Tag Archives: Waldorfpädagogik

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Waldorflehrer werden

Studieninformationstag am Studienzentrum Mannheim der Alanus Hochschule

Waldorflehrer werden

Waldorflehrer mit Schülern im Unterricht der 2. Klasse

Studieninformationstag am Studienzentrum Mannheim der Alanus Hochschule
Die Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität informiert am Samstag, 5. Mai 2018 von 14:00 Uhr bis 17:30 über die Studiengänge der Waldorfpädagogik und Heilpädagogik.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag zur Waldorfpädagogik von Albert Schmelzer, Professor für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Waldorfpädagogik und Interkulturalität. Anschließend können die Räumlichkeiten der Hochschule bei einer Führung besichtigt werden, um 15:45 Uhr finden Beratungen zu allen Studiengängen und Weiterbildungen statt. Parallel können sich Interessierte bei einem offenen Markt über die Wahlfächer oder den Studienschwerpunkt Inklusive Pädagogik informieren. Mitarbeiter und Studierende beraten während der gesamten Veranstaltung zu Fragen rund um das Studium.
Zwei Schwerpunkte in Lehre und Forschung des Instituts für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität in Mannheim sind Inklusive Pädagogik und Interkulturalität. „Heute gehören Inklusion und Diversität zu den pädagogischen Schlüsselbegriffen, beispielsweise im Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und verschiedenen Erstsprachen oder Familienstrukturen“, erklärt Albert Schmelzer.
Es gibt unterschiedliche Wege zum Beruf des Waldorflehrers. Interessenten mit einem ersten Hochschulabschluss können in den zweijährigen Master-Studiengang zum Klassenlehrer einsteigen. Der Klassenlehrer an Waldorfschulen führt seine Klasse durch die ersten acht Schuljahre und unterrichtet sie dabei in allen Hauptfächern. Der Master-Studiengang Waldorfpädagogik wird mit zwei Schwerpunkten angeboten: Klassenlehrer mit Wahlfach oder Klassenlehrer mit Inklusiver Pädagogik.
Studieninteressierte mit Abitur oder Fachhochschulreife können durch einen Bachelor-Studiengang (z.B. B.A. Waldorfpädagogik oder B.A. Heilpädagogik) die Zulassungsvoraussetzung für den Masterstudiengang erwerben. Für Interessierte mit anderen Vorqualifikationen stellen die Weiterbildungen der Akademie für Waldorfpädagogik, die auch am Studieninformationstag vertreten ist, eine Möglichkeit dar, sich für den Beruf des Waldorflehrers zu qualifizieren.
Weitere Informationen zum Studieninformationstag und dem Studienangebot unter www.alanus.edu/institut-waldorf

Studieninformationstag
Samstag, 5.5.2018, 14:00 – 17:30 Uhr
Zielstr. 28, 68169 Mannheim
Programm:
14:00 Vortrag: Kurzdarstellung der Studiengänge und Weiterbildungen
15:00 Hausführung
15:45 Studienberatungen für alle Studiengänge
14:45 – 17:30 Offener Markt (Fachlehrer-/Wahlfachberatung, Studierendenvertretung)

Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Mannheim
Das Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität am Studienzentrum der Alanus Hochschule in Mannheim qualifiziert in verschiedenen Studiengängen für pädagogische und heilpädagogische Aufgaben in anthroposophisch orientierten Einrichtungen. Darüber hinaus entwickelt das Institut pädagogische Fragestellungen kontinuierlich weiter und leistet durch seine Forschung Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs.
Das Institut ist an den Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft angebunden, der besonderen Wert auf den Dialog von Waldorfpädagogik mit klassischer Erziehungswissenschaft sowie auf die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden legt.

Kontakt
Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität
Valerie Andermann
Am Exerzierplatz 21
68167 Mannheim
0621-4844010
valerie.andermann@alanus.edu
http://www.institut-waldorf.de

Bildung Karriere Schulungen

Auf direktem Weg zum Waldorflehrer

Studieninformationstag am Waldorf-Campus in Mannheim Wohlgelegen

Auf direktem Weg zum Waldorflehrer

Bild: Studieninformationstag März 2018: Lehrer mit Schülern © Charlotte Fischer

Die Alanus Hochschule – Studienzentrum Mannheim informiert am Samstag, 17. März 2018 von 14:00 Uhr bis 17:30 gemeinsam mit der Akademie für Waldorfpädagogik über ihre Studienprogramme der Waldorfpädagogik und Heilpädagogik.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag zum Berufsbild des Waldorflehrers und des Heilpädagogen. Anschließend können die Räumlichkeiten der Hochschule bei einer Führung besichtigt werden, um 15:45 finden Beratungen zu allen Studiengängen und Weiterbildungen statt. Parallel können sich Interessierte in einem offenen Markt über die Wahlfächer oder den Studienschwerpunkt Inklusive Pädagogik informieren. Mitarbeiter und Studierende beraten während der gesamten Veranstaltung zu Fragen rund um das Studium.

Es gibt unterschiedliche Wege zum Beruf des Waldorflehrers. Junge Interessierte benötigen ein Abitur, eine Fachhochschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss, um sich in den Bachelor-Studiengang Waldorfpädagogik einzuschreiben. Nach erfolgreichem Abschluss können sie als Waldorfpädagoge arbeiten oder ein Masterstudium anschließen und die Qualifikation zum Waldorflassenlehrer erwerben. Interessenten mit einem ersten pädagogischen Hochschulabschluss können direkt in den zweijährigen Master-Studiengang einsteigen. Der Klassenlehrer an Waldorfschulen unterscheidet sich von einem klassischen Grundschullehrer: Er führt seine Klasse durch die ersten acht Schuljahre und unterrichtet sie dabei in allen Hauptfächern. „Diese vielseitige Aufgabe erfordert auch vielseitige Kompetenzen“ betont Dirk Wollenhaupt, Professor für am Studienzentrum Mannheim der Alanus Hochschule. „Die Studiengänge sind sowohl durch wissenschaftliche und didaktisch-methodische Inhalte geprägt als auch durch Themen der künstlerischen und sozialen Persönlichkeitsbildung“, erklärt Wollenhaupt.

Oberstufenlehrer benötigen ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit fachlicher Nähe zum angestrebten Unterrichtsfach und können die pädagogischen Fähigkeiten durch ein berufsbegleitendes Master-Studium am Standort Alfter der Alanus Hochschule oder durch eine einjährige waldorfpädagogische Weiterbildung an der ebenfalls in Mannheim ansässigen Akademie für Waldorfpädagogik erwerben. Waldorfschulen sind heute fester Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft. Die Klassen sind oft groß und die Wartelisten lang, umso dringender ist der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrern, die neben intellektuellem Wissen auch didaktische Fähigkeiten und vor allem Empathie mit in den Beruf einbringen.

Weitere Informationen zum Studieninformationstag und dem Studienangebot unter www.alanus.edu/institut-waldorf.
Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Mannheim

Das Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität am Studienzentrum der Alanus Hochschule in Mannheim qualifiziert in verschiedenen Studiengängen für pädagogische und heilpädagogische Aufgaben in anthroposophisch orientierten Einrichtungen. Darüber hinaus entwickelt das Institut pädagogische Fragestellungen kontinuierlich weiter und leistet durch seine Forschung Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs.
Das Institut ist an den Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft angebunden, der besonderen Wert auf den Dialog von Waldorfpädagogik mit klassischer Erziehungswissenschaft sowie auf die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden legt.

Studieninformationstag am Waldorf-Campus

Samstag, 9.4.2016
Zielstr. 28, 68169 Mannheim

Programm:
14:00 Impulsvortrag: Kurzdarstellung der Studiengänge und Weiterbildungen
15:00 Hausführung
15:45 Studienberatungen für alle Studiengänge
14:45 – 17:30 Offener Markt (Fachlehrer-/Wahlfachberatung, Studierendenvertretung)

Bild: Studieninformationstag_Lehrer mit Schülern © Charlotte Fischer
Studieninformationstag
Pressekontakt:
Valerie Andermann
Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität
Tel. 0621/30948-15
valerie.andermann@alanus.edu
www.alanus.edu/institut-waldorf

Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Mannheim

Das Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität am Studienzentrum der Alanus Hochschule in Mannheim qualifiziert in verschiedenen Studiengängen für pädagogische und heilpädagogische Aufgaben in anthroposophisch orientierten Einrichtungen. Darüber hinaus entwickelt das Institut pädagogische Fragestellungen kontinuierlich weiter und leistet durch seine Forschung Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs.
Das Institut ist an den Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft angebunden, der besonderen Wert auf den Dialog von Waldorfpädagogik mit klassischer Erziehungswissenschaft sowie auf die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden legt.

Kontakt
Trägergesellschaft für geisteswissenschaftliche Bildung gemeinnützige GmbH
Jessica Skinner-Bless
Zielstraße 28
68169 Mannheim
+49 (0) 621 309 48-0
jessica.bless@akademie-waldorf.de
http://www.akademie-waldorf.de/

Bildung Karriere Schulungen

Inklusion und Selektion im Schulwesen schließen sich aus

Pressekonferenz des Bund der Freien Waldorfschulen e.V.

Inklusion und Selektion im Schulwesen schließen sich aus

Pressekonferenz des Bund der Freien Waldorfschulen e.V.

Berlin / Stuttgart, 12. September 2013 – Die Waldorfschulen in Deutschland sehen sich als Vorreiter bei der Umsetzung des Inklusionsgedankens, wie er in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert ist. Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) bietet allen Waldorfschulen seine Unterstützung an, die sich in diese Richtung weiterentwickeln wollen. Dies bekräftigten Vertreter des BdFWS am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Mit einem großen Kongress in der Bundeshauptstadt vom 20.-22. September 2013 will die Waldorfschulbewegung zum Erfahrungsaustausch über Inklusion beitragen.

„Auch wenn es damals nicht so bezeichnet wurde, hat die Inklusion bereits bei der Gründung der ersten Waldorfschule 1919 in Stuttgart Pate gestanden“, erläuterte dazu Henning Kullak-Ublick vom Vorstand des BdFWS. In Waldorfschulen bildeten immer die vorhandenen Fähigkeiten der Kinder den Ausgangspunkt für die pädagogische Arbeit, während ein auf Selektion ausgelegtes Schulwesen notwendig die Vermeidung von Defiziten in den Vordergrund stelle.

Die aktuelle Entwicklung sei daher von großer gesellschaftlicher Relevanz, betonte Kullak-Ublick: „Inklusion und Selektion schließen sich aus. Hier ist ein Paradigmenwechsel im Bildungswesen notwendig, für den der BdFWS bereits in den ‚7 Kernforderungen an die Bildungspolitik‘ plädiert hat. Wir müssen von dem alten Gedanken der Schulpflicht zum umfassenden Recht auf Bildung gelangen und dies auch im Grundgesetz verankern.“

Historisch hätten sich, bedingt durch die Schulgesetzgebung der Länder, auch bei den Waldorfschulen getrennte Förder- und Regelschulen herausgebildet, sehr oft arbeiteten beide Schulformen aber unter einem Dach zusammen in der Überzeugung, dass sie „eine Schule für alle“ sein wollten. „Die innovative Kraft der Inklusionsidee müssen wir auch innerhalb der Waldorfpädagogik wieder neu entdecken“, so Kullak-Ublick.

Dr. Thomas Maschke vom Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität in Mannheim betonte, dass der notwendige Paradigmenwechsel auch für die Lehrerbildung gelte. Hier müsse der Fördergedanke ebenfalls stärker verankert werden. Inklusion erfordere einen Wandel in der Gestaltung des Unterrichts im Sinne der methodischen Vielfalt. Außerdem müsse den Schülern – aber auch den Eltern – die Unterschiedlichkeit von Lernwegen und Ergebnissen vermittelt werden. „Hier ist ein Wandel in den Köpfen notwendig, der vermutlich langwierig und nicht linear sein wird,“ meinte Maschke. Darauf müssten die Lehrer in der Ausbildung angemessen vorbereitet werden.

Birgitt Beckers vom Vorstand des BdFWS warnte davor, aus dem Inklusionsgedn ein Sparmodell an den Schulen zu machen: „Der Staat muss die räumlichen, personellen und therapeutischen Voraussetzungen schaffen, damit Inklusion wirksam werden kann. Heilpädagogen und Pädagogen aus Regelschulklassen müssen die Möglichkeit erhalten, gemeinsam eine Pädagogik für alle Kinder zu entwickeln.“

Das Ansinnen, alle Kinder zu einer sozialen Gemeinschaft zusammenzuführen und dennoch für jedes Kind individuelle Lerninhalte, Methoden und Lernziele anzubieten, sei eine riesige Herausforderung, die sich gesellschaftlich auszahlen werde. „Aber die Kindergärten und Schulen dürfen hiermit nicht alleine gelassen werden, sondern benötigen weitest gehende Unterstützung und große Handlungsspielräume“, betonte Beckers. Bereits heute arbeiten mehrere Waldorfschulen inklusiv und etliche weitere versuchen, sich auf diese Aufgabe vorzubereiten. Viele Waldorfschulen nehmen schon immer Kinder mit besonderem Förderbedarf in ihre Regelklassen auf, ohne dies besonders auszuweisen.

Auch Prof. Dr. Steffen Koolmann, Leiter des Instituts für Bildungsökonomie an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, machte deutlich, dass Inklusion nicht zum Nulltarif zu haben sei. „Neben zusätzlichen Lehrkräften sind erhebliche Aufwendungen für therapeutische und fördernde Maßnahmen erforderlich sowie auch für die Raum- und Sachausstattung“, so Koolmann.

Bereits seit vielen Jahren würden die Waldorfschulen in erheblichem Umfang diese zusätzlichen Aufwendungen finanzieren – ohne dass dieses bislang bei ihrer Bezuschussung berücksichtigt worden sei. Letztendlich erfolge die Finanzierung dieses zusätzlichen Angebots für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf solidarisch durch alle Eltern der Waldorfschulen. Die vom Statistischen Bundesamt für das Schuljahr 2011/12 für Deutschland ausgewiesene Integrationsquote in Höhe von 1,5 Prozent läge an den Waldorfschulen schon seit langem deutlich höher.

Das Institut für Bildungsökonomie legt seit 40 Jahren jährlich einen in der deutschen Bildungslandschaft einzigartigen Transparenzbericht über die wirtschaftliche Lage an den Waldorfschulen vor.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 232 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Celia Schönstedt
Pressesprecherin
Kaiser-Wilhelm-Straße 89, 2. Etage rechts
D-20355 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 34107699-0
Fax: +49 (0)40 34107699-9

Bildrechte: Bund der Freien Waldorfschulen e.V.

Die derzeit 232 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Kontakt:
Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Celia Schönstedt
Kaiser-Wilhelm-Str. 89
20355 Hamburg
040 / 34107699-3
schoenstedt@waldorfschule.de
http://www.waldorfschule.de