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Mundgesund zu mehr Lebensqualität

Mundgesund zu mehr Lebensqualität

elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM REPAIR&PREVENT Zahnpasta (Bildquelle: CP GABA GmbH)

Nahezu die Hälfte der Kunden, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in die Apotheke kommen, vereint ein gemeinsames Problem: Sie leiden unter schmerzempfindlichen Zähnen. Dentinhypersensibilität ist ein weit verbreitetes Problem, das die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen kann. Produkte mit PRO-ARGIN®-Technologie wie elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM REPAIR&PREVENT Zahnpasta helfen, den Schmerz wirksam und langanhaltend zu lindern.

Rund 42 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren berichten, von schmerzempfindlichen Zähnen – der Dentinhypersensibilität (DHS) – betroffen zu sein.[1] Charakteristisch ist ein kurzer, scharfer Schmerz, der als Reaktion auf einen thermischen, chemischen, mechanischen oder osmotischen Reiz auftritt. „Dentinhypersensibilität ist nach wie vor ein großes Problem für viele Menschen. Der verminderte Genuss bestimmter Nahrungsmittel oder Schmerzen durch kalte Luft sind nur einige der Beeinträchtigungen im Alltag, die durch DHS verursacht werden können“, so die Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA, Dr. Marianne Gräfin Schmettow.

Doppelte Wirkung gegen schmerzempfindliche Zähne

elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM REPAIR&PREVENT Zahnpasta lindert den Schmerz und beugt gleichzeitig künftiger Schmerzempfindlichkeit vor. Die überlegene PRO-ARGIN® Technologie der Zahnpasta versiegelt und repariert die offenen Reizleiterkanälchen, die für die schmerzempfindlichen Zähne verantwortlich sind. Eine der Hauptursachen der Schmerzempfindlichkeit ist Zahnfleischrückgang, da hierdurch Zahnhälse und Dentintubuli freigelegt werden. elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM REPAIR&PREVENT enthält daher zusätzlich Zink, welches das Zahnfleisch stärkt und so vor künftiger Schmerzempfindlichkeit schützt. Für die sofortige Linderung kann die Zahnpasta mit der Fingerspitze auf den empfindlichen Zahn aufgetragen und für eine Minute leicht einmassiert werden. Zwei Mal täglich beim Zähneputzen angewendet, bewirkt sie eine langanhaltende Linderung.

Weniger Schmerz = mehr Lebensqualität

Eine neue klinische Studie belegt erstmals, wie die Behandlung von Dentinhypersensibilität einen spürbaren Einfluss auf die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität ausübt.[2] Die Studie mit 273 Teilnehmern in drei europäischen Ländern zeigte anhand eines validierten Messinstruments eine signifikante Verbesserung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität, indem die DHS der Betroffenen nachweislich gelindert werden konnte. Bei der Untersuchung kam eine Zahnpasta mit der PRO-ARGIN®-Technologie zum Einsatz.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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„Reiseziel: Zahnarzt“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Wissenswertes über Zahnbehandlungen im Ausland

Wurzelkanalbehandlung, Prothese oder Implantat: Für immer mehr Zahnbehandlungen fallen Zuzahlungen an, mitunter im vierstelligen Bereich. In Ungarn oder Polen beispielsweise zahlen Patienten oft deutlich weniger. Warum also nicht dort die Zähne machen lassen? Wie Verbraucher eine Zahnbehandlung im Ausland planen und umsetzen können, weiß Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen.

Eine teure Zahnbehandlung kann ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wo und wie können sich Verbraucher erkundigen, wenn sie deshalb über eine Behandlung im EU-Ausland nachdenken?

Die erste Anlaufstelle für Informationen zu einer Zahnbehandlung im europäischen Ausland ist die Krankenkasse. Dort können sich Interessierte erkundigen, ob ihre gesetzliche beziehungsweise private Krankenkasse bereits mit einer Zahnklinik oder einem Zahnarzt im EU-Ausland zusammenarbeitet. Einige Versicherer bieten ihren Kunden auch eine Liste mit geprüften Kliniken oder Ärzten an. Darüber hinaus helfen Vermittlungsportale im Internet wie www.zahnarzt-im-ausland.de den Patienten, sich zu informieren. Wichtige Qualitätsmerkmale für Zahnarztpraxen oder -kliniken im Ausland sind die Zertifizierung nach ISO 9001, das Qualitätssiegel Temos oder die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Bei einem ersten Telefonat mit der Praxis oder der Klinik sollten sich die Mitarbeiter genügend Zeit nehmen, um Fragen des Patienten zu beantworten. Zudem ist es sinnvoll, wenn das Personal deutsch spricht, denn so lassen sich Kommunikationsprobleme vermeiden.

Was sollten Patienten bei der Auswahl eines Arztes im europäischen Ausland beachten? Und was können sie tun, wenn es nach der Behandlung zu Problemen kommt?

Patienten sollten zunächst prüfen, ob der Zahnarzt einen Kooperationsvertrag mit Kollegen in Deutschland hat. Denn kommt es nach der Behandlung zu Problemen, etwa weil der Zahnersatz nicht richtig sitzt und dadurch Schmerzen verursacht, müssen sie dafür nicht erneut ins Ausland reisen. Sie können sich in Deutschland behandeln lassen, während der Arzt im Ausland für die Kosten aufkommt. Andernfalls fallen für die Anreise und eventuell auch für Übernachtungen erneute Kosten an. Ein deutscher Zahnarzt ohne Kooperationsvertrag mit dem Kollegen im Ausland ist nur im Notfall zu einer Behandlung verpflichtet. Ist eine umfangreiche Nachbesserung nötig, kann die Krankenkasse des Patienten ein Gutachterverfahren veranlassen. Danach entscheidet sich, wie die Behandlung weitergeht und wer die Kosten dafür übernimmt. Unter Umständen bleiben Versicherte auf den zusätzlichen Kosten sitzen. In diesem Fall ist es möglich, den ursprünglichen Arzt auf Schadenersatz und Schmerzensgeld zu verklagen. Die Betroffenen reichen die Klage beim Gericht im jeweiligen Land ein. Sollten sie im Vorfeld eventuelle Garantie- und Ersatzansprüche mit dem behandelnden Arzt nicht nach deutschem Recht geregelt haben, gilt das dortige Recht. Da das Arzthaftungsrecht in anderen EU-Ländern meist weniger streng ist als in Deutschland, hat eine Klage in diesen Fällen nur geringe Chancen auf Erfolg. Daher ist es ratsam, mit dem Arzt einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, der den Leistungsumfang, eventuelle Nachbesserung bei Problemen und eine Gewährleistung nach deutschem Recht beinhaltet. In Deutschland gilt eine Gewährleistung von zwei Jahren.

Können Patienten die Kosten bei ihrer Versicherung einreichen? Wenn ja, wie gehen sie dabei am besten vor?

Generell gilt: Deutsche Patienten sind beim Zahnarzt im EU-Ausland Selbstzahler. Sie erhalten eine Rechnung vom dortigen Arzt und begleichen sie direkt vor Ort. Die Rechnung reichen sie bei ihrem Versicherer ein, der ihnen den erstattungsfähigen Betrag überweist – in der gleichen Höhe, wie für eine entsprechende Behandlung in Deutschland. Die Rechnung sollte allerdings in Deutsch verfasst sein. Unter Umständen ist hierfür eine beglaubigte Übersetzung notwendig. Daher empfiehlt es sich, die Behandlung im Vorfeld von der Krankenkasse genehmigen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass die Abwicklung direkt zwischen Arzt und Krankenkasse erfolgt und sich Patienten dadurch Übersetzungskosten für die Rechnung sparen. Bei stationären Aufenthalten oder einem Zahnersatz muss die Krankenkasse in jedem Fall die Behandlung vorab genehmigen. Dafür benötigen Interessierte einen Heil- und Kostenplan von ihrem Zahnarzt in Deutschland und vom ausländischen Zahnarzt, wenn möglich in deutscher Sprache. Sonst können auch hier Kosten für eine Übersetzung anfallen. Beide Pläne müssen den deutschen Richtlinien entsprechen.
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ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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Dr. Pakravan übernimmt die Praxis von Dr. Bröhr in Mönchengladbach

Dr. Pakravan übernimmt die Praxis von Dr. Bröhr in Mönchengladbach

Dr. med. dent. Nima Pakravan

Mönchengladbach – August 2017

Die von Dr. med. dent. Nima Pakravan 2015 erfolgte Übernahme der Zahnarztpraxis von Dr. Bröhr auf der Albertusstraße 46 – 48 in Mönchengladbach ist abgeschlossen.

Nach der Übernahme wurden die Räumlichkeiten der Praxis umfassend renoviert und modernisiert. Hell und modern bietet diese eine angenehme und einladende Atmosphäre. Großzügig geschnittene Praxisräume und ein Aufzug ermöglichen einen barrierefreien Zugang. Die Praxis von Zahnarzt Dr. Pakravan verfügt nun über ein separates „Smile-Institut“ für die Behandlungsschwerpunkte Prophylaxe und Bleaching. Dies gewährleistet, den Fokus der Zahnerhaltung optimal umsetzen zu können. Durch die jährliche Zahnvorsorgeuntersuchung erfolgt eine sinnvolle Ergänzung der im Smile-Institut vorgenommenen Behandlungen. Die Versorgung durch die Praxis umfasst das komplette Spektrum moderner Zahnheilkunde und reicht von der professionellen Zahnreinigung bis zum Zahnersatz. Die drei wichtigsten Bereiche bilden die ästhetische Zahnmedizin, die Prophylaxe sowie die Implantologie. Ein weiteres besonderes Augenmerk liegt auf der Betreuung von Angstpatienten. Auf einer sorgfältig aufgebauten Vertrauensbasis bietet die Einrichtung eine angst- und stressfreie Behandlung. Allen Behandlungsformen liegen höchste Ansprüche an Qualität und Ästhetik zugrunde.

Das Team um Zahnarzt Dr. Pakravan führt die Betreuung von Bestandspatienten fort und freut sich zudem über neue Patienten. Für die komplexen Serviceleistungen wurde das junge dynamische Team mit der 2016 hinzugekommenen Zahnärztin Chantal Grandjean komplettiert. Neben den Zahnärzten und deren Assistenz stehen gesonderte Fachkräfte für die Prophylaxe zur Verfügung. So steht es den Patienten der Praxis frei, die umfassenden Serviceleistungen oder lediglich einzelne Behandlungsschwerpunkte in Anspruch zu nehmen Dank der durch die Partnerschaft möglich gewordenen verlängerten Öffnungszeiten gewährt die Praxis von Zahnarzt Dr. Pakravan eine umfassendere Betreuung für die Patienten. Dies berücksichtigt insbesondere Berufstätige. Die Beratung und Behandlung in der Praxis von Zahnarzt Dr. Pakravan und dem Smile-Institut erfolgt nach Terminvergabe. Neben der telefonischen Anfrage können Sie Ihren Wunschtermin über ein Kontaktformular vereinbaren. Als zusätzliche Leistung bietet das Team einen Erinnerungsservice für bestehende Termine und die halbjährliche Vorsorge an.

Sie erreichen die Praxis von Zahnarzt Dr. Pakravan weiterhin unter den bekannten Kontaktdaten.
Adresse: Zahnarzt Dr. Pakravann, Albertusstraße 46 – 48, 41061 Mönchengladbach
Telefonnummer: 02161-406060
Website: www.dr-pakravan.de
Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 07:00 – 19:30 Uhr, Samstag 1x im Monat

Zahnarzt Dr. med. dent. Pakravan ist Ihr kompetenter Zahnarzt in Mönchengladbach für Zahnmedizin und Implantologie. Bei seinem zuverlässigen Team aus weiteren Zahnärzten und Helfern stehen Sie als Patient im Fokus.

Ästhetische und kompetente Zahnmedizin finden Sie bei uns mitten im schönen Mönchengladbach.

In der Praxis von Dr. med. dent. Nima Pakravan erhalten Sie die beste Behandlung Ihrer Zähne über alle Leistungen der modernen und professionellen Zahnheilkunde.

Neben den klassischen Behandlungen der Zahnheilkunde werden in der Zahnarztpraxis zudem weitere Leistungen vorgestellt. Zu der Zahnarztpraxis gehört ergänzend das Smile-Institut, in dem den ganzen Tag Zahnreinigungen durchgeführt werden. Zu weiteren Angeboten zählen unter anderem Bleaching (Aufhellung) der Zähne und die Schienentherapie.

Ihre Zahngesundheit steht bei Ihrem Zahnarzt aus Mönchengladbach kontinuierlich im Fokus.
Mit den höchsten Anforderungen an Kallistik und Qualität bieten wir Ihnen das gesamte Leistungsspektrum der modernen Zahnheilkunde an. Großen Fokus bei unserem Tun legen wir insbesondere auf die gesunde Erhaltung Ihrer Zähne.

Das Team rund um Dr. med. dent. Nima Pakravan freut sich über Ihren Besuch.

Kontakt
Zahnarzt Dr. Pakravan
Nima Pakravan
Albertusstraße 46-48
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Zahnarzt Recht – Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt Recht – vom Werbeverbot bis hin zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts

Zahnarzt Recht - Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt-Rechts – von Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Fachautor

Werbeverbot von Zahnärzten – Situation früher

Werbung – das war für einen Freiberufler wie einen Anwalt, einen Architekten oder Zahnarzt früher Teufelszeug. Man studierte, ließ sich nieder und schraubte ein Schild an die Tür. Das war es.

Standesorganisationen und Berufsordnungen als lebendige Erinnerung an die mittelalterliche Stadt wachten über die Einhaltung der Regeln.

Hinzu kam die allgemeine heute vergessene Akademikergläubigkeit. Da galt für die Bevölkerung der Grundsatz: Der Herr Doktor ist heilig. Auch die Patientenunterlagen gehörten dem Arzt, dem Doktor.

Diese Situation hat der medizinische Fortschritt, der Wandel der Mentalität und nicht zuletzt das europäische Recht dramatisch verändert. Aber nicht alles was denkbar ist, ist auch möglich. Das Werbeverbot ist nicht aufgehoben, sondern nur eingeschränkt worden. Die Rechtsentwicklung ist allerdings im Fluss und im Wandel.

Grundlagen des Rechts

Ist im Bereich Werbung alles erlaubt? Nein. Die Berufsordnungen der Zahnärzte (Länderkammern) orientieren sich an der Werbefreiheit. Eingeschränkt wird diese Werbefreiheit durch folgende Erwägungen. Die Gesundheit und Gesundheitsvorsorge betreffen wichtige Grundlagen der menschlichen Existenz. Daher muss die Werbung interessengerechte und sachgerechte, objektive Informationen liefern und den Beruf nicht unter das Diktat des Kapitalismus stellen. Zudem schränkt eine wichtige Norm neben den Berufsordnungen die Werbung ein. Das Heilmittelwerbegesetz schränkt in Bezug auf die kaufanreizende Darstellung von Heilmitteln und Methoden die Kreativität stark ein. Hinzu kommt als dritte Rechtsquelle, die sehr wichtig ist, das Gesetz zum Schutz gegen unlauteren Wettbewerb.

Nur Expertenwissen hilft durch den Dschungel

Das Recht ist zersplittert, die Länderkammern haben eigene kleine Machtgebiete und zugleich drohen Strafen, Unterlassungsverfügungen der Kammern und was viel schlimmer ist: Kollegenschelte am Ort. Nichts wäre für die Reputation, das Renommee eines Zahnarztes vor Ort schädlicher als Werbemaßnahmen, die einmal gestartet wieder zurückgenommen werden müssen. Fachliche Expertise ist angezeigt, zumal angemessene Information und Bildung erwünscht sind.

Weg durch die Instanzen – wie funktioniert die Rechtskontrolle

Werbemaßnahmen, die neu sind und kreativ, tauchen irgendwann einmal auf. Das gilt zum Beispiel für Rabattangebote, Preisausschreiben, u.s.w. All diese Ideen sind gesetzlich nicht geregelt. Wenn also ein Zahnarzt eine Werbeidee umsetzt steht dem Zahnarzt zuerst die Berufsfreiheit des Artikels 12 des Grundgesetzes zur Seite. Darin steht: jeder darf beruflich machen was er möchte und wie er möchte. Eingeschränkt wird diese Berufsfreiheit allerdings durch die Möglichkeit durch vernünftige Gesetze den Zugang zum Beruf oder die Berufsausübung einzuschränken. Die Erwägung, dass eine Berufsausbildung, Fortbildung und eine ordentliche Praxisausstattung nötig ist, zählt zum Gesamtkonsens. Schwierig wird es im Einzelfall oder in Bereichen bei denen der gesamtgesellschaftliche Konsens nicht vorhanden ist.

Schockwerbung zum Beispiel hat eine lange Tradition sagen Satiriker: so hat das Christentum seit Jahrhunderten einen halbnackten Leichnam, der an ein Kreuz genagelt ist, zu ihren Symbol erklärt und niemand nimmt daran anstand. Für alle anderen gilt: Schockwerbung ist verboten.

Was ist aber mit ein bisschen Schock? Oder Grusel in der Werbung?

Regelmäßig verfügt zum Beispiel die Kammer über einzelne Maßnahmen und verbietet die Tätigkeit oder schreitet nicht ein. Kollegen könnten über das Wettbewerbsrecht selber rechtlich tätig werden. Strafrechtlich kann die Staatsanwaltschaft ggf. Verfahren einleiten. All diese Interventionen könnten rechtlich vor Gericht überprüft werden. Schlussendlich kann das das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Werbung zulässig ist oder nicht. Bevor das passiert wird viel Zeit und viel Geld verbraucht.

Fazit: Berufliche Kommunikation beim Thema ärztliches Werberecht – Rechtssicherheit – Reputationsaufbau – Wissensmitteilung

Die meisten Marktteilnehmer wollen nicht die Rechtsordnung um ein weiteres Musterurteil bereichern, sondern nur in Ruhe und in dem gegebenen rechtlichen Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Dabei muss die Prüfungsentscheidung möglichst rechtssicher und preiswert antizipiert werden. Rechtliche Hinweise liefert da nicht eine leichtfertige Internetrecherche sondern nur Fachliteratur wie Rumetsch und Kalb, Ärztliches Werberecht, oder qualifizierte und gegen Irrtum versicherte Berater wie Rechtsanwälte. Der Königsweg ist und bleibt der Aspekt der Bildung und der langfristige Reputationsaufbau durch hohe Qualität. In einer komplexen Wissensgesellschaft mit dem Anspruch des lebenslangen Lernens ist es erwünscht, dass Experten ihr Wissen teilen. Diese Wissensvermittlung kann höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder auch populärwissenschaftlich sein. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Verbraucher gerade im Internet nach Informationen suchen und fachliche Kompetenz als ein wichtiges Entscheidungskriterium voraussetzen. Die Bundeszahnärztekammer hat die Werbebeschränkungen aus gutem Grund unter dem Stichwort berufliche Kommunikation zusammengefasst.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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Politik Recht Gesellschaft

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal – Unbekannter Patient (Scheinpatient) schreibt negative Bewertung, was tun?

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Dr. Thomas Schulte: Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal

Ein Zahnarzt prüfte in unregelmäßigen Abständen das Internet nach Einträgen und stellte erstaunt fest, dass in dem Ärztebewertungsportal ein Unbekannter seine Arbeitsleistung übel abgestraft hatte.

Da stand für alle Welt lesbar: „Note ungenügend für den Bereich Behandlung und Vertrauensverhältnis.“

Der Scheinpatient sagte, dass eine Krone nicht passen würde. Der Zahnarzt ging seine Kartei durch, stellte fest, dass es so diesen Patienten nicht gab und lief zum Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt forderte das Bewertungsportal auf, die falsche Angabe zu löschen. Da sich die Parteien nicht einigen konnten, kam es zum Rechtsstreit. Gegen den Fake-Patienten konnte der Zahnarzt mangels Namen und Adresse nicht vorgehen.

Rechtsstreit zwischen Arzt und Bewertungsportal – Bewertungsportal muss die Echtheit des Patienten beweisen

Das Bewertungsportal legte ein Email des Patienten vor und hatte aber den Namen geschwärzt. Genaue Angaben zum Namen des Patienten wollte das Bewertungsportal nicht machen.
Das Landgericht hat in dem Urteil vom 03.03.2017 entschieden, dass das Arztbewertungsportal die Bewertung löschen muss. Das Bewertungsportal muss dem Gericht gegenüber beweisen, dass die Bewertung von einem echten Patienten stammt. Da dieser Beweis nicht gelungen ist, musste das Bewertungsportal nachgeben. (LG München I, Urt. v. 03.03.2017, Az. 25 O 1870/15).
Beweislast – was ist das?

Wer etwas beweisen muss, der muss den Richter überzeugen. Wie soll aber der Arzt dem Gericht nachweisen, dass er diesen Patienten nicht behandelt hat. Das ist schlichtweg unmöglich. Das Gericht hat daher entschieden, dass der Patient in Behandlung war und dass die Bewertung aufgrund einer wahren Tatsache standgefunden hat.

Was muss als Arzt hingenommen werden? Die Rechtsordnung hat bisher entschieden:

1. Niemand kann verlangen, dass das ganze Profil gelöscht wird. Schließlich handelt es sich um eine Berufsausübung in der Öffentlichkeit und im Wettbewerb mit anderen.

2. Als Zahnarzt selbst kontrollieren bzw. kontrollieren lassen. Das Bewertungsportal muss nicht vorab fragen.

3. Name und Adresse des Bewerters braucht das Bewertungsportal nicht nennen.

Dass Ärzte den Bewertungsportalen ausgesetzt sind, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) übrigens im Jahr 2014 entschieden. Danach sei es nicht möglich, sein Profil auf Jameda löschen zu lassen – in einem freien Wettbewerb müssen Bewertungen in Bezug auf der beruflichen Tätigkeit hingenommen werden.

Fazit: Bewertung der Entscheidung – Umgang mit Arzt und Bewertungsportal

Kritik ist erlaubt und erwünscht. Es ist aber unzulässig sich zu verstecken. Wenn der Arzt die Bewertung hinterfragt, muss das Bewertungsportal das Gericht von der Richtigkeit der Bewertung überzeugen und notfalls doch den unzufriedenen Patienten als Zeugen laden.

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Doc Grosch: Professionelle Zahnreinigung ist professionelle Prophylaxe

Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg empfiehlt die professionelle Zahnreinigung (PZR) für eine lebenslange Zahngesundheit – Infos zu Ablauf und Kosten.

Doc Grosch: Professionelle Zahnreinigung ist professionelle Prophylaxe

Gesunde Zähne und ein schönes Lächeln vermitteln eine positive Ausstrahlung, doch ist dies keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern vielmehr das Ergebnis einer regelmäßigen Zahnpflege.

Nicht immer reicht diese Pflege aus, denn enge Zahnzwischenräume, Ecken oder Nischen bergen ein hohes Risiko für Ablagerungen, Speisereste, Bakterien und Karies und die meisten häuslichen Zahnputzmittel können diese schwierigen Stellen nicht erfassen. Hier können in der Folge sowohl Zähne als auch Zahnfleisch geschädigt werden und bedürfen einer besonderen Behandlung – der professionellen Zahnreinigung.

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein wesentlicher Bestandteil des Prophylaxe-Konzepts der Zahnarztpraxis von Dr. Grosch in Coburg, denn „Vorbeugen ist besser als heilen“. Generell hat die Prophylaxe einen hohen Stellenwert in der Praxis und die professionelle Zahnreinigung ist die intensivste Form der Zahnpflege – ein nachweislich wirksamer Schutz für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist die PZR auch aus ästhetischer Sicht sehr zu empfehlen, denn insbesondere durch Kaffee, Tee und Nikotin hervorgerufene Verfärbungen werden mit einer professionellen Zahnreinigung erfolgreich beseitigt.

> Durchführung einer professionellen Zahnreinigung

Vor der Behandlung werden erst einmal die Mundhygiene und der Zahnfleischzustand des Patienten detailliert beurteilt und eventuelle Zahnbeläge farbig sichtbar gemacht. Der Patient erhält eine Aufklärung über mögliche Ursachen von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Dann erfolgt die gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume mit professionellen Handinstrumenten und Ultraschallgeräten. Parallel werden auch alle weichen Beläge, der sogenannte Biofilm, entfernt. Ebenfalls gründlich gereinigt werden die schwer zu erreichenden Zahnzwischenräume, in denen Speisereste und Bakterien sitzen.

Nach der Reinigung erhalten die Zahnoberflächen eine Politur, die Zähne fühlen sich danach angenehm glatt an, und Beläge und Bakterien können sich nicht wieder so schnell auf den Zähnen festsetzen. Zusätzlich werden die Zähne noch mit einem speziellen Fluoridlack überzogen, der sie mehrere Wochen lang vor Säureangriffen aus Nahrungsmitteln und Karies schützt. Zum Abschluss der PZR erhält der Patient noch wertvolle Tipps zur richtigen Zahn- und Mundpflege und zur zahngesunden Ernährung.

> Wer? Und wie oft?

Wie häufig eine professionelle Zahnreinigung tatsächlich durchgeführt werden sollte, hängt vom ganz persönlichen Einzelfall ab. Zahnarzt Dr. Grosch empfiehlt aber diese mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Grundsätzlich ist die PZR für Patienten aller Altersklassen empfehlenswert. Die Zahnarztpraxis führt die Prophylaxe-Maßnahme z.B. auch schon bei Kindern ab 3 Jahren durch, da vorsorgeorientierte Eltern diese gern als Privatleistung für ihre Kinder nutzen.

Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass bei Patienten, die regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung nutzen, deutlich weniger Karies- und Parodontitisbehandlungen angezeigt sind. Übrigens empfiehlt sich die regelmäßige professionelle Zahnreinigung auch bei Zahnersatz und Implantaten.

Für weitere Informationen rund um die Themen „Prophylaxe“ und „Professionelle Zahnreinigung“ stehen von Dr. Grosch ebenfalls folgende Spezial-Seiten zur Verfügung:

https://www.prophylaxe-zahnarzt-coburg.de
https://www.zahnreinigung-pzr-coburg.de

> Der Prophylaxe-Tipp

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Ihren Kunden zumindest eine teilweise Kostenübernahme für die professionelle Zahnreinigung an. Patienten sind auf jeden Fall gut beraten, einmal bei ihrer Versicherung nachzufragen.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die vielfältigen Angebote der Professionellen Zahnreinigung (PZR) zum Anlass genommen und im April 2017 eine Umfrage bei den 113 gesetzlichen Krankenkassen gestartet. 36 Krankenkassen haben geantwortet. Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften der Krankenkassen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Die aktuellen Ergebnisse der KBZV-Umfrage können u.a. auf der Website der Zahnarztpraxis Doc Grosch eingesehen werden.

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind nur einige Schwerpunkte der Zahnarztpraxis von Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch
Zahnarzt Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
http://www.doc-grosch.de/

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Zahnärzte – rechtliche Möglichkeiten und Grenzen der Werbung

Zahnarztwerbung: Wettbewerbsrecht, Heilmittelwerberecht und Standesrecht – Die Grenzen des Heilmittelwerbegesetzes für Zahnärzte

Zahnärzte - rechtliche Möglichkeiten und Grenzen der Werbung

Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Fachautor – Zahnärzte – rechtliche Grenzen der Werbung

„…. ich gelobe feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen…. Die Erhaltung der Gesundheit … soll oberstes Gebot meines Handels sein“, so schreibt es die Bundeszahnärztekammer in einem Mustergelöbnis. Schön, dass die Zahnärzte sich ethisch korrekt verhalten wollen. Wie findet der so geschützte Patient den Weg in die Praxis zu der Arbeit des Zahnarztes? Der Zahnarzt muss die Aufgabe lösen, sich bekannt zu machen und bekannt zu bleiben. Wie geht das überein mit dem Selbstbild des Arztes?

Frühere Rechtslage – Werbeverbot Zahnarzt

Traditionell wacht über den Zahnarzt und seine Berufsausübung die Zahnärztekammer. Die Berufsordnung gibt dem Zahnarzt mit auf den Weg, dass die Werbung objektiv sein muss und informierend. Das gilt sowohl im Internet als auch bei Publikationen aller Art. Gerade das Bundesverfassungsgericht hat die Berufsfreiheit weit ausgelegt und den Grundsatz formuliert, dass Werbeeinschränkungen verhältnismäßig sein müssen und einen sachlichen Grund haben.

Das zahnärztliche Werbeverbot“ war mehr als 100 Jahre eine der tragenden Standespflichten. Ein dürres Schild an der Tür und an dem Tor und das war´s? Das gilt heute nicht mehr.

Werbegebot Zahnarzt

Heute muss der Zahnarzt um die Aufmerksamkeit kämpfen und das ist pädagogisch geboten und angezeigt. Solange nach Zahlen einer deutschen Versicherung ca. 18 Mio. Menschen in Deutschland niemals zum Zahnarzt gehen ist es notwendig, Aufmerksamkeit herzustellen. Im Großen und Ganzen herrscht Rechtsfrieden. Gerichts-Urteile sind selten. Die Zahnärztekammer muss wenig einschreiten. Alle halten sich an das Gebot: „Der Zahnarzt ist an eine Praxis gebunden (also kein fahrender Beruf so wie früher) und das Praxisschild muss ortsüblich sein.“

Grundsatz der Praxisdarstellung – Informativ und kreativ

Der Zahnarzt soll auf sich aufmerksam machen durch Hinweise der zahnärztlichen Qualifikationen, Zusatzqualifikationen oder besondere Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen. Zulässig sind auch Angaben über die in der Zahnarztpraxis durchgeführten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

Die Zahnärzte sollen und dürfen auf ihre besonderen Erfahrungen in einem bestimmten Behandlungsgebiet hinweisen. Zudem auf ihre berufliche Entwicklung, ihre Studienorte, besondere Studien- und Fortbildungsaufenthalte oder Publikationen.

Kreativität ist nicht verboten, sondern erwünscht. Die Darstellung im Internet oder auf anderen Wegen sollte sachlich, nicht unbedingt nüchtern oder langweilig sein. Aufmerksamkeit wird durch Kreativität, Authentizität und Witz in der Darstellung erreicht.

Informationskanäle des Zahnarztes

1.Neue Medien – Homepage – Veröffentlichungen

Niemand verbietet dem Zahnarzt auf die neuen Medien zu setzen. Der Zahnarzt kann bei Facebook aktiv sein, er darf alle Werbeträger bzw. Kommunikationsmittel einsetzen. Informationswerbung durch Zeitungsanzeigen ist möglich. Die Werbung auf einer Homepage, der vermutlich besten und wichtigsten Plattform zur Darstellung der Zahnarztpraxis, ist erwünscht. Möglich ist selbstverständlich die Darstellung durch eine Praxisbroschüre.

2.Königsweg Erwachsenenbildung – Praxisvorträge und Kurse

Zahnärzte dürfen auch Fach- Vorträge oder Kurse anbieten und hierauf in entsprechenden Zeitungsanzeigen hinweisen. Dabei ist den Zahnärzten das Niveau selbst überlassen, Hauptsache: fachlich kompetent.

3.Dritte machen „Werbung“ – Berichte und Fotos in Zeitung, Internet und Fernsehen

Selbstverständlich interessiert sich die Presse für Zahnheilkunde, deren Praxis und Fortschritt. Über diese Fakten und Einschätzungen sowie die behandelnden Zahnärzte darf und soll berichtet werden. Interviews oder Bilder aus der Praxis sind erlaubt. Bei der Abbildung müssen natürlich die Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitern beachtet werden.

Verbotene Werbung

Zahnarztwerbung hat seine Grenzen im Wettbewerbsrecht und Heilmittelwerberecht sowie Standesrecht.

1.Lügen verboten

Das Wettbewerbsrecht verbietet die Irreführung von Patienten. Man darf also nicht mit Schein-Tätigkeiten angeben, den Konkurrenten schlecht machen oder Dinge versprechen, die unmöglich sind. Unzulässig sind pauschale Werbeaussagen, die nicht objektiv zu prüfen sind.

2.Gewerbe: Zahnarzt darf nicht Werbung machen für andere

Zahnärzten ist es nach der Berufsordnung nicht gestattet, ihre zahnärztliche Berufsbezeichnung für gewerbliche Zwecke zu verwenden oder ihre Verwendung zu gewerblichen Zwecken zu gestatten. Es ist aber erlaubt sich in der Berufskleidung abbilden zu lassen.

3.Die Grenzen des Heilmittelwerbegesetzes

Während das Standesrecht und das Wettbewerbsrecht rechtliche Grenzen setzen, die relativ einfach zu überschauen sind, gibt das Verbot über die Werbung über Heilmittel schwierige Rechtsfragen auf. In diesem Bereich ist fachliche Hilfe gefragt, wenn über bestimmte Verfahren, Behandlungsweisen und/ oder Produkte berichtet werden soll. Falsche Heilversprechen, das ist der schlimmste Sündenfall.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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5. CP GABA Prophylaxe-Symposium

Theoretische Grundlagen, praktische Ansätze und intensive Fachgespräche

5. CP GABA Prophylaxe-Symposium

CP GABA Meet & Talk, Prophylaxe-Symposium, Düsseldorf (Bildquelle: CP GABA)

Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung von CP GABA zum 5. Prophylaxe-Symposium unter dem Motto „Verbindung von Wissenschaft, Praxis und Erfahrung“ nach Düsseldorf.

Unter der Leitung von Dr. Marianne Gräfin Schmettow, Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA, zeichnete sich die diesjährige Veranstaltung vor allem durch eine breite Themenvielfalt an praxisorientierten Fachvorträgen aus. Das Programm bot zudem umfangreiche Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung, kollegialem Austausch und Diskussion mit den Experten.

Alarmierend: MIH – weiter verbreitet als Karies

Der hochaktuellen Thematik der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) widmete sich Prof. Katrin Bekes, Universitätsklinik Wien. Sie nahm Prophylaxe- und Therapiestrategien unter die Lupe. Die Prävalenz bei 12-jährigen Kindern in Deutschland ist laut DMS V alarmierend: Mit 28,7 Prozent ist die Erkrankung inzwischen weiter verbreitet als Karies (18,7 Prozent) [1]. Eine besondere Herausforderung stellt die hohe Schmerzempfindlichkeit der betroffenen Zähne dar. Die Therapie der MIH richtet sich nach dem Schweregrad und der vorhandenen Schmerzsymptomatik. Neben zweimal täglich putzen mit fluoridierter Zahnpasta (z.B. elmex®Junior, ab 12 Jahre elmex® KARIESSCHUTZ PROFESSIONALTM) sollte wöchentlich ein fluoridhaltiges Gel zur Intensivfluoridierung (z.B. elmex® gelee) angewendet werden. Mehrmals im Jahr empfiehlt die Expertin einen hochkonzentrierten Fluoridlack (z.B. Duraphat® Fluoridlack). Bei Schmerzsymptomatik stellt die Behandlung mit der elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM Desensibilisierungspaste einen neuen Ansatz dar. Im Rahmen einer erst kürzlich veröffentlichten klinischen Studie führte die einmalige Applikation der Desensibilisierungspaste, verbunden mit der häuslichen Anwendung der elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM Zahnpasta, zur sofortigen Schmerzlinderung, die über acht Wochen anhielt [2].

„Vertrauen kann nur da entstehen, wo der Patient sich ernst genommen fühlt.“

Mit seinem Vortrag „An jedem Zahn hängt ein Mensch – Chancen einer kultursensiblen Zahnmedizin“ bot Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Aachen, einen spannenden Einblick in das Thema „Migrantenmedizin“. Migranten bilden rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland. In diesem Zusammenhang rückt auch ihre zahnmedizinische Versorgung in den Fokus. Prävalenzstudien zur Mundgesundheit belegen zudem eine besondere Gefährdung dieser Bevölkerungsgruppe. Groß beleuchtete detailliert die verschiedenen Einflussfaktoren, die bei Menschen mit Migrationshintergrund zu Defiziten in der Mundgesundheit bzw. im Mundgesundheitsverhalten führen können: migrationsspezifische, kulturspezifische, krankheitsspezifische sowie soziale Faktoren. Insbesondere den kulturellen und religiösen Barrieren dieser Menschen könne man am besten mit Offenheit und vorurteilsfreier Kommunikation begegnen, so Groß. Er ermutigte die Teilnehmer, bei Unsicherheit den Patienten einfach zu fragen. Damit wird einerseits Interesse signalisiert, andererseits werden mögliche Problem- oder Konfliktsituationen, die am häufigsten durch Stigmatisierung entstehen, vermieden.

Antibakterielle Wirkstoffe ergänzen die mechanische Mund- und Zahnzwischenraum-Hygiene

Prof. Dr. Nicole Arweiler, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, referierte über chemische Plaquekontrolle sowie den Beitrag der Mundspüllösungen in der häuslichen Mundhygiene. So gelte es nach wie vor als unbestritten, dass die Verwendung von Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta in Kombination mit Interdentalraumhygiene (Zahnseide, Interdentalraumbürstchen) die Basis der täglichen Prophylaxe-Bemühungen ist. Oftmals reicht das nicht aus. Dann kommen Mundspüllösungen mit geeigneten (antibakteriellen) Wirkstoffen zum Einsatz. Lösungen mit Konzentrationen zwischen 0,1 und 0,2 Prozent Chlorhexidin (z. B. meridol® med CHX 0,2% Mundspülung) werden für die Kurzzeitanwendung sowie als alleinige Maßnahme zur gezielten Keimreduktion in der Mundhöhle empfohlen. Für eine dauerhafte Unterstützung der mechanischen Mundhygiene sind Produkte mit „Plaque-reduzierender“ Wirkung geeignet. Hier zählt zu den wirksamen Substanzen vor allem die sehr gut untersuchte Wirkstoffkombination aus Aminfluorid und Zinn-Ionen, die in meridol®-Produkten enthalten ist.

Prävention zahlt sich aus, aber es bleibt viel zu tun

Inspiriert von der jüngst veröffentlichten Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) rundeten zwei Vorträge zur aktuellen Karies- bzw. Parodontitis-Prävalenz in Deutschland die Veranstaltung ab. PD Dr. Dirk Ziebolz, MSc., Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie Universität Leipzig, nahm die erhobenen Daten zur Kariesprävalenz genauer unter die Lupe. Er stellte fest, dass die Karieslast in allen Altersgruppen und über alle sozialen Schichten hinweg gesenkt werden konnte. Sein Resümee: Die Prophylaxe-Systeme funktionieren, aber eine komplette Kariesfreiheit wird es nicht geben. Trotzdem ist es wichtig, auf diesem hohen Niveau weiter zu machen. Vor allem bei den Karies-Risikogruppen ist das Ziel noch lange nicht erreicht.

Etwas verhaltener fiel das Fazit von Prof. Dr. Dr. Thomas Hoffmann, Universitätsklinikum der TU Dresden, aus: Zwar nehme die Zahl der Menschen mit Parodontalerkrankungen ab, allerdings sei davon auszugehen, dass die Prävalenz aufgrund der Art der Befunderhebung an Indexzähnen im Gegensatz zur Untersuchung aller Zähne deutlich unterschätzt wird. Darüber hinaus sei infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Erkrankungshäufigkeit im höheren Lebensalter für die Zukunft mit einem steigenden parodontalen Behandlungsbedarf zu rechnen. Laut Hoffmann bedarf es deshalb einer individualisierten Zahnmedizin sowie einer besseren parodontologischen Ausbildung an den deutschen Universitäten unter Berücksichtigung der „Alterszahnheilkunde“.

Meet & Talk: fachlicher Erfahrungsaustausch in kleiner Runde

Auch in diesem Jahr fanden die dialogbasierten Formate großen Anklang. Neben der bewährten TED-Abstimmung bot das neue Meet-&-Talk-Format die Gelegenheit, an insgesamt vier interaktiven Stationen in direkten Kontakt zu den Experten zu treten und konkrete Fragen zu den jeweiligen Themen zu diskutieren. Insgesamt wurden vier Themenblöcke angeboten: „Abbau von Berührungsängsten bei Menschen mit Behinderung“, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Zahnärztin Heide Klatt, beide Universität Jena; „Produkt-, Indikations- und patientengerechte Anwendung bei der Intensivfluoridierung“, PD Dirk Ziebolz, Dentalhygienikerin Sabrina Dogan;
„Dentale Erosionen“ Dr. Philipp Kanzow, MBA, Universitätsmedizin Göttingen sowie „MIH-Patienten“, Prof. Dr. Katrin Bekes, Prophylaxe-Assistentin Susanne Kugler.

Die rege Teilnahme am fachlichen Austausch und der Abschluss-Diskussion mit den Experten unterstrich die Aktualität und praxisbezogene Relevanz der diesjährigen Themenauswahl.

Quellen:
[1] Jordan A, Micheelis W: Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie DMS V. Köln, 2016.
[2] Bekes K, Heinzelmann K, Lettner S, et al.: Efficacy of desensitizing products containing 8% arginine and calcium carbonate for hypersensitivity relief in MIH-affected molars: an 8-week clinical study. Clin Oral Invest (2016). doi:10.1007/s00784-016-2024-8

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Berlin: Kinderzahnheilkunde – einfühlsam und altersgerecht

Vorsorge schon für die Kleinsten, damit Kinder ohne Angst zum Zahnarzt gehen

Berlin: Kinderzahnheilkunde - einfühlsam und altersgerecht

Ohne Angst zum Zahnarzt: Mit der richtigen Pflege der Milchzähne, zahngesunder Ernährung, Früherkennungsuntersuchungen und individueller Prophylaxe wird der Grundstein gelegt für lebenslang gesunde Zähne. Wer schon als kleines Kind erfährt, dass es in der Zahnarztpraxis nichts zu befürchten hat und frühzeitig ein Bewusstsein für die eigene Mundgesundheit entwickelt, hat gute Chancen, Zahnschmerzen und Bohrer gar nicht erst kennenzulernen. In der Kinderzahnheilkunde geht es darum, Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen so einfühlsam wie möglich auf das jeweilige Alter und die Fähigkeiten abzustimmen.

> Gesunde Milchzähne sind wichtig für die Sprachentwicklung

Meistens ist es ein großes Ereignis, wenn der erste Zahn beim Baby durchbricht. Von diesem Zeitpunkt an sollte auch schon die Zahnpflege beginnen. Denn Milchzähne fallen zwar wieder aus, erfüllen aber wichtige Aufgaben beim Beißen, Kauen und Sprechen lernen. Probleme mit der Aussprache oder Lispeln können mit der Zahnstellung zusammenhängen. Zugleich sind Milchzähne Platzhalter für die bleibenden Zähne. Wenn ein Milchzahn frühzeitig verloren geht, besteht die Gefahr, dass die Nachbarzähne sich verschieben und in die Lücke wandern. Schiefe Zähne sind die Folge.

Der weiche Zahnschmelz ist besonders anfällig für Karies, so dass Eltern das Zähneputzen von Anfang an ernst nehmen sollten. Bei der FU1, der ersten Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis, die etwa mit zweieinhalb Jahren stattfinden sollte, wird mit spielerischen Maßnahmen überprüft, ob alle Milchzähne da sind und ob sie gesund sind – eine wichtige Voraussetzung, damit sich das nachfolgende Gebiss optimal entwickeln kann. Bis zum sechsten Lebensjahr sind dann noch zwei weitere Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. In der Zahnputzschule lernen schon die Kleinsten mit Spiel und Spaß, wie sie mit der Zahnbürste richtig umgehen, was den Zähnen gut tut und wie sie durch gesunde Ernährung Zahnschäden vermeiden können.

Besonders wichtig ist die Kariesfrüherkennung bei Kindern. Wenn die Milchzähne an Karies erkranken, kann diese über die Wurzel auf die nachfolgenden Zähne übergreifen und diese noch vor dem Durchbruch schädigen. Karies kann übrigens auch von Mutter oder Vater auf das Kind übertragen werden, z.B. kann eine Ansteckung erfolgen, wenn der Schnuller abgeleckt wird oder der Brei vorgekostet wird. Umso wichtiger ist auch die Mundgesundheit der Eltern. Was Mütter schon in der Schwangerschaft tun können, erfahren sie in der Patienten-Info der Praxis-Website.

> Schmerzfreie Kariesdiagnose mit dem Laser

Durch Früherkennungsuntersuchungen und schmerzfreie Diagnoseverfahren können Zahnschäden und Auffälligkeiten erkannt und behandelt werden, ohne dass erst größere Probleme entstehen. In der Zahnarztpraxis von Dr. Gerd Bade ermöglicht ein Softlaser, selbst kleinste Kariesdefekte im Frühstadium aufzufinden – bevor sie für das Auge sichtbar werden und oft bevor sich Zahnschmerzen bemerkbar machen. Auch mit einer digitalen Röntgenkamera können erste Anzeichen von Zahnschäden in vergrößerter Darstellung am Bildschirm diagnostiziert werden. So kann frühzeitig eine schonende Behandlung erfolgen, manchmal ganz ohne Bohrer.

> Kinderzähne ganz gezielt schützen

Die Kauflächen der Backenzähne sind bei Kindern besondere Schwachstellen. In den feinen Rillen und Vertiefungen, den sogenannten Fissuren, haben Kariesbakterien leichtes Spiel, zumal die Stellen mit der Zahnbürste nur schwer zu erreichen sind. Um Karies zu verhindern, kann eine Versiegelung aufgetragen werden. Ein dünner Kunststofffilm schützt die Zahnoberfläche und reduziert das Kariesrisiko um bis zu 90 Prozent. Die Behandlung ist vollkommen schmerzfrei und sollte in regelmäßigen Abständen überprüft und erneuert werden. Dr. Gerd Bade empfiehlt die Fissurenversiegelung auch für die Milchzähne, damit diese ihre Aufgabe als Platzhalter so gut wie möglich erfüllen können.

Auch mit Fluorid können Kinderzähne wirksam geschützt werden. „Fluoride härten den weichen Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe und Karies. Im Allgemeinen reicht der Gehalt in der Nahrung nicht aus und deshalb sollte Fluorid in Form von Tabletten und mit fluoridierter Zahnpasta ergänzt werden. Bei Bedarf kann auch eine Behandlung mit Fluoridlack sinnvoll sein“, erklärt Zahnarzt Dr. Bade. In seiner TruDent®-zertifizierten Zahnarztpraxis berät er Eltern bei Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen über geeignete Maßnahmen, damit Kinder Zahnschmerzen möglichst gar nicht erst kennenlernen müssen.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-hohenschoenhausen.de oder anrufen Tel. 030 98 69 46 69

Die Zahngesundheit liegt der Zahnarztpraxis Dr. Gerd Bade besonders am Herzen. Um diese zu erhalten bietet der Zahnarzt in Berlin-Hohenschönhausen zeitgemäße Zahnheilkunde, in der wirkungsvoller Prophylaxe und dem Erhalt der natürlichen Zähne besondere Beachtung geschenkt wird. Dabei stehen Funktionalität, Langlebigkeit und ästhetische Gesichtspunkte stets im Vordergrund der zahnärztlichen Tätigkeit. Die Praxis Dr. Bade, die in diesen Tagen ihr 25-jähriges Praxisjubiläum feiert, ist mit dem TruDent®-Qualitätssiegel für zertifizierte Zahnarztqualität ausgezeichnet.

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Mehr Spaß beim Zahnarzt mit Zooby

Mehr Spaß beim Zahnarzt mit Zooby

Prophywinkelstücke mit Tiermotiven (Bildquelle: Zooby)

Heidelberg, 6. Juli 2017 – Für die professionelle Zahnreinigung bei Kindern gibt es die Marke Zooby. Die bunten Prophylaxeprodukte sind dekoriert mit Motiven von A wie Alligator bis Z wie Zebra. Junge Patienten können sich einen tierischen Freund aussuchen, der sie durch die Behandlung begleitet. Dies erhöht die Akzeptanz der Maßnahme und ebnet den Weg zur optimalen Mundhygiene.

Je nach Stimmungslage kommen hochwertige Prophywinkelstücke im Tiger-, Flamingo- oder Schildkrötendesign zum Einsatz, darüber hinaus stehen zahlreiche Polierpasten in beliebten Geschmacksrichtungen zur Wahl. Adhäsive Inhaltsstoffe reduzieren Spritzer während der schonenden Beseitigung von Verfärbungen. Bei der professionellen Zahnreinigung werden außerdem Beläge entfernt sowie die Zahnoberflächen und -zwischenräume gründlich gereinigt. Dadurch wird das Kariesrisiko minimiert und Folgeerkrankungen werden vermieden. Bei Bedarf sorgen eine Fluoridierung und die Fissurenversiegelung für effektiven Langzeitschutz. Darüber hinaus wird die richtige Zahnputztechnik erklärt und geübt.

Mit den farbenfrohen Produkten von Zooby werden Kinder von Anfang an in alle Vorgänge spielerisch einbezogen und erleben eine angstfreie Therapie in entspannter Atmosphäre. Dies schafft eine positive Grundlage für weitere Besuche in der Praxis und eine Vertrauensbasis, von der sie ein Leben lang profitieren.

Über Young Innovations

Young Innovations ist ein führender Entwickler, Hersteller und Händler von hochwertigen Dentalprodukten. Das amerikanische Unternehmen hat seinen Sitz in Chicago, die europäische Zentrale befindet sich im deutschen Heidelberg. Weitere Standorte sind in Kalifornien, Missouri, Wisconsin, Indiana, Illinois und Irland. Das Unternehmen wurde im Jahr 1900 gegründet und befindet sich seit 2013 im Besitz von Linden Capital Partners.

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