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Schlüsselrolle der Verteilnetzbetreiber im Rahmen der Energiewende

Schlüsselrolle der Verteilnetzbetreiber im Rahmen der Energiewende

Regulierung, Netzdaten, Flexibilitätsmanagement, Netztransparenz… Die Verteilnetzbetreiber stehen vor grossen Herausforderungen aufgrund von Gesetzesänderungen, Digitalisierung und Energiewende. Sie werden im Rahmen der Weiterentwicklung des Energiesystems eine neue und wichtige Rolle spielen müssen.

Einen aktuellen und von hochkarätigen Referenten präsentierten Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen und Gesetzesänderungen in der Schweiz bietet die zweite Jahrestagung Verteilnetzforum am 13. November 2018 im Schweizerhof Luzern.

Neben möglichen Lösungsansätzen werden vor allem praktische Erfahrungen beleuchtet und diskutiert um Antworten auf die Herausforderungen für die Netzbetreiber zu geben. Die Fokusthemen am diesjährigen Forum sind:

– Weiterentwicklung der Regulierung – Strategie Stromnetze, ES 2050 und Revision StromVG
– Stand und Entwicklung Sunshine Regulierung
– Neue Netznutzungsmodelle gemäss der revidierten StromVV
– Potentialanalysen für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch
– Einsatz und Nutzen der Blockchain Technologie im Verteilnetz
– Netztransparenz – Was man mit Smart Meter Daten machen kann
– Künftige Rolle und Geschäftsfelder für Verteilnetzbetreiber

Ausführliche Informationen stehen auf www.verteilnetzforum.ch zur Verfügung.

Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmäßig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

Kontakt
Vereon AG
Johannes von Mulert
Hauptstrasse 54
8280 Kreuzlingen
0041 71 677 8700
presse@vereon.ch
http://www.e-rechnungsgipfel.de/presse

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Versorgungssicherheit – Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Versorgungssicherheit - Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Kreuzlingen, Schweiz, 29. September 2017 – Die Verteilnetzbetreiber werden im Rahmen der Entwicklung des Energiesystems eine neue und wichtige Rolle spielen müssen. Bislang trugen in erster Linie die Übertragungsnetzbetreiber die Verantwortung für die Gewährleistung der Versorgungs-sicherheit. Die Energiewende passiert aber in den Verteilnetzen. Ausserdem führt die Digitalisierung zu einem Umbruch im Verteilnetz. Aufgrund der Digitalisierung nimmt die Datenmenge rasant zu und es entstehen neue Geschäftsfelder. Einen aktuellen und von hochkarätigen Referenten präsentierten Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen und Gesetzesänderungen in der Schweiz bietet Ihnen unsere Jahrestagung „Verteilnetzforum“ am 21. November 2017 in Konolfingen bei Bern.
Neben möglichen Lösungsansätzen werden vor allem praktische Erfahrungen beleuchtet und diskutiert um Antworten auf die Herausforderungen für die Netzbetreiber zu geben. Mit besonderer Spannung erwarten wir die Keynote von Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze, Bundesamt für Energie zum aktuellen Stand der Arbeiten der BFE Studie „Versorgungssicherheit CH bis 2035“, der Strategie Stromnetze und dem künftigen Strommarktdesign.

Fokusthemen in diesem Jahr sind:
– Strategie Stromnetze, Inhalt, Stand, weitere Arbeiten
– Was ab 2018 aufgrund des revidierten EnG umgesetzt werden muss
– Eigenverbrauch – Neue Regeln und erste Erfahrungen
– Netznutzungstarife im Spannungsfeld der angepassten gesetzlichen Grundlagen
– Smart Meter Rollout – Nur Pflicht oder auch Chance?
– Visual Energy Analytics und aktives Asset Management
– Künftige Geschäftsfelder und Rolle der Verteilnetzbetreiber

Dieses Jahr konnten wir folgende Referenten für Sie gewinnen:
– Dr. Andreas Beer, Leiter Netz, Repower AG
– Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze, Bundesamt für Energie BFE
– Gerhard Bräuer, Leiter Netzwirtschaft, Repower AG
– Dr. Markus Flatt, Partner, EVU Partners AG
– Dr. Katja Keller, Leiterin Netzwirtschaft, BKW AG
– Sven Schlittler, Leitender Berater, EVU Partners AG
– Dr. Andre Vossebein, Geschäftsführer, B E T Suisse AG
– Aeneas Wanner, Geschäftsleiter, Energie Zukunft Schweiz
– Dr. Christina Würthner, Geschäftsführerin, enersis suisse AG

Weitere Informationen zu Inhalten, Referenten und Anmeldung finden Sie hier:
www.verteilnetzforum.ch

Über die Vereon AG
Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmässig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

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Sonstiges

Stadtwerke Schwäbisch Hall und Somentec bieten neue Servicepakete für Netzbetreiber und Wärmeversorger

Stadtwerke Schwäbisch Hall und Somentec bieten neue Servicepakete für Netzbetreiber und Wärmeversorger

(NL/6159544073) Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH und die Somentec Software GmbH bündeln Ihre Kompetenzen. Das Ergebnis sind neue kundenorientierte Lösungen und Services für Netzbetreiber und Wärmeversorger auf Basis von SHERPA und XAP.

Energiewirtschaftliche Prozesse werden immer komplexer. Sie selbst zu implementieren und zu steuern, kostet Zeit und beansprucht Ressourcen. Insbesondere kleinen und mittelgroßen Unternehmen fällt es schwer, sich auf die wertschöpfenden Tätigkeiten ihres Geschäftes zu konzentrieren. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall unterstützen unter der Marke SHERPA bereits rund 70 Strom- und Gasversorger mit mehr als 500.000 Endkunden im Aftersales-Bereich, also beispielsweise bei den Kundenwechselprozessen und der laufenden Kundenbetreuung während der Belieferung. Auf Basis von XAP von Somentec stehen in SHERPA vergleichbare Services nun auch für Netzbetreiber und Wärmeversorger bereit. Die Nachfrage dort ist ebenfalls groß, da im Zuge der Rekommunalisierung neue Stadtwerke mit eigenem Netz und getrieben durch die Energiewende vielerorts lokal tätige Wärmeversorger entstehen.

Die Abwicklung der Netzbetreiberfunktion und die Betreuung von Wärmelieferverträgen auf Basis der Abrechnungssoftware XAP durch das erfahrene SHERPA-Team bringt den Unternehmen enormen Nutzen, betont Olaf Polak, für Vertrieb und Marketing sowie Projektmanagement verantwortlicher Geschäftsführer der Somentec Software GmbH. Die Unternehmen können administrativen Ballast abwerfen und sich ganz auf ihre Kernaufgaben fokussieren. Individuelle Bedürfnisse und Anforderungen lassen sich flexibel abbilden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Wirtschaftlichkeit: Schlanke Systemlösungen und Skalierungseffekte beim Erbringen von Prozessdienstleistungen ermöglichen finanziell attraktive Angebote.

Weitere Informationen unter: www.SHERPAmeetsSOMENTEC.de

Über die Somentec Software GmbH

Die 1994 gegründete Somentec Software GmbH ist ein technologisch führender Hersteller von Softwareprodukten für Energie-, Wasser- und Wärmeversorger, Contracting-Unternehmen sowie Betreiber geschlossener Verteilernetze. In der XAP-Produktlinie werden flexibel auf Zielgruppen und Marktrollen anpassbare Standardsoftware-Produkte angeboten, deren Kern aus der Abrechnung/Verteilrechnung und der integrierten Abbildung der Marktprozesse besteht. Aufgabenspezifische Funktionen, beispielsweise für Kundenbeziehungsmanagement, Vertragsverwaltung, Forderungsmanagement, Verwaltung von technischen Anlagen und Geräten sowie Business Intelligence runden das Produktportfolio ab.

Der Leistungsumfang des in der Branche fest verwurzelten und mit allen einschlägigen Prozessen vertrauten Softwarehauses reicht von der strategischen Beratung über die Software-Implementierung bis hin zur Individualentwicklung. Weitere Stärken liegen in der Anbindung an EDM- und ERP-Systeme sowie der Integrationsfähigkeit in komplexe Systemlandschaften. Im Verbund mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall als Mehrheitsgesellschafter bietet die Somentec Software GmbH darüber hinaus das Hosting der Systeme bis hin zur kompletten Abwicklung von energiewirtschaftlichen Aufgaben und Prozessen an. Im Unternehmensverbund stehen so rund 250 qualifizierte Mitarbeiter für Dienstleistung, Beratung und Entwicklung bereit. Standorte der Somentec Software GmbH sind Langen bei Frankfurt, Dresden und Schwäbisch Hall.

Somentec Software GmbH
Beate Schwegler
Heinrich-Hertz-Straße 26
63225 Langen
0 61 03 / 90 44 00
bschwegler@somentec.de
www.somentec.de

Wissenschaft Technik Umwelt

meistro für fairen Wettbewerb am Energiemarkt

meistro Energie GmbH befürwortet Kappung der De-minimis-Grenze: Trennung von Netz und Vertrieb auf Verteilnetzebene führt zu geringeren Markteintrittsbarrieren für neue Anbieter und weniger Problemen beim Wechsel des Strom- oder Gasanbieters

Eigentlich sollte mit dem Energiewirtschaftsgesetz vom Juli 2005 ein wirksamer und funktionierender Wettbewerb sichergestellt werden. Die Bedingungen für den Zugang zum deutschen Strom- und Gasnetz sollten für alle Nutzer der Netze gleich sein. Doch derzeit sind die Eigentümer der Netze besser gestellt als andere Energieanbieter. Denn über 90% der Verteilnetze sind aufgrund der De-minis-Regel von den gesetzlichen Regelungen zur rechtlichen und operationellen Trennung von Netz und Vertrieb ausgenommen. Kleinere Netzbetreiber mit weniger als 100.000 Kunden können die ansonsten strengen gesetzlichen Vorschriften zur rechtlichen Trennung von Netz und Vertrieb einfach umgehen. Dadurch existiert in Deutschland eine europaweit einzigartige Ausnahmeregelung.

Der Markt für Strom und Gas ist noch immer weit von einem funktionierenden Wettbewerb entfernt. Ineffiziente Marktstrukturen, die insbesondere durch die Verflechtung von Netzbetrieb und Vertrieb auf der Verteilnetzebene verursacht werden, behindern noch immer die neuen Wettbewerber am Energiemarkt. „Auf dem Weg zur Energiewende muss nicht nur die Stromerzeugung, sondern auch der Energiemarkt reformiert werden“, sagt Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH, einem unabhängigen Energielieferanten für Gewerbekunden. „Der „diskriminierungsfreie Netzzugang“ – so zeigt es der Alltag vieler alternativer Energieanbieter – ist noch nicht Realität.“

Für den Aufbau eines bundesweiten Vertriebs muss ein netzunabhängiger Lieferant heute über 1.500 Lieferantenrahmenverträge abschließen. Das ist ein enormer administrativer Aufwand, der für neue Anbieter eine gravierende Markteintrittsbarriere darstellt. In Großbritannien sind es beispielsweise nur zwölf Verteilnetzbetreiber. Derart ineffiziente Strukturen verursachen hohe Transaktionskosten, die neue Lieferanten oft nicht bewältigen können. Wenn dennoch der Markteintritt gelingt, steht dieses Geld dann für den Ausbau der eigentlichen Geschäftstätigkeit und der Wertschöpfung nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Wettbewerber derzeit schon die Kostensteigerungen tragen müssen, die der Umbau des Energiemarktes mit sich bringt.

Ineffiziente Standards bedingen bis zu 30 % fehlerhafter Wechselprozesse

Neben diesen Hürden beim Markteintritt beherrschen die Verteilnetzbetreiber in zahlreichen Fällen die seit Jahren feststehenden digitalen Wechselprozesse nicht, was zu Fehlern bei der Abwicklung von Anbieterwechseln führt. Zwar wurden die Lieferantenwechselprozesse entsprechend der gesetzlichen Vorgaben 2007 vereinheitlicht, um einen funktionierenden Wettbewerb zu gewährleisten. Dennoch laufen nach Einschätzung des Online-Vergleichsportals Verivox gegenwärtig nur rund 70% aller Wechselprozesse fehlerfrei und automatisch durch die Systeme. Viele Wechsel werden aufgrund unzureichender Regeln im Energiewirtschaftsgesetz durch den Vorlieferanten geblockt. Am Ende kommt der Wechsel nicht zustande. Der Endverbraucher fällt zum Vorlieferanten zurück.

„Die Fehler lastet der Kunde dabei meistens dem neuen Anbieter an, obwohl dieser in vielen Fällen keine Schuld trägt“, bestätigt Mike Frank. Dadurch entsteht eine große Unzufriedenheit beim Verbraucher und viele Kunden schrecken vor einem Wechsel des Strom- und Gasanbieters zurück. Für Mike Frank ist dies eines der Kernprobleme, das auf dem Weg zu einem funktionierenden Wettbewerb im Endkundenmarkt dringend gelöst werden muss. „Um bei den Lieferantenwechselprozessen im Energiemarkt einem wahren Wettbewerb herzustellen sind effizientere Standards dringend notwendig“, so Frank.

Um zu vermeiden, dass der Anbieterwechsel an einem Systemfehler scheitert sollten sich Wechselwillige direkt an den neuen Anbieter wie die meistro Energie GmbH wenden. Das Unternehmen übernimmt dann die Koordination des Prozesses und kann somit sicher stellen, dass der Wechsel schnell, reibungslos und ohne Aufwand für den Kunden abgewickelt wird.

Saubere Energie von meistro: wirtschaftlich und serviceorientiert

meistro ist der Energielieferant für gewerbliche Kunden aller Branchen in ganz Deutschland. Ziel von meistro ist es, mit seinen attraktiven Konditionen den Wettbewerb im gewerblichen Strom- und Gasmarkt in Gang zu bringen und damit die Energiekosten für Unternehmen zu senken. Die fundierte Beschaffungsstrategie von meistro beim Erdgas- und Stromeinkauf bietet den Kunden eine langfristige Preisgarantie und damit hohe Planungssicherheit für die Zukunft. Das Ingolstädter Unternehmen greift dabei auf die Erfahrung seines Managements zurück, das seit über zwölf Jahren den liberalisierten Strommarkt mit prägt. Inzwischen profitieren bundesweit einige tausend Unternehmen von diesem Know-how.

meistro Energie GmbH
Michael Koch
Nürnberger Straße 58
85055 Ingolstadt
h.huettl@lhlk.de
0841 65700-0
http://www.meistro.de