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Bei der Gartengestaltung an die Tiere denken

Einige Pflanzen sind für Haustiere giftig – Lichtschächte können Todesfallen für Wildtiere sein – Heckenschnitt verboten – Gartenteiche tiergerecht gestalten

Bei der Gartengestaltung an die Tiere denken

Bund Deutscher Tierfreunde gibt Tipps zur tiergerechten Gartengestaltung

Der Frühsommer gibt in diesen Tagen richtig Gas und alle Hobbygärtner zieht es raus ins Freie. Schon bei der Gestaltung des Gartens sollte auf Haus- und Wildtiere Rücksicht genommen werden, empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Der überregionale Tierschutzverein mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass viele der besonders beliebten Garten- und Hauspflanzen, aber auch einige Wildpflanzen, für Hunde und Katzen eine große Vergiftungsgefahr darstellen. Auch auf Wildtiere wie etwa Igel und Frösche sollte Rücksicht genommen werden.

Einige Pflanzen gelten als besonders risikoreich: Beispielsweise Oleander-Sträucher können für Hunde und Katzen eine tödliche Gefahr darstellen. Weitere Risiko-Pflanzen: Alpenveilchen, Clematis, Christrose, Philodendron, Gummibaum und andere Ficus-Arten, Primeln und Weihnachtssterne. Im eigenen Nutzgarten – besonders im Obstgarten – sollten Hundehalter besonders vorsichtig sein: Weintrauben beispielsweise können nach britischen Untersuchungen gefährlich werden. Auch Obstkerne – etwa von Kirsche, Pflaume oder Aprikose – sind ein Risiko. Die darin enthaltene Blausäure bei zerbissenen Kernen kann unter Umständen tödlich sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde..

Lichtschächte am Haus entpuppen sich leider oft als Todesfallen für Kleintiere wie Igel oder Frösche. Mithilfe einer selbst gebauten Froschleiter finden die Tiere den Weg zurück nach oben. Wo Igel nachts ihre Runden drehen, sollten deshalb sämtliche Licht- und Kellerschächte mit einem feinmaschigen Draht abgedeckt werden, allein schon, damit die Tiere sich nicht verletzen, empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde. Auch beim Heckenschnitt gilt Vorsicht. Radikale Rückschnitte sind vom 1. März bis zum 30. September in Privatgärten verboten – es sei denn, kommunale Baumschutzsatzungen schreiben etwas anderes vor. Schonende Form- und Pflegeschnitte von Hecken sind jedoch zumeist ganzjährig zulässig. Aus Gründen des Tierschutzes ist es strengstens verboten, aktive oder wieder nutzbare Vogelnester zu entfernen oder zu beschädigen. Genauso wenig dürfen brütende Vögel gestört werden. Wer also während der Vogelbrutzeit die Hecken in seinem Garten schneiden möchte, muss darauf achten, weder absichtlich noch versehentlich brütende Vögel zu beeinträchtigen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Ein Teich ist für jeden Gartenbesitzer ein ganz besonderes Erlebnis und eine hervorragende Möglichkeit, um für mehr Tierschutz im eigenen Garten zu sorgen. Frösche, Libellen und Wasserläufer erobern von ganz alleine das kleine Biotop und auch Vögel halten sich hier gerne zum Trinken oder Baden auf. Teiche mit steilen Ufern bergen aber eine Gefahr für Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb dazu, einen Gartenteich immer mit einer Flachwasserzone anzulegen, über die sich zum Beispiel ein Igel ans Ufer retten kann. Auch bei einem Pool sollte immer auf eine Ausstiegsmöglichkeit gedacht werden – auch im Interesse der Haustiere. Schon ein schräg gestelltes Holzbrett kann helfen, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.

Eine oft unbekannte Gefahr ist abgestandenen Gießwassers in Blumenuntersetzern. Das Wasser kann beispielsweise durch Dünger oder andere Stoffe bei Haustieren Vergiftungen auslösen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wie auch das im Tabak enthaltene Nikotin. Trinkt ein Hund beispielsweise aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tragisch enden.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Bedarf an Jägern in Rheinland-Pfalz steigt: Größte Jagdschule Süddeutschlands eröffnet vier neue Standorte

Bedarf an Jägern in Rheinland-Pfalz steigt: Größte Jagdschule Süddeutschlands eröffnet vier neue Standorte

Die Zahl der Jagdscheininhaber in Deutschland steigt seit Jahren. Das ist auch in Rheinland-Pfalz der Fall, wo sowohl die steigende Zahl der Wildunfälle, ein Anstieg bei der afrikanischen Schweinepest und auch die Wildschäden in der Landwirtschaft für große Probleme sorgen. Besonders der für das Land so wichtige Weinanbau ist davon betroffen.

Gerade das Bejagen von Wild in den Weinbergen gilt als anspruchsvoll, weil es durch die Steillagen talabwärts kaum Schussmöglichkeiten gibt. Die aktuellen Entwicklungen führen dazu, dass immer häufiger auch landwirtschaftliches Personal auf die Jagd geht. Da jedoch nur jagen darf, wer in Besitz eines Jagdscheins ist, kann der steigende Bedarf nur langsam gedeckt werden. Die Jagdschulen in Rheinland-Pfalz reagieren jetzt auf diese Entwicklung, da viele angehende Jäger bisher ins benachbarte Saarland gehen mussten, um dort zu lernen und ihre Prüfung abzulegen.

Dies ist in Zukunft seltener erforderlich. So hat die größte Jagdschule Süddeutschlands, die „Jagdschule Dr. Hartl“ 2018 vier neue Standorte in Bad Dürkheim, Landau, Speyer und Kaiserslautern eröffnet. Jagdschulen wie die von Dr. Hartl bereiten Jagdscheinanwärter auf die anspruchsvolle Prüfung vor, die jeder angehende Jäger absolvieren muss. Sie besteht aus einer schriftlichen Prüfung mit ca. 100 Fragen, die zu 80% richtig zu beantworten sind.

Hinzu kommen mehrere mündliche Prüfungen und eine Waffenhandhabungs- und Schießprüfung. Dabei ist die Branche gar nicht so konservativ, wie man es ihr oft nachsagt. Die Jagdschule Dr. Hartl etwa hat eine eigene Lern-App entwickelt, mit der die Schüler spielerisch auf die Prüfungen vorbereitet werden.

Die Jagdschule Dr. Hartl bietet an vielen verschiedenen Standorten in Bayern, Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz die Jagdausbildung in drei verschiedenen Kursarten an. In mehr als 25 Jahren überzeugte die Jagdschule mit hoher Professionalität und überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen. Durch die aktuell sehr hohe Durchfallquote bei der Jungjägerprüfung in Bayern, führte die Jagdschule Dr. Hartl die Bestehensgarantie für das grüne Abitur ein.

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Jagdschule Dr. Hartl GmbH
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Sonstiges

Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren – Haustiere sind irritiert, gewöhnen sich aber schnell um – Freigänger-Katzen sind gefährdet

Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Besonders freilaufende Katzen sind nach der Zeitumstellung gefährdet

Wenn am kommenden Sonntag (29. Oktober 2017) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Morgendämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Das bayerische Innenministerium verwies in dieser Woche mit Sorge auf die Zahl der Wildunfälle: 36 448 hat es im ersten Halbjahr 2017 registriert, auch 234 Menschen wurden dabei verletzt. Im Jahr 2016 summierten sich die Wildunfälle auf über 70 000 – Tendenz seit Jahren steigend. Besonders die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen.
Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte zweibeinige Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Faule Gärtner sind aktive Tierschützer

Bund deutscher Tierfreunde e.V.: Garten der Natur überlassen – Ein unaufgeräumter Garten bietet Tieren Lebensraum

Faule Gärtner sind aktive  Tierschützer

Viele Hobbygärtner, aber auch Profis nutzen die schönen Herbsttage zum Aufräumen des Gartens. Alles soll winterfest gemacht werden – dabei wäre ein unaufgeräumter Garten der bessere Natur- und Tierschutz. Darauf weist der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen hin. Wer also ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur. Faulheit bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst aktiver Tierschutz, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Bestes Vogelfutter bieten beispielsweise Blumenreste und viele Stauden besonders mit Fruchtresten oder Nüssen. Finken, Ammern und Zeisige als typische Körnerfresser bedienen sich an den Samen von Blumen. Auch andere Sträucher wie beispielsweise Schneeball oder Heckenrosen sind Nahrung für viele hungrige Vögel, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Verblühte Blumen und Pflanzen, Laubreste und Reisigreste sollten zudem nicht völlig beseitigt oder im Abfall entsorgt werden, da sie im Winter vielen Tieren Schutz und Überleben sichern können.
Und auch die Reste, die beim Beschneiden und Zurückschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern entstehen, sollten nicht entsorgt werden. Es ist völlig ausreichend, sie zu einem Haufen zusammenzukehren. Schon mit so wenig Anstrengung und Arbeit lässt sich der ideale Überwinterungsplatz für Igel schaffen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. In den Haufen und zwischen den Ästen finden zudem viele Eidechsen und Kröten Schutz und Nahrung und damit Alles was sie zum Überleben brauchen.
Was viele „faule“ Gärtner besonders schätzen werden: Selbst abgemähter Rasen oder Laub kann liegen bleiben: Er bietet viele Bodenlebewesen wie etwa Regenwürmern reichlich Nahrung für die lange Winterzeit, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und noch ein positiver Nebeneffekt für den Gartenfreund: Der Boden und die Wurzeln der Pflanzen werden vor Frost geschützt. „Faule“ Gärtner sind also die wahren Natur- und Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Tourismus Reisen

Im Urlaub kein Tierleid unterstützen: Delfinarien meiden

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Urlauber mit den Reisezielen Mallorca, Türkei, Mexiko, Teneriffa oder Dominikanische Republik nachdrücklich darum, auf den Besuch von Delfinarien und Aquaparks, in denen Delfine gehalten werden, zu verzichten und im Urlaub kein Tierleid zu unterstützen.

Delfine leiden unter den katastrophalen Bedingungen der Gefangenschaftshaltung
Delfinarien in diesen und in vielen anderen Ländern, dienen ausschließlich der kommerziellen Ausbeutung der Delfine, die unter katastrophalen Haltungsbedingungen leiden und auch sterben. Etwa im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko. Dort leben sechs Große Tümmler in einem nur ca. 4 m tiefen und ca. 20 m im Durchmesser großen Becken. Für die Hotelgäste werden Schwimmprogramme angeboten.

Man kann die Delfine streicheln, sich durchs Becken ziehen lassen, Trainer spielen… Kinder werden laut Prospekt aufgefordert, die Tiere zu küssen! „Für die Delfine ist dies der pure Stress. Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten, müssen sieben Tage die Woche von früh bis spät zum Vergnügen der Hotelgäste bereit sein“, erklärt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Ähnlich sieht es in Delfinarien in der Türkei, der Dominikanischen Republik oder auf Mallorca und Teneriffa im dortigen „Loro Parque“ aus.

Das Leid der Delfine bleibt den Urlaubern verborgen
Viele der in den Delfinarien oder Aquaparks gehaltenen Delfine stammen aus der freien Wildbahn. Manche wurden während der blutigen Massaker vor der japanischen Küste mitgefangen und für das Leben in Gefangenschaft aussortiert, während der Rest ihrer Familien vor ihren Augen geschächtet wurde. „Die meisten Delfinarien existieren nur, weil sie ständig Nachschub aus Wildfängen erhalten und weil Urlauber, die die Nähe zu Tier und Natur suchen, aus Unwissen diese vermeintliche Attraktion besuchen. Das Leid der Delfine bleibt ihnen verborgen“, sagt Ulrich Karlowski.

Nachhaltige Reiseangebote müssen tierschutzgerecht sein
Zahlreiche Reiseveranstalter werben heute mit nachhaltigen Reise-Angeboten, z.B. bei der Reduzierung von Abfällen oder schonender Wassernutzung. Doch beim Thema Tiershows hat Gewinnmaximierung Vorrang. Zwar bietet z.B. die ehemalige REWE Touristik (jetzt DER-Touristik) Türkeireisenden seit 2010 keine Ausflüge zu den Delfinarien an der Türkischen Riviera mehr an. Auch das „Horror-Delfinarium Manati-Park“ in der Dominikanischen Republik wurde aus dem Angebot genommen. Jedoch können Gäste von DER-Touristik noch Ausflüge zum Delfinarium „Dolphin Explorer“ bei Punta Cana buchen und dort an tierquälerischen Delfin-Schwimmprogrammen teilnehmen.

2015 forderte die GRD gemeinsam mit elf deutschen und internationalen Tier- und Artenschutzorganisationen von der deutschen Reisebranche, sich auf Kriterien für einen tierschutzgerechten Wildtier-Tourismus festzulegen. Geschehen ist seitdem nichts.

Die GRD rät, Wildtiere ausschließlich in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Und dies ausschließlich bei seriösen, umweltbewussten und nachhaltig operierenden Veranstaltern.

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Sport Vereine Freizeit Events

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei

Gemeinsam stark im Artenschutz

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige Fischereimethoden in den Weltmeeren zu beenden, der jedes Jahr mehrere hunderttausende Delfine und andere Meerestiere zum Opfer fielen.

Bis heute gehört die Durchführung des internationalen Kontrollprogramms für delfin-sicher gefangenen Thunfisch SAFE zu den Kernaufgaben der GRD. Zusätzlich unterstützen die Münchner Delfin- und Meeresschützer weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Beide Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wildtiere, deren Lebensräume und die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Hierzu wird es zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, z.B. zur Meeresverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme geben.

„Wir freuen uns sehr, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine in unserem Verband willkommen heißen zu dürfen. Mit der GRD haben wir einen Partner gefunden, der sich mit hohem Sachverstand und leidenschaftlich für den Schutz der Meeressäugetiere und deren Lebensräume einsetzt“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

„Mit der Naturschutzinitiative haben wir einen authentischen Partner gefunden, der sich gleichermaßen und mit hohem Sachverstand für die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen“, erklärte der designierte neue 1. Vorsitzende der GRD, der Schauspieler und passionierte Segler Sigmar Solbach.

Mehr Informationen unter
www.delphinschutz.org
www.naturschutz-initiative.de

Für Rückfragen
Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.
Telefon 02626 926 4770 – E-Mail: h.neumann@naturschutz-initiaitve.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
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Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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„Wildtiere füttern: Was ist erlaubt?“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Was Tierfreunde in Stadt und Wald beachten müssen

"Wildtiere füttern: Was ist erlaubt?" - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Besonders für kleine Kinder ist das Füttern von Wildtieren ein echtes Erlebnis.
Quelle: ERGO Group

Wenn es kälter wird, finden sich in Wäldern und Stadtparks wieder vermehrt Tierfreunde ein, die Enten, Schwäne, Rehe, Wildschweine & Co. großzügig mit Futter versorgen. Aber ist das gut gemeinte Füttern von Wildtieren erlaubt? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), klärt auf.

Wildtiere im Wald…

In Herbst und Winter unternehmen viele Familien und Senioren Waldspaziergänge, um Rehe oder Wildschweine mit gesammelten Kastanien, Brot und anderem Futter zu versorgen. Aber: Ist das erlaubt? „Ob und wann Tiere gefüttert werden dürfen, regelt das Jagdrecht“, erläutert Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) und ergänzt: „Die jeweiligen Landesjagdgesetze enthalten die Fütterungsregeln.“ Wichtig zu wissen: Diese Vorgaben sehen in der Regel lediglich vor, dass Jäger oder Förster Wildtiere in Notsituationen füttern dürfen oder sogar müssen. Ob eine Notsituation vorliegt, entscheidet meist die Jagdbehörde. Beispielsweise in sehr kalten Wintern, in denen die Tiere sonst keine Nahrung finden. Für Spaziergänger gilt jedoch: Sie sollten Wild in freier Wildbahn generell nicht füttern. In einigen Bundesländern ist dies ausdrücklich verboten, in anderen auf bestimmte Wildarten begrenzt, in wieder anderen gibt es keine gesetzliche Regelung dazu, die Jagdbehörden können jedoch örtliche Vorgaben machen. „Wer trotz Verbot Rehe & Co. füttert, begeht eine Ordnungswidrigkeit“, warnt die D.A.S. Juristin. Erwischt ein Jäger einen Spaziergänger beim Füttern, darf er ihn festhalten und seine Personalien aufnehmen. Es droht je nach Bundesland ein Bußgeld von 2.500 bis zu 5.000 Euro. Der Grund: Jäger und Förster müssen die Tiere vor falscher Nahrung schützen. Denn gerade Brot vertragen Rehe nicht. Gewöhnen sich Wildtiere außerdem an die Nähe der Menschen und werden zahmer, schrecken sie auch weniger vor der städtischen Umgebung in Siedlungsgebieten zurück. Dringen dann beispielsweise Wildschweine in Wohngebiete vor, können sie dort großen Schaden anrichten. Darüber hinaus würde die Anzahl der Wildunfälle im Straßenverkehr steigen. Auch ohne ausdrückliches Verbot sollten Tierfreunde daher von einer nicht artgerechten Wildfütterung absehen.

Wildtiere in der Stadt und im Park…

Wer Enten, Schwänen oder Tauben etwas Gutes tun will, wirft ihnen oft sein altes Brot zu. „In diesem Fall müssen sich die Tierfreunde nicht an das Jagd- sondern an das Stadtrecht halten“, so Michaela Rassat. „Ob Enten oder Schwäne Futter bekommen dürfen, ist in Deutschland nicht grundsätzlich geregelt“, weiß die D.A.S. Juristin. Dies kann jede Stadt individuell festlegen. So können Gemeinden beispielsweise per Satzung ein allgemeines Taubenfütterungsverbot erlassen. Tauben gelten in vielen Städten als Plage, da ihr Kot für Gebäude schädlich ist. Deshalb sollen die Einwohner sie nicht noch durch Futter anlocken. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mancherorts mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen (OLG Hamm, Az.: 2 Ss OWi 836/06). Informationen über ein mögliches Fütterungsverbot erhalten Bürger in ihrer jeweiligen Stadtverwaltung. Verboten ist das Füttern von Tauben, Enten oder Schwänen zum Beispiel in Stuttgart oder München. Ein solches Verbot ist in der Regel durch entsprechende Hinweisschilder in Parks oder an Seen erkennbar. Doch auch wenn das Füttern erlaubt ist, sollten Tierfreunde einige Regeln beachten: Futter zum Beispiel niemals ins Wasser werfen! Denn übrig gebliebenes Brot sinkt auf den Boden und verfault dort. Vor allem in stehenden Gewässern kann dies Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht haben. Futter also besser ans Ufer werfen. Was übrig bleibt, sollten Tierfreunde dann wieder einsammeln. So lockt es keine anderen Tiere wie Ratten oder Mäuse an. Besser ist es außerdem, in Zoohandlungen spezielles Futter für Wasservögel zu kaufen. Das ist für Enten und Schwäne gesünder als Brot.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.908

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Ein unaufgeräumter Garten bietet Tieren Lebensraum

Faule Gärtner als Tierschützer – Bund deutscher Tierfreunde e.V.: Garten der Natur überlassen

Ein unaufgeräumter Garten bietet Tieren Lebensraum

Jetzt an den letzten Herbstwochenenden wird in vielen Gärten kräftig aufgeräumt – dabei wäre ein unaufgeräumter Garten der bessere Natur- und Tierschutz. Darauf weist der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen hin. Wer also ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur. Verblühte Blumen und Pflanzen, Laubreste und Reisigreste sollten beispielsweise nicht völlig beseitigt oder im Abfall entsorgt werden, da sie im Winter vielen Tieren Schutz und Überleben sichern können. Faulheit bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst aktiver Tierschutz, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bestes Vogelfutter bieten beispielsweise Blumenreste und viele Stauden besonders mit Fruchtresten oder Nüssen. Finken, Ammern und Zeisige als typische Körnerfresser bedienen sich an den Samen von Blumen. Auch andere Sträucher wie beispielsweise Schneeball oder Heckenrosen sind Nahrung für viele hungrige Vögel, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Und auch die Reste, die beim Beschneiden und Zurückschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern entstehen, sollten nicht entsorgt werden. Es ist völlig ausreichend, sie zu einem Haufen zusammenzukehren. Schon mit so wenig Anstrengung und Arbeit lässt sich der ideale Überwinterungsplatz für Igel schaffen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. In den Haufen und zwischen den Ästen finden zudem viele Eidechsen und Kröten Schutz und Nahrung und damit Alles was sie zum Überleben brauchen.
Was viele „faule“ Gärtner besonders schätzen werden: Selbst abgemähter Rasen oder Laub kann liegen bleiben: Er bietet viele Bodenlebewesen wie etwa Regenwürmern reichlich Nahrung für die lange Winterzeit, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und noch ein positiver Nebeneffekt für den Gartenfreund: Der Boden und die Wurzeln der Pflanzen werden vor Frost geschützt. „Faule“ Gärtner sind also die wahren Natur- und Tierfreunde, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 40 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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BDT begrüßt Entscheidung des Bundesrates für Wildtierverbot in Zirkussen

Schnelles Verbot leider nicht in Sicht – Deutschland droht zum Schlusslicht in Europa zu werden

BDT begrüßt Entscheidung des Bundesrates für Wildtierverbot in Zirkussen

Die Entscheidung des Bundesrates für ein bundesweites Verbot von Wildtieren in Zirkussen hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. begrüßt. Trotzdem sind die Tierschützer skeptisch, weil eine schnelle Umsetzung durch die Bundesregierung nicht in Sicht ist. Deutschland droht in dieser wichtigen Tierschutzfrage in Europa zum Schlusslicht zu werden, betonte der überregionale Tierschutzverein mit Sitz in Kamp-Lintfort. Bereits jetzt gilt ein solches Verbot in fast allen deutschen Nachbarstaaten, so beispielsweise in den Niederlanden.
Elefanten, Löwen oder Bären sollen aus der Manege verschwinden. So jedenfalls wünscht es sich der Bundesrat, der einem entsprechenden Antrag der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen zugestimmt hat. In ihm wird die Bundesregierung aufgefordert, den Zirkussen die Haltung von Wildtieren zu verbieten. „Elefanten, Affen, Bären, Giraffen, Nilpferde oder Nashörner gehören nicht in Zirkuszelte“, begründete Hessen Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) den Vorstoß.
Und der Tierschutz hat in dieser Frage die Bevölkerung hinter sich: Etwa zwei Drittel der Deutschen finden es nicht gut, wenn Wildtiere wie Elefanten, Giraffen oder Tiger in Zirkusbetrieben gehalten werden. Lediglich 15 Prozent äußern keine Bedenken (ZDF-Umfrage). Die meisten europäischen Länder haben in den letzten Jahren bereits solche oder ähnliche Verbote verhängt. In Europa haben 18 Länder bereits alle oder bestimmte Tierarten in Zirkusbetrieben verboten.

Der BDT hat jedoch wenig Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung in Deutschland, da die Länder schon zwei Mal mit einer solchen Initiative an der Bundesregierung gescheitert sind, 2003 und 2011. Die war und ist offenbar weiterhin skeptisch, ob ein Wildtierverbot zulässig ist.

Wildtiere leiden unter der Haltung in engen Zirkusgehegen und -wagen, fragwürdigen Dressurmethoden, stressigen Auftritten und permanenten Transporten, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde. Es kommt immer wieder zu Tierschutzverstößen bei fahrenden Zirkussen. Doch noch immer sind die gesetzlichen Regelungen zur Zirkustierhaltung in Deutschland nur unverbindlich und absolut unzureichend.

Viele deutsche Städte haben das Elend der Tiere hinter Kulissen der Zirkuswelt erkannt und angesichts der Blockadehaltung des zuständigen Ministeriums kommunale Verbote für Wildtiere im Zirkus erlassen. Städte wie Heidelberg, Worms, Potsdam, Speyer und viele andere vergeben keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusbetriebe, die mit bestimmten Wildtierarten anreisen.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 40 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Unordnung kann Tierleben retten

Ein unaufgeräumter Garten bietet vielen Wildtieren Lebensraum in den Wintermonaten

Unordnung kann Tierleben retten

Ein unaufgeräumter Garten bietet Tieren Schutz

Der Oktober ist für viele Hobbygärtner die Zeit für das große Aufräumen vor dem Winter. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. bittet die Gärtner dabei um möglichst große Zurückhaltung, denn ein unaufgeräumter Garten bietet Lebensraum für viele Wildtiere und kann Tierleben retten. Ein unaufgeräumter Garten ist der leichteste Beitrag zu Natur- und Tierschutz. Darauf weist der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen hin. Wer also ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur.

Verblühte Blumen, Laubreste, verwitterte Pflanzen und Reisigreste sollten beispielsweise nicht völlig beseitigt oder im Abfall entsorgt werden, da sie im Winter vielen Tieren Schutz und Überleben sichern können. Faulheit bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst aktiver Tierschutz, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Auch die Reste, die beim Beschneiden und Zurückschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern entstehen, sollten nicht entsorgt werden. Es ist völlig ausreichend, sie zu einem Haufen zusammenzukehren. Schon mit so wenig Anstrengung und Arbeit lässt sich der ideale Überwinterungsplatz für Igel schaffen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. In den Haufen und zwischen den Ästen finden zudem viele Eidechsen und Kröten Schutz und Nahrung und damit Alles was sie zum Überleben brauchen, so der Bund Deutscher Tierfreunde..

Auch abgemähter Rasen oder Laub kann liegen bleiben: Er bietet viele Bodenlebewesen wie etwa Regenwürmern reichlich Nahrung für die lange Winterzeit, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und noch ein positiver Nebeneffekt für den Gartenfreund: Der Boden und die Wurzeln der Pflanzen werden vor Frost geschützt.

Bestes Vogelfutter bieten zudem Blumenreste und viele Stauden besonders mit Fruchtresten oder Nüssen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Finken, Ammern und Zeisige als typische Körnerfresser bedienen sich an den Samen von Blumen. Auch andere Sträucher wie beispielsweise Schneeball oder Heckenrosen sind Nahrung für viele hungrige Vögel, so der Bund Deutscher Tierfreunde. „Faule“ Gärtner sind also die wahren Natur- und Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 40 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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