Tag Archives: Zellkulturen

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Rasender Krebsforscher: Professor Dr. Hans G. Drexler absolvierte seinen 600sten Marathonlauf

Der Braunschweiger Forscher lief 75.000 Kilometer in 18 Jahren und publizierte 520 Beiträge

Rasender Krebsforscher: Professor Dr. Hans G. Drexler absolvierte seinen 600sten Marathonlauf

Prof. Dr. med. Hans G. Drexler vom Leibniz-Institut DSMZ nach seinem 600sten Marathonlauf

Braunschweig – 12. April 2019: Am vergangenen Sonntag absolvierte Professor Dr. med. Hans G. Drexler vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen mit dem Hannover Marathon seinen sechshundertsten Marathonlauf. Professor Drexler ist seit dem Jahr 1989 Leiter der Abteilung Menschliche und Tierische Zelllinien an der mit fast 70.000 Bioressourcen vielfältigsten Bioressourcensammlung weltweit. Das Leibniz-Institut DSMZ hat seinen Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Den ersten Marathonlauf bestritt Professor Drexler im Oktober 2001 in Braunschweig. Seine „Läuferkarriere“ führte den 65-jährigen Krebsforscher durch 13 Länder. Auf seinem Marathonkonto stehen insgesamt 75.000 Kilometer, da er neben der klassischen Marathondistanz auch den Ultramarathon, darunter bereits 78-mal die 100 Kilometer Distanz, läuft.

Nach seinem Abitur studierte Hans G. Drexler Medizin an der Universität Ulm. Hier promovierte er 1982 zum Doktor der Medizin. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn an die Loyola University nach Chicago in den USA und die Abteilung für Hämatologie der Royal Free Hospital School of Medicine der University von London in Großbritannien. Seit Beginn seiner Doktorarbeit 1979 in Ulm ist er schwerpunktmäßig in der Leukämie-Lymphom-Forschung tätig. An der TU Braunschweig habilitierte er im Jahr 2001 und seit 2005 ist Hans G. Drexler Professor an der TU Braunschweig. Im Fachbereich Biologie hält der Wissenschaftler regelmäßig Vorlesung zum Thema „Biologie und Erkrankungen der Blutzellen“. Das Publikationsverzeichnis von Hans G. Drexler weist 520 vorrangig in internationalen Fachzeitschriften publizierte Veröffentlichungen aus. Er publizierte unter anderem in renommierten Journalen wie beispielsweise „Nature Genetics“, „Blood“ oder „Leukemia“.

Die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist nicht nur die vielfältigste Bioressourcensammlung, sondern auch eine der größten Sammlungen auf der Welt. Die DSMZ versorgt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 81 Ländern mit Bakterien, Viren inklusive Phagen, Pilzen, genomischer Bakterien-DNA, menschlichen und tierischen Zelllinien sowie Pflanzenviren und Antiseren. Im Jahr 2018 lieferte das Leibniz-Institut 43.327 Bestellungen an rund 10.000 Kunden aus. Neben der Sammlung ist die DSMZ ein aktives Forschungsinstitut. Im vergangenen Jahr haben die rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts in Braunschweig 131 Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert. Wissenschaftlicher Direktor der DSMZ ist seit 2010 der Mikrobiologe Professor Dr. Jörg Overmann.

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

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Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
Sven-David Müller
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Die Landtagsabgeordnete Annette Schütze lernt die DSMZ in Braunschweig kennen

Das 50jährige Jubiläum der DSMZ und die Zukunft der Mikrobenforschung in Braunschweig standen im Mittelpunkt des Besuchs der SPD-Abgeordneten Annette Schütze bei Prof. Dr. Jörg Overmann

Die Landtagsabgeordnete Annette Schütze lernt die DSMZ in Braunschweig kennen

Prof. Dr. Jörg Overmann im Gespräch mit MdL Annette Schütze, SPD

Ende Februar stattete MdL Annette Schütze dem Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH einen Besuch ab. Die Landespolitikerin der SPD informierte sich im Rahmen einer Führung durch das auf dem Science Campus Braunschweig-Süd ansässige Institut über die Forschungsschwerpunkte und Aufgaben der Bioressourcen-Sammlung sowie das 50-jährige Jubiläum. Der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts, Prof. Dr. Jörg Overmann, berichtete Annette Schütze unter anderem über die Forschungsarbeit im Bereich der plastikabbauenden Bakterien und anderer umweltrelevanter wissenschaftlicher Projekte an der DSMZ.

Die als gemeinnützig anerkannte und vom Land Niedersachsen getragene Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen wurde 1969 in der Mikrobiologie der Georg-August-Universität Göttingen gegründet. Seit 1987 hat die DSMZ ihren Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. In diesem Jahr feiert die vielseitigste Bioressourcen-Sammlung der Welt ihr 50jähriges Bestehen. Zum Sammlungsfeld der DSMZ gehören Bakterien, Archaeen, Pilze, Hefen, Viren, Protisten und Zelllinien. Neben der sammlungsbezogenen Forschung und drittmittelgeförderten wissenschaftlichen Projekten zählt die Versorgung von Forschungsinstitutionen rund um den Globus mit Bioressourcen zu den wichtigsten Aufgaben des seit 1996 zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden Instituts. Im vergangenen Jahr gingen bei der DSMZ rund 43.500 Bestellungen für Mikroben und Zellkulturen aus 81 Ländern ein. Das Institut beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fast 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sechs Sammlungs- und Forschungsbereichen. Dazu gehören die Abteilungen für Mikroorganismen, Pflanzenviren, Menschliche und Tierische Zelllinien, Bioökonomie und Gesundheitsforschung, Mikrobielle Ökologie und Diversität sowie die Mikrobielle Genomforschung.

Im Rahmen ihres Besuchs erhielt Annette Schütze auch die Möglichkeit zum Gespräch mit Prof. Dr. Hans G. Drexler, Abteilungsleiter Menschliche und Tierische Zelllinien. In seiner Abteilung erforscht der renommierte Mediziner seit 30 Jahren insbesondere die Entstehung von bestimmten Blutkrebsarten (Lymphomen). Die Landtagsabgeordnete war auch von der Möglichkeit beeindruckt, die der Einsatz von Zelllinien in der pharmazeutischen Forschung bietet. Zelllinien eröffnen die Möglichkeit, in wissenschaftlichen Studien Tierversuche zu reduzieren oder sogar zu ersetzen. Die in Drexlers Abteilung beheimatete Sammlung von Lymphom-Zelllinien ist die größte weltweit. Die DSMZ ist das führende Institut für die Identifizierung und Authentifizierung von Zelllinien. Professor Drexler und seine Mitarbeiter um Dr. Wilhelm Dirks unterstützen mit dem Service der Identifizierung und Authentifizierung Wissenschaftler aus aller Welt, um sicherzustellen, dass Forschungsprojekte mit authentifizierten Zelllinien durchgeführt werden. Nach Einschätzung der Braunschweiger Forscher sind 10 bis 15 Prozent der in den Forschungslaboren eingesetzten Zelllinien nicht authentisch. Der Einsatz von nicht authentischen Zelllinien führt zu falschen, nicht reproduzierbaren Forschungsergebnissen.

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
sven.david.mueller@dsmz.de

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

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Politik Recht Gesellschaft

Niedersächsische Landtagsabgeordnete Susanne Schütz besuchte das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in

50 Jahre im Dienst der Wissenschaft: 1969 – 2019 DSMZ

Niedersächsische Landtagsabgeordnete Susanne Schütz besuchte das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in

MdL Susanne Schütz und Professor Dr. Jörg Overmann, Wissenschaftlicher Direktor der DSMZ

Am sechsten Februar besuchte die Landtagsabgeordnete Susanne Schütz (FDP) das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. Im Gespräch mit dem wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ, Professor Dr. Jörg Overmann, erfuhr die Braunschweigerin Susanne Schütz unter anderem mehr über das sogenannte Nagoya-Protokoll, eine EU-Regulation, die weltweit die Nutzung von biologischen Ressourcen regelt. Seit Inkrafttreten dieser Regulation in 2014 ist das Sammeln von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen in vielen Ländern deutlich sicherer, aber auch viel komplizierter geworden. Das Leibniz-Institut DSMZ ist die erste „Registrierte Sammlung“. Sie erleichtert dem Kunden die von ihm verlangte sogenannte Sorgfaltspflicht, nämlich das Beibringen und Vorhalten aller notwendigen Genehmigungen und Vereinbarungen, die für den Kauf einer biologischen Ressource erforderlich sind. Ein weiteres Gesprächsthema waren die Aktivitäten aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der DSMZ, das in diesem Jahr begangen wird. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs werden die Podiumsdiskussion „50 Jahre DSMZ: Life science in Braunschweig gestern, heute und morgen“ mit bundes- und landespolitischer Beteiligung und ein Symposium in Braunschweig sein.

Plastik-abbauende Bakterien
Susanne Schütz traf bei ihrem Besuch auch mit Dr. B. Öztürk zusammen. Die Leiterin der Nachwuchsgruppe Mikrobielle Biotechnologie erforscht mit ihren Kolleginnen an der DSMZ plastik-abbauende Bakterien. Die aus dem Ozean isolierten Bakterien sind in der Lage, handelsübliches Plastik innerhalb von wenigen Wochen zu zersetzen. Die genauen Mechanismen, die hinter dieser Fähigkeit stehen, werden aktuell von Frau Doktor Öztürk erforscht.

50 Jahre im Dienst der Wissenschaft
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Das Institut ist als gemeinnützig anerkannt und beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 96 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Als weltweit vielseitigste Bioressourcensammlung umfasst die DSMZ mehr als 66.500 Bakterien-Stämme, bakterielle genomische DNA, Bakteriophagen, menschliche und tierische Zelllinien, Pilz-Stämme, Pflanzenviren sowie Antiseren und Protisten. Die an der DSMZ gelagerten Bioressourcen werden Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren wurden jährlich 40.000 Bioressourcen an internationale Forschungsteams verschickt.

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

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Delegation aus Kenia besucht das Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig

Delegation aus Kenia besucht das Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig

Kenianische Delegation besucht das Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig

Am 23. Januar 2019 besuchte eine 13-köpfige Delegation aus Kenia das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. Zur Besuchergruppe gehörten Wissenschaftler, Abgeordnete des kenianischen Parlaments, Ministeriale und Vertreter wissenschaftlicher Organisationen. Die Reise durch die deutsche Forschungs- und Ministeriumslandschaft organisierte der Deutsche Akademische Austauschdienst.

Tour durch die Forschungslandschaft führte auch zur DSMZ nach Braunschweig
Der Weg der Delegation führte von Frankfurt am Main nach Bonn zum Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Zentrum für Entwicklungsforschung. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie in Schmallenberg. Am 23. Januar stand Braunschweig mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei und dem Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen auf der Agenda. Nach dem Empfang auf dem Science Campus folgte ein ausführliches Informationsgespräch zur Tätigkeit der DSMZ und eine Diskussionsrunde mit Professor Dr. Jörg Overmann, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ. Im Rahmen des Gesprächs stellte Professor Overmann das Forschungs- und Sammlungsspektrum der DSMZ vor und diskutierte mit den Mitgliedern der kenianischen Delegation die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Kooperation. Von Braunschweig aus ging es für die Delegation nach Berlin zum Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie dem Bundesinstitut für Risikobewertung. Am heutigen Tag besuchte die Delegation aus Kenia die Grüne Woche und die Humboldt Universität.

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

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Bundestagsabgeordneter Carsten Müller besuchte die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig

Bundestagsabgeordneter Carsten Müller besuchte die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig

Prof. Dr. Jörg Overmann und MdB Carsten Müller

Am Dienstag besuchte der Bundestagsabgeordnete Carsten Müller die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. Mit dem Wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ, Professor Dr. Jörg Overmann, besprach der Bundestagsabgeordnete unter anderem über die Aktivitäten aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der DSMZ im kommenden Jahr. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs wird die Podiumsdiskussion „50 Jahre DSMZ: Life science in Braunschweig gestern, heute und morgen“ mit bundes- und landespolitischer Beteiligung in Braunschweig sein.

Leukämie-Forschung an der DSMZ
Carsten Müller traf bei seinem Besuch auch mit Professor Dr. med. Hans G. Drexler zusammen. Der Leiter der 1989 gegründeten DSMZ-Abteilung Menschliche und Tierische Zelllinien informierte das Mitglied des Bundestags über die Leukämie-Forschung an der DSMZ und machte deutlich, dass menschliche Zelllinien, die Forscher rund um den Globus bei der DSMZ in Braunschweig beziehen können, für die pharmakologische Forschung wichtig sind. „Durch die Nutzung von Zelllinien in der klinischen Wissenschaft können Tierversuche verringert oder sogar vermieden werden.“, erläuterte Professor Drexler.

Im Jahr 2019 begeht die DSMZ das 50-jährige Jubiläum
Die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH feiert im Jahr 2019 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Institut ist eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung öffentlichen Rechts und beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die DSMZ ist die weltweit vielseitigste Bioressourcensammlung. Die Sammlung umfasst mehr als 66.500 Bakterien-Stämme, bakterielle genomische DNA, Bakteriophagen, menschliche und tierische Zelllinien, Pilz-Stämme, Pflanzenviren sowie Antiseren und Protisten. Jährlich bestellen Wissenschaftler rund um den Globus 40.000-mal Bioressourcen bei der DSMZ in Braunschweig.

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de

Das Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

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Sven-David Müller neuer DSMZ-Kommunikationsleiter

Medizinjournalist seit 15. September 2018 Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation

Sven-David Müller neuer DSMZ-Kommunikationsleiter

Wissenschaftsjournalist Sven-David Müller (49) ist neuer Kommunikationsleiter der DSMZ

Sven-David Müller ist seit Mitte September 2018 Nachfolger von Christian Engel als Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH am Science Campus Braunschweig-Süd. Er berichtet an den Wissenschaftlichen Direktor Prof. Dr. Jörg Overmann und die Administrative Geschäftsführerin Bettina Fischer. Der 49jährige Braunschweiger verantwortete davor drei Jahre die Online-Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit beim Gesundheitswissenschaftlichen Institut der AOK Nordost in Berlin. Nach Berufsausbildung, Volontariat, Medizinredakteursausbildung und Studium war Sven-David Müller, M.Sc., unter anderem von 1997 bis 2000 Pressesprecher und Leiter der Informationsstelle des Universitätsklinikums der RWTH Aachen sowie zwischen 2011 und 2014 Chefredakteur Medizin/Ernährung und Leiter der Unternehmenskommunikation bei der digitalen Kommunikationsagentur Cocomore AG in Frankfurt am Main.

„Wir erwarten von unserem neuen Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation einen Ausbau der internen sowie externen Kommunikation mit einem Schwerpunkt im Bereich der digitalen Medien. Der Aufgabenbereich ist umfangreich: Unter anderem begehen wir im kommenden Jahr unser 50jähriges Jubiläum und unsere Website www.dsmz.de erlebt Anfang des kommenden Jahres einen Relaunch.“, fasst Professor Overmann die vielfältigen Entwicklungen und kommenden Arbeitsschwerpunkt der Stabsstelle Presse und Kommunikation des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH zusammen.

Mikroorganismen und Zellkulturen für die Welt aus Braunschweig
Die als gemeinnützig anerkannte Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Bioressourcen-Sammlung mit 66.500 Mikroorganismen und Zellkulturen. Die DSMZ-Abteilung Pflanzenviren ist derzeit der erste und bisher einzige akkreditierte Hersteller von qualitativem Referenzmaterial in Deutschland. Die neu aufgebaute Sammlung von Cyanobakterien und Protisten an der DSMZ ist ebenfalls einzigartig in Deutschland. An der Non-Profit Organisation sind momentan 198 MitarbeiterInnen tätig, davon 86 WissenschaftlerInnen. Zu den DSMZ-Forschungsschwerpunkten gehören die mikrobielle Ökologie und Diversität, Bakteriophagen sowie Pflanzenviren. Das renommierte Bioressourcenzentrum ist Partner in zahlreichen nationalen und internationalen Drittmittelprojekten und hat Zugriff auf globales Expertenwissen. Zu den weltweit genutzten Services des Instituts gehören insbesondere die Identifizierung und Charakterisierung von Mikroorganismen und Zelllinien sowie die Bereitstellung von Metadaten in der frei zugänglichen Datenbank BacDive ( https://bacdive.dsmz.de/).

Das Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

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