Zum Tod von Marshall B. Rosenberg

*6. Oktober 1934 – † 7. Februar 2015

Zum Tod von Marshall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg

Am 7. Februar 2015 ist der weltweit bekannte und anerkannte Konfliktmediator Marshall B. Rosenberg im Alter von 80 Jahren gestorben. Zeit seines Lebens hat er für Frieden und mehr Miteinander gekämpft. Immer hatte er im Fokus, was Menschen verbindet, selbst wenn dieses Verbindende nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Die Schönheit in jedem sehen, die Menschlichkeit, das war sein Anliegen. Welche universellen Bedürfnisse teilen wir, unabhängig von unserer Herkunft, unserer Religion, unserem Geschlecht?
Marshall Rosenbergs Lebenswerk, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), wird weiterleben. Ein weltweites Netzwerk von Trainerinnen und Trainern und unzählige Menschen, die mit dieser besonderen Form der Sprache in Verbindung gekommen sind, werden dafür Sorge tragen. Obwohl: Die Gewaltfreie Kommunikation eine Sprache zu nennen, greift eigentlich zu kurz. Es geht keineswegs darum, sich mechanistisch bestimmter Worte zu bedienen und ein festgelegtes Schema zu befolgen. Die GFK sei eine Lebenshaltung, hatte Rosenberg immer wieder betont. Es geht darum, sich mit dem zu verbinden, was in einem selbst und im Gegenüber lebendig ist. Wenn uns das gelingt, sind wir fähig, eine „Sprache des Herzens“ zu sprechen.
Rosenberg hat in aller Welt Seminare gegeben und Vorträge gehalten. Auch im deutschsprachigen Raum war er bis vor wenigen Jahren noch sehr präsent. Er ist Autor zahlreicher Bücher, die in deutscher Übersetzung im Junfermann Verlag erschienen sind. Allein von seinem Hauptwerk „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Herzens“ wurden bislang über 320 000 Exemplare verkauft.

Buchverlag für Kommunikation und Themen aus der Psychotherapie

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