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Wie Eltern Ernährungsverhalten schmackhaft machen

Vorbildfunktion wichtiger als Gesundheitsargumente

sup.- „Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn.“ Diesen Rat gibt der Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott (Universitätsmedizin Göttingen) verunsicherten Eltern, die angesichts alarmierender Pressemeldungen kaum noch wissen, was sie ihren Kindern auftischen sollen. Viel wichtiger als eine Filterung des Speiseplans nach den gerade auf der Tagesordnung stehenden Warnhinweisen ist eine abwechslungsreiche Ernährung, möglichst bei gemeinsamen Familienmahlzeiten. Die Vorbildfunktion der Eltern prägt das Ernährungsverhalten des Nachwuchses nämlich wesentlich mehr als Erklärungen mit Gesundheitsargumenten. Ernährungs-Erziehung sollte deshalb grundsätzlich positiv ausgerichtet sein und auch den Genussaspekt des Essens nicht vernachlässigen. Ratgeberportale wie www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de tragen dazu bei, aus verunsicherten Eltern kompetente Vermittler einer ausgewogenen Ernährung zu machen.

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Positive Ernährungs-Erziehung

Essen soll Freude machen

Positive Ernährungs-Erziehung

Grafik: Supress (No. 6032)

sup.- Viele Eltern sind heute sehr verunsichert, wenn es um die Ernährung ihres Nachwuchses geht. Nahezu täglich werden sie mit neuen Empfehlungen und Warnungen konfrontiert, welche Nahrungsmittel sie lieber nicht auf den Tisch bringen sollten. Dabei sind diese Hiobsbotschaften, die selbst vor Milch nicht haltmachen, je nach ideologischer Ausrichtung der meist selbst ernannten Experten oftmals äußerst widersprüchlich. In der unnötig kompliziert gewordenen Ernährungsdebatte rät der Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen) zu mehr Gelassenheit und vor allem zu einer grundsätzlich positiv ausgerichteten Ernährungs-Erziehung.

Eltern sollten ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und ihre Kinder für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung begeistern. Dabei dürfen die Geschmacksvorlieben der Heranwachsenden natürlich nicht zu kurz kommen. Beste Rahmenbedingungen hierfür bilden regelmäßige Mahlzeiten im Kreise der Familie in entspannter, stressfreier Atmosphäre. Wichtig ist zudem, dass Eltern ihrem Nachwuchs vermitteln, dass Essen nicht nur dem Sattwerden dient, sondern auch eine wertvolle Quelle für Freude und Genuss ist. „Denn Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstvorsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich z. B. für die Ratgeberportale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

Nicht empfehlenswert und fast immer sogar kontraproduktiv ist es, wenn Eltern ihren Kindern eine bestimmte Ernährungsweise mit Gesundheitsargumenten schmackhaft machen wollen. Auch grundlegende Regeln der Ernährungswissenschaft sprechen gegen die oft vorgenommene Einteilung in vermeintlich gesunde bzw. ungesunde Nahrungsmittel. „Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn“, bestätigt Dr. Ellrott.

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Kopflastige Ernährungserziehung wenig sinnvoll

Kindern Freude, Neugier und Genuss vermitteln

Kopflastige Ernährungserziehung wenig sinnvoll

Foto: Fotolia / VadimGuzhva (No. 5977)

sup.- Wie sieht eine empfehlenswerte Ernährung für Kinder aus? Während sich Eltern früher diese Frage nur selten stellten und bevorzugt nach dem Motto handelten „es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“, treibt heute viele Väter und Mütter die Sorge um, in dieser Hinsicht bloß nichts falsch zu machen. Welche Lebensmittel sind gesund und welche sind ungesund, wie verhindere ich, dass mein Kind zu dick wird oder Essstörungen bekommt? Die Beschäftigung mit solchen Gedanken ist inzwischen weit verbreitet. Und da es immer mehr Experten gibt, oft allerdings nur selbsternannte, die vor allem nur Warnungen und Verbote aussprechen, ist die Verunsicherung bei Eltern mittlerweile sehr groß geworden.

Auf der Strecke bleibt bei der oft kopflastig orientierten Ernährungserziehung vor allem eine ganz wesentliche Grundhaltung zur täglichen Ernährung: Essen sollte Spaß machen und mit Genusserlebnissen verbunden sein. Und bei Kindern sollte außerdem Neugierde auf bislang unbekannte Geschmacksrichtungen geweckt werden. Solch eine offensive Einstellung zur Ernährung spielt eine große Rolle, damit Kinder unter dem Strich für eine abwechslungsreiche Kost begeistert werden können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich u. a. für die Portale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Mahlzeiten sollten für Kinder ein stressfreies, freudiges Zusammensein in entspannter Atmosphäre bilden und kein Anlass für vermeintliche Gesundheitsaufklärung sein.

Ohnehin ist die von vielen Eltern vorgenommene Unterteilung von Lebensmitteln in gesund bzw. ungesund auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnvoll. Denn entscheidend für eine insgesamt ausgewogene Ernährung ist die Gesamtauswahl und nicht einzelne Produkte. Grundsätzlich darf alles auf den Tisch kommen, was schmeckt, satt macht und möglichst viele Nährstoffe enthält, bestätigt die Kinderärztin Prof. Olga Kordonouri (Kinder- und Jugend-Krankenhaus Auf der Bult, Hannover): „Auch Süßigkeiten und Fast Food sind erlaubt, der Anteil sollte aber möglichst nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Ernährung ausmachen.“ Wichtig sind zudem regelmäßige Essenszeiten, am besten im Kreis der Familie, damit keine Heißhungerphasen entstehen, bei denen Lebensmittel oft völlig unkontrolliert verzehrt werden. Generell gilt: Eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung mit Wahrnehmung der Vorbildfunktion sowie oftmals auch mehr Gelassenheit bewahren Kinder und Jugendliche viel eher vor einer einseitigen Ernährungsweise als permanente Ermahnungen und Belehrungen.

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Kinder lernen durchs Beobachten

Vorbildfunktion bei Ernährungs-Erziehung nutzen

sup.- „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirken sich insbesondere in den ersten Jahren die Essgewohnheiten der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten der Sprösslinge aus. Diese Vorbildfunktion sollten sich Vater und Mutter zunutze machen, um ihre Kinder für abwechslungsreiche und ausgewogene Kost zu gewinnen. Außerdem sollten Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern entspannte Genuss-Momente im Alltag sein können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität, Marburg), der das Erlebnis-Portal www.genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat.

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Sinnvolle Ernährungs-Erziehung

Wertvolle Ratschläge für Eltern

Sinnvolle Ernährungs-Erziehung

Grafik: Supress (No. 5798)

sup.- Kinder lernen im sozialen Umfeld zu essen und zu den Gewohnheiten der Esskultur, in die sie hineingeboren wurden. Deshalb spielen Lernprozesse für die weitere Entwicklung des Essverhaltens sowie der Ausbildung von Geschmacksvorlieben eine entscheidende Rolle. Dabei gilt: „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirkt sich insbesondere in den ersten Jahren die Vorbildfunktion der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten aus.

Regelmäßige, ritualisierte Mahlzeiten in entspannter, stressfreier Atmosphäre schaffen die besten Rahmenbedingungen, um Kinder für unter dem Strich abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu gewinnen. Bei der Speisenauswahl sollten Eltern natürlich auch die Essvorlieben ihrer Sprösslinge berücksichtigen, gleichzeitig aber ganz nebenbei die Neugier auf unbekannte Geschmackserlebnisse wecken. Wenn Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern kleine Genuss-Inseln im Alltag sein können, fördern sie damit eine positive Einstellung ihrer Kinder zur Ernährung. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität, Marburg). Dieser ganz wichtige Aspekt der Ernährung wird bei all den Gesundheitsdiskussionen unserer Tage viel zu oft vernachlässigt.

Ohnehin sollten Eltern sich vergegenwärtigen, dass Gesundheitsargumente bei der Ernährungs-Erziehung nicht unbedingt zielführend sind. Vor allem kleinere Kinder verknüpfen dann schnell mit dem Attribut gesund die Vorstellung, schmeckt nicht und umgekehrt mit ungesund, ist lecker. Hinzu kommt: Auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ist eine Einteilung von Lebensmitteln in gesund bzw. ungesund nicht sinnvoll. Entscheidend für eine erstrebenswerte ausgewogene Ernährung ist die Gesamtauswahl der Nahrungsmittel und nicht einzelne Produkte. Psychologen raten zudem davon ab, die Ernährung als pädagogisches Instrument im Spannungsfeld von Strafen oder Belohnungen zu nutzen. Solche Maßnahmen sind kontraproduktiv und können sogar Ess-Störungen begünstigen. Auch Streitgespräche während der Mahlzeiten, Zeitdruck oder Ablenkungen z. B. durch Handys sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Generell gilt: Umso positiver Eltern die Ernährung für ihre Kinder gestalten, indem sie Freude, Spaß und Genuss in den Vordergrund stellen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs ein negatives, ungesundes Verhältnis zum Essen entwickelt.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Öko-soziale Kriterien für den Kakaoanbau

Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeitsstrategien

Öko-soziale Kriterien für den Kakaoanbau

Foto: Fotolia / tycoon101 (No. 5773)

sup.- Das Gemeinschaftsprojekt „Forum Nachhaltiger Kakao“ gilt als vorbildliche Initiative zur Förderung von öko-sozialen Kriterien beim Anbau von nachwachsenden Rohstoffen. Es ist von der Bundesregierung deshalb als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie für das Jahr 2016 ausgezeichnet worden. Die Bilanz dieses 2012 gegründeten Forums, zu dessen Mitgliedern Unternehmen der Schokoladen- und Süßwarenindustrie, des Lebensmittelhandels, Nichtregierungsorganisationen sowie standardsetzende Vereinigungen (z. B. Fair Trade, Rainforest Alliance, UTZ Certified) gehören, ist in der Tat beeindruckend. Im Jahr 2011 wurde lediglich für drei Prozent der in Deutschland verkauften Schokoladenprodukte nachhaltig gewonnener Kakao verwendet. Von der Ausnahme fast schon zur Regel: Heute kommt bei 40 Prozent der Süßwaren mit Schokolade Kakao zum Einsatz, der aus kontrollierten Anbauregionen stammt. Bei den Mitgliedern des Forums wie z. B. Ferrero, Lindt, Mars und Nestle liegt der Anteil noch deutlich höher, angestrebt wird von diesen Unternehmen mit Vorbildfunktion in naher Zukunft eine ausschließliche Verwendung von entsprechend zertifiziertem Kakao.

Kakaobäume werden im tropischen Regenwald, vor allem in Westafrika, Indonesien und Südamerika, zu rund 90 Prozent von Kleinbauern gepflanzt. Eine große Herausforderung besteht darin, durch die Vermittlung und Unterstützung von nachhaltigen Bewirtschaftungsmethoden beim Kakaoanbau bessere Erträge, eine bessere Qualität und damit eine bessere wirtschaftliche Grundlage für die Kakaobauern und ihre Familien zu erreichen. Bei der Umsetzung dieser Ziele nimmt die Förderung von Kakaobäuerinnen einen besonderen Stellenwert ein. Sie verwenden nachweislich einen großen Teil ihres Verdienstes für Ausgaben in Ernährung und Bildung ihrer Kinder. Deshalb spielt das Engagement der Frauen eine wesentliche Rolle im Kampf gegen missbräuchliche Kinderarbeit.

Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ ist auch konkret mit Initiativen in den Anbauregionen aktiv. In Zusammenarbeit mit der ivorischen Regierung werden im Rahmen eines Pilotprojektes (PRO-PLANTEURS) rund 12.000 westafrikanischen Kakaobauern Trainingsmaßnahmen u. a. im nachhaltigen, ressourcenschonenden Kakaoanbau sowie in wirtschaftlicher Betriebsführung angeboten.

Auch die Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten dazu beitragen, dass Unternehmen bei ihrer Einkaufspolitik verstärkt auf zertifizierte Rohstoffe setzen. Unter www.kakaoforum.de sind die Mitglieder der Schokoladen- und Süßwarenindustrie aufgelistet, die sich für eine Forcierung der Nachhaltigkeitsziele beim Kakaoanbau stark machen.

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Die Sitzzeiten der Deutschen

Je jünger, desto länger

Die Sitzzeiten der Deutschen

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5638)

sup.- Verkehrte Welt: Noch vor zwei bis drei Generationen galt mit großer Selbstverständlichkeit, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene körperlich mit Abstand aktiver waren als ältere Menschen. Das hing allein schon mit der altersbedingten physiologischen Kondition zusammen, die mit den Jahren bekanntermaßen eher rückläufig ist. Diese Entwicklung von der bewegungsfreudigen Kindheit hin zum ruhiger werdenden Leben als Senior hat sich nahezu umgedreht. Das zeigt der von der DKV und dem Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) herausgegebene Report „Wie gesund lebt Deutschland“ 2016.

Der repräsentativen Umfrage zufolge gehört stundenlanges Sitzen bei der Arbeit, auf dem Weg dorthin sowie in der Freizeit heute zum Alltag der meisten Deutschen. Im Schnitt verbringt jeder Bundesbürger etwa 7,5 Stunden pro Tag im Sitzen. Auffällig ist dabei: Die Auswertung nach Altersgruppen offenbart, dass die Sitzzeiten der 18- bis 29-Jährigen mit einem medianen Durchschnittswert von neun Stunden mit Abstand am höchsten sind. Die Detail-Analyse ergibt, dass bei jungen Erwachsenen im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen die Sitzzeiten für den Transport, bei der Arbeit sowie bei der Computer-Nutzung in der Freizeit am längsten sind. Lediglich in den Bereichen des Fernsehens und der sonstigen Freizeit kommen Senioren, bei denen Sitzzeiten während der Arbeit entfallen, auf höhere Sitzzeiten.

Der DKV-Report macht deutlich, dass sich schon die jungen Erwachsenen einen Lebensstil angewöhnt haben, der langfristig negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit erwarten lässt. Besonders alarmierend: Dieser Trend trifft bereits auf Kinder und Jugendliche zu. Laut der europäischen HELENA-Studie verbringt der Nachwuchs im Schnitt täglich 9,1 Stunden im Sitzen, das entspricht etwa 70 Prozent seiner Wachzeit.

Forschungsergebnisse zeigen u. a. klare Zusammenhänge zwischen hohen Sitzzeiten und einer Steigerung der Wahrscheinlichkeit für Übergewicht, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. „Mangelnde Bewegung und lange Sitzzeiten sind Risikofaktoren, die in unserer Gesellschaft immer noch viel zu wenig beachtet werden“, warnt Prof. Ingo Froböse von der DSHS. Da die Grundlagen für einen körperlich aktiven Lebensstil in jungen Jahren gebildet werden, sind in dieser Hinsicht insbesondere auch die Eltern gefordert. Am besten können Kinder und Jugendliche über die Vorbildfunktion für einen bewegungsfreudigen Alltag begeistert werden. Genau daran hapert es jedoch bei vielen jungen Müttern und Vätern entscheidend – ein Umdenken muss also bei der ganzen Familie beginnen.

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Elementare Bedeutung für die Entwicklung von Kindern

Das hohe Potenzial von körperlicher Aktivität

Elementare Bedeutung für die Entwicklung von Kindern

Grafik: Supress

sup.- Zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben von Eltern gehört es heute, täglich bei ihren Sprösslingen für einen körperlich aktiven Ausgleich zu der passiven Konsumhaltung vor digitalen Bildschirmmedien zu sorgen. Doch während die schulischen Leistungen bei den meisten Familien eine sehr hohe Bedeutung haben, ist das Bewusstsein für den Stellenwert eines bewegungsfreudigen Lebensstils nach wie vor viel zu wenig ausgeprägt. Dabei steht das enorme Potenzial von körperlicher Aktivität für eine gesunde physische, psychische und emotionale Entwicklung außer Frage und ist mittlerweile in etlichen wissenschaftlichen Studien eindrucksvoll belegt worden.

Ausreichende Bewegungserfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten sind insbesondere in den ersten elf bis zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen. Bewegungsdefizite in diesem Lebensabschnitt können deshalb nicht wieder aufgeholt werden. Umso bedenklicher ist es, dass Umfragen zufolge weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland die Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität erfüllt. Darauf weist Dr. Axel Armbrecht hin, der leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin) ist und sich als Ratgeber für Eltern u. a. auf dem Portal www.komm-in-schwung.de für einen bewegungsaktiven Lebensstil von Kindern und Jugendlichen engagiert.

Eltern sollten sich Tag für Tag vergegenwärtigen, dass sie das erforderliche Bewegungspensum ihrer Sprösslinge mindestens genauso im Blick haben sollten wie das Erledigen der Hausaufgaben. Und auch in dieser Hinsicht gilt natürlich, dass Erziehungsberechtigte ihre Vorbildfunktion wahrnehmen müssen. Wenn sie ihren Kindern Freude und Spaß an körperlichen Aktivitäten vorleben und gemeinsam mit dem Nachwuchs praktizieren, ist die beste Basis dafür gebildet, dass ihre Sprösslinge nicht zu Stubenhockern werden. „Bewegt sich der Mensch, geht es ihm gut“, so Dr. Armbrecht – das gilt für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.

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Familie Kinder Zuhause

Elterliche Ratschläge zu gesundem Lebensstil

An Stärken statt an Schwächen appellieren

sup.- Ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wesentliche Säulen für gesundes Heranwachsen. Elterliche Ratschläge in diese Richtung haben mehr Erfolg, wenn sie bei ihren Kindern an deren Stärken appellieren statt mit Ermahnungen und Verboten zu operieren. Das zeigt eine Studie von Dr. Emily Falk (University of Pennsylvania). Der zufolge fühlen sich Menschen in der Defensive, wenn sie mit Hinweisen konfrontiert werden, die ihnen ihre Schwächen und Fehler aufzeigen. Wirkungsvoller ist eine Einflussnahme über positive Motivation. Die Vorbildfunktion der Eltern spielt dabei natürlich auch eine wichtige Rolle. So sollte dem Nachwuchs Freude und Spaß an Bewegung vermittelt werden sowie Genuss an der Vielfalt bei den Geschmacksrichtungen von Lebensmitteln. Weitere Infos, wie Eltern ihren Nachwuchs durch Selbstbestätigung zu einem gesunden Lebensstil anregen können, bietet z. B. das mehrsprachige Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de , das von der „Plattform Ernährung und Bewegung“ (peb) empfohlen wird.

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Kinder wachsen im Sitzen auf

Körperliche Aktivität kommt viel zu kurz

Kinder wachsen im Sitzen auf

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Körperliche Aktivität kommt bei mehr als jedem zweiten Kind in Deutschland viel zu kurz. Die Empfehlung von Experten von täglich mindestens einer Stunde Bewegung mit mittlerer Intensität wird von 56 Prozent der Sechs- bis Achtjährigen, 53 Prozent der Neun- bis Zehnjährigen und sogar 64 Prozent der Elf- bis Zwölfjährigen nicht erfüllt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 300 Eltern im Rahmen des DKV-Reports 2015 „Wie gesund lebt Deutschland“, der unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Ingo Froböse (Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln) erstellt wurde.

Laut Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV, wachsen Kinder praktisch im Sitzen auf und kopieren den ungesunden Lebensstil ihrer Eltern. Unter der Woche verbringen Grundschüler außerhalb der Schule rund vier Stunden täglich im Sitzen, davon mindestens eine Stunde mit Fernsehen. Knapp 80 Prozent von ihnen haben einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer, hinzu kommen zusätzlich oft Spielkonsolen und Computer. „Überlange Mediennutzung ist nicht nur eine Reizüberflutung für die Kinder. Sie sorgt auch meistens dafür, dass die Kinder viel zu lange stillsitzen“, warnt Prof. Froböse. Zu den Konsequenzen von mangelhafter Bewegung und langen Sitzzeiten gehören laut dem Sportwissenschaftler u. a. eine Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung, Defizite bei der Psychomotorik und ein erhöhtes Risiko für Übergewicht mit all seinen negativen Folgeerscheinungen. Mittlerweile sind ca. 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig, sechs Prozent von ihnen haben bereits starkes Übergewicht (Adipositas).

Kinder zu mehr körperlicher Aktivität zu motivieren, ist nicht nur Aufgabe der Kitas und Schulen, sondern in erster Linie sind hier auch die Eltern und ihre Vorbildfunktion gefordert. Sie sollten wissen und berücksichtigen: Grundschüler befinden sich in einer sensiblen Phase des Heranwachsens, in der sie Bewegung brauchen – für die körperliche Entwicklung, aber auch für die geistige und soziale. Tipps und Anregungen, wie Kids zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil angeregt werden können, zu dem ein genussvoller Umgang mit Nahrungsmitteln ohne Verbote gehört, gibt z. B. das von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de. Es wird von der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) als wertvolle Orientierungshilfe für Eltern empfohlen.

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