Tag Archives: Volkswagen

Auto Verkehr Logistik

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Vom 8. bis zum 9. Februar 2017 findet in Braunschweig die internationale Tagung „Automatisiertes und vernetztes Fahren AAET“ von ITS automotive nord statt. Erwartet werden mehr als 150 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Zukunftsfähige Fahrzeuge müssen einem hohen Maß an Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz genügen. Neue Entwicklungen auf diesem Gebiet ermöglichen durch ihre fortgeschrittene Assistenz und Automatisierung innovative innerstädtische Mobilitätslösungen. „Mit Forschung, Entwicklung und Diskussionen haben wir den Weg bereitet. Heute gestalten wir automatisiertes und vernetztes Fahren ganz konkret.“, so Prof. Karsten Lemmer, Vorsitzender des AAET-Programmausschusses und Leiter des Instituts für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)). Dementsprechend berichten internationale Experten auf der diesjährigen AAET über den neuesten Stand der Technik und aktuelle Herausforderungen anhand von Best-Practices.

Keynote-Speaker in diesem Jahr sind Johann Jungwirth, Leiter des Fachbereichs Digitalisierungsstrategie beim Volkswagen Konzern, mit dem Vortrag „Die digitale Disruption der Automobilindustrie“ und Dr. Tobias Miethaner, BMVI, mit dem Vortrag „Die Strategie der Bundesregierung zum hochautomatisierten Fahren“.

Die Fachvorträge und Keynotes ergänzt eine begleitende Ausstellung, auf der Unternehmen ihre Lösungen zum automatisierten und vernetzten Fahren präsentieren.

Für die Veranstaltung arbeitet ITS automotive nord mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Braunschweig und dem DLR Braunschweig zusammen.

Details zu den Schwerpunktthemen und zur Anmeldung unter www.aaet.de

ITS automotive nord ging 2015 aus einer Fusion des Automotive Clusters der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und ITS Niedersachsen hervor und bildet das größte norddeutsche Cluster der Automobilindustrie. Ziel ist es, die Region als automotiven Kompetenzstandort weiter zu festigen. Dafür forciert und unterstützt ITS automotive nord Forschungsprojekte und richtet Fachveranstaltungen zu wichtigen Innovationsthemen aus. Das Symposium „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ erfasst in mehreren Themenbereichen theoretische Konzepte sowie neue Entwicklungen aus der Praxis.

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ITS automotive nord
Andreas Redeker
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Was tun wir, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen?

Durch Automation gewonnene freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung

Von Ansgar Lange +++ Stuttgart. „Das E-Auto kostet Zehntausende Arbeitsplätze“ schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ). Wegen der einfachen Herstellung könne sich das E-Mobil zum „Job-Killer“ entwickeln. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer schätzt, dass hierzulande etwa 200.000 bis 250.000 Arbeitsplätze mit der Herstellung des Verbrennungsmotors sowie den dazugehörigen Getrieben und Abgassystemen beschäftigt seien. Der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh wird von der NZZ mit den Worten zitiert, bei Volkswagen würden 50.000 Menschen in der Produktion von Verbrennungsmotoren arbeiten. Osterloh geht davon aus, dass 30 Prozent weniger notwendig seien, wenn der Konzern nur noch E-Autos produzieren würde.

„Die Automobilindustrie war schon immer Veränderungen unterworfen. Ich halte es nicht für realistisch, dass sich technischer Fortschritt aufhalten lässt, auch wenn damit Arbeitsplatzverluste verbunden sind. Andererseits wird es einen fließenden Übergang geben. Experten gehen davon aus, dass die Produktion von althergebrachten Verbrennungsmotoren, Hybriden und E-Autos über einen längeren Zeitraum parallel stattfinden wird. Dadurch dürften sogar mehr Jobs geschaffen werden. Klar ist aber auch, dass die Jobs in der Motor- und Getriebeproduktion drastisch abnehmen und alle Tätigkeiten, die mit der Digitalisierung zusammenhängen, zunehmen dürften. Man wird dann sehen, ob sich Plus und Minus ungefähr die Waage halten. Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand ernsthaft vorhersagen“, sagt der Personalexperte Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de

Doch nicht nur die Automobilindustrie ist vom technischen Wandel betroffen. Während in der Autoindustrie laut NZZ viele neue Arbeitsplätze in Bereichen wie Elektronik, Sensorik, Software und Antriebssysteme entstehen könnten, geht Professor Birger P. Priddat von der Universität Witten/Herdecke davon aus, dass die zunehmende Automation eine Unmenge an freier Zeit mit sich bringen werde https://www.linkedin.com/pulse/automation-grundeinkommen-und-unmengen-freier-zeit-priddat Im Silicon Valley werde von der Einführung des Grundeinkommens geträumt. Je stärker die Wirtschaft digitalisiert werde, desto stärker werde sie automatisiert, und die freigesetzten Menschen hätten keine Einkommen mehr aus Beschäftigung und Arbeit. „Wer soll denn sonst alle die wunderbaren digital products and services kaufen? Von welch anderem Einkommen als vom Grundeinkommen?“, fragt Priddat.

Grundeinkommen und Kreativität

Der Autor äußert sich pessimistisch. Er hält es nicht für wahrscheinlich, dass sich die „Grundeinkommensfinanzierten“ kreativen Tätigkeiten widmen würden, während sie nicht mehr arbeiten müssten: „Die freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung des Menschen, sondern weitgehend dem comfort of life. Weder arbeiten wir noch sind wir kreativ, noch bilden wir uns. Alle Modelle versagen. Es ist kein Zufall, dass die Silicon Valley-Industrie Games und andere elektronische Beschäftigungen anbietet, um die Freizeit der Systemarbeitslosen auszufüllen. Die alten Bildungszivilisationspläne (Marx, Keynes) finden kein Publikum mehr. Es geht heute nicht mehr um die Befreiung oder Emanzipation von der Arbeit, sondern um eine Beschäftigung 2ter Ordnung: um grundeinkommensbezahlte Event-Strukturen. Von Arbeit wie von anderen gesellschaftlichen Anforderungen entlastet, werden Ersatz-Beschäftigungen nötig, um die Entlastungen von Lebenssinn zu kompensieren.“

Laut Zondler müssten sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft frühzeitig mit diesen Zukunftsszenarien oder Utopien auseinandersetzen. „Ich bin 1970 geboren“, so der CENTOMO-Chef: „Ich gehe davon aus, dass dies noch ein signifikantes Thema in meinem Erwerbsleben werden wird. Es könnte sein, dass wir mit einer Hochlaufkurve von ca. 20 Jahren nur noch 30 Prozent der heutigen Beschäftigten benötigen. Es macht mir etwas Sorge, dass bei uns in Europa zum Beispiel durch den Aufstieg der Rechtspopulisten und in den USA durch den Wahlsieg eines Reaktionärs diese wichtigen Zukunftsthemen zurzeit nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit debattiert werden. Stattdessen debattieren wir über eine Mauer zwischen Mexiko und den USA. Ein absurdes Schauspiel!“

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Auto Verkehr Logistik

Volkswagen wählt Logivations zum „Nominated Supplier für Logistics Innovations“

Objekterkennung in Echtzeit mit innovativen Algorithmen des „Deep Machine Learnings“ bietet erhebliche Potentiale für Effizienzsteigerung in der Logistik

Volkswagen wählt Logivations zum "Nominated Supplier für Logistics Innovations"

Bild: Objekterkennung in Echtzeit mit innovativen Algorithmen des „Deep Machine Learnings“

München, 30. November 2016 – Die Logivations GmbH, führender Anbieter für zukunftweisende Lösungen zur schnellen Effizienzsteigerung in der Logistik, gehört zum auserwählten Kreis der „Nominated Supplier“ für Logistikinnovationen beim Volkswagenkonzern. Die Innovatoren durften ihre Lösungen am 22. November beim Volkswagen „Innovative Logistics Solution Day“ vor über 230 VW-Managern aus 18 Ländern präsentieren.
Logivations beeindruckte mit seiner weltweit einzigartigen Softwarelösung W2MO, die eine integrierte Supply Chain Optimierung, Lager- und Produktionslogistikplanung ermöglicht. Die „Real-time Objekterkennung“ erweckte dabei die besondere Aufmerksamkeit der Konzernmanager, denn damit lassen sich zukünftig Prozesse in der Materiallogistik transparent, fehlerfrei und effizienter gestalten.
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung erfolgte ein umfangreicher Scouting-Prozess durch das Institut für Produktionsmanagement IPM – aus über 170 Bewerbungen wurden in einem mehrstufigen Auswahlprozess die 18 interessantesten Lösungskonzepte identifiziert und die Unternehmen als „Nominated Supplier“ für alle Konzernmarken ausgewählt.

Real-time Objekterkennung in der Logistik
Der bereits praxiserprobte und bewährte Einsatz von „Machine Learning“-Technologien in videobasierten Prozessstudien zur automatischen Kopferkennung und Verpixelung wird nun auf alle relevanten Objekte der Logistik angewendet.
Logivations-CTO Johannes Plapp erläuterte dem Expertengremium von Volkswagen die revolutionären Chancen des „Deep Machine Learnings“ für die Automobillogistik: „Eine zentrale Aufgabenstellung der Logistik ist die einfache und sichere Identifikation und Verfolgung jeglicher Objekte. Heute erfolgt dies durch Scanner, RFID, Staplernavigation, Ablesen usw. – mit hohem Zeit- und Kostenaufwand. Logivations´ innovative Lösung erkennt jegliche Objekte zuverlässig. Hierfür werden lediglich einfache, handelsübliche Kameras und die entsprechenden Algorithmen benötigt.“

Der wirtschaftliche Vorteil hierdurch ist enorm. Mit einer einzigen technischen Lösung kann jegliche Art von Objektidentifikation und -verfolgung in der Logistik erfolgen – vollautomatisch, zuverlässig und in Echtzeit.
Vorsichtige Schätzungen lassen eine Effizienzsteigerung bzw. Kostenreduzierung der Logistikgesamtkosten in der Größenordnung von 15 bis 25 Prozent erwarten.

(Bei Veröffentlichung Belegexemplar oder Link erbeten)

Über Logivations
Die Logivations GmbH ist ein internationaler Beratungs- und Softwarelösungsanbieter mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt innovative Lösungen für das ganzheitliche Design und die ganzheitliche Optimierung aller Aspekte der Logistik auf Basis modernster Optimierungs- und Web-Technologien. Die Softwarelösung W2MO ist „die“ Internetplattform zur Gestaltung, 3D-Visualisierung, Optimierung, Bewertung und dem operativen Management logistischer Prozesse – und dabei sehr benutzerfreundlich und leicht zu integrieren. Bereits über 30.000 professionelle Anwender weltweit nutzen W2MO direkt aus der Cloud. W2MO wurde mehrfach von Expertengremien ausgezeichnet, u.a. auf der LogiMAT 2011 zum „Besten Produkt“ und auch der US-Analyst Gartner Inc. ernannte Logivations bereits 2013 zum „Cool Vendor in Supply Chain Management Applications“. www.logivations.com

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Duale Akademie Bratislava eröffnet

Ingenics InterimManagement-Projekt in der Slowakei

Duale Akademie Bratislava eröffnet

Jörg Halbauer, Project Manager Ingenics, 6. v. l. bei der Eröffnung der Dualen Akademie Bratislava (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm/Bratislava) – Die neu gegründete Duale Akademie Bratislava ging mit Beginn des slowakischen Schuljahres im September termingerecht an den Start. Ingenics brachte das im Auftrag von Volkswagen, Siemens, Matador und der slowakischen Hauptstadtregion realisierte Projekt auf den Weg. Die Ingenics Tools und Methoden für Standortentwicklung, Mitarbeiterqualifizierung, Logistik, Fabrik- und Produktionsplanung bewährten sich auch hier.

Eine Tradition, die allgemeinbildendes und beruflich ausgerichtetes Wissen und Können in einem Ausbildungsgang vermittelt, gibt es bisher nur in einigen wenigen Ländern. Dabei gilt die Idee der dualen Ausbildung als einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der deutschen Industrie.

Da auch in der Slowakei die Automobilproduktion das Rückgrat des industriellen Sektors ist, werden neben Ingenieuren ständig gut ausgebildete Techniker, Mechatroniker und Mechaniker gesucht. Allerdings machen inzwischen rund 90 Prozent der Jugendlichen Abitur und wollen studieren. Deshalb wird das erklärte Ziel der Politik, der Automobilindustrie genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stellen zu können, mehr und mehr zur Herausforderung.

Um einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden, hat Volkswagen Slovakia a.s., eine 100prozentige Tochter der Volkswagen AG, die Idee einer dualen Ausbildung nach deutschem Vorbild entwickelt. Die neue „Duálna Akademia“ wurde in der Hauptstadt Bratislava angesiedelt, wo VW eines seiner effizientesten Werke betreibt.

Um das Projekt auf eine breite Basis zu stellen, kooperiert VW mit Siemens Slovakia, dem Automobilzulieferer Matador sowie dem Selbstverwaltungskreis der Hauptstadt (Bratislavsky kraj). Der Bratislavsky kraj stellte eine vorhandene Schule zur Verfügung, die das „Konsortium“ um VW für ein langfristiges Engagement anmieten und mit Werkstätten ausrüsten konnte.

Das Know-how aus der Planung bewährt sich auch bei der Entwicklung einer Bildungsstätte

Nachdem die Initiatoren der Dualen Akademie Bratislava bis Herbst 2015 ihre konzeptionellen Vorstellungen formuliert hatten, entschieden sie sich, Ingenics mit den nächsten Schritten zu beauftragen, die erforderlich waren, um die Duálna Akademia bis zum September 2016 realisieren zu können. „Wenn man den Zeitplan noch einhalten wollte, musste die Einigung mit den Partnern und dem Bezirk Bratislava in kürzester Zeit erfolgen“, erklärt Jörg Halbauer, der im September 2015 als Interim-Manager die Aufgabe des Projektleiters übernahm. „Das Vertrauen in Ingenics gründete vor allem auf Erfahrungen aus Managementprojekten in den Bereichen Standort- und Fabrikplanung, Produktionsoptimierung und Logistik.“

So übernahm Jörg Halbauer zunächst für die Übergangszeit bis Februar 2016 die Aufgabe, den Betrieb der Dualen Akademie Bratislava vorzubereiten. Nachdem der Vorstand von VW Slovakia um weitere Unterstützung gebeten hatte, verlängerte er bis Mai 2016. „In dieser Zeit habe ich das Projekt aufgesetzt, strukturiert und das Reporting aufgebaut. Ich habe aufgezeigt, welches die wichtigsten Handlungsfelder sind und wo die Risiken liegen, habe erstmals alle Partner zusammengebracht und dafür gesorgt, dass die Verträge mit dem Bratislavsky kraj fristgerecht unterzeichnet wurden“, fasst Jörg Halbauer seine wichtigsten Aufgaben zusammen.

Gleichzeitig stellte er den Kern des neuen Projektteams zusammen. „Genauso wichtig wie der Aufbau der offiziellen Kontakte war es, die Mitarbeiter zu motivieren und dafür zu sorgen, dass sie dran glaubten, dass diese Riesenaufgabe in der kurzen Zeit zu schaffen ist. Das Team ist in wenigen Monaten so zusammengewachsen, dass jeder den gemeinsamen Willen, die modernste Ausbildungsstätte der Slowakei termingerecht zu eröffnen, spüren konnte. Auch die Einstellung der Lehrer und Ausbilder sowie die Prüfung und Auswahl der Bewerber benötigten einen größeren zeitlichen Vorlauf.“

Internationales Zertifikat und Arbeitsplatzgarantie bei VW Slovakia

Die Betreiber werden neun Millionen Euro investieren und 30 neue Anlagen kaufen. Aus der bestehenden Staatlichen Automobil-Fachmittelschule konnten einige Lehrkräfte übernommen werden, aktuell stehen 15 Lehrer und 19 handwerkliche Ausbilder unter Vertrag.

Nachdem die Duale Akademie zunächst mit 60 Schülern in einer Klasse starten sollte, zeichnete sich in der Bewerbungsphase eine riesige Nachfrage ab. Es gelang, im September 2016 mit 100 Schülern in vier Klassen – Mechatroniker, Automatisierungstechniker, Industrie- und Werkzeugmechaniker – zu starten. Nun soll sogar noch eine fünfte Klasse für Kfz-Mechatroniker dazu kommen. In vierjährigen Programmen erlangen die Auszubildenden die Zertifizierung durch die Slowakisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer und eine der fachlich besten Ausbildungen in der Automobilindustrie. Sie kommen mit modernsten Technologien und Prozessen, z. B. der Produktion von Hybrid-, Gas und Elektrofahrzeugen in Kontakt und lernen alles, was in einer modernen Kfz-Fabrik benötigt wird. Die praktische Ausbildung erfolgt teilweise in den Werkstätten des Produktionsbetriebs VW Slovakia in Bratislava, auch Praktika in ausländischen Betrieben des Volkswagen-Konzerns sind möglich.

Das Zusammenspiel von Praxis und Theorie ist sorgfältig kalkuliert und liegt aktuell bei 70:30 zugunsten der Praxis. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung mit Facharbeiterzeugnis, Abiturzeugnis und international gültigem zweisprachigen deutschen Zertifikat für die fachliche Befähigung wird den Absolventen ein Arbeitsplatz garantiert. Ausbildungssprachen sind Slowakisch, Englisch und Deutsch, das bei Volkswagen Konzernsprache ist.

Bewährte Methoden bringen Erfolg auf ganzer Linie

Auch für Ingenics ist der Entwicklung einer Dualen Akademie kein alltägliches Projekt, obgleich die Qualifizierung von Kundenmitarbeitern seit Jahren in Form von exakt auf die Bedarfe zugeschnittenen „Ingenics Academies“ erfolgt. „Als uns die Anfrage erreichte, konnten wir natürlich noch nicht im Detail wissen, was auf uns zukommen würde“, sagt Andreas Hoberg, CSO der Ingenics AG und verantwortlich für alle Aktivitäten in Tschechien und der Slowakei. „Es war uns aber klar, dass wir mit unserer Erfahrung in der internationalen Standortentwicklung sowie unseren bewährten Werkzeugen, Methoden und Trainings der richtige Partner sein mussten. Letztlich wurde bestätigt, dass Ingenics über alle benötigten Kompetenzen und auch über die Mitarbeiter verfügt, um auch ein solches Projekt in kürzester Zeit auf Kurs zu bringen.“

Nachdem Ingenics die Verantwortung Ende Mai 2016 an die neue Akademieleitung übergeben hatte, zeigte sich, wie sorgfältig die Meilensteine abgearbeitet worden waren. „Alle Beteiligten trugen zu einer beeindruckenden Teamleistung bei, sodass das Projekt ein Erfolg auf ganzer Linie wurde“, sagt Jörg Halbauer. So sieht es auch die aus Mähren stammende Akademiedirektorin Jana iroká, auf die sich Volkswagen frühzeitig festgelegt hatte, die aber noch bis Februar in einem russischen VW-Werk beschäftigt gewesen war. „Dass wir heute diesen Erfolg feiern können, ist auch wesentlich dem Engagement von Ingenics zu verdanken“, so Janá iroká. Es sei mit ein Verdienst von Ingenics, dass junge Slowakinnen und Slowaken erstmals die Möglichkeit haben, nach der Mittelstufe gleichzeitig eine Ausbildung zu absolvieren, das Abitur abzulegen und einen durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer anerkannten Abschluss zu erwerben.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Auto Verkehr Logistik

Wer kriegt die Kurve?

»Autopapst«Ferdinand Dudenhöffer über die Zeitenwende in der Autorindustrie

Wer kriegt die Kurve?

Das Ende des Autos, wie wir es kennen, ist gekommen, sagt Deutschlands bekanntester Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Die Automobilbranche nuss sich rasch auf den Wandel einstellen, die Zukunft einer der zentralen Industrien steht auf dem Spiel.

Die Autobranche betritt eine völlig neue Welt. In Zukunft fährt das Auto elektrisch, es wird intelligent und nutzt die Datenströme des Internets. Apple, Google und andere IT-Unternehmen werden zu direkten Konkurrenten von Daimler, VW und Co. Doch ist die hiesige Industrie überhaupt gerüstet, um ihre führende Rolle zu behaupten? Ferdinand Dudenhöffer nimmt die großen Themen und aktuellen Trends der Autoindustrie kritisch unter die Lupe und zeigt, wie sich Geschäftsmodelle, Denken und Strategie der Autohersteller und ihrer Zulieferer verändern müssen, um nicht vom größten Wandel seit 130 Jahren überrollt zu werden.

Der Anfang vom Ende des Verbrennungsmotors ist da, davon ist Dudenhöffer überzeugt. Intelligente Antriebssysteme ohne Abgase sind auf der Überholspur, doch Deutschland hinkt im Ausbau der Infrastruktur hinterher. Zukunftsträchtige Ideen wie das Carsharing wirbeln die klassischen Vertriebswege durcheinander: Der Besitz des Autos wird langweilig, die Nutzung spannend, einfach und um Lichtjahre effizienter lautet Dudenhöffers Analyse. Und er zeichnet den vielleicht radikalsten Umbruch hin zum selbstfahrenden Auto nach. – Wie soll der richtige rechtliche und ethische Rahmen für das automatisierte Fahren aussehen?

Für den Experten ist klar: Das Auto der Zukunft wird kein isoliertes Fortbewegungsmittel mehr sein, sondern Teil einer in sich vernetzten Mobilitätswelt. Die Automobilbranche muss die neuen Herausforderungen rasch meistern und parallel noch einige liegengebliebene Hausaufgaben erledigen, z.B. die ausufernden Rückrufwellen bewältigen und das durch den Abgasskandal verlorene Vertrauen in die Qualität und Verlässlichkeit ihrer Produkte wieder aufbauen.

Kritisch, analytisch und bestens informiert spannt Ferdinand Dudenhöffer in seinem Buch den großen Bogen. Er zeigt, wo die Chancen für neue Märkte und zukunftsträchtiges Wachstum liegen und wie Deutschland und seine Autobauer die Kurve kriegen und es schaffen, die so wichtige Innovationskraft, das Know-how und das Investitionskapital zu bündeln und dauerhaft im Land zu behalten.

Der Autor
Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen sowie Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Er gilt als „Autopapst“ und „PS-Professor“ und ist der bekannteste und meistzitierte Autoexperte Deutschlands.

Ferdinand Dudenhöffer
Wer kriegt die Kurve?
Zeitenwende in der Autoindustrie
272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, E-Book inside
EUR 24,95/EUA 25,70/sFr 31,60
ISBN 978-3-593-50607-4
Erscheinungstermin: 8. September 2016

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Auto Verkehr Logistik

carIT-Kongress 2016: Die OEMs blicken in die Zukunft der Mobilität

carIT-Kongress 2016: Die OEMs blicken in die Zukunft der Mobilität

May (BMW), Gerd tom Markotten (Daimler) und Jungwirth (VW) sprechen auf dem carIT-Kongress 2016. (Bildquelle: BMW, Daimler, Volkswagen)

Die digitale Revolution der Automobilindustrie ist in vollem Gange. Neue digitale Technologien finden Einzug in das Fahrzeug, neuartige Geschäftsmodelle erblicken das Licht der Welt. Der Wettlauf zwischen den Größen der Automobilbranche und neuen Playern aus der IT-Welt ist längst noch nicht entschieden. Auf dem carIT-Kongress am 28. September 2016 im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wollen die Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen zeigen, wie sie die Herausforderungen der digitalen Transformation angehen.

Dieter May, Senior Vice President Digital Services und Business Models bei BMW, erläutert in seinem Vortrag, wie der bayerische Hersteller den Weg in das Zeitalter der Mobilitätsindustrie finden will. Die Zukunft der Fortbewegung soll für BMW-Kunden stressfrei, entspannt und nahtlos über mehrere Mobilitätskonzepte und Kundenberührungspunkte hinweg integriert sein. Das Ziel: eine individuelle Erfahrung effizienter Mobilität.

Wie der vernetzte Lkw die Logistikwelt nachhaltig verändert, ist das Thema von Daniela Gerd tom Markotten, Leiterin Digital Solutions and Services Mercedes-Benz LKW. Der Hersteller will mit dem neuen Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime die Konnektivität einen weiteren Schritt nach vorne bringen. Es erkennt Reparaturbedarfe am Lkw, bevor er liegen bleibt, bestellt einen Werkstatt-Termin und das richtige Ersatzteil. Darüber hinaus erklärt Gerd tom Markotten, wie Lkw der Zukunft mit anderen Trucks in Echtzeit kommunizieren werden.

Johann Jungwirth, Chief Digital Officer bei Volkswagen, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Frage, wie neue Wettbewerber aus der Softwarebranche die Automobilindustrie auf den Kopf stellen. Google, Apple, Faraday Future, Tesla und viele weitere aus den Innovationszentren der Welt sind dabei, das Automobil neu zu erfinden.Veränderte Kundenanforderungen zu Mobilität, Nachhaltigkeit und Services verschärfen die Bedingungen zusätzlich. Jungwirth zeigt auf, wie der Volkswagen-Konzern diese Entwicklungen mit vorantreiben will.

Weitere Top-Referenten auf dem carIT-Kongress 2016 sind:

– Torsten Mlasko, Geschäftsführer der Bosch SofTec GmbH, Car Multimedia
– Dirk Ahlborn, CEO Hyperloop Transportation Technologies
– Oliver Bahns, Senior Vice President Connected Car, T-Systems, Digital Division
– Dr. Jan Wehinger, Senior Manager MHP – A Porsche Company
– Martin Risau, Senior Vice President, Analytics & Data Management Practice, HP Enterprise Services
– Macario Namie, Head of IoT Strategy, Cisco
– Markus Lipinsky, Leiter Business Solutions and Telematics, MAN Truck und Bus AG
– Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor Center of Automotive Management
– Bernhard Rohleder, CEO Bitkom e.V.
– Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt VDA – Verband der Automobilindustrie
– Startup Factory:
Michael Zoelzer, Mitbegründer und Chief Operating Officer, WearHealth
Anurag Singh Rathor, Founder & CEO, Zify Carpool

Der carIT-Kongress ist mit 500 Teilnehmern die größte Veranstaltung zum Top-Thema der Branche. Kooperationspartner sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Interessierte können sich hier für den Kongress registrieren.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT und carIT berichten aus der Branche für die Branche und wurden als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet oder nominiert.

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Auto Verkehr Logistik

Mit-Pferden-reisen.de testet VW Trailer Assist

VW (Pferde)Anhänger-Assistent: Viel mehr als nur Rückwärtsfahren

Mit-Pferden-reisen.de testet VW Trailer Assist

Mit-Pferden-reisen.de testet VW Trailer Assist: Viel mehr als nur Rückwärtsfahren (Bildquelle: Volkswagen)

Hamburg, 14. September 2016 – Kürzlich stellte Volkswagen auf der Anlage des Landgestütes Celle den neuen Anhängerassistent vor. Neben dem nun einfachen Rückwärtsrangieren kann der Anhängerassistent aber noch mehr: Er sichert das Gespann während der Fahrt gegen Aufschaukeln oder Schleudern und warnt in Kombination mit der Alarmanlage, wenn der Anhänger unbefugt abgekuppelt wird. Für die kurzen Testfahrten standen die neusten Touareg-, Tiguan- und Passat-Modelle zur Verfügung. Mit-Pferden-reisen.de war dabei.

Mit einem Pferdeanhänger rückwärts einzuparken, im schlechtesten Fall auch noch um die Ecke, ist für viele Fahrer(innen) eine schweißtreibende Aufgabe. Wie war das? Anhänger nach links, Lenkrad rechts einschlagen? Und wie weit? Oft genug dreht der Anhang zu weit, steht im 90°-Gradwinkel zum Zugfahrzeug und es hilft nur noch eines: Vorwärts fahren und das Ganze von vorne beginnen.

Schluss mit „Verkehrt-Denken“

Der neue Trailerassistent nimmt dem Fahrer all diese Probleme ab und lenkt Gespanne aller Art und Größe selbstständig rückwärts – geradeaus und um die Ecke. Das System basiert auf dem Zusammenspiel intelligenter Software und Sensoren und ist über den als Joystick fungierenden Rückspiegeleinstellknopf zu aktivieren und zu steuern.

Diebstahlsicherung: Zugfahrzeug schlägt Alarm

Ist das Gespann geparkt, schützt eine Alarmanlage gegen Diebstahl: Sie überwacht im aktivierten Zustand auch den Steckkontakt zum Anhänger und löst Alarm aus, wenn der Anhänger unbefugt abgekuppelt und der Stecker gezogen wird.

Gespannstabilisierung – mehr Sicherheit auf der Autobahn

Gerät ein Anhänger ins Schlingern, muss der Fahrer blitzschnell reagieren und das Gespann sicher abbremsen. Geschieht dies nicht, übernimmt die moderne Gespannstabilisierung, ein Teil des elektronischen Stabilisierungsprogramms diese Aufgabe über komplexe Bremsmanöver einzelner Räder, um das Gespann zu stabilisieren.

Weitere Informationen auf www.mit-Pferden-reisen.de

Der komplette Bericht ist auf www.mit-Pferden-reisen.de veröffentlicht. Dort finden die Leser außerdem 90 Testberichte zu Pferdeanhängern und Zugfahrzeugen, Reiterreisen und Wanderreitgebieten sowie viele weitere interessante Themen für mobile Reiter und Pferde.

Mit-Pferden-reisen ist seit Juli 2010 Deutschlands umfangreichstes Online-Portal für mobile Reiter und Pferde: Mittlerweile sind rund 90 unabhängige Testberichte über Pferdeanhänger und Zugfahrzeuge sowie Zubehör aller Art online abzurufen und werden regelmäßig erweitert.
Weitere Schwerpunkte neben dem Thema Pferdeanhänger und Pferdetransport sind die Bereiche Aus- und Wanderreiten, sei es fürs Wochenende oder einen längeren Reiturlaub in Deutschland oder im Ausland.

93 Prozent der Portalbesucher haben mindestens ein eigenes Pferd, 60 Prozent fahren regelmäßig zu Turnieren oder in entferntere Ausreitregionen.

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Auto Verkehr Logistik

CCI-Index: Tesla macht Druck auf klassische Autobauer

Connected-Car-Innovation-Index 2016 von carIT und dem Center of Automotive Management (CAM)

CCI-Index: Tesla macht Druck auf klassische Autobauer

Der Volkswagen-Konzern ist auch dank Audi mit Abstand der innovationsstärkste OEM.

– Der Volkswagen-Konzern ist im Bereich Fahrzeugtechnik der innovationsstärkste Hersteller der Welt
– Tesla rückt auf Platz zwei der innovativsten Unternehmen – vor der BMW Group und Daimler
– Connected-Car-Innovationen von zentraler Bedeutung für die globalen Automobilhersteller

14. September 2016. Der Volkswagen-Konzern ist wie im vergangenen Jahr die Nummer eins im Bereich Connected-Car-Innovationen, gefolgt von dem amerikanischen Automobilunternehmen Tesla. Auf Platz drei und vier platzieren sich die BMW Group und der Daimler-Konzern. Platz fünf wird von Tata (Jaguar Land Rover) belegt.

Das ist ein zentrales Ergebnis des Connected-Car-Innovation-Index (CCI-Index), der von der Fachzeitschrift carIT ( www.car-it.com ) und dem Center of Automotive Management (CAM) jährlich erstellt wird. Der CCI-Index vergleicht die Leistungs- und Innovationsstärke der 19 globalen Automobilhersteller und Automobilländer im Bereich Connected Car. Die Ergebnisse des Branchenbarometers werden auf Basis eines gewichteten Index erhoben, in den 775 Connected-Car-Innovationen und 103 relevante Connected Car Services aus dem Jahr 2015 sowie die globale Marktstärke der einzelnen Automobilhersteller einbezogen wurden.

Die Innovationsstärke stellt sich zwischen den Automobilherstellern durchaus unterschiedlich dar. Der innovationsstärkste Hersteller im Bereich Connected Car war im Erhebungszeitraum 2015 mit über 120 Indexpunkten wieder der VW-Konzern. Wobei allein rund 66 Indexpunkte auf Audi entfallen und lediglich 39 Punkte auf die Marke VW. Audi ist damit die innovativste Marke im globalen Vergleich. Auf Platz zwei katapultiert sich der Nischenhersteller Tesla. Der Autobauer kommt dank seiner hohen Innovationsintensität auf Platz zwei. „Ein durchaus beeindruckendes Ergebnis. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass Tesla über keinerlei Marktmacht verfugt“, sagt Hilmar Dunker, Chefredakteur der Fachzeitschrift carIT.

„Tesla kommt aus einer anderen Welt. Das Unternehmen betrachtet die Entwicklung im Automobilbau aus dem Blickwinkel der Software, während die klassischen Automobilbauer von der Hardware kommen – das wirkt sich jetzt langsam aus. Software wird immer wichtiger und die Unternehmen, die primär in Software denken, wagen in der Regel auch mehr. Beides zusammen sind Gründe für das gute Abschneiden von Tesla“, erklärt Professor Stefan Bratzel, Leiter des Centers of Automotive Management (CAM).

Connected-Car-Innovationen von zentraler Bedeutung

Fahrzeugtechnische Innovationen im Bereich Connected Car nehmen, das geht aus dem CCI 2016 hervor, in ihrer Bedeutung nachhaltig zu. Über 50 Prozent aller Neuerungen entfallen inzwischen auf diesen Bereich. Dazu zählen hauptsächlich Telematik, Sicherheitssysteme und Bedien- und Anzeigekonzepte. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 waren es gerade mal 33 Prozent. Im abgelaufenen Jahr konnten 775 Connected-Car-Innovationen (2014: 642) und 103 relevante Dienstleistungen im Rahmen der Erhebung identifiziert und analysiert werden – ein neuer Höchststand. „Die Hersteller entfalten diesbezüglich inzwischen eine enorme Innovationsdynamik, die im Jahr 2010 erstmals sichtbar einsetzte“, sagt Hilmar Dunker, Chefredakteur der Fachzeitschrift carIT.

Die zunehmende Digitalisierung hinterlässt somit auch in der Automobilindustrie deutliche Spuren. Und das hat Folgen: „Die Automobilhersteller müssen sich auf eine neue Situation einstellen. Es geht nicht mehr um einen Wettbewerb zwischen den etablierten Marken – und deren Herausforderer. Künftig sprechen wir vermutlich über einen rasant wachsenden Mobilitätsmarkt, auf dem ganz neue Akteure nach Gewinn streben“, erklärt Stefan Bratzel, Leiter des Centers of Automotive Management (CAM).

Der Connected-Car-Innovation-Index (CCI) ist ein Branchenbarometer der Fachzeitschrift carIT, das die Leistungs- und Innovationsstärke von Automobilherstellern (Connected-Car-Index) und Ländern (Länder-Index) im Bereich vernetztes Fahrzeug anhand verschiedener Indikatoren empirisch misst und objektiv vergleichend darstellt. Basis der Studie ist eine spezielle Innovationsdatenbank des Centers of Automotive Management (CAM). Das Branchenbarometer wird von Cisco unterstützt.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT und carIT berichten aus der Branche für die Branche und wurden als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet oder nominiert.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Hoch auf dem gelben E-Wagen: Startup macht Automobilkonzernen Beine

Overengineering verstellt den Blick für den „echten Volkswagen“

Von Ansgar Lange. Die Deutsche Post baut ein eigenes Elektro-Auto. Der ehemalige Staatskonzern will seinen gesamten Fuhrpark umstellen. Die gelben Flitzer werden von Streetscooter http://www.streetscooter.eu/ gebaut. Das Startup wurde 2010 von zwei Professoren und Studenten der RWTH Aachen zunächst als privatwirtschaftlich organisierte Forschungsinitiative gegründet. Inzwischen hat die Post die Streetscooter GmbH vollständig übernommen.

„Dass ein Logistikriese den deutschen Autogiganten zeigt, wie Elektromobilität geht – wie der Hamburger „Spiegel“ schreibt – lässt aufhorchen. Die Entscheidung der Deutschen Post, den gesamten Fuhrpark für die Paket- und Postzustellung mittelfristig auf E-Transporter umzustellen, ist richtig und nachvollziehbar. Gratulation an die findigen Forscher aus Aachen und an die Post, dass sie sich das Startup geschnappt hat. Absolut nicht nachvollziehbar finde ich aber, dass sich die etablierten Autobauer das Geschäft haben entgehen lassen. Aufgrund des zunehmenden Internethandels ist das doch ein Wachstumsmarkt“, erläutert Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen centomo http://www.centomo.de , das sich seit 2006 auf Personalvermittlung im Automobilbereich spezialisiert hat.

Laut „Spiegel“ kommt die deutsche Automobilindustrie mit der Elektromobilität nur schleppend voran – trotz fragwürdiger staatlicher Kaufanreize. „Die Post benötigte einen einfachen, preiswerten und funktionalen E-Lastwagen, ohne viel Schnickschnack und Design“, so das Nachrichtenmagazin. Doch während man bei den Autokonzernen auf taube Ohren gestoßen sei, sei man beim Aachener Startup Streetscooter fündig geworden.

„Overengineering ist ein echtes Problem der Autobranche. Manchmal habe ich Zweifel, ob die Autobauer die wirklichen Interessen der Kunden noch im Blick haben oder auch nur kennen. Aus Angst und Unsicherheit wird das Produkt Auto oft mit Technik überfrachtet, weil dies die Konkurrenz ja auch so macht und die Presse dann selbst über einen Kompaktwagen jubilieren kann: „Assistenzsysteme fast wie in der Oberklasse.“ Selbstverständlich gibt es dafür einen Markt. Doch braucht ein nicht auto- und technikverliebter Kunde, der vielleicht 5.000 bis 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegt, wirklich ein Auto, das allen Schnickschnack an Bord hat? Ich denke nicht. Dass die Automobilkonzerne die Anforderungen der Post, einfache und funktionale E-Fahrzeuge zu entwickeln, nicht erfüllen konnte oder wollte, zeigt dies. Alle Konzerne – nicht nur der aus Wolfsburg – sollten sich auch wieder bewusst machen, was es heißt, einen „Volkswagen“ zu bauen“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

VW muss endlich weg von seiner „Das Auto“-Arroganz

Dieselgate lenkt von neuen Mobilitätskonzepten ab

Von Ansgar Lange. „Bei Volkswagen darf kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. In der Wolfsburger Konzernzentrale muss radikal aufgeräumt und im Kopf umgeparkt werden, um mal einen griffigen Werbeslogan der Konkurrenz zu zitieren. Geschieht dies nicht, dann ist der Schaden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VW, für die deutsche Automobilbranche und die gesamte deutsche Wirtschaft immens. Schließlich ist VW nicht irgendein x-beliebiges Unternehmen aus einer relativ kleinen Großstadt in Niedersachsen, sondern quasi das deutsche Vorzeigeunternehmen“. Mit diesen Worten reagiert der Automobil- und Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de auf die jüngsten Enthüllungen rund um VW.

„Dieselgate“ entwickelt sich immer mehr zu einer Never Ending Story: Aktuell sieht sich der „Staatskonzern“, bei dem der Einfluss von Politik und Gewerkschaften beachtlich ist, mit neuen Klagen von US-Staaten konfrontiert. „Der Vorwurf: Das Unternehmen habe schlau und zynisch betrogen – mit Mitwissen des heutigen Konzernchefs“, so tagesschau.de.

Dieselgate wird zur unendlichen Geschichte

„Der VW-Abgasskandal ist an sich schon schlimm genug. Man gewinnt den Eindruck, dass hier schon fast kriminelle Energie am Werk gewesen ist. Was mich aber fast noch mehr entsetzt, ist die Art und Weise, wie VW darauf reagiert. Der Konzern macht kommunikativ alles falsch, was man nur falsch machen kann. Wolfsburg reagiert nur und agiert nicht. Informationen werden lediglich auf Druck und scheibchenweise geliefert. Die Kunden in den USA und in Deutschland werden unterschiedlich behandelt. Die Manager wirken nicht wie reuige Sünder, sondern höchstens wie ertappte Sünder, denen die „Das Auto“-Arroganz weiterhin ins Gesicht geschrieben zu sein scheint“, so Zondler.

Doch nicht nur die Kommunikationsstrategie sei eine einzige Katastrophe. „Als Personalberater konstatiere ich mit Fassungslosigkeit, wie man bei VW mit Mitarbeitern umgeht. Es ist eine Frechheit, dass man zunächst versuchte, die Verfehlungen einigen einzelnen Ingenieuren in die Schuhe zu schieben, die gleichsam ohne Wissen anderer fröhlich vor sich hin manipuliert hätten“, sagt der CENTOMO-Chef. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hingegen behauptet, die Manipulationen seien Teil eines vorsätzlichen und systematischen Plans von Dutzenden Mitarbeitern, Führungskräften und leitenden Angestellten gewesen, „bis hin zu den höchsten Ebenen, einschließlich des ehemaligen Chefs Martin Winterkorn“, schreibt tagesschau.de.

Katastrophale Kommunikationsstrategie

Zondler versteht nicht, dass die Presse bei der Berichterstattung über Volkswagen noch so viel Zurückhaltung walten lässt. „Es geht nicht darum, einen Konzern kaputt zu schreiben. Viele Käufer werden sowieso weiter VW kaufen, weil sie Rabatte locken oder sie ihrem Autohaus vertrauen. Der Konzern baut ja auch ohne Frage gute Autos. Allerdings wird VW mit der Denke, die man dort derzeit an den Tag legt, nicht fit für die Zukunft sein. Dem alten Diesel-Dampfer aus Wolfsburg werden die Konkurrenten künftig das Leben schwerer machen. Wer krampfhaft am Diesel festhält und permanent in juristischen Auseinandersetzungen in den USA steckt, kann sich nicht genügend auf Mobilitätskonzepte der Zukunft wie das autonome und teilautonome Fahren etc. fokussieren“, so Zondler.

Hans Zippert nimmt den Fall VW derweil in der Welt mit Humor. Auch bei VW habe es in der Vergangenheit einige kleine Notlügen gegeben, weil man den Kunden nicht enttäuschen wollte, „der ja unbedingt ein Dieselauto mit 200 PS und den CO2- und Abgaswerten eines Fahrrades kaufen wollte“. Nur deshalb sei die „kleine Schummelsoftware eingebaut“ worden“, „die jetzt dem Konzern und ihrem großherzigen Ex-Chef Winterkorn so viel Ärger macht“.

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