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Der moderne Osteopath im Profifußball heißt Regenerationsmanager/ VOD-Interview mit Osteopath und Ex-Fußball-Profi Patrick Bick

Der moderne Osteopath im Profifußball heißt Regenerationsmanager/ VOD-Interview mit Osteopath und Ex-Fußball-Profi Patrick Bick

(Mynewsdesk) Er hat als Profi-Fußballer bei RB-Leipzig und Eintracht Braunschweig gekickt und weiß über Belastungs- und Bewegungsabläufe der Spieler genauestens Bescheid: Patrick Bick ist heute als Osteopath in Leipzig tätig und kümmert sich um die Beschwerden seiner Patienten. Im Interview mit dem Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. spricht das 41-jährige VOD-Mitglied über Möglichkeiten der Osteopathie im Spitzensport und über die Belastungen der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland.

VOD: Herr Bick, wie lange waren Sie selbst als Profi-Fußballer aktiv, und wie sind Sie auf die Osteopathie aufmerksam geworden?

Patrick Bick: Insgesamt waren es 15 Jahre. Den ersten Vertragsamateur-Vertrag unterschrieb ich mit 20 Jahren nach einer Ausbildung zum Physiotherapeuten. Im Nachgang war es ein Glücksfall, dem Profigeschäft mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung zu begegnen und die Sicherheit zu haben, immer wieder in meinen eigentlichen Beruf zurückzukehren. In einer langen Verletztenzeit 2007, stellte ich mir die Frage, wie der Weg nach dem Fußball weitergehen sollte. Nach kurzer Recherche war mir schnell klar, dass ich mich weiterbilden musste, um attraktiv am Arbeitsmarkt zu sein. Jedoch war die Osteopathie-Ausbildung zu diesem Zeitpunkt nicht kompatibel zu meinem Spielplan. Also entschloss ich mich, den Heilpraktiker zu machen, weil ich mir so die Lernzeit einteilen konnte. Wie Sie sich vorstellen können, wurde ich mit meinen Physiologie- und Anatomiebüchern im Mannschaftsbus auf Auswärtsfahrten regelmäßig veralbert und trug zu einer heiteren Stimmung bei.

VOD: Was macht die Osteopathie auch im Spitzensport und speziell im Profi-Fußball so erfolgreich?

Patrick Bick: Dass sie mehr als die Behandlung des Bewegungsapparates zu bieten hat. Der moderne Osteopath im Profifußball heißt Regenerationsmanager. Über Jahre kümmerte man sich zu Recht sehr intensiv um Leistungssteigerung, Superkompensation und bessere Sprintwerte. Was man aber fast völlig außer Acht ließ, war die Regeneration. Die Regeneration reduzierte sich auf Pause, Auslaufen (aktive Erholung), Durchblutungsförderung (Eistonne) und Massagen.

Das können wir besser. Mit Hilfe von verschiedenen Untersuchungen, Geräten und Proben können wir erkennen, in welchem Erholungszustand sich der Athlet befindet. Dank unseres umfangreichen Wissens können wir das volle Repertoire der Osteopathie ausüben, um die Regenerationszeit zu verkürzen. Dann könnten die Trainer einen früheren Trainingsreiz setzen und den Athleten auf einem höheren Niveau trainieren.

VOD: Seit wann sind Sie ausgebildeter Osteopath?

Patrick Bick: Ich habe 2015 meine Osteopathieausbildung am College Sutherland abgeschlossen.

VOD: Welche Sportler zählen zu Ihren Patienten/innen?

Patrick Bick: Natürlich habe ich viele Fußballer, aber auch Tennisspieler, Tänzer, Judoka, Golfer, Handballer und Triathleten. Da ich seit 2017 keine Profi- Mannschaft mehr betreue, genieße ich die freien Wochenenden und das Abenteuer, Spieler bzw. Athleten in andere Länder therapeutisch zu begleiten, sehr.

VOD: Welchen Belastungen sind die Nationalspieler bei der Fußball-WM ausgesetzt, und wie müsste der Therapeutenstab Ihrer Meinung nach darauf reagieren?

Patrick Bick: Unsere Nationalspieler sind es gewohnt, alle drei bis vier Tage zu spielen. Was sich ändern könnte, ist der mentale, psychische Druck, der bei einem besonderen Ereignis bzw. noch höherer medialer Ausmaße in einer ungewohnten Umgebung schwerer tolerierbar ist als zu Hause. Unser Bundestrainer mit seinem Betreuerstab hat es in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, wie man solche Turniere begleiten sollte. Die medizinische Abteilung hat bislang alle Schwierigkeiten auch immer gut lösen können.

VOD: Worauf kommt es als Osteopath während eines solch hochklassigen Turniers an?

Patrick Bick: Ich versuche es diplomatisch auszudrücken. Durch den engen Austausch mit Dr. Kurt Mosetter weiß ich, dass das sympathische Nervensystem bei einem solchen Turnier sehr gefordert wird und kaum „Auszeiten“ erfährt. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Freizeit der Spieler. Es wäre also nicht so verkehrt, mit diesen Strukturen zu arbeiten bzw. in den Dialog zu gehen.

VOD: Vielen Dank für das Gespräch und Ihnen weiterhin viel Erfolg!

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.  

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Communication Media

Revenues in the German Video-on-Demand market are growing faster than ever before

+ Goldmedia publishes new market forecasts on the Pay Video- on-Demand market (SVOD, TVOD, EST) in Germany from 2018 to 2023
+ Total revenues (gross) are anticipated to more than double from 1.1 billion euros (2017) to 2.5 billion euros by 2023

Revenues in the German Video-on-Demand market are growing faster than ever before

© Goldmedia 2018, Revenues (gross) Pay VOD market Germany 2018-2023

Berlin, 11. June 2018. Video-on-Demand (VOD) is turning into a mass market. At the end of 2017, 18 per cent of all German households were subscribing to at least one paid-for Video-on-Demand service. The market appears to be on an unabated growth trajectory and the boom in the Pay VOD market (SVOD, TVOD, EST) is seeing revenues soar through the roof. Total revenues (gross) at the end of 2017 amounted to 1.1 billion euros and are anticipated to more than double within only five years, climbing to 2.5 billion euros by 2023.

These figures have recently been published in the report ‚Pay VOD in Germany – 2018-2023 Forecast‘ by the consulting and research group Goldmedia ( www.Goldmedia.com). This industry report includes an up-to-date market analysis and forecasts on paid-for Video-on-Demand services in Germany up to 2023.

++ Currently 30 providers in the German market with new players in the starting blocks

Amazon Prime Video Service and Netflix continue to lead the pack in the German VOD market. Netflix primarily focuses on SVOD (subscription video on demand), whilst Amazon“s video offering is integrated into its Prime service where video titles can be either rented or purchased (TVOD = transactional VOD and EST = electronic sell-through).

Other important players in the German Pay VOD market are Sky (front runner in the classic pay-TV market), Maxdome (subsidiary of the ProSiebenSat.1 Group), Apple“s iTunes and Google“s Playstore. Specialist sports streaming services such as DAZN and Eurosport are also seeing an increase in users.
The market is not likely to run out of steam in the near future. The forecast suggests that it is more likely that the competitive landscape will soon start shifting in this rapidly growing market. Global service providers are already in the starting blocks with their new VOD platforms.

++ Attractive content and improved availability are important drivers

Subscription-based VOD (SVOD) services account for by far the highest share of turnover in the German paid-for VOD market with a share of 74 per cent (2017). Goldmedia forecasts that this segment is capable of achieving an 80per cent share by 2023. The leading players in the SVOD market are focusing heavily on producing their own original content. However, licensed titles that are streamed via TVOD and EST are also popular among users, especially new feature films which are available to view on demand just a few months after they have been released in cinemas.
In addition to attractive content, one of the most important market drivers is the way in which the services have become more convenient to access at any time of the day via smart TVs or special streaming devices such as the Amazon Fire TV Stick. The growing number of households with high-speed broadband connections is also boosting VOD“s technical reach. The rural market is continuing to play catch-up and it is anticipated that huge potential will be unlocked in these areas in particular. Goldmedia predicts that every other household with a broadband connection will subscribe to a VOD service by 2019.

++ Wrangling over exclusive rights is driving spiralling prices. Sport is becoming increasingly important.

The wide range of content in the Video on Demand market is continually growing. Content that serves niche markets such as children“s programming and independent films has been available for a while now. The sports segment is continuing to gain further ground which is evident in the way that VOD service providers are vying to gain exclusive rights to stream sports events. For example, the first match of the 2017/2018 Bundesliga football season could only be viewed on the internet (via Eurosport Player).

++Source: Goldmedia study „Pay VOD in Germany – 2018-2023 Forecast“
All the information included in this press release is taken from the Goldmedia study ‚Pay VOD in Germany – 2018-2023 Forecast‘ (June 2018). The study examines in detail the market for paid-for Video-on-Demand services in Germany (SVOD, TVOD, EST) and includes analyses of service providers, business models, potential revenue and potential usage figures up to 2023. Turnover figures are based on VOD usage which have been measured as part of the Goldmedia VOD ratings www.vod-ratings.de This has been used to calculate end user prices (gross), taking into account discounts or free months. All revenue from fees charged for the Amazon Prime service has been included, however, only for customers who actually use the Prime Video service. For further information, please visit www.goldmedia.com

For further information and to purchase the study, please visit: https://www.goldmedia.com/en/publications

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VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

(Mynewsdesk) „Osteopathie wirkt, und gerade bei Rückenschmerzen gibt es eine wissenschaftlich belastbare Studienlage“, unterstreicht die Vorsitzende des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., Prof. Marina Fuhrmann, angesichts einer Untersuchung sogenannter IGeL-Leistungen, die den Nutzen von Osteopathie bei Rückenschmerzen als unklar bewertete.

So sei im September 2014 im renommierten englischen Fachjournal BMC Musculoskeletal Disorders eine große Übersichtsstudie erschienen, die statistisch signifikant und klinisch relevant nachweist, dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft.

Die Studie der Osteopathen Helge Franke, Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, das heißt an der Fähigkeit des Patienten, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam. 15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Zehn Studien davon untersuchten die Wirksamkeit der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen, drei Studien die Wirksamkeit bei Rückenschmerzen von Schwangeren und zwei Studien Rückenschmerzen von Frauen in der Zeit nach der Geburt.

Die Ergebnisse drei Monate nach Studienbeginn zeigten, dass die osteopathische Behandlung sowohl den Schmerz als auch den funktionellen Status bei unspezifischen Rückenschmerzen verbesserte. Dies galt bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei chronischen Rückenschmerzen sowie bei Rückenschmerzen von Schwangeren und Frauen in der Zeit nach der Geburt. Die Verbesserungen waren statistisch signifikant und klinisch relevant, das heißt der Behandlungserfolg war bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass keine der Studien über ernste Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung berichtete.

„Wie bereits 2009 von der Bundesärztekammer attestiert, verdichtet sich die Studienlage in der Osteopathie zunehmend. Dass es bislang keine Auswertung beispielsweise zum Rückgang der Krankheitstage gibt, darf aber nicht als Beleg für Zweifel an der Wirksamkeit der Osteopathie herhalten“, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann und verweist beispielsweise auf eine Langzeitauswertung der Krankenkasse BKK Advita. Diese hatte über einen Vierjahreszeitraum untersucht, wie sich bei osteopathisch behandelten Versicherten die Kosten für Arzneimittel, Krankenhausaufenthalte, Arztbesuche und Heil- und Hilfsmittel entwickelt haben. Die Auswertung von 2.390 Versichertendaten ergab für diese Bereiche Einsparungen von beeindruckenden 15 Prozent.

„Die osteopathische Forschung und daraus resultierende, belastbare Ergebnisse nehmen von Jahr zu Jahr zu. Es wird sicherlich in Zukunft noch stärker darauf angekommen, bedeutsame Forschungsarbeiten auch wahrnehmbar zu veröffentlichen, sodass bei derartigen Untersuchungen auf möglichst viele Studien zurückgegriffen werden kann. Der Verband der Osteopathen Deutschland wird, wie in den letzten Jahren, wissenschaftliche Studien fördern und seinen Anteil für eine fundierte Datenbasis leisten“, macht Prof. Marina Fuhrmann abschließend klar.

Literatur: Franke H, Franke JD, Fryer G: Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders 2014, 15: 286.

Download der Studie: http://www.osteopathie.de/up/datei/5434.pdf

und einer Zusammenfassung für Patienten und Interessierte: http://www.osteopathie.de/up/datei/5436.pdf.

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Hintergrund: Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen  während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

(Mynewsdesk) Osteopathie hilft bei Rückenschmerzen während und nach einer Schwangerschaft – den klinisch relevanten Nutzen beweist eine Übersichtsstudie, die 2017 im englischen Fachjournal Journal of Bodywork and Movement Therapies veröffentlicht wurde. Auch bei der Verrichtung von Alltagstätigkeiten belegt die Metaanalyse aus acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen spürbare Verbesserungen durch Osteopathie. Bis auf gelegentliche Müdigkeit bei einigen Patientinnen nach der osteopathischen Behandlung kam es zu keinen Nebenwirkungen.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zur osteopathischen Forschung, unterstreicht der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., dessen Mitglieder Helge Franke und Sebastian Belz die Übersichtsstudie gemeinsam mit dem Osteopathen Gary Fryer und Jan-David Franke erstellt haben und der die Erstellung der Fachinformation finanziell unterstützt.

Schwangere können ein Lied davon singen: Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und des Beckengürtels sind häufig; vor allem während des dritten Trimesters. Etwa jede zweite schwangere Frau leidet darunter. Untersuchungen zeigen zudem, dass selbst zwölf Monate nach der Schwangerschaft Rücken- und Beckengürtelschmerzen bei ca. 67% der Frauen vorhanden sind.

Die Ursache für Rückenschmerzen während der Schwangerschaft ist unklar und scheint unspezifisch zu sein, wobei ein Bezug zu Veränderungen in der Körperhaltung diskutiert wird. Ähnlich unklar sind die Gründe für die Entstehung von Beckengürtelschmerzen, wobei muskuloskelettale Ursachen weitaus häufiger angenommen werden als Störungen der Beckenorgane. Die Europäischen Richtlinien empfehlen bei schwangerschaftsbezogenen Rückenschmerzen eine angemessene Aufklärung der Patientinnen, verbunden mit der Aufforderung, sich aktiv zu bewegen. Wo es angezeigt ist, sollen individuelle Übungen angeboten werden. Ob dies wirklich hilft, ist durch Studien jedoch nur unzureichend belegt.

Die Übersichtsstudie ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft ist. Osteopathie als eigenständiges medizinisches Diagnose- und Behandlungssystem betrachtet den Patienten als Ganzes. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Die Behandlung kann durchaus Empfehlungen zum Lebensstil und die Berücksichtigung des psychosozialen Hintergrundes enthalten. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, d.h. an der Fähigkeit der Patientinnen, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.

Acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Insbesondere die Osteopathinnen und Osteopathen aus Deutschland zeigten mit sechs von acht Studien ein herausragendes Bemühen und Forschungsinteresse an Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft, bei dem es sich nach wie vor um ein klinisches Problem handelt, von dem nur wenige Aspekte gut untersucht sind. Die Autoren der Übersichtsstudie verweisen darauf, dass weitere Studien die berechneten Ergebnisse verändern können. Größere und qualitativ hochwertige klinisch randomisierte Studien wären wünschenswert.

Literatur: Franke, Helge et al.: Osteopathic manipulative treatment for low back and pelvic girdle pain during and after pregnancy: A systematic review and meta-analysis. Journal of Bodywork and Movement Therapies, Volume 21, Issue 4, 752 – 762

Download der Studie: http://osteopathie.de/fachinfo_rschw

Download einer Kurzversion: http://osteopathie.de/patienteninfo_rschw

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Erfolgreicher Streaming-Start von „Bullyparade – Der Film“ auf Amazon Prime Video

„Bullyparade – Der Film“ von und mit Michael Bully Herbig mit rund 900.000 Abrufen und 1,2 Mio. Zuschauern nach zwei Wochen auf Amazon Prime Video bestens angelaufen

Berlin, 14. März 2018. Der erfolgreiche Kinofilm „Bullyparade – Der Film“ setzt seinen Erfolg auch im Streaming-Markt fort. Seit zwei Wochen ist Michael Bully Herbigs Kinoerfolg exklusiv im Angebot von Amazon Prime Video. Bereits in den ersten zwei Wochen konnte die „Bullyparade“ mit insgesamt rund 900.000 Abrufen und 1,2 Mio. Zuschauern (Co-Viewing-Faktor 1,3 Personen im Durchschnitt vor dem Bildschirm) an das gute Kinoergebnis anknüpfen – und der Film ist weiterhin sehr begehrt.

Dies sind aktuelle Ergebnisse aus den Goldmedia VoD-Ratings. Mit den VoD-Ratings erfasst die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia kontinuierlich die Nutzung kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland ( www.vod-ratings.de).

Erstmals ist ein deutscher Kinofilm nach nur sechs Monaten auf einer VoD-Plattform als zweites Verwertungsfenster verfügbar. Der Film steht innerhalb des Prime Video Abos (SVoD) zur Verfügung.

Soziodemographie der Zuschauer

Der Comedy-Blockbuster von Warner Bros. Ent. und herbX Film Produktion ist besonders bei männlichen Zuschauern beliebt. Die Hauptzuschauergruppe findet sich bei den 30- bis 39-jährigen Plattformnutzern. Aber auch bei jüngeren Zuschauern schnitt der Film erstaunlich gut ab.

Die subjektive Bewertung der Nutzer liegt allerdings lediglich im oberen Mittelfeld. Mit einer Durchschnittsbewertung von 3,5 von 5 Sternen konnte der Film eher die weiblichen Nutzer begeistern (sie vergaben 4 Sterne), obwohl diese in der Unterzahl waren. Die Männer bewerteten den Film mit 3,3 von 5 Sternen.

Quelle: VoD-Ratings von Goldmedia: www.vod-ratings.de

Mit den Goldmedia VoD-Ratings werden seit Januar 2017 Zuschauerzahlen für den deutschen Pay-VoD-Markt ermittelt. Methodisch fußt die Erhebung auf einer rollierenden Online-Befragung mit 60.000 Befragten pro Jahr. Dadurch existiert erstmals ein Analysetool für die Erhebung von Zuschauerzahlen kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland. Erfasst werden die Zuschauerzahlen als „Day-after-Recall“. Zusätzlich zur tageaktuellen kontinuierlichen Erfassung der Zuschauerzahlen vertreibt Goldmedia vier Berichte pro Jahr (als Quarterly Report), die eine summative Analyse der VoD-Ratings enthalten.

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Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment und Telekommunikation. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: http://www.Goldmedia.com

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Ursachen statt Symptome behandeln / Tag der Rückengesundheit: Klinisch relevante Erfolge durch Osteopathie

Ursachen statt Symptome behandeln / Tag der Rückengesundheit: Klinisch relevante Erfolge durch Osteopathie

(Mynewsdesk) Laut aktuellem DAK-Gesundheitsbericht lagen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems erneut an der Spitze aller Krankheitsarten und mit einem Anteil von 22,2 Prozent am Krankenstand auf Platz 1 der Krankschreibungen. Rückenschmerzen sind darunter am häufigsten vertreten. Osteopathie kann nachweislich eine adäquate Hilfe zur Prävention und Wiedereingliederung ein – darauf macht der Verband der Osteopathen Deutschland anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März aufmerksam.

Denn dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft, beweist eine große Übersichtsstudie, die im September 2014 im renommierten englischen Fachjournal BMC Musculoskeletal Disorders erschien und statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge aufzeigen kann. Die Studie des Osteopathen und VOD-Mitglieds Helge Franke sowie der Kollegen Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und daran, ob Patienten Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.

15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Die Ergebnisse der Übersichtsstudie sind eindeutig, statistisch signifikant und klinisch relevant: Osteopathische Behandlungen verringern den Schmerz und verbessern die Fähigkeit, alltägliche Arbeiten auszuführen. Dies gilt bei akuten und chronischen Rückenschmerzen im Allgemeinen, bei Rückenschmerzen von Schwangeren und von Frauen in der Zeit nach der Geburt. Der Behandlungserfolg ist bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Besonders erfreulich: Keine der Studien berichtete über Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung.

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz deckt Osteopathie Zusammenhänge auf und kann so helfen, Schmerzen im Vorfeld zu verhindern, zu lindern oder zu beheben. Behandelt man symptombezogen nur die Beschwerden und nicht deren Ursachen, kehren die Rückenschmerzen immer wieder zurück. Die Osteopathie forscht nach den Ursachen von Beschwerden – und diese können weit von der Wirbelsäule entfernt liegen, weswegen Osteopathen stets den gesamten Körper des Patienten untersuchen. Dabei verwendet der Osteopath ausschließlich seine Hände. Mit ihnen kann er den Spannungen im Gewebe folgen.

Durch Osteopathie werden die Beweglichkeit und die Stabilität des Gewebes gefördert und eine optimale Funktion des Bewegungs- und Halteapparates unterstützt. Die Verbindung der Wirbelsäule mit anderen Teilen des Körpers ist keine Einbahnstraße. Innere Organe können beispielsweise durch bloße Zugwirkung Rückenschmerzen verursachen. So ist ein Teil des Dickdarms, über ein Gewebsnetz an der Bandscheibe zwischen dem vierten und fünften Wirbel befestigt. Um Funktionsstörungen zu behandeln, versuchen Osteopathen die eingeschränkte Bewegung wiederherzustellen, damit die betroffene Struktur ihre Funktion wieder ausführen kann. Nicht selten lösen sich die damit einhergegangenen Rückenschmerzen von selbst auf.

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VOD: Neuordnung der Gesundheitsberufe nutzen, um Osteopathie berufsgesetzlich zu regeln – Koalitionsvereinbarung birgt Chancen für die Osteopathie

VOD: Neuordnung der Gesundheitsberufe nutzen,  um Osteopathie berufsgesetzlich zu regeln -  Koalitionsvereinbarung birgt Chancen für die Osteopathie

(Mynewsdesk) Wiesbaden. „Wir haben das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen mit Spannung erwartet. Die darin enthaltenen Aussagen zu den Gesundheitsberufen sehen wir als gute Diskussionsgrundlage, um in der begonnenen Wahlperiode die berufsgesetzliche Regelung der Osteopathie seriös diskutieren und zu einer zukunftsfähigen Lösung bringen zu können“, teilt die Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen (VOD) e.V. Prof. Marina Fuhrmann mit.

Angesichts von inzwischen rund 10.000 hochqualifizierten Osteopathen, die einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Deutschland leisten, begrüße man das Vorhaben, für die zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens die Gesundheitsberufe neu justieren und auch den Gesundheitsfachberufen mehr Verantwortung übertragen zu wollen.

Mit Interesse sehe man auch die Ankündigung, im Sinne einer verstärkten Patientensicherheit das Spektrum der heilpraktischen Behandlungen überprüfen zu wollen.

Der VOD unterstreicht vor diesem Hintergrund seine Forderung nach einem Höchstmaß an Patientensicherheit. Diese sei für die Osteopathie dauerhaft nicht mit dem Provisorium des Heilpraktikers sicherzustellen. Hierfür bestehe die Notwendigkeit einer berufsgesetzlichen Regelung der Osteopathie mit einer bundesweit vereinheitlichen Osteopathieausbildung bzw. eines -studiums, berufsqualifizierenden Prüfung und Legalisierung der Berufsbezeichnung des Osteopathen und der Osteopathin.

Der Koalitionsvertrag im Original – die Aussagen zu den Gesundheitsberufen finden Sie ab Seite 100: http://www.spiegel.de/media/media-42518.pdf

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend.

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Untere Albrechtstraße 15

65185 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

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Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05

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Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat mehr als 4300 Mitglieder. Der älteste und mitgliederstärkste Berufsverband Deutschlands verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Wiedergeburt einer deutschen Comedy-Marke: Pastewka ist auf dem Weg zum Streaming-Hit

Berlin, 06. Februar 2018. Die aktuelle Staffel der Comedy-Serie „Pastewka“ läuft neu auf Amazon Prime Video und ist glänzend gestartet. Nach Messungen der Goldmedia-VoD-Ratings erzielte das beliebte Format in der ersten Ausstrahlungswoche (26.01.2018 bis 02.02.2018) insgesamt 1,3 Millionen Bruttokontakte und war damit bei Amazon Prime Video die in dieser Zeit meistgestreamte Serie. Comedy ist für die VoD-Anbieter allgemein nach Drama das zweitwichtigste Genre.

Mit den VoD-Ratings erfasst die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia kontinuierlich die Nutzung kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland ( www.vod-ratings.de). Über Bruttokontakte wird die Anzahl von Zuschauern, summiert über alle Episoden einer Serie, erfasst.

+++ Von Sat.1 zu Amazon Prime Video

Seit 26. Januar 2018 ist die 8. Staffel der Comedy-Serie „Pastewka“ mit allen zehn neuen Episoden beim Pay-VoD-Streaminganbieter Amazon Prime Video verfügbar. Die vorherigen Staffeln liefen zwischen 2005 und 2014 im Programm des Privatsenders Sat.1. Bereits in der ersten Woche konnte die Brainpool-Produktion „Pastewka“ mit der aktuellen 8. Staffel an der aktuellen Staffel von „The Big Bang Theory“ vorbeiziehen und somit einmal mehr zeigen, dass bekannte Marken aus der Fernsehwelt auch im Streaming-Umfeld ihre Zuschauer finden. Lt. VoD-Ratings erzielte „Pastewka“ in der Auswertungswoche gut 6 Prozent aller Bruttokontakte der Top-100-Angebote auf Amazon Prime Video. Im Gesamtmarkt aller deutschen Pay-VoD-Anbieter kam „Pastewka“ auf Platz 3 mit fast 3 Prozent der Bruttokontakte. Amazon hat auf diesen Erfolg bereits reagiert und die Produktion einer weiteren Staffel angekündigt.

+++ Durch VoD-Verbreitung Veränderungen am Format

Der Start bei Amazon Prime Video bringt einige Besonderheiten: So müssen die einzelnen Pastewka-Episoden nun nicht mehr in einen Sendeslot passen. Während die Folgen der ersten 7 Staffeln bei Sat.1 jeweils 22 Minuten lang sein mussten, sind die Folgen der aktuellen Staffel insgesamt länger und zudem von unterschiedlicher Dauer (25 bis 51 Minuten pro Episode). Außerdem gibt es nun eine stärker übergreifende Rahmenhandlung. Die im Fernsehen oft verwendete Erzählform des sog. Procedurals, in dem die Episoden inhaltlich für sich alleine stehen, wurde stärker in die für VoD-Plattformen typische Erzählform des „Serial“ überführt.

+++ Das Genre Comedy ist auf Streaming-Plattformen beliebt

Wie eine Auswertung nach Genre zeigt, ist Comedy für die deutschen Streaming-Plattformen insgesamt ein wichtiges Format. Nach der Anzahl der Titel pro Genre belegt Comedy in den Angeboten der Plattformen mit 14 Prozent den zweiten Platz hinter dem Genre Drama mit 19 Prozent und vor Crime mit 7 Prozent. Dieses Verhältnis ist bei allen Marktteilnehmern sehr ähnlich (bei Amazon Prime Video: 13% Comedy und 19% Drama).

Vergleicht man diese Platzierung mit den tatsächlichen Zuschaueranteilen, bekommt Comedy eine noch größere Bedeutung. Das Genre konnte im 4. Quartal 2017 lt. VoD-Ratings alleine 16 Prozent der Bruttokontakte auf sich vereinen. Nur Drama hatte mit 24 Prozent Zuschaueranteil noch höhere Nutzerzahlen.

Quelle: VoD-Ratings von Goldmedia – www.vod-ratings.de
Mit den Goldmedia VoD-Ratings werden seit Januar 2017 Zuschauerzahlen für den deutschen Pay-VoD-Markt ermittelt. Methodisch fußt die Erhebung auf einer rollierenden Online-Befragung mit 60.000 Befragten pro Jahr. Dadurch existiert erstmals ein Analysetool für die Erhebung von Zuschauerzahlen kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland. Erfasst werden die Zuschauerzahlen als „Day-after-Recall“. Zusätzlich zur tagesaktuellen kontinuierlichen Erfassung der Zuschauerzahlen vertreibt Goldmedia vier Berichte pro Jahr (als Quarterly Report), die eine summative Analyse der VoD-Ratings enthalten.

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Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment und Telekommunikation. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: http://www.Goldmedia.com

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Goldmedia Trendmonitor 2018 veröffentlicht

Trends und Ausblick 2018 für Medien, Internet, Telekommunikation und Entertainment

Goldmedia Trendmonitor 2018 veröffentlicht

Infografik Goldmedia Trendmonitor 2018, © Goldmedia/Franziska Veh 2017

Berlin, München, 21.12.2017. Die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia ( http://www.goldmedia.com) veröffentlicht alljährlich Analysten-Kommentare zu relevanten Trends des kommenden Jahres in Deutschland. Der Trendmonitor 2018 gibt einen Ausblick auf ausgewählte Entwicklungen in den Bereichen Medien, Telekommunikation, Entertainment und Internet.

Trends 2018 im Überblick

1. Der Konkurrenzkampf spitzt sich zu: VoD-Plattformen zwischen Preiserhöhung, Überlebenskampf und Spezialisierung
2. Immer schneller, immer mehr – Keine Zeit für harte Währungen. Wie der technische Fortschritt die etablierten Medienwährungen aushöhlt
3. Das Ende der Kostenloskultur: Die Zahlungsbereitschaft für Medieninhalte im Netz wächst
4. Disruption durch die Blockchain – Von Plattformanbietern ist Weitsicht gefragt
5. Abonnenten, Fans und Follower drängen in den digitalen Marketingmix: Influencer Marketing professionalisiert sich
6. KI und Medien: Künstliche Intelligenz automatisiert die Inhalteproduktion
7. Kommt das Jahr der Non-Linearität? Wenn 2018 auch die Älteren zu VoD wechseln, ist der Tipping Point erreicht
8. Renaissance des In-Game-Advertising: Ein altes Lieblingsthema der Werbebranche setzt sich durch
9. Statt klassischen TVs schauen wir Facebook, Instagram & Co: Social Media werden die neuen Massenmedien
10. Mythos Filterblase: Die „Bubble“ ist bereits geplatzt
11. Programmatic Creation durch Big Data: Automatisierte Werbekommunikation bringt Paradigmenwechsel im Marketing
12. Digital Asset Trading: Mit Smart Contracts zum Milliardenmarkt beim Handel mit immateriellen Gütern
13. Mobile Audio- und Video-Streaming-Flatrates entwickeln sich zum Massenmarkt

Die Artikel des Goldmedia Trendmonitors 2018 wurden seit Anfang Dezember 2017 werktäglich im Goldmedia-Blog sowie bei Medien- und Digitaldiensten, u.a. kress.de, erstveröffentlicht.

Alle Artikel sowie weitere Informationen unter: https://www.goldmedia.com/trendmonitor-2018

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Gute Nachrichten für Amazon, Netflix & Co.: Pay-VoD in Deutschland weiter auf Wachstumskurs

Goldmedia veröffentlicht Quarterly Report Pay-VoD Q3 2017

Gute Nachrichten für Amazon, Netflix & Co.: Pay-VoD in Deutschland weiter auf Wachstumskurs

© Goldmedia 2017. Pay-VoD in Deutschland: Marktanteile nach ‚Weitester Nutzerkreis‘, Q3/2017

Berlin, 30. November 2017. Der Zuschauermarkt für kostenpflichtige Video-on-Demand-Angebote wie Amazon Prime Video, Netflix, Maxdome oder Sky Ticket wächst in Deutschland kontinuierlich. Dabei ist Amazon Prime Video hierzulande Marktführer mit einem Nutzeranteil von 30,4 Prozent, gefolgt von Netflix mit 21,4 Prozent, Sky Go und Sky Ticket mit zusammen 15,3 Prozent und Maxdome mit 8,6 Prozent. Diese aktuellen Zahlen der Analyseplattform VoD-Ratings der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia ( www.vod-ratings.de) beschreiben den Marktanteil an Personen in Deutschland, die Zugriff auf diese Videoplattformen haben (weitester Nutzerkreis).

Für die Anbieter selbst ist die Anzahl der verkauften Abonnements wichtiger als die Anzahl der tatsächlichen Nutzer. Die Tendenz ist positiv: Im dritten Quartal konnten die Pay-VoD-Anbieter dank starker Inhalte und begleitender Marketingaktionen die Anzahl ihrer zahlenden Abonnenten insgesamt um 10 Prozentpunkte steigern.

+++ Originals gehören bei Amazon und Netflix zu den TOP-Titeln

Dass sogenannte Originals ein starker Treiber des Marktes sind, zeigen die Daten aus den VoD-Ratings eindrucksvoll. Als Originals gelten Produktionen, die entweder vom VoD-Anbieter selbst produziert worden sind oder, bei denen der VoD-Anbieter die exklusiven Verwertungsrechte hält.

Auf Netflix konnten sich im dritten Quartal bereits vier Originals in den Top Ten der hier meist gesehenen Titel etablieren: „Orange is the New Black“ (Platz 2), „House of Cards“ (Platz 4), „Tote Mädchen lügen nicht“ (Originaltitel: 13 Reasons Why, Platz 5) und „Narcos“ (Platz 10).

Bei Amazon Prime Video haben sich mit „Lucifer“ (Platz 1), „Preacher“ (Platz 6), „Kevin Can Wait“ (Platz 8) drei Originals in die Top Ten vorgearbeitet. (Ranking nach Zuschauerzahlen)

Erfolgreichster Produzent im deutschen Pay-VoD ist Warner Bros. mit einem Gesamtmarktanteil nach Zuschauern von 5,1 Prozent, gefolgt von 20th Century Fox mit 2,2 Prozent.

+++ Vorschau Pay-VoD Quarterly Q4 2017

Wie sich die deutschen Formate „Babylon Berlin“ auf Sky geschlagen haben und „Dark“ auf Netflix laufen wird, veröffentlicht Goldmedia in der Quartalsanalyse „Pay-VoD Quarterly Q4 2017“ Anfang Januar 2018 sowie in der kontinuierlichen Nutzungsanalyse VoD-Ratings.

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Bestellung der VoD-Ratings über: https://www.goldmedia.com/studien

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