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Borreliose 2018 – bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Selbst Flächenländer wie NRW, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg verweigern die Meldepflicht.

Borreliose 2018 - bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Ganzjährig auf der Suche nach Blut (Bildquelle: Heidi Polack)

14.12.2018. BFBD. Münster. Ursprünglich sollte in Bayern die für Borreliose auf fünf Jahre befristete Meldepflicht im Februar 2018 ablaufen; doch dann kam es ziemlich dick in diesem Bundesland: Bis Anfang Dezember 2018 hatte sich die Zahl der ärztlichen Meldungen von 3536 in 2017 auf knapp 5.000 Borreliosefälle um rund 40 Prozent erhöht. Die meisten kamen aus den Urlaubsregionen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern. Der Freistaat hat daraufhin die Meldepflicht auf sechs weitere Jahre ausgedehnt.
In einigen anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Borrelioseerkrankungen ebenfalls um knapp 40 Prozent, im Saarland verdoppelte sie sich im Vergleich zum Vorjahr. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer, wo Meldepflicht besteht, sind jedoch leider unterschiedlich.
Die neuen Zahlen:
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht verschließen; denn gemessen an den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland explodieren. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer jedoch unterschiedlich.
Bundesland Mio-Einwohner201746/2018
Bayern12,835364882
Berlin 3,5 763 717
Brandenburg 2,517591486
Mecklenburg-Vorpommern 1,61090 787
Rheinland-Pfalz 4,010831521
Saarland 0,9 196 372
Sachsen 4,018822001
Sachsen-Anhalt 2,2 573 495
Thüringen 2,1 450 534
Quellen: Robert Koch-Institut (RKI), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht bisher verschließen; entsprechend den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland wohl explodieren. In Baden-Württemberg wäre unter Zugrundelegung der Meldekriterien für Bayern mit einer Infektionszahl von wenigstens 4000, in NRW mit knapp 7000 zu rechnen. Von einer Epidemie zu sprechen, ist daher nicht unangemessen, zumal die Altinfektionen und Betroffene, die wegen zu später oder zu kurzer Behandlung weiter an den Auswirkungen leiden, noch gar nicht dabei sind.
Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten herrscht Unklarheit. Abgeordnete aus Irland, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowenien, Luxembourg, Kroatien, Belgien, Rumänien, Schweden, Großbritannien, Finnland, Österreich, der Niederlande und sogar aus Griechenland trugen am 15. November die unzureichende Versorgung der Patienten und die nicht vorhandene Datenlage im EU-Parlament vor. In der EU geht man von rund einer Million jährlicher Borreliosefälle als Schätzung aus. Genaues weiß man nicht. Das ist angesichts des Ernstes der Erkankung und der persönlichen und finanziellen Folgen für Betroffene und Gemeinwesen nicht mehr verantwortbar.
Der Borreliose und FSME Bund unterstützt und fordert daher seit Jahren eine bundesweite, einheitliche und erweiterte Meldepflicht für Borreliose.
Die Forderung nach einer europäischen Meldepflicht wurde bereits 2003 und 2009 vorgetragen, ohne dass sich etwas geändert hat. Die Mitgliedstaaten gaben keine Meldungen ab. Deutschland könnte das mangels einer generellen Meldepflicht sowieso nicht. Das Bundesgesundheitsministerium und die Sozialminister der sieben nichtmeldepflichtigen Länder sind noch immer der Meinung, dass Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragbar sei, obwohl die WHO das Gegenteil bestätigt hat.
Dr. Astrid Breinlinger
Vorsitzende
Tel. 07633 – 9380272
E-Mail: vorstand@borreliose-bund.de
www.borreliose-bund.de

*Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) ist seit 1994 eine gemeinnützige Patientenorganisation.

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Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Inaktiver Lebensstil von Kindern und Jugendlichen

Bewegungszeugnis zeigt Defizite in Deutschland

Foto: stock.adobe.com / Robert Kneschke (No. 6086)

sup.- Zeugnisnoten für sportliche Leistungen: So etwas erhalten nicht nur Schüler, sondern auch ganze Nationen. Seit 2014 vergibt die internationale Gesundheits-Initiative „Active Healthy Kids Global Alliance“ ein Bewegungszeugnis an mittlerweile rund 50 Staaten auf der ganzen Welt. Dafür werden in den Ländern die körperlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ebenso untersucht wie beispielsweise die Dauer ihrer sitzenden Beschäftigungen oder die Art, wie der Schulweg zurückgelegt wird. Auch das Vorbildverhalten der Eltern, die Ausstattung der Gemeinden mit Spielplätzen, Parks und Radwegen sowie die schulischen Sportangebote werden unter die Lupe genommen. Deutschland, das in diesem Jahr erstmals an der globalen Zeugnisvergabe teilgenommen hat, zählt mit seiner Benotung leider nicht zu den Klassenbesten. Im Gegenteil: Hierzulande kommen nur rund 20 Prozent der Kinder auf die eine Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als tägliche Mindestdauer empfohlen wird. Stattdessen verbringen 80 Prozent mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher, Computer oder Smartphone. Damit sind die deutschen Kids im Vergleich zu ihren Altersgenossen in vielen anderen Ländern wahre Bewegungsmuffel.

„Dreimal nur knapp besser als mangelhaft – Deutschland ist versetzungsgefährdet“, so fasst Prof. Yolanda Demetriou von der Technischen Universität München, die die Untersuchungen in Deutschland geleitet hat, die alarmierende Benotung zusammen. Angesichts der Studienergebnisse warnt die Sport- und Gesundheitspädagogin vor den Folgen der körperlichen Inaktivität: „Wer sich als Kind zu wenig bewegt, bei dem besteht ein hohes Risiko, dass er dies auch als Erwachsener tut. Das wiederum begünstigt die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Herzinfarkt oder Schlaganfall.“ Um das Bewegungs- und Sitzverhalten, das sich in den schlechten Noten für Deutschland widerspiegelt, wirksam zu verändern, müssen nicht nur die Rahmenbedingungen gegeben sein. Denn was das Potenzial durch organisierte Sportvereine, Sportstätten und den Schulsport anbelangt, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich sogar gut ab. Was aber offensichtlich vielen Kindern und Jugendlichen fehlt, sind praktische, jederzeit umsetzbare Bewegungsangebote im Alltag. Hier sind Lehrer, Erzieher und vor allem die Eltern gefordert. Online-Ratgeber wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de bieten dabei Hilfestellung sowie wertvolle Anregungen für einen aktiven Lebensstil.

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Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Kindlicher Bewegungsmangel prägt das Leben

Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Foto: Fotolia / steheap (No. 6076)

sup.- „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ heißt eine traditionelle pädagogische Regel. Sie gilt allerdings nicht nur für das Erlernen von Umgangsformen. Der gesamte Lebensstil von Erwachsenen wird maßgeblich im Kindesalter geprägt. Das Robert Koch-Institut unterstreicht mit der KiGGS-Studie, dass körperliche Aktivität im Kindesalter der beste Einstieg in ein vitales Leben ist. Bewegung wirkt unmittelbar positiv in der Wachstumsphase für die psychische wie auch physische Gesundheit. Das Herz wird gestärkt, die Knochendichte erhöht, die Kinder sind seltener übergewichtig und fühlen sich psychisch wohler. Das stärkt nicht nur langfristig die Gesundheit. Aktive Jugendliche werden in der Regel auch zu bewegungsfreudigen Erwachsenen. Wer als Jugendlicher dagegen die meiste Zeit still sitzend mit Videospielen verbringt, hat eine große Chance, zu einem trägen Erwachsenen mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlbefinden zu werden.

Täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität empfiehlt die WHO für Kinder und Jugendliche. Die Realität ist ernüchternd. Obwohl sogar fast 60 Prozent in einem Sportverein Mitglied sind, erreichen rund 72 Prozent der Kinder und Jugendlichen keine ausreichende körperliche Bewegung. Die intensive Mediennutzung vom Fernsehen über Internet bis zur Spielkonsole sorgt für lange Phasen der Inaktivität.

Die Förderung eines vitalen Lebensstils sollte wesentlicher Bestandteil von nationalen Public-Health-Maßnahmen sein. Die größte Verantwortung für ihren Nachwuchs tragen allerdings nach wie vor die Eltern, die mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Nachwuchs motivieren sollten. Da bereits im Vorschulalter die Hälfte der Kinder und sogar zwei Drittel der Kinder im Grundschulalter nicht ausreichend körperlich aktiv sind, muss die Förderung eines bewegungsintensiven Lebensstils sehr früh ansetzen. Im Internet gibt es zahlreiche Informationsangebote. Hilfe zum Thema Internet- und Computernutzung finden Erziehungsberechtigte beispielsweise unter www.computersuchthilfe.info. Wertvolle Tipps zur „Mobilmachung“ innerhalb der Familie bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Volkskrankheit COPD ist eine Systemerkrankung

Nicht nur Beeinträchtigung der Lungenfunktionen

Volkskrankheit COPD ist eine Systemerkrankung

Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 6070)

sup.- Zu den weniger bekannten, aber umso gefährlicheren Volkskrankheiten gehört die Lungenkrankheit COPD. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass diese chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung bis zum Jahr 2050 weltweit die vierthäufigste Todesursache sein wird – nach der koronaren Herzerkrankung, dem Schlaganfall sowie HIV/AIDS. Auch wenn eine Heilung von COPD bislang nicht möglich ist, so hat es in den letzten Jahren doch eine Reihe medizinischer Fortschritte gegeben, um die Lebensqualität der Betroffenen zu stabilisieren bzw. zu verbessern. Eine medikamentöse Behandlung über Inhalationssysteme kann dadurch heute genau auf das jeweilige Stadium des Krankheitsverlaufs angepasst werden.

Diese individuellen Therapie-Lösungen, die eine konsequente Diagnostik durch den Facharzt erfordern, sind umso wichtiger, als COPD eine so genannte Systemerkrankung ist. Das bedeutet, dass es über die Probleme mit der Lunge hinaus meistens zu einer Ausweitung der körperlichen Beeinträchtigungen kommt. Die eingeschränkten Atemwegsfunktionen sowie die für das Krankheitsbild typischen Entzündungsreaktionen in den Bronchien sind nämlich auch Risikofaktoren für eine Reihe von Begleiterkrankungen mit weiteren belastenden Symptomen. Dazu zählen z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Veränderungen der Muskelmasse und Knochendichte, Diabetes, Osteoporose, Harninkontinenz, Gewichtsverlust sowie nicht zuletzt schwere Angststörungen und Depressionen.

Rund 80 Prozent der COPD-Patienten leiden an mindestens einer dieser zusätzlich behandlungsbedürftigen Krankheiten. Im höheren Alter wird die Lebensqualität der Betroffenen oft sogar von drei oder mehr Begleiterkrankungen belastet. Nicht zuletzt diese Auswirkungen der COPD als Systemerkrankung sprechen für einen medikamentösen Therapieansatz, der neben bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe umfasst. Eine Fixkombination (Trimbow) mit drei maßgeblichen Substanzen für diese Medikamentation kann heute über einen einzigen Inhalator eingenommen werden. Für ohnehin mehrfach geschwächte Patienten mit schwerem Krankheitsbild erleichtert diese Kombination den Schutz vor den gefürchteten Exazerbationen, also akuten Krankheitsschüben mit oft über mehrere Tage erhöhter Atemnot.

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Bewegung statt Essverbote

WHO fordert aktiven Lebensstil

Bewegung statt Essverbote

Foto: Fotolia / ARochau (No. 6067)

sup.- Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmendem Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko. Nach einer aktuellen Studie bewegen sich weltweit 25 Prozent der Erwachsenen zu wenig. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent. Je reicher ein Land ist, desto inaktiver sind seine Menschen. Ursachen sind die intensive Nutzung von Computern und Technologien, das Auto als ständiges Fortbewegungsmittel und die sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz. Regina Guthold von der WHO: „Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.“

Nicht der Zucker im Müsli am Morgen ist das Problem, sondern die körperliche Inaktivität während des restlichen Tages. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel eine Lebensstil-Diskussion. Ernährungsdiktate, Strafsteuern und Werbeverbote sind keine Lösungen. Wenn Erwachsene wie auch die Kinder ruhig sitzenbleiben, statt durch körperliche Aktivität Kalorien zu verbrauchen und den Körper in Schwung zu bringen, werden die Menschen weder schlanker noch gesünder. Brendel warnt vor den Organisationen, die den durch zahlreiche Studien belegten Bewegungsmangel beharrlich bestreiten. Diese wollen mit ihren einfach strukturierten Angriffen auf einzelne Nahrungsmittel-Bausteine öffentlich Aufmerksamkeit und damit eigenen wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Entweder geht es um Spendengelder oder um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten. Den Menschen eine genussvolle Ernährung schlecht zu reden, kann die Komplexität des modernen Lebensstils nicht lösen. Eine richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität ist dagegen die beste Grundlage für ein gesundes Leben. Rad statt Auto, Fußballspiel statt Bildschirm, aufstehen und laufen helfen dabei.

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Masern weiterhin auf dem Vormarsch – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Masern weiterhin auf dem Vormarsch - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Eine spezielle Behandlung gegen Masern gibt es nicht.
Quelle: ERGO Group

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ziel gesetzt. Doch die Zahl der Masererkrankungen ist in Europa wieder stark gestiegen. Die WHO gab aktuell bekannt, dass sich im ersten Halbjahr 2018 mehr als 41.000 Menschen in Europa mit Masern infiziert haben. Damit sind das bereits jetzt mehr Fälle als im gesamten Jahr 2017. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. „Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Der Experte warnt, dass sich durch die massive Schwächung des Immunsystems Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln können.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Dr. Reuter rät aber auch zur Selbstdisziplin: „Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen.“ Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Vorbeugung durch Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. „Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll“, rät der Experte. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland allerdings nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. „Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Therapie-Optionen bei COPD

Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend

Therapie-Optionen bei COPD

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sup.- Vier Buchstaben, die für eine eher unbekannte, aber dennoch weitverbreitete Krankheit stehen: COPD ist die Abkürzung von „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und bezeichnet eine dauerhafte Schädigung der Lunge und Verengung der Bronchien. Weltweit ist diese Krankheit laut WHO die dritthäufigste Todesursache nach Herzinfarkt und Schlaganfall. Ausgangspunkt ist stets eine chronische Entzündung der Atemwege, die die Abwehr- und Reparaturmechanismen der Lunge stört. Zur gesundheitlichen Beeinträchtigung der betroffenen Menschen führt unter anderem die permanente Verengung der unteren Atemwege – also der feinen Verästelungen, über die die Atemluft in die Lunge gelangt. Die Folge sind erhebliche Atemprobleme, zunächst nur bei körperlicher Anstrengung, später auch bei Alltagstätigkeiten und im Ruhezustand. Zudem wächst mit fortschreitender Erkrankung die Gefahr von Exazerbationen, also akuten Atemnot-Attacken, die meistens einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen.

„Die Relevanz der kleinen Atemwege bei COPD darf keinesfalls unterschätzt werden“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Moers): „Entzündliche Veränderungen dort haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen. Eine individuelle Therapie, die auch die kleinen Atemwege adressiert, sollte daher bevorzugt ausgewählt werden, um die Symptomlast und das Exazerbationsrisiko der Patienten verringern zu können.“ Für diese Therapie werden in erster Linie Medikamente zur Bronchienerweiterung bzw. zur Entzündungsbekämpfung verordnet, die der Patient über ein Inhalationsgerät einnimmt. Dabei ist die Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend: Partikel, die nicht größer als 2 µm sind, können auch in die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen, die für das Krankheitsgeschehen relevant sind. Auf diese Weise kann mit solchen Medikamenten die gesamte Lunge abgedeckt werden.

Dies ist besonders wichtig, wenn bei Patienten mit häufigen Exazerbationen eine Kombination unterschiedlicher Wirkstoffe inklusive eines Kortikosteroids (ICS) verschrieben wird. Um Nebenwirkungen durch eine Überdosierung zu vermeiden, enthalten moderne Inhalations-Systeme wie z. B. die Triple-Therapie Trimbow (Chiesi) die Wirkstoffe in einer besonders feinen Formulierung. „Das inhalative Kortikosteroid der neuen Dreifach-Fixkombination verfügt über eine solche extrafeine Partikelgröße, was dazu führt, dass eine geringere Dosierung ausreicht, um eine vergleichbare Wirksamkeit mit nicht extrafeinen ICS-Formulierungen zu erreichen“, erläutert der Berliner Pneumologe Dr. Rainer Gebhardt. Die Partikel dieses Präparats, deren mmaD (mittlerer massebezogener aerodynamischer Durchmesser) bei nur etwa 1,1 µm liegt, erleichtern nach Angaben von Lungenfachärzten auch die Inhalation.

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Kinder sitzen sich krank

Fatale Bewegungsarmut bei Heranwachsenden

Kinder sitzen sich krank

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 6038)

sup.- Wer kann sich noch an die Zeiten erinnern, in denen Kinder jede freie Minute zum Toben und Spielen im Freien nutzten und in ihrer Bewegungsfreude kaum zu bremsen waren? Von diesem idyllischen Bild sind die heutigen Heranwachsenden weit entfernt. Im Alter von drei bis 17 Jahren erfüllen 77,6 Prozent der Mädchen noch nicht einmal die Mindest-Bewegungsempfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von wenigstens 60 Minuten mäßig bis anstrengender körperlich-sportlicher Aktivität am Tag. Nur wenig besser sieht es bei den Jungen aus, bei denen die bedenkliche Bewegungsarmut auf 70,6 Prozent zutrifft. Zu diesem Ergebnis kommt die KIGGS Welle 2 (2014 bis 2017), eine Folgeerhebung des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Dabei zeigte sich erneut, dass das Bewegungsdefizit mit steigendem Lebensalter kontinuierlich ausgeprägter wird. Während bei den drei- bis sechs-jährigen Mädchen immerhin noch 42,5 Prozent der Minimalanforderung entsprechen, sind es bei den 14- bis 17-Jährigen nur noch 7,5 Prozent. Im gleichen Alter kommen Jungen auf 48,9 Prozent bzw. auf 16 Prozent. Der Rückgang an körperlicher Aktivität fällt bei ihnen somit nicht ganz so fatal aus.

Unbestritten und durch zahlreiche Untersuchungen belegt ist jedoch, dass ein bewegungsfreudiger Lebensstil insbesondere in den Entwicklungsphasen Kindheit und Jugend einen unersetzlichen und nicht wieder aufholbaren Stellenwert für die physische, psychische sowie soziale Gesundheit hat. Chronische Defizite an körperlicher Aktivität haben lebenslange Konsequenzen zur Folge. Bewegungsförderung sollte deshalb ein zentrales Anliegen der Kitas und Schulen sein, vor allem aber auch der Eltern, die großen Einfluss auf das Freizeitverhalten ihrer Kinder nehmen können. „Gemeinsam den Alltag körperlich aktiv gestalten und Freude an sportlichem Engagement vorleben und vermitteln, sollte die Devise lauten“, fordert Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich für diese Einstellung als Experte u. a. auf den Ratgeberportalen www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de stark macht.

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Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Sir Liam Donaldson, Yvonne Willems Cavalli, James Titcombe, Prof. Dr. Annegret Hannawa, 15.05.2018

Beim Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana) in Lugano, Schweiz, wurden am 15. Mai 2018 Verbesserungsvorschläge diskutiert. Auf dem Podium kamen alle Beteiligten zusammen: Politiker, Ärzteschaft, Pflege, Pharmazeutiker, Patienten.

Sir Liam Donaldson ist Kanzler der Universität Newcastle und wurde bekannt als Gründer und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety. Er gilt als Herz, Kopf und Gründungsvater der internationalen Patientensicherheit. Sir Liam wurde vom Rektor der USI, Prof. Boaz Eres, als Ehrengast begrüßt. Der Brite beschrieb das Problem als universal: jedes Land weltweit, ob hochentwickelt wie die Schweiz und Deutschland oder als sogenanntes Entwicklungsland in Asien und Afrika – alle müssten dringend die Patientensicherheit verbessern. Dabei sind die gravierenden Folgen mindestens seit Mitte der 1990er Jahre bekannt: 1 von 10 Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, erleidet dort einen Fehler in der Pflege oder Behandlung.
Woran liegt das? Sir Liam Donaldson gab zu Beginn der Experten-Diskussion die Antwort: „Wir sind nicht gut darin, Probleme zu lösen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten bedrohen.“

Wir müssen also besser werden. Andere Branchen sind da viel weiter: obwohl in der Luftfahrt „nur“ 1 von 10 Millionen Menschen stirbt, bekommen wir Sicherheitshinweise in die Hand und haben oft genug ein mulmiges Gefühl, wenn wir in´s Flugzeug steigen (obwohl wir als Passagier nicht helfend eingreifen könnten). Im Gesundheitswesen könnten wir als Patienten sogar selbst zur Sicherheit beitragen, wenn wir nur wüßten, dass das gewollt ist. Nötig ist es auf jeden Fall.

Prof. Dr. Annegret Hannawa, Director of CAHQS, Faculty of Communication Sciences, USI Lugano, wird konkreter: „Bis zu 80% der schweren Schadensfälle werden durch unsichere Kommunikation verursacht; das bedeutet in Zahlen, dass 4 Patienten täglich in Schweizer Krankenhäusern sterben, nicht wegen einer Krankheit, nicht wegen schlechter Versorgung, sondern weil die Pflegepersonen (und Ärzte) kein gemeinsames Verständnis erreicht haben.“
Fehlende Patientensicherheit ist also auch ein Kommunikationsproblem. Die Kommunikationswissenschaftlerin hat hunderte von Krankenakten analysiert und ist sicher, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen zusammenarbeiten müssen. Dafür hat sie 5 Kernkompetenzen für sichere Kommunikation vorgelegt, die als „SACCIA“ bekannt sind.
Dr. med Kai Schnabel, Direktor Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre der Universität Bern und zuständig für den Inhalt der medizinischen Staatsexamen in der Schweiz, gibt zu bedenken, dass immerhin 25% der Note der eidgenössischen Zulassungsprüfung für Medizinstudenten mit Kommunikation zu tun hat. Scheinbar fehlt trotzdem noch etwas, denn die Zahlen haben sich nicht grundlegend verbessert seit 2011. Vielleicht liegt es an der Ausgangslage. Sehr viele unterschiedliche Beteiligte müssen so miteinander kommunizieren, dass alle sicher sind, sich wirklich verstanden zu haben. Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft, ging auf diesen Punkt ein. „Wenn man verschiedene Kulturen zusammenbringen muss, also unterschiedliche Wertesysteme, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Fachkenntnisse, braucht man Zeit – weil man keine Kommunikationskultur aufbauen kann, geht es um Beziehungen zwischen Menschen.“

Yvonne Willems-Cavalli, Vorstand der öffentlichen Spitäler des Kantons Tessin (EOC) und dort zuständig für die Pflege, gibt allen Beteiligten auf den Weg: „Höre aufmerksam zu, sprich mit Absicht, sei dir der Wirkung deiner Worte auf andere bewusst.“

Sir Liam Donaldson mahnte, dass das uns alle betreffende Thema der Patientensicherheit nach wie vor das Interesse einer Minderheit von Forschern und Enthusiasten ist. Einer von ihnen ist James Titcombe, Vater von Joshua. Der Säugling starb am 9. Tag nach seiner Geburt an einem Behandlungsfehler im Krankenhaus. Seitdem kämpft James Titcombe für Patientensicherheit und ist zu einem Experten geworden. Sie Liam Donaldson sieht es als „große Chance für Universitäten, ihre Lehrpläne so zu ändern, dass die neu ausgebildeten Gesundheitsfachkräfte im 21. Jahrhundert ihre Dienste verbessern.“
Das braucht natürlich seine Zeit.

Dr. med. Kai Schnabel will auch eine neue Fehlerkultur im Gesundheitswesen etablieren: „Teilen Sie Ihre Fehler (lernen Sie sowohl von Ihren eigenen Fehlern und von den Fehlern, die andere gemacht haben).“ Auch Prof. Dr. Annegret Hannawa sieht hier großen Bedarf: für sie beginnt Sicherheitskultur mit dem Vorgesetzten, der mit dem Team über seine eigenen Fehler spricht.
Und wie passt die Digitalisierung zur Patientensicherheit? „Technologie kann verwendet werden, um den Kommunikationsprozess zu unterstützen, aber wir dürfen niemals Kommunikation an die Technologie delegieren, weil Technologie nur ein Informationsträger ist – die Sinnbildung dieser Information bleibt zwischen Menschen,“ ist Prof. Dr. Hannawa überzeugt.

Das hochkarätige Podium hat mindestens in der Schweiz Aufsehen erregt. Alle Teilnehmer hoffen, dass ihr Engagement zu mehr Aufmerksamkeit für eine verbesserungswürdige Patientensicherheit führt.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

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Vielen Kindern fehlt Bewegung

Inaktiver Lebensstil kann krank machen

sup.- Mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität pro Tag: Das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), um Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Ein vitaler Lebensstil schützt nicht nur vor Übergewicht bzw. vor Erkrankungen aufgrund mangelnder Bewegung und geringem Energieverbrauch. Er unterstützt auch die kognitiven Fähigkeiten und damit beispielsweise die schulischen Leistungen. Die aktuelle KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts meldet zu dieser Thematik allerdings alarmierende Zahlen: Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen kommen nicht einmal auf die von der WHO geforderte tägliche Mindestdauer an Bewegung. Dies deckt sich mit der Beobachtung, dass noch immer viele Eltern einen bewegungsfreudigen Alltag ihrer Kinder zu wenig fordern und fördern. Hinweise, wie dies mit spielerischen Bewegungsübungen, so genannten Movies, leicht gelingen kann, bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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