Tag Archives: Zulieferer

Auto Verkehr Logistik

Huf eröffnet Chancen für junge Menschen

Neue Auszubildende starten ins Berufsleben

Huf eröffnet Chancen für junge Menschen

Viel Spaß hatten die Auszubildenden bei den Kennen-Lernspielen im Huf-Archiv.

Am 24. August 2018 begann für 14 Auszubildende bei Huf Hülsbeck & Fürst und Huf Tools in Velbert ein neuer Lebensabschnitt. Damit sind derzeit insgesamt 47 junge Frauen und Männer bei Huf in Velbert in der Ausbildung.

Personalleiter, Ausbilder und die Jugend- und Auszubildendenvertretung nahmen die Azubis im Huf-Archiv in Empfang. Die ersten Stunden bei Huf standen ganz im Zeichen des Kennenlernens. Eine Auszubildende zur Industriekauffrau EU stellte das Unternehmen sowie die Ausbildung vor. Im Anschluss daran lernten die Berufsanfänger sich und das Unternehmen bei Teamaktionen besser kennen.

Nach dem Mittagessen in der Kantine führte der Ausbilder die Auszubildenden bei einem Werksrundgang durch verschiedene Abteilungen und Fertigungsbereiche und gab einen Ausblick darauf, was in den nächsten Wochen auf sie zukommt. Schon der erste Ausbildungstag steckte voller spannender Eindrücke.

Ausgebildet werden die Berufseinsteiger in diesem Jahr in den Berufen Gießereimechaniker Druck- und Kokillenguss, Mechatroniker, Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Fachinformatiker Systemintegration, Elektroniker Betriebstechnik, Werkzeugmechaniker Formentechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Technischer Produktdesigner Produktgestaltung und Konstruktion und Industriekauffrau EU. Außerdem beginnen einige Nachwuchskräfte ihr kooperatives Ingenieursstudium in den Fachbereichen Produktentwicklung und Technische Informatik. Während der drei- bzw. viereinhalbjährigen Ausbildung werden die Auszubildenden die für ihr Berufsziel relevanten Abteilungen bei Huf durchlaufen.

Weitere Informationen: www.huf-group.com

1908 in Velbert gegründet, lieferte Huf Hülsbeck & Fürst erstmals 1920 Autoschlüssel an Mercedes-Benz (heute Daimler AG). Heute beschäftigt Huf weltweit rund 7200 Mitarbeiter an Standorten in 14 Ländern. Über 400 Entwickler und Konstrukteure arbeiten in den Büros in Deutschland, USA, Korea, Rumänien, Indien und China. Zu seinen Kunden zählt das Unternehmen alle namhaften Automobilhersteller. Huf hat sich als Entwickler und Produzent von mechanischen und elektronischen Schließsystemen, Fahrberechtigungssystemen, Passive-Entry-Systemen, Fahrzeugzugangssystemen, Türgriffsystemen sowie Systemen für Heckklappen und Hecktüren, Reifendruckkontrollsystemen und Telematik-Systemen weltweit bei den Automobilherstellern und im Reifenhandel einen Namen gemacht.

Die Huf Secure Mobile GmbH ist spezialisiert auf innovative Mobilitätslösungen. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft gehört sie zur Huf-Gruppe.

Kontakt
Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG
Dipl. Oec. Ute J. Hoppe
Steegerstr. 17
42551 Velbert
+ (0)2051/ 272 572
ute.hoppe_ex@huf-group.com
http://www.huf-group.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

FOBA präsentiert Lasermarkierung für Automobilbauteile auf der IZB

Innovative Lasermarkiersysteme für die wirtschaftliche Direktmarkierung von Bauteilen im Automobil- oder Luftfahrtbereich

FOBA präsentiert Lasermarkierung für Automobilbauteile auf der IZB

Anwendungsbeispiele für die Lasermarkierung auf Automobilbauteilen.

Auf der IZB in Wolfsburg zeigt FOBA einen 20-Watt-Faserlaser für den Lackabtrag auf hinterleuchteten Kunststoffteilen. Außerdem steht ein schnelles 100-Watt-Markiersystem zur Markierung langlebiger Zeichen auf stark beanspruchten Teilen bereit, ebenso wie ein CO2-Laser, der empfindliche Produkte wie Kunststoffschläuche und Elektronikbauteile oder herausfordernde Materialien wie lackiertes Metall oder Glas markiert.

Selmsdorf, August 2018 – FOBA Laser Marking + Engraving zeigt auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg (16. – 18.10.2018) innovative Lasermarkiersysteme, die sich besonders für die wirtschaftliche Direktmarkierung von Bauteilen im Automobil- oder Luftfahrtbereich eignen. Drei Laserarbeitsplätze werden in Halle 3 an Stand 3102 präsentiert.

An dem mit einem Y.0201-DN Lackabtragslaser sowie integrierter Kamera ausgestatteten Laserarbeitsplatz FOBA M2000-P wird demonstriert, wie kontrastreiche Zeichen dank automatisierter Teileerkennung und Markierausrichtung hochpräzise, sicher und effizient gekennzeichnet werden.

Eine der kostensenkenden Neuerungen für die industrielle Kennzeichnung ist FOBA Mosaic, eine Software-Funktion, dank der Bauteile ohne Halterungen aber trotzdem passgenau markiert werden. Mosaic hilft, die hohen Kosten für Produkthalterungen zu reduzieren und vereinfacht den Markierprozess entscheidend.

Im Messeeinsatz ist außerdem der leistungsfähige 100 Watt-Markierlaser Y.1000, der besonders schnell markiert und, je nach Applikation, höchste Liniengeschwindigkeiten von bis zu 600 Metern/Minute erreicht. Durch sein variables Scanhead-Tuning in zwei Modi eignet sich das System auch zur Herstellung von präzisen und haltbaren Zeichen für Anwendungen, bei denen Qualität vor Schnelligkeit geht. Seriell gefertigte Produkte, aber auch stark beanspruchte Einzelteile, können passgenau markiert werden.

Auch ein CO2-Lasersystem ist auf der Messe ausgestellt, mit dem flexible Inhalte auf unterschiedliche Materialien aufgebracht werden können, auch auf empfindliche Oberflächen, die im Kfz-Innenraum oder in der -Elektrik eingesetzt werden.

Auf der IZB informiert FOBA auch über den FOBA Remote Service (FRS), ein neues Angebot im technischen Kundenservice, mit dem FOBA einen Schritt weiter in Richtung Industrie 4.0 geht. Ein mobiles Modem übermittelt die Betriebsdaten der beim Kunden verwendeten Markiersysteme. Diese Vernetzung ermöglicht einen proaktiven Support durch die FOBA-Techniker und trägt zur Optimierung der Markierprozesse und Maschinenfunktionen bei.

Unter E-Mail info@fobalaser.com oder Tel. +49 38823 55-556 können Besucher vorab einen Messetermin vereinbaren.

Alltec GmbH | FOBA Laser Marking + Engraving
www.fobalaser.com/de/

FOBA Laser Marking + Engraving is among the leading manufacturers and suppliers of precision laser systems for marking and engraving. Alltec/FOBA offers OEM laser markers, laser marking workstations and high-precision laser engraving machines, both standard- and customer-specific solutions. Since 2009, when Alltec was merged with FOBA, the brand name FOBA was consolidated and has become a strong common distribution and service label on international markets. With its headquarters in Selmsdorf/Germany, FOBA belongs to the US-based Danaher Corp., and serves the key markets of automotive part and medical device production as well as aerospace and others. FOBA marking lasers mark a variety of materials and parts in the fields of electronics, plastics processing, safety and ID, metal, tool and mold making and jewelry.

Firmenkontakt
Alltec GmbH – FOBA Laser Marking + Engraving
Victoria Meß
An der Trave 27-31
23923 Selmsdorf
03882355-556
info@fobalaser.com
https://www.fobalaser.com

Pressekontakt
Alltec GmbH – FOBA Laser Marking + Engraving
Susanne Glinz
An der Trave 27-31
23923 Selmsdorf
03882355547
susanne.glinz@foba.de
https://www.fobalaser.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Fair Play statt Pay to Play: Zulieferer der Automobilindustrie fordern faire Geschäftsbedingungen

„Mobilität von morgen“ braucht ehrliche Entwicklungspartnerschaften

Fair Play statt Pay to Play: Zulieferer der   Automobilindustrie fordern faire Geschäftsbedingungen

Geschäftsführer IBU Bernhard Jacobs

HAGEN – 26. Juli 2018. Fair Play wünschen sich die Zulieferer der Automotive-Branche – Pay to Play ist oftmals Realität. Die Vorgaben der Autoproduzenten sind knallhart, die meist mittelständischen Zuliefererunternehmen leiden. Unterstützung erhalten sie vom Industrieverband Blechumformung (IBU). Er untermauert die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) nach fairen, partnerschaftlichen Geschäftsbedingungen.

Unbezahlte Nutzung von geistigem Eigentum
Ein Problem ist die unbezahlte Nutzung von geistigem Eigentum: Autoproduzenten und starke OEMs verlangen von Zulieferern kostenlose Vorleistungen in puncto Entwicklung. „Um die „Mobilität von morgen“ zu entwickeln, braucht es mehr denn je faire Entwicklungspartnerschaften in den automobilen Zulieferketten“, unterstreicht ArGeZ-Sprecher und WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. „Entwicklungen der Zulieferer müssen honoriert und nicht von den marktmächtigen Automobilherstellern abgezogen werden.“ Der Industrieverband Blechumformung kennt das Problem gut aus seinem direkten Umfeld: Ein großer Teil der über 230 Verbandsmitglieder arbeitet für die Automobilindustrie. „Die aktuelle Situation gefährdet die Handlungs- und Innovationsfähigkeit der Zulieferer“, weiß auch IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

„Einstandsgelder, um überhaupt anbieten zu dürfen“
Fair Play statt Pay to Play lautet eine weitere Forderung der ArGeZ. Denn: Wer im Zuliefererkarussell mitspielen will, muss erst mal zahlen – diese für Mittelständler ruinöse Praxis hat sich vielerorts etabliert. „In den automobilen Wertschöpfungsketten gibt es leider immer wieder Verletzungen der Fair-Play-Regeln. Beispielsweise verlangen marktstarke Hersteller Zahlungen von ihren mittelständischen Zulieferern. Einstandsgelder ohne Gegenleistung, nur um überhaupt anbieten zu dürfen“, so Christian Vietmeyer. „Außerdem fordern die Auftraggeber von Zulieferern, dass sie vertraulichste Daten, z. B. sämtliche Kosten und andere Geschäftsgeheimnisse, offenlegen.“

Produzenten wälzen Risiken und Haftungen auf Zulieferer ab
Auch bei ihren Einkaufsbedingungen sind einige Automobilhersteller rigoros. „Die Vorgaben werden für die Zulieferer immer nachteiliger“, betont der ArGeZ-Sprecher. „Produzenten wälzen Risiken und Haftungen in einem mittlerweile unerträglichen Maße auf sie ab. Die Auftraggeber können ihre Lieferanten pauschal in Regress nehmen, ohne dass man ihnen überhaupt irgendeinen Fehler nachweisen müsste. Und wer sich zur Wehr setzen will, wird auch noch an ein Schiedsgericht im Ausland verwiesen.“ Text 2.534 Z. inkl. Leerz.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 240 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Lieferanten. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen des Wirtschaftszweigs 25.50 betrug im Jahr 2015 rund 19,17 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Foto: Industrieverband für Blechumformung (IBU) – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

Firmenkontakt
Industrieverband Blechumformung (IBU)
– –
Goldene Pforte 1
58093 Hagen
02331 – 95 88 56
02331 – 95 87 39
info@industrieverband-blechumformung.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
02331 – 46 30 78
02331 – 73 58 35
ibu@mali-pr.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

Immobilien Bauen Garten

AL-KO Gardentech verleiht den TOP Supplier Award 2017

Qualität, Leistung und Kommunikation – alles was einen guten Zulieferer und Partner ausmacht

AL-KO Gardentech verleiht den TOP Supplier Award 2017

Die Gewinner des AL-KO Gardentech Supplier Award 2017

Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Zulieferer und Partner. Das ist kein Geheimnis, wird aber oft vergessen. Nicht so bei AL-KO Gardentech: „The Smart Garden Company“ zeichnete nun bei einer exklusiven Dinnershow im Schuhbecks Teatro München seine besten Zulieferer und Partner mit dem TOP Supplier Award aus. „Uns ist bewusst, dass Lieferanten und Partner einen großen Anteil an der Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit von AL-KO Gardentech haben – Grund genug, um sich feierlich zu bedanken“, so Dr. Wolfgang Hergeth, Geschäftsführer AL-KO Gardentech.

Als Dankeschön und Anerkennung wurden den Gewinnern Pokale und Qualitätszertifikate verliehen. Zusätzlich erhielten sie ein exklusives Business Paket. Mit diesem ausgezeichnet, dürfen sich die Supplier nun 24 Monate lang kostenfrei „AL-KO Gardentech Supplier of the Year 2017“ nennen. Die Auszeichnung kann für Werbezwecke auf den Homepages präsentiert und für die Kommunikation in den unternehmenseigenen on- und offline basierten Marketingkanälen genutzt werden. „Unsere Partner haben uns tatkräftig unterstützt und vorangebracht. Es ist uns sehr am Herzen gelegen, die Geschäftspartner weiterhin aktiv in den Produktentwicklungsprozess zu integrieren“, erklärt Peter Dirlmeier, Einkaufsleiter AL-KO.

Die Award-Gewinner 2017:
– Briggs&Stratton: Als Zulieferer von mehr als 200.000 Motoren pro Jahr bringt der Partner die Power auf den Rasen.

– CargoPartner: Durch das hohe Engagement und die professionelle Ausrichtung hat sich der Mittelständler schnell in die Rolle eines für AL-KO strategischen Dienstleisters entwickelt. Die Mitarbeiter leben ihren Leitspruch „we take it personally“ nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Hilfsbereit und freundlich mit hervorragenden Response-Zeiten leistet die Operative wertvolle Unterstützung im alltäglichen Business.

– Fujian: Die Zusammenarbeit begann vor 22 Jahren als Händler von Masports in China. Zehn Jahre später wurde daraus ein Fertigungspartner für Rotationsmäher.

– Huasheng: Seite an Seite gehen AL-KO und Huasheng den Weg im Geschäft mit Freischneidern

– Hydro Gear: Als A-Teile Lieferant kümmert sich das Unternehmen um die Räder. Getreu nach AL-KO Motto: Quality for life.

– Kaluza Unternehmensberatung: Ein verlässlicher Partner in der konzeptionellen Weiterentwicklung, Organisation, Wertanalyse und Einkaufsprogrammierung. Besonders wertzuschätzen weiß AL-KO den strategischen Weitblick in Kombination mit Kompetenz und Umsetzungsstärke.

– King Clean: Durch einen regen Informationsaustausch sowie seinen Beitrag zur Wertanalyse und Kostensituation ist das Unternehmen der größte Hersteller für AL-KO Produkte im Bereich Batterien geworden.

– Noerpel: Seit Jahrzenten ist Noerpel ein verlässlicher und vertrauensvoller Partner, der mit kurzen Kommunikationswegen besticht.

– Positec: Das Unternehmen stand AL-KO als strategischer Partner für den Einstieg in den Markt für batteriebetriebene Massenprodukte zur Seite. Die leistungsstarke Firma überzeugt mit Effizienz und Designkompetenz.

– Sanli: Produktionspartner für Outdoor Power Produkte. Wie AL-KO steht auch Sanli für Einzigartigkeit und Qualität. Die Zusammenarbeit soll in der Zukunft verstärkt werden, damit Sanli zu einem starken Performer im Gartengeschäft wird.

– Schenker: Schenker zeichnet sich durch seine hohe Lösungsorientierung aus, die mit einem kommunikativen und freundlichen Umgang gepaart ist. Die guten Netzwerke speziell in Fernost sind für AL-KO essentiell.

Die AL-KO KOBER SE
Die AL-KO KOBER GROUP zählt mit den Unternehmensbereichen „Gardentech“, „Lufttechnik“ und „Automotive“ zu den Global Playern unter den deutschen Mittelständlern. Den Grundstein für den rasanten Aufstieg legte Alois Kober 1931 mit der Gründung einer Schlosserei in Kötz, bei Augsburg. Mittlerweile ist das in Familienbesitz befindliche Traditionsunternehmen an weltweiten Standorten tätig.

QUALITY FOR LIFE – der Leitsatz der AL-KO KOBER Group steht für die einzigartige Produkt- und Servicequalität des Traditionsunternehmens. Komfort, Sicherheit und Freude sind die tragenden Säulen für die Zufriedenheit der Kunden auf der ganzen Welt.

Firmenkontakt
AL-KO Geräte GmbH
Lea Marie Vogeser
Ichenhauser Straße 14
89359 Kötz
+49 8221 97-8406
leamarie.vogeser@al-ko.de
http://www.al-ko.com/garden

Pressekontakt
kiecom GmbH
Michael Scheider
Rosental 10
80331 München
+49 89 23 23 62 0
schneider@kiecom.de
http://www.kiecom.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Horváth-Studie: Automobilbranche fürchtet Abhängigkeit von Technologieunternehmen

Experten empfehlen den Herstellern Kooperationen, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln

Horváth-Studie: Automobilbranche fürchtet Abhängigkeit von Technologieunternehmen

Andreas Brauchle, Automobilexperte im Competence Center Automotive in München (Bildquelle: Horváth & Partners)

Automobilhersteller in Deutschland erkennen, dass sie für ihre Kunden künftig stärker digitale Serviceleistungen rund um das Thema Vernetztes Fahren entwickeln müssen. Bislang versäumen sie es aber, solche Datendienste anzubieten, während Technologieunternehmen und Start-ups gezielt darauf setzen und diesen Bereich ausbauen. So lauten die Ergebnisse der Studie „Neue Geschäftsmodelle der Automobilindustrie“ der Managementberatung Horváth & Partners. Um die digitale Entwicklung nicht zu verpassen, empfehlen die Berater Herstellern und ihren Zulieferern, Kooperationen mit Konkurrenten einzugehen, da sie auf deren Fachwissen angewiesen sind und nur so am Markt bestehen können.

Für Automobilhersteller (OEM) und ihre Zulieferer (OES) genügt es längst nicht mehr, nur technisch ausgereifte Fahrzeuge anzubieten. Die Kunden erwarten neben den entsprechenden Fahreigenschaften vor allem digitale Serviceleistungen rund um das Thema „Vernetztes Fahren“ wie Navigationshilfen, intelligente Parkhilfen und andere datenbasierte Assistenzsysteme.

Zwar erkennen die Automobilhersteller die Notwendigkeit digitale Services anzubieten. Dennoch stehen sie dem Thema misstrauisch gegenüber. Denn sie befürchten, von Wettbewerbern wie Technologieunternehmen und Start-ups abhängig zu werden. Mehr als die Hälfte der von Horváth & Partners befragten Experten bewertet diese Abhängigkeit als Risikofaktor.

Kooperationen schließen die Wissenslücke

Dennoch spricht viel für ein Vorgehen, bei dem Kooperationen mit neuen Marktteilnehmern im Vordergrund stehen. „Branchenfremde Konkurrenten treten in den Markt ein und drohen, die Kundenschnittstelle zu besetzen. Das führt dazu, dass sich die Machtverhältnisse verschieben und strategische Zulieferer an Bedeutung gewinnen. Dieser neuen Wettbewerbssituation müssen sich die Akteure stellen. Ohne Kooperationen riskieren Hersteller und Zulieferer nicht rechtzeitig auf Zukunftstechnologien aufzuspringen und neue Geschäftsmodelle mitentwickeln zu können“, sagt Andreas Brauchle, Partner im Kompetenzcenter Automotive bei Horváth & Partners.

Erfolgsrezept Kompetenzaufbau

Ein Ausweg für die Automobilunternehmen besteht darin, ihre bisherigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen zu erneuern. Schließlich steht für alle Beteiligten am Ende das Ziel, Erlöse sicherzustellen. Das bedeutet für die Hersteller, die Erlebniswelt für den Kunden zu verbessern, indem Prozesse oder Dienstleistungen mit Hilfe digitaler Lösungen neu gestaltet werden. Bieten Unternehmen eine Reihe unterschiedlicher Serviceleistungen an, die das Image der Marke verkörpern, entwickelt sich Schritt für Schritt ein digitales „Ökosystem“ um die Marke herum.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, verlangt diese Entwicklung auch von Zulieferern, Entwicklungskompetenz aufzubauen, mit der sie vernetzte Systemlösungen erstellen. Die technologisch orientierten Kooperationspartner können ihre Erlöse für die Zukunft sichern, indem sie gezielt die für den Kunden vertraute Marke nutzen, um neue Mehrwertdienste anzubieten.
Bislang konzentrieren sich die Hersteller bei Serviceleistungen auf einige wenige Geschäftsfelder, so die Studienergebnisse. Zusatzapplikationen aus dem Infotainment, wie beispielsweise Apple CarPlay sowie digitale Marktplätze im Themenfeld Mobility Services wie UBER, decken derzeit mehr als die Hälfte aller untersuchten Geschäftsmodelle ab. Neue Serviceangebote aus diesem Bereich betreffen die Gebiete Connected Car und Autonomes Fahren.

Der Blick auf neue Themen kann sich lohnen

Statt nur auf diese populären Geschäftsfelder zu schauen, sollten auch neue Angebote aus den Gebieten Navigation, Information, Entertainment, Marketing & Advertising sowie Safety erwogen werden. Bislang ungenutzte Potenziale bestehen insbesondere nach dem Verkauf des Autos. Im Bereich Aftersales können die Automobilunternehmen Händlerplattformen aufbauen, um die Möglichkeiten von Smart Data etwa zur Analyse von Verbrauchs- oder Verschleißdaten der Fahrzeuge zu nutzen. Die Ergebnisse dieser Analysen können die Grundlage für Wartungs-, Reparatur- oder Kaufangebote sein. Dr. Daniel Guffarth, Leiter der Studie, sagt: „Neue Geschäftsmodelle verlangen nach neuen Lösungen. Zusammenarbeit flexibilisieren, Schwarmintelligenz nutzen und agiles Vorgehen etablieren ist die Maxime dieser Zeit.“

Um den Sprung in das digitale Zeitalter zu schaffen, erwarten die Befragten, dass Automobilunternehmen auch die interne Organisationsstruktur anpassen. Beispielsweise sollen die einzelnen Abteilungen vernetzter arbeiten und Zulieferer mit eingebunden sein. Dabei gelten für die befragten Experten aus Technologieunternehmen, Start-ups und Wissenschaft Veränderungen in den Denkmustern und der Unternehmenskultur zu den wichtigsten Faktoren für die Digitalisierung und den Aufbau digitaler Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie.

Über die Studie:
Die digitale Transformation fordert die Automobilindustrie und verändert sie. Ziel der Studie war es, neue Geschäftsmodelle aufzuzeigen, die künftige Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen. Untersucht wurden 134 serviceorientierte Geschäftsmodelle aus dem Umfeld der Automobilindustrie. Interviews mit 16 Partnern aus den Bereichen OEM, OES, Tech, und Start-up ergänzen die Analyse. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter http://hrvth.com/2ALiyeQ

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt
Horváth AG
Raphaela Reber
Phoenixbau, Königstraße 5
70173 Stuttgart
0711 66919-3305
presse@horvath-partners.com
http://www.horvath-partners.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Lieferantenentwicklung auf den Punkt

Neues Audi-Werk in Mexiko: Ingenics profiliert sich auf mehreren Ebenen

Lieferantenentwicklung auf den Punkt

Neue Audi-Fabrik in San José Chiapa, Puebla, Mexiko (Bildquelle: Audi AG.)

(Ulm/ San Jose Chiapa, Puebla, Mexiko) – Die Audi AG hat in Mexiko ihr erstes Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. Ingenics konnte auf mehreren Ebenen zum erfolgreichen Produktionsstart beitragen. Von besonderer Bedeutung war die Aufgabe der Lieferantenentwicklung: In 18 Monaten wurden über 40 Zulieferer bei der Errichtung neuer Werke im unmittelbaren Umfeld der neuen Audi-Fabrik und rund 20 Zulieferer bei der Ertüchtigung bestehender Fabriken begleitet. Künftig werden hier jährlich 150.000 SUVs gebaut.

Im Zusammenhang mit der Entstehung des ersten eigenständigen Audi-Produktionswerks in Nordamerika war Ingenics auf mehreren Ebenen beteiligt – zum einen in der Fabrik- und Produktionsplanung und zum anderen bei der Lieferantenentwicklung.

In San Jose Chiapa im Bundesstaat Puebla produziert Audi Mexico mit dem SUV Q5 seit Anfang 2017 eines der erfolgreichsten Modelle der vergangenen Jahre für den gesamten Weltmarkt. Dank der günstigen geografischen Lage, der vergleichsweise günstigen Produktionskosten und einer qualifizierten Zuliefererkette hat der Standort Mexiko zunehmend an Attraktivität gewonnen. Die angepeilten 150.000 SUVs werden auf einem neu erschlossenen Gelände hergestellt, das mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Montagehallen und Logistik-Park gut 460 Hektar umfasst.

Der Lieferantenentwicklung kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, als bis zu 16.000 der rund 20.000 neuen Arbeitsplätzen auf zahlreiche Zulieferer entfallen, die zum großen Teil in der unmittelbaren Umgebung des neuen Audi-Werks angesiedelt wurden. Die Strategie des deutschen Premium-Herstellers war es von Anfang an, optimale Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass zum Start of Production (SOP) nicht nur die eigene Produktion bereitstand. Auch sämtliche Zulieferteile sollten von Anfang an im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen. Dafür mussten alle Lieferanten ihre Produktion mit hoher Synchronität starten können.

Einige der potenziellen Zulieferer betrieben bereits Fabriken in Mexiko

Um abzusichern, dass die Zulieferunternehmen zu dem von Audi vorgegebenen SOP im Herbst 2016 in der Lage sein würden, in der gewünschten Qualität und im erforderlichen Umfang zu liefern, wurde ein mehrteiliges Programm zur Lieferantenentwicklung aufgesetzt. Angesichts der Erfahrungen in der weltweiten Fabrikplanung wurden zwei der Bausteine Ingenics übertragen. Neben der Planung der Montage und der logistischen Versorgung mit den entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen (erster Baustein) handelte es sich um die Aufgabe der Lieferantenentwicklung (zweiter Baustein). Diese war zunächst und in der Theorie als reine Greenfield-Planung gedacht gewesen. Es erwies sich jedoch, dass einige der wichtigeren potenziellen Zulieferer bereits Fabriken in Mexiko betrieben, die im Kern den Anforderungen genügten, jedoch nicht über die erforderlichen Kapazitäten verfügten. „Es hat sich gezeigt, dass eine ganze Reihe der infrage kommenden Unternehmen vor der Herausforderung standen, dass sie nicht genügend Flächen und Ressourcen hatten, um das zusätzliche Volumen Audi abzubilden und deshalb ihre bestehenden Fabriken erweitern mussten“, erklärt der verantwortliche Projektleiter TobiasKatai, Associate Partner und Key Account Manager bei der Ingenics AG. „So kam dann auch noch eine Brownfield-Komponente dazu.“

Die bestmögliche Absicherung der Lieferkette sah vor, dass von Anfang an die Mehrzahl der Teile durch die zahlreichen Zulieferbetriebe, die rund um das Werk angesiedelt wurden, vor Ort gefertigt würden; langfristig soll der Lokalisierungsgrad noch weiter ausgebaut werden. Alle Zulieferer unterliegen einem Monitoring-Prozess auf der Basis der von Audi und Ingenics gemeinsam entwickelten Verfahren.

Projektphasen und Checklisten

Audi hatte Ingenics als bewährtem Partner im Bereich der internationalen Fabrikplanung ein Grundkonzept vorgegeben, auf welches das Tracking der Fabrikentstehung bei den künftigen Lieferanten aufbauen sollte. Dementsprechend lotste Ingenics die potenziellen Zulieferer über Meilensteine wie „Genehmigungsverfahren durchgeführt“ oder „Halle ist wetterfest“. Insgesamt waren nach den Vorgaben 17 Projektphasen zu bewältigen und mindestens mittels Checklisten als Prüfpunkte nachweislich erfolgreich abzuschließen.

Ab Frühjahr 2015 hat Ingenics mehr als 60 Zulieferer, von denen jeder einzelne vor Millionen teuren Investitionen stand, auf dem Weg nach Mexiko begleitet. In jedem Fall wurde zunächst im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung die Systematik erklärt und die potenziellen Lieferanten auf die 17 Meilensteine verpflichtet. Jeder erreichte Schritt musste fristgerecht – z. B. durch Fotos – belegt und durch Planungsunterlagen bestätigt oder durch einen Vor-Ort-Besuch von Ingenics verifiziert werden.

„Wir haben gemeinsam mit den Zulieferern alle Informationen zusammengetragen und ein wöchentliches Reporting eingerichtet, das zu Anfang unter meiner Leitung in Ingolstadt stattfand und später vor Ort in Mexiko von meinem Kollegen zu Ende gebracht wurde“, so Tobias Katai. Die regelmäßig erstellten und aktualisierten Präsentationen habe man anlässlich der Statusreports bei Audi vorgestellt. Wichtig sei stets gewesen, den kritischen Punkt im Blick zu behalten, an dem beim Zulieferer die Verantwortung vom Akquisitionsverantwortlichen an die Fabrikplanung übergeben wurde. „Von diesem Punkt an hat man es dann entweder mit der Standortplanung oder mit der Zentralplanung zu tun, die nicht immer ohne Weiteres ansprechbar ist. Die sitzt bei den koreanischen Zulieferern in Korea, bei den mexikanischen in Mexiko und bei den deutschen in Deutschland.“

Dann übernehmen die Kaufteilemanager

Vor Ort überwachte das Ingenics Team in Mexiko den Aufbau der Fabrikstrukturen, nahm eine ganze Reihe von Meilensteinen persönlich ab und dokumentierte sie. Mit den von Ingenics entwickelten Methoden konnte eine umfassende und ganzheitliche Analyse mit Visualisierungs-Tools durchgeführt werden. Auf der Basis von objektiven Daten und detaillierten Analysen konnte der Fortschritt im Fabrikaufbau bei den Zulieferern durchweg transparent dargestellt werden. Um sicherzustellen, dass neben der Infrastruktur die richtige Anzahl an Mitarbeitern in den entsprechenden Qualifikationsprofilen rechtzeitig verfügbar waren, erweiterte Ingenics, initiiert von Audi Production Readiness, den Baustein „Greenfield“ um den Aspekt „Personal- und Qualifikations-Tracking“.

„Sowohl für die Greenfield Lieferanten als auch für die Brownfield Lieferanten konnten wir auf eine von Audi initiierte Methodik aufsetzen“, so Tobias Katai. „Die Herausforderung bestand letztlich darin, eine Systematik zu entwickeln, mit der man, ähnlich wie im Bereich Werkzeuge, den Fabrikentstehungsprozess beim Lieferanten visualisieren und somit ,tracken“ sowie potenzielle Risiken identifizieren und bearbeiten konnte.“

So ist sichergestellt worden, dass die Zulieferer ihre Lieferzusagen zum Produktionsstart gemäß Zeitplan einhalten konnten, wobei Audi nach dem SOP die Beziehungen zu den einzelnen Zulieferern komplett übernahm. „Für Audi war es besonders wichtig, dass wir jederzeit über den Status bei jedem einzelnen Zulieferer Auskunft geben konnten“, so Tobias Katai weiter. „Ein solches Projekt ist abgeschlossen, wenn der Reifegrad der Fabrik und der Infrastruktur soweit gediehen ist, dass die Anlagen aufgestellt werden können.“ Dann übernehmen die Verantwortlichen für die Kaufteile, die den konkreten Anlagenaufbau und -inbetriebnahme organisieren.

Da man sich bei Audi im Klaren darüber war, dass der erfolgreiche Produktionsstart nicht unwesentlich vom Funktionieren der Zuliefererfabrik abhängen würde, setzte der Premium-Hersteller auch in Mexiko auf das Know-how der Ingenics AG mit ihrer großen Erfahrung in den Bereichen Internationalisierung, Standortentwicklung, Fabrikplanung und Lieferantenentwicklung.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in den Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für hocheffiziente Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Supply Chain – von der Planung bis zur Realisierung.
Derzeit beschäftigt Ingenics 515 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

Firmenkontakt
Ingenics AG
Helene Wilms
Schillerstraße 1/15
89077 Ulm
0731-93680-233
helene.wilms@ingenics.de
http://www.ingenics.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Hartmut Zeeb
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711-60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wirtschaft Handel Maschinenbau

CHIRON Werke erhalten Bosch Global Supplier Award – Auszeichnung als einziger Werkzeugmaschinenhersteller

CHIRON Werke erhalten Bosch Global Supplier Award - Auszeichnung als einziger Werkzeugmaschinenhersteller

Dr. Markus Flik (2.v.l.) und Stefan Birzle (2.v.r.) nahmen die Auszeichnung entgegen. (Bildquelle: Robert Bosch GmbH)

Tuttlingen. Die CHIRON Werke GmbH & Co. KG ist von der Robert Bosch GmbH mit dem Bosch Global Supplier Award ausgezeichnet worden. CHIRON erhält die Auszeichnung in der Kategorie Indirekter Einkauf und ist der einzige Werkzeugmaschinenhersteller unter den Preisträgern. Bosch würdigt mit dem Award überdurchschnittliche Leistungen bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen – insbesondere in den Bereichen Qualität, Kosten, Innovationen und Logistik. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Produkten und in Partnerschaft mit unseren Kunden zukunftsweisende Lösungen anbieten“, betont Dr. Markus Flik, Vorsitzender der Geschäftsführung der CHIRON Group.

Insgesamt hat Bosch 44 Lieferanten aus elf Ländern prämiert. Das diesjährige Motto der Preisverleihung in Stuttgart lautete Partners in Success. „Der Erfolg von Bosch basiert maßgeblich auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Agilität, die wir nur mit erfolgreichen internationalen Partnerschaften realisieren können“, erklärt Dr. Karl Nowak, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsleitung des Zentralbereichs Einkauf und Logistik. Genau diesen Anspruch hat CHIRON erfüllt und hat dieses Jahr nicht nur den Bosch Global Supplier Award erstmals erhalten, sondern wurde bereits zum 4. Mal mit dem Bosch Preferred Supplier Award ausgezeichnet. Vor rund 100 Vertretern aus der Zulieferindustrie nahmen Dr. Markus Flik und Stefan Birzle, Leiter Global Account Management Automotive der CHIRON Werke, die begehrte Auszeichnung entgegen.

Als Zulieferer von Bosch überzeugt CHIRON mit hochproduktiven Bearbeitungslösungen und ist schon lange kein reiner Maschinenlieferant mehr. „CHIRON ist ein Entwicklungs- und Innovationspartner, der zur Wettbewerbsfähigkeit von Bosch beiträgt“, stellt Dr. Flik fest. Maßgebliche Erfolgsgaranten sind dabei sowohl die Kompetenzen in der Entwicklung, Herstellung und Inbetriebnahme komplexer Fertigungssysteme als auch die ständig weiterentwickelten Lösungen zur Digitalisierung.

Die CHIRON Group mit Sitz in Tuttlingen ist Spezialist für CNC-gesteuerte, vertikale Fräs- und Drehbearbeitungszentren. Die Gruppe ist mit Produktions- und Entwicklungsstandorten, Vertriebs- und Serviceniederlassungen sowie Handelsvertretungen weltweit präsent. Mit knapp 2.000 Mitarbeitern erzielt die Unternehmensgruppe einen Umsatz von ca. 460 Millionen Euro. Rund zwei Drittel der verkauften Maschinen und Lösungen werden exportiert. Wesentliche Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, der Maschinenbau, die Medizin- und Präzisionstechnik sowie die Luft- und Raumfahrt.

Die CHIRON Group führt die drei Marken CHIRON, STAMA und SCHERER für Neumaschinen sowie CMS für das Retrofit. Alle Marken stehen für hochpräzise Bearbeitung. CHIRON steht dabei vor allem für Dynamik und Produktivität, bei STAMA liegt der Schwerpunkt auf robusten Fräsmaschinen und Schwerzerspanung, SCHERER setzt auf multifunktionale Vertikal-Pickup-Drehbearbeitungszentren. Das Tochterunternehmen CMS bietet komplett überholte Maschinen der Gruppe sowie entsprechende Services an.

Firmenkontakt
CHIRON Group SE
Anna Quitt
Kreuzstraße 75
78532 Tuttlingen
074 61/9 40 – 3896
Anna.Quitt@chiron.de
https://chiron.de/

Pressekontakt
Communication Consultants GmbH Engel & Heinz
Jan Peters
Breitwiesenstraße 17
70565 Stuttgart
0711/97893-15
peters@cc-stuttgart.de
https://www.cc-stuttgart.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Rehm gehört zu den besten Zulieferern der Automotive Group von Continental

Feierliche Preisverleihung für die „Supplier of the Year 2016“

Rehm gehört zu den besten Zulieferern der Automotive Group von Continental

(Bildquelle: Continental AG)

Unter 911 strategischen Zulieferern ermittelte die Continental Automotive Group auf Basis einer umfassenden, systematischen Evaluation seine besten Partner weltweit. Rehm Thermal Systems überzeugte als einziger Lieferant für Fertigungsequipment im Bereich „Investment und Engineering (Soldering Machines)“ und ist eines von 15 Unternehmen, die kürzlich beim „Supplier Day“ in Regensburg für besondere Leistungen prämiert wurden. Rückblickend für das Jahr 2016 lag der Fokus speziell auf den erhöhten Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit.

„Sowohl die Entwicklungen innerhalb der Automobilindustrie, als auch die immer komplexeren, weltweiten Plattformkonzepte und die steigenden Qualitätsansprüche unserer Kunden stellen die gesamte Lieferkette vor neue Herausforderungen“, sagte Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender der Continental AG in seiner Rede. „Qualität ist heute nicht mehr ein Ziel im Sinne eines Indikators der Kundenzufriedenheit, sondern ein Muss. Die Verfolgung einer konsequenten Null-Fehler-Strategie in allen Bereichen ist eine Zielsetzung unserer Arbeit. Deshalb müssen alle Unternehmen der Lieferkette diesen Qualitätsanspruch fest in ihrer DNA verankern, so dass er von allen Beschäftigten gelebt wird und jeder einzelne Prozessschritt dadurch geprägt ist.“

Besonders lobenswert wurde die individuelle Kundenbetreuung von Rehm Thermal Systems hervorgehoben. Der schwäbische Maschinenbauer setzt auf direkte Ansprechpartner und richtet sein Produktportfolio stets an den Bedürfnissen seiner Kunden aus. In Kooperation mit Continental konnten so in der Vergangenheit bereits viele spezifische Sonderlösungen im Reflow-Bereich realisiert werden. Weiterhin spielt internationale Präsenz für beide Unternehmen eine zentrale Rolle.

„Zu den weltweiten Top-Partnern von Continental zu zählen, macht uns sehr stolz und zeigt, dass wir den steigenden Qualitäts- und Technologieanforderungen in einer dynamischen Branche wie der Elektronikfertigung gerecht werden. Die Auszeichnung ist für uns eine besondere Ehre. Das entgegengebrachte Vertrauen, der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Inspiration zu zahlreichen gemeinsamen Projekten in unserer nunmehr knapp 25-jährigen Zusammenarbeit schätzen wir sehr“, freut sich Johannes Rehm, Geschäftsführer von Rehm Thermal Systems.

Continental vergibt die Preise für die „Supplier of the Year“ seit 2008 jährlich an die herausragendsten Zulieferer im Automotive-Geschäft in den sechs Bereichen Elektronik, Elektromechanik, Metall, Kunststoff und Gummi, Investment- und Engineering-Dienstleitungen sowie divisionsspezifische Lösungen. Die ausgewählten Unternehmen werden dabei in den Kategorien Qualität, Technologie, Logistik, Kosten und Einkaufskonditionen bewertet.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

Kontakt
Rehm Thermal Systems
Anna-Katharina Peuker
Leinenstraße 7
89143 Blaubeuren
07344 9606 746
07344 9606 525
ak.peuker@rehm-group.com
http://www.rehm-group.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Eskalation: Stahlpreisentwicklung treibt erste Zulieferer in Liquiditätsprobleme

Kunden müssen jetzt reagieren, sonst droht Crash der Lieferkette
Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie weiterer Preistreiber

Eskalation: Stahlpreisentwicklung treibt  erste Zulieferer in Liquiditätsprobleme

Die Stahlpreisexplosion treibt Unternehmen der blechumformenden Industrie in Liquiditätsprobleme

HAGEN – 29. März 2017. Die Stahlpreisexplosion treibt erste Unternehmen der blechumformenden Industrie in Liquiditätsprobleme. „Diese Eskalation erfordert schnelles Handeln: Kunden der Zulieferer – Automobilhersteller, Systemlieferanten und andere Beteiligte der Supply Chain – müssen sich jetzt verhandlungsbereit zeigen“, appelliert Bernhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU). „Sonst bricht die Lieferkette kurzfristig zusammen.“ Vom Bundeswirtschaftsministerium fordert IBU gleichzeitig, weiteren Schutzzöllen im Rahmen der Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie zu widersprechen. Die daraus resultierende Verknappung auf dem Flachstahlmarkt sei ein weiterer Preistreiber.

„Zulieferer können Kosten definitiv nicht mehr allein tragen“
Der Verbandsgeschäftsführer spricht für rund 240 Mitglieder aus der blechumformenden Industrie. Erste Zulieferer haben bereits Liquiditätsprobleme – als Folge des Stahlpreisfiaskos. Zu wenige ihrer Kunden zeigten sich bisher gesprächsbereit, viele ignorieren die Lage noch. Und riskieren damit kurzfristig den Crash der Lieferkette. „Die Gefahr ist erschreckend. Verglichen mit unseren Warnungen im Februar befinden wir uns in einer deutlich höheren Eskalationsstufe. Der mittelständisch aufgestellte Zulieferer kann die Kosten definitiv nicht allein tragen. Hersteller müssen mit ihren Zulieferern Lösungen finden“, betont Jacobs.

Dramatisch: Zusatzbelastungen im mittleren einstelligen Millionenbereich
Das Flachstahl-Referenzprodukt Warmbreitband (Hot Rolled Coil) hat sich in den Grundpreisen um bis zu 80 Prozent verteuert. Kauft ein mittelständisches Zulieferunternehmen beispielsweise 7.000 Tonnen warmgewalzte Bleche, entstehen Mehrkosten von über 1,8 Millionen Euro. Oft ist der Materialbedarf deutlich höher – es ergeben sich Zusatzbelastungen im mittleren einstelligen Millionenbereich. Für Mittelständler eine dramatische Größenordnung. Die Preissprünge erhöhen ihren Liquiditätsbedarf und überfordern ihre Kreditlimits. Damit drohen Insolvenzen.

Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie erzeugt historisch einmalige Verknappung
Preistreiber ist, neben gestiegenen Rohstoffkosten für Eisenerz und Koks, die Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie. Sie betrifft den gesamten Flachstahlmarkt der EU und erzeugt eine historisch einmalige, verknappte Marktsituation. Die als Schutzmaßnahme initiierte Kampagne richtet sich nicht nur gegen China: Beim Schlüsselprodukt Warmbreitband laufen Verfahren gegen Einfuhren aus Brasilien, Russland, Serbien, dem Iran und der Ukraine. Betroffen sind 80 Prozent der EU-Einfuhren.

Marktabschottung: Den Preis zahlen Stahlverarbeiter und Endkunden
Bernhard Jacobs: „Wenn weitere Einfuhrzölle kommen, schaltet das den Importwettbewerb weitgehend aus. Das im Dezember 2016 eingeleitete Verfahren gegen die Einfuhr beschichteter Bleche aus China – von hier kommen 50 Prozent der EU-Importe – hat die Lieferzeiten der EU-Hersteller bereits stark verlängert. Kurzfristige und sprunghafte Lieferverzögerungen weiten sich dann zwangsläufig zu maßgeblichen Versorgungslücken aus. Viele befürchten, dass außerhalb Chinas die Kapazitäten zur Deckung des EU-Bedarfs fehlen. Bei dem protektionistischen Weg der EU-Kommission, auf Druck der Stahlindustrie, scheint es längst nicht mehr um fairen Wettbewerb zu gehen. Sondern um Marktabschottung. Den Preis dafür zahlen Stahlverarbeiter und Endkunden.“

Bundeswirtschaftsministerium soll Schutzzöllen widersprechen
Der Industrieverband Blechumformung will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) nun schriftlich auffordern, weiteren Schutzzöllen zu widersprechen. „EU-Zölle können nur mit Zustimmung der Mitgliedsstaaten beschlossen werden. Für uns ist entscheidend, dass sich das BMWi eindeutig positioniert.“ Text 3.734 Z. inkl. Leerz.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 240 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Lieferanten. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen des Wirtschaftszweigs 25.50 betrug im Jahr 2015 rund 19,17 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Foto: Industrieverband für Blechumformung (IBU) – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

Firmenkontakt
Industrieverband Blechumformung (IBU)
– –
Goldene Pforte 1
58093 Hagen
02331 – 95 88 39
02331 – 95 87 39
info@industrieverband-blechumformung.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
02331 – 46 30 78
02331 – 73 58 35
ibu@mali-pr.de
http://www.industrieverband-blechumformung.de

Auto Verkehr Logistik

Bodensee-Region profitiert: Steigende Akzeptanz von Elektroautos

Joachim Lang vom Cluster Nutzfahrzeuge (CNS) zur eMobility in Friedrichshafen

Bodensee-Region profitiert: Steigende Akzeptanz von Elektroautos

Joachim Lang sieht eine wachsende Akzeptanz von Elektrofahrzeugen, wovon auch Zulieferer profitieren

Elektroautos gewinnen nach Einschätzung von Joachim Lang, Gründer eines der größten deutschen Ingenieur-Unternehmens und Vorsitzender des Beirats im Cluster Nutzfahrzeuge (CNS), kontinuierlich an Akzeptanz. Die steigenden Absatzzahlen werden sich auch auf die Zulieferer in der Bodensee-Region auswirken, sagt Lang im Vorfeld der eMobility World, die ab 22. März innerhalb der Frühjahrsmesse IBO in Friedrichshafen stattfindet.

Diese positive Entwicklung liegt nach Aussagen des Ingenieurs und Unternehmers auch daran, dass eine serienmäßige Vervielfältigung von Software sehr viel schneller und damit kostengünstiger erfolgen könne, als die Produktion eines Verbrennungsmotors. Für die deutsche Automobil-Industrie sei das ein Vorteil gegenüber bisherigen Best-Price-Ländern, in denen einzelne Baugruppen oder auch ganze Fahrzeuge bisher deutlich günstiger gefertigt werden. In der Region verschiebe sich damit „die Wertschöpfung von der Montage ins Engineering“, so Lang. Gleichzeitig steige der Bedarf an Fachkräften für die Entwicklung von Elektronik-Hardware und Software.

„Ich glaube nicht, dass der Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektroauto zum Verlust von Arbeitsplätzen führen wird“, betont Joachim Lang, dessen Ulmer Unternehmen consinion das Know-how von Ingenieuren und Managern für einzelne Projekte einsetzt. Es finde nur eine Verschiebung bei den benötigten Fachkompetenzen statt. „Ich glaube vielmehr, dass weiter neue Firmen entstehen, die sich als Zulieferbetriebe für Elektromobilität und Vernetzung spezialisieren.“ Das Hauptproblem sei noch immer die Suche nach einer Batterie, die wenig Gewicht beanspruche und dennoch genügend Energie auch für lange Strecken speichern könne. An der Zukunft der Elektromobilität gebe es aber „keinen Zweifel mehr“, so Lang.

Joachim Lang hat mit der Gründung von euro engineering im Jahr 1994 die Branche der Ingenieur-Dienstleister in Deutschland geprägt. Im Jahr 2001 gründete er in Ulm die consinion GmbH. Das Beratungsunternehmen ist spezialisiert auf Lösungen in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Technologie und Engineering und auf die Vermittlung hochqualifizierter Fachkräfte in Technologie und Management. Lang ist außerdem als Aufsichtsrat sowie als Beirat in mehreren Unternehmen und Organisationen und in Fach- und Berufsverbänden tätig. Er ist Vorsitzender des Beirats im Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben (CNS) und Vorsitzender des Fördervereins der Hochschule Ulm.

Firmenkontakt
consinion GmbH
Joachim Lang
Schillerstraße 18
89077 Ulm
+49 (0)731 1408 499-0
info@consinion.de
http://www.consinion.de

Pressekontakt
consinion GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Joachim Lang
Schillerstraße 18
89077 Ulm
+49 (0)731 1408 499-0
consinion@ck-bonn.de
http://www.consinion.de