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Anerkennungsberatung in Bayern: Näher dran an den Ratsuchenden

Anerkennungsberatung in Bayern: Näher dran an den Ratsuchenden

Nürnberg, 27. März 2018: Die Gleichstellung von beruflichen Abschlüssen aus dem Ausland lohnt sich. Dies geht aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017 hervor. Das bfz hat fünf zusätzliche Beratungsstellen in Bayern eingerichtet.

Zahlreiche gut ausgebildete Zuwanderer und Geflüchtete arbeiten in Deutschland als Helfer. Häufiger Grund: Es fehlt die Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses. Dass sich diese lohnt, belegt der BMBF-Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017.

Personen, die ihre ausländische Qualifikation hierzulande anerkennen lassen, profitieren mehrfach: Laut des Berichtes sind sie insgesamt häufiger, längerfristig sowie in höheren Positionen und ihren Qualifikationen entsprechender beschäftigt. Auch finanziell macht sich das Verfahren bezahlt. Das monatliche Brutto-Einkommen ist nach erfolgreichem Antrag um durchschnittlich 1.000 Euro höher – ein Anstieg um rund 40 Prozent. Aber auch Arbeitgeber profitieren von der Anerkennung: Sie erhalten auf diese Weise eine wertvolle Hilfe bei der Einschätzung von Berufsabschlüssen ausländischer Bewerberinnen und Bewerber.

In Bayern werden die Antragsteller von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) unterstützt. Gefördert vom bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat das bfz fünf neue Anerkennungsberatungsstellen in Ingolstadt, Bamberg, Landshut, Regensburg und Würzburg eingerichtet und damit das Angebot zur Anerkennungsberatung in Bayern flächendeckend ausgebaut. „Dies ist ein wichtiger Schritt, denn die Nachfrage ist groß. Zwar gab es in Bayern bereits drei Anlaufstellen. Mit den fünf weiteren Standorten sind wir nun deutlich näher an den Ratsuchenden“, sagt Kristin Hecker, Projektkoordinatorin bei der bfz Bildungsforschung.

2017 führte das bfz rund 3.000 Beratungen durch.

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr wurde die „Anerkennungsberatung in Bayern“ inzwischen um zwei Jahre bis Ende August 2019 verlängert.

Pressekontakt bfz Bildungsforschung
Kristin Hecker, Projektkoordinatorin
Rollnerstraße 14, 90408 Nürnberg
Telefon: 0911 27779 67
E-Mail: kristin.hecker@f-bb.de

In der bfz Bildungsforschung und dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Modellversuche und Forschungsprojekte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung durchgeführt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse tragen wesentlich zur Modernisierung des deutschen und europäischen Bildungssystems bei.

Kontakt
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH
Kristin Hecker
Rollnerstraße 14
90408 Nürnberg
0911 27779 67
kristin.hecker@f-bb.de
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Politik Recht Gesellschaft

Bayerische Wohnungswirtschafft übernimmt Verantwortung

Verbandstag des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen 2015

München (20.05.2015) – Mehr als 350 Delegierte der bayerischen Wohnungswirtschaft kamen am 20. Mai zum Verbandstag des VdW Bayern nach Coburg. Verbandsdirektor Xaver Kroner zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des letzten Jahres. „Die Verbandsmitglieder haben mit Investitionen von 1,3 Mrd. Euro und dem Bau von 2.000 Mietwohnungen die Erfüllung ihrer sozialen Verantwortung unter Beweis gestellt.“

Doch Kroner betonte auch, dass die Situation auf den sehr unterschiedlichen bayerischen Wohnungsmärkten trotz der guten Neubauzahlen schwierig ist. Der Sozialwohnungsbestand habe sich in den letzten 15 Jahren von 250.000 im Jahr 1999 auf aktuell noch 130.000 Sozialwohnungen nahezu halbiert. Das Angebot würde der stark gewachsenen Nachfrage nicht gerecht. „Durch die vielen Flüchtlinge und Zuwanderer wird sich die Situation noch weiter verschärfen“, sagte der Verbandsdirektor. Die bayerischen Wohnungsunternehmen seien sich ihrer Verantwortung bewusst und unterstützen die Kommunen bei der Unterbringung nach Kräften. Bei vielen Unternehmen sei die Grenze der Leistungsfähigkeit jedoch bereits erreicht. „Mit einer Durchschnittsmiete von bayernweit 5,56 Euro ist die Bautätigkeit nicht mehr zu steigern“, so Kroner.

Bezahlbares Wohnen: Der Staat muss die Weichen stellen

In ihrer Entschließung fordern die Verbandsmitglieder den Staat deshalb dazu auf, die Weichen für mehr bezahlbaren Wohnungsbau auf allen Ebenen richtig zu stellen. Angesichts der ohnehin schon hohen Baukosten, sollen vor allem die energetischen und sonstigen Baustandards nicht noch weiter verschärft werden. Die Kommunen müssten das Wohnen zur Chefsache machen und mit Grundstückspolitik und dem Spielraum bei den Stellplatzvorgaben zur Baukostenreduzierung beitragen.

Wohnraumförderung erhöhen

Die bestehende Wohnraumförderung müsse deutlich erhöht werden und auch mit Zuschüssen arbeiten. Weiter müsse die soziale Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen sichergestellt werden. Sonderprogramme ausschließlich für diese Personengruppen lehnt die Wohnungswirtschaft jedoch ab, um sozial stabile Bewohnerstrukturen erhalten zu können.

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Diese und weitere Pressemitteilungen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter http://www.vdwbayern.de/presse.

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Im VdW Bayern sind 456 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 332 Wohnungsgenossenschaften und 89 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 530.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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Schulaufsichtsbehörde und Berlitz starten Integrationsprojekt

Startschuss für mehr Integration und Bildung: Die Klärungsstelle der Schulaufsicht in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf fördert gemeinsam mit Bildungsanbieter Berlitz den Deutschunterricht für Migrantenkinder

Schulaufsichtsbehörde und Berlitz starten Integrationsprojekt

Berlitz-Lehrerin Verena Staiger mit einigen Schülern aus der ersten Lerngruppe

Frankfurt, 02.06.2014 – Alleine im aktuellen Schuljahr haben 3.000 Schüler ohne Deutschkenntnisse in Berlin ein neues Zuhause gefunden. Um schulpflichtigen Kindern von Zuwanderern den Einstieg in Deutschland zu erleichtern, startet die regionale Schulaufsicht Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf gemeinsam mit den Berlitz Sprachschulen eine Offensive für bessere Integration und Bildung.

„Die Jugendlichen – die meist aus Krisengebieten wie der Ukraine, Syrien oder dem Kosovo stammen – können den Schulalltag nur dann erfolgreich bewältigen, wenn sie über die sprachlichen Voraussetzungen verfügen“, erklärt Dietrich-Eckhard Junge von der Klärungsstelle.“ Die erste Lerngruppe startete am 28. Mai 2014 mit 14 Schülern aus 12 Ländern. Junge zufolge stellt Berlitz einmal wöchentlich einen Deutschtrainer sowie Räumlichkeiten in der Sprachschule kostenlos zur Verfügung.

Bereits 2012 rief die Schulaufsichtsbehörde im Bezirk mehrere Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse ins Leben, um Kinder und Jugendliche sprachlich auf den Eintritt in die Regelklassen vorzubereiten. Doch die Nachfrage übersteigt das Angebot an Lehrkräften: Allein im aktuellen Schuljahr nahm der Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf 326 Willkommensschüler aus 17 Ländern auf. Das sind über 100 Prozent mehr als im Vorjahr. „So unterschiedlich wie Kultur und Lebensgeschichte, so unterschiedlich sind die Sprachkenntnisse“, sagt Junge. Es gebe Jugendliche, die hervorragend ausgebildet seien und welche, die noch nie eine Schule von innen gesehen hätten. 40 Prozent der Schüler sind Junge zufolge Analphabeten. „Wir sind dankbar, dass wir mit Berlitz einen Partner gefunden haben, der uns hilft, die Jugendlichen schneller zu integrieren.“

Für die Leiterin der Integrationskurse bei Berlitz, Oxana Schmidt, ist dieses Engagement selbstverständlich: „Wir wollen so einen Beitrag zu mehr Bildung und Verständigung leisten, damit die Jugendlichen gute Startchancen in Deutschland haben.“

Bildrechte: Berlitz Bildquelle:Berlitz

Über Berlitz
Der Weiterbildungsanbieter Berlitz zählt mit über 550 Niederlassungen in mehr als 70 Ländern weltweit zu den internationalen Marktführern. In über 60 Sprachschulen in Deutschland bietet der ISO-zertifizierte Kommunikationsspezialist Sprachtrainings, interkulturelle Trainings und Management-Trainings an. Seit 1999 bietet Berlitz Sprachcamps für Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren innerhalb Deutschlands an. Mehr Informationen unter www.berlitz.de/sprachcamps

Berlitz
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Politik Recht Gesellschaft

Zuwanderungs-Debatte degradiert Menschen zur wirtschaftlichen Ressource

Zuwanderungs-Debatte degradiert Menschen zur wirtschaftlichen Ressource

Plädiert für eine menschliche und werthaltige Debatte: Business-Coach Wulf-Hinnerk Vauk

Die aktuelle Debatte um angebliche Armuts-Zuwanderung und die Notwendigkeit von Zuwanderern aus Sicht deutscher Unternehmen zeigt einmal mehr, dass „Menschen zu oft als wirtschaftliche und materielle Ressource angesehen“ werden. Darauf weist der Business Coach und frühere Verwaltungs-Chef Wulf-Hinnerk Vauk hin. „Wir beklagen uns über Führungskräfte, die es vor lauter Gewinnorientierung an menschlichen Werte mangeln lassen“, so Vauk, „doch die öffentliche Debatte führen Politik und Wirtschaft genau in diesem Stil“.

Vauk weiter: „Natürlich brauchen wir Zuwanderer, um den bestehenden und kommenden Mangel an Arbeitskräften auszugleichen. Aber jeder Zuwanderer ist auch ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte, seinen Erfahrungen, seinen menschlichen und fachlichen Stärken und Schwächen.“ Dies werde bei der Diskussion nicht berücksichtigt. Menschen seien hier „bloßes Zahlenwerk“. Diese Sichtweise habe langfristig immer auch mangelhafte Integration und mangelnde Identifizierung von Beschäftigten mit ihren Unternehmen zur Folge. „Und das erleben wir schon heute in vielen Unternehmen“, so Vauk. „Eine menschenferne, bilanzorientierte öffentliche Debatte hilft da wirklich nicht weiter.“

In Zusammenhang mit der ebenfalls aktuellen Diskussion um den Mindestlohn ergänzt Vauk: „Was bringt es uns, wenn auf der einen Seite Unternehmen Arbeitskräfte brauchen, die für einen geringeren Lohn arbeiten, und auf der anderen Seite Flüchtlinge in menschenunwürdigen Unterkünften wohnen, aber nicht arbeiten dürfen. Hilfe ist dort zu leisten, wo sie entsteht – bei den Menschen. Sie sind eben keine schnell austauschbarer Rohstoff, keine nach Nutzen und Rendite berechnete und konzipierte Maschine.“

Wulf-Hinnerk Vauk, Jahrgang 1948, Dipl.-Betriebswirt, Berater und Coach startete seine Karriere in der Hotellerie, arbeitete als Butler ebenso wie als Dozent an einer Hotelfachschule, Club-Manager und Inhaber eines Gourmet-Restaurants. Zuletzt war er Verwaltungschef eines der größten deutschen Energieunternehmen. Den umfangreichen Erfahrungsschatz aus seinen Berufsjahren vermittelt er heute in Vorträgen und Coachings für Führungskräfte und Vorstände.

Kontakt:
VAUK / business diplomatie
Wulf-Hinnerk Vauk
Zum Hinterfeld 6
40789 Monheim
+49 (0)2173 965894
Vauk-BusinessDiplomatie@ck-bonn.de
http://www.vaukbusiness.com

Bildung Karriere Schulungen

IBB bietet neue Fokus-Seminare zur kultursensiblen Arbeit

Bestseller in neuer Auflage: Wachsende Nachfrage nach Fortbildungen für eine bessere Kommunikation mit Migrantinnen und Migranten im Sozial- und Gesundheitswesen

IBB bietet neue Fokus-Seminare zur kultursensiblen Arbeit

Besser verstehen, wo es wehtut: Die fokus-Fortbildungen ermöglichen eine bessere Kommunikation.

Bestseller verkauft man doch nicht aus! Die Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen erleben jetzt eine Neuauflage! Die praxisorientierten Seminare des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. in Dortmund können ab sofort für 2014 und 2015 gebucht werden.

Folgenschwere Missverständnisse vermeiden

Für viele Beratungsstellen, Allgemeinkrankenhäuser, Fachkliniken und Einrichtungen der Behindertenarbeit haben sich die maßgeschneiderten Fortbildungen bereits bewährt: Denn immer wieder kommt es im Alltag der Einrichtungen zu Missverständnissen, wenn Menschen mit ganz unterschiedlichem kulturellen Hintergrund miteinander sprechen.

„Meine Leber tut weh“

Die Aussage einer Patientin: „Meine Leber tut weh!“, ist ein ganz anschauliches Beispiel. Was der erfahrene Allgemeinarzt vielleicht als präzise Beschreibung eines Symptoms versteht, das er zielstrebig und zügig behandeln kann, kann aus Sicht der Patientin aus dem orientalischen Raum aber auch etwas ganz anderes bedeuten: Hier möchte jemand über seinen Kummer sprechen, der ihm auf der Seele liegt.

Maßgeschneiderte Seminare für Beratungsstellen und Fachkliniken

Beispiele wie diese hat Seminarleiterin Dr. Katja Sündermann viele im Gepäck, wenn sie Fachkliniken oder Einrichtungen der Altenhilfe aufsucht. Gerade die Konzentration auf eine Zielgruppe und ihre spezifischen Fragen hat sich bewährt. Die Fortbildungen werden deshalb jeweils für eine Einrichtung angeboten: Praktische Fragen der Kommunikation im Alltag können ebenso einen Schwerpunkt bilden wie Fragen zur Organisationsentwicklung. Die maßgeschneiderten Angebote kommen gut an. Kommunale, kirchliche und freie Träger von Beratungsstellen und Einrichtungen gehören ebenso zum wachsenden Kundenstamm wie Wohlfahrts- oder Landschaftsverbände. Anfragen kommen längst nicht mehr nur aus Nordrhein-Westfalen, sondern auch aus dem süd- und norddeutschen Raum.

Handbuch zur kultursensiblen Öffnung geplant

Das IBB hat die Seminare seit vielen Jahren mit wachsendem Erfolg im Programm: Seit 2011 genossen sie zwei Mal eine Förderung durch den Europäischen Integrationsfonds (EIF). Im Rahmen der aktuell noch bis April 2014 laufenden Förderung soll in Kürze sogar ein Handbuch erscheinen, das von vielen Praktikern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen mit Spannung erwartet wird.

Nähere Informationen und Terminanfragen unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter www.ibb-d.de .

Bildrechte: IBB Dortmund

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.

Kontakt
Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB Dortmund)
Elke Wegener
Bornstraße 66
44145 Dortmund
0231-952096-0
info@ibb-d.de
http://www.ibb-d.de

Pressekontakt:
Pressebüro vom Büchel
Mechthild vom Büchel
Somborner Feldweg 62
44388 Dortmund
0231-6901041
info@vombuechel.de
http://www.vombuechel.de

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Zeit und Mühe sparen beim Neustart in Deutschland: Online-Ratgeber hilft Einwanderern mit praktischen Tipps

Bonn, 6. Dezember 2012. Deutschland ist als Einwanderungsland attraktiv: Über eine halbe Million Menschen, vor allem aus EU-Ländern, kamen im ersten Halbjahr 2012 nach Deutschland. Doch was die grundlegenden Dinge des Lebens betrifft, wie Wohnung, Versicherungen, Handy, Telefon und Internet, sind die Neuankömmlinge weitgehend sich selbst überlassen in einem fremden Markt- und Sprachumfeld. Das Portal vergleichen.de schließt diese Informationslücke mit einem Online-Ratgeber für Migranten, der viele praktische Tipps bereithält.

Das Angebot ist abrufbar unter:
http://www.vergleichen.de/service/expats-und-migranten/de

„Zuwanderer erhalten von offizieller Seite zwar Unterstützung, vor allem jedoch bei behördlichen Angelegenheiten. Dies reicht für einen reibungslosen Neustart keineswegs aus“, erläutert Henrik Wolter, Geschäftsführer des Portal-Betreibers Bo-Mobile. „Deshalb haben wir unseren Online-Ratgeber entwickelt: Jeder soll sich in der neuen Umgebung orientieren und passende Angebote finden können – vom Gast-Studenten über den Expat, also den für einen Diensteinsatz entsandten Mitarbeiter eines ausländischen Unternehmens, bis hin zum Zuwanderer.“

Spezielle Einwanderer-Angebote helfen beim Sparen

Der Online-Ratgeber beinhaltet Unterseiten zu allen Themen des täglichen Lebens: Wohnung, Energieversorgung, Telefon, Internet, Versicherungen, Bankkonto und Kredit. Zunächst wird der jeweilige Markt mit seinen Besonderheiten vorgestellt. Dann folgen rund 20 Tarifübersichten zu Angeboten, die sich speziell für Einwanderer eignen durch kurze Vertragsbindung oder beispielsweise bei Handytarifen durch günstige Tarifpakete für internationale Telefongespräche.

Ebenfalls hilfreich: Anbieter mit englischsprachiger Hotline oder Antragsformularen in weiteren Sprachen werden gesondert vermerkt. Die Informationen des Online-Ratgebers stehen neben Deutsch auch auf Englisch, Französisch und Türkisch zur Verfügung.

Über Bo-Mobile

Betreiber von vergleichen.de ist die Bo-Mobile GmbH in Bonn. Das Experten-Team arbeitet seit über zehn Jahren an Preisvergleichen zur unabhängigen und kostenlosen Verbraucherberatung. Ziel ist es, Transparenz in Tarife und Angebote zu bringen, damit Verbraucher sich besser am Markt orientieren können.

Kontakt:
Bo-Mobile GmbH
Jörn Wolter
Matthias-Grünewald-Str. 1-3
53175 Bonn
(0228) 909074-13
joern.wolter@bo-mobile.com
http://www.vergleichen.de/presse

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Tagung Ausländerrecht Das Ausländer- und Aufenthaltsrecht in der Praxis, Fragen und Entwicklungen

Die neue Blue Card Regelung und ihre Folgen

Tagung Ausländerrecht  Das Ausländer- und Aufenthaltsrecht in der Praxis, Fragen und Entwicklungen

(NL/2159683883) Berlin 09.08.2012 Die neue Blue Card-Regelung ist in aller Munde. Die aktuellen Gesetzesänderungen stellen die Behörden vor nicht zu unterschätzende Umsetzungsprobleme.

Das Land Sachsen, das die gesetzliche Neuregelung maßgeblich initiierte, hat das Modellprojekt AKZESS (Ausländische Fachkräfte-Zuwanderung Effizient und Sensibel Steuern) mit ins Leben gerufen, mit dem seit Herbst 2011 Titel und Zugang zum Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte in vier Wochen garantiert werden sollen. Inzwischen ist der neue Service auch Standard in Leipzig und Chemnitz. Wenn die neuen Regeln aber zu einem wirksamen Mittel gegen den Fachkräftemangel werden sollen, dann braucht auch die Verwaltungspraxis in den Ausländerbehörden eine kleine Revolution.

Doch die Blue Card ist nur eine von vielen gesetzlichen Vorgaben, die von den Ausländerbehörden umzusetzen sind. Gerade die Vielzahl der Gesetzesnovellen und die tägliche Informationsflut führen häufig zu Unsicherheiten in der behördlichen Umsetzung.

Die Fachtagungen des Kommunalen Bildungswerk e.V. (KBW e.V.) zum Ausländerrecht haben sich in den vergangenen Jahren zu einem bundesweiten Forum des Erfahrungsaustausches zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen aus Ausländerbehörden entwickelt.

Fachtagung Ausländerrecht: von Aufenthaltstiteln und Blue Card über Vaterschaftsanfechtung zur Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts
In diesem Jahr zielt die Tagung darauf ab, die Gesetzesgrundlagen und aktuellen Änderungen im Ausländer- und Aufenthaltsrecht aufzuzeigen, Rechtsentwicklungen zu behandeln, Handlungsempfehlungen für die Praxis zu vermitteln, Fachfragen zu diskutieren und sich mit ausgewiesenen Praktikern des Ausländer- und Aufenthaltsrechts auszutauschen, um Lösungskonzepte zu erarbeiten.

Auf der Fachtagung werden die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausländer- und Aufenthaltsrecht der letzten 12 Monate thematisiert und relevante Urteile mit Umsetzungshinweisen erläutert.
Ein weiteres zentrales Thema wird das Assoziationsrecht der EWG mit der Türkei sein, das entscheidende Auswirkungen für die Einreise und den Aufenthalt türkischer Staatsangehöriger hat.
Auch sollen die Voraussetzungen für eine behördliche Vaterschaftsanfechtung diskutiert werden, die bei Rechtsmissbrauch für einen Aufenthaltstitel in der Praxis eine Rolle spielen.
Die in der behördlichen Praxis auftretenden Fachfragen bei Visumserteilungen und Aufenthaltszwecken sollen auf der Tagung Ausländerrecht nicht zu kurz kommen. Es werden zudem konkrete Arbeitstechniken vermittelt, um der Informationsflut in den Ausländerbehörden zu begegnen, die seit dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 stets gestiegen ist.
Und natürlich nehmen die aktuellen Blue Card-Regelungen eine zentrale Stellung auf der Tagung ein. Das sächsische Modellprojekt AKZESS wird ebenso vorgestellt wie die Zusammenarbeit zwischen IHK und Ausländerbehörde bei der Umsetzung der gesetzlichen Neuregelung.
Die Fachtagung Ausländerrecht findet vom 22. bis 23. November in Berlin statt und richtet sich an Leiter/-innen und Mitarbeiter/-innen von Ausländerbehörden, Meldebehörden, Standesämtern, aus Sozial- und Jugendämtern sowie aus Jobcentern, die mit ausländerrechtlichen Angelegenheiten betraut sind.
Interessenten erhalten weiterführende Informationen unter: Tel.: 030-29 33 50-0 oder per E-Mail: info@kbw.de. Im Internet sind die Informationen unter: „>http://www.auslaenderrechtstage.de abrufbar.

Das Kommunale Bildungswerk e.V. (KBW e.V.) ist eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung der berufsorientierten Weiterbildung für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte des gesamten öffentlichen Sektors, aus Einrichtungen und Verbänden, Unternehmen sowie für sonstige Interessenten und Privatpersonen. Der Hauptsitz des Kommunalen Bildungswerk e.V. befindet sich in Berlin. Regionalbüros bestehen in Wuppertal, Hamburg und Frankfurt am Main.
Das Institut bietet seit mittlerweile mehr als 20 Jahren ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen. Die Veranstaltungen finden als Seminare und Workshops, als Inhouse-Kurse sowie in Form von Fachtagungen statt. Dabei erstrecken sich die Weiterbildungsangebote über das gesamte Bundesgebiet.
Die Fortbildungsveranstaltungen des KBW e.V. richten sich zum Beispiel an Sachbearbeiter/innen, Fallmanager/innen in den Jobcentern, Mitarbeiter/innen aus Jugendhilfeeinrichtungen, rechtliche Betreuer/innen, Rechnungsprüfer/innen, Politiker/innen, Kultur- und Marketingverantwortliche, bis hin zu Schornsteinfegern u.v.a. Auch Interessenten aus der freien Wirtschaft und Privatpersonen finden qualifizierte Angebote der Fort- und Weiterbildung beim Kommunalen Bildungswerk e.V.
Das Kommunale Bildungswerk e.V. ist nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie nach AZWV zertifiziert. Tagesaktuell präsentiert das KBW e.V. sein Fortbildungsangebot im Internet unter http://www.kbw.de .

Kontakt:
Kommunales Bildungswerk e.V.
Klaudia Hennig
Gürtelstraße 29a/30
10247 Berlin
030-29 33 50-0
hennig@kbw.de
http://www.kbw.de

Familie Kinder Zuhause

Kalender der Kulturen – NEUE Auflage für das Schuljahr 2012/13

Pünktlich zum neuen Schuljahr erscheint die fünfte Auflage des „Kalender der Kulturen“. Dieser speziell für Schulen konzipierte Kalender deckt das gesamte Schuljahr 2012/13 ab.
Kalender der Kulturen - NEUE Auflage für das Schuljahr 2012/13
Kalender der Kulturen, Beispielmonat August 2012

Wann ist Ramadan? Oder Chanukka? Und auf welchen Wochentag fällt Halloween in diesem Jahr? In Schulen, in denen viele Nationalitäten und Kulturen aufeinander treffen, tauchen solche Fragen regelmäßig auf. Antworten darauf gibt der Kalender der Kulturen.
Ein praktisches Beispiel zur Nutzung des Kalenders sind die „Neujahrfeste“: Auf einen Blick zeigt der praktische Kalender, dass im September das jüdische Jahr 5773 und im November das islamische Jahr 1434 beginnt. Hingegen feiern die Chinesen am 10. Februar 2013 Neujahr. Das persische Neujahrsfest findet am 21. März 2013 statt.
Der Kalender der Kulturen bietet aber noch viele weitere praktische Anregungen für den täglichen Unterricht. Ergänzt wird dieses Angebot durch den kostenlosen E-Mail-Newsletter „Feiertagsdienst“. Er liefert vertiefende Informationen zu ausgewählten Feiertagen mit Vorschlägen zur Integration in den Unterricht.
Der Kalender der Kulturen ist als großer Wandkalender (ca. 60 x 85 cm, Subskriptionspreis bis 31. Juli: 4,90 Euro, danach 6,50 Euro) oder als attraktiver Monatskalender mit zwölf einzelnen Monatsblättern (ca. 30 x 42 cm, Subskriptionspreis bis 31. Juli: 13,80 Euro, danach 16,80 Euro) verfügbar.
Weitere Informationen unter: Kalender der Kulturen
Herausgeber Kalender der Kulturen

Kalender der Kulturen
Ulrich Kievernagel
Schwalbacher Str. 47
50969 Köln
info@kalenderderkulturen.de
0170 9134310
http://www.kalenderderkulturen.de

Politik Recht Gesellschaft

Zuwanderung als Wachstumsspritze

Fachkräfte aus dem Ausland bedeuten auch mehr Jobs für Deutsche

von Ansgar Lange +++ Sindelfingen/Berlin, Juli 2011 – Großbritannien und Irland haben ihre Arbeitsmärkte bereits im Jahr 2004 für osteuropäische Arbeitskräfte geöffnet. Zum 1. Mai dieses Jahres gilt die Freizügigkeit für Arbeitnehmer auch in Deutschland. Bereits seit 2004 – also mit der EU-Dienstleistungsfreiheit – können Selbständige aus vielen osteuropäischen Ländern ihre Dienste bei uns anbieten.

„Obwohl wir mit zeitlicher Verzögerung den Schritt in die Arbeitnehmerfreizügigkeit gegangen sind und nun rund sieben Jahre genau beobachten konnten, wie die Dinge zum Beispiel bei Engländern und Iren gelaufen sind, herrschen in Deutschland immer noch Überfremdungsängste. Diese werden nicht nur von Rechtspopulisten geschürt. Auch die Gewerkschaften trommeln gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit, weil angeblich Scharen von Polen nur darauf warten, Deutschen den Job wegzunehmen – und dies auch noch zu Dumpinglöhnen. Schaut man sich nüchtern die Fakten an, dann müssen wir keine Angst haben vor einer riesigen Zuwanderungswelle. Im Gegenteil: Im Bereich des Handwerks können wir nach aktuellen Zahlen rund 10.000 Stellen nicht besetzen. Der demographische Wandel wird diese Situation noch verschärften. Und auch in anderen Bereichen sind wir dringend angewiesen auf kluge Köpfe aus dem Ausland, die bei uns arbeiten und leben wollen. Weniger Panikmache und Abschottung, mehr Willkommenskultur muss die Devise heißen“, sagt Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Sindelfinger Beratungsunternehmens Centomo http://www.centomo.de.

Nach den Erfahrungen Zondlers muss die Bundesregierung so schnell wie möglich bei der Anerkennung von ausländischen Berufs- und Studienabschlüssen nachbessern. „Russische Mathematiker und Informatiker sollen bei uns kein Taxi fahren müssen. Auch die geforderten Einstiegsgehälter für junge High Potentials aus dem Ausland sind utopisch hoch und unrealistisch. Wenn wir uns in diesen Fragen nicht bald bewegen, dann werden wir noch ein böses Erwachen haben“, sagt er.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johann David Wadepuhl sieht in der Zuwanderung ebenfalls eine große Chance für Deutschland. Im Gespräch mit dem Mittelstands-Magazin http://www.mitmagazin.de, das von der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU herausgegeben wird, plädiert er für mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem nicht nur für Einheimische oft brisanten Thema: „Die deutsche Diskussion über die Zuwanderung wird in Polen genau beobachtet. Es kommt dort nicht gut an, wie bei uns zum Teil über polnische Arbeitskräfte geredet wird und Ängste geschürt werden. Ich plädiere für mehr Gelassenheit und eine aufgeschlossene Debatte bei uns.“

Wadepuhl hält es für richtig, dass man das Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland schrittweise angegangen sei. Schließlich seien im Jahr 2004 knapp 4,4 Millionen in Deutschland arbeitslos gewesen. „Jetzt ist die Situation eine völlig andere“, bestätigt Zondler. „Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosenzahlen sind im Keller, die Fachkräfte bei uns fehlen zusehends. Man muss es ganz klar sagen: Auch mit den prognostizierten 100.000 bis 150.000 Arbeitskräften, die jetzt vielleicht von Osteuropa zu uns kommen, werden wir dieses Problem nicht lösen.“

Der Centomo-Geschäftsführer beklagt die derzeitige bildungs- und schulpolitische Debatte in Deutschland. „SPD und Grüne in NRW wollen die Gemeinschaftsschule oder Gesamtschulen, die CDU will die Hauptschulen abschaffen und plädiert für Verbundschulen, die aus Haupt- und Realschulen bestehen sollen, und so weiter. Wir sprechen also nur über Schulformen, nicht aber über Lehr- und Lerninhalte. Wir haben ja ein Fachkräfteproblem in Deutschland, weil Schulen und Universitäten offenkundig immer größere Schwierigkeiten haben, das Niveau an Ausbildung bereitzustellen, welches die Wirtschaft nachfragt. Mit kostenlosem Mittagessen in der Schule und schönen neuen Begriffen wie Gemeinschaftsschule oder Ganztagsbetreuung haben wir ja noch keine Qualitätsverbesserung. Die Kombination aus mehr Zuwanderung von hoch motivierten jungen Zuwanderern und einer stärkeren pädagogisch-inhaltlichen Diskussion über Qualitätsverbesserungen in unserem Bildungssystem macht uns fit für die Zukunft und sichert langfristig Wohlstand.“

Wadepuhl zufolge blendeten einige beim Thema Zuwanderung die Fakten aus. So sei vielen gar nicht bewusst, „dass schon etliche Hunderttausende von Osteuropäern nach Deutschland kamen und bereits als Saisonarbeitskräfte bei uns arbeiten“. Überdies habe Polen inzwischen selbst ein Fachkräfteproblem und habe Sorge davor, dass zu viele qualifizierte Arbeitskräfte nach Deutschland abwanderten. „Im Kampf um die besten Köpfe sind wir keine Insel. Deutschland ist zwar ein schönes und attraktives Land, doch diese Vorzüge genießen auch zahlreiche andere Staaten. Was wir nicht brauchen, ist Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Zuwanderung zur Sicherung unseres eigenen Wohlstands ist jedoch dringend geboten“, meint Zondler.

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