage gebracht werden. Ist keine Atmung feststellbar, sollte der Ersthelfer unverzüglich mit einer Herzdruckmassage beginnen – so lange, bis die Rettungskräfte vor Ort sind.

Die Björn Steiger Stiftung appelliert zum Frühlingsauftakt auch an die Motorradfahrer selbst, umsichtig zu fahren. Denn oft muss sich nach der Winterpause erst wieder das richtige Gefühl für die eigene Maschine einstellen. Manchmal würden die eigenen Fahrfähigkeiten dann doch überschätzt und das Unfallrisiko steige, betont Erste-Hilfe-Experte Fluit. Risikofaktoren gibt es im Frühling genug: Die Fahrbahn kann noch nass und damit rutschig sein, Streusalz, das noch auf den Straßen liegt, kann für schlechtere Bodenhaftung der Reifen sorgen. Auch beim Überqueren von nassen Bahngleisen kann ein Motorrad ins Schlingern kommen. Fluit: „Wer vorsichtig fährt, ist sicherer unterwegs.“

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Kontakt
Björn Steiger Stiftung
Tobias Langenbach
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
+49 7195-30 55-215
t.langenbach@steiger-stiftung.de
https://www.steiger-stiftung.de/