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?Was bewirkt ein gespendeter Euro?

?Was bewirkt ein gespendeter Euro?

(Mynewsdesk) SOS-Kinderdörfer werten die Wirkung ihrer Arbeit in Afrika aus

München – Wenn Menschen Geld spenden, sollten sie auch erfahren können, wie damit geholfen wird. Was bewirkt zum Beispiel ein gespendeter Euro in der Entwicklungshilfe? Um die Wirksamkeit von Spenden zu beurteilen, beauftragten die SOS-Kinderdörfer weltweit die Unternehmensberatung „Boston Consulting Group“ damit, die Arbeit der SOS-Standorte in Äthiopien, Elfenbeinküste, Senegal, Swasiland, Tansania und Togo auszuwerten. Das Ergebnis: Jeder investierte Spenden-Euro brachte vor Ort einen gesellschaftlichen Nutzen von 14 Euro.

Der Wirksamkeitsbericht zeigte zudem, dass mit jedem Kind, das in ein SOS-Programm aufgenommen wurde, zehn weitere Personen aus dessen Umfeld erreicht werden konnten. Und diese Hilfe wirkt nachhaltig: Die nächste Generation benötigt in der Regel keine Unterstützung mehr und hat ein sicheres Einkommen sowie stabile Lebensverhältnisse.

Als Indikatoren für die Studie wurden unter anderem das Lebenseinkommen des Unterstützten sowie Einkommenssteigerung bei Betreuern im Familienstärkungsprogramm, Nutzen für die nächste Generation bzw. die eigenen Kinder gemessen. „Gezielte Entwicklungshilfe ist die beste Methode, um Armut zu bekämpfen – besonders, wenn sie bei der Bildung und Beschäftigung von Jugendlichen ansetzt“, sagt der Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdörfer weltweit, Wilfried Vyslozil, in München.

Die Arbeit in Afrika ist seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt der SOS-Kinderdörfer – die Organisation ist dort in 47 Ländern aktiv. Unzählige afrikanische Kinder leiden unter den Auswirkungen von Armut, Kriegen oder Krankheiten. Von den weltweit rund 153 Millionen Waisen leben über 50 Millionen in Afrika. Durch den Einsatz von staatlicher und privater Entwicklungshilfe hat sich die Situation für Afrikas Kinder deutlich verbessert – so ist laut UN seit dem Jahr 2000 die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren südlich der Sahara um fast die Hälfte gesunken. Der Anteil der mangelernährten Kinder ist heute um ein ganzes Drittel niedriger.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden: 

https://www.sos-kinderdoerfer.de/informationen/transparenz/wirksamkeit

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Moderne Führung – Wie Sie als „Agile Leader“ richtig handeln

Die digitale Transformation erfordert neue Wege – auch in der Führung! Bei agilen Führungskräften liegt der Fokus auf Wertschöpfung, Bescheidenheit und Engagement

Moderne Führung - Wie Sie als "Agile Leader" richtig handeln

Carmen Abraham über moderne Führungskompetenzen

Was nützt ein modernes Unternehmen ohne moderne Führung? Ellenbogen-Kompetenz war gestern. Ehrgeiz und Gestaltungswille sind nach wie vor wichtig, um erfolgreich zu sein – aber dennoch basiert erfolgreiche Führung heute auf anderen Kriterien. Hier zählt das ziel- und lösungsorientierte „Miteinander“, nicht das „Nebeneinander“ und erst recht nicht das „Gegeneinander“. Carmen Abraham, Sparringspartnerin für Executives und Ratgeberin für Leistungsträger erklärt, auf welche Führungskompetenzen es heute ankommt.

Laut der Studie „Redefining Leadership for a Digital Age“ – u. a. herausgegeben vom International Institute for Management Development (IMD) – gibt es vier Schlüsselkompetenzen, die einen „Agile Leader“ ausmachen: Anpassungsfähigkeit, visionäres Denken, Engagement und Bescheidenheit. Bei Letzterem spiele vor allem das Anerkennen von Feedback eine große Rolle, ebenso wie Akzeptanz, dass andere mehr wissen als man selbst. „Zur Anpassungsfähigkeit gehört, konstante Veränderung zu akzeptieren und damit eine Meinungs- oder Verhaltensänderung, die auf neuen Informationen beruht, als Stärke zu betrachten. Nicht als Schwäche“, so die Expertin.

Wer aus reinem Wettbewerbsdenken handelt und alles dafür tut, um an der Spitze zu stehen und sich durchzusetzen, wird in agilen Teams keinen Platz finden. Abraham weiß: „Agile Leader sehen nicht sich selbst im Mittelpunkt. Sie sind Moderatoren und Vermittler des Prozesses.“

Bringt der Entscheider eine stark wettbewerbsorientierte, machtbewusste und auf Anerkennung zielende Persönlichkeit mit, müsse er dieses Verhalten im Team zunächst selbst als hinderlich erkennen. Die Reflexion helfe ihm dabei, mit den Erkenntnissen zu arbeiten, um künftig seinen Wettbewerbsimpuls besser zu steuern. Wichtig sei demnach, das eigene Verhalten zu hinterfragen. „Das kostet – zumindest am Anfang – immer wieder große Energie und Selbstdisziplin“, bemerkt Abraham und gibt abschließend eine Handlungsempfehlung für moderne Führungskräfte: „Holen Sie sich aktiv Feedback aus Ihrem Umfeld ein. Die Erfolge, mit hochmotivierten Teams zum Ziel zu kommen, lohnen jeden Einsatz!“

Carmen Abraham – klar.wirksam.kraftvoll

Die agile Welt, die digitale Welt, die Welt, die durch schnellen und dynamischen Wandel unübersichtlich geworden ist, stellt ganz neue Anforderungen an Leadership. Carmen Abraham ist Sparringspartnerin und Ratgeberin, wenn Executives und Leistungsträgern in Zeiten von „VUCA“ Komplexität die Sicht vernebelt, der Wirkungsgrad ihrer Rolle plötzlich eingeschränkt scheint und sie sich eher als Getriebener fühlen denn als Gestalter.

Mithilfe von Carmen Abraham finden Leistungsträger Klarheit, erhöhen ihren Wirkungsgrad und erleben ihre ganze Stärke.

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Das Ziel in den Fokus rücken

Carmen Abraham über den inneren Kampf zwischen Statusdenken und neuem Mindset innerhalb der neuen Herausforderungen eines sich agil aufstellenden Unternehmens

Das Ziel in den Fokus rücken

Carmen Abraham und der Kampf mit dem eigenen Ego

Leadership muss in Zeiten von Digitalisierung und Agilität neuen Herausforderungen standhalten. „Top Executives werden sich mit neuen Führungskompetenzen vertraut machen müssen. Dabei kann sich altes Statusdenken einem neuen Mindset in den Weg stellen“, weiß Carmen Abraham. Sie unterstützt Top Executives und Leistungsträger aus dem Top Management mit ihrem Erfahrungsschatz.

„Wenn etwas Neues im Alltag Einzug hält und Strukturen wie Prozesse auf den Kopf stellt, kann es schon mal dazu kommen, dass selbst die erfahrensten Führungspersönlichkeiten Fokus und Klarheit verlieren. Hier gilt es, Abstand zu gewinnen und eine neue Haltung einzunehmen“, führt Abraham aus, die in ihrer Arbeit die Rollen der Sparringspartnerin und Ratgeberin einnimmt. Erschwert wird dieser Schritt dadurch, dass Karriere und Führung bisher nach einem eindeutigen und verlässlichen Muster verlief.

Jede genommene Sprosse auf der Karriereleiter sorgt für ein Mehr an Status. „Und genau an diesem muss jetzt gekratzt werden. Denn die vertrauten Hierarchiestufen weichen unbekanntem Terrain mit neuer Struktur“, erzählt die Expertin und betont, dass Statusdenken in multidimensionalen Teams keinen Platz mehr hat. Hier hilft es, den Kampf mit dem eigenen Ego aufzunehmen.

„Das ist keine einfache Entscheidung und fällt vielen leitenden Führungskräften schwer. Für das neue Mindset, welches in der heutigen Zeit gebraucht wird, ist es aber unabdingbar, sich selbst in allen Aspekten des eigenen Handelns zu hinterfragen“, so Abraham. Es gehe dabei darum, das zu tun, was der Sache diene und nicht dem Ego.

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Über Leistungsanforderungen und Zeitdruck

Mit steigendem Stresspegel sinkt die Entscheidungsfreude und damit auch die Wirksamkeit, weiß Carmen Abraham

Über Leistungsanforderungen und Zeitdruck

Carmen Abraham über steigende Leistungsanforderungen

„Wer sich den Anforderungen der heutigen Zeit stellen will, braucht einen klaren Blick, Zeit zum Reflektieren und den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen“, sagt Carmen Abraham. Sie ist Sparringspartnerin und Ratgeberin für Executives und Leistungsträger und weiß, was zu tun ist, wenn Leistungsanforderungen die Sicht vernebeln. Besonders, wenn sich die Situation weiter verschärft, der Kopf blockiert, wichtige Aufgaben zu erledigen sind – aber direkt das nächste Meeting im Raum steht.

„Back-to-back-Meetings sind nur eine Konsequenz von Überforderung und Überlastung im Alltag. Es ist wie ein Teufelskreis. Meetings werden aus Zeitmangel nicht richtig vorbereitet und laufen ins Leere“, so Abraham. An diesen Teufelskreis reihen sich Stress und Druck, wodurch wiederum Dringlichkeiten steigen. „Was sich nicht beschleunigt, sind Entscheidungen, sie verlangsamen sich sogar.“

Besonders Menschen in verantwortungsvollen Funktionen, die jeden Tag Entscheidungen treffen müssen, können dann nur noch schwer Themen priorisieren und reflektieren, um selbstbewusst, klar und wirksam in ihrer Rolle zu agieren. „Und so passiert es: Man wird seiner Führungsrolle nicht mehr gerecht. Für die Ist-Situation ist das schon fatal, noch mehr blockiert es Kraft, Energie und Weiterentwicklung“, erklärt die Expertin.

Der Ausweg aus Druck und Überlastung ist für Abraham Mut: „Um wirklich etwas zu ändern und an Stärke zu gewinnen, braucht es Mut. Denn nur so können Einwände zur Seite gestellt und neue Sichtweisen erworben werden“, hebt Abraham hervor. Zudem gibt Sie die folgenden Tipps: „Planen Sie täglich ein Zeitfenster für persönliche Ziele, analysieren Sie Ihre Rolle und Aufgaben, planen Sie mit Ihrem Team und Ihren Peers gemeinsam und seien Sie sich selbst gegenüber verbindlich.“

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Carmen Abraham – Klarheit, Wirksamkeit und Stärke für Executives und Leistungsträger

Als Sparringspartnerin und Ratgeberin unterstützt Carmen Abraham dabei, Klarheit in komplexen Situationen zu finden und mit Selbstvertrauen den eigenen Wirkungsgrad zu erhöhen

Carmen Abraham - Klarheit, Wirksamkeit und Stärke für Executives und Leistungsträger

Carmen Abraham | klar.wirksam.kraftvoll

Herausforderungen des Businessalltags vernebeln die Sicht? 80-Stunden-Wochen machen aus Menschen, die gerne gestalten, Getriebene? Stetige Veränderungen lassen die Performance ins Stocken geraten? „Die agile Welt, die digitale Welt, die Welt, die durch schnellen und dynamischen Wandel unübersichtlich geworden ist, stellt ganz neue Anforderungen an Leadership“, führt Carmen Abraham aus. Als Sparringspartnerin und Ratgeberin unterstützt sie Executives und Leistungsträger dabei, Selbstvertrauen in die eigene Stärke zu entwickeln und damit den eigenen Wirkungsgrad zu erhöhen.

„Trotz all ihrer Erfahrungen fällt es Executives, Geschäftsführern oder Leistungsträgern immer öfter schwer, äußere Einflussfaktoren einzuschätzen, um die unternehmerisch richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagt Abraham. In einem komplexer gewordenen Umfeld sei es entscheidend, den eigenen Kompass neu auszurichten, damit Veränderungen souverän begegnet werden kann. Carmen Abraham greift in ihrer Arbeit auf ihren eigenen Erfahrungsschatz zurück – 25 Jahre war sie in leitenden Marketing- und Kommunikationsrollen im Mittelstand und bei Global Playern tätig; seit über 10 Jahren ist sie Unternehmerin.

In Beratungen und Coachings hält sie aufmerksam, wertfrei und herausfordernd den Spiegel vor und setzt Reflexionsprozesse in Gang, die für Klarheit sorgen. Außerdem unterstützt sie dabei, Veränderungspotenzial der eigenen beruflichen Situation zu eruieren und die nächsten Schritte sicher, gestärkt und kompetent zu gehen. „Wenn Menschen mit hoher Verantwortung auf ihrem Werdegang schon viele Phasen durchlaufen haben, wenn sie bereits auf einen großen Erfahrungsreichtum zurückgreifen und anstatt auf der Stelle zu treten, die eigenen Potenziale weiter ausschöpfen und Grenzen verschieben wollen, dann sind sie bei mir genau richtig“, hebt Abraham hervor.

Mit dem Sparring von Carmen Abraham kann aus Krisen Reflexion, aus Stillstand erhöhte Wirksamkeit und aus Zweifel Stärke werden. Mehr zu Carmen Abraham – klar.wirksam.kraftvoll – erfahren Sie auf Ihrer neuen Website unter: www.carmen-abraham.de

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Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Patientenfokussiertes Handeln statt Methodenstarrheit

Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends 2018 der DG PARO (Bildquelle: DG PARO)

In politisch bewegten Zeiten lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend 2018 in Berlin. Unter dem Motto „Parodontitistherapie im Fokus – Wie bewerten wir die Wirksamkeit?“ diskutierten die Gäste wissenschaftliche Nutzenbewertungen und deren versorgungspolitische Konsequenzen. Anlass war ein Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der die Wirksamkeit der Parodontitistherapie aufgrund fehlender randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) in Zweifel gezogen hatte und damit auch keine Notwendigkeit sieht, die unterstützende Parodontitistherapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. In der Diskussion zeigten sich die Gäste des Parlamentarischen Abends weitgehend einig: Methodenstarrheit in der Bewertung von Behandlungsmethoden, vor allem auf Kosten einer angemessenen Versorgung der Patienten, sei der falsche Weg.

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Frage der Bewertung von Behandlungsmethoden weit über die Zahnmedizin hinausgeht und die Medizin insgesamt in ihren Grundfesten berührt. Im Kern gehe es darum, wie Wissen gewonnen und zum Nutzen des Patienten versorgungspolitisch eingesetzt werden kann, so Dörfer. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, weg von „Eminenz“- und hin zu evidenzbasierter Medizin sei ohne jeden Zweifel begrüßenswert. Allerdings blockiert eine Reduktion evidenzbasierter Medizin auf randomisierte kontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs) die evidenzbasierte Patientenversorgung anstelle sie zu fördern, da dadurch Studien ignoriert werden, die zur ärztlichen Entscheidungsfindung beitragen. Gerade in der Parodontologie trifft dies zu, da zahlreiche Studien vorliegen, die zwar den Qualitätsstandards zur Zeit ihrer Publikation, nicht aber den heutigen entsprechen.

Erfahrungswissen nicht durch statistische Evidenz zu ersetzen

Den Aspekt der evidenzbasierten Medizin griff auch Prof. Dr. Giovanni Maio in seiner Keynote auf. Der Medizinethiker der Universität Freiburg adressierte die Frage, welche Arten von Evidenz die Zahnmedizin benötigt, um die bestmögliche Behandlung der Patienten sicherstellen zu können. Unter Rückgriff auf David Sackett, einen der Pioniere der evidenzbasierten Medizin, kritisierte er deren ideologische Überhöhung und die Gefahr, dass diese entgegen ihrer ursprünglichen Intention zu ökonomisch und politisch motivierter Versorgungssteuerung genutzt werden könnte. Gerade Zahnmediziner benötigten neben Studienwissen profunde Erfahrung und die Fähigkeit, allgemeine Erkenntnisse auf den konkreten Einzelfall jedes Patienten anzuwenden und individuell richtige Entscheidungen zu treffen. Indikationsstellung in der Zahnmedizin sei ein kreativer Prozess, der nicht auf Basis eines Algorithmus“ erfolgen könne. Maio warnte davor, RCTs als absoluten Königsweg der Evidenz zu postulieren, der jegliche andere Form des Wirksamkeitsnachweises für ungültig erklärt. Wenngleich diese in vielen Bereichen, etwa Medikamentenstudien, äußerst sinnvoll seien, stoße dieses Evidenzmodell gerade in der Zahnmedizin an seine Grenzen: Wie sollen Interaktionen des Zahnarztes mit seinem Patienten verblindet werden? Und will man Patienten erwiesenermaßen notwendige Behandlungen verweigern, um mit ihnen als Kontrollgruppe Wissen zu generieren? Der Medizinethiker plädierte daher abschließend dafür, die Sinnhaftigkeit von RCTs für den Erkenntnisgewinn auch einmal in Frage zu stellen und mutig nach anderen Wegen der Evidenz zu suchen.

Erfolgreiche Behandlung der Parodontitis

Prof. Dr. Peter Eickholz, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, verdeutlichte den Teilnehmern in seinem Vortrag die Entstehung und Entwicklung der Parodontitis und zeigte präventive Maßnahmen ebenso wie moderne Konzepte zur Behandlung der Erkrankung auf. Die menschliche Mundhöhle ist bakteriell besiedelt, was jedoch im gesunden Zustand kein Problem darstellt: Der Körper sorgt durch seinen Abwehrmechanismus dafür, dass die im Zahnbelag enthaltenen Bakterien nicht in den Körper eindringen. Wird jedoch dieser bakterielle Biofilm nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann eine Zahnfleischentzündung entstehen und in eine Parodontitis münden. Um dieser Gefahr präventiv begegnen zu können, sollten Risikofaktoren wie etwa Rauchen vermieden und der dysbiotische Biofilm durch häusliche und professionelle Mundhygiene regelmäßig entfernt werden. Kommt es zu einer Erkrankung, wird im Rahmen der aktiven wie auch der unterstützenden Parodontitistherapie der Biofilm aus den Zahnfleischtaschen entfernt, um, so Eickholz anschaulich, die „Verteidigungsmannschaften des Körpers aus Immunzellen in der Gingiva durch unsere zahnärztlichen Maßnahmen zu entlasten wie ein Einsatzheer in einer Belagerungsschlacht“ und so den Gewebeabbau zu stoppen. „Wir wissen, dass diese Behandlung effektiv dabei hilft, die Parodontitis aufzuhalten und Zähne zu erhalten. Das ist weltweit konsentiert“, so Eickholz abschließend.

Plädoyer für Methodenvielfalt

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, ging in seiner Präsentation näher auf die methodischen Kriterien des IQWiG ein und spannte den großen Bogen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns von der Epidemiologie über die Grundlagen- und klinische Forschung bis hin zu Versorgungsforschung und Public Health. Unter dem Titel „Bestmögliche vs. bestverfügbare Evidenz“ thematisierte er das Pro und Contra von RCTs, die zwar ein geringes Verzerrungsrisiko aufweisen, dafür aber unter künstlichen Bedingungen operieren würden. Gerade für komplexe Systeme wie eine Parodontitistherapie stellte diese Kontrolle der Rahmenbedingungen aber schon per se eine Verzerrung dar. Aus seiner Sicht ist der Primat der RCTs vor allem auf die Angst vor Verzerrung zurückzuführen – dieser Angst dürfe jedoch nicht jede andere Art von Erkenntnisgewinn geopfert werden. Als Gegenentwurf stellte Dörfer daher das Instrument der Leitlinien vor, die nicht allein auf RCTs basieren, sondern das publizierte Wissen umfassend einbeziehen – einschließlich einer transparenten Darstellung des Verzerrungsrisikos. Darüber hinaus werden die Studien in einem interdisziplinären Diskurs unter Einbeziehung aller Mitspieler im Gesundheitssystem bewertet. Damit werde die Methodenstarrheit überwunden, publiziertes Wissen gehe nicht verloren und Empfehlungen könnten entlang verschiedener Grade von Sicherheit abgegeben werden. Der Präsident der DG PARO ist überzeugt: Flexible, multidisziplinäre Entscheidungsprozesse spiegeln die Versorgungsrealität besser wider als rigorose methodenorientierte Vorgehensweisen. Das Risiko von Verzerrung sei zwar ein wichtiges, ganz sicher aber nicht das einzig entscheidende Beurteilungskriterium für Evidenz.

Politik sieht Gesprächs- und Handlungsbedarf

Dirk Heidenblut (SPD) stellte in seinem Statement die Frage, ob die methodischen Vorgaben des IQWiG hinsichtlich der Nutzenbewertung zielführend seien. Wenngleich RCTs in bestimmten medizinischen Bereichen angezeigt seien, müsste dennoch stets hinterfragt werden, auf welcher Grundlage Entscheidungen über den Nutzen von Behandlungen getroffen würden. Darüber müsse auch das Gespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gesucht werden. Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) sieht die Politik hinsichtlich der Nutzenbewertung ebenfalls in der Pflicht: „Für uns steht im Fokus, dass die Patienten bestmöglich versorgt werden. Nur weil keine RCTs vorliegen, bedeutet das nicht automatisch, dass bestimmte Behandlungen nicht wirken.“ Medizin sei kein „Produzieren nach Vorgaben“, sondern müsse auch Erfahrungen der Behandler berücksichtigen. Ähnlich schätzt dies Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen) ein, für die ärztliches Handeln stets auch einen fortdauernden Reflektionsprozess unter Überprüfung der Quellen beinhaltet – nicht überall wo Evidenz draufstehe, sei auch Evidenz drin. Zudem bestehe die Gefahr eines sozialen Ungleichgewichts, wenn bestimmte präventive oder nachsorgende Behandlungen wie die Unterstützende Parodontitistherapie wegen vermeintlich fehlender Evidenz nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt seien und daher privat gezahlt werden müssten.

Wissenschaftspolitische Herausforderung mit weitreichenden Folgen

In der abschließenden Diskussionsrunde wurden die Thematik der evidenzbasierten Medizin und ihre Bedeutung für die Arbeit des IQWiG nochmals kontrovers beleuchtet. Der Vertreter des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Michael Kleinebrinker, etwa wies in diesem Zusammenhang auf die Ursprünge der evidenzbasierten Medizin für die Nutzenbewertung von Therapien und deren Aufnahme in den Leistungskatalog der GKV hin. Diese solle Sicherheit schaffen und die Leistungen der GKV auf eine transparente, verlässliche Basis zum Nutzen des Patienten stellen. Die Versorgung von Versicherten sei kein Experimentierfeld und eine Veränderung der Entscheidungsgrundlage daher sorgfältig abzuwägen. Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV, sieht hier die Notwendigkeit eines versorgungspolitischen Dialogs zwischen allen beteiligten Institutionen. „Die Träger des G-BA werden entscheiden müssen, ob sie der Argumentation des IQWiG folgen oder nicht“, so Eßer. Er selbst sei der Ansicht, dass die Berücksichtigung der Parodontitistherapie in einem neuem Versorgungskonzept eine deutliche Verbesserung für die Patienten darstellen könnte. „Wir brauchen ein Versorgungssystem, das alltagstauglich und wirksam ist – immer mit dem Ziel, das Gesundheitssystem zu verbessern“, betonte auch Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Dabei sei nach Möglichkeit ein Ausgleich zwischen evidenzbasierten Methoden und Erfahrungswissen zu schaffen. Schließlich müsse immer eine Reindividualisierung der Evidenz vorgenommen werden.

Unabhängig von der konkreten Frage der methodischen Nutzenbewertung und dem Für und Wider evidenzbasierter Medizin zogen die Gäste des Parlamentarischen Abends ein eindeutiges Fazit: Das Gesundheitswissen in der Bevölkerung muss durch konsequente Aufklärungsarbeit weiter verbessert werden. Gerade die Parodontitis wird häufig bagatellisiert und in ihren Wechselwirkungen mit der Allgemeingesundheit verkannt. Diese Aufklärung ist eine gesellschaftspolitische Ausgabe, die nicht alleine von den Zahnmedizinern bewältigt werden kann, sondern breite Unterstützung erfordert. Die Realisierung des aktuellen Konzeptes der KZBV für die systematische Parodontitistherapie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Dr. Martina Neunecker

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Studie zu Rückenschmerzen: Massive Einsparungen möglich

Studie zu Rückenschmerzen: Massive Einsparungen möglich

(Mynewsdesk) Krankenkassen dürfen aufatmen: Die Kosten für die Behandlung von Rückenschmerzpatienten lassen sich nachweislich senken. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine neue FPZ Studie mit dem passenden Namen „Einsparpotenziale bei Rückenschmerzen“.

Die Studie geht auf das Nutzenpotential der FPZ Therapie für Krankenkassen ein. Sie klärt über die am meisten genutzten Maßnahmen auf und eruiert Einsparungen durch den Einsatz dieser besonderen Therapie gegen Rücken- und Nackenschmerz.

Hintergrund: Die Volkskrankheit „Rückenschmerzen“ ist eine der kostenintensivsten Erkrankungen für Arbeitgeber und Krankenkassen überhaupt. Dabei kommen die Versicherer für Behandlungsmaßnahmen, stationäre Aufenthalte – oft in Verbindung mit einer Operation und Rehabilitationsmaßnahme –, Medikamente und das Krankengeld nach der sechsten Woche der Arbeitsunfähigkeit auf. Insgesamt verursachen Rückenschmerzpatienten den Krankenkassen Kosten von etwa neun Milliarden Euro pro Jahr.1

Methodik der Untersuchung
Für die aktuelle Studie haben die Wissenschaftler Fragebögen zur Cost-Benefit-Analyse (CBA) zu 28.007 Rückenschmerzpatienten aus 275 Rückenzentren aus dem ganzen Bundesgebiet ausgewertet. Der Erhebungszeitraum lief von 2010 bis 2016. Das dazugehörige Studienhandout gibt Auskunft über die genaue Methodik der Erhebung und liefert weitere wissenschaftlich relevante Details sowie zahlreiche Grafiken.

Reduzierung aller tangierten Kostenfaktoren
Als auswertbare Parameter für die Kostenträger behandelt die Untersuchung Maßnahmen wie Krankengymnastik, Massagen, Packungen sowie Elektro- und Wärmebehandlungen. Außerdem haben die Wissenschaftler die Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage), die Tage mit stationärem Aufenthalt in Kliniken und Krankenhäusern sowie die Anzahl der Medikamenten-Monatsdosen betrachtet. Das erfreuliche Ergebnis: In allen Kosten-verursachenden Parametern führt die FPZ Therapie zu einer Kostensenkung, da u.a. die Inanspruchnahme der weiteren Maßnahmen durch die Therapie verringert wird. Zwei Beispiele:

* Beispiel Massagen: Lag die Verordnung von Massagen in den drei Monaten vor der Therapie noch bei knapp 30 Prozent, sank diese durch die Teilnahme an der Therapie auf nur noch gut 6 Prozent.
* Beispiel AU-Tage: Während in den drei Monaten vor der Therapie etwa 80 Prozent der Patienten wegen Rückenbeschwerden wenigstens einmal krankgeschrieben waren, kamen zum Zeitpunkt der Abschlussanalyse schon 61 Prozent der Rückenschmerzpatienten ohne Arbeitsunfähigkeitstage aus.

Fazit: Neben der nachgewiesenen Wirksamkeit der FPZ Therapie2 belegen u.a. die Reduktion der therapeutischen und medizinischen Maßnahmen sowie die Verringerung der AU-Tage-Quote das signifikante Einsparpotenzial für Kostenträger. Nahezu jede Krankenkasse könnte durch den Einsatz der FPZ Therapie künftig Kosten einsparen. Mehr als 50 Kassen haben dies bereits erkannt und ermöglichen ihren Mitgliedern durch die Übernahme den Zugang zur analyse- und gerätegestützten Therapie gegen chronische oder wiederkehrende Rücken- und/oder Nackenschmerzen.

[1] Gesundheitsberichterstattung des Bundes (2012) Rückenschmerzen. Heft 53, Robert Koch-Institut, Berlin.

[2] Bei 93,5% der Teilnehmer verbessern sich die vorhandenen Rücken- und Nackenschmerzen nach dem 3-monatigen Aufbauprogramm. Quelle: Denner A.: Analyse und Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York (1998).

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Das Unternehmen FPZ erforscht, entwickelt und vermarktet wirksame Präventions- und Therapieprogramme zur individuellen Verbesserung der durch Bewegungsmangel verursachten Funktionsverluste und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Rückenschmerzen.

Mit ihren kooperierenden Ärzten, Rückenzentren und Kostenträgern bildet die FPZ GmbH mit Zentralsitz in Köln ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Dr. Frank Schifferdecker-Hoch. Bereits 1990 wurde mit der Entwicklung der analyse- und gerätegestützten Rückenschmerztherapie FPZ Therapie für Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Rücken- und/oder Nackenschmerzen begonnen. 1993 wurde das damalige Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) gegründet. Die dort entwickelte, individuelle Therapie wird von Ärzten verordnet, von Therapeuten in FPZ Rückenzentren persönlich betreut und von aktuell mehr als 50 Kostenträgern erstattet. Das FPZ unterhält inzwischen eine einmalige Datenbank wissenschaftlicher Auswertungen zum Thema Rückenschmerz. // FPZ: Deutschland den Rücken stärken GmbH. GF: Dr. rer. soc. Frank Schifferdecker- Hoch. HRB 24453 Köln.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Sammelbezeichnungen wie Ärzte, Mitarbeiter, Patienten, Wissenschaftler sind daher als geschlechtsneutral anzusehen.

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BGH: Feststellungsklage nach Widerruf eines Immobiliendarlehens

Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16. Mai 2017 stellt keine Abkehr von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vom 21.02.2017 dar.

BGH: Feststellungsklage nach Widerruf eines Immobiliendarlehens

BGH: Feststellungsklage nach Widerruf eines Immobiliendarlehens unter bestimmten Voraussetzungen

Dies sei für den verwunderten Leser vorweggenommen. Es gilt weiterhin der Vorrang der Leistungsklage – AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB aus Berlin

Noch im Februar 2017 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Zulässigkeit einer Feststellungsklage nach erfolgtem Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages am Vorrang der Leistungsklage scheitert. Mit anderen Worten: hatte man ein Verbraucherdarlehensvertrag widerrufen und wünschte die Feststellung, dass aufgrund des Widerrufs des Verbraucherdarlehens dieser rückabzuwickeln ist, ist dies mit dieser Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus Februar 2017 zum Az. XI ZR 467/15 nicht mehr möglich. Vielmehr muss der den Widerruf erklärende Verbraucher seinen Anspruch gegenüber der Bank genau beziffern und zwar in der Höhe in welcher er zu viele Zahlungen an die Bank geleistet hat.

Wiederum entscheidet der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 16.05.2017 zum Az.: XI ZR 586/15 das Feststellungsklagen doch zulässig sind. Dies allerdings nur unter besonderen und engen Voraussetzungen.

Was hatte der Bundesgerichtshof zu entscheiden?

Der Bundesgerichtshof hatte darüber zu entscheiden, unter welchen Umständen der Verbraucher in Widerrufsfällen eine negative Feststellungsklage erheben kann.

In dem vom Bundesgerichtshof zu entscheidenden Fall stritten sich die Parteien des Rechtsstreits um die Wirksamkeit dreier Verbraucherdarlehensverträge. Alle drei Verträge wiesen eine gleichlautende Widerrufsbelehrung mit folgendem Inhalt auf:

„Der Lauf der Frist für den Widerruf beginnt einen Tag nachdem Ihnen
-ein Exemplar dieser Widerrufsbelehrung,
-die Vertragsurkunde, der schriftliche Vertragsantrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Vertragsantrags
zur Verfügung gestellt wurde, aber nicht vor dem Tag des Vertragsschlusses.“

Das erstinstanzliche Gericht hatte seinerzeit dem Feststellungsantrag des Klägers entsprochen. Das Berufungsgericht ist der Auffassung des Landgerichts gefolgt und hat die Berufung der beklagten Bank zurückgewiesen. Es hat jedoch die Revision zugelassen.

Welche Bank will sich schon damit zufrieden geben, dass die von ihr verwendete Widerrufsbelehrung falsch ist und der Darlehensnehmer damit Zahlungsansprüche gegenüber der Bank haben könnte? Die Bank legte Revision zum Bundesgerichtshof ein.

Am 16.05.2017 hat der Bundesgerichtshof sein Urteil gesprochen und die vom Kläger erhobene Feststellungsklage für zulässig erklärt. Die Revision der Bank wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen.

Warum hat der Bundesgerichtshof die Feststellungsklage für zulässig erachtet?

Der Bundesgerichtshof hat den Feststellungsantrag des Klägers ausgelegt. Er hat den Antrag des Klägers dahin verstanden, dass dieser leugnet, dass der Bank noch vertragliche Erfüllungsansprüche, also Zahlungsansprüche, nach dem Zugang des Widerrufs der Verbraucherdarlehensverträge zustehen.

Er hat damit der Argumentation der Bank eine Absage erteilt, dass diese weiterhin Zahlungsansprüche gegen den Kläger habe, weil dessen Widerruf ins Leere gegangen sei.
Die vom Kläger erhobene Feststellungsklage ist in diesem besonderen Fall zulässig, weil der Kläger nicht von der Bank verlangte, dass diese die Verbraucherdarlehensverträge rückabwickelt und ihm aus diesem Grund Zahlungsansprüche zustehen würden. Vielmehr war das Begehren des Klägers, dass die Bank von ihm keine weiteren Zahlungen seit Zugang des Widerrufs verlangen kann, nicht im Wege einer Leistungsklage darstellbar.

In einem solchen Fall ist der Sachverhalt anders gelagert, da hier nicht die Feststellung begehrt werde, dass sich der Verbraucherdarlehensvertrag in ein Rückgewährschuldverhältnis umgewandelt hat und sich daraus Zahlungsansprüche ergeben können.

Insofern stellt die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16.05.2017 – XI ZR 586/15 auch keine Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung vom 21.02.2017 zum Az. XI ZR 467/15 dar, über die wir bereits berichtet hatten.

Fazit: Mit seiner Entscheidung hat der Bundesgerichtshof gleich zwei Fragen geklärt – Widerrufsbelehrung und Erfüllungsansprüche

Zum einen hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Widerrufsbelehrung der Bank falsch ist und zum anderen, dass nach Zugang des Widerrufs die Erfüllungsansprüche der Bank, welche in § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB geregelt sind, nicht mehr bestehen.

Die Rechtsanwälte der Kanzlei AdvoAdvice prüfen gern, ob die in Verbraucherdarlehensvertrag enthaltene Widerrufsbelehrung ordnungsgemäß ist oder Betroffene nach wie vor ein Widerrufsrecht zusteht. Weiterhin ob gegebenenfalls schon die Zahlungsansprüche gegenüber der Bank erfüllt sind, so dass dieser keine Erfüllungsansprüche mehr zur Seite stehen. Weitere Informationen unter 030 – 921 000 40 und info@advoadvice.de.

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Politik Recht Gesellschaft

Befristeter Arbeitsvertrag – was muss für eine wirksame Befristung beachtet werden?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Befristeter Arbeitsvertrag - was muss für eine wirksame Befristung beachtet werden?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Viele Arbeitnehmer bekommen in der Praxis zunächst nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Warum ist das Mittel der Befristung bei Arbeitgebern so beliebt?

Fachanwalt Bredereck: Manche Arbeitgeber möchten erst einmal testen, wie sich der Arbeitnehmer im Betrieb so macht, oder aber wissen selbst noch gar nicht so genau, wie gut ihr Unternehmen in der Zukunft laufen wird. Dabei muss man immer im Hinterkopf behalten, dass ein Arbeitnehmer nach sechs Monaten im Betrieb und wenn regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind, Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz erwirbt. Dann wird es für Arbeitgeber deutlich schwerer, ihn loszuwerden. Vor diesem Hintergrund muss man also auch die befristeten Arbeitsverträge betrachten.

Maximilian Renger: Darf man als Arbeitgeber denn immer einen befristeten Arbeitsvertrag mit dem Arbeitnehmer abschließen?

Fachanwalt Bredereck: Für eine wirksame Befristung brauchen Arbeitgeber immer einen wirksamen Befristungsgrund. Dazu gibt es im Teilzeitbefristungsgesetz (TzBfG) eine Regelung im § 14, der im Absatz 1 solche Sachgründe für eine Befristung auflistet. Liegt ein solcher Befristungsgrund vor, kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis ohne zeitliche Limitierung auch mehrfach befristen.

Maximilian Renger: Und was, wenn keiner der genannten Befristungsgründe vorliegt?

Fachanwalt Bredereck: Dann besteht die Möglichkeit der sog. kalendermäßigen Befristung. Das meint eine Befristung ohne Sachgrund, die in § 14 Abs. 2 TzBfG geregelt ist. Dafür braucht man dann zwar keinen der genannten Gründe, die Befristung ist allerdings auf eine Dauer von zwei Jahren limitiert und darf, sollten diese zwei Jahre zu Beginn nicht voll ausgeschöpft werden, auch nur maximal dreimal verlängert werden. Darüber hinaus muss man beachten, dass eine solche kalendermäßige Befristung überhaupt nur dann zulässig ist, wenn der jeweilige Arbeitnehmer nicht vorher bereits schon einmal beim Arbeitgeber (befristet oder unbefristet) beschäftigt war.

Maximilian Renger: Das heißt keine sachgrundlose Befristung bei Arbeitnehmern, die bereits vorher einmal für den Arbeitgeber gearbeitet haben?

Fachanwalt Bredereck: Naja, das Bundesarbeitsgericht hat hier eine, wie ich finde, etwas zweifelhafte Grenze von drei Jahren eingeführt. Das bedeutet, eine Beschäftigung, die länger als drei Jahre zurückliegt, soll unberücksichtigt bleiben. Dafür findet sich meiner Ansicht nach kein Anhaltspunkt im Gesetz, aber so ist aktuell der Stand der Dinge. Wenn sich der Arbeitgeber nun nicht an diese Vorgaben hält, hat das zur Folge, dass sich der Arbeitnehmer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befindet.

Maximilian Renger: Was müssen Arbeitnehmer denn beachten, wenn sie eine Unwirksamkeit der Befristung geltend machen wollen?

Fachanwalt Bredereck: Wichtig ist, dass man spätestens innerhalb von drei Wochen nach Ende der Befristung einen entsprechenden Feststellungsantrag bei Gericht stellt. Dieser ist dann eben darauf gerichtet, festzustellen, dass das Arbeitsverhältnis nicht durch die Befristung endet. Schließt der Arbeitnehmer dagegen einen neuen befristeten Arbeitsvertrag ab, wird das Gericht die vorherige Befristung nicht mehr überprüfen. Gegenstand der gerichtlichen Überprüfung kann immer nur der neueste befristete Arbeitsvertrag sein. Ist diese Befristung dann wirksam, haben Arbeitnehmer Pech gehabt, auch wenn die vorherige Befristung unwirksam war.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank für das Interview.

24.10.2016

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Politik Recht Gesellschaft

Wann haben Arbeitnehmer eine Kündigung aufgrund einer Krankheit zu erwarten?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Während der Krankheit kein besonderer Kündigungsschutz

Zunächst einmal ist ein Arbeitnehmer nicht in besonderem Maße vor einer Kündigung geschützt, während er krank ist. Eine Kündigung des Arbeitgebers kann demnach unter den gleichen Voraussetzungen ergehen wie sonst.

Kein Kündigungsschutz im Kleinbetrieb

Arbeitnehmer, die in einem Betrieb mit regelmäßig weniger als zehn Mitarbeitern beschäftigt sind, haben keinen Kündigungsschutz. Eine Kündigung des Arbeitgebers ist auch während der Krankheit unter Einhaltung der Kündigungsfrist zulässig. Unter besonderen Umständen kann eine Kündigung aber treuwidrig sein. Wenn der Arbeitgeber etwa aufgrund eines Betriebsunfalls des Arbeitnehmers das Arbeitsverhältnis kündigt, liegt ein solcher Fall einer treuwidrigen und damit unwirksamen Kündigung vor. Solche Fälle kommen aber nur selten vor und sind zudem nur schwer zu beweisen.

Im ersten halben Jahr der Beschäftigung auch kein Kündigungsschutz

Ohne Kündigungsschutz sind zudem Arbeitnehmer, die sich noch im ersten halben Jahr des Arbeitsverhältnisses befinden. Das Kündigungsschutzgesetz verlangt für den Kündigungsschutz ein halbjähriges Bestehen des Arbeitsverhältnisses voraus. Tritt in dieser Zeit eine Krankheit auf und der Arbeitnehmer wird gekündigt, greift also ebenfalls kein Kündigungsschutz mit Ausnahme des bereits geschilderten Falls der treuwidrigen Kündigung.

Kündigungsschutz greift nach Ablauf des ersten Halbjahres im Betrieb mit mehr als zehn Mitarbeitern

Wer bereits mehr als ein halbes Jahr beim Arbeitgeber in einem Betrieb mit regelmäßig mehr als zehn Mitarbeitern beschäftigt ist, ist dagegen gut geschützt. Der Arbeitgeber braucht in diesem Fall einen Kündigungsgrund. Als solcher kann die Krankheit des Arbeitnehmers zwar grundsätzlich dienen, allerdings nur unter speziellen Voraussetzungen.

Unterschiedliche Formen von Erkrankungen als Kündigungsgrund. Grund für eine krankheitsbedingte Kündigung kann sein:

Häufige Kurzzeiterkrankungen,
Langzeiterkrankung,
krankheitsbedingte Leistungsminderung,
dauernde Arbeitsunfähigkeit bzw. Ungewissheit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, da in den nächsten zwei Jahren nicht mit einer anderen Prognose gerechnet werden kann.

Ausführliche und schwierige Prüfung für Arbeitgeber inklusive Interessenabwägung

Die Rechtsprechung nimmt eine vierstufige Prüfung vor bei der Frage, ob eine Kündigung aufgrund einer Erkrankung des Arbeitnehmers wirksam ist. Erforderlich sind eine negative Gesundheitsprognose (ernsthafte Besorgnis künftiger weiterer krankheitsbedingter Fehlzeiten), eine erhebliche Beeinträchtigung der betrieblichen und wirtschaftlichen Belange des Arbeitgebers durch die Fehlzeiten, fehlende anderweitige Möglichkeiten einer Beseitigung der Beeinträchtigungen (Kündigung letztes Mittel) und eine umfassende Interessenabwägung zwischen den Interessen des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers.

Kündigungsschutzklage fast immer lohnenswert

Wer eine Kündigung wegen einer Krankheit erhalten hat, sollte stets innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Das gilt jedenfalls dann, wenn Arbeitnehmer in einem Betrieb mit mehr als zehn Mitarbeitern (siehe oben) arbeiten und damit das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet. Der Arbeitgeber muss eine Menge darlegen und beweisen, um eine auf Krankheit gestützte Kündigung vor Gericht durchzubekommen. Dabei kann auch viel schiefgehen. Ein einziger Fehler macht die Kündigung bereits unwirksam und eröffnet dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, den Arbeitsplatz zu retten bzw. eine hohe Abfindung zu erzielen.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Kündigungsfällen

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Arbeitgeber beraten wir im Zusammenhang mit dem geplanten Ausspruch von Kündigungen und vertreten sie in einem Kündigungsschutzverfahren dann auch vor Gericht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage. Hierbei können Sie auch die Kosten bzw. das Kostenrisiko im Verhältnis zu der zu erwartenden Abfindung besprechen.

13.04.2016

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Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

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