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Kampagne „Flas(c)hback“: Wikinger Reisen kämpft gegen Plastikmüll

Mehrweg statt „Meer weg“: Aktion bezieht Kunden und Partner vor Ort mit ein

Kampagne "Flas(c)hback": Wikinger Reisen kämpft gegen Plastikmüll

Mit der Kampagne „Flas(c)hback“ kämpft Wikinger Reisen gegen Plastikmüll

Hagen – 24. Juli 2018. Mit der Kampagne „Flas(c)hback“ geht Wikinger Reisen künftig noch stärker gegen Plastikmüll vor. „Flas(c)hback“ steht für das Thema Mehrweg: von der Plastikflasche über Kosmetikbehältnisse bis zur Einkaufstüte. Und gleichzeitig für die „Rückblende“ – das Zurückerinnern an ein intakteres ökologisches System. „Wanderer sind Naturfans und diesem Thema entsprechend nahe“, unterstreicht der Veranstalter. Die cross-mediale Aktion ist ein weiterer Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des WWF-Partners.

Neu 2019: „Plastikfreie Reise“ auf dem Darß
Auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern bietet der Aktivspezialist 2019 erstmals eine „plastikfreie Reise“ in Zusammenarbeit mit dem WWF an. Die kleinen Gruppen wohnen im Biohotel Gingko Mare – dort sind, auch im Bad, keine Einweg- oder Plastikverpackungen im Einsatz. Das Trinkwasser kommt aus der Wasser-veredelungsanlage, die rund um die Uhr zur Verfügung steht. Tee gibt es ebenfalls kostenlos, auch für die Trinkflasche. Wikinger-Reiseleiterin Annett Storm vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft achtet zudem darauf, dass Gäste während der Wanderungen und Radtouren keine Einwegflaschen und -tüten nutzen.

Südafrika: 200.000 Plastikflaschen pro Jahr weniger
Auch weltweit trägt der Kampf gegen Plastikmüll bereits Früchte. Im südlichen Afrika hat die nachhaltig orientierte Wikinger-Agentur gerade alle Fahrzeuge mit Trinkwasserspendern ausgerüstet. Und ausgerechnet, dass allein durch diese Aktion rund 200.000 Plastikflaschen pro Jahr wegfallen.

Wiederverwendbare Teller und Becher
Ähnlich ist es in Chile – hier bekommen die kleinen Reisegruppen ihr Trinkwasser aus qualitätsgeprüften Brunnen. In Costa Rica, Ecuador und anderen Destinationen besorgen Reiseleiter Wasserkanister, aus denen Urlauber ihre Flaschen füllen können. Bei Picknicks kommen nur wiederverwendbare Teller und Becher auf den Tisch.

„Trash Heroes“ und Einkaufstaschen gegen Plastiktütenflut
In Thailand unterstützt der Wikinger-Partner die international agierenden „Trash Heroes“, die Kunststoffmüll einsammeln. Künftig wird es zudem für jeden Reisegast Einkaufstaschen geben, um die Plastiktütenflut, die man in Thailand normalerweise erhält, einzudämmen. Das spart pro Gast rund sieben Plastiktüten pro Tag – pro Jahr sind das mehr als 60.000. Auch in anderen Zielgebieten kommen verstärkt Mehrwegtaschen, teilweise aus wiederverwertbarem PET, zum Einsatz.

„Immer mehr Reisen sollen „plastikfrei“ werden“
„,Meer weg oder Mehrweg“ – für viele Naturfans ist die Antwort klar,“ so Christian Schröder, Nachhaltigkeitsbeauftragter des Unternehmens. „Rund 50 Prozent unserer Urlauber nutzen schon wiederverwertbare Behältnisse. Unser Ziel ist, dass auch die andere Hälfte darauf umstellt und alle Reisen „plastikfrei“ werden.“

„Grün reisen“ – Bewusstsein flächendeckend stärken
Wikinger Reisen setzt die Motive der „Flas(c)hback“-Kampagne künftig in der direkten Kommunikation mit Kunden, Partnern vor Ort und Hotels ein. Die Aufforderung soll fester Bestandteil der Reiseinformationen zum Thema „Grün reisen“ werden. „Mit dem Projekt wollen wir nicht nur unsere eigenen Gäste erreichen. Sondern darüber hinaus das Bewusstsein für das Thema Mehrweg flächendeckend stärken“, unterstreicht Schröder. Auch am Unternehmensstandort in Hagen heißt die Devise „Flas(c)hback“: Der Wander- und Aktivspezialist schafft für den Innendienst rund 150 nachfüllbare Glasflaschen für den Schreibtisch an, in den Teeküchen stehen Wassersprudler.
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Reisetermin und -preis 2019
Geführte Reise
Darß: Besondere Blickwinkel – 8 Tage ab 916 Euro, Juni u. September, min. 8 max. 12 Teiln.

Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Sparda-Bank Nürnberg sucht wieder Baumentdecker in Nordbayern

Zweite Auflage der beliebten Verlosungsaktion – Kindertagesstätten in Nordbayern können eines von 350 Sets gewinnen – Inhalt: 17 interaktive Spiele, Experimente und Aktivitäten rund um die Natur

Nürnberg – Kinder, Natur, Spielen – um diesen Dreiklang geht es auch bei der zweiten Auflage der großen Verlosungsaktion „Baumentdecker“, die von der Sparda-Bank Nürnberg eG initiiert wurde. Kindertagesstätten in ganz Nordbayern sind aufgerufen, sich um eines von insgesamt 350 Baumentdecker-Sets zu bewerben. Jedes Set beinhaltet umfangreiche Materialien zur Umweltbildung sowie Anleitungen für Spiele und Experimente in der Natur. Die Zielgruppe: Kinder und ihre Erzieher/innen. Das Ziel: Die junge Generation für den Erlebnisraum Wald zu begeistern und gleichzeitig spielerisch Wissen über Klima und Umwelt zu vermitteln. Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, betont: „In der freien Natur gibt es so viel zu entdecken und zu erkunden. Mit den Baumentdecker-Sets können die Kinder auf unterhaltsame Art vieles über sich und die Umwelt lernen. Die unglaubliche Resonanz der Kitas auf die Verlosung im vergangenen Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig unsere Aktion ist!“ Der Wettbewerb wird in Kooperation mit der Naturschutzorganisation WWF Deutschland realisiert. Die Mittel für die Umsetzung stammen aus dem Gewinn-Spar-Verein der Sparda-Bank Nürnberg.

Experimentieren, Spielen, Lernen
Im Mittelpunkt des Baumentdecker-Konzepts steht die Geschichte von Filu, dem Eichhörnchen, und Prunella, dem Baumstumpf, die Kinder und ihre Erzieher/innen zu einem Ausflug in die Natur einlädt. Insgesamt 17 Spiele, Experimente und Aktivitäten rund um das Thema Baum stehen den Pädagogen/innen für ihre Arbeit zur Verfügung.

Einen informativen Film über den Einsatz der Baumentdeckersets gibt es auf dem youtube-Kanal der Sparda-Bank Nürnberg: https://www.youtube.com/spardabanknuernberg

Wie kann man teilnehmen?
Interessierte Kindertagesstätten können sich unter www.sparda-n.de/baumentdeckersets an der Verlosung beteiligen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Einrichtung ihren Sitz in Nordbayern hat.

Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2018. Die Gewinner werden im Anschluss informiert.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank Nürnberg
Die 1930 gegründete Sparda-Bank Nürnberg eG ist die größte genossenschaftliche Bank in Nordbayern und mittlerweile mit 16 Filialen und 7 SB-Centern in der gesamten Region vertreten. Heute ist die Sparda-Bank Nürnberg eG eine Direktbank mit Filialen; das heißt, sie verbindet die Vorteile einer Direktbank (günstige Konditionen und einfache Abwicklung) mit den Vorteilen einer Filialbank (qualifizierte und persönliche Beratung). Das wissen die Kunden zu schätzen: Schon zum 25. Mal in Folge wurden die Sparda-Banken bei der unabhängigen Umfrage „Kundenmonitor Deutschland“ von der ServiceBarometer AG zu der Filialbank mit den zufriedensten Kunden gewählt. Die Sparda-Bank Nürnberg hat insgesamt über 219.000 Mitglieder. Viele der neuen Mitglieder gehen auf Empfehlung zufriedener Sparda-Kunden zur Sparda-Bank Nürnberg. Die Bilanzsumme der Bank betrug 2017 rund 3,9 Milliarden Euro.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Die falsche Palmöl-Diskussion:

Biosprit oder Schokolade?

sup.- Ökologische Verantwortung ist richtig und gut. Sowohl in der Praxis als auch in der Diskussion läuft sie jedoch oft in eine falsche Richtung. Ein prominentes Beispiel: Palmöl in der Schokolade, das dem Produkt eine besondere Konsistenz gibt, steht in der Kritik. Zahlreiche Verbraucher glauben, aus ökologischer Verantwortung, konkret zum Schutz der Regenwälder, auf solche Produkte verzichten zu sollen. In den Supermarkt sind sie allerdings mit dem Auto gefahren, in dem Palmöl als Biokraftstoff verbrannt wird. Ein eindrucksvoller Widerspruch.

Derzeit werden rund 46 Prozent des von der EU eingeführten Palmöls zur Herstellung von Biodiesel genutzt. Im Tank des Autos glauben viele Menschen mit Biosprit etwas Gutes zu tun. Hier ist es „Bio“. So werden dann auch hydrierter Sprit aus Raps, Soja und Sonnenblumen sowie Ethanol aus Mais, Weizen oder Zuckerrüben in den Zylindern verbrannt. In den Nahrungsmitteln, für die solche Pflanzen eigentlich vorgesehen sind, gelten die Öle daraus dann allerdings nicht mehr als „Bio“, sondern als Problem.

Tatsache ist dagegen, dass die Nahrungsmittelwirtschaft bei der Umsetzung ökologischer Verantwortung beispielhaft ist. Im Jahr 2004 ist auf Initiative des WWF der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gegründet worden. Hier wurden Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion zu fördern. Rund ein Fünftel des weltweit hergestellten Palmöls ist mittlerweile über den RSPO zertifiziert. Deutschland ist mit einem Anteil von über 70 Prozent bei der Verwendung von zertifiziertem Palmöl im Vergleich zu anderen europäischen Ländern vorbildlich. Seit 2009 untersucht der WWF im zweijährigen Rhythmus die Nutzung des zertifizierten Rohstoffes. 44 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise zertifiziertes Palmöl ein. 88 Unternehmen von ihnen verwenden sogar zu hundert Prozent zertifizierte Ware. Verbraucher können den deutschen Palmöl-Check unter www.wwf.de einsehen. Hier sind die rein deutschen Unternehmen erfasst. Bei den internationalen Herstellern, die nachhaltiges Palmöl verwenden, sind Unternehmen wie Danone, Ferrero oder Kellogg“s in der beispielhaften Spitzengruppe. Auch hier lassen sich die Daten unter wwf.panda.org einsehen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Delfine und Wale sollen nicht länger in Geisternetzen sterben

Taucher der Ghost Fishing Stiftung und der GRD Ende August an der Küste von Irland auf gefährlicher Mission

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) möchte gemeinsam mit der niederländischen Ghost Fishing Stiftung (GF), die tödliche Bedrohung mariner Meeressäuger durch Geisternetze, insbesondere von Delfinen und Walen, an der Küste Irlands eindämmen.

Irlands atemberaubende Artenvielfalt

An Irlands Küstengewässern herrscht eine atemberaubende Vielfalt mariner Meeressäuger und Irland ist damit eines der wertvollsten Gebiete für Whale and Dolphin Watching. Irlands Gewässer beherbergen das ganze Jahr über verschiedene Delfinarten und stellen im Sommer mit Ihren nährstoffreichen Gewässern die Nahrungsgrundlage für einige Walarten dar. Finnwale, Schweinswale, Zwergwale und Buckelwale sind relativ häufig dort anzutreffen und zu beobachten. Bisher spricht man von insgesamt 24 Wal- und Delfinarten, die bisher vor Ort gesichtet wurden.

Verkannte Gefahr: Geisternetze, die „lautlosen Killer“

Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind.

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder unabsichtlich verlorengegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu effektiv weiterfischen. Die ganze marine Nahrungskette ist betroffen, allesamt unschuldige Lebewesen, die den vom Menschen verursachten Gefahren in ihrem ureigenen Lebensraum nicht einfach ausweichen können.

Geisternetze: die Vermüllung der Meere mit Plastik – von makro bis mikro!

Geisternetze verschmutzen die Meere zusätzlich mit Millionen von Teilchen von Mikroplastik. Diese kleinen Teile, die kleiner als 5mm sind, entstehen, wenn sich das Plastik der ursprünglichen Fischernetze zersetzt. Dieses ökologische Problem enormen und für uns Menschen noch unvorstellbaren Ausmaßes, betrifft über die Nahrungskette auch irgendwann uns Menschen.

Delfintödliche Geisternetze bergen UND die Vermüllung des marinen Lebensraumes stoppen

Die Mission „Stone & Steel“, die Ende August stattfinden soll hat sich zur Aufgabe gemacht, delfintödliche Geisternetze zu bergen. Diese biodiversitätsvernichtenden Fallen werden mit ehrenamtlich agierenden Tauchern der Ghost Fishing Stiftung und GRD eigenen Tauchern aus den Irischen Küstengewässern geholt.
„Wenn die Netze nicht geborgen werden, werden unzählige, unschuldige marine Lebewesen weiterhin in den vor Ort treibenden Geisternetzen sterben, was die bereits sehr verwundbare Artenvielfalt stark schwächen wird“, berichtet die Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der GRD. Unsere Partner und wir vermuten, dass es ähnlich viele Geisternetze gibt wie in der Ostsee in Polen, wo laut einer Aussage von WWF alleine im Jahr 2015 rund 270 Tonnen Fischernetze geborgen wurden.

Aufklärungsarbeit

Die ehrenamtlichen Taucher haben neben der Bergung delfintödlicher Geisternetze, vor allem auch das Ziel vor Augen mit der Mission „Stone & Steel“ ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik der Geisternetze zu schaffen. Die Videos und Fotos, die bei den Aktionen von GF entstehen, sollen dabei helfen, den Leuten zu veranschaulichen, welche Mengen an Fischernetz-Müll in den Meeren schlummert und wie viele Tiere elendig in ihnen verenden. Außerdem werden in einem weiteren Schritt die geborgenen Netze, die aus wichtigen und wiederverwertbaren Rohstoffen bestehen, von der NGO Healthy Seas gereinigt und recycelt und zu nachhaltigen Produkten, wie beispielsweise Armbändern, den Bracenets, weiterverarbeitet. Das bisher größte Netz, das geborgen und aus dem Armbänder gefertigt wurden, hatte eine Länge von 2,5km!

Weltweit einzigartig: Geisternetz-Patenschaft

Weltweit einzigartig ist nun bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine die Möglichkeit, eine Geisternetz-Patenschaft zu übernehmen und damit uns und unsere Kooperationspartner der Ghost Fishing Stiftung dabei zu unterstützen, biodiversitätsvernichtende und delfintödliche Geisternetze vor Irlands Küsten zu bergen und damit wertvolles Leben per Soforthilfe zu retten

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Medizin Gesundheit Wellness

Palmöl-Check bewertet die Anbau-Standards

Zertifizierte Rohstoffe als Qualitätskriterium

sup.- Palmöl ist das begehrteste Pflanzenöl der Welt. Sein Anbau steht allerdings oft in der Kritik, weil sich die Plantagen überwiegend in den Regenwaldregionen Südost-Asiens befinden. Ein umfassender Ersatz durch andere Pflanzenöle wie z. B. Soja- oder Kokosöl würde allerdings weitaus größere Anbauflächen erfordern. Statt eines Verzichts auf Palmöl fordert der World Wide Fund For Nature (WWF) deshalb die bewusste Nutzung von zertifiziertem Palmöl. Organisationen wie der Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO), das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) und die Palm Oil Innovation Group (POING) haben dafür ökologische und soziale Standards definiert. Mit dem „Palmöl-Check“ bewertet der WWF alle zwei Jahre, inwieweit deutsche Unternehmen bei Einkauf und Verarbeitung die zertifizierten Rohstoffe nutzen. Verbraucher, die Wert darauf legen, dass Schokoladengenuss und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, können die Ergebnisse unter www.wwf.de einsehen. Eine internationale Übersicht ist unter wwf.panda.org abrufbar.

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Tourismus Reisen

Seekajak: entschleunigter Aktivurlaub

In Finnland, Norwegen, Ostgrönland, Dalmatien oder Oman – auch für Einsteiger

Seekajak: entschleunigter Aktivurlaub

Kajaktrekking in Ostgrönland „auf den Spuren der Jäger“

Hagen – 5. April. 2018. Schon mal Seekajak gefahren? Sanft durchs Meer geglitten? Jeder Paddelstich entschleunigt und bringt neue Perspektiven. Wer es ausprobieren will, findet bei Wikinger Reisen Aktiverlebnisse per Kajak, Fahrrad und zu Fuß. Nordisch cool in Finnland, sportlich in Ostgrönland und Norwegen. Naturbewusst in Dalmatien – bei dieser Tour geht es zu einem WWF-Projekt. Oder exotisch im Fjord von Arabien: in Musandam im Norden von Oman.

Åland-Inseln: Eintauchen in die Schärenwelt
„Wandern und mehr“ heißt es in Finnland und auf den Åland-Inseln – das „mehr“ steht für Rad- und Kajaktouren. Kleine Wikinger-Gruppen tauchen von Naantali aus in den Schärengarten ein – aus der Land- und Wasserperspektive: Die Kajaktour mit Einer- und Zweierbooten ist anfängertauglich und dauert rund fünf Stunden. Per Rad steht eine 60-Kilometer-Strecke über mehrere der Mini-Inseln auf dem Programm. Dazu kommen Wanderungen in den Greta-Bergen und im Teijo-Nationalpark. Diese neue Reise läuft im Juli und August. Ebenfalls neu ist das sportlichere „Kajakabenteuer Nordnorwegen“ mit sieben Paddeletappen. Vorkenntnisse sind auch dabei nicht nötig, aber Ausdauer.

Ostgrönland: Eintauchen in die Wildnis
Noch anspruchsvoller ist das „Kajakerlebnis Ostgrönland – auf den Spuren der Jäger“. Dieses Abenteuer für erfahrene Outdoorfans führt hinein in die Eisbergwelt. Die Gruppe mit sechs bis höchstens zwölf Teilnehmern taucht mit Insider-Reiseleiterin Franziska Leonsen in die arktische Fjordlandschaft der Inuit ein. Sie übernachten in verschiedenen Wildnis-Camps, erwachen mit Blick auf das Inlandeis und genießen einen der unberührtesten Flecken dieses Kontinents. Mehr Natur geht kaum … Bei dieser Reise sind Kajakerfahrung und eine sehr gute Kondition gefragt.

Dalmatien: Eintauchen ins WWF-Schutzgebiet
In Dalmatien geht es vor allem um Nachhaltigkeit. Der WWF, Partner von Wikinger Reisen, unterstützt dort eines von acht „SEA-Med“-Schutzgebieten. Ziel ist das Bewahren des empfindlichen Ökosystems. Zu Fuß, mit dem Rad und per Seekajak tauchen Aktivurlauber in die Naturlandschaften des Kornati-Nationalparks und des Telacica-Naturparks ein. Sie entdecken die Artenvielfalt, sprechen auf einer Bootsexkursion mit Fischern, schnorcheln und kochen gemeinsam mit Einheimischen.

Oman: Eintauchen in den Fjord von Arabien
Auch im Fjord von Arabien ist Seekajakfahren angesagt. Wikinger Reisen bietet dort eine 9-tägige Tour mit Kajak- und Wandertouren, Schnorcheln und Sightseeing in Dubai an. Die Reise ist ein Renner – Interessenten können sich bereits jetzt für 2019 vormerken lassen.
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Reisetermine und -preise 2018, z. B.
Finnlands Schären und Åland-Inseln: 12 Tage ab 2.698 Euro, Juli, August, min. 15, max. 20 Teilnehmer
Kajakabenteuer Nordnorwegen – schöner geht´s nicht! : 13 Tage ab 2.135 Euro, Juli, min. 8, max. 12 Teilnehmer
Kajakerlebnis Ostgrönland – auf den Spuren der Jäger: 15 Tage ab 3.795 Euro, Juli, August, min. 6, max. 12 Teilnehmer
Natur hautnah: Aktiv in Dalmatien: 8 Tage ab 1.290 Euro, Oktober, min. 10, max. 16 Teilnehmer
Kajakabenteuer im Fjord Arabiens: 9 Tage ab 1.898 Euro, Dezember, min. 5, max. 12 Teilnehmer

Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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WWF macht den Palmöl-Check

Scorecard bewertet deutsche Firmen

WWF macht den Palmöl-Check

Foto: WWF (No. 6003)

sup.- Palmöl steckt in vielen Tanks, wenn man mit dem Auto zum Supermarkt fährt, und dort dann beim Einkauf in fast jedem zweiten Produkt im Regal. Es ist das begehrteste Pflanzenöl der Welt. Weltweit werden 62 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 17 Mio. Hektar angebaut. Und weil dies vor allem auf Plantagen in den tropischen Regenwaldregionen Südost-Asiens geschieht, gibt man dem Palmöl oft Schuld an der Rodung von Flächen und der Gefährdung von Tieren.

Verzicht auf Palmöl ist allerdings keine Lösung. Verglichen mit anderen Pflanzenölen benötigt es wenig Fläche. Palmöl durch Soja- oder Kokosöl zu ersetzen, so die Umweltorganisation WWF, würde zu weitaus schlimmeren Problemen führen. Es würden größere Flächen benötigt, die Treibhausgasemissionen würden steigen und mehr Tierarten wären bedroht. Deshalb fordern die Umweltschützer keinen Verzicht auf Palmöl, sondern stattdessen den Einsatz von Palmöl, das nach ökologischen und sozialen Standards angebaut wird. International engagieren sich hier Organisationen wie der Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO), das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) und die Palm Oil Innovation Group (POING).

Seit 2009 untersucht der WWF im zweijährigen Rhythmus die Käufer und Verarbeiter von Palmöl. Dabei geht es um eine Bewertung der Unternehmen im Hinblick auf die Nutzung zertifizierten Rohstoffes. Der Trend ist seit 2009 positiv. Aktuell setzen 44 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland vollständig oder teilweise zertifiziertes Palmöl ein. 88 Unternehmen von ihnen verwenden sogar zu 100 Prozent zertifizierte Ware. Interessierte Verbraucher können den deutschen Palmöl-Check unter www.wwf.de einsehen. Er konzentriert sich allerdings nur auf deutsche Unternehmen. Bei den internationalen Herstellern, die nachhaltiges Palmöl verwenden, sind Unternehmen wie Danone, Ferrero oder Kellogg“s in der beispielhaften Spitzengruppe. Auch hier ist die Score Card unter wwf.panda.org öffentlich einsehbar.

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Zeichen setzen für den Klimaschutz – Energiesparen mit devolo Home Control nicht nur zur Earth Hour

Zeichen setzen für den Klimaschutz - Energiesparen mit devolo Home Control nicht nur zur Earth Hour

Smarte Lösung zum Energiesparen – nicht nur zur Earth Hour: Home Control von devolo

Aachen, 22. März 2018 – Zum zwölften Mal gehen bei der diesjährigen Earth Hour weltweit die Lichter aus. Bauwerke, Denkmäler oder Privathaushalte: Viele werden am 24. März ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und für eine Stunde das Licht ausschalten. In Deutschland ist es um 20:30 Uhr soweit. Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF Australien ins Leben gerufen, um gezielt den jährlichen CO2-Ausstoß der Metropole Sydney zu senken. Inzwischen ist daraus eine weltweit erfolgreiche Aktion geworden. Mit dem Empire State Building in New York, dem Burj Khalifa in Dubai oder dem Eiffelturm in Paris gehen große Städte und deren Wahrzeichen mit gutem Beispiel voran. Aber auch im Kleinen kann jeder etwas dafür tun, damit der Schutz des blauen Planeten stärker ins Bewusstsein rückt.

Licht aus und mehr – mit devolo Home Control
Das intelligente Smart Home-System Home Control von devolo hilft nicht nur anlässlich der Earth Hour, sondern dauerhaft, Energie zu sparen und damit Treibhausgase zu reduzieren. Dabei ist die Lichtsteuerung nur ein Aspekt. Home Control-Nutzer können per Sprachbefehl, per Fernbedienung oder aus der Ferne per Smartphone kurzerhand überall im Haus das Licht löschen. Mit einer automatischen Regel oder Zeitsteuerung lässt sich auch dafür sorgen, dass nirgends unnötig das Licht brennt. Doch das ganzheitliche System kann noch viel mehr: Mit der smarten Schalt- und Messsteckdose etwa werden Stromfresser schnell entlarvt. Auch der unnötige und hohe Stand-by-Verbrauch fällt mit der schlauen Dose weg – zugeschaltet wird nur das Gerät, das gerade benötigt wird.

Tür-/Fensterkontakte verknüpft mit Heizkörperthermostaten helfen dabei, eine erhebliche Menge Heizenergie einzusparen. Sobald ein Fenster zum Lüften geöffnet wird, schaltet sich der Heizkörper automatisch ab. Eine Zeitsteuerung der Heizkörperthermostate sorgt dafür, dass zuhause jederzeit die individuelle Wohlfühltemperatur herrscht und trotzdem Energie gespart wird. Denn wenn alle Bewohner aus dem Haus sind, regelt die Heizung automatisch auf einen umweltfreundlichen Wert herunter. Bei der Rückkehr ist es zuhause wieder angenehm warm.

devolo Home Control: Smart Home-Lösung mit vielen Facetten
devolo Home Control bietet ein Dutzend verschiedene Bausteine für die Bereiche Sicherheit, Komfort und Energiesparen. Zusätzlich können auch Z-Wave-Komponenten anderer Hersteller, Philips Hue und Amazon Echo mit devolo Home Control genutzt werden. Grundstein jeder Installation ist die Home Control-Zentrale. Eingerichtet und bedient wird das Smart Home-System über die intuitive Home Control-Software und -App. Speziell für den Einstieg ins Smart Home und effizientes Energiesparen ist das devolo Smart Heizen Paket zur unverbindlichen Preisempfehlung von 329,90 Euro im Handel erhältlich.

devolo macht das Zuhause intelligent und das Stromnetz smart. Privatkunden bringen mit Powerline-Adaptern von devolo Highspeed-Datenverbindungen in jeden Raum. International sind etwa 34 Millionen dLAN-Adapter im Einsatz. Darüber hinaus entdecken Kunden mit devolo Home Control die Möglichkeiten des Smart Home – schnell einzurichten, beliebig erweiterbar und bequem per Smartphone zu steuern. devolo passt seine Produkte und Lösungen als OEM-Partner individuell an die Bedürfnisse internationaler Telekommunikationsunternehmen an. Im professionellen Bereich bietet zudem der Umbau der Energieversorgungsinfrastruktur Chancen: Mit devolo-Lösungen lassen sich die neuen Smart Grids in Echtzeit überwachen und steuern sowie völlig neue Services realisieren. devolo wurde 2002 gegründet und beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter. Der Weltmarkführer im Bereich Powerline ist mit eigenen Niederlassungen sowie über Partner in 19 Ländern vertreten.

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Ein fataler Irrtum

Produkte ohne Palmöl

Ein fataler Irrtum

Foto: Fotolia / Ben Diaz (No. 5987)

sup.- Auf Lebensmitteln finden sich in zunehmender Zahl Aufschriften von „Laktose-frei“ über Testate zu fairem Handel bis hin zu Informationen über verschiedene Umweltstandards. Auf einer Vielzahl von Produkten steht inzwischen auch der Hinweis „Ohne Palmöl“. Was sich wie eine Qualitätsaussage liest, verleitet den Verbraucher zu falschen Überlegungen, ist also im wörtlichen Sinne irreführend.

Was soll schlimm an Palmöl sein, wenn mit „frei von …“ geworben wird? Manche Verbraucher könnten schlussfolgern, Palmöl sei schlecht für ihre Gesundheit. So ist gelegentlich das Gerücht zu lesen, Palmöl könne wegen einer das Cholesterin steigernden Wirkung zu Herzproblemen führen. Wissenschaftliche Studien enttarnen das als ideologische Behauptung. Eine Studie der School of Medical Science and Technology des Indian Institute of Technology kommt zu dem Schluss: „Ein beträchtlicher und wachsender Umfang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt, dass die Wirkung von Palmöl auf Blutcholesterin im Vergleich zu anderen Fetten und Ölen relativ neutral ist“. Und eine Studie des World Journal of Cardiology stellt fest, dass Palmöl im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht zu einer Erhöhung kardiovaskulärer Risiken führt. Unter gesundheitlichen Aspekten ist dieser Nahrungsbestandteil also problemfrei.

Das zweite Vorurteil gegen Palmöl betrifft die Umwelt. Die Plantagen sollen in den Anbauländern wie Indonesien zur Entwaldung maßgeblich beitragen. Auch diese Behauptung ist irreführend. Der Ertrag pro Anbaufläche ist ein zuverlässiges Maß für die Effizienz einer Pflanze. Und dabei ist Palmöl allen Alternativen wie Kokosnuss, Raps, Erdnüssen, Sonnenblumen und Soja weit überlegen. Palmöl liefert auf einer identischen Fläche bis zu achtmal mehr Ertrag als vergleichbare Ölpflanzen. Und nicht nur bei der geringen Anbaufläche ist Palmöl vorbildlich. Sojaöl braucht im Vergleich zu Palmöl pro Tonne sechsmal mehr Energie, siebenmal mehr Stickstoff und 14-mal mehr Pestizide. Das unterstreichen auch Organisationen wie Greenpeace oder WWF. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen“, heißt es in der Analyse „Berechnungen zur einer palmölfreieren Welt“ des WWF Deutschland. Die Fakten zeigen, dass es sinnvoller wäre, auf eine Packung zu schreiben: Mit gesundheitlich unbedenklichem und ökologisch effizient produziertem Palmöl.

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Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Alternative Pflanzenfette verändern Produktqualität

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Grafik: Supress (No. 5979)

sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

Nach Auskunft des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur gewährleistet. Kein anderes Pflanzenöl verfügt zudem über eine so hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit wie Palmöl, dies sind entscheidende Merkmale für die Haltbarkeit eines Lebensmittels. Hinzu kommt: Palmöl ermöglicht eine cremige Konsistenz der Ware, ohne dass es hierzu, wie bei sonstigen Pflanzenölen notwendig, gehärtet werden muss. Dieser Pluspunkt ist auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant, weil dadurch keine schädlichen Transfettsäuren anfallen. Für den vielseitigen Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln spricht darüber hinaus seine Geschmacks- sowie Geruchsneutralität, denn zumeist wird keine Veränderung des Geschmacks der übrigen Zutaten durch das verwendete Pflanzenöl angestrebt.

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