Tag Archives: Ware

Internet E-Commerce Marketing

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

eBay: Wann gilt ein Verkäufer als Unternehmer?

Wer über Online-Plattformen Waren verkauft, muss sich unter Umständen als Unternehmer, also Händler, behandeln lassen – auch ohne Betrieb und Gewerbeschein. Wie der Verkäufer sich selbst bezeichnet, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Anzahl der Verkäufe. Wer als Händler gilt, trägt – anders als eine Privatperson – das Versandrisiko, wenn ein Paket verschwindet. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Kassel entschieden.
AG Kassel, Az. 435 C 419/18

Hintergrundinformation:
Viele Privatleute verdienen sich durch Online-Auktionen etwas dazu. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass sie sich von einem bestimmten Handelsumfang an als Unternehmer behandeln lassen müssen. Das gilt auch, wenn sie kein Gewerbe angemeldet haben und sich in ihrem Nutzerprofil als Privatverkäufer bezeichnen. Was hier zählt, ist allein der tatsächliche Geschäftsumfang. Übersteigt das Volumen ein bestimmtes Maß, gilt der Privatmann als Unternehmer. Hier droht Ärger, denn für Geschäfte zwischen Unternehmern und Verbrauchern gelten andere Regeln als für Verkäufe unter Privatleuten. Der Fall: Eine private Käuferin hatte auf einer Online-Auktionsplattform eine Spielekonsole ersteigert. Der Verkäufer schickte nach eigenen Angaben den Artikel ab, er kam jedoch nie an. Die Käuferin verweigerte daraufhin die Zahlung des Kaufpreises und der Verkäufer verklagte sie auf Zahlung. Er berief sich dabei auf den im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelten „Versendungskauf“: Danach trägt bei Versand des Kaufobjekts der Käufer das Versandrisiko. Die Käuferin wandte ein, dass diese Vorschrift nicht gelte, da der Verkäufer Unternehmer sei. Kaufe eine Privatperson etwas bei einem Unternehmer, liege das Versandrisiko bei letzterem. Das Urteil: Das Amtsgericht Kassel entschied nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice zugunsten der Käuferin. Zwar hatte sich der Verkäufer auf der Auktionsplattform als Privatperson bezeichnet. Das Gericht stellte sich aber auf den Standpunkt, dass er Unternehmer sei und sich daher nicht auf einen Versendungskauf berufen könne. Unternehmer sei jeder, der am Markt planmäßig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbiete. Auf den Gewinn komme es nicht an. Grundsätzlich gelte als Unternehmer, wer innerhalb von zwei Jahren mehr als 200 Verkäufe auf einem Auktionsportal getätigt habe. Auch ein geschäftsmäßiger Auftritt könne als Indiz gelten. Im vorliegenden Fall habe der Verkäufer pro Monat zwischen 17 und 25 Verkäufe getätigt. Die Schwellenzahl von 200 Verkäufen überschreite er damit sogar innerhalb eines Jahres. Bei einer Stichprobe habe er 17 gleichartige Artikel gleichzeitig angeboten. Oft habe es sich um Neuware gehandelt. Der Verkäufer habe nicht nachweisen können, dass er als Privatperson handle. Er sei daher als Unternehmer zu behandeln. Damit trage er auch das Risiko, dass Ware auf dem Versandweg verschwinde.
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 2. Mai 2018, Az. 435 C 419/18

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Weihnachtsgeschenke umtauschen

ARAG Experten erläutern die Rechte und Pflichten beim Umtausch.

Was gibt es denn dieses Jahr zu Weihnachten? Sie haben sich Mühe gegeben, aber nicht immer trifft man mit Weihnachtsgeschenken ins Schwarze. Kann man Geschenke bei Nichtgefallen einfach umtauschen? ARAG Experten erklären die rechtlichen Hintergründe und sagen, was man schon beim Kauf von Geschenken für einen späteren Umtausch beachten sollte.

Kein Recht auf Umtausch bei Nichtgefallen
Gekauft ist gekauft! Es gibt kein generelles Rückgaberecht. Ein Händler muss einmal verkaufte Ware nicht zurücknehmen. Manche tun es trotzdem. Sie kommen ihren Kunden entgegen und nehmen Ware zurück, etwa weil sie eine gute Kundenbeziehung nicht gefährden wollen.

Hier darf trotzdem umgetauscht werden
Von der Regel gibt es aber auch Ausnahmen. Ein generelles Rückgaberecht innerhalb von vierzehn Tagen gilt bei Käufen per Katalog, Haustürgeschäften und im Online-Shop. Bei der 14-Tages-Frist zählt übrigens jeder Tag. Sonn- und Feiertage werden mitgerechnet. Fällt das Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder Feiertag, tritt an dessen Stelle aber der nächste Werktag.

Wenn Sie im Online-Shop kaufen, haben Sie grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen, egal, welchen Grund Sie für die Rücksendung haben. Es reicht die rechtzeitige Absendung der Ware an den Verkäufer.

Ausnahmen sind zum Beispiel schnell verderbliche Lebensmittel, extra für Sie angefertigte Waren und Musik-CDs und DVDs, bei denen die Versiegelung entfernt wurde; und achten Sie darauf, dass die Ware einwandfrei ist, sonst kann der Händler möglicherweise einen Wertersatz von Ihnen fordern.

Reduzierte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen. Stimmt das?
Der Händler muss Ware zurücknehmen, wenn sie fehlerhaft ist – egal ob reduziert oder nicht – aber nicht, weil Sie Ihnen nicht gefällt. Wenn eine Preisreduzierung ausdrücklich mit „Ware mit kleinen Fehlern“, „2. Wahl“ oder „Fehlfarben“ begründet wird, können Sie sich allerdings später nicht auf den Fehler an der Ware berufen.

Kann man mangelhafte Ware umtauschen?
Wenn Sie fehlerhafte Ware reklamieren, hat der Händler, bevor er Ihnen ein neues Produkt gibt oder den Warenwert zurückerstattet, die Möglichkeit, die Ware nachzubessern und den Mangel zu beheben.

Darf man Apps umtauschen?
Überlegen Sie sich gut, wenn Sie eine App kaufen, denn einen generellen Anspruch auf den Umtausch gibt es nicht. Manche Anbieter bieten aber eine kostenlose Stornierung innerhalb einer bestimmten Frist an. Die Einzelheiten stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter. Eine fehlerhafte App muss der Verkäufer umtauschen, denn Sie haben einen Gewährleistungsanspruch von zwei Jahren. Haben Sie versehentlich eine falsche App geladen, können Sie versuchsweise mit dem Kundenservice verhandeln und den Umtausch genau begründen.

Clever kaufen: Rückgabe vereinbaren!
Bei Dingen, die möglicherweise umgetauscht werden müssen, sollten Sie schon beim Kauf – am besten schriftlich oder vor Zeugen – ein Rückgaberecht vereinbaren. So bekommen Sie Ihr Geld zurück. Vereinbaren Sie einen Umtausch, ist auch der Ersatz durch andere Waren oder Gutscheine möglich. Klären Sie auch, in welcher Frist Rückgabe oder Umtausch möglich ist und ob die Originalverpackung dabei sein muss.

Gibt es für den Umtausch eine offizielle Frist?
Nein! Laut ARAG Experten ist es jedoch ratsam, den Umtausch schnellstmöglich vorzunehmen. Wer zu lange wartet, mindert seine Rückgabechancen, es sei denn, der Händler hat mit einer langen Umtauschfrist geworben.

Download des Textes unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Online bestellen aus dem Ausland

Dafür interessiert sich unter Umständen auch der Zoll.

Im Internet sind viele Artikel günstiger als im Ladengeschäft zu haben. Vorsicht ist aber geboten, wenn Waren aus dem Ausland gekauft werden. Hier ist zum einen auf die einschlägigen Zoll- und Steuerbestimmungen zu achten. Besonders günstige Preise sind manchmal aber auch ein Hinweis darauf, dass dreiste Fälschungen angeboten werden oder der Händler nicht über die erforderlichen Verkaufs-Lizenzen verfügt. Worauf man achten sollte und welche Konsequenzen drohen, erläutern ARAG Experten.

Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Parfüm
Grundsätzlich dürfen innerhalb des EU-Binnenmarktes Waren frei gehandelt werden. Zölle und Steuern fallen also nicht an. Doch gibt es Ausnahmen. Zu beachten sind insbesondere einige so genannte hochsteuerbare Waren. Das sind Waren, für die neben der Mehrwertsteuer besondere Verbrauchssteuern erhoben werden. Zu diesen hochsteuerbaren Waren zählen vor allem Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Parfums und Eau de Toilettes. Während den meisten Menschen bekannt ist, dass auf Alkohol und Zigaretten neben der Mehrwertsteuer eine Verbrauchssteuer erhoben wird, ist die Kaffeesteuer als Verbrauchssteuer relativ unbekannt. Werden jedoch Kaffee oder auch nur kaffeehaltige Produkte, wie Kaffeepads, beispielsweise günstig aus den Niederlanden bestellt – dort gibt es keine Kaffeesteuer – muss diese nachträglich gezahlt werden, ansonsten liegt Steuerhinterziehung vor. Wenn auf Internetseiten damit geworben wird, der Versand sei steuerfrei, sind daher oft potentielle Betrüger am Werk. Auch beim Kauf von so genannten EU-Zigaretten ist Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollten bei solchen Transaktionen Vorauszahlungen getätigt werden.

Wie hoch sind die Freigrenzen?
Einfuhrabgaben auf die genannten Produkte fallen aber erst bei einer Sendung mit einem Wert von 22 Euro an. Ausgenommen von der Befreiung ist allerdings Kaffee, so dass bereits für das erste Pfund sämtliche Einfuhrabgaben fällig werden. Höhere Freigrenzen gibt es für Reisemitbringsel, also bei persönlicher Einfuhr zum privaten Gebrauch. Diese gelten aber nicht für den Versand. Die Reisefreigrenzen können auf den Internetseiten des Zolls eingesehen werden.

Einfuhr aus Drittländern
Während es innerhalb des EU-Binnenmarktes für die Verbraucher wenige relevante zollpflichtige Waren gibt, fallen außerhalb der EU jedoch bei der Einfuhr fast aller Produkte Abgaben an. Für sämtliche Waren, die über das Internet in einem Drittland bestellt und von dort aus nach Deutschland versandt werden, müssen Zölle und eventuell weitere Abgaben entrichtet werden. Hier gilt eine Freigrenze von 22 Euro. Es gibt allerdings einen Unterschied bezüglich der Freigrenze zwischen Zöllen und Steuern: Bis zu einem Wert von 22 Euro pro Sendung werden keinerlei Einfuhrabgaben erhoben, Zölle fallen erst ab 150 Euro an. Ab 22 Euro sind daher trotz der Freigrenze die Einfuhrumsatzsteuer und eventuelle Sondersteuern zu entrichten. Für alkoholische Erzeugnisse, Parfüm und Eau de Toilette gilt die Zollbefreiung bis 150 Euro nicht.

Wie hoch sind die Zölle?
Die Höhe des zu zahlenden Zolls richtet sich nach dem Warentyp und unterscheidet sich dabei stark. Der Einfuhrzoll für einen DVD-Player liegt beispielsweise bei 13,9 Prozent während der Zoll für einen MP3-Player zwischen zwei und 4,5 Prozent liegt. Für Textilien liegt er bei 12 Prozent. Bücher sind zollfrei. Die anfallenden Zölle sind vorher nur schwer zu ermitteln, da ähnliche Geräte verschieden hohen Zöllen unterliegen. Hinzu kommt noch die Einfuhrumsatzsteuer von meist 19 Prozent. Genauere Auskünfte erteilt das Zoll-Infocenter.

Ermittlung des Warenwertes
Bei der Feststellung, ob Wertgrenzen eingehalten sind, ist der Gesamtwert der Ware ausschlaggebend. Entscheidend ist, welcher Betrag tatsächlich gezahlt wurde, um die Ware zu erhalten. Sollten im Rechnungsendbetrag Portokosten enthalten sein, werden diese nicht herausgerechnet. Maßgebend für die Feststellung, ob die Wertgrenze von 150 bzw. 22 Euro eingehalten wurde, ist der Warenwert einschließlich der ggf. enthaltenen ausländischen Umsatzsteuer. Ist die Wertgrenze von 22 Euro überschritten, sind Abgaben zu erheben.

Markenware und Einfuhrverbote
Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn Markenartikel zu auffällig niedrigen Preisen angeboten werden. Dies wird meist daran liegen, dass der Verkäufer entweder nicht über die Lizenz verfügt, das Produkt zu verkaufen, oder es sich schlicht um Fälschungen handelt. Zu beachten sind auch Einfuhrverbote für bestimmte Artikel. Nahrungsergänzungsmittel können unter das deutsche Arzneimittelgesetz fallen und dürfen dann nur auf ärztliche Verordnung über eine Apotheke bezogen werden. Einfuhrverbote bestehen auch für im Ausland frei verkäufliche Waffen oder Feuerwerkskörper bzw. für jugendgefährdende oder verfassungswidrige Schriften (Computerspiele, Bücher, etc). In diesen Fällen kann der Zoll die Produkte beschlagnahmen. Der Beschlagnahme folgt eine zweiwöchige Frist, innerhalb derer der Maßnahme widersprochen werden kann. Wird die Beschlagnahme rechtskräftig, wird die Ware eingezogen und schließlich vernichtet.

Fazit
Abschließend raten die ARAG Experten bei Bestellungen aus dem Ausland immer zur Vorsicht. Es drohen Nachzahlungen, wenn die Waren abgeholt werden sollen. Werden Waren vom Zoll rechtmäßig vernichtet, gibt es auch keine Entschädigung, selbst wenn der Käufer unwissentlich handelte.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Durchgehend geöffnet: Der Webshop von Hu-Friedy

Durchgehend geöffnet: Der Webshop von Hu-Friedy

Der neue Webshop von Hu-Friedy (Bildquelle: Hu-Friedy)

Rotterdam, 31. März 2015 – Der führende Dentalhersteller Hu-Friedy startet mit neuem Webshop in den Frühling. Der praxisnahe Einstieg nach Zielgruppen und Fachgebieten wie Chirurgie, Diagnostik, Kieferorthopädie oder Parodontologie erlaubt den direkten Zugriff auf das Sortiment. Flache Navigationsstrukturen und einfache Benutzerführung verkürzen den Weg zum richtigen Produkt. Für die Schlagwortrecherche gibt es ein Suchfeld.

Die Online-Plattform bietet ein Maximum an Komfort und Service, denn bei der Konzeption stand die Userfreundlichkeit im Mittelpunkt. Man bekommt einen schnellen Einblick in die Produktpalette und kann die Ware per Zoomfunktion genau unter die Lupe nehmen, eine detaillierte Artikelbeschreibung erleichtert die Auswahl. Kunden können konkrete Preisabfragen stellen, werden vor der Bestellung ausführlich über den Bezahlvorgang informiert und erhalten eine Zusammenfassung des Auftrags- und Lieferstatus. Der unkomplizierte Webshop steht bereits auf Deutsch, Englisch und Holländisch zur Verfügung und ist erreichbar unter der Internetadresse http://webshop.hu-friedy.de/

Im Rahmen der IDS präsentierte Hu-Friedy außerdem einen neuen Gesamtkatalog. Er bietet eine umfassende Illustration des Portfolios, ist aktuell auf Deutsch und Englisch erhältlich und kann über den Button auf der Seite http://deutsch.hu-friedy.de als pdf heruntergeladen oder als Printexemplar angefordert werden.

Über Hu-Friedy

Der führende Dentalhersteller Hu-Friedy entwickelt und produziert Handinstrumente, Scaler und Hygieneartikel. Das Sortiment umfasst mehr als 10.000 Produkte, die weltweit in über 80 Länder verkauft werden. Die hochwertigen Qualitätserzeugnisse sind bekannt für ihre Leistung, Präzision und Haltbarkeit. Das global aufgestellte Unternehmen mit Sitz in Chicago wurde vor 107 Jahren gegründet. Weitere Standorte befinden sich in Rotterdam, Mailand, Shanghai, Tokio sowie Tuttlingen, Deutschland.

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Wertgarantie und telering intensivieren Zusammenarbeit

„Immer Qualität“ gilt auch für Garantie-Dienstleistung

Wertgarantie und telering intensivieren Zusammenarbeit

Franz Schnur (li, telering-Geschäftsführer ) und Thilo Dröge (Geschäftsführer bei Wertgarantie)

Hannover, 13. Januar 2015. Garantie-Dienstleister Wertgarantie und die telering Marketing GmbH & Co. KG starten mit Beginn des Jahres eine Offensive in der Zusammenarbeit: Gemäß der telering-Devise „Immer Qualität“ vermarkten die mehr als 2.600 telering- und Markenprofi-Fachhändler ab sofort die IQ Premium-Police.

Mit der IQ Premium-Police dehnen telering-Kunden ihre zweijährige Gewährleistung künftig ganz einfach und direkt beim Kauf ihres Neugeräts auf bis zu 5 Jahre Schutz aus. Zusätzlich schützt die IQ Premium-Police vom 1. Tag an gegen Reparaturkosten bei Gerätedefekten durch z. B. Fall-/Sturzschäden, unsachgemäßer Handhabung, Wasser-/Feuchtigkeitsschäden oder Verschleiß. „Die IQ Premium-Police bietet weltweiten Schutz für alle Geräte der Braunen und Weißen Ware und gilt für private wie berufliche Nutzung.“, erläutert Thilo Dröge, Geschäftsführer bei Wertgarantie. „Wir freuen uns, dass wir mit dem neuem Leistungsangebot die Zusammenarbeit mit telering intensivieren und zu den Ertragschancen und dem hohen Qualitätsanspruch der telering-Händler beitragen können.“

Telering-Geschäftsführer Franz Schnur sieht die Einbindung der IQ Premium-Police als klaren Vorteil für die telering: „Die Kooperation mit Wertgarantie spiegelt sich in unserem klaren Qualitätsversprechen an unsere Kunden wider. Die jüngst erfolgte Auszeichnung von markt intern für Wertgarantie als Fachhandelspartner Nr. 1 ist für uns eine besondere Bestätigung auch dafür, dass wir bereits vor etlichen Wochen eine richtige Entscheidung dahingehend getroffen haben, ab 2015 über unsere „IQ-Premium-Police“ die Zusammenarbeit mit Wertgarantie in den Reihen unserer telering- und Markenprofi-Fachhändlern proaktiv auszuweiten!“

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Wertgarantie ist der Fachhandelspartner Nr.1 im Bereich Garantie-Dienstleistung und Versicherung für Konsumelektronik, Hausgeräte und Fahrräder. Seit 1963 bietet das Unternehmen Garantie-Lösungen über die gesetzliche Gewährleistung hinaus. Aktuell nutzen mehr als 4,1 Millionen Kunden die Angebote der Unternehmensgruppe, die vor allem über den mittelständischen Fachhandel vermarktet werden. Weitere Partner sind Verbundgruppen, Hersteller, Werkskundendienste und Dienstleistungsunternehmen. Rund 500 Mitarbeiter sind derzeit in der Unternehmensgruppe tätig.

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Warenversand per Dropshipping: Service für Online-Händler und Startups

Warenversand per Dropshipping: Service für Online-Händler und Startups

Logo Dropshipping-Service

Online-Handel ohne direkten Kontakt zur Ware – das ist das Prinzip von Dropshipping. Der komplette Lieferprozess wird einem Großhändler überlassen, was gerade für junge Unternehmen und kleine Online-Händler eine Entlastung darstellt. Das Unternehmen Dropshipping-Service.de hat sich auf diese Handelsform spezialisiert und unterstützt Online-Händler mit günstigen Großhandelspreisen.

Dropshipping – Warenversand ohne Investitionen

Die Versandform des Dropshipping ist auch als Streckengeschäft, Direktversand oder Zielgeschäft bekannt. Diese Begriffe bezeichnen alle das gleiche Prinzip: Der Warenversand erfolgt direkt vom Großhändler an den Zielkunden, ohne, dass der Online-Händer sich persönlich um die Ware kümmern muss. Dadurch ersparen sich junge Unternehmen nicht nur den Verwaltungsaufwand von Bestellung, Lagerung und Warenversand. Auch riskante Investitionen sind bei einem Direktversand nicht mehr erforderlich. Die Bestellung und Bezahlung beim Großhändler erfolgt erst, nachdem der Kunde die Ware bezahlt hat.

Unterstützung für Online-Händler

Das Unternehmen Dropshipping-Service.de unterstützt junge Unternehmen und Online-Händler beim direkten Warenversand. Als Großhändler kann der Versandhandel nicht nur zu attraktiven Großhandelspreisen liefern, sondern bietet Online-Händlern auch die Möglichkeit, ihr bestehendes Sortiment um neue Artikel zu erweitern. Der Online-Händler kann sämtliche Produkte des Großhändlers in sein Sortiment aufnehmen, ohne die Artikel selbst im Lager zu haben. Damit bieten sich gerade für Startups und Kleinunternehmern vielfältige Möglichkeiten, ihr bestehendes Geschäft ohne Risiko zu erweitern.

Minimaler Zeitaufwand – maximaler Gewinn

Der Warenversand ohne direkten Kontakt zur Ware stellt für Online-Händler eine wesentliche Entlastung dar. Anstatt sich tagtäglich um Empfang, Verpacken, Versand und Lagerung der Waren zu kümmern, kann sich der Händler ganz seinem eigentlichen Geschäft widmen – sei es die Erweiterung seines Sortiments, die Optimierung seiner Online-Präsenz oder der direkte Kundenkontakt. Der Zeitaufwand wird minimiert und zugleich der Gewinn maximiert, da selbst kleine Versandunternehmen von den günstigen Großhandelspreisen profitieren. Die Logistik-Erfahrung des Großhändlers kann der Online-Händler ohne Zusatzkosten für sich nutzen. Für die Nutzung des Versandsystems fallen bei Dropshipping-Service.de weder Konto-Einrichtungsgebühren noch monatliche Kosten an.

Dropshipping-Service.de – Spezialist für Sanitäts- und Reha-Artikel

Der Direktversand ist vor allem für Online-Händler mit Rand- und Nischen-Zielgruppen attraktiv, da selbst bei geringen Bestellmengen zu Großhandelspreisen eingekauft werden kann. Dropshipping-Service.de ist zurzeit der einzige Großhändler, der Seniorenbedarf, Sanitäts- und Reha-Artikel per Dropshipping anbietet. Online-Händler mit Schwerpunkt Sanitätsbedarf können auf ein ständig wachsendes Sortiment an hochwertigen Qualitäts-Artikeln zugreifen. Hygieneartikel, Alltagshilfen und Lösungen für die Duschkabine liefert der Großhändler direkt an die Kunden. Die Produktqualität im Bereich Seniorenbedarf, Reha- und Sanitätsartikel entspricht dem Standard der professionellen Pflege und ist für Online-Händler zu niedrigen Großhandelspreisen erhältlich.

Dropshipping als Versandart der Zukunft

Für aufstrebende Online-Händler und Jungunternehmen bietet der Direktversand durch den Großhändler die Möglichkeit, das eigene Sortiment zu erweitern, den Gewinn zu maximieren und zeitaufwendige Arbeitsvorgänge auszulagern. Artikelbeschreibungen, Bilder und Daten-Schnittstellen können unkompliziert vom Großhändler übernommen werden. Lieferschein und Absenderdaten sind im Layout des Online-Händlers gehalten, der Versand durch den Großhändler ist durch den Endkunden nicht erkennbar. Dropshipping-Service.de stellt sein Sortiment ohne Mindestauftragswert und mit fester Versandgebühr zur Verfügung. Für Online-Händler besteht dadurch selbst bei stark schwankenden Auftragszahlen eine maximale Preissicherheit.

Dropshipping-Service.de ist ein deutscher Großhändler für Seniorenbedarf, Sanitäts- und Reha-Artikel, der ausschließlich seine Artikel per Dropshipping anbietet. Zu den Kunden gehören Sanitätshäuser, Onlineshops und Jungunternehmer / Startups. Die Lieferung erfolgt aus dem Neusser Logistik Zentrum nach ganz Europa.

Kontakt
Dropshipping-Service.de
Herr Maik Becker
Ruhrstr. 54-56
41469 Neuss
+49 (0) 2137 – 933 07 95
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Computer IT Software

Hinter Amazon-Schnäppchen stecken oft Betrüger

COMPUTER BILD warnt vor Abzockmasche / Gefälschte Bestellbestätigungen kaum von echten zu unterschieden

Hinter Amazon-Schnäppchen stecken oft Betrüger

COMPUTER BILD ist die auflagenstärkste deutsche Computerzeitschrift.

Betrüger ködern mit sensationell günstigen Angeboten für teure Elektronikprodukte Schnäppchenjäger bei Amazon – die Ware liefern sie aber nie. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe die Methode der Kriminellen und zeigt, woran Käufer einen Betrugsversuch erkennen, denn es handelt sich bei Weitem nicht um Einzelfälle (Heft 9/2013, ab Samstag am Kiosk).

Die Scheinangebote der Betrüger tauchen in der Amazon-Preissuche auf und sind kaum von echten zu unterscheiden. Gehen die Kunden darauf ein, dirigieren die Kriminellen ihre Opfer von der sicheren Marketplace-Plattform weg. Als Namen gibt der „Verkäufer“ eine E-Mail-Adresse an, die außerhalb der Handelsplattform liegt, etwa bei Google Mail. Das falsche Versprechen: Der Händler sei schnell und direkt per Mail erreichbar, falls es bei der Kaufabwicklung zu Problemen komme. Und die treten wie von Zauberhand gleich bei der Bestellung auf: Sobald der Kunde den Kaufvorgang startet, schaltet sich Amazon ein und bricht den Vorgang mit einer etwas verwirrenden Meldung ab, es gebe ein Problem mit der Lieferadresse.

Übermittelt der Käufer nun seinen Namen und Lieferadresse direkt an den Verkäufer, schnappt die Falle zu. Denn die Betrüger fälschen damit Amazon-Bestellbestätigung. Die sieht täuschend echt aus und gaukelt dem ahnungslosen Kunden vor, der Kauf würde gerade über Amazon abgewickelt. Gleichzeitig werden die Geprellten per E-Mail aufgefordert, den Kaufbetrag an eine Bank im Ausland zu überweisen – bei Amazon absolut unüblich. Wer jetzt zahlt, sieht sein Geld nie wieder.

Auf Rückerstattung brauchen die Opfer nicht hoffen. „Amazon haftet nicht für Käufe, die außerhalb seines Marketplace getätigt wurden“, informiert IT-Fachanwalt Christian Oberwetter. Unglaublich: Das Problem ist schon seit November 2012 bekannt und wird in zahlreichen Foren und von Verbraucherschützern angeprangert. Amazon erkennt zwar, dass die Opfer von der Marketplace-Plattform herunter gelockt werden sollen und unterbricht die Bestellung. Sinnvoller wäre es jedoch, die Angebote vorzufiltern – also die Täter gar nicht erst zuzulassen.

Vermeiden lässt sich ein Betrug, wenn man die Angebote aufmerksam anschaut. Achten sollten Kunden beispielsweise auf das Händlerlogo. Ist dort lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben, ist Vorsicht geboten. Bei auffällig günstigen Geräten ist ebenfalls Skepsis angebracht und niemals sollte man Zahlungsaufforderungen auf ausländische Konten nachkommen.

Mehr zu Sicherheit im Internet finden Sie unter: www.computerbild.de/sicherheitscenter/

Bildrechte: COMPUTER BILD

COMPUTER BILD ist die auflagenstärkste deutsche Computerzeitschrift und die meistverkaufte in ganz Europa. Alle 14 Tage informiert COMPUTER BILD über Aktuelles rund um Computer, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Mit Tests, Fakten und inklusive DVD oder CD-ROM bietet sie sowohl Einsteigern als auch Profis praxisorientiertes Wissen und umfassenden Service.

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Sonderwünsche? Aber gerne!

Über 4.000 Standardartikel. Und Ihr Wunschprodukt.
Sonderwünsche? Aber gerne!
Christopher Bauer GmbH VerpackungPlus

Firmen, die Verpackungen anbieten, gibt es wie Sand am Meer. Doch die meisten davon bieten ausschließlich Ware von der Stange an. VerpackungPlus, eine junge Firma Im fränkischen Lauf, tickt da ganz anders. Hier sind Sonderwünsche willkommen. Ganz gleich, ob es sich um Ideen, die Verpackung selbst oder die Logistik handelt.

Jedes Produkt, das von A nach B wandert, muss verpackt werden. Gar kein Problem, solange es ein Artikel mit herkömmlichen Maßen ist. Eine CD oder ein Buch ist unkompliziert auf die Reise gebracht. Was aber, wenn das zu transportierende Objekt eine ganz besondere Form hat? Dann ist guter Rat, vor allem aber die passende
Verpackung meistens teuer. Und wo bekommt man sie her? Viele Verpackungsfirmen haben ihr Sortiment fast ausschließlich auf Standardware ausgerichtet. Ganz anders ist das bei VerpackungPlus. Eine Mail oder ein Anruf genügt ? schon setzen Geschäftsführer Christopher Bauer und seine Mannschaft alle Hebel in Bewegung, um dem Sonderwunsch gerecht zu werden. Natürlich schnell und preisgünstig.

Und ? ein weiterer ganz wichtiger Punkt ? dieses Angebot gilt bereits ab einem einzigen Stück!

Die Ernsthaftigkeit dieses Angebots untermauert der Webauftritt unter www.verpackungplus.de. ?1.234 Größen sind nicht genug . Bauen Sie Ihren eigenen. Ab einem Stück?. ist dort zu lesen. Oder ?Schnell und unkompliziert ? Verpackungen nach Ihren Angaben.? Überhaupt zieht sich die Firmenphilosophie, besondere Ware und besonderen Service anzubieten, wie ein roter Faden durch die Internetseite.
Ein manueller Wunschkarton-Konfigurator beispielsweise spuckt nicht wie bei den meisten Anbietern lediglich einen zirka-Preis für eine gewünschte Verpackung aus. Dieses Tool bringt die Summe auf den Punkt. So kann der Interessent genau kalkulieren. Der potenzielle Kunde erfährt auch, dass von ihm bestellte Ware meistens von heute auf morgen geliefert wird. Und vieles mehr an Besonderheiten. Dazu gehört auch Monat
für Monat das PlusAngebot des Monats. Im Mai gibt es ab 500 Euro Netto-Bestellwert einen original Apple iPod gratis.

Doch natürlich ist VerpackungPlus auch interessant für Kunden, die mit konfektionierter
Ware auskommen. Schließlich umfasst die Angebotspalette zusätzlich knapp 4000 „normale? Artikel.

www.verpackungplus.de – wir packen alles.

Die Firma VerpackungPlus ist eine GmbH und im fränkischen Lauf ansässig.
Gegründet wurde sie im Januar 2011. Geschäftsführer Christopher Bauer kommt aus der Branche und hat sich mit dem Unternehmen selbständig gemacht. 14 Mitarbeiter sind in der jungen Firma dafür zuständig, dass von der Bestellung bis zur Auslieferung alles wie am Schnürchen klappt.

Kleine und große Stückzahlen, Extraanfertigungen, immer aktuelle neue Angebote – darauf hat sich
VerpackungPlus spezialisiert. Von der Abdeckfolie bis zum Zubehör gibt es über 4.000 Artikel und damit alles, was man zum Verpacken braucht. Der Dienstleister aus Lauf hat verstanden, was der Kunde heute erwartet: Große Auswahl, individuelle Lösungen, schnelle Lieferung. Bei vorrätiger Ware kann der Kunde deshalb meistens am darauffolgenden Tag über die Ware verfügen.

Christopher Bauer GmbH VerpackungPlus
Christopher Bauer
Weigmannstr. 28-30
91207 Lauf
info@verpackungplus.de
09123-97340 www.verpackungplus.de

Politik Recht Gesellschaft

BGH: Teilnahme an Gewinnspiel darf grundsätzlich von Erwerb einer Ware abhängig gemacht werden

Nach den Vorschriften des UWG ist es grundsätzlich verboten, die Teilnahme an einem Gewinnspiel von dem Erwerb einer Leistung abhängig zu machen. Die jüngere Rechtsprechung hat diese Regelung jedoch ein wenig nachkorrigiert.

Wer kennt das nicht: Softdrink aufgeschraubt, Gewinncode in der Hand – obwohl laut Aufschrift auf der Flasche die Teilnahme an der Verlosung von 25 mp3-Playern auch ohne Kauf des Softdrinks möglich ist (meist via Internet). Ersteres soll natürlich den Durstigen zum Kauf von genau diesem Softdrink überreden, letzteres ist dem Gesetz geschuldet: laut § 4 Nr. 6 UWG handelt unlauter, wer

die Teilnahme von Verbrauchern an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von dem Erwerb einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig macht, es sei denn, das Preisausschreiben oder Gewinnspiel ist naturgemäß mit der Ware oder der Dienstleistung verbunden.

Soll heißen: Wer eine Tombola veranstaltet, an der dann aber nur Verbraucher teilnehmen dürfen, die beim Veranstalter etwas gekauft haben, der verstößt gegen den lauteren Wettbewerb, weil er all denen, die ihr Glück versuchen wollen, seine Waren geradezu aufzwingt.

In einem aktuellen BGH-Urteil (05.10.2010, Az. I ZR 4/06) ist diese gesetzliche Regelung jedoch ein wenig relativiert worden. Hier ging es um eine Marktkette, die ihren Kunden pro EUR 5 Einkaufswert Bonusmarken aushändigte; mit einer bestimmten Anzahl Bonusmarken, die auf ein Formular aufgeklebt wurden, konnte der Kunde dann kostenlos bei einer staatlichen Lotterie mitspielen.

Diese Vorgehensweise, so der BGH, verstößt im Lichte der Europäischen Verbraucherschutzbestimmungen nicht gegen das UWG – denn § 4 Nr. 6 UWG ist mit der Europäischen Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken nicht vereinbar, schließlich schießt das UWG hier über den Regelungsgehalt der Richtlinie weit hinaus:

In Art. 5 Abs. 4 der Richtlinie werden zwei Arten von Geschäftspraktiken genannt, die als unlauter einzustufen sind, nämlich die „irreführenden Praktiken“ im Sinne der Art. 6 und 7 und die „aggressiven Praktiken“ im Sinne der Art. 8 und 9 der Richtlinie. Darüber hinaus stellt die Richtlinie in ihrem Anhang I eine erschöpfende Liste von 31 Geschäftspraktiken auf, die gemäß Art. 5 Abs. 5 der Richtlinie „unter allen Umständen“ als unlauter anzusehen sind. Nur diese Geschäftspraktiken können ohne eine Beurteilung des Einzelfalls anhand der Bestimmungen der Art. 5 bis 9 der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken als unlauter gelten […].

Anhang I der Richtlinie und – ihm folgend – der Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG 2008 enthalten kein Verbot der Kopplung eines Gewinnspiels an ein Umsatzgeschäft. Es liegt auf der Hand, dass sich ein solches generelles Verbot nicht unter den Tatbestand einer irreführenden Geschäftspraxis […] fassen lässt. Es kann aber auch nicht als aggressive Geschäftspraxis im Sinne der Art. 8 und 9 der Richtlinie angesehen werden. Denn eine solche Kopplung stellt weder eine Belästigung oder Nötigung noch eine unzulässige Beeinflussung – also die Ausnutzung einer Machtposition zur Ausübung von Druck […] – dar, weil von ihr für den Verbraucher nur ein besonderer Anreiz ausgeht, ohne dass der Verbraucher dadurch unter Druck gesetzt wird […].

Damit stünde die deutsche Regelung mit der Richtlinie nur dann im Einklang, wenn das generelle Verbot der Kopplung eines Gewinnspiels an ein Umsatzgeschäft unter die Generalklausel des Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie fiele. Die Generalklausel setzt sich aus einem Unlauterkeitskriterium und einem Relevanzkriterium zusammen […]: Das fragliche Verhalten muss zum einen den Erfordernissen der beruflichen Sorgfaltspflicht widersprechen […], es muss zum anderen das wirtschaftliche Verhalten der Verbraucher zu beeinflussen geeignet sein […]. Dass die Kopplung von Gewinnspielen an ein Umsatzgeschäft generell der beruflichen Sorgfalt widerspräche, lässt sich nicht an-nehmen. Dies entnimmt der Senat der Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union, in der die Generalklausel zwar angeführt […], aber nicht als Rechtfertigung der deutschen Regelung herangezogen worden ist […].

Nach einer Rückfrage beim EuGH, der ebenfalls in diesem Sinne entschied, stellte der BGH im Ergebnis fest, dass § 4 Nr. 6 UWG (entgegen seinem Wortlaut) gerade kein absolutes Verbot, sondern vielmehr richtlinienkonform auszulegen sei:

Ist ein generelles Verbot der Kopplung von Gewinnspielen mit Umsatzgeschäften mit der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken nicht vereinbar, ist die Bestimmung des § 4 Nr. 6 UWG richtlinienkonform in der Weise auszulegen, dass eine solche Kopplung nur dann unlauter ist, wenn sie im Einzelfall eine unlautere Geschäftspraxis im Sinne der Richtlinie darstellt. Da weder der Verstoß gegen ein Per-se-Verbot des Anhangs I der Richtlinie noch eine aggressive Geschäftspraxis nach Art. 8 und 9 der Richtlinie […] in Betracht kommt, bleibt insofern lediglich zu prüfen, ob das beanstandete Verhalten im Einzelfall als irreführende Geschäftspraxis oder als Verstoß gegen die berufliche Sorgfalt einzuordnen ist. Dies ist [hier] zu verneinen.

Es ist jedoch deutlich hervorzuheben: Dies ist eine Einzelfallentscheidung, bei der viele einzelne Parameter dazu geführt haben, dass die skizzierte Vorgehensweise tatsächlich erlaubt war. Ein Großteil der kommerziell „gekoppelten“ Gewinnspiele, insbesondere jene mit den Gewinncodes im Schraubverschluss, bleibt auch nach dieser Rechtsauffassung nur dann legal, wenn auch Nicht-Käufer teilnehmen können.

Dennoch sind gekoppelte Gewinnspiele nach dieser Rechtsprechung grundsätzlich möglich, das Verbot aus dem UWG besteht nach richtlinienkonformer Auslegung in dieser Form nicht fort. Es ist jedoch vehement davon abzuraten, die Teilnahmebedingungen für solche und ähnliche Gewinnspiele selbst zu entwerfen – hier sollte wirklich juristische Hilfe her, da der Grat zwischen Lauterkeit und Wettbewerbswidrigkeit nur sehr schmal ist.

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