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Die digitale industrielle Revolution vereint Innovationen aus Industrie 3.0 und Industrie 4.0

Seit den 70er Jahren ist die digitale industrielle Revolution im Gange. Erst seit 2011 spricht man von Industrie 4.0.

Die digitale industrielle Revolution vereint Innovationen aus Industrie 3.0 und Industrie 4.0

Industrielle Revolution (Bildquelle: © fotolia – Vectimus)

Während in der herkömmlichen digitalen Automation PC-basierte Technologien im Mittelpunkt jedweder technologischer Innovationskraft – schon seit Mitte der 70er Jahre – standen, steht heute die Vernetzung ungleicher Systeme, Maschinen, Geräte, dem Internet und mobiler Dienste im Mittelpunkt der digitalen industriellen Revolution, die heutzutage vielfach als Industrie 4.0 Revolution betitelt wird.

Die Grenzen zwischen beiden technologischen digitalen Revolutionen sind fließend, weil Innovationen stoßweise und unterschiedlich stark in unterschiedlichen Branchen voranschreiten und sich ebenfalls unterschiedlich stark regional verbreiten. Somit ist eines klar: Wir befinden uns immer noch in der digitalen industriellen Revolution, in denen Softwareprogramme, Schnittstellen und Steuerungen entwickelt werden, um Produktionsabläufe effizienter und somit auch automatisierter zu machen. Nur heute ist man in einigen Industriesegmenten technisch so fortschrittlich, dass diese Fortschrittlichkeit das Label „Industrie 4.0“ trägt. Um diesen technologischen Fortschritt zu verdeutlichen, wird heute zwischen Industrie 3.0 und Industrie 4.0 unterschieden.

Ohne IT-Innovationen gebe es weder Industrie 3.0 noch Industrie 4.0 – Von der „Digitalen Revolution“ wird gesprochen, wenn es um Industrie 3.0 geht, in der hauptsächlich Fortschritte in der Elektrotechnik und im IT für Innovationen in der Produktion, in der Automation und im Produktionsablauf sorgten. Von der „Industrie 4.0-Revolution“ wird gesprochen, wenn es um Industrie 4.0 geht, in der ehemals analoge Systeme schon beinahe vollständig mit digitalen Systemen ersetzt worden sind und man stark auf die Integration cyber-physischer Systeme setzt. Diese Entwicklung verdanken wir der Innovationskraft der Informationstechnologie (IT). Sie ist immer leistungsfähiger geworden. Man kann heute sehr hohe Datenmengen speichern und transferieren. Die Leistung moderner Server und Rechenzentren steht im starken Kontrast zu dem, was jeweils in den 70er, 80er, 90er oder um die Jahrtausendwende möglich war. Aber immer noch sind PCs, Elektrotechnik und Informationstechnologie (IT) sehr wichtige Bestandteile der Industrie 4.0-Revolution – genauso wie zuvor auch. Ohne leistungsstarke innovative Elektro- und Informationstechnologie wären systemübergreifende Vernetzungen nicht möglich. Es liegt in der Natur der digitalen industriellen Revolution: Ohne Strom, Elektrotechnik und IT geht gar nichts. So bietet z.B. der OPC Router systemübergreifende Vernetzung an, die auf innovativer Technologie und IT basiert.

Ohne einheitliche Datenprotokolle gebe es kein Industrie 4.0 – Immer häufiger wird Industrie 3.0 als herkömmliche Automation in der Produktion betitelt – als pauschale Aussage, um auf den weniger fortschrittlichen Stand der Technik zu verweisen, um dann auf Industrie 4.0 als die fortschrittlichere Alternative zu verweisen. Das kann unter Umständen irreführend sein, weil Systemverbindungen zwischen ungleichen Systemen auch schon vor der Prägung des Begriffs Industrie 4.0 bestanden haben. Es mangelte jedoch an einheitlichen Datenprotokollen, um unterschiedliche Schnittstellen mit unterschiedlicher Systemarchitektur miteinander sinnvoll, sicher und schnell koppeln zu können. Und es mangelt vielfach immer noch daran. In vielen Branchen ist man dabei, einheitliche Datenprotokolle zu entwickeln oder zu optimieren, damit sie zum Einsatz kommen können. So verfügt z.B. die Spritzgießindustrie über ein einheitliches Datenprotokoll – die EUROMAP 77, die auf OPC UA basiert – mit dem sie den gewünschten Industrie 4.0-Standard branchenspezifisch umsetzen kann.

Ohne Industrie 3.0 gebe es kein Industrie 4.0 – Letztlich gibt es die Kommunikation zwischen Maschine und IT-basierten Systemen schon seit den 70 Jahren. Aber erst im Laufe der letzten 15-20 Jahre hat sich die digitale Revolution zu einer entsprechend hohen Schlagkraft ausgewachsen, die in der Lage ist, diverse Systeme, Geräte, Maschinen und Plattformen sowie das Internet miteinander zu verbinden. Fertigungspotenziale können somit besser ausgeschöpft werden und die Effektivität kann erneut gesteigert werden. Mit anderen Worten könnten man auch sagen, dass Innovationen aus dem Zeitraum der „Digitalen Revolution“, die heute oft als „herkömmliche Methoden“ betitelt werden, auf den Innovationsgeist der Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende verweisen. Im Gegensatz dazu sind Innovationen aus dem Zeitraum nach 2000 bis heute in vielen – aber nicht in allen – Fällen schon Industrie 4.0-basiert – auch wenn die BRD erst 2011 den Begriff „Industrie 4.0“ prägte. Der Trend geht in Richtung allumfassende Vernetzung. Wäre sie zu einem definitiven Zeitpunkt tatsächlich in allen Industrienationen erreicht, würde dieser Meilenstein das Industrie 4.0-Zeitalter vollends einläuten. Somit basiert alles, was Industrie 4.0 heute ausmacht auf dem Innovationsgeist der Innovationsphase, die man heute Industrie 3.0 nennt. Das Veränderungspotenzial ist immens, wie z.B. der Artikel „Industrie 4.0 und Internet of Things – die Arbeitswelt verändert sich“ überaus deutlich macht.

Wenn Sie sich fragen, wie Industrie 4.0 einfach und unkompliziert in Ihrem Unternehmen möglich wird, haben wir eine gute Antwort darauf: Fünf klare Fakten zu Industrie 4.0 (August 2018).

Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.

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Dojo By BullGuard und BGN Technologies bilden Partnerschaft zur Entwicklung neuer IoT-Security Technologien

Dojo By BullGuard und BGN Technologies bilden Partnerschaft zur Entwicklung neuer IoT-Security Technologien

Yossi Atias, GM IoT Security bei BullGuard, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Cyber@BGU.

Dojo by BullGuard, Experte für IoT-Security, und BGN Technologies, ein Unternehmen der Ben-Gurion Universität (BGU) aus dem Bereich Technologietransfer, gehen eine strategische Partnerschaft ein. Ziel ist die Entwicklung fortschrittlicher Technologien zur automatischen Erkennung von IoT-Bedrohungen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und hochentwickelten maschinellen Lernalgorithmen. Das Cyber Research Lab der BGU (Cyber@BGU) – weltweit führend in der Forschung rund um Cybersecurity – und Dojo by BullGuard werden künftig ihre Kräfte in einem gemeinsamen Forschungslabor bündeln, um praxistaugliche Technologien zu entwickeln, die Teil der Dojo Intelligent IoT Security Platform für Telekommunikationsanbieter sein werden.

Mit vereinten Kräften für mehr IoT-Security

Während die BGU als führend in der Cybersecurity-Forschung angesehen wird, ist Dojo by BullGuard bekannt für seine Dojo Intelligent IoT Security Platform (DIP). Sie wurde speziell für Telekommunikationsanbieter entwickelt und enthält für alle angeschlossenen IoT-Geräte eine durchgängige Cybersecurity- und Datenschutzlösung. Die Plattform lässt sich problemlos in jedes Netzwerk von Telekommunikationsanbietern integrieren. Mithilfe der DIP können Anbieter ihre bestehenden Netzwerkdienste optimieren und ihren Kunden Cybersecurity- und Datenschutzdienste auf Unternehmensebene anbieten. Die Plattform wird in Zukunft durch die Technologien ergänzt, die vom Forschungsverbund aus BGN Technologies und Dojo by BullGuard entwickelt werden.

IoT – Wachsender Markt, zunehmende Sicherheitslücken

Der IoT-Markt weist derzeit beachtliche Wachstumsraten auf. Die Ausgaben für Smart Home Systeme und Dienstleistungen werden bis 2020 auf voraussichtlich 139 Milliarden Euro ansteigen (Quelle: Strategy Analytics). „Schätzungsweise 80 Prozent der IoT-Geräte haben eingebaute Schwachstellen und schaffen damit eine enorm anfällige IoT-Landschaft“, mahnt Yossi Atias, General Manager IoT Security bei BullGuard. „Viele IoT-Geräte entsprechen nicht den aktuellen Cybersecurity-Anforderungen. Dies hat zur Folge, dass sowohl physische als auch digitale Produkte anfällig für Cybersecurity-Risiken sind – ein erhebliches Risiko für die Datenintegrität und den Datenschutz. Die Forschungspartnerschaft zwischen Dojo by BullGuard und Cyber@BGU wird Innovationen im Bereich Cybersicherheit fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erkennung von Bedrohungen und Datenschutzproblemen bei IoT-Geräten.“

„Wir sind stolz auf den Start des neuen Forschungslabors von Cyber@BGU und Dojo by BullGuard. Gemeinsam werden unsere Teams neue Wege in Sachen IoT-Cybersecurity beschreiten und mit den Forschungsergebnissen die gesamte Branche voranbringen“, bekräftigt Yuval Elovici, Professor für Software und Information Systems Engineering sowie Direktor des Cyber@BGU.

BullGuard gehört zu den führenden Cybersecurity-Anbietern in Europa. Das Unternehmen schützt einfach und verständlich das persönliche, digitale Umfeld, wie private Daten und das Smart Home. Das Produktportfolio umfasst Internet Security, Smart Home Security, kontinuierlichen Identitätsschutz sowie Mobile Security für Privatanwender oder kleine Betriebe auf PCs, Macs und Android Betriebssystemen.

Die Produkte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem wählte Stiftung Warentest die Sicherheitssoftware „BullGuard Internet Security 2018“ im März 2018 unter die besten drei Internet Security Lösungen. BullGuard ist Pionier für Sicherheit im Internet of Things (IoT) und entwickelte den weltweit ersten IoT-Scanner. Zusammen mit dem Partner Dojo Labs sorgt BullGuard für umfassenden Schutz im Smart Home und für vernetzte Geräte.

Das Privatunternehmen hat Niederlassungen in Bukarest, London, im Silicon Valley und in Herzliya, Israel. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.bullguard.com/de/

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DUALIS und SCIIL vernetzen ERP, APS und MES für die Fertigung 4.0

Enterprise Resource Planning, Produktionsplanung und -steuerung sowie Betriebsdatenerfassung für globalen Automobilzulieferer in Einklang gebracht

DUALIS und SCIIL vernetzen ERP, APS und MES für die Fertigung 4.0

GANTTPLAN-Leitstand

Dresden, 20. Juli 2018 – Die Industrie 4.0 lebt von der Vernetzung der Systeme, dem Austausch von Informationen in Echtzeit sowie ineinander greifenden Automatisierungsszenarien. Hier setzen der APS-Spezialist DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de) und sein Partner CAQ-/MES-Experte SCIIL AG ( www.sciil.com) an und entwickeln gemeinsam vernetzte Lösungen zur Fertigungsoptimierung. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie bei einem global tätigen Automobilzulieferer (ca. 53.000 Mitarbeiter) die zuvor autarken Prozesse Enterprise Resource Planning, Produktionsplanung und -steuerung sowie Betriebsdatenerfassung zukunftsfähig miteinander verzahnt wurden.

Automobilzulieferer stehen heute unter einem hohen Wettbewerbsdruck bei steigenden Compliance- und Qualitäts-Anforderungen. Sicherheit, Effizienz und Transparenz in der Fertigung müssen dabei ebenso gewährleistet sein wie ein hoher Automatisierungsgrad, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Industrie 4.0-Lösung für Automobilzulieferer
SCIIL und DUALIS zeigen anhand eines praktischen Anwenderbeispiels, wie vernetzte und transparente Prozesse in der Produktion eines führenden Automobilzulieferers umgesetzt werden können. SCIIL übernimmt in dem Projekt als CAQ/MES-Spezialist die Aufgabe der Maschinen-/Betriebsdatenerfassung, die Eingabe und Dokumentation von Messwerten sowie die Funktion des Bindegliedes zwischen dem bereits vorhandenen ERP-System und dem neu integrierten APS (Advanced Planning and Scheduling)-System GANTTPLAN von DUALIS. GANTTPLAN ist ein Feinplanungstool zur Optimierung der Ressourcenbelegungsplanung.

Das ERP liefert alle für die Fertigung benötigten Informationen und übergibt diese über Schnittstellen an das SCIIL-System (Fertigungsaufträge, Materialstammdaten, Lagerbestände etc.). Diese werden von SCIIL an das APS-System übermittelt und dort verarbeitet. Im Anschluss erhält SCIIL einen detaillierten Fertigungsplan: An welcher Maschine soll zur welcher Zeit welcher Fertigungsauftrag realisiert werden? Die Ressourcenbelegungsplanung kann diesbezüglich auch um Fertigungshilfsmittel und Personal erweitert werden.

Dabei findet ein stetiger Abgleich zwischen der Planung und Live-Situation in der Produktion statt. SCIIL sendet Informationen wie Maschinenstatus und Fertigungsfortschritt an die DUALIS-Lösung und bei Bedarf auch an das ERP-System. So kann im APS-System bei Engpässen, Maschinenausfällen und vielem mehr sofort reagiert werden.

SCIIL übernimmt auch die Kommunikation in tiefere Fertigungsbereiche. Dort, wo es möglich ist, werden Maschinendaten abgegriffen und automatisiert zur SCIIL-Software übergeben. So werden produzierte Mengen erfasst, Downtimes erkannt und Messwerte übernommen. All diese Daten können zudem detailliert ausgewertet werden. Dabei sind Funktionalitäten wie OAE/OEE, Traceability und statistische Prozessauswertung von hoher Bedeutung. Sie dienen zum einen als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Optimierungen und zum anderen der Dokumentationspflicht im Automotive-Bereich.

Besondere Planungsanforderungen gelöst
An das APS-System GANTTPLAN von DUALIS werden in diesem Anwendungsfall spezielle Planungsanforderungen gestellt. Denn es müssen im Hause des Automobilzulieferers thermische Prozesse rüstoptimiert geplant werden. Das bedeutet, zum einen sollen die Öfen kapazitativ möglichst gut ausgelastet werden – zum anderen können nicht alle Fertigungsaufträge in einem Ofen miteinander kombiniert werden. In GANTTPLAN lässt sich dies durch die Funktion „Prozessressource“ in Verbindung mit Optimierungsgruppen für Parallelbelegungen modellieren.

Des Weiteren können die Fertigungsprozesse in dem Werk zum Teil als Linienfertigung und zum Teil als Werkstattfertigung realisiert werden. Diese beiden Fertigungsvarianten, die sich insbesondere auch in den Bearbeitungszeiten unterscheiden, müssen in den Arbeitsplänen berücksichtigt werden. Dies erfolgt in GANTTPLAN über die Funktion „Alternative Vorgänge“ in Verbindung mit „Linienressourcen“.

Der große Feature-Umfang zur Modellierung der vorliegenden, komplexen Planungsanforderungen sowie die gute Integrierbarkeit von GANTTPLAN in die vorhandende Systemlandschaft und das Zusammenspiel mit SCILL überzeugten den Automobilzulieferer. Die beiden Partner haben somit eine Industrie 4.0-Lösung entwickelt, welche die Fertigungsprozesse vernetzt und planbar macht.

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution – eine Tochtergesellschaft der iTAC Software AG – hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produktsuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

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Industrie 4.0: IoT-Lösung „sphinx open online“ integriert, optimiert und automatisiert

Auf offenen Standards basierende IoT-Plattform ermöglicht die Visualisierung, Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen

Industrie 4.0: IoT-Lösung "sphinx open online" integriert, optimiert und automatisiert

Industrie 4.0: IoT-Plattform „sphinx open online“ integriert, optimiert und automatisiert

Konstanz, 19. Juli 2018 – Die Industrie 4.0 hat zum Ziel, dass sich Produkte, Maschinen und Anlagen eigenständig und dynamisch an veränderte Anforderungen anpassen und selbst optimieren. Der IST-Zustand sieht in vielen Unternehmen wie folgt aus: Die in der Vergangenheit angeschafften Systeme verfügen nicht über offene Schnittstellen und getrennte Bedienoberflächen, Daten können nicht über Systemgrenzen hinweg fließen. Es fehlt eine anwendungsneutrale Datenschicht in der Mitte und eine übergreifende Logik. Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de) bietet mit „sphinx open online“ eine IoT-Plattform der 3. Generation (gemäß IDC-Definition), die es ermöglicht, relevante Daten aus verschiedenen Gewerken zusammenzuführen, intelligent zu verarbeiten und Systeme aktiv zu beeinflussen.

Eines der wichtigen Ziele in der modernen Produktion ist die Automatisierung und Flexibilisierung der Fertigung, mit dem Ergebnis eines kundenindividuellen Produktes zu optimalen Herstellkosten. Ein intelligentes Produkt ermöglicht neben der Wertschöpfung durch dessen Nutzung zusätzliche Services, die Komfort bieten und abrechenbar sind. Im Idealfall wird das Produkt direkt als Enabler für diese Services designed und generiert kontinuierliches Folgegeschäft – wie zum Beispiel automatische Wartungsservices etc.

Daher muss die Vernetzung nicht nur intern, sondern auch zu Lieferanten und Serviceanbietern möglich sein. Dienste von externen spezialisierten digitalen Serviceanbietern sollten über offene Schnittstellen auf relevante Daten zugreifen können und damit Analyse, Vorhersage und Automatisierung ermöglichen. Somit lassen sich durch Smart Services sowohl für Hersteller in der Produktion als auch bei der späteren Nutzung der Produkte neue Geschäftspotenziale erschließen.

IoT-Plattform für Datenkonsolidierung, -verarbeitung und Automatisierung
Die offene IoT-Plattform sphinx open online der in-GmbH ermöglicht es, relevante Daten aus verschiedenen Gewerken zusammenzuführen, intelligent zu verarbeiten und Systeme aktiv zu beeinflussen. So entsteht auf Basis des digitalen Abbildes (Digital Twin) des Produktionssystems mit all seinen komplexen Rahmenbedingungen, durch die Analyse von Vergangenheitsdaten und die Nutzung von Prognosen eine Lösung, die frühzeitig negative Veränderungen in der Produktionskette erkennt, rechtzeitig Informationen bereitstellt und den Eingriff automatisieren kann.

Physische Anlagen, Steuerungen, Sensoren und Aktoren aus verschiedenen Gewerken, mit verschiedenen Protokollen werden dabei über Adapter oder Agenten an den digitalen Zwilling nach Möglichkeit bidirektional angebunden (vertikale Integration). Über Business-Connectoren erfolgt der Datenaustausch mit weiteren IT-Systemen wie ERP, MES, DB, EXCEL, SharePoint (horizontale Integration). Hinzu kommen parametrierbare Connectoren, um weitere webbasierte Services wie Analyse, Prognose usw. nutzen zu können. So entsteht ein zentrales und bidirektionales Datenmodell, in dem Datenquellen fachlich konsistent und aktuell für alle Services und Anwendungsfälle mit Bedienoberflächen zur Verfügung stehen.

Um Machine Learning zu unterstützen, können selektiv Veränderungen als Zeithistorie aufgezeichnet und weiterverarbeitet werden. Das Datenmodell ermöglicht dabei die Ablage und Analyse von Zeitreihen der Vergangenheit (Historie) und Zukunft (Prognosen). Das Modell kann zudem durch Ereignisorientierung und Steuerbarkeit auf Ereignisse reagieren und Änderungen herbeiführen. Frei definierbare Regeln ermöglichen die gewerkeübergreifende Automatisierung.

„Durch diesen Lösungsansatz ist es möglich, Vorhersagen und Optimierungen in den laufenden Prozess zu integrieren, ohne menschliches Zutun komplexe Vorgänge zu analysieren und abgeleitete Maßnahmen über komplexe Regeln zu automatisieren. Somit kann durch kontinuierliche Überwachung sowohl auf geplante als auch auf spontane Ereignisse reagiert werden und Anlagen können automatisch so gesteuert werden, wie es ein Fachmann tun würde“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH. „Dies bedeutet, die Plattform liefert dem Entscheider nicht nur relevante Informationen, sondern gibt ihm konkrete Optimierungsvorschläge und Empfehlungen, an welchen Stellen beispielsweise Energieeinsparungen möglich sind. Auf Wunsch ist die Plattform in der Lage, diese sogar eigenständig auszuführen“, ergänzt Siegfried Wagner.

Die in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz unterstützt ihre Kunden durch Software-Produkte und Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Collaborative Engineering und Collaborative Enterprise. Für international tätige Industrieunternehmen, Hersteller und Serviceanbieter berät, konzipiert und realisiert die in-GmbH Software-Lösungen zur optimierten Kollaboration und für digitale Wertschöpfungsketten.

Mit der IoT-Plattform sphinx open online ist es möglich, nutzbringende und nachhaltig betreibbare Industrie 4.0-Lösungen schnell und mit überschaubarem Aufwand zu realisieren. sphinx open online wird seit 2012 aus der Cloud oder On-Premises angeboten, kommt in diversen Anwendungsgebieten zum Einsatz und wird auf Basis neuester Erkenntnisse und Forschungsergebnisse stetig weiter ausgebaut.

Die Anwender erreichen dadurch unter anderem: zeitnahe Information für Entscheider, Verbesserung der Zusammenarbeit über Lokationen hinweg, Integration mobiler Abläufe, verkürzte Durchlaufzeiten, konserviertes Wissen, konsistente Daten und mehr Transparenz bei hoher Anwenderakzeptanz.

Namhafte Softwarehersteller, Fertigungsunternehmen, Anlagen- und Maschinenbauer, Hersteller von Smarten Produkten, Luft- und Raumfahrt, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zählen zum Kundenstamm.

Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de, www.sphinx-open.de, www.weblet.de

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Industrie 4.0 in der Produktion beginnen

Industrie 4.0 in der Produktion beginnen

Fit für Industrie 4.0: Der inray OPC Router vernetzt alle Produktionsanlagen einfach und sicher (Bildquelle: inray Industriesoftware GmbH)

Mit dem OPC Router von inray können Produktionsleiter sofort ihre aktuellen Problemstellungen in der Praxis angehen: Der OPC Router übernimmt eine flexible und sichere Industrie 4.0-Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens und gewährleistet einen ereignisgesteuerten Datenaustausch über alle Automatisierungsebenen hinweg. Für alle Kommunikationsaufgaben zwischen Hard- und Software gibt es das richtige Plug-in. So lassen sich mit dem OPC-Plug-in die Datenpunkte von OPC Servern lesen und schreiben. Die Standardprotokolle OPC DA und OPC UA eröffnen plattformunabhängige Verbindungen mit Sensoren, Aktoren oder speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und einer Vielzahl von Systemen. Sämtliche Komponenten einer Prozessautomatisierung wie Barcodeleser, RFID oder Etikettendrucker lassen sich Schritt für Schritt integrieren. Sollen Steuerungen Bestellinformationen aus einer Datenbank erhalten? Oder Maschinendaten in einer SQL-Datenbank gespeichert werden? Der OPC Router eröffnet einen einfachen und sicheren Datenzugriff, unabhängig von dem jeweiligen Datenbanktyp. MySQL, MS SQL oder Oracle werden ebenso unterstützt wie PostgreSQL oder OPDB. Ein anderes Plug-in bringt die Möglichkeit, ereignisgesteuert E-Mails zu versenden. Damit können SPS-Steuerungen Materialnachschub anfordern, Rüstvorgänge anstoßen oder Fertigmeldungen absetzen. Jeder Betrieb kennt das Risiko von Stillständen und den damit verbundenen Produktionsausfällen. Diese lassen sich wirksam begrenzen, wenn störungsrelevante Signale sofort E-Mail-Benachrichtigungen an die Verantwortlichen auslösen. Die Mitarbeiter können sofort reagieren, was die Prozesssicherheit im Betrieb wesentlich erhöht.
Die Vernetzung für die Industrie 4.0 umfasst auch übergeordnete Systeme: SCADA-, MES- oder ERP-Lösungen gehören in jedes Gesamtkonzept. Der OPC Router stellt zu diesen Systemen sichere, bidirektionale Verbindungen her. An der grafischen, einfach konfigurierbaren Benutzeroberfläche können auch Mitarbeiter ohne Programmiererfahrung die gewünschten Kommunikationsprozesse einrichten und überwachen. Hier wird bestimmt, welche Steuerungssignale an ERP-Systeme wie SAP weitergegeben werden und welche Daten diese Systeme an Steuerungen oder andere Geräte schicken sollen.
Wer derartige Projekte der Industrie 4.0 mit dem OPC Router in der Produktion beginnt, generiert sofort messbaren Nutzen für seinen Betrieb: Mehr Sicherheit, ein höherer Automatisierungsgrad und lückenlose Prozesse ohne Medienbrüche verbessern die Wirtschaftlichkeit. Während dieser Nutzen entsteht, lässt sich die zentrale Kommunikationsplattform für den automatischen Datenaustausch flexibel in jede Gesamtstrategie integrieren und Schritt für Schritt zu einem vollständigen Szenario ausbauen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Test der Standard-Software bietet inray unter https://www.opc-router.de/jetzt-testen

Über inray
Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.inray.de

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Auto Verkehr Logistik

Neuer Kongress in Aachen zur digitalen und vernetzten Mobilität mit Top-Speakern

„METROPOLITAN CITIES“ soll zum Leuchtturmprojekt Deutschlands werden

Neuer Kongress in Aachen zur digitalen und vernetzten Mobilität mit Top-Speakern

„METROPOLITAN CITIES“ soll zum Leuchtturmprojekt Deutschlands werden (Bildquelle: @Fotolia)

Einbettung in die Rhein Ruhr City-Initiative zur Bewerbung Olympischer Spiele in Nordrhein-Westfalen 2032

Vom 19. bis 20. Juli 2018 findet in Aachen erstmals der Kongress „METROPOLITAN CITIES – Designing Ecosystems for Innovation“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus und Professor Dr. Günther Schuh veranstaltet die von Unternehmer Michael Mronz gegründete Rhein Ruhr City-Initiative ab sofort einen jährlich stattfindenden Top-Kongress zu spannenden Zukunftsfragen der digitalen und vernetzten Mobilität. Mit dem Kongress wird eine Plattform für Vordenker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geschaffen, auf der die drängendsten Herausforderungen der Metropolregion Rhein-Ruhr diskutiert und gelöst werden sollen.

Top-Speaker zahlreicher Weltkonzerne und Startup-Unternehmen vor Ort
Der zweitägige Kongress ist mit zahlreichen Top-Speakern auf Vorstands- und CEO-Level von Unternehmen wie Allianz, Auto1, Daimler, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Evonik, SAP, Schaeffler oder Vodafone exzellent besetzt. Neben Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, Verkehrsminister Hendrik Wüst und Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart werden unter anderem Dr. hc Jürgen Gerdes, Dr. Hannes Ametsreiter, Ola Källenius, Michael Knitter, Christian Kullmann, Claudia Nemat, Bernd Leukert und Hakan Koc als Referenten sprechen.

Venture Capital-Geber und zahlreiche Startup-Unternehmen werden vor Ort sein und sich präsentieren können. Ein Startup-Cafe soll nationale und internationale Entscheider, Innovatoren und Vordenker sowie Geldgeber und Startup-Unternehmen der Branche zusammenführen. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Nordrhein-Westfälischen Ministerpräsidenten.

„METROPOLITAN CITIES“ soll zum Leuchtturmprojekt Deutschlands werden
Für den Aachener Professor Dr. Günther Schuh führen aktuelle technologische und gesellschaftliche Entwicklungen zu einer stärkeren Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche. Für die rasanten Entwicklungen visionärer und radikaler Evolutionen in der Mobilität sind die Rahmenbedingungen in der aktuellen Lebenssituation jedoch noch nicht ausreichend geschaffen. „Mit dem Kongress haben wir uns zum Ziel gesetzt, in den Bereichen vernetzte Mobilität, digitale Plattformen, Realisierung neuer Kooperationsformen in vernetzten Ökosystemen und Qualifikation von Experten für Berufe der Zukunft gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben und branchenübergreifende Prototypen zu realisieren. Wir wollen METROPOLITAN CITIES zu einem Leuchtturmprojekt für Deutschland werden lassen“, sagt Professor Dr. Günther Schuh.

Einbettung in die Rhein Ruhr City-Initiative zur Bewerbung Olympischer Spiele in Nordrhein-Westfalen 2032
Zentral leitet den Kongress dabei die mögliche Bewerbung der Metropolregion Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2032, die von der Rhein Ruhr City 2032-Initiative vorangetrieben wird. „Eine deutsche Olympia-Bewerbung muss auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit für die Menschen setzen, kalkulierbar für die Städte, Land und Bund sein und eine sinnvolle Nachnutzung der Sportstätten und anderer Infrastruktur ermöglichen“, erklärt Michael Mronz, Gründer der Rhein Ruhr City-Initiative und Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH mit Sitz in Essen. Darüber hinaus soll das Großereignis insbesondere als Motor für Themen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung dienen und zur Modellregion für technologische und infrastrukturelle Neuerungen werden.

„Digitalisierung und Vernetzung kennen keine Grenzen, deswegen können keine Kommune, kein Landkreis und kein Unternehmen Lösungen isoliert erarbeiten. Wenn wir das Kirchturmdenken aufbrechen, nicht in „Ich“, sondern in „Wir“ denken und als europäischer Player auftreten, haben wir die historische Chance, die großen Zukunftsthemen – und Exportschlager in spe – als „first mover“ anzugehen und auf andere Regionen zu übertragen“, so Mronz weiter.

Dadurch sollen smarte Technologien entwickelt werden, die die Lebensqualität der Menschen nachhaltig verbessern. Die Initiative Rhein Ruhr City 2032 wird mit der olympischen Idee dabei zum Vehikel. Ein gemeinsames Handeln der „Metropolitan Cities“ dient als Beschleuniger für den Prozess des gemeinsamen Wachstums und des Zusammenwachsens der Region mit ihren zehn Millionen Einwohnern.

Der Kongress findet zeitgleich zum CHIO Aachen, dem weltgrößten Reitturnier, statt. Die Kongress-Besucher werden am Donnerstagabend den Nationenpreis mit 40.000 Zuschauern unter Flutlichtatmosphäre erleben und im Anschluss die Möglichkeit haben, sich beim Speakers-Dinner weiter auszutauschen.

Die Rhein Ruhr City GmbH und das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus sind die Veranstalter des Kongresses und treiben die Initiative voran. Zu den Initiatoren des Kongresses zählen neben Professor Dr. Günther Schuh und Michael Mronz auch die Evonik Industries AG. Unterstützt wird METROPOLITAN CITIES von den Unternehmen Allianz, Daimler, Deutsche Post und STAWAG – Stadtwerke Aachen als offizielle Partner des Kongresses.

Ein Ticket für den zweitägigen Kongress, der im Hotel Pullmann Aachen Quellenhof stattfindet, kostet 1.250,- Euro (zzgl. gesetzl. MwSt.).
Das Programm, die Anmeldung und viele Hintergrundinformationen zu METROPOLITAN CITIES findet man unter http://metropolitan-cities.de

Cluster Smart Logistik
Ziel des Clusters Smart Logistik ist es, für unsere Partner aus der Industrie komplexe Zusammenhänge in der Logistik, der Produktion und den Dienstleistungen erleb- und erforschbar zu machen.
Der Namenszusatz „Smart“ verdeutlicht, dass im Cluster Wertschöpfungsketten aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden. Dazu wird die Gesamtheit der inner- und überbetrieblichen Waren-, Leistungs- und Informationsflüsse beleuchtet.

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Retrofit: Der erste Schritt der Digitalisierung

compacer macht mittelständische Produktionsbetriebe fit für die Zukunft

Gärtringen, 11. Juni 2018 – compacer, ein deutscher IT-Dienstleister im Bereich Industrie 4.0, hat sich bereits durch zahlreiche, erfolgreiche Retrofit-Projekte einen Namen gemacht. Jetzt hat das Unternehmen auf seiner Webseite Tipps veröffentlicht, die Produktionsunternehmen beim digitalen Wandel Hilfestellung leisten.

Viele Fertigungsbetriebe kämpfen heute mit einer heterogenen Produktionsumgebung, die es zu digitalisieren gilt. Oft verfügt der vorhandene Maschinenpark aber nur über einen geringen Automatisierungsgrad, was dazu führt, dass die Maschinen weder vernetzt sind, noch miteinander kommunizieren können. Werden diese „alten“ Bestandsmaschinen aber nachgerüstet, sind sie durchaus in der Lage, mit bereits IOT-fähigen Anlagen zu kommunizieren, was eine bisher nicht dagewesene Transparenz in die gesamte Produktionsumgebung bringt. Um den Anschluss an die digitale Welt nicht zu verpassen, müssen die Maschinen unbedingt mit modernen Komponenten nachgerüstet bzw. fit gemacht werden.

compacer hat sich auf diese sogenannte Retrofit-Methode spezialisiert und weiß, wie sich alt-bewährte, nicht-digitale Anlagenparks durch die Anbindung an digitale Steuerungskomponenten fit für die Zukunft machen lassen. Die Spezialisten von compacer sind in der Lage, diese Anlagen so auszustatten und auszurüsten, dass sie sich vernetzen und kommunizieren können und ein Condition Monitoring möglich ist. Damit schafft compacer eine solide Basis für die nächsten Schritte hin zur digitalen Fabrik.

Lumir Boureanu, Geschäftsführer der compacer GmbH: „Wichtig ist es, bei der Retrofit-Methode mit einzelnen Teilprojekten zu starten, dabei aber das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten man startet mit einer Bedarfsanalyse, denn es muss nicht per se jede Maschine ausgerüstet oder sogar ausgetauscht werden. Dann kommt die Vernetzung der am Produktionsprozess beteiligten Komponenten und das Sammeln und Aufbereiten der Daten, so dass eine Analyse und das Monitoring möglich sind – im nächsten Schritt sogar Predictive Maintenance. Bei unserer Methode besteht der große Vorteil darin, dass die Komplexität nicht mit der Anzahl der Maschinen steigt, sondern stabil bleibt.“

Mehr zur Retrofit-Methode unter: www.compacer.de

compacer GmbH
Die compacer GmbH zählt zu Deutschlands wichtigsten IT-Dienstleistern und Softwareanbietern für den zuverlässigen und formatunabhängigen Datenaustausch von IT-Systemen. compacer unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und sorgt dafür, dass sich deren IT-Struktur innovativ und zukunftsorientiert weiterentwickelt. Dabei kommen Smart Service Lösungen aus dem Bereichen EDI, e-Invoicing, Retrofit, Predictive Maintenance und Blockchain zum Einsatz. compacer versteht sich als vertrauenswürdiger, unabhängiger Technologiepartner und Innovator, der mit dem Auf- und Ausbau sicherer Ecosysteme die Wertschöpfungskette seiner Kunden optimiert. Das Unternehmen gehört zur eurodata-Gruppe und verfügt über eine nachhaltige nationale wie internationale Expertise im Bereich der Datenintegration und Prozessoptimierung. Mehr Informationen unter: www.compacer.com

Die eurodata Unternehmensgruppe entwickelt und betreibt cloudbasierte Softwarelösungen und IT-Services. Im Mittelpunkt stehen kaufmännische Anwendungen, die für die Bereiche Personal- und Finanzwesen sowie das Management von Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Seit Gründung im Jahr 1965 stellen Steuerberatungen, Tankstellen- und Handelsnetze den Kern des eurodata Kundenstamms dar. Heute vertrauen insgesamt mehr als 80.000 Kunden der sicheren Cloud „Made in Germany“ aus dem in Deutschland ansässigen, zertifizierten eurodata Rechenzentrum.
Die Mission von eurodata ist, ihre Kunden durch automatisierte und digitalisierte Prozesse darin zu unterstützen, die Chancen für ein vernetztes Arbeiten konkret zu nutzen. Modernste Digitalisierungs- und Business Analytics-Lösungen für dezentrale Ecosysteme sowie professionelle Web-Dienstleistungen komplettieren heute das eurodata Produktportfolio und fördern die stetige Innovation aller Lösungen der eurodata-Gruppe. Mehr als 500 Mitarbeiter in Deutschland und Europa engagieren sich für diese Mission. www.eurodata.de

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Industrie 4.0: ERP mit Maschinen verbinden

Industrie 4.0: ERP mit Maschinen verbinden

Der inray OPC Router stellt die Verbindung zwischen ERP-Systemen und Steuerungen her (Bildquelle: inray Industriesoftware GmbH)

Als oberste Steuerungsebene der Fertigungsprozesse enthält ein ERP-System wie S4/Hana von SAP zahlreiche wichtige Informationen über Rohmaterial und Rezepturen, Werkzeuge und Fertigungsprogramme, Liefertermine und Qualitätsanforderungen. Sie werden benötigt, um die Maschinen zu rüsten, Produktvarianten vorzubereiten, Qualitätsprüfungen anzustoßen, die richtigen Sequenzen zu produzieren und die fertigen Produkte richtig einzulagern. Andererseits können sie ohne Rückmeldungen aus der Fertigung viele Aufgaben nicht erfüllen: Nur mit aktuellen Fertigungsinformationen können Versandpapiere und Etiketten erstellt, Qualitätsverläufe und Nachkalkulationen berechnet oder die richtige Sequenz für Just-intime-Lieferungen gefunden werden. Doch wie bekommt man die richtigen Informationen im richtigen Moment sicher an den richtigen Datenpunkt?
Der OPC Router von inray vermittelt diese Kommunikationsprozesse als grafische, programmierbare Datendrehscheibe. Hier wird bestimmt, welche Steuerungssignale an SAP oder Peripheriegeräte weitergegeben, welche Daten aus SAP an Steuerungen oder andere Geräte geschickt werden sollen. Die grafische Benutzerführung des OPC Routers lässt sich ohne Programmierkenntnisse soweit beherrschen, dass Anwender alltägliche Änderungen an einzelnen Prozessschritten einfach selbst erledigen. Dabei können eigene Programmroutinen eingebunden, Vorlagen für verschiedene Prozesse kopiert und angepasst werden. Wenn die Datenübertragungen zu SAP per Remote Function Call (RFC) mit Handshake erfolgen, erhöht dies die Sicherheit und Zuverlässigkeit im System. Der zertifizierte Integrationsbaustein für SAP-Netweaver verwendet jedoch auch BAPI oder IDoc. Die laufenden Übertragungsprozesse bildet der OPC Router grafisch ab. So lassen sich Fehler schnell lokalisieren und beheben.
Die Verbindungen zu Sensoren und SPS stellt die OPC-Client-Software über die beiden wichtigsten Standardprotokolle OPC DC und OPC UA her. Die Anzahl der zu verbindenden Datenpunkte sind ebenso unbegrenzt, wie die Menge der Transaktionen. So können Steuerungen Fertigmeldungen absetzen, Stückzahlen melden oder Etiketten und Versandpapiere anfordern.
Projekte der Industrie 4.0 beginnen daher häufig mit dem inray OPC Router. Durch die Ablösung alter Kommunikationswege und Insellösungen entsteht allmählich eine zentrale Kommunikationsplattform für den automatischen Datenaustausch der nunmehr integrierten Systeme. Inray bietet die Standard-Software zum Download an und unterstützt Anwender ebenso wie Integratoren mit Dokumentationen und Schulungen. So schaffen sie auf einfache Weise eine direkte Verbindung zwischen ERP und den Maschinen in der Werkstatt. Dank modularer Lizenzierung rechnet sich der Einsatz selbst dann, wenn nur wenige Funktionen genutzt werden.

Über inray
Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.inray.de

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Limtronik zeigt durchgängige Vernetzung der Smart Electronic Factory auf der HANNOVER MESSE

Vernetzt – vom Kunden bis zum Service – in der smarten Elektronikfertigung

Limtronik zeigt durchgängige Vernetzung der Smart Electronic Factory auf der HANNOVER MESSE

Die digitalisierte Fabik im Hause Limtronik

Limburg, 26. März 2018 – Die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) stellt mit ihrer Elektronikfabrik die Umgebung für die Forschungs- und Entwicklungsplattform des „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ bereit. Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern zeigt Limtronik am Stand D26 in Halle 7 auf der HANNOVER MESSE 2018, wie die digitalisierte Fabrik funktioniert. Vom 23. bis 27. April können sich die Besucher hier über Use-Cases informieren – zur durchgängigen horizontalen Vernetzung (vom Kundenauftrag bis zum Service) sowie zur vertikalen Vernetzung (vom Sensor über eine IoT-Plattform über das MES bis zum Leitstand). Des Weiteren präsentiert der Verein unter der Federführung der Technische Hochschule Mittelhessen (THM) Ergebnisse der Studie „Wie wirtschaftlich sind Industrie 4.0-Investitionen?“.

Seit 1970 ist Limtronik auf die Fertigung von elektronischen Baugruppen spezialisiert und fokussiert sich heute gleichzeitig auf Joint Development Manufacturing (JDM)-Services. Das bedeutet, das Unternehmen entwickelt für seine Kunden aus der Industrie, Automobilbranche sowie Medizin- und Sicherheitstechnik maßgeschneiderte Prototypen und übernimmt auch die Serienproduktion.

Limtronik betreibt dabei eine hochmoderne, digitalisierte Fabrik mit Cloud-fähigen Systemen, welche die Anlagen steuern. Gleichzeitig tauschen Maschinen selbstständig Daten untereinander aus. Alles wird erfasst, dokumentiert, überprüft und ausgewertet. Die lückenlose Rückverfolgung gewährleistet den zunehmenden Kundenwunsch nach der „gläsernen“ Produktion.

Diese Fabrikumgebung dient auch als Forschungs- und Entwicklungsplattform des „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ – ein Verein, der praxistaugliche Industrie 4.0-Anwendungen testet und entwickelt. Anhand von Praxisbeispielen demonstriert Limtronik auf der HANNOVER MESSE am Messestand des Vereins die Anwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener I4.0-Lösungen.

Wie die digitale Fabrik funktioniert und sich amortisiert
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der THM – auch Mitglied des Vereins – hat analysiert, wie hoch der ROI der Investitionen für die Digitalisierung der beiden Fabriken war, die als Umgebung für die Smart Electronic Factory dienen (Limtronik und Lenze SE). Das Ergebnis: Industrie 4.0 rechnet sich. Denn es zeigte sich, dass sich die Lösungen innerhalb kürzester Zeit amortisieren. So lassen sich durch die Identifikation der Bauteile per Barcode Kostenersparnisse von knapp 53% erreichen. Es wird eine Verkürzung des Vorgangs auf 25% der ursprünglichen Zeit erreicht, wodurch u. a. die Fixkosten um knapp 50% sinken.

Als Praxisbeispiel dient auf der Messe die Betrachtung der durchgängigen horizontalen Vernetzung (vom Kundenauftrag bis zum Service) und der vertikalen Vernetzung (vom Sensor über eine IoT-Plattform über das MES bis zum Leitstand). Der Showcase zeigt einen kollaborierenden Roboter in einer Montagesequenz und den damit verbundenen Informationsfluss von Sensor-, MES- und ERP-Daten. Dabei wird der Produktionsfortschritt überprüft, Störungen werden überwacht und analysiert, so dass Service, Wartung und Maschinenverfügbarkeit im Sinne von Predictive Maintenance unterstützt werden. Der Kunde ist in den Fortschritt seiner Bestellung eingebunden und erhält über den Leitstand oder mobil Information über den Zustand seines Auftrags. Diese Anwendungen zeigen beispielhaft, wie durchgängige Vernetzung funktioniert und Wertschöpfung in der Produktion entstehen kann.

Als weitere Aussteller am Stand D26 in Halle 7 sind neben Limtronik in diesem Jahr folgende Mitglieder des Vereins vertreten: ascom, DUALIS, Dürr, Fraunhofer, in-integrierte informationssysteme, ISAX, iTAC, Lenze, Limtronik und die Technische Hochschule Mittelhessen.

Die Limtronik GmbH mit Sitz in Limburg an der Lahn hat sich auf Electronic Manufacturing Services (EMS) spezialisiert. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Fertigung von elektronischen Baugruppen und maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Dabei offeriert Limtronik ein breites Leistungsspektrum – von der Baugruppenfertigung über den Schaltschrankbau bis zur Systemmontage. Der EMS-Spezialist ist als ehemaliges Bosch-Leitwerk bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen und dabei langfristige Partnerschaften zu pflegen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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AL-KO Gardentech: Digitalisierung im Garten

Hintergründe, Herausforderungen, Chancen

AL-KO Gardentech: Digitalisierung im Garten

Daniel Trumpp, Senior Manager Digital Business bei AL-KO Gardentech

Digitalisierung – ein Begriff, der durch die Medien schwirrt, mit unterschiedlichsten Themen in Verbindung gebracht wird und irgendwie kann jeder etwas damit anfangen, ohne doch genau zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Jemand der es weiß, ist Daniel Trumpp, Senior Manager Digital Business bei AL-KO Gardentech. Er klärt auf und erläutert wie das Traditionsunternehmen die digitale Transformation zur „Smart Garden Company“ bewerkstelligt.

Jeder spricht von Digitalisierung – können Sie uns erklären, was sich dahinter versteckt?
Es spricht nicht nur jeder von Digitalisierung, für die Digitalisierung gibt es auch mannigfaltige Definitionen. Für mich bedeutet Digitalisierung die beständige Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft mit digitalen Technologien sowie die Vernetzung und intelligente Interaktion von allem mit allem (zum Beispiel von Mensch zu Maschine, Maschine zu Maschine oder Maschine zu Mensch). Die Digitalisierung führt zu radikal veränderten Kundenerwartungen, neuen Wettbewerbern und Geschäftsmodellen sowie einer stetig wachsenden Bedeutung von Daten als Wettbewerbsvorteil. Nehmen wir beispielsweise die Film- und Musikindustrie, die eine umfassende Transformation durchlaufen hat. Vom Verkauf/Verleih klassischer, analoger Film- / Musikmedien wie Langspielplatten und Filmrollen, über den Verkauf/Verleih digitaler Medien wie CDs/DVDs, bis hin zum Online-Verkauf/-Verleih von Filmen und Musik via Streaming-Plattformen. Die Digitalisierung hat physische Medien und Ladengeschäfte für Musik-/Video-Verkauf- & -Verleih praktisch obsolet gemacht. Unternehmen, die solche Entwicklungen nicht rechtzeitig antizipieren oder leichtfertig unterschätzen, können binnen weniger Jahre von der Marktführerschaft in die Unbedeutsamkeit abrutschen. So ist es dem ehemaligen Videoverleih-Primus „Blockbuster“ ergangen, der binnen weniger Jahre durch digitale Distributionskanäle wie Streaming-Plattformen in die Insolvenz schlitterte.

Vor welchen Herausforderungen steht AL-KO Gardentech in Bezug auf die digitale Transformation?
AL-KO Gardentech stellt hochqualitative und -funktionale Gartengeräte mit höchsten Sicherheitsansprüchen her. Die Entwicklung solcher Geräte erfordert ein hohes Maß an Sorgfalt, technischer Perfektion und hochstrukturierten Entwicklungsprozessen. Gleichzeitig erfordert die Schnelligkeit der Digitalisierung Kreativität, Agilität und Flexibilität im Entwicklungsvorgehen. Beide Welten in Einklang zu bringen ist eine Herausforderung, der wir uns sehr gerne stellen. Es ist essentiell, dem digitalen Wandel nicht nur zu folgen, sondern diesen aktiv mitzugestalten. Und hier nimmt AL-KO Gardentech eine führende Rolle ein.

Wie zeigt sich die Digitalisierung im Bereich Gartentechnik konkret?
AL-KO Gardentech wird zu einem Full-Service-Provider mit smarten Lösungen. Wir wollen nicht nur ein Gerät verkaufen, sondern auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Smarte Lösungen unterstützen sie dabei, ihren Traum vom Garten zu gestalten und optimal zu genießen. So mäht unser Mähroboter Robolinho schon heute den Garten vollautomatisch. Durch eine Verknüpfung mit weiteren Geräten und Sensoren über die Innogy-Plattform kann er auf die Wetterlage reagieren oder auf Basis detektierter Bewegungen des Kunden im Garten seine Mähzeiten verändern. Mittelfristig sollen alle unsere Geräte individuell auf die Bedürfnisse der Kunden und dessen Umgebung reagieren können und diesen so proaktiv bei der Gartenpflege helfen. Dafür geben wir dem Kunden u.a. unsere inTOUCH App an die Hand, die ihn als digitaler Assistent bei der Arbeit und Freizeit im Garten begleitet.

Wieso hat AL-KO Gardentech die Expertise in Sachen Digitalisierung?
Wir haben die Digitalisierung nie als Bedrohung gesehen, sondern als Chance, um noch bessere Produkte und Services anzubieten. Wir sehen die Digitalisierung nicht als Selbstzweck oder als Trend, sondern als radikale Veränderung der Denk- und Vorgehensweise – unterstützt durch immer neue technologische Möglichkeiten. Aus diesem Grund bauen wir keine isolierte Digitaleinheit auf, sondern transformieren die gesamte Organisation und deren interne Prozesse. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen muss die Bedeutung der Digitalisierung für AL-KO Gardentech verstehen, digitale Skills aufbauen, digitale Technologien im (Arbeits-)Alltag selbstverständlich anwenden und sich aktiv an der Digitalisierung beteiligen.

Welche Entwicklung prognostizieren Sie in Bezug auf Gartentechnik und Digitalisierung?
Ich sehe eine Entwicklung hin zu immer smarteren Gartengeräten und -diensten, die sich vollautomatisch mit weiteren Geräten und Diensten rund um Haus und Garten synchronisieren. Das Arbeitsergebnis wird aus qualitativer, ökonomischer und ökologischer Perspektive optimiert und dem Menschen wird letztlich mehr Zeit für die Dinge gegeben, die ihm am Herzen liegen. Akku-Technologien, das Internet der Dinge und Robotik, also künstliche Intelligenz, sind wichtige Konzepte, in denen AL-KO Gardentech stark Expertise aus- und aufbaut.

Besteht die Gefahr einer „Überdigitalisierung“ und die Menschen davor abschrecken?
Die Gefahr besteht aus meiner Sicht dann, wenn Unternehmen ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und z.B. aus Unachtsamkeit oder Hast Kompromisse in puncto Sicherheit und Datenschutz eingehen. Unternehmen tragen eine hohe Verantwortung für den Schutz ihrer Kunden. Daran darf auch die Digitalisierung nicht rütteln. AL-KO Gardentech ist sich dieser Verantwortung bewusst und handelt gerade im Kontext der Digitalisierung streng nach seinen Unternehmenswerten „Vertrauenswürdigkeit und Menschlichkeit“. Ein Gefühl der „Überdigitalisierung“ kann zudem entstehen, wenn Unternehmen z.B. Produkte und Services durch den Einsatz von Technologien nur um der Digitalisierung Willen komplexer machen, ohne erkennbaren Nutzen für den Kunden. Für uns steht der Kunde stets im Zentrum und wir kalibrieren alle unsere Initiativen hinsichtlich seiner Bedürfnisse und Wünsche.

Inwiefern ist die Digitalisierung eine Chance für den Fachhandel?
Die Digitalisierung ist ohne Frage eine große Chance für den Fachhandel. Sie bietet dem Fachhandel die Möglichkeit, seinen Kundenservice gestützt durch digitale Dienste zu optimieren und durch digital bereitgestellte Leads und Informationen zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen. Zum Beispiel wollen wir dem Fachhandel künftig, schon bevor der Kunde das Ladengeschäft betritt, Informationen über den Status der Geräte sowie einen möglichen Servicebedarf zur Verfügung stellen. Natürlich immer vorausgesetzt, der Kunde stimmt dieser Weitergabe von Informationen zu. So kann sich der Fachhändler vorbereiten, die entsprechenden Ersatzteile rechtzeitig bereithalten und proaktiv Empfehlungen zur Pflege der Geräte und des Gartens geben. Der Fachhandel ist für uns ein außerordentlich wichtiger Partner, mit dem wir gemeinsam die Chancen der Digitalisierung nutzen wollen, um letztlich unseren Kunden ein einzigartiges Einkaufs- und Serviceerlebnis sowohl zu Hause, im Garten als auch am Point of Sale zu bieten.

Wie sieht Ihre Vision hinsichtlich des „Gartens der Zukunft“ aus?
Jeder Mensch ist einzigartig und individuell – manch einer liebt es, seine Hecke millimetergenau zu schneiden. Für einen anderen sind das eher lästige Arbeiten, die er – ohne dabei auf eine schöne Hecke verzichten zu müssen – möglichst vermeiden möchte. Für mich sieht die Vision des Gartens der Zukunft daher so aus, dass sich ein Gartenbesitzer gestützt durch smarte Lösungen auf die Dinge fokussieren kann, die ihm im Garten große Freude bereiten. Der Garten regelt alles andere für ihn vollautomatisch und von selbst – powered by AL-KO Gardentech.

Die AL-KO KOBER SE
Die AL-KO KOBER GROUP zählt mit den Unternehmensbereichen „Gardentech“, „Lufttechnik“ und „Automotive“ zu den Global Playern unter den deutschen Mittelständlern. Den Grundstein für den rasanten Aufstieg legte Alois Kober 1931 mit der Gründung einer Schlosserei in Kötz, bei Augsburg. Mittlerweile ist das in Familienbesitz befindliche Traditionsunternehmen an weltweiten Standorten tätig.

QUALITY FOR LIFE – der Leitsatz der AL-KO KOBER Group steht für die einzigartige Produkt- und Servicequalität des Traditionsunternehmens. Komfort, Sicherheit und Freude sind die tragenden Säulen für die Zufriedenheit der Kunden auf der ganzen Welt.

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Ichenhauser Straße 14
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