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„Frag dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“

Am 21. Februar 2019 im Fraunhofer IGD in Darmstadt

"Frag dich!" - Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von "Jugend forscht"

Jugend forscht – Frag dich!. Such selbst nach den Antworten auf Deine Frage und zeig, was Du kannst.

Kinder und Jugendliche aus Südhessen, mit Interesse an den verschiedenen MINT-Fächern, präsentieren auch im Jahr 2019 ihre kreativen und innovativen Forschungsprojekte beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Hessen-Süd am 21. Februar im Fraunhofer IGD in Darmstadt.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jungforscher sollen ermuntert werden, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Passend dazu lautet das diesjährige Motto des Regionalwettbewerbs Jugend forscht „Frag dich!“. Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter.

Schon zwölf Jahre in Folge unterschützen die Darmstädter Fraunhofer Institute für Graphische Datenverarbeitung IGD, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und für Sichere Informationstechnologie SIT den Nachwuchswettbewerb. Wie die Jahre zuvor wird die Veranstaltung auch dieses Jahr im Fraunhofer IGD stattfinden und von Dr. Paul Schlöder, Lehrer für Biologie und Chemie an der Dreieichschule in Langen, sowie Stefan Daun, Qualitätsmanager am Fraunhofer IGD, geführt. Zur Feierstunde hält Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch ein Grußwort. Darauf folgt ein Impulsvortrag von Christoph Kröll, Mitarbeiter der ATG Europe for ESA – European Space Agency.

Die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd treten in den beiden Sparten „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) an. Dieses Jahr nehmen 73 Schülerinnen und Schüler teil, die 35 unterschiedliche Projekte präsentieren. Die jungen Forscher wetteifern in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik um die Anerkennung ihrer Projekte.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Der Wettbewerb findet bundesweit auf drei Ebenen statt. In der ersten Runde, den Regionalwettbewerben, qualifizieren sich die Siegerinnen und Sieger für den jeweiligen Landeswettbewerb. Wer an den kreativen Ideen der Jungforscher interessiert ist, ist zur öffentlichen Präsentation am 21. Februar 2019 ab 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IGD herzlich eingeladen. Die Besten aus den jeweiligen Bundesländern dürfen sich in der letzten Ausscheidungsrunde, dem Bundeswettbewerb, mit den übrigen Landessiegern messen.

Programm:

– 14.00 – 15.30 Uhr öffentliche Präsentation der Projekte
– 15.30 – 16.00 Uhr Empfang zur Feierstunde
– 16.00 – 18.00 Uhr Feierstunde mit Siegerehrung
– 18.00 Uhr Ausklang

Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-forscht-hessen-sued.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Zhejiang-Universität: Definition einer neuen internationalen Bildungsära

Zhejiang-Universität: Definition einer neuen internationalen Bildungsära

Der Konsens ist eindeutig. Javid, Maddelena und Xihang Wu berichten über ihre Erfahrungen im Studentenleben auf dem 2016 eröffneten Haining International Campus der Zhejiang University, der eine wegweisende Blaupause für die moderne Wissenschaft darstellt.

„Es ist einzigartig hier“, sagt der 23-jährige Javid aus Aserbaidschan, der sich im zweiten Jahr seines Masterstudiums in China befindet. „Bei der Errichtung des internationalen Campus wurde alles berücksichtigt. Die Einrichtungen sind modern und so gestaltet, dass sich das akademische und soziale Leben sehr gut ergänzt. Menschen von überall auf der Welt können sich hier zu Hause fühlen.“

Die Studenten verweisen auf eine riesige Bibliothek, ein Fitnessstudio, ein Musikzimmer, Lesesäle und ein wachsendes außeruniversitäres Netzwerk, während sie über die Vorzüge des Campus reden. Maddelena aus Italien, die chinesische Sprache und Kultur studiert, sagt: „Es ist sehr einfach hier zu leben, es wurde an alles gedacht.“

Das Gespräch wechselt zur Ausbildung und das Lob wird noch deutlicher. „Ich bin Chinese und hier an einer der besten Universitäten des Landes wegen der Doppelabschlussprogramme“, verrät Xihang. „Ich bin überzeugt, je größer die Herausforderung desto besser sind die Optionen. Dieser Campus bietet dafür jede Möglichkeiten. Ich habe das Gefühl, dass uns hier die Chance gegeben wird, unseren Träumen nachzujagen und künftig eine wichtige Rolle einzunehmen.“

Maddelena bestätigt ebenfalls, dass auch sie sich herausgefordert fühlt. „Wir sind hier in mehr Diskussionen involviert und lesen die Werke vieler verschiedener Gelehrter. Das ermöglicht es mir, eine breitere Debatte zu führen und meinen Ideen nachzugehen – und mich auf das Leben nach der Universität besser vorzubereiten.“

Bahnbrechende Partnerschaften mit einigen der weltweit führenden Universitäten tragen dazu bei, die Zhejiang-Universität zu einer der attraktivsten Universitäten Chinas für global ausgerichtete Bildungstalente in China zu machen. Auf dem internationalen Campus befinden sich das Urbana-Champaign-Institut der Zhejiang-Universität von Illinois und das Institut der Zhejiang-Universität von Edinburgh.

„Was wir Studenten anbieten, ist einzigartig – von den Studiengängen über die Ausbildung bis hin zur Wohnhochschule. Die Zusammenarbeit zwischen Spitzenuniversitäten und Internationalisierung ist ein völlig neues Bildungsmodell. Wir führen neue Ideen aus verschiedenen Kulturen in unserer Partnerschaft zusammen“, sagt Er“ping Li, Dekan des ZJU-UIUC-Instituts.

„Unsere Zusammenarbeit bildet eine Zwei-Universitäten-Partnerschaft für Studenten und Absolventen. Studenten können zwei Abschlüsse erreichen – einen von der ZJU und einen von der UoI. Gemeinsam haben wir neue Bildungsprogramme und -modelle entwickelt, die einzigartige Studiengänge hervorbringen. Die Zukunft ist herausfordernd. Nur ein Problem in einem Bereich zu lösen, reicht nicht länger aus. Man muss Zusammenhänge übergreifend verstehen. Unsere Studenten folgen einem solchen multidisziplinären Programm, das sie für künftige Anforderungen trainiert. „

„Studenten an der Zhejiang-Universität werden wahrscheinlich davon ausgehen, dass sie von Chinas wirtschaftlicher Stärke und Appetit nach Innovation profitieren können“, so Professor Susan Welburn, Executive Dean des Zhejiang University-Universität von Edinburgh.

„Wenn Studenten eine hochwertige Ausbildung in einer sicheren, dynamischen Umgebung wünschen und ein Innovator sein wollen, dann ist China ein wirklich interessanter Ort“, ergänzt sie. „Es gibt in ganz China Städteabkommen. Wenn Studenten im letzten Jahr oder in der postgradualen Ausbildung eine gute Idee haben, steht ihnen Geld zur Verfügung, ihrer Idee zu folgen, indem Sie dieses innovative Konzept nutzen. Für einen Großteil der hierher kommenden Studenten ist dies äußerst attraktiv und wir möchten ein Inkubator für die Entwicklung junger Menschen sein.“

Professor Welburn über die Möglichkeiten der Zhejiang-Universität: „Wenn ich als junger Mensch jetzt die Chance hätte, würde ich hier studieren! Die Gelegenheit, an zwei der besten Universitäten der Welt zu studieren und während des Studiums tiefgreifende Erfahrungen in einer anderen Kultur zu sammeln, ist meiner Meinung nach eine unglaubliche Chance – für Studenten, die sich in einem internationalen Umfeld engagieren wollen wie auch für internationale Studenten, die einen 4-jährigen Abschluss und eine intensive Erfahrung in China mit Mandarin-Kenntnissen erwerben möchten. Was soll daran nicht begeistern? Wenn man als Player an der globalen Innovation und Forschung mitwirken möchte, kann man den Aufstieg Chinas nicht ignorieren.“

Quelle: Zhejiang University

Mehr Informationen unter: www.zju.edu.cn/english/

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Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung

Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Digital Ocean Lab – 1 Forschungsfeld: Umweltüberwachung für Offshore-Öl/Gas-Plattformen & -Windparks (Bildquelle: @Fraunhofer IGD)

Rostock wird zum Zentrum der digitalen Unterwassertechnologie. Ein weltweit einzigartiges Unterwasser-Testfeld führt die Hansestadt in den nächsten Jahren an die Spitze der führenden Technologie-Standorte.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Weg für eine millionenschwere Förderung der Wissenschaft freigemacht. In Mecklenburg-Vorpommern soll unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD ein Unterwasser-Labor in der Ostsee für Forschung und Entwicklung von Unterwassertechnik in unterschiedlichsten Unterwasser-Szenarien entstehen. Dieses ‚Digital Ocean Lab‘ mit Sitz in Rostock ist ein wichtiges Kernstück und Ausgangspunkt für ein weltweit einmaliges ‚Ocean Technology Center‘ – ein Innovationscampus zur Unterwassertechnik, der eine enge Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglicht und auf die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen abzielt. Damit wird Rostock in den kommenden Jahren zum führenden Standort der technologischen Unterwasserforschung mit internationaler Bedeutung ausgebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat seine finanzielle Unterstützung bereits fest zugesagt, durch die Bewilligung der Bundesgelder kommt ein entscheidender Baustein bei der Realisierung des Infrastruktur-Projekts hinzu.

Bedeutung eines Unterwasser-Testfeldes
Gerade die erschwerten Bedingungen im Meerwasser machen intensive Praxistests für zuverlässige Lösungen zwingend erforderlich. Bisher gibt es allerdings kaum Möglichkeiten, komplexe Systeme der Unterwassertechnik und deren Zusammenspiel in realen Szenarien zu testen. Die neue küstennahe Infrastruktur des ‚Digital Ocean Lab‘ in Anbindung an das künstliche Riff vor Nienhagen ermöglicht die Entwicklung und Erprobung von Unterwassertechnik unter realen Bedingungen im Meer. Vorgesehen sind verschiedene Unterwassertestfelder, mit denen die komplette Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten unter Wasser abgedeckt werden sollen. Testfelder zur Altmunitions-Detektion, Gelände mit Kabelsträngen und Pipelines, nachgebaute Offshore-Anlagen und simulierte Hindernisse gliedern sich in separaten Zonen. Forschungsschwerpunkte des Fraunhofer IGD liegen dabei auf der optimierten Bildverarbeitung unter Wasser sowie der Entwicklung sowohl ferngesteuerter als auch autonomer Unterwasserfahrzeuge. Diese kommen überall dort zum Einsatz, wo der Mensch nur unter sehr erschwerten Bedingungen Zugang erhalten könnte (Offshore-Anlagen, Pipelines) oder gar persönliche Gefahren in Kauf nehmen müsste (Altmunition).

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung
Unterwassertechnik und deren Entwicklung und Erforschung ist ein interdisziplinäres High-Tech-Segment mit großen Wachstumschancen. Als international führende Einrichtung für Angewandte Forschung im Visual Computing verfügt das Fraunhofer IGD an seinem Zweit-Standort Rostock über jahrelange Expertise im Bereich der bildbasierten Unterwasserforschung und wertvolle Kontakte in der maritimen wie wissenschaftlichen Landschaft in Deutschlands Norden. In enger Kooperation mit anderen Fraunhofer-Instituten und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern entsteht im ‚Digital Ocean Lab‘ eine interdisziplinäre Projektgruppe mit einmaligem Know-how. ‚Mit dem geplanten Labor schaffen wir optimale Bedingungen für aktuelle sowie zukünftige Forschungsthemen und stärken so das maritime Profil unserer Hansestadt‘, so Prof. Uwe Freiherr von Lukas, Standortleiter des Rostocker Fraunhofer IGD.

Unterwasserforschung und ihre Herausforderungen
Auf den Meeren und unter Wasser herrschen raue Bedingungen, die Mensch und Technik vor besondere Herausforderungen stellen. Unterwassersysteme jeglicher Art müssen losgelöst von WiFi und GPS sehr autonom agieren. Neue Lösungen in Sachen Kommunikation und Sensorik sind gefragt. Die Unterwasserbedingungen an sich – hohe Wasserdrücke, Salzwasser, Biofouling sowie starke und unberechenbare Meeresströmungen – erfordern spezifische und robuste Lösungen und innovative Materialien. Die Detektion von Munitions-Altlasten ist ein wichtiges Anwendungsgebiet der Unterwassertechnik und stellt bei den erschwerten Sichtbedingungen unter Wasser eine große Herausforderung dar. Das Fraunhofer IGD entwickelt dazu am Standort Rostock gemeinsam mit regionalen Partnern anspruchsvolle Algorithmen zur Bildverbesserung von Unterwasser-Aufnahmen, so dass eine Detektion, Segmentierung und Klassifizierung von Objekten wie nicht detonierter Munition gelingen kann. Der nächste Technologieschritt ist bereits in Arbeit: Eine smarte Kamera, bei der echtzeitfähige Bildverbesserung und Objekterkennung mittels Künstlicher Intelligenz direkt in miniaturisierter Digitaltechnik umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/projekte/ocean-technology-center-rostock

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Inamori-Stiftung verleiht zum 34. Mal den Kyoto-Preis an Wissenschaftler der Bereiche „Advanced Technology“, „Basic Science“ und „Arts und Philosophy“

Neurowissenschaflter Dr. Deisseroth, Mathematiker Dr. Kashiwara und Künstlerin Joan Jonas erhielten in der japan. Kaiserstadt den Kyoto-Preis. Dieser gilt als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für Lebenswerke in Kultur und Wissenschaft.

Inamori-Stiftung verleiht zum 34. Mal den Kyoto-Preis an Wissenschaftler der Bereiche "Advanced Technology", "Basic Science" und "Arts und Philosophy"

Feierliche Zeremonie im Kyoto International Conference Center

Kyoto/Neuss, 14.11.2018. Bereits zum 34. Mal wurde der Kyoto-Preis an die diesjährigen Preisträger aus den Kategorien „Advanced Technology“, „Basic Sciences“ und „Arts and Philosophy“ vergeben. Die hochdotierte Ehrung wird stehts am 10. November bei einer feierlichen Zeremonie im Kyoto International Conference Center durch die Inamori-Stiftung verliehen. Alle drei Laureaten nahmen die Auszeichnung in der alten japanischen Kaiserstadt im Beisein von Prinzessin Takamado, einem Mitglied der Kaiserfamilie, und mehr als tausend internationalen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik entgegen. Der Kyoto-Preis umfasst pro Kategorie ein Diplom, die Kyoto-Preis Medaille und das Preisgeld in Höhe von jeweils 100 Millionen Yen (rund 770.000 Euro).

Kyoto-Preis: Auszeichnung mit Tradition
Der Kyoto-Preis wurde 1984 von Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera mit Hauptsitz in Kyoto, ins Leben gerufen. Zu den Preisträgern der letzten 33 Jahre zählen bedeutende Persönlichkeiten wie die Choreographin Pina Bausch, der Philosoph Jürgen Habermas, der japanische Modeschöpfer Issey Miyake, der französische Komponist Pierre Boulez sowie der Molekularbiologe Yoshinori Ohsumi, der 2017 den Nobelpreis für seine Forschungsarbeit erhalten hat. Auch der diesjährige Nobelpreisträger für Medizin Tasuku Honjo wurde 2016 bereits mit dem Kyoto-Preis ausgezeichnet.

Die Kyoto-Preisträger 2018
Dr. Karl Deisseroth, USA – Professor und Wissenschaftler an der Stanford University
Dr. Karl Deisseroth beschäftigt sich mit mikrobiellen, lichtaktivierten Proteinen wie beispielsweise Kanalrhodopsine in grünen Algen. Er ist Mitbegründer der „Optogenetik“ – eine neue methodologische Disziplin, die die Aktivierung oder Hemmung von Neuronen durch Lichtimpulse im Millisekundenbereich erforscht. Diese Erfolge haben das Feld systemischer Neurowissenschaften revolutioniert, da sie kausale Untersuchungen von Neuronen-Anordnungen und der daraus resultierenden Funktionen ermöglichen, die über korrelationale Untersuchungen weit hinaus gehen.

Dr. Masaki Kashiwara, Japan – Professor an der Kyoto Universität
Dr. Masaki Kashiwara etablierte die Theorie der D-Module und trug somit entscheidend zur Gestaltung und Weiterentwicklung der algebraischen Analyse bei. Seine zahlreichen Leistungen – zu denen etwa auch die Etablierung der sogenannten Riemann-Hilbert-Korrespondenz, ihre Anwendung in der Repräsentations-Theorie und der Aufbau einer Kristall-Basis-Theorie zählen – haben großen Einfluss auf verschiedene Felder der Mathematik und trugen erheblich zu deren Entwicklung bei.

Joan Jonas, USA – Emertierte Professorin am Massachusetts Institut für Technologie
Joan Jonas erschaffte eine neue künstlerische Form, indem sie Performance-Kunst und Video-Kunst miteinander verband und ihre ursprüngliche Ausdrucksform an der Spitze zeitgenössischer Kunst fortlaufend weiterentwickelte. Mit labyrinthähnlichen Werken, die das Publikum zu ganz unterschiedlichen Interpretationen anregen, gibt sie das Erbe der Avantgarde aus den 1960er-Jahren durch dessen Fortentwicklung in einen postmodernen Rahmen weiter und beeinflusst so nachhaltig Künstler nachfolgender Generationen.

Weitere Informationen zum Kyoto-Preis sowie zur Inamori-Stiftung finden Sie unter http://www.kyotoprize.org/en/

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

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Politik Recht Gesellschaft

Chancengleichheit und Vielfalt als Wettbewerbsvorteile in der Arbeitswelt von morgen

31.10.2018 – Heute werden in Stuttgart fünfzig TOTAL E-QUALITY Prädikate für Chancengleichheit im Beruf verliehen.

Chancengleichheit und Vielfalt als Wettbewerbsvorteile in der Arbeitswelt von morgen

Udo Noack und Elisabeth Wallrath vom Vorstand des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

Am Mittwoch werden in Stuttgart fünfzig TOTAL E-QUALITY Prädikate für Chancengleichheit im Beruf verliehen. 29 der zu ehrenden Organisationen erhalten eine zusätzliche Auszeichnung für ihr erfolgreiches Engagement für Vielfalt. Sie hatten sich in den vergangenen Monaten um die Auszeichnung beworben und dabei eindrucksvoll belegt, dass Chancengleichheit und Vielfalt feste Bestandteile ihrer Personalpolitik sind.

„Gelebte Chancengleichheit ist für die Herausforderungen der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter nicht mehr länger nur ein Erfordernis, sondern ist bei unseren Prädikatsträgern bereits zum Erfolgsfaktor geworden. Die Prädikatsträger sind Leuchttürme in unserem Land, denn sie leben ein vorbildliches, modernes und zukunftsorientiertes Personalmanagement“, so Eva Maria Roer, Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V.

Vielfältig sind nicht nur die Aktivitäten der Organisationen sondern auch diese selbst: von Institutionen, die der gesetzlichen Frauenquote unterliegen über die zahlreichen Leistungsträger des Mittelstands hin zu großen, renommierten Unternehmen, die ehrgeizige Ziele für die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen verfolgen. Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sind ebenfalls dabei. – Sie alle setzen auf wirtschaftlichen Erfolg auch durch die Vielfalt ihrer Teams.

Die Prädikatsträger weisen eindrucksvoll, überzeugend und teils auf sehr kreative Weise nach, dass sie die individuellen Ressourcen aller ihrer Mitarbeitenden gewinnbringend nutzen. Sie präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber mit dem Ziel der langfristigen Motivation und Bindung ihrer Beschäftigten. Wissenschaftseinrichtungen stellen Chancengleichheit zusätzlich als einen Teil ihrer Exzellenz heraus.
„Zu einem modernen, zukunftsfähigen Personalmanagement gehört es, weit über bestehende Geschlechterstereotype, klassisches Schubladendenken und typische Erwartungshaltungen hinauszudenken. Es geht um die Wertschätzung jedes/jeder Einzelnen mit all seinen individuellen Merkmalen, die sich in der Organisation wie in einem Puzzle als ein Ganzes ergänzen.“, so Eva Maria Roer. „Vielfalt wird ein immer wichtigerer Faktor. Neue, erfolgversprechende Wege zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen finden wir nur, indem wir offen, kreativ und klar in die Zukunft schauen.“

Die Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach ist Gastgeber der Auszeichnungsveranstaltung. Christoph Kübel, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, betont die Bedeutung von Vielfalt im Prozess der Gestaltung digitaler Transformation: „Diversity ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn verschiedene Sichtweisen liefern Impulse für neue Ideen und tragen so zum Unternehmenserfolg bei. Gleichzeitig wertschätzen wir Unterschiede und fördern so die Motivation unserer Mitarbeiter.“

Neben dem Imagegewinn ist es den Prädikatsträgern ein Anliegen, sich zu Chancengleichheit und Vielfalt zu bekennen und somit Maßstäbe in unserer Gesellschaft zu setzen.

Den Sonderpreis für nachhaltiges Engagement erhalten in diesem Jahr die Stadt Ulm und die Technische Universität Ilmenau. Die Jury bescheinigt diesen Organisationen ein außergewöhnliches, erfolgreiches und vor allem nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit aller Beschäftigten.

Übersicht aller Prädikatsträger unter https://bit.ly/2EPOCEI

Seit 1997 zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich nachhaltig für Chancengleichheit engagieren. TOTAL E-QUALITY Management (zusammengesetzt aus TOTAL QUALITY MANAGEMENT und EQUALITY) ist ein Personalmanagement, das sich einerseits am Geschlecht und orientiert, andererseits in zunehmendem Maß auch an sehr unterschiedlichen Lebensereignissen der Beschäftigten. Das Prädikat beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck und wird für drei Jahre vergeben.

Der Verein wurde 1997 von Vertreter/innen großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Der Verein hat heute über 100 Mitglieder.

Die Initiative vergibt jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. 785 Prädikate konnten bisher verliehen werden. TOTAL E-QUALITY wird von renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Kuratorium) und seit 2001 von der Bundesregierung empfohlen.

Kontakt
TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
Manuela Butkus
Mangelsfeld 11-15
97708 Bad Bocklet
09708 909-110
info@total-e-quality.de
http://www.total-e-quality.de

Kunst Kultur Gastronomie

?Wer hat die besten Ideen gegen Darmkrebs?

?Wer hat die besten Ideen gegen Darmkrebs?

(Mynewsdesk) Ausschreibung zum Felix Burda Award eröffnet.
München, 17.10.2018 – Die Felix Burda Stiftung verleiht am Sonntag, den 19. Mai 2019 zum 17. Mal die Felix Burda Awards. Ab heute werden die Bewerbungen in zwei Kategorien entgegengenommen. Die Ausschreibungsfrist endet am 7. Dezember 2018.

Engagierte Privatpersonen und Initiativen, Mediziner und Wissenschaftler können sich ab heute wieder für den Felix Burda Award mit ihren herausragenden Projekten und Studien für die Darmkrebsprävention bewerben.

Eine unabhängige Expertenjury sichtet die Bewerbungen und ermittelt die Nominierten und Preisträger in den Kategorien „Medizin & Wissenschaft“ und „Engagement des Jahres“. Die Preisträger werden dann im Rahmen der glamourösen Verleihungs-Gala im Hotel Adlon Kempinski Berlin am 19.05.2019 verkündet.

„Eine der wirklich sinnigen Veranstaltungen, auf denen man so sein kann“, schwärmt Schauspieler Oliver Wnuk (Nord Nord Mord), der selbst familiär betroffen ist. Und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht ebenfalls persönlich bewegt zum Felix Burda Award: „Ein Grund, warum ich immer wieder gerne hier bin: Mein Mann und ich haben uns vor fünf Jahren an diesem Abend kennengelernt.“

Europaweites InteresseFür die Kategorie „Medizin & Wissenschaft“ können sich auch Projekte aus dem europäischen Ausland bewerben, deren Erkenntnisse einen positiven Nutzen für die Darmkrebsvorsorge in Deutschland haben. Diese Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Kategorie für Unternehmen hat ihr Ziel erreicht

Die Kategorie „Betriebliche Prävention“, die erstmals 2004 verliehen wurde, entfällt. „Denn hier hat sich gezeigt, dass die Darmkrebsvorsorge mittlerweile sehr standardisiert im Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Unternehmen angekommen ist“, so Stiftungsvorstand Christa Maar. „Unser Leitfaden zur Betrieblichen Darmkrebsvorsorge und die Aufmerksamkeit durch diese Kategorie des Felix Burda Award, hat in den vergangenen 15 Jahren dazu beigetragen, ein völlig neues Thema der Gesundheitsfürsorge in der deutschen Wirtschaft zu etablieren. Dieser Erfolg freut mich insbesondere deshalb sehr, weil er den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland zu Gute kommt.“

Die Bewerbungsfrist zum Ehrenfelix startet Anfang 2019.

Ausschreibungsunterlagen und Teilnahmebedingungen: www.felix-burda-award.de. Die Einreichungen sind kostenfrei.
Der Felix Burda Award 2019 wird präsentiert von BMW.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Felix Burda Stiftung

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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Zudem tourt das größte begehbare Darmmodell Europas – ebenfalls eine Idee der Stiftung – kontinuierlich durch Europa und die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler gesetzliche Präventionsleistungen der ganzen Familie. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbekampagnen in Print, TV, Radio und Online eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. www.felix-burda-stiftung.de: http://www.felix-burda-stiftung.de/

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Medizin Gesundheit Wellness

Spannender Kongress: Osteopathie und Wissenschaft / 21. Internationaler Osteopathie-Kongress des VOD vom 5.-7. Oktober 2018 in Bad Nauheim

Spannender Kongress: Osteopathie und Wissenschaft / 21. Internationaler Osteopathie-Kongress des VOD vom 5.-7. Oktober 2018 in Bad Nauheim

(Mynewsdesk) Bad Nauheim. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage war fast jeder 5. Bundesbürger schon einmal beim Osteopathen, und 4 von 5 Patienten zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden: Osteopathie ist gefragt wie nie zuvor. Immer mehr Menschen setzen auf die ganzheitliche Medizin. Beim diesjährigen 21. Internationalen Osteopathie-Kongress des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) beschäftigen sich die Teilnehmer mit einem der Gründungsväter der Osteopathie, der der noch jungen Wissenschaft mit analytischer Brillanz einen Rahmen gab: Dr. Martin Littlejohn (1866-1947).

Der 21. VOD-Kongress ist dem Denken und Schaffen dieses wachen Geistes gewidmet – unter dem Motto „JUSTLITTEJOHN“ lädt der VOD vom 05. bis 07. Oktober 2018 ins Hotel Dolce in Bad Nauheim ein. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert entwickelte Dr. Martin Littlejohn einen osteopathischen Ansatz, der auch im 21. Jahrhundert unvermindert Relevanz hat. In Vorträgen und Workshops von renommierten Referenten wie z.B. Jane Eliza Stark DO (Kanada), Christian Fossum DO (Norwegen), Jo Buekens MSc DO (Belgien), Dr. med. Roger Weis (Luxemburg), Christian Hartmann und Dr. phil. Albrecht Kaiser DO (Deutschland) werden Littlejohns Lehren und Praktiken aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und in die heutige Zeit übertragen. Das umfangreiche Programm inklusive Get-together-Party, festlichem Abend und dem am 04. Oktober vorgeschalteten wissenschaftlichen Tag in Kooperation mit der Akademie für Osteopathie ist auf der Website www.osteopathie-kongress.de einzusehen.

Bereits am Donnerstag, 04. Oktober, präsentieren Osteopathen ab 16 Uhr im Hotel Dolce neueste wissenschaftliche osteopathische Studien zu den Themen Knieschmerzen beziehungsweise Osteopathie bei Vulvodynie vor der Akademie für Osteopathie. Am Sonntag, 07. Oktober, werden um 8.30 Uhr erste Ergebnisse der bundesweit größten Säuglingsstudie zum Thema Osteopathie der Akademie für Osteopathie (AFO) und des Instituts für Gesundheitsforschung Bad Elster (DIG) vorgestellt.

Hintergrund:

Osteopathie ist eine ganzheitliche, eigenständige Form der Medizin, die Funktionsstörungen ausschließlich mit den Händen diagnostiziert und therapiert. Sie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend.

Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat mehr als 4300 Mitglieder. Der älteste und mitgliederstärkste Berufsverband Deutschlands verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

Seitenverweise: https://www.osteopathie.de/forsa_umfrage

www.osteopathie-kongress.de

Weitere Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Untere Albrechtstraße 15

65185 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

info@osteopathie.de

www.osteopathie.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Verband der Osteopathen Deutschland

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.  

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

itl im Senat der Wirtschaft

Regine Ceglarek vertritt die itl AG im Senat der Wirtschaft Deutschland.

itl im Senat der Wirtschaft

(NL/1742399639) Der Senat der Wirtschaft setzt sich aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft besonders bewusst sind. Sie tragen gemeinsam dazu bei, die gemeinwohlorientierten Ziele einer Nachhaltigkeit im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft praktisch umzusetzen.
Der Senat der Wirtschaft lässt damit den traditionellen Gedanken der Senate in der Antike wiederaufleben. Ein ausgewogener Kreis von Freunden unabhängigen Geistes folgte dem Gemeinwohl, anstatt allein partikularen Interessen.

Ich fühle mich sehr geehrt, zu diesem Kreis dazuzugehören und unterstütze gern die Ziele des Senats, erklärt Regine Ceglarek, Vorstand der itl AG. Für mich war die Teilnahme am Senats-Gipfeltreffen in Reit im Winkl ein ganz besonders gelungener Einstieg. Ich habe viele nette und engagierte Menschen kennengelernt und gute Gespräche in angenehmer Atmosphäre geführt.

Regine Ceglarek ist seit 1995 bei itl und wurde 2014 in den Vorstand berufen. Sie ist verantwortlich für den Geschäftsbereich Technische Dokumentation und unter anderem zuständig für die Themen Redaktionskonzepte, Modularisierung, Handbucherstellung in Redaktionssystemen und Outsourcing.

Die Verleihung der Senatoren-Urkunde erfolgte am 02.09.2018 durch den Vorstandsvorsitzenden Dieter Härthe und die Vorstandsmitglieder Dr. Christoph Brüssel und Dr. Eckhard Neudeck im Rahmen des Gipfeltreffens im schönen Reit im Winkl.

Über die itl AG:
1982 gegründet, beschäftigt itl mit Hauptsitz in München und Niederlassungen sowie Standorten in Stuttgart, Cottbus (DE), Wien, Linz, Graz (A), Kreuzlingen (CH) und Brașov (RO) derzeit über 120 festangestellte Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen unter anderem Andritz, BMW, Centrotherm, CLAAS, Daimler, Epcos, Frequentis, Giesecke & Devrient, Gigaset, Häfele, KEBA, KTM, Siemens, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und viele mehr.
Die Kernkompetenzen von itl liegen in Übersetzung, Redaktion, Publishing und Consulting, wobei insbesondere Wert auf die Optimierung und Automatisierung der Prozesse im Dokumentlebenszyklus gelegt wird. itl ist aktives Mitglied der tekom und der Tecom Schweiz.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Träger des Kyoto-Preis 2018 bekanntgegeben

Auch in diesem Jahr zeichnet die Inamori-Stiftung das Lebenswerk herausragender Persönlichkeiten in Kultur und Wissenschaft aus.

Träger des Kyoto-Preis 2018 bekanntgegeben

Dr. Karl Deisseroth, Dr. Masaki Kashiwara, Frau Joan Jonas (von links nach rechts)

Der Kyoto-Preis gilt neben dem Nobelpreis als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für das Lebenswerk herausragender Persönlichkeiten in Kultur und Wissenschaft. Die diesjährigen Preisträger sind der amerikanische Neurowissenschaftler und Professor sowie Forscher am Howard Hughes Medical Institute der Universität Stanford Dr. Karl Deisseroth, der japanische Mathematiker und projektleitende Professor am Forschungsinstitut für mathematische Wissenschaften an der Universität Kyoto Dr. Masaki Kashiwara, sowie die amerikanische Künstlerin Joan Jonas.

Die Inamori-Stiftung, die 1984 von Dr. Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, ins Leben gerufen wurde, verleiht den Preis jährlich an drei Preisträger in den Kategorien „Advanced Technology“, „Basic Sciences“ und „Arts and Philosophy“. Die feierliche Preisverleihung findet am 10. November 2018 in Kyoto statt. Jeder der Preisträger erhält eine Urkunde, die Kyoto-Preis-Medaille aus 20-karätigem Gold sowie ein Preisgeld von 100 Millionen Yen (rund 770.000 Euro).

Die Kyoto-Preisträger 2018

Dr. Karl Deisseroth beschäftigt sich mit mikrobiellen, lichtaktivierten Proteinen wie beispielsweise Kanalrhodopsine in grünen Algen. Er ist Mitbegründer der „Optogenetik“ – eine neue methodologische Disziplin, die die Aktivierung oder Hemmung von Neuronen durch Lichtimpulse im Millisekundenbereich erforscht. Diese Erfolge haben das Feld systemischer Neurowissenschaften revolutioniert, da sie kausale Untersuchungen von Neuronen-Anordnungen und der daraus resultierenden Funktionen ermöglichen, die über korrelationale Untersuchungen weit hinaus gehen.

Dr. Masaki Kashiwara etablierte die Theorie der D-Module und trug somit entscheidend zur Gestaltung und Weiterentwicklung der algebraischen Analyse bei. Seine zahlreichen Leistungen – zu denen etwa auch die Etablierung der sogenannten Riemann-Hilbert-Korrespondenz, ihre Anwendung in der Repräsentations-Theorie und der Aufbau einer Kristall-Basis-Theorie zählen – haben großen Einfluss auf verschiedene Felder der Mathematik und trugen erheblich zu deren Entwicklung bei.

Joan Jonas erschaffte eine neue künstlerische Form, indem sie Performance-Kunst und Video-Kunst miteinander verband und ihre ursprüngliche Ausdrucksform an der Spitze zeitgenössischer Kunst fortlaufend weiterentwickelte. Mit labyrinthähnlichen Werken, die das Publikum zu ganz unterschiedlichen Interpretationen anregen, gibt sie das Erbe der Avantgarde aus den 1960er-Jahren durch dessen Fortentwicklung in einen postmodernen Rahmen weiter und beeinflusst so nachhaltig Künstler nachfolgender Generationen.

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

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Kunst Kultur Gastronomie

Zucker im Orangensaft: Neue Studien aus Deutschland geben Entwarnung

Studien der Universitäten Hohenheim und Kiel zeigen, dass ein Glas Saft zum Essen keine Gewichtszunahme bewirkt. Zudem senkt der Saft möglicherweise das Gicht-Risiko.

Zucker im Orangensaft: Neue Studien aus Deutschland geben Entwarnung

Prof. Reinhold Carle von der Universität Hohenheim

Zwei neue Studien der Universitäten Hohenheim und Kiel zeigen, dass Orangensaft bei einer Gewichtsabnahme unterstützen und zudem möglicherweise vor Gicht schützen kann. Wer Orangensaft nicht als Zwischenmahlzeit, sondern zu den Mahlzeiten genießt, kann somit doppelt von seinen günstigen Wirkungen auf die Gesundheit profitieren.

Mit durchschnittlich 20 ml pro Tag liegt der Orangensaftkonsum weit unter 150 ml bzw. „einem kleinen Glas“, das im Rahmen von „5 am Tag“ als gelegentlicher Ersatz für eine Portion Obst empfohlen wird. Das gilt vor allem für Menschen, die wenig Obst und Gemüse essen und es nicht schaffen, die empfohlenen fünf Portionen am Tag zu erreichen. Doch während viele Verbraucher Orangensaft als Quelle für Vitamin C, Kalium und Folat schätzen, setzen manche Kritiker ihn aufgrund seines natürlichen Zuckergehaltes mit Softdrinks wie Cola und Limonade gleich. Sie warnen, dass Fruchtsäfte wie zuckergesüßte Getränke gleichermaßen zur Entstehung von Übergewicht und der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ II beitragen können. „Diese Sorge halten wir für unbegründet“, so Prof. Dr. Dr. Reinhold Carle. Gemeinsam mit seinem Team und Ernährungsmedizinerinnen der Universität Kiel hat der Lebensmittelwissenschaftler untersucht, wie sich der intensive Konsum von Cola und Orangensaft im Hinblick auf metabolische Risiken auswirken kann.

Empfehlung der Wissenschaftler: Orangensaft mit den Mahlzeiten trinken!
„Die Ergebnisse belegen deutlich: Orangensaft ist im Unterschied zu zuckergesüßten Erfrischungsgetränken kein Dickmacher. Wir konnten keine Gewichtszunahme bei den Studienteilnehmern feststellen. Als Beitrag zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen führte Orangensaft sogar zu einem Verlust an Körperfett“, so Prof. Carle.

Auch bezogen auf den Zuckerstoffwechsel scheint es nach den vorliegenden Ergebnissen günstiger zu sein, Orangensaft gemeinsam mit einer Hauptmahlzeit zu genießen als zwischendurch. So sinkt das Risiko, an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken.

Regelmäßiger Verzehr von Orangensaft schützt möglicherweise vor Gicht

Wie unterschiedlich Orangensaft und koffeinfreie Cola auf den Stoffwechsel wirken können, ergab der direkte Vergleich der beiden Getränke. Speziell der Harnsäurespiegel sank in der Gruppe, die täglich größere Mengen Orangensaft trank. In der Cola-Gruppe änderte er sich nicht. Verantwortlich für diesen günstigen Effekt sind vermutlich Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe aus dem Orangensaft, die die Harnsäureausscheidung fördern. Hohe Harnsäurespiegel sind ein entscheidender Risikofaktor für die Entstehung von Gicht.

Bereits in einer Studie aus dem Jahr 2015 hatte Prof. Carle mit seinem Forschungsteam gezeigt, dass wichtige Nährstoffe über Orangensaft besser aufgenommen werden können als über die frische Frucht.

Weitere Studien müssen nun zeigen, inwiefern Orangensaft nicht nur eine vorbeugende Wirkung entfalten, sondern vielleicht sogar hilfreich in der Therapie von bereits an Gicht erkrankten Menschen sein kann.

Deutsche trinken deutlich mehr zuckergesüßte Erfrischungsgetränke als Orangensaft

Orangensaft kann aufgrund seiner komplexen Zusammensetzung nicht mit zuckergesüßten Erfrischungsgetränken verglichen werden. Das gilt umso mehr, wenn es um die tatsächlichen Mengen geht, die die Deutschen im Durchschnitt trinken. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Orangensaft liegt nach Angaben des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) bei aktuell 7,4 Liter jährlich, wohingegen der Verbrauch von Limonaden laut Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) mehr als das Zehnfache – 75,5 Liter – ausmacht. Offensichtlich nehmen die meisten Verbraucher Orangensaft als gesundes Lebensmittel und – im Unterschied zu Limonaden – nicht als Durstlöscher wahr. Obwohl Orangensaft von Natur aus Zucker enthält, lässt er sich im Hinblick auf metabolische Risiken nicht mit zuckergesüßten Getränken gleichsetzen. Die Kritik, der Genuss von Fruchtsäften wie Orangensaft trage wie der Konsum von mit Zucker gesüßten Erfrischungsgetränken zur Entstehung von Übergewicht, Adipositas und Diabetes mellitus Typ II bei, ist nach den Erkenntnissen der Stuttgarter Wissenschaftler nicht gerechtfertigt, insbesondere wenn Orangensaft mit und nicht zwischen den Mahlzeiten getrunken wird.

Die hier aufgeführten Inhalte beziehen sich auf folgende Studien:
Büsing, F., Hägele, F.A., Nas, A., Döbert, L.-V., Fricker, A., Dörner, E., Podlesny, D., Aschoff, J., Pöhnl, T., Schweiggert, R., Fricke, W.F., Carle, R., Bosy-Westphal, A. High intake of orange juice and cola differently affects metabolic risk in healthy subjects; in: Clinical Nutrition (2018), DOI 10.1016/j.clnu.2018.02.028

Hägele, F.A., Büsing, F., Nas, A., Aschoff, J., Gnädinger, L., Schweiggert, R., Carle, R., Bosy-Westphal, A. High orange juice consumption with or in-between three meals a day differently affects energy balance in healthy subjects; in: Nutrition and Diabetes (2018) 8:19, DOI 10.1038/s41387-018-0031-3

Aschoff, J.K., Rolke, C.L., Breusing, N., Bosy-Westphal, A., Högel, J., Carle, R., Schweiggert, R.M., Bioavailability of -cryptoxanthin is greater from pasteurized orange juice than from fresh oranges – a randomized cross-over study. Mol Nutr Food (2015) Res 59: 1896-904

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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