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Höheres Übergewichtsrisiko durch Schlafmangel

Medienkonsum im Bett macht Kinder tagsüber müde

sup.- Wenn Kinder einen Großteil des Tages weitgehend bewegungslos vor dem PC oder dem Fernseher verbringen, steigt die Neigung zu Übergewicht oder sogar zu Adipositas. Dieses Risiko hat mittlerweile eine zusätzliche nächtliche Komponente. Weil heute in zahlreichen Kinderzimmern jederzeit Smartphone, Tablet oder Spielkonsole verfügbar sind, ist die Nutzung von Bildschirmmedien mit der Bettruhe längst nicht beendet. Die Folge: unausgeschlafene Schüler, die sich im Unterricht kaum noch konzentrieren können. Und was vielen Eltern nicht bewusst ist: Es gibt einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht, weil eine zu kurze Schlafdauer den Stoffwechsel beeinträchtigt. Außerdem führt die Übermüdung am nächsten Tag wiederum zu geringen körperlichen Aktivitäten. Eine fatale Kettenreaktion, die mittlerweile einen erheblichen Anteil an der mangelnden Fitness vieler Kinder und Jugendlicher haben dürfte. Wie Kinder sich tagsüber auspowern können, um abends ein natürliches Ruhebedürfnis zu empfinden, verraten Online-Portale wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig

Viel Bewegung in der Kindheit als beste Vorbeugung

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig

Foto: stock.adobe.com / jackfrog (No. 6114)

sup.- Das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern – klingt zunächst kompliziert, ist aber ein allgemein anwendbares Rechenverfahren zur Aufdeckung von Gewichtsproblemen. Der so genannte Body-Mass-Index (BMI), der auf diese Weise ermittelt wird, sagt natürlich nichts über die jeweilige Verteilung des Körperfetts aus. Aber er dient nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zumindest als Anhaltspunkt, ob das Körpergewicht eher gering, normal oder hoch ist. Und die Antwort auf diese Fragestellung fällt für viele Deutsche nicht besonders vorteilhaft aus: 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig, haben also einen BMI von 25 und darüber. Immerhin 16 Prozent beträgt der Anteil der Bevölkerung ab 18 Jahren mit BMI-Werten ab 30. Hier beginnt in der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Definition für adipöse, also stark übergewichtige Menschen.

Bei Kindern ist der Body-Mass-Index laut BZgA wenig aussagekräftig, weil sich die Körperzusammensetzung während des Wachstums immer wieder verändert. Aber trotzdem ist davon auszugehen, dass das Übergewicht vieler Erwachsener seinen Ursprung schon in jungen Lebensjahren hat. Hier werden nämlich die Weichen gestellt, ob ein wenig bewegungsfreudiger Lebensstil die künftigen Gewichtsprobleme begünstigt. Leider sehen zahlreiche Eltern keinen Handlungsbedarf, selbst wenn ihr Kind die Freizeit überwiegend sitzend vor dem PC oder der Spielkonsole verbringt. Aber Fakt ist: Nur noch eine Minderheit der Kinder und Jugendlichen kommt auf die von der WHO empfohlene tägliche Bewegungsdauer von mindestens 60 Minuten. Dabei zeigen die aktuell alarmierenden BMI-Werte der Erwachsenen, dass die Förderung eines vitalen Lebensstils gar nicht früh genug beginnen kann. Ihrer Vorbildfunktion sollten sich Eltern deshalb stets bewusst sein. Darauf zu setzen, dass sich die überzähligen Pfunde schon irgendwie „auswachsen“, kann bei den Kindern zu lebenslangen Gesundheitsproblemen führen. Tipps, wie sich viel Bewegung und altersgerechte körperliche Aktivitäten gut in den Familienalltag integrieren lassen, bieten Online-Ratgeberportale wie z. B. www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Kürzere Sitzzeiten, mehr Bewegung

Empfehlungen für Kinder und Jugendliche

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Foto: stock.adobe.com / BONNINSTUDIO/Stocksy (No. 6110)

sup.- Wer sitzt, ist körperlich nicht aktiv. Das ist das Fatale an der bevorzugten Freizeitbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Sie verbringen Stunden vor dem PC oder der Spielkonsole, wobei außer den Fingern meist nicht viel bewegt wird. Mediziner und Pädagogen sind alarmiert: „Die Rolle der körperlichen Aktivität und der Reduktion sitzender Tätigkeiten für eine gesunde körperliche, psychosoziale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unbestritten“, heißt es in den „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Deshalb enthalten diese Empfehlungen nicht nur nach Altersstufen gestaffelte Mindestwerte für die tägliche Bewegungsdauer, sondern auch Angaben zu den jeweils maximalen Sitzzeiten vor Bildschirmmedien.

Ganz klar bei null liegt die empfohlene Dauer dieser Mediennutzung für Säuglinge und Kleinkinder. Sie sollten darüber hinaus in ihrem natürlichen Bewegungsdrang möglichst überhaupt nicht gehindert werden. Auch im Kindergartenalter von vier bis sechs Jahren lautet die Parole zu Sitzzeiten: so wenig wie möglich, maximal 30 Minuten am Tag. Die Bewegungszeit sollte dagegen auf drei Stunden kommen. Für Grundschulkinder lautet die BZgA-Empfehlung: maximal eine Stunde sitzend vor Bildschirmmedien, aber mindestens 90 Minuten Bewegung in moderater bis hoher Intensität. Diese Bewegungsdauer gilt auch für Jugendliche ab zwölf Jahren, bei denen PC, Tablet und Co. nach spätestens zwei Stunden ausgeschaltet werden sollten.

Leider zeigen aktuelle Studien, dass das Freizeitverhalten der nachwachsenden Generation in Deutschland von diesen Empfehlungen weit entfernt ist. Daraus ergibt sich die wichtige Aufgabe für Erzieher, Lehrer und vor allem für Eltern, auf die praktische Umsetzung im Alltag zu achten. Wertvolle Tipps, wie dies gelingen kann, gibt es auf anerkannten Ratgeber-Portalen wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de Eltern, die sich hier Infos und Anregungen holen, unterstützen wesentlich mehr als nur die Fitness oder die schlanke Figur ihres Nachwuchses: „Man geht davon aus, dass Bewegung und Sport einen protektiven Effekt auf Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus sowie degenerative Erkrankungen bis hin zu Tumoren besitzen“, so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Gleichzeitig haben körperliche Aktivität und der Ausbau motorischer Fähigkeiten positive Effekte auf die Funktion des menschlichen Gehirns.“

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Adipositas bei Kindern rechtzeitig vermeiden!

Die ersten Lebensjahre sind oft entscheidend

sup.- Der Grundstein für Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, wird oft schon vor der Einschulung gelegt. Eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin hat jetzt festgestellt, dass 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht auch später als Schulkinder nicht mehr auf ein Normalgewicht kommen. Angesichts dieser Ergebnisse warnen die Mediziner vor Gesundheitsrisiken, die bereits bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu Folgeerkrankungen führen können. Eltern sollten sich deshalb nicht dem Trugschluss hingeben, das Gewicht ihres Kindes würde sich im Laufe der Zeit schon von alleine regulieren. Sie sollten auf überzählige Pfunde vielmehr mit verstärkter Motivation zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil reagieren und diesen möglichst auch vorleben. Eine Hauptursache für Übergewicht sind nämlich die vorwiegend sitzenden Beschäftigungen vieler Kinder. Zahlreiche Ideen, wie sich körperliche Aktivitäten in den Familienalltag integrieren lassen, finden sich z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Schlechte Noten für die Sportlichkeit von Kindern

Deutschland mit Defiziten beim Bewegungszeugnis

sup.- Wie sportlich sind Kinder im weltweiten Vergleich? Darauf gibt es seit einigen Jahren aufschlussreiche Antworten. Die Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global International“ vergibt ein regelmäßiges Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Bewertet werden die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen sowie z. B. Ausstattung und Umfang von Sportangeboten in der Schule oder auf Spielplätzen. Auch das Vorbildverhalten der Eltern spielt eine Rolle. Leider schneidet Deutschland bei dieser Zeugnisvergabe nicht besonders gut ab: Nur 20 Prozent der Kinder erreichen hierzulande die eine Stunde körperlicher Aktivität, die die Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer empfiehlt. Wesentlich mehr Zeit wird sitzend vor dem Computer oder anderen Bildschirmmedien verbracht. Ein Bewegungsverhalten, das nicht selten zu Übergewicht oder Adipositas führt. Mediziner sehen deshalb auch die Eltern in der Pflicht: Wer seinen Kindern praktische und jederzeit umsetzbare Bewegungsangebote im Alltag machen möchte, findet dafür Anregungen z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Schlafmangel bei Kindern begünstigt Übergewicht

Wer sich nicht bewegt, hat abends Einschlafprobleme

Schlafmangel bei Kindern begünstigt Übergewicht

Foto: stock.adobe.com / Ermolaev Alexandr (No. 6102)

sup.- „Zeit zum Schlafen! Zähne putzen und ab ins Bett, morgen geht“s wieder früh raus!“ Die abendliche Verkündung der Nachtruhe in Familien mit Schulkindern bedeutete früher für den Nachwuchs auch das Ende der Bildschirmzeiten. Der tägliche Fernsehkonsum der Kinder konnte so zumindest zu nächtlicher Stunde begrenzt werden. Das ist heute anders: Auch wenn viele Grundschüler noch kein TV-Gerät in ihrem Zimmer haben, verfügen sie doch häufig bereits über ein Smartphone oder ein Tablet, einen eigenen PC oder über eine Spielkonsole mit Internetzugang. Und so manche Eltern haben keine Ahnung, wie lange diese Bildschirmmedien dann nachts noch im Einsatz sind. Kein Wunder, dass immer mehr Lehrer über unausgeschlafene und unkonzentrierte Schüler klagen, die dem Unterricht vor Müdigkeit kaum folgen können.

Defizite bei den schulischen Leistungen sind aber nicht das einzige Problem, das durch die unzureichende Nachtruhe ausgelöst wird. Eine britische Metaanalyse der University of Warwick, für die 42 Einzelstudien mit Kindern und Jugendlichen ausgewertet wurden, bestätigt den Zusammenhang von Schlafmangel und Übergewicht. Die Schlafdauer hat einen enormen Einfluss auf den Stoffwechsel des Körpers, erläutern die britischen Mediziner ihre Studienergebnisse. Außerdem neigen übermüdete Kinder dazu, sich tagsüber viel zu wenig zu bewegen. Und hier beginnt der Teufelskreis: Denn Bewegungsmuffel, die sich während des ganzen Tages nie richtig austoben, haben abends wiederum Schwierigkeiten mit dem Einschlafen.

Eltern sollten deshalb nicht nur einen wachsamen Blick auf den Medienkonsum ihrer Kinder werfen, sondern vor allem auf einen bewegungsfreudigen Lebensstil und gleichzeitig auf eine altersgerechte Schlafdauer achten. Das Schlafbedürfnis ist zwar individuell unterschiedlich, aber als allgemeine Orientierungswerte nennt das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) eine Dauer von 11,5 Stunden bei Fünf- und Sechsjährigen, elf Stunden gelten für Sieben- bis Neunjährige sowie 10,5 Stunden für die Zehn- und Elfjährigen. Danach reduziert sich der durchschnittliche Schlafbedarf auf zehn Stunden bei den Zwölf- und 13-Jährigen, während die 14- bis 16-Jährigen mit neun Stunden auskommen. Wie sich bewegungsfreudige Unternehmungen und sportliche Aktivitäten so in den Familienalltag integrieren lassen, dass die Kids abends möglichst ausgepowert sind und ein natürliches Ruhebedürfnis haben, dazu gibt es praktische Tipps auf Ratgeberportalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Bewegungseinheiten im Schulunterricht

Zappeln und Springen hilft beim Lernen

sup.- Früher streng verboten, heute aus gutem Grund erwünscht: Sportliche Aktivitäten im Klassenzimmer unterbrechen derzeit zumindest an einigen Schulen im Raum Hannover regelmäßig den Unterricht. Hintergrund ist eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dabei wird die Wirkung untersucht, die das gemeinsame Ausleben des Bewegungsdrangs durch einige Minuten Zappeln, Springen und Hüpfen auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Schüler hat. „Diese kleinen Bewegungseinheiten im Unterricht zielen darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und ein besseres Lernklima zu schaffen“, erläutern die Sportmediziner der MHH. Regelmäßige körperliche Aktivitäten von Kindern schützen vor Übergewicht und gelten als wichtige Präventionsmaßnahme gegenüber Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Praktische Anregungen, wie Eltern einen bewegungsintensiven Lebensstil auch im außerschulischen Bereich fördern können, bieten beispielsweise die Ratgeber-Portale www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten!

Grundstein für Adipositas wird früh gelegt

Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten!

Foto: Oksana Kuzmina / stock.adobe.com (No. 6094)

sup.- Ob ein Kind später einmal zu Übergewicht oder Adipositas neigen wird, das entscheidet sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Der Grundstein für Adipositas, also ein krankhaftes Übergewicht, wird in vielen Fällen bereits vor der Einschulung gelegt. Dies haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin jetzt in einer Studie festgestellt. Bei mehr als 51.000 Kindern wurde dafür der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren analysiert. 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht, so eines der Auswertungsergebnisse, kehren auch als Jugendliche nicht wieder zu einem Normalgewicht zurück. Selbstverständlich war nicht jeder übergewichtige Erwachsene auch ein übergewichtiges Kind, wie die Leipziger Wissenschaftler betonen. „Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen – mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter“, sagt die Studienleiterin Prof. Antje Körner vom Center for Pediatric Research Leipzig (CPL).

Die Erwartung vieler Eltern, die überzähligen Pfunde ihres pausbäckigen Nachwuchses würden sich im Laufe der Jahre schon von alleine verflüchtigen, erweisen sich nach diesen Erkenntnissen meist als Trugschluss. Es ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil der elterlichen Verantwortung, diese Gesundheitsgefährdung nicht zu ignorieren. „Wachstum und Gewicht müssen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern schon früh genau beobachtet werden, um Kinder mit erhöhtem Risiko zu erkennen“, erklärt Prof. Körner. Als maßgebliche Vorsorgemaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern gelten eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Denn der vorwiegend sitzende Lebensstil vieler Kids, die mehr Zeit vor Bildschirmmedien als an der frischen Luft verbringen, sorgt zunehmend für eine negative Beeinflussung der Gewichtsentwicklung. Eltern, die ihre Kinder zu mehr körperlichen Aktivitäten motivieren möchten, finden dazu beispielsweise praktische Anregungen auf Internet-Portalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Im Schulunterricht darf gezappelt werden

Bewegungseinheiten fördern die Fitness

Im Schulunterricht darf gezappelt werden

Foto: Christian Schwier / stock.adobe.com (No. 6091)

sup.- Daran erinnern sich viele ehemalige Schüler gerne: In der Fünf-Minuten-Pause wurde das Klassenzimmer mal eben zum Bolzplatz umfunktioniert und leidenschaftlich mit einem Papierbällchen gekickt. Vor der Tür musste jemand aufpassen, ob der Lehrer naht. Denn der durfte von der spontanen Sport-Aktion natürlich nichts mitbekommen. Derzeit machen rund 300 Schulkinder der zweiten und fünften Klasse im Raum Hannover ganz andere Erfahrungen: Mehrmals täglich werden sie während der Schulstunden von den Lehrern ermuntert, aufzustehen und ihren Bewegungsdrang auszuleben. Dann wird gemeinsam gezappelt, gesprungen und gehüpft, bis sich nach ein paar Minuten alle wieder dem Unterricht widmen. Der Hintergrund dieser Extraportion Sport ist eine Initiative der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). In einer mehrjährigen Studie wird untersucht, welchen Effekt das „unterrichtsbegleitende Interventionsprogramm“ auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Schüler hat.

„Diese kleinen Bewegungseinheiten im Unterricht zielen darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und ein besseres Lernklima zu schaffen“, erklärt Prof. Uwe Tegtbur, Direktor des MHH-Instituts für Sportmedizin. Vor allem aber dient die „Mobilmachung“ der Fitness sowie der Gesundheitsvorsorge. Sowohl Ausdauer und Koordinationsfähigkeit als auch Schnelligkeit und Kraft der Kinder haben sich nach ersten Auswertungen schon deutlich verbessert. „Auch zeichnen sich Hinweise ab, dass aktive Kinder weniger Bauchfett ansetzen“, so eine weitere Erkenntnis der Sportmediziner. Damit ist die Bewegung im Klassenraum eine frühe Präventionsmaßnahme gegenüber Risikofaktoren, die z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Natürlich sollte ein bewegungsintensiver Lebensstil auch außerhalb der Schule von den Eltern gefördert werden. Praktische Tipps, wie sich körperliche Aktivitäten leicht in den Alltag integrieren lassen, bieten z. B. Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Inaktiver Lebensstil von Kindern und Jugendlichen

Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Foto: stock.adobe.com / Robert Kneschke (No. 6086)

sup.- Zeugnisnoten für sportliche Leistungen: So etwas erhalten nicht nur Schüler, sondern auch ganze Nationen. Seit 2014 vergibt die internationale Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global Alliance“ ein Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Dafür werden in den Ländern die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ebenso untersucht wie beispielsweise die Dauer ihrer sitzenden Beschäftigungen oder die Art, wie der Schulweg zurückgelegt wird. Auch das Vorbildverhalten der Eltern, die Ausstattung der Gemeinden mit Spielplätzen, Parks und Radwegen sowie die schulischen Sportangebote werden unter die Lupe genommen. Deutschland, das in diesem Jahr erstmals an der globalen Zeugnisvergabe teilgenommen hat, zählt mit seiner Benotung leider nicht zu den Klassenbesten. Im Gegenteil: Hierzulande kommen nur rund 20 Prozent der Kinder auf die eine Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer empfohlen wird. Stattdessen verbringen 80 Prozent mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher, Computer oder Smartphone. Damit sind die deutschen Kids im Vergleich zu ihren Altersgenossen in vielen anderen Ländern wahre Bewegungsmuffel.

„Dreimal nur knapp besser als mangelhaft – Deutschland ist versetzungsgefährdet“, so fasst Prof. Yolanda Demetriou von der Technischen Universität München, die die Untersuchungen in Deutschland geleitet hat, die alarmierende Benotung zusammen. Angesichts der Studienergebnisse warnt die Sport- und Gesundheitspädagogin vor den Folgen der körperlichen Inaktivität: „Wer sich als Kind zu wenig bewegt, bei dem besteht ein hohes Risiko, dass er dies auch als Erwachsener tut. Das wiederum begünstigt die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Herzinfarkt oder Schlaganfall.“ Um das Bewegungs- und Sitzverhalten, das sich in den schlechten Noten für Deutschland widerspiegelt, wirksam zu verändern, müssen nicht nur die Rahmenbedingungen gegeben sein. Denn was das Potenzial durch organisierte Sportvereine, Sportstätten und den Schulsport anbelangt, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich sogar gut ab. Was aber offensichtlich vielen Kindern und Jugendlichen fehlt, sind praktische, jederzeit umsetzbare Bewegungsangebote im Alltag. Hier sind Lehrer, Erzieher und vor allem die Eltern gefordert. Online-Ratgeber wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de bieten dabei Hilfestellung sowie wertvolle Anregungen für einen aktiven Lebensstil.

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