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Den Lieblingsverein unterstützen: Gut versichert mit dem Fohlentarif von AXA

Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist Premium-Partner von Borussia Mönchengladbach und bietet für ausgewiesene Borussen-Fans den Fohlentarif mit besonderen Konditionen bei bestimmten Sach-, Kfz- und Personenversicherungen an.

Den Lieblingsverein unterstützen: Gut versichert mit dem Fohlentarif von AXA

Martin Eckel (l.) und Thorsten Vollmer führen die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer.

Mönchengladbach und die Borussia, das ist eine traditionsreiche Verbindung und gehört eng zusammen. Und auch für die regionale Wirtschaft ist die Fußballmannschaft ein beliebter Partner: Unternehmen präsentieren sich gemeinsam mit dem Verein und bei den Spielen und zeigen so ihre Verbundenheit zur Mannschaft, zu den Fans und zur Stadt. „Das ist auch für uns der Ansatz, warum wir mit Borussia Mönchengladbach zusammenarbeiten. Wir sind dem Verein eng verbunden und wollen ihn durch unsere Aktivität fördern“, sagt Thorsten Vollmer, Inhaber der gleichnamigen AXA Bezirksdirektion, einer der größten AXA-Vertriebspartner in Deutschland mit seinem Hauptsitz in Kassel und einer weiteren Bezirksdirektion in der Universitätsstadt Göttingen. Seit Frühling 2016 ist er auch am Niederrhein aktiv. „Unsere Bezirksdirektion Mönchengladbach befindet sich direkt hinter der Nordkurve an der Hennes-Weisweiler-Allee. Wir sind ausgemachte Fans von Borussia Mönchengladbach, daher ist es uns ein Herzensanliegen, vor Ort vertreten und aktiv zu sein“, sagt Thorsten Vollmer, der schon als Kind regelmäßig die Spiele der Fohlenelf am Bökelberg verfolgt hat. Gleichzeitig verstärkte sich die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer mit dem Versicherungsteam von Reinhold Gerlach aus Schwalmtal-Waldniel, einem erfahrenen Versicherungsexperten aus der Region, der seit vielen Jahren Ansprechpartner von Borussia Mönchengladbach in Versicherungsfragen ist. Die Schwalmtaler Geschäftsstelle finden die Fans unmittelbar am Waldnieler Marktplatz.

Heute ist die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer Premium-Partner von Borussia und Stadion- und Vereinsversicherer. Und nicht nur das: „Für echte Fans haben wir auch einen eigenen AXA-Fohlentarif aufgelegt. Mit dem AXA-Fohlentarif profitieren Anhänger von Borussia Mönchengladbach von besonderen Angeboten und zeigen, dass sie sich eng mit der Fohlenelf identifizieren – wo sonst kann ein Fußballfan sich seinem Lieblingsverein entsprechend versichern und ihn durch die Versicherung unterstützen?“, stellt Martin Eckel heraus, Geschäftsführer der AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer.

Eine ganze Reihe an Versicherungen lassen sich mit dem AXA-Fohlentarif abschließen. Dazu gehören Kfz-, Haftpflicht-, Hausrat-, Glas-, Wohngebäude- und die Unfallversicherung. „Alle diese Versicherungen bieten wir unter dem AXA-Fohlentarif mit hohen Rabatten an, aber natürlich bleibt die Qualität die gleiche. Die Verträge beinhalten die gleichen Vorteile für Kunden wie alle anderen AXA-Tarife auch, sodass Fohlentarif-Kunden beste Leistung zum reduzierten Preis erhalten“, erläutert Martin Eckel.

Ebenso werde natürlich nicht an der Beratung gespart. Jeder Kunde erhalte die umfassende und etablierte Beratungsleistung und könne dementsprechend sicher sein, dass seinen Bedürfnissen genau Rechnung getragen werde. „Das gilt sowohl bei Versicherungswechseln als auch bei Neuabschlüssen. Kunden erhalten genau das, was sie benötigen“, betont der Versicherungsexperte. So könne auf Dauer ein ganzheitliches Paket entstehen, das alle Versicherungslücken schließe und sehr gut zusammenpasse. „Dafür stehen wir als AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer seit vielen Jahren: Wir stellen alle notwendigen Versicherungsbausteine für das bestmögliche Ergebnis des Kunden zusammen.“

Jeder ausgewiesene Borussia Mönchengladbach-Fan kann in den Genuss des Fohlentarifs kommen, sei es ein Dauerkarteninhaber oder ein Vereinsmitglied. „Wir registrieren den Kunden nach seiner Legitimation dann für den Fohlentarif, sodass er den exklusiven AXA-Fohlentarif erhalten kann. Die Zugangsvoraussetzungen klären wir in einem kurzen Gespräch, danach können wir schon zur Beratung kommen“, erklärt Martin Eckel.

Besonders weist der Geschäftsführer auf den Stichtag 30. November hin. „Das ist eine sehr gute Möglichkeit für den Wechsel der Kfz-Versicherung und damit eine gute Gelegenheit für Kunden, den AXA-Fohlentarif und die Leistungen zu testen. Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten.“

Über die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer

Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist seit vielen Jahren am Markt etabliert und einer der größten AXA-Vertriebspartner in Deutschland. Martin Eckel und Thorsten Vollmer führen die AXA Bezirksdirektion mit Standorten in Kassel, Göttingen und Mönchengladbach und einer Geschäftsstelle in Schwalmtal/Reinhold Gerlach. Das Team mit rund 30 fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern betreut mittlerweile über 20.000 Kunden in Deutschland bei allen Sach-, Personen- und Lebensversicherungen und kann gerade im unternehmerischen Bereich auf viele Spezialtarife und individuelle Konstruktionen zurückgreifen, um auch sehr komplexen Fragestellungen gerecht zu werden. Die AXA Bezirksdirektion Thorsten Vollmer ist Stadion- und Vereinsversicherer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und bietet ausgewiesenen Fans des Vereins den AXA-Fohlentarif mit besonderen Konditionen bei bestimmten Sach- und Personenversicherungen an. Mehr Informationen unter www.axa-betreuer.de/vollmer-kassel und www.axa.de/vollmer-moenchengladbach

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Ölschäden können teuer werden! Warum Öltankversicherungen nicht immer einen Schadensfall abdecken

Verbraucherinterview mit Versicherungsexperte Gerd Henge, KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH

Ölschäden können teuer werden! Warum Öltankversicherungen nicht immer einen Schadensfall abdecken

Gerd Henge (KRAWAG) spricht über die Grenzen des Versicherungsschutzes bei privaten Öltankanlagen

Frage 1:
Ist eigentlich jede Öltankanlage in Deutschland versicherbar oder gibt es seitens der großen Versicherer hier Vorgaben, die ein neuer Versicherungskunde auf jeden Fall beachten sollte?

Grundsätzlich ist jeder Öltankbehälter versicherbar, solange er den allgemein geltenden, technischen und rechtlichen Vorgaben entspricht. Wichtige Punkte hierbei sind beispielsweise die bestimmungsgemäße Aufstellung und Benutzung der Öltankanlagen. Das Alter eines Öltanks ist für den Versicherer zunächst einmal kein Ausschlusskriterium, solange die geltenden Regeln eingehalten werden. Mit zunehmendem Alter der Anlage steigt jedoch das Risiko von Defekten. Deshalb kann der Versicherer eine Bescheinigung über den Zustand einer älteren Anlage seitens eines Sachverständigen fordern. Sollten hier Mängel festgestellt werden, wird eine Versicherung problematisch – zumindest vor Behebung dieser Mängel.

Frage 2:
Konnten Sie eine signifikante Zunahme der Schadensfälle mit alten Kunststoffbatterietanks in den letzten Jahren feststellen?

Eine merkliche Zunahme der Schadensfälle ist momentan nicht feststellbar. Allerdings können wir beobachten, dass immer häufiger Schäden entstehen, die auf mangelhafte Wartung von Kunststoffbatterietanks zurückzuführen sind. In den letzten 30-40 Jahren wurden in Deutschland zunehmend Kunststofftanks verbaut, jedoch fehlt es hier noch an einem verbraucherseitigen Bewusstsein hinsichtlich Pflege und Kontrolle dieser Anlagen. Deshalb kann es speziell bei älteren Öltanks, durch Materialermüdung und dem üblichen Verschleiß, oft zu plötzlichen und für den Betreiber überraschenden Ölaustritten kommen. Aber wenn beispielsweise ein Auto 20 Jahre lang keine Werkstatt von Innen sieht, darf der Besitzer sich auch nicht wundern, wenn dieses dann von heute auf morgen den sprichwörtlichen Geist aufgibt. Ähnlich verhält es sich mit Öltankanlagen: Regelmäßige Kontrollen – und wenn erforderlich Wartungen – könnten hier definitiv einen großen Teil der Schadensfälle verhindern.

Frage 3:
Sollte es zu einem Befüllschaden an einer privaten und bisher nicht überprüften Batterietankanlage kommen – welche Schäden wären auf jeden Fall durch den Versicherer abgedeckt und für welche Schäden müsste im Zweifelsfall der Kunde aufkommen?

Bei einem Befüllschaden gibt es logischerweise immer zwei Beteiligte: den Befüller – also den Lieferanten bzw. Tankwagenfahrer – und den Betreiber der Anlage. Deswegen ist es im ersten Schritt ausschlaggebend herauszufinden, wer genau für den Schaden verantwortlich ist. So ist es die Aufgabe des Verbrauchers, den Tank in einem ordnungsgemäßen und funktionsfähigen Zustand zur Betankung bereitzustellen. Auf der anderen Seite sind vom Tankwagenfahrer eine Reihe von Sorgfaltspflichten zu beachten, u. a. muss er sich vor der Befüllung vom optisch einwandfreien Zustand der Tankanlage überzeugen. Seit zwei Jahren sind die Sorgfaltspflichten in der technischen Richtlinie TRwS 791 konkretisiert. Deshalb empfehlen wir im Schadenfall allen Beteiligten, sich diese Richtlinie genau anzusehen, um mit Hilfe eines qualifizierten Sachverständigen die Verantwortlichkeiten und Kausalitäten des Schadens zu klären.
Der Anlagenbetreiber sollte auch im Blick haben, dass Tankanlagen in der Regel nur für den Drittschaden versichert sind. Das sind beispielsweise Verunreinigungen auf dem Grundstück des Nachbarn, die durch Ölaustritt verursacht wurden. Bei einem Gewässerschaden oder einer Bodenkontamination kann auch die Umweltbehörde eine Schadenbeseitigung fordern. Wer allerdings zudem den Schaden am eigenen Hab und Gut mitversichern möchte, sollte nicht nur für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Tankanlage sorgen, sondern auch unbedingt auf eine sogenannte Eigenschadendeckung in seiner Police achten. Schäden an der Tankanlage selbst sind allerdings so gut wie immer von der Versicherung ausgeschlossen.

Im Bundesverband Lagerbehälter e.V. (bl e.V.) sind die führenden Hersteller von Behältern in Deutschland zusammengeschlossen.
Sie bieten für den gewerblichen und auch den privaten Anwender alle Arten von Tanktypen aus den Werkstoffen PE, PA, GFK und Stahl.

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„Wie kommt der Autolack sicher durch den Winter?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Daniela K. aus Fürth:
Schnee, Streusalz und Splitt können dem Autolack in den nächsten Monaten sehr zusetzen. Was kann ich tun, damit mein Wagen auch nach dem Winter noch glänzt?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Die Winterpflege für das Auto beginnt im Herbst mit einer gründlichen Autowäsche und einer anschließenden Politur sowie einer Versiegelung durch eine Wachsschicht. Die Politur entfernt kleine Kratzer, die Wachsschicht weist Schmutzpartikel und Wasser ab. Wer nicht dazu gekommen ist, kann das auch im Winter noch nachholen. Zum Auftragen der Pflegemittel können Autobesitzer dann entweder einen milden Wintertag abwarten oder in der Garage arbeiten. Denn bei Temperaturen unter 10°C werden Pflegemittel zähflüssig und lassen sich dadurch schlechter verteilen. Darüber hinaus ist es ratsam, das Auto nach längeren Fahrten auf gestreuten Straßen vom hochgespritzten Wasser-Salz-Gemisch zu befreien. Dafür eignet sich am besten eine Frischwasserdusche, beispielsweise in einer SB-Waschanlage. Der Grund: Ist die Salzschicht getrocknet, können ihre winzigen Kristalle wie Schmirgelpapier auf dem Lack reiben. Selbst lackfreundliche Textillappen oder Handfeger eignen sich nicht für das Entfernen des getrockneten Salzes. Eine solche Dusche ist auch Voraussetzung, wenn das Auto in die Waschanlage soll.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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ARAG Recht schnell…

Urteile auf einen Blick

+++ Online-Händler müssen Bioprodukte kontrollieren +++
Online-Händler, die Bioprodukte vertreiben, müssen nach einem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union ihre Waren kontrollieren lassen. Die Anwendung gängiger Melde- und Kontrollvorschriften auf den Online- und Versandeinzelhandel sei laut ARAG auch ohne für den Einzelhandel geltende Ausnahmeregelungen vollkommen gerechtfertigt (Az.: C-289/16).

+++ Online Firmen können nicht im Inland klagen +++
Online-Unternehmen können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jedem Fall im Land ihres Firmensitzes auf Schadenersatz klagen. Findet die Haupttätigkeit des Unternehmens in einem anderen EU-Staat statt, muss laut ARAG dort geklagt werden. Die Gerichte im Mitgliedstaat der hauptsächlichen Geschäftstätigkeit können am besten beurteilen, ob eine Beeinträchtigung vorliegt und welchen Umfang sie hat (EuGH, Az.: C-194/16).

Langfassungen:

Online-Händler müssen Bioprodukte kontrollieren
Online-Händler, die Bioprodukte vertreiben, müssen ihre Waren kontrollieren lassen. Nach geltendem Recht dürfen EU-Staaten Einzelhändler unter bestimmten Umständen von Bioprodukt-Kontrollen ausnehmen – etwa wenn diese die Erzeugnisse direkt an Endverbraucher verkaufen und sie weder selbst herstellen noch aus einem Drittland importieren. Diese Ausnahmen seien auf den Online-Handel nicht anwendbar, erklärten die Richter weiter. Denn wenn Bioprodukte etwa von Versandhändlern gelagert sowie von Dritten ausgeliefert würden, bestehe ein erhebliches Risiko, dass Waren umetikettiert, vertauscht oder verunreinigt werden können. Die Verbraucher müssten sich darauf verlassen können, dass Bioprodukte tatsächlich alle Kriterien dieses Gütesiegels erfüllen, so die ARAG Experten (EuGH, Az.: C-289/16).

Online Firmen können nicht im Inland klagen
Online-Unternehmen können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jedem Fall im Land ihres Firmensitzes auf Schadenersatz klagen. Die EU-Richter hatten über einen Fall zu entscheiden, in dem eine estnische Internet-Unternehmen gegen negative Netz-Kommentare auf der Seite eines schwedischen Handelsverbands vorging. Estnische Gerichte hatten die Klagen abgewiesen, weil ein Schaden nicht in Estland, sondern eher in Schweden entstanden sei. Auch die Kommentare seien alle auf Schwedisch gewesen. Weil sich die klagende Firma damit nicht zufrieden geben wollte, landete der Fall schließlich vor dem höchsten EU-Gericht. Wenn ein Unternehmen vor allem in einem anderen Land als dem seines Firmensitzes tätig sei, muss man davon ausgehen, dass dort eine eventuelle Beeinträchtigung des geschäftlichen Ansehens am stärksten spürbar ist, so die ARAG Experten. Das gelte insbesondere, wenn unrichtige oder ehrverletzende Angaben und Kommentare auf einer gewerblichen Website stehen und in der Sprache des Mitgliedsstaates verfasst sind, in dem das Unternehmen hauptsächlich tätig ist (EuGH, Az.: C-194/16).

Download der Texte:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Jürgen Horstmann übernimmt Gesamtleitung für Vertrieb und Marketing der Helvetia Versicherungen Deutschland

Jürgen Horstmann übernimmt Gesamtleitung für Vertrieb und Marketing der Helvetia Versicherungen Deutschland

Jürgen Horstmann: neuer Vertriebs- und Marketingchef von Helvetia Deutschland (Foto: Helvetia).

Jürgen Horstmann ist ab 1. Januar 2018 Vertriebs- und Marketingchef aller deutschen Helvetia Gesellschaften. Die EU-Richtlinie IDD sowie die Digitalisierung der Branche erfordern eine strategische Neuausrichtung von Vertrieb und Marketing. Aus diesem Grund werden die bisherigen Vertriebsbereiche Sach/Komposit und Leben unter der Leitung von Horstmann zusammengelegt.

Jürgen Horstmann (61) arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Versicherungsbranche. Er hat Mathematik und Versicherungswesen studiert und war mehrere Jahre im Bereich Produktentwicklung bei Gerling E & L (jetzt HDI-Gerling-Konzern) tätig. Seit 2002 bekleidet Horstmann verschiedene Führungspositionen bei der Helvetia Deutschland und verantwortet als Vorstandsmitglied das Lebensversicherungsgeschäft. Der Diplom-Mathematiker ist bei der Helvetia Leben AG für die Bereiche Mathematik einschließlich Betriebliche Altersversorgung, Produktentwicklung, Bilanz und Vertrieb zuständig.

Seine umfassenden Kenntnisse in der Versicherungsbranche sowie im Vertrieb wird Jürgen Horstmann künftig zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Helvetia Deutschland einsetzen. „Die Helvetia Leben AG hat sich unter der Führung von Jürgen Horstmann kontinuierlich und im Branchenvergleich überdurchschnittlich entwickelt. Dank seiner großen vertrieblichen Expertise konnte unser Beitragsvolumen enorm gesteigert werden“, so Volker Steck, Vorsitzender der Geschäftsleitung (CEO) Helvetia Versicherungen Deutschland. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hat Werner Bauer, der zuvor Vertrieb und Marketing für den Bereich Sach/Komposit verantwortete, das Unternehmen verlassen.
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Diese Presse-Information finden Sie auch auf der Homepage www.helvetia.de.
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Die Helvetia im Internet
www.helvetia.de
www.facebook.com/helvetia.versicherungen.deutschland
www.blog.helvetia.de

Über die Helvetia Gruppe
Die Helvetia Gruppe ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, internationalen Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich. Ebenso ist Helvetia über ausgewählte Destinationen weltweit präsent und organisiert Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg und Jersey. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St. Gallen. Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 6.500 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 5 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 8.51 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis aus Geschäftstätigkeit von CHF 491.8 Mio. Die Namenaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG unter dem Kürzel HELN gehandelt. In Deutschland betreut Helvetia mit 750 Mitarbeitenden rund eine Million Kunden und ist in allen Sparten des Lebens- und Schaden-Unfallgeschäftes tätig.

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ARAG Verbrauchertipps

Bagatellschäden/Knöllchen/nasses Laub/Testamentsurkunde

Wann zahlt der Mieter für Bagatellschäden?
Laut BGB muss ein Vermieter Reparaturen einer Mietsache aufgrund vertragsgemäßen Gebrauchs oder altersbedingten Verschleißes übernehmen. Diese Pflicht kann er jedoch in begrenztem Rahmen durch eine so genannte Kleinreparaturklausel im Mietvertrag dem Mieter auferlegen. Ein Beispiel: „Der Mieter hat die Kosten für kleine Instandsetzungen bzw. zur Beseitigung von Bagatellschäden bis zu einem Betrag von insgesamt 75 Euro pro Einzelreparatur selbst zu tragen.“ Fehlt im Mietvertrag eine solche Klausel, ist der Mieter laut ARAG Experten nicht zur Zahlung von Kleinreparaturen verpflichtet. Für alle Kleinreparaturen eines Jahres liegt die Grenze bei 150 bis 200 Euro, früher waren es 300 bis 400 Mark, oder acht bis zehn Prozent der Jahresmiete (BGH, Az.: VIII ZR 91/88, VIII ZR 38/90, VIII ZR 129/91). Eine Mietvertragsklausel, die darüber hinausgeht, ist rechtlich nicht wirksam, da sie den Mieter unangemessen benachteiligt. Ist die Klausel im Vertrag wirksam, muss der Mieter aber nur die Reparaturen bezahlen, die den vereinbarten Wert nicht übersteigen. Er muss also nicht anteilig zahlen, wenn die Rechnung des Handwerkers höher als die Kostengrenze für die Einzelreparatur ist.

Download unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/heim-und-garten/

Wenn der Chef das Knöllchen zahlt…
Paketzusteller gehören zu den chronischen Falschparkern. Denn wo ihre Firma keine Ausnahmegenehmigung zum Be- und Entladen in Halteverbots- und Fußgängerzonen bekommen kann, wird ein Knöllchen für eine schnelle Paketzustellung billigend in Kauf genommen. Die Knöllchen zahlt in der Regel der Chef. Ein kalkuliertes Risiko also. ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Verwarnungsgelder vom Finanzamt nicht zum Arbeitslohn der angestellten Fahrer gezählt werden dürfen und damit auch nicht der Lohnsteuer unterliegen. Verwarnungsgelder haben keinen Entlohnungscharakter. Dafür bräuchte es zunächst einmal einen Zufluss von Arbeitslohn bei den Angestellten; der ist in diesem Fall aber nicht gegeben (Finanzgericht Düsseldorf, Az.: 1 K 2470/14 L).

Mehr zum Thema unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Nasses Laub – gefährlich wie Glatteis
Noch hat der Winter uns nicht in seinem kalten Griff. Doch auch wenn der Herbst noch ein paar schöne Tage für uns bereithält; er hat auch seine Tücken – besonders für Autofahrer. Das auf den Straßen liegende Laub verbindet sich mit Nässe zu einer rutschigen Seifenschicht. Daher ist schon im Herbst der Bleifuß auf dem Gaspedal tabu. Denn wer auf feuchtem Herbstlaub eine Vollbremsung einleiten muss, landet schnell im Graben oder im vorausfahrenden Fahrzeug. ARAG Experten raten also dringend dazu, auch den Sicherheitsabstand im Herbst so groß wie möglich zu halten und vorausschauend zu fahren.

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Auch ein kopiertes Testament zählt
ARAG Experten weisen darauf hin, dass auch die Kopie des letzten Willens als Erbnachweis dienen kann. Zumindest wenn das Original der Testamentsurkunde nicht mehr auffindbar ist. In einem konkreten Fall konnte ein Enkel nur noch mit der Kopie des gemeinschaftlichen Testamentes seiner Großeltern aufwarten, das ihn zum Alleinerben machte. Das Problem: Es gab ein älteres Testament, ebenfalls notariell aufgesetzt, in dem das verstorbene Ehepaar eine gemeinnützige Organisation als Schlusserben eingesetzt hatte. Und diese Urkunde lag als Original vor. Trotzdem erkannten die Richter den Enkel als Erben an, denn dass die aktuellste Fassung des Testamentes formgültig errichtet wurde, konnte auch mit der Kopie nachgewiesen werden (Oberlandesgericht Köln, Az.: 2 WX 550/16).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Medizin Gesundheit Wellness

„Grippeviren im Anmarsch“ – Verbraucherinformation der DKV

Tipps zum Schutz vor Ansteckung

Jedes Jahr aufs Neue rollen gegen Ende des Jahres die ersten Grippewellen an: Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und zehn Millionen Menschen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zu Schutzmaßnahmen gegen Grippeviren.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Doch die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen und den Betroffenen zum Arzt führen sollten: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft über 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf die Influenza. Ältere, Kinder und Personen mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Selbst wenn die Symptome nicht eindeutig sind.

Ansteckung vermeiden

„Meist überträgt sich die echte Grippe über Tröpfcheninfektion“, erklärt der DKV Experte. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“ Wer bereits an der Influenza erkrankt oder für eine Infektion besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden. Dazu gehören beispielsweise voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Grippezeit das A und O. Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen zum Beispiel in Treppenhäusern können sich die Viren festsetzen. Schnell wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund – und schon ist es passiert. „Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht, insbesondere den Schleimhäuten an Mund und Nase, bleiben.“ Es empfiehlt sich, während der Grippewelle auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

Abwehrkräfte stärken: Frische Luft und warme Kleidung

Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade in der kalten Jahreszeit ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten. „Wer den Viren Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Saunagänge und Wechselduschen können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Häufiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte. Auch Luftbefeuchter können dazu beitragen, ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

Der beste Schutz: Rechtzeitig impfen lassen

Damit es gar nicht erst zu einer schweren Grippeerkrankung kommt, sollten besonders gefährdete oder anfällige Personen wie Senioren, chronisch Kranke oder Menschen mit Immunerkrankungen sowie Schwangere rechtzeitig mit einer Grippeschutzimpfung vorsorgen. Besonders gefährdet sind außerdem alle, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, wie beispielsweise medizinisches und Pflegepersonal, Lehrer und Verkäufer. Bei der Impfung erhält der Körper einen sogenannten Totimpfstoff. Das Immunsystem erkennt ihn als Krankheitserreger und bildet deshalb Antikörper. Steckt sich ein Geimpfter später tatsächlich mit dem Virus an, reagiert das bereits „vorgewarnte“ Immunsystem sofort und verhindert so den Ausbruch der Krankheit – oder schwächt ihn zumindest erheblich ab. „Da das Grippevirus jedoch häufig seine Erscheinung ändert, reicht der Impfschutz nur für ein Jahr im Voraus. Danach wird eine neuerliche Impfung, meist mit einem neuen Impfstoff, nötig“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Die beste Zeit für eine Impfung sind die Monate Oktober und November. Dann ist der Impfschutz wirksam, wenn meist zum Jahreswechsel die ersten Grippewellen starten.
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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Politik Recht Gesellschaft

Das Recht am eigenen Bild

ARAG Experten über das allgemeine Persönlichkeitsrecht in sozialen Netzwerken

Das Recht am eigenen Bild ist als besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Kunsturhebergesetz (KunstUrhG) verankert. Gemäß § 22 Satz 1 KunstUrhG dürfen Abbildungen einer (erkennbaren) Person grundsätzlich nur dann verbreitet oder zur Schau gestellt werden, wenn deren Einwilligung vorliegt. Welche Auswirkungen das auf den Umgang mit Facebook, Instagram, Youtube & Co. hat, erläutern ARAG Experten.

Das Bildnisrecht
Das Recht am eigenen Bild bedeutet, Menschen dürfen nur fotografiert werden, wenn sie damit einverstanden sind. Vor jedem Foto, auch vor einem harmlosen Schnappschuss mit dem Handy, sollte man die Beteiligten also unbedingt fragen. Betrunkene sollte man gar nicht fotografieren und Kinder dürfen nur mit Genehmigung ihrer Eltern fotografiert werden. Bei großen Gruppen und Menschenansammlungen besteht eine Ausnahme und es dürfen Bilder gemacht werden, ohne dass jeder Einzelne gefragt werden muss. Bilder mit schunkelnden und feiernden Freunden und Bekannten sollte man aber auf keinen Fall ohne diese zu fragen ins Netz stellen. Sind fremde Personen erkennbar auf den Fotos zu sehen, verbietet sich eine Veröffentlichung aus rechtlichen Gründen sowieso. Auch das Setzen eines Links auf ein solches Foto auf einer anderen Internetseite kann im Einzelfall schon eine Verletzungshandlung sein.

Fotos im sozialen Netzwerk
Viele Mitmenschen inszenieren sich selbst gerne auf Facebook & Co. Doch Vorsicht: Was Freunde lustig finden, ist für den zukünftigen Chef oder dessen Personalabteilung vielleicht weniger zum Lachen. Eine goldene Regel lautet daher: Nur Fotos posten, die auch Mama gutheißen würde. Das gilt auch und gerade für Bilder mit anderen. Die dürfen ohnehin nicht ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden, so ARAG Experten. Sinnvoll ist es auch, ein Auge darauf zu haben, ob man selbst auf Fotos von Freunden abgebildet oder verlinkt ist. Gegebenenfalls sollte man auch bei den Freunden auf Löschung bestehen. Gelöschte Fotos sind allerdings bei vielen Webseiten nicht wirklich aus dem Internet verschwunden, sondern nur nicht mehr sichtbar. Facebook zum Beispiel ist wiederholt dadurch aufgefallen, dass eigentlich gelöschte Fotos und andere Daten doch noch gespeichert waren. Auch bei anderen Anbietern ist es gut möglich, dass Daten im Hintergrund gespeichert bleiben und irgendwann über Umwege wieder auftauchen.

Kinderfotos im Internet
Die Bilder von kleinen Kindern gehören nicht ins Internet. Auf gar keinen Fall sollten Nacktbilder oder Fotos vom Strand, vom Wickeltisch oder der Badewanne gepostet werden. Sie rufen Begehrlichkeiten hervor. Es gibt eine Klientel, das auf solche Bilder schaut, mahnt sogar die Polizei. Besonders Pädophile würden demnach gezielt nach solchen Motiven suchen und sie auch weiterverbreiten. Wenn dann erst einmal Bilder im Netz unterwegs seien, verliert man schnell die Kontrolle. Selbst wenn die Verbreitung über Facebook auf den Freundeskreis beschränkt wird, kann man nie sicherstellen, dass die Fotos nicht woanders landen, selbst wenn sie von der eigenen Seite gelöscht werden. Selbst vor dem Einstellen von seriösen Bildern warnt die Polizei. Die Eltern können später Ärger mit dem Nachwuchs bekommen, wenn sie nach Jahren noch Kinderbilder von sich im Netz finden. Eltern sollten besonders sorgfältig auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte ihrer minderjährigen Kinder achten, betonen ARAG Experten, zumal man beim Posten von Fotos bei Facebook die Bildrechte an die Firma abtritt.

Intime Fotos müssen gelöscht werden
Beziehungen zu einem professionellen Fotografen bringen es naturgemäß meist mit sich, dass zahlreiche Fotos von der Angebeteten entstehen. Gewähren diese Aufnahmen intime Einblicke, kann das Hobby-Model verlangen, dass digitale Fotos und Videos nach Beziehungsende gelöscht werden. In einem konkreten Fall waren während einer Affäre zwischen einer verheirateten Frau und einem Fotografen zahlreiche Intimaufnahmen entstanden, allesamt mit Zustimmung der Frau. Doch nach dem Beziehungsaus verlangte sie die Löschung aller Fotos, aus Angst, der verstimmte Ex könne die aufschlussreichen Schnappschüsse veröffentlichen. Die angerufenen Richter gaben der Frau Recht und so musste der Ex die brisanten Bilder herausrücken. Denn ihre Einwilligung in die Anfertigung und Verwendung der Aufnahmen habe sie zumindest konkludent auf die Dauer der Beziehung beschränkt. Die übrigen, alltäglichen Schnappschüsse und Urlaubsfotos durfte der Ex hingegen behalten (Bundesgerichtshof, Az.: VI ZR 271/14).

Fotos aus dem Schwimmbad
Grundsätzlich ist es zumindest nicht verboten, im Freibad zu fotografieren. Doch wie so oft, ist auch hier der Einzelfall entscheidend. Jedes Freibad hat nämlich eigenen Regeln für das Fotografieren. So sind mancherorts beispielsweise Panoramabilder und Fotos von Bekannten erlaubt, die von Kindern gänzlich verboten, da die Kleinsten oft nur mit knapper oder ganz ohne Badekleidung plantschen. Daher sollten sich Eltern vorher beim Bademeister erkundigen, ob sie ihren Sprössling fotografieren oder filmen dürfen und dann sicherstellen, dass keine fremden Kinder mit auf dem Bild sind. Leider hat man wenig Einfluss darauf, wo Schnappschüsse am Ende des Tages auftauchen. Wer nicht in Badekleidung abgelichtet und später unter Umständen in sozialen Netzwerken landen möchte, kann eigentlich nur eines tun: Zu Hause bleiben. Doch die ARAG Experten beruhigen: In den meisten Bädern ist das Personal dazu angehalten, Hobby-Fotografen im Auge zu behalten und sie im Zweifel darauf hinzuweisen, dass Fotografieren nur eingeschränkt oder gar nicht erlaubt ist. Darüber hinaus planen einige Bundesländer, die Regeln zum Fotografieren in Schwimmbädern zu verschärfen.

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Busdiebstähle häufen sich – Warnungen haben sich bewahrheitet

Warnung vor Busdiebstahl von neuen Modellen der Setra 5er HD-Serie auf Mercedes-Modelle ausgeweitet

Busdiebstähle häufen sich - Warnungen haben sich bewahrheitet

Bus-Diebstahl am 31.10.2017 vom Betriebshof der Fa. Block-Reisen, Höxter (Bildquelle: Block-Reisen)

– 3 aktuelle Fälle von Busdiebstählen Mitte/Ende Oktober 2017
– Unverändert Diebstähle direkt von Betriebshöfen
– Außer Setra-Modelle der 5er Serie nun auch Mercedes-Modelle betroffen
– Ortungssysteme für Diebstahlsicherung

Mit Pressemitteilung vom 11.09.2017 warnte die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – noch vor einer neuen Diebstahlserie von neuwertigen Setra 515 HD- bzw. 517 HD-Modellen. Und gleich in der Nacht von Freitag 22.09. auf 23.09. war es wieder soweit: Kurz nach Mitternacht wurden zwei Setra-Reisebusse direkt vom Betriebshof des Unternehmens Musshoff Touristik in Lippstadt gestohlen. Bei den gestohlenen Fahrzeugen handelte es sich um Reisbusse vom Typ S 516 HD mit Erstzulassung März 2015 und einem nagelneuen S 517 HD. Nach Erkenntnissen der Polizei sind die Täter die bisher schon agierende organisierte Gruppe mit Hintergrund Südeuropa/Balkan, auf die zahlreiche Busdiebstähle in letzter Zeit gehen. Die Täter brachen in die Bushalle ein, rissen den eingebauten Schlüsselsafe aus der Wand und kamen so an die Schlüssel der Reisebusse.

Diese beiden Busse konnten dank einer eingebauten Ortung von Dittmeier (D-Loc 2.0) geortet und sichergestellt werden. Die Busse waren in einer Halle in Holland (Industriegebiet Wijk En Aalburg) untergebracht. Die Täter konnten nicht ermittelt werden. Sie gehen kein Risiko ein, wenn sie sehen, dass sich Polizei oder Detektive dem Bus nähern.

Vermutlich auf das Konto auch dieser Gruppe geht ein neuerlicher Fall: In der Nacht auf den 31.10.2017 (Reformationstag) wurde vom Betriebshof der Fa. Block-Reisen aus Höxter (NRW) ein gerade einmal 6 Monate alter Mercedes Travego gestohlen. Der Bus stand auf dem Betriebshof. Die Täter brachen ins Firmengebäude ein und stahlen Schlüssel vom Hakenbrett. Vom Bus und den Tätern fehlt bis heute noch jede Spur. Ein spezielles, modernes Ortungssystem war hier nicht eingebaut – lediglich durch das FleetBoard gab es ein integriertes GPS-Signal, welches allerdings nach kurzer Zeit bei einem Stopp an einem Rastplatz ausgebaut/deaktiviert wurde. Der Bus wird vermutlich noch in Holland sein und eine neue Identität bekommen.

Diebstahl von Betriebshöfen

Wegfahrsperren sind demnach selbst bei neuen Busse nahezu wirkungslos für organisierte Diebesbanden. Nach wie vor gilt: Durch Ausspähen von Betriebshöfen oder Internet planen Täter den Diebstahl, teils kommen auch Tippgeber aus dem Kreis ausländischer Busfahrer mit Balkan-Hintergrund in Frage. Oft werden dann Busse in einem solch engen Zeitfenster gestohlen, in dem der Bus nur für kurze Zeit in der Halle bzw. auf dem Betriebsgelände steht.

Nach Mitternacht vor einem Feiertag oder vor dem Wochenende schlagen die Täter dann zu. Die Halle, der Schlüsselkasten oder auch der Bus werden aufgebrochen und der Bus entwendet. Häufig geht dann die Fahrt Richtung Holland. Dort verweilen dann offensichtlich die Busse bis für die Täter „reine Luft“ herrscht und die Fahrzeuge entsprechend umgerüstet und modifiziert wurden.

Deshalb gibt Dittmeier an jeden Busbetrieb nun nochmals verstärkt Ratschläge:

1. Schlüssel von Reisebussen in einem aufbruchsicheren Schlüsselsafe oder außerhalb der Halle verwahren. Keinesfalls im Bus oder an einem einsehbaren Brett hängen lassen.

2. Reisebusse mit einem GPS-Ortungsgerät ausstatten. Ab einmaligen Anschaffungskosten von 180 Euro und 5 Euro monatlich kann bereits ein Bus im Fall des Falles geortet und somit ermittelt werden.

3. Mitarbeiter fragen, ob zuletzt Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen „versehentlich“ auf dem Hof gewendet haben, irgendwelche Interessenten vor Ort waren oder angerufen haben, die Interesse an Bussen, Reifen, Altmetall vorgespielt haben – hier kann man ggf. ein konkretes Auskundschaften der Täter herleiten.

Dittmeier bietet auch Nicht-Kunden im Diebstahlfall eine Sofort-Hilfe an:
Rufen Sie auch nachts oder am Wochenende unter der kostenfreien 24h-Notfall-Hotline an: +49 (0) 700 10 20 40 50 an. Dittmeier stellt sofort den Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da sowohl im Inland wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird. Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Oft geht es um Stunden.

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 43 Mitarbeiter/-innen betreuen über 800 Busunternehmen mit mehr als 10.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) empfohlen.

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Herbstlaub – traumhaft schön und tückisch

Verkehrssicherungspflicht bei nassem Laub im Herbst – wer ist zuständig?

Noch hat der Winter uns nicht in seinem kalten Griff. Doch auch wenn der Herbst noch ein paar schöne Tage für uns bereithält: Er hat seine Tücken. So kann ein Gehweg durch nasses Laub unversehens zur Rutschbahn werden. Klar, dass so eine Gefahrenquelle entfernt werden muss. Aber wer ist überhaupt dafür zuständig? Und was sagt die Rechtsprechung zum Thema? Die ARAG Experten klären auf.

Laubfegen: Wer ist zuständig?
Grundsätzlich gilt, dass die Gemeinden die sogenannte Verkehrssicherungspflicht tragen. Sie müssen also dafür Sorge tragen, dass die Straßen und Gehwege gefahrlos durch die Bürger genutzt werden können. Sie können diese Pflicht jedoch per Satzung auf die Grundstückseigentümer übertragen, die wiederum bei vermieteten Objekten in den meisten Fällen an die Mieter weitergegeben wird.

Als Vermieter sollten Sie bei Abschluss eines Mietvertrags darauf achten, dass die Pflichten für den Räum- und Streudienst einschließlich des Laubfegens klar geregelt sind, also entweder der Mieter übernimmt diese oder die Aufgabe wird durch ein professionelles Unternehmen erledigt, wobei die Kosten hierfür ebenfalls dem Mieter auferlegt werden können (Stichwort Nebenkosten).

Als Mieter müssen Sie die Pflichten zur Räumung und zum Fegen bzw. die Kosten hierfür nur dann übernehmen, wenn diese im Mietvertrag auf Sie abgewälzt wurden. Sollte es in dem Vertrag keine Regelung geben, so kann der Vermieter dies nicht später nachholen, sondern muss sich selbst darum kümmern und dafür aufkommen.

Wann muss gefegt werden?
Die Uhrzeiten für die Räumpflicht richten sich grundsätzlich nach den Zeiten für den Winterdienst, also i.d.R. werktags zwischen 7 und 20 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr. Allerdings dürfen Passanten laut einem Urteil des LG Frankfurt morgens gegen 7.00 Uhr noch nicht damit rechnen, dass der Bürgersteig von Laub befreit ist (Az.: 2/23 O368/93). Zur Intensität der Räumpflicht gibt es unterschiedliche Rechtsprechungen. Einige Gerichte sehen eine umfangreiche Pflicht zur Beseitigung (z.B. Landgericht Hamburg, Az.: 309 S 234/97), andere dagegen sehen keine Veranlassung dazu, dass sofort jedes Blatt weggefegt werden muss (z.B. Landgericht Coburg, Az.: 14 O 742/07). Fest steht jedoch, dass mit wachsender Laubmenge auch die Pflicht zur Beseitigung steigt.

Wann darf man einen Laubsauger einsetzen?
Wer sich bei der Wahrnehmung der Räumpflicht eines Laubbläsers bzw. Laubsammlers bedient, muss die eingeschränkte Nutzungszeit beachten, die für manche Geräte gilt. Laut der 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV) dürfen diese in Wohngebieten nur zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr betrieben werden. Ausnahme: Es handelt sich um ein lärmarmes Gerät mit dem EU-Umweltzeichen. Dann ist ein Betrieb zwischen 7 und 20 Uhr erlaubt.

Wohin mit dem Laub?
Bei der Entsorgung ist darauf zu achten, dass das Laub nicht einfach in den Rinnstein oder den Gulli gekehrt werden darf. Wer nicht gerade selbst kompostiert, darf aber in vielen Gemeinden das Laub entweder in der Biotonne oder während bestimmter Perioden kostenfrei bei einer Deponie entsorgen. Mancherorts stellen die Gemeinden temporär auch spezielle Behälter auf.

Was passiert im Urlaub?
Wer in Urlaub fährt, muss sich darum kümmern, dass während der Abwesenheit die Aufgaben durch einen zuverlässigen Vertreter übernommen werden.

Welche Versicherung zahlt bei Schäden?
Wenn es trotzdem dazu kommt, dass jemand vor dem eigenen Haus stürzt, ist man als Eigentümer in der Regel im Rahmen einer Haus- und Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung abgesichert (für den Fall, dass die Pflichten nicht übertragen wurden), als Mieter über die eigene private Haftpflichtversicherung.

Fazit
Für alle lohnt sich ein Blick auf die Homepage der Gemeinde oder ein kurzer Anruf, um sich über die aktuell gültige Satzung zu informieren. Dort sind meist die Zeiten, die Intensität und sonstige Details geregelt, also auch z.B. ob nicht nur der Gehweg, sondern auch die Fahrbahn mitgereinigt werden muss.

Download des Textes:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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