Tag Archives: Vollkasko

Auto Verkehr Logistik

Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto?

R+V-Infocenter: Leihvertrag bringt Klarheit

Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto?

Wiesbaden, 8. März 2018. „Kannst Du mir Dein Auto leihen?“ Die wenigsten Fahrzeugbesitzer schlagen einem guten Freund diese Bitte ab. Doch wenn sie bei einem Unfall auf dem Schaden sitzen bleiben, kann das die Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Wer unnötigen Streit vermeiden will, sollte deshalb einen Leihvertrag abschließen, rät das Infocenter der R+V Versicherung.

Crash mit teuren Folgen
Bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners genauso, als wenn der Fahrzeughalter selbst gefahren wäre. Doch dann stuft sie in der Regel den Schadenfreiheitsrabatt zurück. So entstehen dem Autobesitzer Kosten, die bei der Haftpflichtversicherung schnell einige hundert Euro pro Jahr betragen können. „Die Höhe hängt davon ab, welche Rabattstufe der Vertrag hatte und wie weit er zurückgestuft wird“, sagt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Auch auf die folgenden Jahre wirkt sich die Rückstufung aus.

Hinzu kommt die mögliche Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung. „Ist der Wagen gar nicht kaskoversichert, muss der Halter den Schaden an seinem eigenen Auto komplett selbst bezahlen“, erklärt R+V-Experte Walter.

Leihvertrag bringt Klarheit
Beim Verleihen des Wagens ist es deshalb wichtig, vorher zu klären, wer für mögliche Schäden oder Strafzettel aufkommt – etwa mit einem Leihvertrag. Vorlagen hierfür finden Verbraucher im Internet, zum Beispiel bei den großen Automobilclubs. Damit es nicht zum Streit kommt, ist sinnvoll, dort auch Vorschäden wie Dellen oder Schrammen aufzulisten.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer bei seiner Autoversicherung als alleiniger Fahrer eingetragen ist, sollte sein Auto besser nicht verleihen. Bei einem Unfall kann die Versicherung den Vertrag umstellen und die zusätzlichen Beiträge nachfordern – auch Vertragsstrafen oder Leistungskürzungen sind möglich.
– Autobesitzer sollten sichergehen, dass der Fahrer einen gültigen Führerschein hat. Falls nicht, muss die Kaskoversicherung bei einem Unfall nicht zahlen. Für Haftpflichtschäden kommt die Versicherung zwar in der Regel trotzdem auf, kann aber vom Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen zurückfordern oder sogar eine Strafanzeige stellen.
– Ist das Auto noch verkehrssicher? Ein Blick auf die TÜV-Plakette zeigt, ob die Hauptuntersuchung noch gültig ist.

Wann zahlt welche Versicherung?
Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt bei berechtigten Schadenersatzansprüchen Dritter. Sie deckt Personen-, Sach- und Vermögensschaden ab.

Die Kfz-Kaskoversicherung erstattet die Schäden am eigenen Auto. Der Umfang hängt davon ab, ob es sich um eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung handelt. Durch die Teilkasko ist das Auto beispielsweise bei Diebstahl, Brand, Explosion und Glasbruch versichert. Die Vollkasko ersetzt darüber hinaus Schäden durch selbst verschuldete Unfälle und mutwillige Beschädigung.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Versicherungsfragen auf den Punkt gebracht!

Vollkasko oder Teilkasko: Wo besteht eigentlich der Unterschied?

Die Vollkasko Versicherung übernimmt alle Unfallschäden, die von der zuständigen Versicherung anerkannt werden. Bei der Teilkasko Versicherung übernimmt die Versicherung lediglich vertraglich vereinbarte Teilzahlungen.

Im Rahmen einer Vollkaskoversicherung sind die Kosten am Fahrzeug, die bei Unfällen entstehen, weitgehend abgedeckt. Sobald ein Schadensfall auftritt, wird genau geprüft, ob die Vollkasko Versicherung zur Zahlung verpflichtet ist. Für Neuwagen ist diese Art der Versicherung wichtig, wenn im Schadensfall die Kosten vom Versicherungsträger übernommen werden sollen. Sie sollten bedenken, dass auch ein Totalschaden eintreten kann, der nur von einer Vollkasko übernommen wird. Wer beim Neuwagen auf die Vollkasko Versicherung verzichtet, spart in vielen Fällen an der verkehrten Stelle. Ein Neuwagen kann ohne Weiteres in einen Unfall oder Einbruch verwickelt werden, dann merken Sie schnell, dass eine Teilkasko Versicherung kaum ausreicht. Vollkasko Versicherungen mit einer Selbstbeteiligung senken die Prämien und die Höhe der Summe, die im Schadensfall gezahlt wird. Je länger Sie unfallfrei fahren, desto besser ist die persönliche Schadensfreiheitsklasse, die zu weniger Versicherungsprämien führt.

Die Teilkasko Versicherung wird meistens für gebrauchte Fahrzeuge gewählt, weil die Höhe der monatlichen Versicherungs-Prämie geringer ausfällt als bei der Vollkasko Versicherung. Mit der Teilkasko Versicherung erhalten Sie eine Grundversicherung, die als Basisversicherung angesehen werden kann. Zusatzversicherungen werten die Versicherung auf und erweitern den Versicherungsschutz für das Fahrzeug. Für Fahrzeughalter ist Haftpflichtversicherung zwingend vorgeschrieben, wenn Sie zusätzlich mindestens die Teilkasko Versicherung oder besser noch die Vollkasko Versicherung wählen, belasten am Schluss die Kosten nicht ihr Budget. Wenn Sie lediglich die Teilkasko Versicherung gewählt haben, müssen Sie alle Schäden, die Sie selbst verursachen und die Summe der Schäden, die Sie anderen Autos zufügen, selbst bezahlen. Unwetterschäden werden erst ab Windstärke 8 übernommen, bei Einbrüchen in das Fahrzeug werden die Schäden nur zum Teil übernommen.

Zusatzversicherungen runden das Versicherungsangebot für Fahrzeughalter ab. Mit der Vollkaskoversicherung sind möglich Schadensfälle so weit wie möglich abgedeckt, wenn Sie auf der Suche nach Zusatzversicherungen sind, können Sie zum Beispiel das Plus Paket wählen. Bei diesen Zusatzversicherungen wird häufig bei Unfällen gezahlt, die selbst verschuldet worden sind. Ersatz- und Entsorgungskosten werden übernommen, wenn es im Vertrag schriftlich festgehalten worden ist. Im Rahmen der Zusatzversicherungen ist es möglich, einen Zweitwagen übergangsweise zu finanzieren, bis der Unfallwagen repariert worden ist. Mit den Zusatzversicherungen lässt sich jede Kaskoversicherung individuell aufstocken, damit das Leistungspaket der Versicherung zum aktuellen Bedarf passt. Zusatzversicherungen sind also der beste Weg, den Versicherungsschutz für das Fahrzeug zu optimieren. Unter https://www.zahlt-die-vollkasko.de/ können mehr Information finden.

Was deckt die Vollkaskoversicherung, Teilkaskoversicherung und die Haftpflicht ab? Welche Zusatzversicherungen sind sinnvoll? Was tun wenn die Versicherung nicht zahlt? Der Ratgeber informiert über die Leistungen verschiedener Kfz-Versicherung und bietet Hilfe & Tipps was man tun kann wenn die Versicherung nicht zahlen möchte!

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GVV-Privat erweitert Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos

GVV-Privat erweitert Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos

GVV Privat-Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridautos (Bildquelle: © zabanski / fotolia.com)

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein, so der Plan der Bundesregierung. Mit Start der Kaufprämie für Elektroautos wird die Attraktivität der neuen Automobilgeneration bereits gezielt gefördert. Fast alle Autohersteller bieten in ihren Modellpaletten inzwischen Elektro- und Hybridfahrzeuge an, und es kommen immer mehr Modelle hinzu.

Nicht nur die Käufer müssen sich auf die neuen Modelle einstellen, sondern auch die Versicherungswirtschaft. Die neue Technik der Elektro/Hybridfahrzeuge bedeutet neue Risiken, die im Versicherungsschutz berücksichtigt werden müssen.

Michaela Kemmerling, die für das Kfz-Geschäft verantwortliche Abteilungsleiterin bei GVV-Privat: „Die sehr konkreten Pläne samt Förderung für einen schnellen Wechsel hin zur E-Mobilität sind für uns ein deutliches Signal. Wir sehen es hier als unsere Aufgabe, den künftigen Besitzern von Elektroautos schon frühzeitig vorteilhaften Versicherungsschutz anzubieten.“

Versicherungsschutz speziell für Elektro- oder Hybridautos

Besitzer von Elektro- oder Hybridautos erhalten bei GVV-Privat ab dem 01.01.2018 einen deutlich erweiterten Versicherungsschutz. Geht dem Elektroauto der Strom aus, gilt das im Rahmen des Kfz-Schutzbriefes als Panne und das Fahrzeug wird zur nächsten Stromtankstelle gebracht. Auch die zum Pkw gehörige Ladestation inklusive Ladekabel ist zukünftig mitversichert.

Akkus mitversichert

Technisch wichtigste Komponente bei Elektro- und Hybrid-Pkws ist der Akku, der im CLASSIC-Tarif von GVV-Privat besonders berücksichtigt wird. So sind seit Neuestem in der Teilkaskoversicherung Folgeschäden am Akku, die durch einen Tierbiss oder durch einen Kurzschluss an der Verkabelung entstehen, bis zu 10.000 Euro mitversichert. In der Vollkaskoversicherung ist der Akku im Rahmen einer Allgefahrendeckung sogar rundum abgesichert. Zusätzlich sind auf Wunsch die Entsorgungskosten des Akkus bei einem Totalschaden des Autos bis 2.000 Euro versicherbar.

Weitere Informationen unter www.gvv.de

Die GVV-Privatversicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der GVV-Kommunalversicherung VVaG. Während das Mutterunternehmen seit 1911 Versicherungen für Städte und Gemeinden, Kreise, kommunale Unternehmen und Sparkassen bietet, konzentrierte sich die Geschäftstätigkeit von GVV-Privat ursprünglich auf den Versicherungsbedarf der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute steht GVV-Privat allen Kunden offen. Das Portfolio umfasst die Kfz-, Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.

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Tourismus Reisen

Mehr Klarheit bei der Mietwagen-Versicherung

(Mynewsdesk) billiger-mietwagen.de sorgt ab sofort für eine deutlichere Darstellung der Versicherungsleistungen. Mit der Bezeichnung „Vollkasko- und Diebstahlschutz: ohne Selbstbeteiligung (durch Erstattung)“ wird ein Missverständnis vermieden, das für Kunden bisher teuer werden konnte. Andere Portale reduzieren die Bezeichnung des Schutzes irreführend auf „Vollkasko ohne Selbstbeteiligung“.

In einem Beitrag von „RTL Extra“ am 15.8.2016 haben Reporter mit versteckter Kamera dokumentiert, wie Billiganbieter im Mittelmeerraum aus der Verwirrung Kapital schlagen. Mit dem Argument, es sei keine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung enthalten, und der Aussage „natürlich müssen Sie im Schadensfall die Selbstbeteiligung bezahlen“ gelingt es diesen Anbietern immer wieder, Kunden zu verunsichern und ihnen doppelte Versicherungen zu verkaufen.

Bei dieser an sich korrekten Aussage verschweigen die Vermieter oft, dass Kunden einen Erstattungsschutz für die Selbstbeteiligung beim Mietwagen-Vermittler gebucht haben. Mit der neuen Bezeichnung „ohne Selbstbeteiligung (durch Erstattung)“ macht billiger-mietwagen.de den Kunden eindeutig klar, dass sie keine Zusatzversicherung kaufen müssen. Dieser Erstattungsschutz ist sehr beliebt, weil der Aufpreis dafür je nach Fahrzeug nur wenige Euro pro Miettag beträgt.

„Im Schadensfall muss der Kunde wie beim Arztbesuch im Ausland zunächst in Vorleistung gehen“, erklärt Frieder Bechtel von billiger-mietwagen.de. „Im Anschluss reicht er den Schaden bei seinem deutschsprachigen Mietwagen-Vermittler ein und erhält eine Erstattung der Kosten.“ Dieser Erstattungsschutz ist auch dann besonders hilfreich, wenn es nach der Mietwagen-Rückgabe Streit mit dem Vermieter über Alt-Schäden am Mietwagen gibt. Nur bei grober Fahrlässigkeit und Verstoß gegen die AGB greift der Versicherungsschutz natürlich nicht. billiger-mietwagen.de unterstützt Kunden bei der Einreichung von Schäden. (PM-ID: 200)

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www.billiger-mietwagen.de ist Deutschlands größter Produkt- und Preisvergleich für Mietwagen weltweit. Mit inzwischen 13 Jahren Branchenerfahrung und über 200 Mitarbeitern an den Standorten Köln, Freiburg und Leipzig sorgt das Internetportal für eine transparente und kundenfreundliche Darstellung der Angebote und bietet einen kostenlosen Kundenservice per Telefon. Kürzlich wurde billiger-mietwagen.de Testsieger bei der Stiftung Warentest (Heft 5/2016) mit der Gesamtnote „sehr gut“. Bereits in den vergangenen Jahren erhielt das Vergleichsportal verschiedene Auszeichnungen, unter anderem von FOCUS-MONEY mit fünf aufeinanderfolgenden Testsiegen (2010 2014) als „bester Mietwagenvermittler“.

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Blechschaden auf dem Parkplatz: Wer zahlt?

ARAG Experten geben Tipps, wenn es auf dem Parkplatz gekracht hat.

Laut einer aktuellen Studie hat mehr als jeder fünfte deutsche Autofahrer (21 Prozent) beim Parken schon einmal ein anderes Auto beschädigt. Das liegt zum einen an dem auf Parkplätzen und in Parkhäusern oft herrschendem Platzmangel, zum anderen aber oft auch an Unsicherheiten und Unkenntnis vieler Verkehrsteilnehmer. ARAG Experten geben Tipps.

Rechts vor Links?
Wer mit dem Auto auf einem Parkplatz unterwegs ist, kann sich nicht generell auf die Vorfahrtsregel „Rechts vor Links“ verlassen. Das Landgericht Detmold hat entschieden, dass § 8 der Straßenverkehrsordnung auf öffentlichen Parkplätzen nur dann gilt, wenn die Wege auf dem Platz so breit und so deutlich gekennzeichnet sind, dass der Straßencharakter der Fahrbahnen klar und unmissverständlich ist und sie ersichtlich dem fließenden Verkehr dienen. Sind lediglich die Parkbuchten markiert, müssen sich die Verkehrsteilnehmer über die Vorfahrt verständigen. In dem verhandelten Fall ging es um einen Unfall auf einem Kaufhausparkplatz, auf dem nur die Stellplätze markiert waren. Einer der Fahrer hatte argumentiert, der andere habe ihm von links kommend die Vorfahrt genommen. Schon das angerufene Amtsgericht hatte in erster Instanz geurteilt, dass „Rechts vor Links“ hier nicht gelte und beide Fahrer zu besonderer Rücksichtnahme verpflichtet gewesen seien. Das Landgericht bestätigte dieses Urteil, so dass die Kosten für den Schaden geteilt wurden (LG Detmold, Az.: 10 S 1/12). Tatsächlich gelten auf Parkplätzen nur im Ausnahmefall Vorfahrtsregeln. Das gilt laut ARAG Experten sogar dann, wenn die Regeln auf dem Parkplatz ausdrücklich der StVO unterliegen (OLG Hamm, Az.: U 26/14).

Auf Parkplätzen gilt Schritttempo
„Rechts vor Links“ gilt also nur auf großen Parkplätzen mit Fahrbahnen wie Straßen. Aber auch dann nur bei Schritttempo. In einem konkreten Fall war ein Autofahrer auf einer Parkplatz-Fahrbahn mit „Straßencharakter“ mit Tempo 27 unterwegs, bevor es krachte. Das darauf angerufene Gericht entschied, dass in diesem Fall der eigentlich Vorfahrtberechtigte dennoch ein Drittel des Schadens selbst tragen müsse. In einem ähnlichen Fall waren es immerhin noch 20 Prozent (OLG Düsseldorf, Az.: I-1 U 240/09). Fazit: Wer auf einem Parkplatz zu schnell von rechts kommt, muss meist trotzdem zahlen.

Besondere Vorsicht ist Pflicht auf Parkplätzen
Autofahrer, die rückwärts ausparken oder unbedacht die Fahrzeugtür öffnen, haben im „normalen“ Straßenverkehr in aller Regel Schuld. Auf Parkplätzen ist auch das anders. Hier kommt es auf den Einzelfall an. Es spielt beispielsweise beim Rückwärtsfahren keine Rolle, wer vor dem Unfall noch schnell auf die Bremse drückt und wem es nicht mehr zum rechtzeitigen Anhalten reicht: Die Mithaftung endet mit dem Stillstand nicht automatisch, so ARAG Experten. Auf Parkplätzen muss man immer mit Personen rechnen, die sich nicht verkehrsgerecht verhalten und beim Aussteigen schon nicht mehr an den Verkehr denken. Haltende Fahrzeuge mit Insassen sind deshalb auf Parkplätzen stets ein Grund zur besonderen Vorsicht.

Wenn es trotz aller Vorsicht knallt
Je nachdem, wer für den entstandenen Schaden verantwortlich ist, übernimmt dessen Versicherung in aller Regel die Kosten. Hilflos sind Autofahrer allerdings, wenn sie bei der Rückkehr aus dem Geschäft den Lackschaden oder die Delle im Kotflügel entdecken und weit und breit kein Verursacher zu finden ist. Nach solchen Unfallfluchten muss man das Fahrzeug oft aus eigener Tasche reparieren lassen. Eine Erstattung über die Vollkaskoversicherung lohnt sich meist wegen des Rabattverlusts und der Eigenbeteiligung nicht. Hierzu haben Versicherer aber nun einen besonderen Schutz entwickelt.

Vollkasko oder Parkplatzschutz
In aller Regel gelten Parkschäden, die selbst verursacht oder durch Unbekannte angerichtet wurden, als sogenannte Vollkaskoschäden. Wer sie über die Versicherung abwickelt, verliert einen Teil seines Schadenfreiheitsrabatts und muss zudem noch die vereinbarte Selbstbeteiligung tragen. Viele Kaskoversicherungstarife enthalten mittlerweile aber einen „Parkschadenschutz“. Damit können Kunden günstig Kleinschäden wie Lackkratzer und Dellen auf Kosten des Versicherers ausbessern lassen. Einen Anspruch gibt es aber meist nur, wenn der Schaden durch Spezialreparatur – das sogenannte Smart-Repair-Verfahren – behoben werden kann.

Was ist das Smart-Repair-Verfahren?
Der Begriff Smart-Repair leitet sich aus dem Englischen ab: Small (to) Middle Area Repair Technologies. Unter diesem Oberbegriff werden alle Verfahren zusammengefasst, bei denen der Schaden eine kleine bis mittelgroße Fläche betrifft und das geschädigte Teil mit neuartigen Techniken repariert werden kann. Betroffene Teile der Karosserie werden nicht mehr ersetzt, sondern repariert. Kann Smart-Repair zum Einsatz kommen, profitiert der Autofahrer in mehrfacher Hinsicht: Er spart Zeit und Geld, weil die Reparatur in der Regel deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als der Austausch und deutlich weniger kostet. Sogar kleine Steinschläge in der Frontscheibe können laut ARAG Experten oft mit Harz repariert werden.

Download des Textes und verwandte Themen:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Auto Verkehr Logistik

Leicht Erklärt – Die Leistungen einer Kfz-Vollkasko!

Leicht Erklärt - Die Leistungen einer Kfz-Vollkasko!

Vollkasko – Der Rundumschutz fürs Auto (Bildquelle: © pro motion pic)

Leistung einer Kfz-Vollkasko!
In Deutschland ist die KFZ-Haftpflichtversicherung für jeden Fahrzeugbesitzer gesetzlich Pflicht – allerdings kann man freiwillig auch direkt eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung abschließen. Dabei handelt es sich um Zusatzversicherungen, die im Schadensfall die Kosten übernehmen. Vollkaskoversicherungen sind deutlich umfangreicher als Teilkaskoversicherungen – wegen der besseren Vollkasko Leistung ist natürlich auch der Tarif dafür höher. Autobesitzer sollten daher schon im Vorfeld wissen, wann die Vollkasko einen Schaden übernimmt und dann nicht. Nur so kann entschieden werden, ob man diese Vollversicherung auch wirklich benötigt oder ob nicht schon eine Teilkasko-Police genügt.

Die Vollkaskoversicherung kann freiwillig abgeschlossen werden und lässt sich sowohl für PKWs als auch für Motorräder und LKWs hinzubuchen. Oft nutzen Fahrzeugbesitzer diese Police, wenn Sie ein teures Auto bzw. ein neues Fahrzeug gut versichern möchten.

Die Vollkasko Leistung: Was zahlt die Versicherung und was nicht?

Natürlich sind in der Vollkasko-Versicherung zunächst einmal sämtliche Leistungen eingeschlossen, die auch in einer Teilkasko-Police enthalten wären. Das sind Schäden, die unter anderem durch Hagel, Sturm, Blitz, Diebstahl oder Einbruch entstehen sowie weitere Schadensarten, die je nach Versicherungsgesellschaft variieren. Unterschiede sind jedoch, dass die Vollkasko auch Schäden durch Vandalismus oder auch Schäden, bei denen kein Verursacher ermittelt werden kann, übernimmt.

Ein solch umfangreicher Schutz lohnt sich allerdings in keinem Fall nur für Besitzer von neuen und teuren Fahrzeugen, sondern auch für junge Fahranfänger, da diese – laut Statistiken – die meisten Unfälle verursachen, was an der fehlenden Fahrpraxis liegt. Bei ihnen ist das finanzielle Risiko durch hohe Kosten für eine Reparatur oder gar für Schadensersatz besonders hoch.

Doch es gibt auch Fälle, in denen die Vollkasko-Versicherung nichts bezahlt. Die Kosten werden beispielsweise dann nicht übernommen, wenn man als Versicherte fahrlässig handelt und dadurch ein Schaden entsteht – dies wird jede seriöse Versicherungsgesellschaft eingehend prüfen. Darüber hinaus besteht bei Vorsatz ebenfalls keine Leistungspflicht durch den Versicherer.

Lohnt sich eine Vollkasko-Versicherung für einen Gebrauchtwagen?

Dass eine KFZ-Vollkasko-Versicherung sich für neue Fahrzeuge und für Fahrzeuge mit hohem Wert lohnt, steht außer Frage. So manch einer fragt sich jedoch auch, ob sich diese Police auch für Besitzer eines Gebrauchtwagen rentiert. Grundsätzlich sollte man sich hier an einer einfachen Faustregel orientieren: Empfehlenswert ist eine Vollkasko-Versicherung nur in den ersten sechs Jahren nach dem Kauf eines Neufahrzeugs. Anschließend hat sich der Restwert so stark verringert, dass die Kosten für eine Vollkasko-Versicherung nicht mehr unbedingt rentabel sind. Auf der anderen Seiten haben viele Fahrzeuge für ihre Fahrer natürlich auch einen emotionalen Wert. Daher muss man als Fahrzeugbesitzer individuell entscheiden, ob man die Vollkasko-Versicherung wirklich benötigt.

Vollkasko Leistung oft zu gleichem Preis wie Teilkasko

Auf der anderen Seite sollte auch bedacht werden, dass die Vollkasko-Versicherung nicht zwingend mehr kosten muss als eine Teilkasko-Versicherung – und das, obwohl die Leistungen im Vollkasko-Schutz natürlich viel umfangreicher sind. Darüber hinaus bleibt die Schadensfreiheitsklasse in der Vollkasko-Versicherung erhalten, so dass man später einen Neuwagen besonders günstig mit dieser Police versichern kann, wenn man das möchte.
Ganz egal, wie man sich auch entscheidet: Wichtig ist, verschiedene Versicherer miteinander im Hinblick auf Vollkasko Leistung zu vergleichen, bevor man sich für ein Angebot entscheidet.

Alle Fragen rund um die Leistungen einer Kfz-Vollkasko werden auf dem Infoportal www.zahlt-die-vollkasko.de beantwortet!

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Leicht erklärt – Die Leistungen einer Kfz-Vollkasko!

Leicht erklärt - Die Leistungen einer Kfz-Vollkasko!

Rundumschutz für das Auto! (Bildquelle: © pro motion pic)

In Deutschland ist die KFZ-Haftpflichtversicherung für jeden Fahrzeugbesitzer gesetzlich Pflicht – allerdings kann man freiwillig auch direkt eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung abschließen. Dabei handelt es sich um Zusatzversicherungen, die im Schadensfall die Kosten übernehmen. Vollkaskoversicherungen sind deutlich umfangreicher als Teilkaskoversicherungen – wegen der besseren Vollkasko Leistung ist natürlich auch der Tarif dafür höher. Autobesitzer sollten daher schon im Vorfeld wissen, wann die Vollkasko einen Schaden übernimmt und dann nicht. Nur so kann entschieden werden, ob man diese Vollversicherung auch wirklich benötigt oder ob nicht schon eine Teilkasko-Police genügt.

Die Vollkaskoversicherung kann freiwillig abgeschlossen werden und lässt sich sowohl für PKWs als auch für Motorräder und LKWs hinzubuchen. Oft nutzen Fahrzeugbesitzer diese Police, wenn Sie ein teures Auto bzw. ein neues Fahrzeug gut versichern möchten.

Die Vollkasko Leistung: Was zahlt die Versicherung und was nicht?

Natürlich sind in der Vollkasko-Versicherung zunächst einmal sämtliche Leistungen eingeschlossen, die auch in einer Teilkasko-Police enthalten wären. Das sind Schäden, die unter anderem durch Hagel, Sturm, Blitz, Diebstahl oder Einbruch entstehen sowie weitere Schadensarten, die je nach Versicherungsgesellschaft variieren. Unterschiede sind jedoch, dass die Vollkasko auch Schäden durch Vandalismus oder auch Schäden, bei denen kein Verursacher ermittelt werden kann, übernimmt.

Ein solch umfangreicher Schutz lohnt sich allerdings in keinem Fall nur für Besitzer von neuen und teuren Fahrzeugen, sondern auch für junge Fahranfänger, da diese – laut Statistiken – die meisten Unfälle verursachen, was an der fehlenden Fahrpraxis liegt. Bei ihnen ist das finanzielle Risiko durch hohe Kosten für eine Reparatur oder gar für Schadensersatz besonders hoch.

Doch es gibt auch Fälle, in denen die Vollkasko-Versicherung nichts bezahlt. Die Kosten werden beispielsweise dann nicht übernommen, wenn man als Versicherte fahrlässig handelt und dadurch ein Schaden entsteht – dies wird jede seriöse Versicherungsgesellschaft eingehend prüfen. Darüber hinaus besteht bei Vorsatz ebenfalls keine Leistungspflicht durch den Versicherer.

Lohnt sich eine Vollkasko-Versicherung für einen Gebrauchtwagen?

Dass eine KFZ-Vollkasko-Versicherung sich für neue Fahrzeuge und für Fahrzeuge mit hohem Wert lohnt, steht außer Frage. So manch einer fragt sich jedoch auch, ob sich diese Police auch für Besitzer eines Gebrauchtwagen rentiert. Grundsätzlich sollte man sich hier an einer einfachen Faustregel orientieren: Empfehlenswert ist eine Vollkasko-Versicherung nur in den ersten sechs Jahren nach dem Kauf eines Neufahrzeugs. Anschließend hat sich der Restwert so stark verringert, dass die Kosten für eine Vollkasko-Versicherung nicht mehr unbedingt rentabel sind. Auf der anderen Seiten haben viele Fahrzeuge für ihre Fahrer natürlich auch einen emotionalen Wert. Daher muss man als Fahrzeugbesitzer individuell entscheiden, ob man die Vollkasko-Versicherung wirklich benötigt.

Vollkasko Leistung oft zu gleichem Preis wie Teilkasko

Auf der anderen Seite sollte auch bedacht werden, dass die Vollkasko-Versicherung nicht zwingend mehr kosten muss als eine Teilkasko-Versicherung – und das, obwohl die Leistungen im Vollkasko-Schutz natürlich viel umfangreicher sind. Darüber hinaus bleibt die Schadensfreiheitsklasse in der Vollkasko-Versicherung erhalten, so dass man später einen Neuwagen besonders günstig mit dieser Police versichern kann, wenn man das möchte.
Ganz egal, wie man sich auch entscheidet: Wichtig ist, verschiedene Versicherer miteinander im Hinblick auf Vollkasko Leistung zu vergleichen, bevor man sich für ein Angebot entscheidet.

Alle Fragen rund um die Leistungen einer Kfz-Vollkasko werden auf dem Infoportal

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Kasko-Versicherung: Viele Autos 2016 in neuer Typklasse

ARAG Experten klären, was es mit den neuen Typklassen auf sich hat

Zahlreiche Autos sind kürzlich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in der Teil- und Vollkaskoversicherung in niedrigere Typklassen eingestuft worden. Das kann sich auch auf die für das kommende Jahr zu zahlenden Versicherungsbeiträge auswirken. ARAG Experten sagen, was es mit den Typklassen eigentlich auf sich hat und wie viele Autos konkret betroffen sind.

Auf die Zahl der Schäden kommt es an
Der Fahrzeugtyp ist einer von mehreren Faktoren, den die Autoversicherer der Berechnung ihrer Beiträge zugrunde legen. Denn während einige Fahrzeugtypen nur eine geringe Schadensbilanz haben, kommen anderer Fahrzeugtypen die Versicherer deutlich teurer. Daher gilt in der Regel: Je niedriger die Einstufung in der jeweiligen Typklasse, desto günstiger die Auswirkung auf den Versicherungsbeitrag. Andersherum kann sich eine höhere Einstufung negativ auf die Versicherung auswirken. Der GDV bringt deshalb einmal jährlich ein Typklassenverzeichnis heraus, das die am Markt befindlichen Fahrzeuge in 16 Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, 25 Typklassen in der Vollkasko- und 24 Typklassen in der Teilkaskoversicherung einstuft. Maßgeblich für die Einordnung in die Typklassen sind die Fahrzeugschäden und die daraus resultierenden Reparaturkosten – und zwar bezogen auf die jeweils letzten drei Jahre. Das bedeutet: Mussten die Versicherer bei einem bestimmten Automodell für weniger Schäden aufkommen als in den Vorjahren, wird das Fahrzeug in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt folgt aus häufigeren Schadensmeldungen die Einstufung in eine höhere Typklasse. Je nach Versicherungsart spielen zudem unterschiedliche Faktoren eine Rolle: Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung ist Fahrzeugart und Fahrweise der Nutzer ausschlaggebend. Für die Kaskoversicherung werden neben Unfällen auch Brände, Diebstähle, Glasschäden und Schäden durch Naturgefahren berücksichtigt. Die Typklasseneinstufung sei allerdings für die Versicherungsunternehmen unverbindlich, so der GDV. ARAG Experten empfehlen deshalb, beim zuständigen Versicherer nachzufragen, ob sich eine niedrigere Einstufung auch im Beitrag für das kommende Jahr wiederfindet.

45 Prozent der kaskoversicherten Autos betroffen
Laut GDV wurden im neuen Verzeichnis rund 45 Prozent der in Deutschland zugelassenen Automodelle in eine andere Typklasse eingestuft. In konkreten Zahlen bedeutet das: Rund 8,6 Millionen vollkaskoversicherte und knapp 5,3 Millionen teilkaskoversicherte Autos finden sich in einer niedrigeren Klasse wieder. Deutlich weniger, nämlich knapp 800.000 vollkaskoversicherte und knapp 300.000 teilkaskoversicherte Pkw wurden in eine höhere Klasse eingestuft. Anders sieht es bei der Kfz-Haftpflichtversicherung aus, so der GDV: Für 70 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge blieb die Einstufung auch im neuen Verzeichnis unverändert. Nur rund 14 Prozent wurden in eine niedrigere Klasse eingestuft. Circa 16 Prozent erhielten eine höherer Einstufung.

ARAG Praxistipp:
Wer wissen möchte, in welcher Typklasse sich sein Automodell in der aktuellen Statistik wiederfindet, kann die Suchfunktion des GDV unter www.typklasse.de nutzen.

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Kfz-Versicherung für Neuwagen: Nur Vollkasko bietet umfassenden Schutz

– Experten raten bei Neu- oder Jahreswagen sowie finanzierten oder geleasten Fahrzeugen zu einer Vollkaskoversicherung
– Preisunterschiede zwischen verschiedenen Vollkaskopolicen von bis zu 50 Prozent

Kfz-Versicherung für Neuwagen: Nur Vollkasko bietet umfassenden Schutz

Berlin, 22. Januar 2014 – Neuwagen, hochwertige Autos sowie finanzierte oder geleaste Fahrzeuge sollten grundsätzlich vollkaskoversichert werden – darauf weist das Berliner Vergleichsportal TopTarif ( www.toptarif.de ) hin. Nach aktuellen Angaben des Kraftfahrtbundesamtes wurden im letzten Jahr insgesamt rund drei Millionen PKW neu zugelassen – mehr als 1,1 Millionen davon auf private Halter.*

Im Hinblick auf die Absicherung der Fahrzeuge entscheidet sich die breite Masse der Neuwagenkäufer (mehr als 95 Prozent**) für einen Vollkaskoschutz und beherzigt damit den Rat vieler Versicherungsfachleute und Verbraucherschützer. Die Experten von TopTarif haben vor diesem Hintergrund das Leistungsspektrum der Vollkaskoversicherung genauer unter die Lupe genommen und zeigen, warum und für wen diese sinnvoll ist.

„Bei der Versicherung ihres fahrbaren Untersatzes können Verbraucher zwar grundsätzlich frei zwischen reinen Haftpflichtversicherungen und Policen mit Teil- oder Vollkaskoschutz wählen. Jedoch bietet nur die Vollkaskoversicherung einen umfassenden Rundum-Schutz“, so Daniel Dodt, Versicherungsexperte bei TopTarif. „Ein solcher Schutz sollte insbesondere bei neuen und wenigen Jahren alten Fahrzeugen sowie bei hochwertigen Modellen gewählt werden.“ Bei geleasten und finanzierten Fahrzeugen wird die Vollkaskoversicherung hingegen häufig vorgeschrieben.

Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung: Worin unterscheiden sich die Policen?

Die für jedes Fahrzeug gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung deckt bei einem Unfall zwar die Schäden des Unfallgegners, nicht aber die des -verursachers ab. „Besonders bei neueren Fahrzeugen ist es daher ratsam, sich mit einer Kaskoversicherung auch gegen Schäden am eigenen Wagen abzusichern“, erklärt Dodt. Hierbei haben Verbraucher die Wahl zwischen Teil- und Vollkaskopolicen:

Die Teilkaskopolice bildet den Basisschutz und ist meist für Fahrzeuge sinnvoll, die älter als vier bis fünf Jahre sind. Sie bietet finanzielle Absicherung bei Beschädigung, Zerstörung und Verlust des PKW, etwa durch Diebstahl, Brand oder Explosion, Sturm, Hagel und Blitzschlag, aber auch bei Überschwemmung, Wildschäden, Glasbruch, Marderbisse sowie Kurzschlussschäden.

Ein echtes „Rundum-sorglos-Paket“ für neue Fahrzeuge bietet nur die Vollkaskoversicherung: Sie deckt neben den Leistungen der Teilkasko auch Vandalismus-Schäden ab. Darüber hinaus greift sie bei Fahrerflucht des Unfallgegners, wenn dieser nicht ermittelt werden kann oder insolvent ist. Werden Verbraucher im Ausland Opfer eines Unfalls, bei dem der Verursacher nicht oder zu gering versichert ist, kann ebenfalls die Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen werden. Wichtigstes Leistungsmerkmal ist jedoch, dass sie bei selbstverschuldeten Unfällen auch die Schäden am eigenen Wagen reguliert. „Das heißt im Umkehrschluss, wer auf den Vollkaskoschutz verzichtet, bleibt bei einem selbstverschuldeten Unfall auf dem Schaden am eigenen Fahrzeug sitzen. Bei einem durchschnittlichen Fahrzeugneuwert von rund 26.500 Euro*** in Deutschland kommt dies einem finanziellen Totalschaden gleich“, unterstreicht der Experte.

Zusätzlicher Pluspunkt des Vollkaskopakets: Je länger die Versicherten ohne Schaden unterwegs sind, desto höhere Rabatte erhalten sie für ihren Kaskoschutz – im Gegensatz zur Teilkaskoversicherung, wo es keine derartigen Rabattstaffelungen gibt.

Haftpflicht- und Vollkaskoschutz: Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent

„Vor dem Abschluss einer Kfz-Police mit Vollkaskoschutz sollten immer Angebote mehrerer Versicherer miteinander verglichen werden. Preisunterschiede von 50 Prozent und mehr bei gleichen Leistungen sind zwischen verschiedenen Kfz-Versicherungen keine Seltenheit“, betont Dodt. So zahlt eine Berliner Familie**** für den Haftpflicht- und Vollkaskoschutz ihres neuen VW Golf im günstigsten Falle etwa 595 Euro pro Jahr. Bei teuren Anbietern werden hingegen bis zu 1.125 Euro jährlich und damit eine fast doppelt so hohe Prämie fällig. Einen ersten Überblick über verschiedene Kfz-Versicherungsangebote ermöglichen kostenlose Vergleichsportale im Internet wie TopTarif.

Durch Verbraucherportale wie TopTarif ( www.toptarif.de/kfz-versicherung ) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 – 10 30 49 800 können Verbraucher sich schnell und unkompliziert über verschiedene Kfz-Versicherungstarife informieren und kostenlos zu attraktiven Angeboten wechseln.

* Quelle: Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA)

** Auswertung auf Basis aller Versicherungsnehmer, die zwischen Sommer 2011 und Sommer 2013 ihren Neuwagen über den Kfz-Vergleichsrechner von TopTarif versichert haben.

*** siehe: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/autos-werden-immer-teurer-auf-diese-neuwagen-gibt-es-am-meisten-rabatt/6472744.html

**** Profil Familie: Berliner Ehepaar, beide 42 Jahre, Ehemann ist Fahrzeughalter und Hauptfahrer, beide angestellt, 2 Kinder unter 17 Jahre, kein Wohneigentum, VW Golf Variant 1.6 TDI, Wagen parkt in abschließbarer Tiefgarage, 20.000 km jährliche Fahrleistung, nur Ehegatten fahren mit dem Auto, Schadenfreiheitsklasse 12, Kfz-Haftpflicht mit Vollkaskoschutz (300 Euro SB VK, 150 Euro SB TK), freie Werkstattwahl, nur Angebote mit erhöhten Deckungssummen im Haftpflichtfall, Neupreisentschädigung von mindestens 12 Monaten und dem Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit.

toptarif.de ist eines der führenden deutschen Verbraucherportale im Internet für den kompetenten Tarifvergleich. Auf www.toptarif.de können Verbraucher mit minimalem Aufwand attraktive Angebote in den Kategorien Strom, Gas, Versicherungen, Finanzen und DSL recherchieren und auf Wunsch direkt zu einem neuen Anbieter wechseln. Für eine individuelle und transparente Beratung steht das angeschlossene Servicecenter telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 10 30 499 zur Verfügung. Zudem finden Verbraucher auf dem Portal viele nützliche Tipps und Informationen rund um den Anbieterwechsel. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig.

Seit der Gründung im Sommer 2007 hat toptarif.de mehrere Hunderttausend Verbraucher beraten und beim Wechsel zu günstigeren Anbietern unterstützt. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und beschäftigt aktuell rund 80 Mitarbeiter am Standort Berlin.

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Auto Verkehr Logistik

Hochwasser-Ratgeber für das Auto

Wann zahlt die Voll-, wann die Teilkasko – und muss der Autofahrer haften? Antworten der Sparkassen DirektVersicherung AG

Hochwasser-Ratgeber für das Auto

Hilft auch bei Hochwasser: Auto Protect Plus der S-Direkt

Das Hochwasser erreichte dieser Tage neue, bedenkliche Rekordwerte im Süden und Osten des Landes. Und die Gefahr ist noch nicht vorbei. Viele Ortschaften und ganze Städte stehen komplett unter Wasser; in den Überschwemmungsgebieten müssen Landstriche evakuiert und Deiche verstärkt werden. Und ein trauriger Höhepunkt ist, dass im europäischen Raum bereits mindestens 15 Personen ihr Leben in den Fluten verloren.

Doch auch von großen materiellen Belastungen wird zu reden sein. Die Bundesregierung stellte zwar kurzfristig finanzielle Unterstützung in Aussicht, aber viele Menschen fragen sich auch, in welchem Umfang ihre Versicherung für Schäden aufkommt. Wie ist zum Beispiel ein Fahrzeug geschützt? Die Sparkassen DirektVersicherung AG hat deswegen aus aktuellem Anlass ein paar wichtige Fakten zusammengestellt:

Was deckt die Teil- oder Vollkaskoversicherung ab?

– Beruhigend: Schäden durch unmittelbare Einwirkung von Überschwemmung sind durch die Teilkasko abgedeckt – also auch durch eine Vollkasko, in der ja die Teilkasko automatisch enthalten ist.

– Beispiel: Ein auf der Straße geparktes Auto wird durch unmittelbare Einwirkung einer Überschwemmung – eindringendes Wasser – beschädigt. Es gilt die Regel: Versichert ist der Fall, wenn das Wasser zum Auto kommt; nicht umgekehrt.

– Ähnliches gilt für Beschädigungen durch Steine, die bei sehr starken Regenfällen auf abschüssigem Gelände in Bewegung geraten sind.

– Dringt aber das Wasser in den Motorraum ein, weil Sie z. B. durch eine tiefe Wasseransammlung fahren, und es entsteht ein Wasserschlagschaden, liegt ein Unfall vor – und in diesem Fall zahlt nur die Vollkasko-Versicherung.

Schadenminderungspflicht: Haften Sie als Autofahrer bei Gefahren mit?

Schadenminderungspflicht bedeutet, dass der Versicherungsnehmer dafür Sorge trägt, drohenden Schaden bestmöglich einzugrenzen oder abzuwenden. Ein auf den ersten Blick umfassender Kfz-Versicherungsschutz kann also durch Eigenverschulden eines Autofahrers hinfällig werden.

Im Fall „Überschwemmung“ bedeutet das konkret: Der Fahrzeugführer sollte nicht über Straßen oder durch Unterführungen mit Hochwasser fahren. Auch das Parken auf hochwassergefährdeten Flächen trotz Warnung kann den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes zur Folge haben. Autofahrer sollten ihr Ihr Auto also schnellstmöglich in Sicherheit bringen…

Ein Plus bei der Sparkassen DirektVersicherung AG:

Normalerweise liegt in den oben genannten Fällen eine sog. grobe Fahrlässigkeit vor, wenn ein Fahrzeughalter trotz Warnung vor Hochwasser sein Auto nicht rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernt oder in diesen einfährt. Die Kaskoversicherung setzt dann ganz oder teilweise aus. Wir verzichten auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit in allen Produktvarianten.

Die aufgezählten Schadenbeispiele sind also bei der Sparkassen DirektVersicherung abgedeckt.

Die Sparkassen DirektVersicherung AG gehört zur größten deutschen Finanzdienstleistungsgruppe, der Sparkassen-Organisation. Als Direktversicherer kommt das Unternehmen dem Wunsch einer zunehmenden Zahl von Kunden entgegen: Der Kauf von Versicherungsprodukten und die Abwicklung von Schadenfällen sollen „direkt“ erfolgen – z. B. einfach per Telefon oder Internet. Kunden mit dieser Erwartung bietet die S-Direkt Schnelligkeit und einen Rund-um-die-Uhr-Service.

Am Bedarf der Kunden ausgerichtete Verträge sind die Basis für kundengerechte, risikoangemessene und damit faire Preise. Daneben ist die unbedingte Serviceorientierung ein entscheidender Nutzen. Kundenfreundliche Geschäftszeiten, Kompetenz, Schnelligkeit, 24-Stunden-Hilfe im Schadenfall sind nur einige der Servicekomponenten der Sparkassen DirektVersicherung AG.

Kontakt
Sparkassen DirektVersicherung AG
Dr. Jürgen Cramer
Kölner Landstraße 33
40591 Düsseldorf
0211 / 729 84 01
juergen.cramer@sparkassen-direkt.de
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