Tag Archives: Verkehrsunfall

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Gesetze in Kürze – Straßenverkehrsrecht

eCall bald Pflicht: Was müssen Autofahrer wissen?

Ab 31. März 2018 müssen alle neuen Fahrzeugmodelle mit dem elektronischen Sicherheitssystem eCall ausgestattet sein. eCall steht für „emergency call“ – also einen Notruf. Das System ermöglicht automatische Notrufe nach einem Unfall sowie eine Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale. Wie die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) berichtet, verspricht sich die EU-Kommission von der Einführung des Systems einen deutlichen Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle.
Verordnung (EU) 2015/758

Hintergrundinformation:
Die EU-Verordnung (EU) 2015/758 schreibt vor, dass alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge ab 31. März 2018 mit eCall ausgerüstet sein müssen. Das europaweite Sicherheitssystem übermittelt bei einem Unfall automatisch über das Mobilfunknetz die GPS-Koordinaten der Unfallstelle an die Notrufzentrale. Auslöser sind die Erschütterungssensoren des Airbags, die dem System einen Aufprall melden. Der Fahrer kann den Notruf aber auch per Knopfdruck auslösen. Zusätzlich ist eine direkte Sprechverbindung zum Notruf 112 möglich. Die EU-Kommission schätzt, dass eCall etwa 2.500 Menschenleben pro Jahr wird retten können. Das neue System erfordert mehrere zusätzliche Bauteile im Fahrzeug. Dazu gehören ein Steuergerät, ein Not-Akku, der auch nach einem Unfall Strom liefert, Lautsprecher, Mikrofon, Notruftaste und Kontrolllampe sowie GPS. Außerdem verfügt das System über eine eigene SIM-Karte. Diese wählt sich erst nach einem Unfall in das Mobilfunknetz ein und übermittelt nur dann eine Reihe von Daten. Dazu zählen die Fahrzeug-Identifikationsnummer, die Treibstoffart, die Position, die letzte Fahrtrichtung sowie anhand der geschlossenen Sicherheitsgurte die Anzahl der Personen an Bord. Im Hinblick auf den Datenschutz schreibt die EU-Verordnung nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice vor, dass die gesendeten Daten nur zweckgebunden zu verwenden sind und keinen anderen Fahrzeugsystemen zur Verfügung stehen dürfen. Eine eCall-Nachrüstpflicht für bereits zugelassene Fahrzeuge gibt es nicht – eine Nachrüstung ist technisch aber möglich. Hersteller, die bereits einen eigenen Notrufdienst anbieten, sind künftig verpflichtet, eCall zusätzlich einzubauen. Ein Datenaustausch zwischen beiden Systemen darf nicht stattfinden.
Verordnung (EU) 2015/758

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Ansprüche nach einem Verkehrsunfall – Schadensregulierung

Unverschuldet an einem Unfall beteiligt und die Versicherung zahlt nicht? Jetzt schnelle & professionelle Hilfe aus dem Internet!

Ansprüche nach einem Verkehrsunfall - Schadensregulierung

Welche Ansprüche stehen Ihnen nach einem Verkehrsunfall zu? Unfall einfach online melden!

Die Rechtsanwaltskanzlei Kotz aus Kreuztal bei Siegen bietet jetzt einen neuen Service an. Die Dienstleistung bezieht sich auf die Schadenregulierung, die sich aus einer Verwicklung in einen nicht selbst verschuldeten Unfall ergibt. Sie finden den Service unter: https://www.unfall-ansprueche.de/

Jeden Tag passieren unzählige Verkehrsunfälle

Immer wieder passiert es im Alltag, dass Personen unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Der erste Eindruck eines jedes Laien im Rechtsgebiet ist es, dass er komplett abgesichert ist und alle eigenen Ansprüche, die aus dem eigenen Schaden – resultieren aus dem Unfall – entstehen, von der gegnerischen Versicherung beglichen werden. Leider ist dies im Alltag oftmals nur reine und positiv gedachte Theorie. In der Praxis ist es immer wieder so, dass Versicherung sich aus ihrer Verpflichtung der Schadenregulierung größtmöglich herauszuziehen versuchen. Hier werden Laien, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt sind, aufgrund ihrer Unwissenheit der Rechtslage und nicht selten auch vor dem Respekt der Gegenüberstellung mit einem großen Versicherungskonzern, gezielt um die ihnen zustehenden Ansprüche gebracht. Das muss aber nicht hingenommen werden, denn die Kanzlei Kotz hat sich nun genau dieser Thematik angenommen und bietet hier gezielt rechtliche Begleitung.

Unverschuldete Beteiligung an einem Unfall

Wer unverschuldet in einen Unfall verwickelt ist, kann sich längst nicht mehr sicher sein, dass alle eigenen Ansprüche gegenüber dem Unfallgegner lückenlos beglichen werden. Als unverschuldeter Unfallbeteiligter hat man oftmals viel Aufwand mit der Schadenregulierung und deren Durchsetzung gegenüber der gegnerischen Versicherung. Der gegnerischen Versicherung gegenüber alle eigenen Ansprüche geltend zu machen, ist für einen Laien des Rechts oftmals eine fast unlösbare Aufgabe. Die Kanzlei Kotz mit ihrem Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht kann hier weiter helfen, um die Ansprüche auch wirklich konsequent umzusetzen. Niemand sollte auf zustehende Ansprüche als unverschuldet Beteiligter an einem Unfall verzichten, weil die gegnerische Versicherung Probleme bereitet und Leistungen verweigert.

Der Vorteil bei der Nutzung der Unterstützung durch die Kanzlei Kotz liegt darin, dass Anspruchsberechtigte hier gezielte Hilfe zur Durchsetzung ihrer Ansprüche bekommen. Dazu haben sie selbst keinen Aufwand mehr bei den Auseinandersetzungen mit der Versicherung und sämtliche Hilfeleistungen erfolgen zuverlässig aus einer Hand.

Die unkomplizierte Abwicklung

Die Abwicklung in der Kanzlei zur Durchsetzung der eigenen Ansprüche ist sehr einfach. Anspruchsberechtigte senden zunächst in kurzer Fassung eine Unfallmeldung an die Kanzlei Kotz. Ist der Anspruchsberechtigte unverschuldet in den Unfall verwickelt, bekommt er innerhalb von 24 Stunden eine sowohl kostenlose, wie auch unverbindliche Ersteinschätzung der rechtlichen Situation übermittelt. Enthalten sind hierin auch die zustehenden Ansprüche, denn diese verschweigen Versicherungen gern gegenüber Anspruchsberechtigten und verweigern sie auch häufig ohne Begründung.

Nun kann ein Anspruchsberechtigter die Kanzlei Kotz bei Bedarf mit der Regulierung beauftragen. Dies umfasst die komplette Korrespondenz mit der gegnerischen Versicherung, gegebenenfalls aber auch die Beauftragung eines Gutachters oder andere notwendige Maßnahmen zur Durchsetzung des eigenen Rechts. Diese gesamten Leistungen sind für den Anspruchsberechtigten natürlich kostenlos, da bei der unverschuldeten Beteiligung an einem Unfall diese Kosten die gegnerische Versicherung tragen muss.

Auch für Unfallverursacher kann die neue Dienstleistung sehr hilfreich sein

Grundsätzlich übernimmt bei einem verschuldeten Unfall immer die eigene Versicherung die Schadenregulierung. Dennoch kann es auch für Unfallverursacher von Vorteil sein, die neu angebotene Dienstleitung der Rechtsanwälte Kotz in Anspruch zu nehmen. Hier erhält der Unfallverursacher eine Einschätzung zur gesamten Rechtssituation im speziellen Fall. Möglicherweise besteht beispielsweise eine Mithaftung des Unfallgegners, also des vermeintlich unverschuldet Beteiligten, die sich aus der Betriebsgefahr des Fahrzeugs ergibt.

Auch Schadenfälle im Ausland können die Serviceleistung der Kanzlei Kotz notwendig machen

Ist ein Unfall im Ausland passiert, an dem man selbst unverschuldet beteiligt war, kann sich die Rechtslage als noch deutlich komplizierter erweisen als bei einem im Inland entstandenen Unfall. Die Rechtslage weicht, je nach Aufenthaltsland, stark von der deutschen Rechtsprechung ab und die eigenen Ansprüche durchzusetzen fällt dann noch einmal deutlich schwerer. Um auf die Ansprüche nicht komplett verzichten zu müssen, ist es jetzt empfehlenswert, die Hilfe der Rechtsanwaltskanzlei Kotz in Anspruch zu nehmen. Unser Experte als Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht ist dann der richtige Ansprechpartner für die rechtliche Begleitung bei der Durchsetzung der eigenen Ansprüche. Laden Sie jetzt dazu auch hier kostenlos das Merkblatt: „Unfall im Ausland“ herunter.

Verzichten Sie keinesfalls aus rechtlicher Unwissenheit oder aufgrund einer großen Versicherungsgesellschaft als Gegner auf Ihre Ansprüche bei einer unverschuldeten Beteiligung an einem Unfall! Setzen Sie in jedem Fall Ihr Recht durch und tun Sie dies mit fachanwaltlicher Begleitung und der Sicherheit, dass auch gegen den Großkonzern Versicherung Ihre Rechte mit der richtigen Unterstürzung durchsetzbar sind.

Verzichten Sie keinesfalls auf Ihre Ansprüche! Melden Sie Ihren Unfall einfach kurz und schnell um kostenlos weitere Informationen zu erhalten: https://www.unfall-ansprueche.de/unfall-melden/

Fachanwälte für Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht in Kreuztal bei Siegen.

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Verkehrsunfall – Immer ein Fall für die Polizei?

ARAG Experten erklären, wann bei einem Unfall die Polizei gerufen werden muss

Mehr als 7.000 Verkehrsunfälle gibt es täglich auf deutschen Straßen im Durchschnitt. Dabei sind die Zahlen im Sommer etwas niedriger – in der dunklen Jahreszeit etwas höher. Viel zu tun für die Polizei. Doch muss sie wirklich bei jedem Unfall gerufen werden? Wenn es nur um Kratzer im Lack oder ähnliche Bagatellschäden geht und sich alle Unfallbeteiligten einig sind, kann man auf die Polizei verzichten. Ist der Unfall allerdings schwerwiegend, ist man dazu verpflichtet, die Ordnungshüter zu rufen. Manchmal ist es aus eigenem Interesse besser, wenn ein Polizeibericht den Unfallhergang an Ort und Stelle dokumentiert. ARAG Experten klären die Einzelheiten.

Wann Sie keine Polizei brauchen
Bei kleineren Blechschäden, die über einen geringen Sachschaden nicht hinausgehen, und wenn es keine Verletzten gegeben hat, muss die Polizei nicht gerufen werden. Vorausgesetzt, alle am Unfall beteiligten Personen sind damit einverstanden. Möchte nur eine Seite die Polizei dabeihaben, muss der andere diese Entscheidung akzeptieren. Wer allerdings auf die Aufnahme des Unfalls durch die Polizei verzichtet, muss damit rechnen, dass die Versicherung bei Ungereimtheiten am Unfallhergang Leistungen verweigert, wenn kein offizieller Unfallbericht von der Polizei vorliegt. Sind die Schäden an den Unfallwagen also so groß, dass die Versicherung einspringen muss, sollte direkt nach dem Crash die 110 gewählt werden. Bezahlen muss man für den Polizeieinsatz jedenfalls nicht.

Wichtige Daten austauschen
Wer den Verkehrsunfall ohne Polizei abwickeln möchte, sollte unbedingt die wichtigsten Daten mit dem Unfallgegner austauschen. Zur Herausgabe dieser Daten sind alle Beteiligten verpflichtet: Name und Anschrift, Versicherung sowie Versicherungsnummer und das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs. Dank Smartphone können ja mittlerweile sogar ganz kurz und unbürokratisch Fotos der Dokumente gemacht werden. Gewappnet ist derjenige Autofahrer, der einen europäischen Unfallbericht im Fahrzeug mit sich führt. Denn wenn dieses Formular vollständig ausgefüllt wird, können die Unfallbeteiligten davon ausgehen, dass alle für eine Schadenregulierung erforderlichen Fakten festgestellt sind. Mit der Unterzeichnung dieses Berichtbogens gibt übrigens niemand ein Schuldbekenntnis ab – zumindest nicht bei Verkehrsunfällen in Deutschland, so ARAG Experten.

Wann die Polizei gerufen werden muss
Ist eine Partei bei dem Unfall nicht anwesend, wie etwa bei einem Aus- oder Einparkmissgeschick, muss der Unfallverursacher mindestens dreißig Minuten abwarten, ob der Fahrer des angerempelten Autos auftaucht. Erscheint dieser nicht, muss die Polizei gerufen werden, damit sie den Fahrzeughalter ermitteln kann. Gibt es bei einem Unfall Verletzte, muss die Polizei ebenfalls zwingend hinzugezogen werden. Oberste Priorität hat allerdings die Versorgung des Unfallopfers, die Einleitung der Erste-Hilfe-Maßnahmen, der Ruf der Rettungskräfte (112) sowie die Absicherung der Unfallstelle mit einem Warndreieck. Auch wenn der Verdacht besteht, dass Alkohol oder Drogen im Spiel sind, raten ARAG Experten, den Unfall bei der Polizei zu melden. Worüber am Unfallort am meisten gestritten wird, ist die Unfallschuld: Gibt es hierbei Unklarheiten, sollte die Polizei alarmiert werden, so dass der Unfallhergang von Profis dokumentiert wird und nach der Schuldermittlung später keine Probleme bei der Schadensregulierung durch die Kfz-Versicherung entstehen.

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Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Ein Jahr nach der Kickstarter-Sensation aus 2016 geben die Autoflüsterer von PACE grünes Licht für die letzte und vielleicht wichtigste Funktion des neuen Smartcar-Gadgets: Den automatischen Notruf.

Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Sicherheit zum Nachrüsten: Der automatische Notruf von PACE

Die Notruf-Funktion von PACE ist das Pendant zum sogenannten eCall, der ab März 2018 Pflicht für alle neuen Kraftfahrzeuge wird. Das junge Start-up ermöglicht mit seinem System ein unkompliziertes Nachrüsten für jedermann.
Die eCall-Pflicht sollte eigentlich schon 2015 eingeführt werden, doch in Deutschland regte sich Widerstand: Freie Werkstätten und Händler befürchteten Nachteile, Datenschützer sahen bereits die Bewegungsprofile der Bürger direkt an den Staat übermittelt.
Jedoch hatten die Kritiker sich vorher nicht über die genaue Technologie der automatischen Notrufe informiert. PACE Co-Founder Philip Blatter versichert: „Das Thema Datenschutz war uns bei der Entwicklung von PACE sehr wichtig. Die Daten werden auf unseren eigenen Servern in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Durch komplexe, intelligente Authentifizierungsmechanismen schützen wir PACE zudem vor unberechtigten Zugriffen.“
Die Technologie von PACE findet sich mithilfe des PACE Links, eines sogenannten OBD 2 Adapters, in der Gedankenwelt unserer Autos zurecht und liefert per Bluetooth nützliche, unterhaltsame und oft eben auch lebensrettende Informationen.
Ist der automatische Notruf einmal im Fahrzeug nachgerüstet, hat der Fahrer nach einem Unfall 30 Sekunden Zeit, um den Unfallretter-Countdown zu stoppen. Reagiert er nicht, kommt der Krankenwagen.
„Aber PACE kann noch mehr als nur den automatischen Notruf“, so Co-Founder Dr. Martin Kern, der einst gemeinsam mit Sebastian Vettel Tirendo.com aufbaute. „Mit der PACE Car App bekommt der Nutzer 9 Apps in einer. Er kann auch den Fehlerspeicher des Autos auslesen, automatisch ein Fahrtenbuch führen, das geparkte Auto wiederfinden und vieles mehr.“ Das System ist bereits online und bald auch im Einzelhandel erhältlich.

Das Karlsruher Startup PACE Telematics hat mit dem PACE Link, der PACE App und der PACE Cloud ein System entwickelt, das Autos auf einfache Weise zu Smartcars macht. Die Geschäftsidee kam so gut an, dass die Firma direkt nach der Gründung den Jackpot beim Fundraising auf Kickstarter holte: In weniger als 24 Stunden wurden 250 Prozent des Funding-Ziels erreicht.
Die Technologie von PACE funktioniert für fast alle Autos ab Baujahr 1996. Die Installation ist einfach: Wo sonst die Werkstatt ihr Diagnosegerät anschließt, wird nun der kleine PACE Link Stecker platziert und verbindet das Auto mit dem Smartphone.
Zu den Talenten des Gadgets gehören neben dem automatischen Notruf ein elektronisches Fahrtenbuch und ein Spritspartrainer, das Auslesen und Erklären von Fehlercodes des Autos, die Find-My-Car Funktion, ein Tankstellen-Preisvergleich, ein Traffic Monitor, das Benzinkostentracking und ein Performance Monitor mit Echtzeitdaten für mehr Spaß beim Fahren.
Das Aufrüsten zum Smartcar muss dabei mit PACE überhaupt nicht teuer werden. CoFounder Robin Schönbeck: „Bei der Entwicklung von PACE stand bei uns immer der Kundennutzen im Mittelpunkt. PACE bietet dem Autofahrer immer genau die Funktion, die er in der aktuellen Fahrsituation benötigt. Uns war es auch sehr wichtig, dass wir ein bezahlbares System anbieten können. PACE kann man daher für einen einmaligen, günstigen Kaufpreis von 119 EUR erwerben – ganz ohne monatliche oder jährliche Folgekosten.“

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Sonstiges

ARAG Verbrauchertipps

Kindeswohl/Online-Spiel/Fahrerflucht

Deutsches Familiengericht ändert ausländische Sorgerechtsentscheidung
Ein deutsches Familiengericht kann eine ausländische Sorgerechtsentscheidung abändern, wenn das Kindeswohl dies gebietet. In dem entschiedenen Fall stammen die 38-jährige Kindesmutter und ihr 13-jähriger Sohn aus Rumänien. Seit der Trennung vom Vater im Jahre 2005 leben Mutter und Sohn in Deutschland. Im September 2006 sprach der rumänische Gerichtshof Oradea der Mutter mit Zustimmung des Vaters das Recht zur „Großerziehung und Belehrung“ des Kindes zu, beließ es ansonsten aber bei der gemeinsamen elterlichen Sorge. Nach Schwierigkeiten der Mutter mit der Erziehung ihres Sohnes nahm das Jugendamt das Kind zunächst zeitweise in Obhut. Nachdem eine Betreuung im Haushalt der Mutter nicht mehr möglich war, wurde der Junge in die Wohngruppe eines Kinderheims aufgenommen. Gleichzeitig entzog das Familiengericht dem Vater und teilweise auch der Mutter die elterliche Sorge. Gegen diesen Beschluss hat sich die Mutter mit ihrer Beschwerde gewandt und die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge auf sich beantragt, um das Kind in ihren Haushalt zurückzuholen. Die Beschwerde blieb erfolglos. Mit seinem Beschluss hat das zuständige Gericht zunächst die internationale Zuständigkeit der deutschen Familiengerichte festgestellt. Diese werde durch den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes in Deutschland begründet. Die deutschen Familiengerichte seien zudem befugt, das Urteil des rumänischen Gerichts abzuändern. Eine derartige, in Deutschland grundsätzlich anerkennungsfähige Entscheidung eines ausländischen Gerichts kann abgeändert werden, wenn dies aus triftigen, das Wohl des Kindes berührenden Gründen geschieht, erläutern ARAG Experten (OLG Hamm, Az.: 3 UF 109/13).

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Online-Spiel darf Kinder nicht zum Kauf animieren
„Schnapp‘ Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse Etwas“! So bewarb ein Online-Spieleanbieter weiteres Spielezubehör. Für den virtuellen Schnickschnack muss dann echtes Geld gezahlt werden: 3.000 Diamanten, mit denen im Spiel Ausrüstungsgegenstände erworben werden können, kosten dann 99,99 Euro. Dass Kindern solche zweifelhaften Deals angeboten werden, war Verbraucherschützern ein Dorn im Auge. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat daher eine Softwarefirma wegen Werbung zu einem Fantasyrollenspiel verklagt und letztendlich vom BGH Recht bekommen. Zwei Vorinstanzen hatten laut ARAG Experten noch entschieden, dass die Aussage auch in Verbindung mit einem Link, der das Angebot konkretisiert, nicht die Voraussetzungen einer unmittelbaren Kaufforderung an Kinder erfülle. Die beklagte Softwarefirma war im ersten Verfahren allerdings nicht vor Gericht erschienen. Daher erging ein sogenanntes Versäumnisurteil. Gegen diese Entscheidung vom 17. Juli vergangenen Jahres hatte das Unternehmen Einspruch eingelegt. Der Bundesgerichtshof hat mit seiner aktuellen Entscheidung die Urteile der beiden Vorinstanzen aufgehoben und die Vorgehensweise der Webseitenbetreiber untersagt (BGH, Az.: I ZR 34/12).

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Verletzter begeht keine Fahrerflucht
Verletzte können sich nach einem Verkehrsunfall erst einmal im Krankenhaus versorgen lassen. Das zählt laut ARAG Experten nicht als Fahrerflucht. Im konkreten Fall gaben die zuständigen Richter einem Mann recht, der nach einem selbstverschuldeten Unfall schnell in das Auto eines Bekannten stieg. Der Grund: Die Fingerkuppe des Mittelfingers seiner rechten Hand war abgeknickt und die Wunde blutete stark. Er ließ sich im Krankenhaus versorgen und rief erst dann die Polizei an. Das angerufene Landgericht verurteilte ihn unter anderem wegen Fahrerflucht zu einer Freiheitsstrafe. Das Urteil hob der BGH später zum Teil auf. Das Landgericht muss jetzt prüfen, ob der Fahrer den Unfallort tatsächlich wegen seiner Verletzung verlassen hatte. Wenn das der Fall ist, kann sein Verschwinden unter Umständen gerechtfertigt gewesen sein (BGH, Az.: 4 Str. 259/14).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Unfall im Urlaub: andere Länder, andere Sitten

R+V-Infocenter: Vor der Reise über Besonderheiten im Urlaubsland informieren – Unfallhergang genau festhalten

Unfall im Urlaub: andere Länder, andere Sitten

Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung

Wiesbaden, 25. Juni 2014. Unübersichtliche Verkehrsverhältnisse, ungewohnte Fahrweisen – plötzlich kracht es: Rund 27.000 Deutsche waren 2013 im Ausland in einen Verkehrsunfall verwickelt. Zum Schreck kommt oft der Stress durch Sprachprobleme und fremde Gesetze. „In einigen Ländern gibt es schon bei der Meldung eines Unfalls andere Regelungen“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät deshalb, sich vor dem Urlaub auf den Ernstfall vorzubereiten und über Besonderheiten zu informieren.

So ist es beispielsweise in vielen Teilen Osteuropas wichtig, die Polizei auch bei Bagatellschäden zu rufen. Hier gilt das polizeiliche Protokoll als Grundlage für die Schadenregulierung. „Aber auch in anderen Ländern ist es oft einfacher, wenn Urlauber die Polizei einschalten“, so R+V-Experte Walter. Trotzdem sollten die Geschädigten selbst ebenfalls Fotos und Skizzen vom Unfallhergang anfertigen und Aussagen von Zeugen aufnehmen.

Hilfreich ist auch der Europäische Unfallbericht, der unbedingt ins Gepäck gehört – Autofahrer erhalten ihn beispielsweise beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Unfallparteien können ihn unabhängig von der jeweiligen Sprachfassung ausfüllen, am besten gemeinsam. Weiterer Tipp des R+V-Infocenters: keinesfalls eine Unfallschuld zugeben oder unverständliche Dokumente unterschreiben.

Schadenregulierung von Deutschland aus
Mit der Regulierung des Schadens müssen sich die Urlauber inzwischen nicht mehr im Urlaubsland belasten. Eventuelle Schadenersatzansprüche können sie zu Hause geltend machen: bei einem in Deutschland ansässigen Vertreter der ausländischen Versicherung. Diese Vertretung erfahren Geschädigte über den Zentralruf der Autoversicherer unter der einheitlichen Telefonnummer 0800-2502600, aus dem Ausland +49-40-300 330 300 – die Nummer am besten im Handy einspeichern. Dazu benötigen sie das Kennzeichen des Unfallgegners. Auch die eigene Versicherung sollten sie über den Schaden informieren – unabhängig davon, wer den Schaden verursacht hat.

Grüne Karte und Warnweste einpacken
Autofahrer sollten neben dem Europäischen Unfallbericht die Internationale Versicherungskarte – oft Grüne Versicherungskarte genannt – einpacken. „Zwar müssen sie die Grüne Karte nicht mehr überall vorzeigen. Urlauber sollten sie trotzdem vorsichtshalber mitnehmen, um Schwierigkeiten zu vermeiden“, sagt Karl Walter. Hinzu kommt: Die Karte enthält wertvolle Informationen für die Schadenregulierung. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Warnweste, die in vielen Ländern inzwischen Pflicht ist – ab 1. Juli 2014 auch in Deutschland.

Unfall-Checkliste
– Unfallstelle absichern.
– Bei Verletzten: Erste Hilfe leisten, Rettungsdienst anfordern. In den Ländern der Europäischen Union gilt die einheitliche Notrufnummer 112.
– Polizei rufen, Schaden protokollieren lassen und Kopie verlangen.
– Beweise sichern, Unfallstelle und Schäden fotografieren, Adressen von Zeugen notieren, auf keinen Fall Schuld eingestehen.
– Europäischen Unfallbericht mit Unfallgegner ausfüllen, nur unterschreiben, was verständlich ist.
– Bei Verletzungen: Arzt im Reiseland aufsuchen, Attest ausstellen lassen.
– Eigene Kraftfahrzeugversicherung informieren, auch wenn keine Unfallschuld besteht.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
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Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Schaberweg 23
61348 Bad Homburg
06172/9022-131
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Auto Verkehr Logistik

Was tun, wenn´s kracht?

Vorsicht vor Fahrerflucht

Was tun, wenn´s kracht?

D.A.S. Rechtsschutzversicherung – Vorsicht vor Fahrerflucht

Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge wächst ständig – und mit ihr leider auch die Zahl der Verkehrsunfälle. Viele Autofahrer sind sich unsicher, wie man sich bei einem Unfall korrekt verhält: Muss in jedem Fall die Polizei gerufen werden? Oder reicht es, mit dem Unfallgegner die Telefonnummern auszutauschen? Doch Vorsicht: Ein zu frühes Entfernen vom Unfallort kann schnell als Fahrerflucht ausgelegt werden. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung gibt Tipps, was nach einem Unfall zu tun ist.

Kurz mal nicht aufgepasst und schon hat es gekracht: Jetzt ist es für alle Beteiligten wichtig, Ruhe und Übersicht zu bewahren, um weiteren, womöglich noch größeren Schaden zu verhüten. Folgende Maßnahmen müssen – je nach Lage des Falles am Unfallort – getroffen werden: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen. Und egal, ob Sach- oder Personenschaden entstanden ist, der Unfallort darf nicht verlassen werden. Zuerst müssen mit dem Unfallgegner alle wichtigen Informationen wie Personalien, Autokennzeichen und Art der Unfallbeteiligung ausgetauscht werden! Denn: „Fahrerflucht ist eine Straftat. Hält sich der Unfallverursacher nicht daran, hat er mit erheblichen Konsequenzen zu rechnen“, so Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Bei Verletzten immer Hilfe rufen!
Sind bei dem Unfall Personen verletzt worden, hat deren Erstversorgung grundsätzlich Vorrang gegenüber der Erfassung von Sachschäden oder Befragung von Zeugen. Daher sollte man trotz Erster Hilfe auch immer zusätzlich den Rettungsdienst bzw. die Polizei verständigen. Doch wie, wenn keine Notrufsäule in Sicht und das Handyguthaben mal wieder im falschen Monat aufgebraucht ist? „Viele wissen nicht, dass die Notruf-Telefonnummern 110 und 112 immer gebührenfrei angerufen werden können, auch wenn das Handy kein Guthaben mehr hat“, erklärt die D.A.S. Juristin. Wichtig: Bei schweren Unfällen oder Personenschäden darf die Position der Fahrzeuge nicht verändert werden, bis die Polizei eingetroffen ist! Gibt es Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sollten diese auch auf die Polizei am Unfallort warten. Da sie jedoch keine Unfallbeteiligten sind, müssen sie beim Entfernen vom Unfallort nicht mit rechtlichen Konsequenzen nach § 142 StGB rechnen.

„Nur“ Blechschaden
Um bloß nichts falsch zu machen, warten Autofahrer häufig lieber auf die Polizei – auch wenn es nur zu einem geringfügigen Schaden gekommen ist. Das ist bei leichten Blechschäden zwar zulässig, aber nicht in jedem Fall erforderlich: Laut § 34 Straßenverkehrsordnung (StVO) hat jeder Beteiligte nach einem Verkehrsunfall unverzüglich zu halten, den Verkehr zu sichern und bei geringfügigem Schaden sofort beiseite zu fahren und sich über die Unfallfolgen zu vergewissern. Dagegen sollte bei Unfällen mit Toten, Verletzten und erheblichem Sachschaden immer die Polizei gerufen werden. Steht ein Unfallbeteiligter unter Alkohol oder Drogeneinfluss, ist dies ebenfalls zu empfehlen. Zweckmäßig ist ein solcher Anruf auch, wenn sich die Schuldfrage nicht klären lässt oder wenn an dem Unfall Personen oder Fahrzeuge beteiligt sind, die im Ausland wohnen bzw. zugelassen sind. „Notieren Sie bei einer Unfallaufnahme durch die Polizei den Namen des ermittelnden Beamten und dessen Dienststelle sowie gegebenenfalls das Aktenzeichen. Dann können Sie auch Rückfragen stellen“, rät die D.A.S. Expertin.

Fahrer nicht in Sicht?
Ist der Schaden an einem parkenden Auto aufgetreten und der Fahrer nicht in Sicht, wird oft ein Zettel an der Windschutzscheibe hinterlassen. Doch Vorsicht, auf jeden Fall muss der Unfallverursacher trotzdem zunächst eine angemessene Zeit auf den Besitzer des Wagens warten! „Die Dauer der Wartezeit ist gesetzlich nicht festgelegt und wird von den Gerichten im Einzelfall bestimmt. Die von den Gerichten geforderten Wartefristen liegen zwischen 15 Minuten bei einem kleinen Blechschaden und über zwei Stunden bei einem schweren Unfall mit Personenschaden“, erklärt die Rechtsexpertin der D.A.S.
Ist der Halter des beschädigten Autos nicht auffindbar und kommt auch nicht während einer angemessenen Wartezeit zurück, sollte die Polizei über den Unfall und die eigene Beteiligung informiert werden. Dazu muss das Kennzeichen, die Marke, Typ und Farbe sowie Standort des beschädigten Fahrzeuges notiert werden. Meldet sich der Unfallverursacher nicht innerhalb von 24 Stunden freiwillig bei der Polizei, um seine Unfallbeteiligung und seine Personalien anzugeben, wird das Gericht später eine Strafe nach § 142 Strafgesetzbuch ansetzen – vorausgesetzt, der betroffene Autofahrer konnte trotz Unfallflucht als Unfallverursacher festgestellt werden. Je nach Schwere des Unfallschadens und etwaiger strafrechtlicher Vorbelastungen muss der Fahrer dann mit einer Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.
Auch wenn das Strafverfahren eingestellt wird, kann es in bestimmten Fällen zu einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren kommen. So begeht z. B. eine Ordnungswidrigkeit nach § 34 Straßenverkehrsordnung, wer zwar wartet, aber nicht Namen und Anschrift am Unfallort hinterlässt. Dies kann mit Verwarnungs- oder Bußgeld geahndet werden.

Beweise sammeln
War die Polizei nicht vor Ort, ist eine Dokumentation des Unfallhergangs sehr wichtig. Das heißt: Fotos von Unfallort und -autos machen. Und sicherheitshalber auch von den Papieren des Unfallgegners, vor allem wenn der Fahrer nicht der Halter ist! Wichtig dabei: Den Schaden bzw. Hergang des Unfalls in einem Unfallbericht schildern und diesen Bericht von allen Beteiligten unterschreiben lassen. Auch Namen und Anschriften von Zeugen sollten notiert werden. Ein Tipp der D.A.S. Juristin: „Geben Sie kein Schuldanerkenntnis ab. So vermeiden Sie Schwierigkeiten mit der eigenen Haftpflichtversicherung. Rechtliche Beurteilungen übernehmen später die Juristen.“
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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker klärt auf!
Wie muss man sich nach einem Unfall verhalten?

– Egal, ob Sach- oder Personenschaden entstanden ist: Der Unfallort darf nicht verlassen werden.

– Die Unfallgegner müssen zuerst alle wichtigen Informationen wie Personalien, Autokennzeichen und Art der Unfallbeteiligung austauschen!

– Bei Unfällen mit Toten, Verletzten und erheblichem Sachschaden müssen neben der Ersten Hilfe immer Rettungsdienst bzw. Polizei verständigt werden.

– Bei einem kleineren Schaden an einem parkenden Fahrzeug: Zettel an die Windschutzscheibe, mindestens 15 Minuten auf den Fahrer warten, dann unverzüglich eine Unfallmeldung bei der Polizei abgeben – sonst begeht man Fahrerflucht!
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Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über einen Beleg.

Das Bildmaterial steht unter http://www.hartzpress.de/DAS/Unfallflucht/Bild1.jpg bzw. Bild2 zur Verfügung.

Bitte geben Sie bei Veröffentlichung des bereitgestellten Bildmaterials die „D.A.S. Rechtsschutzversicherung“ als Quelle an – vielen Dank!

Über die D.A.S.
Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2011 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro.
Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de.

Kontakt:
D.A.S. Rechtsschutzversicherung
Anne Kronzucker
Thomas-Dehler-Str. 2
81737 München
089 6275-1613
das@hartzkom.de
http://www.das.de

Pressekontakt:
HARTZKOM
Katja Rheude
Anglerstr. 11
80339 München
089 9984610
das@hartzkom.de
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Auto Verkehr Logistik

Projekt meinUNFALLnotruf ausgezeichnet angelaufen

Projekt meinUNFALLnotruf ausgezeichnet angelaufen
meinUNFALLnotruf – so bekommen Sie nach einem Unfall alles, was Ihnen zusteht

Zug/ Halle/Saale 05.06.2012. Seit März 2012 ist nunmehr das neueste Projekt der proConcept AG für alle diejenigen verfügbar, die einen Verkehrsunfall erlitten haben.
Oft gibt es Probleme bei der Regulierung des Schadens, weil man bereits im Vorfeld Fehler gemacht hat, die sich jetzt nicht mehr ändern lassen. Seien es Aussagen gegenüber der Polizei oder dem Unfallgegner, die nun gegen einen verwendet werden, oder man hat den Schaden am eigenen Fahrzeug nicht richtig eingeschätzt und die Versicherung lehnt eine Nachregulierung ab.

meinUNFALLnotruf macht sich für die Geschädigten stark

Ein bundesweit verbreitetes Anwaltsnetzwerk lässt die künftigen Anspruchsteller von einem enorm großen Erfahrungsschatz in Sachen Verkehrsrecht und Zivilrecht profitieren. Innerhalb von 24 Stunden wird sowohl der Kunde als auch sein Unfallgegner von einem kompetenten Anwalt des meinUNFALLnotruf-Teams (www.meinunfallnotruf.de) kontaktiert. Alles andere geht dann wie von selbst. Selbstverständlich werden alle Schritte immer abgesprochen, damit der Kunde auf dem Laufenden bleibt.

Auf Augenhöhe mit den Versicherern

Viele Geschädigte wissen nicht, welche Ansprüche sie überhaupt geltend machen können. Es liegt in der Natur der Versicherungsgesellschaften diesen Umstand auch so zu belassen, müssten sie sonst doch mehr Gelder ausschütten als sie wollen – ein unfaires Verhältnis also.
„Die Versicherer versuchen die Geschädigten in jedem Fall zu ihrem hauseigenen Gutachter oder auch in eine ihrer Vertragswerkstätten oder zu lotsen. Das beginnt bereits durch die Beauftragung ihres eigenen Abschleppdienstes“, weiß Jens Heidenreich, der federführende Koordinator des Projektes. „So sind sie sicher, nur die allernötigsten Kosten aufwenden zu müssen, was natürlich nicht im Sinne des Kunden sein kann.“
Mit einem Partneranwalt von meinUNFALLnotruf begeben sich die Kunden auf Augenhöhe mit der Versicherung. Dieser Anwalt ist ausschließlich für die Interessen des Kunden da. Er weiß ganz genau, welche Ansprüche durchsetzbar sind und schützt somit den Geschädigten vor seiner Unwissenheit und dem langen Arm der Versicherer.

Alle Tipps: immer dabei im Handschuhfach

Die Internetseite www.meinunfallnotruf.de bietet eine Menge Tipps, die man unbedingt beachten sollte. Außerdem stehen die wichtigsten Hinweise als Download (http://www.meinunfallnotruf.de/downloads/bericht-ratgeber.pdf) zur Verfügung – einfach ausdrucken und ins Handschuhfach legen. So ist man für den Fall aller Fälle immer gewappnet.
Die proConcept AG (www.proconcept.ag) ist eine internationale Prozessbetreuungsgesellschaft, die sich auf Behebung und Beseitigung von Systemfehlern und Streuschäden spezialisiert hat. Die proConcept AG übernimmt ausschließlich die Finanzierung und Durchsetzung von Ansprüchen aus sogenannten Streuschäden und vertreten die Interessen von bereits mehr als 80.000 Menschen. Diese werden in Einzel- oder Sammelverfahren, ohne finanzielle Risiken für den einzelnen Verbraucher, durchgesetzt.
Der Verbraucher muss sich lediglich rechtsverbindlich dem jeweiligen Projekt anschließen und abwarten, bis die Musterverfahren abgeschlossen sind und bekommt dann das Geld, welches ihm noch zusteht. TÜV-geprüft: Die proConcept GmbH, Dienstleister der proConcept AG, ist zertifiziert nach ISO 9001:2008.

meinUNFALLnotruf ist ein Projekt der proConcept AG. Als internationaler Prozessbetreuer bietet die proConcept AG Verbrauchern ein kompetentes Netzwerk von Rechtsanwälten, welches bundesweit agiert. Das Team von meinUNFALLnotruf greift auf diesen reichen Erfahrungsschatz der Verkehrsrechtsanwälte zurück. Denn nach einem Unfall gilt: Nur mit einem fachkundigen Anwalt werden die Ansprüche für die Geschädigten zuverlässig reguliert, so dass diese alles bekommen, was ihnen zusteht. meinUNFALLnotruf garantiert Unfallgeschädigten schnelle, kompetente und zuverlässige Hilfe mittels 24-Stunden-Garantie sowie Sofort-Auszahlungs-Garantie.

proConcept AG
Jens Heidenreich
General-Guisan-Strasse 6
CH6303 Zug
medien@proconcept.ag
0345 47224 2030
http://www.proconcept.ag

Politik Recht Gesellschaft

Überschreitung der Richtgeschwindigkeit begründet erhöhte Betriebsgefahr – Verkehrsrecht Dresden

Wer die Richtgeschwindigkeit überschreitet, hat bei einem Verkehrsunfall erhöhtes Haftungsrisiko – Verkehrsrecht Dresden
Überschreitung der Richtgeschwindigkeit begründet erhöhte Betriebsgefahr - Verkehrsrecht Dresden
Verkehrsrecht Dresden-Rechtsanwalt Ulrich Horrion-Kanzlei in Dresden-Verkehrsrecht

Rechtsgrundsatz – Verkehrsrecht Dresden

Bei Unaufklärbarkeit eines Verkehrsunfalls erfolgt eine Haftungsverteilung von 60 % zu 40 % zu Lasten des Verkehrsteilnehmers, der die Richtgeschwindigkeit um 30 km/h überschritten hat (Urteil OLG Hamm vom 03.03.2012, Az.: 6 U 174/10).

Sachverhalt – Verkehrsrecht Dresden

Der spätere Kläger K befährt BAB mit 160 – 170 km/h. Der spätere Beklagte B fährt in gleicher Richtung. Es kommt zum Unfall, wobei Fahrzeug K vorn rechts und Fahrzeug B hinten links beschädigt wird.

Der Unfallhergang ist nicht aufklärbar. Es besteht Streit, ob die Kollision auf der rechten oder linken Fahrspur erfolgte.

K klagt vor dem Landgericht. Das Landgericht weist die Klage wegen eines gegen K sprechenden Anscheins ab. K legt Berufung ein.

Rechtsgründe – Verkehrsrecht Dresden

Es ist eine Haftungsverteilung von 60 % zu 40 % zu Lasten des Klägers vorzunehmen. Der B konnte den Unabwendbarkeitsnachweis nicht führen. B kann sich auch nicht auf einen Anscheinsbeweis berufen.

Wenn beiderseits ein Verschulden nicht nachweisbar ist, dann erfolgt eine Abwägung der beiderseitigen Betriebsgefahren. Hier gilt im Grundsatz die Quote 50 % zu 50 %.

Allerdings begründet die Überschreitung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h eine erhöhte Betriebsgefahr des K. Das OLG sieht eine Haftungsverteilung von 60 zu 40 zu Lasten des K für angemessen.

Mein Rechtstipp – Verkehrsrecht Dresden

„Die Überschreitung der Richtgeschwindigkeit hat bei einem Verkehrsunfall zivilrechtlich nachteilige Folgen. Dies muss jeder Verkehrsteilnehmer wissen.“, so Rechtsanwalt Ulrich Horrion aus Dresden.

Kanzleiprofil – Kanzlei Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Ulrich Horrion

Grundsätzliches zum Verkehrsrecht
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Das Verkehrsrecht regelt unterschiedliche Sachverhalte rund ums Auto. Es gibt kein einheitliches Verkehrgesetz. Vielmehr sind Regelungen in verschiedensten Gesetzen enthalten.

In der Praxis spielen das
– Schadenseratzrecht,
– das Verkehrsstrafrecht,
– das Verkehrsbußgeldrecht,
– das Fahrerlaubnisrecht,
– das Fahrzeugkaufrecht und
– das Fahrzeugversicherungsrecht
die wichtigsten Rollen.

Weiter Probleme können sich aus dem Fahrzeugleasing und dem Fahrzeugfinanzierungswesen ergeben.

Die Kanzlei Verkehrsrecht Dresden berät und vertritt Mandanten in allen vorgenannten Teilgebieten des Verkehrsrecht. Sie verfolgt Mandantenansprüche mit der gebotenen Sorgfallt und Engagement. Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Beratung und Kommunikation über Skype möglich
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Sparen Sie Kosten und Zeit! Durch eine Videokonferenz – über das Skype-System – können Sie mit mir Kontakt aufnehmen und eine Beratung vereinbaren und durchführen. Somit fallen keinerlei Fahrtkosten oder Fahrzeiten an. Die Praxis hat gezeigt, dass bei der prozesstechnischen Abwicklung einer Mandatsbearbeitung die räumliche Entfernung keine Rolle spielt. Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Werdegang Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Insolvenzrecht, Arbeitsrecht und Verkehrsrecht sind die Themenschwerpunkte der 1990 gegründeten Rechtsanwaltskanzlei Ulrich Horrion in Dresden. Mandanten mit Fragen aus anderen Rechtsgebieten werden dort selbstverständlich ebenso betreut. Rechtsanwalt Horrion unterhält vier Büros in Sachsen. Die Büros befinden sich in Dresden, Chemnitz, Glashütte und Oschatz.

Rechtsanwalt Ulrich Horrion wurde am 07.05.1957 in Dortmund geboren. Das Studium der Rechtswissenschaft absolvierte er an der Freien Universität Berlin und an der Ruhr-Universität Bochum. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er zunächst zwei Jahre lang als Anwalt im Anstellungsverhältnis tätig. Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Philosophie Kanzlei Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

„Die Philosophie meiner Kanzlei ist die Rechtsberatung in einem engen persönlichen und vertrauensvollen Verhältnis zum Mandanten. Motivation und Kreativität sind für unsere Tätigkeit wichtige Kriterien. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Mandanten in seiner Lage zeitnah und konstruktiv zu unterstützen, um so ein hohes Maß an Zufriedenheit zu erreichen. Wir sind ständig bemüht, die Qualität unserer Dienstleistung zu verbessern und legen daher großen Wert auf Ihre abschließende Meinung über uns“ so Rechtsanwalt Ulrich
Horrion . Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Langjährige Berufserfahrung Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in der anwaltlichen Tätigkeit, und zwar sowohl in der außergerichtlichen Beratung als auch in der Prozessvertretung. In den 19 Berufsjahren hat Rechtsanwalt Horrion über 5.000 Mandate abgewickelt; die Erfolgsquote liegt sehr hoch. Dies alles ist ein wichtiger Garant für den Erfolg! Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Mitarbeiter der Kanzlei Rechtsanwalt Ulrich Horrion Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden
Für die erfolgreiche Mandatsbearbeitung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Einer der wichtigsten Faktoren sind neben der Kompetenz des Anwalts, die Mitarbeiter einer jeden Kanzlei. Der Anwalt sucht ständig Anspruchsgrundlagen, prüft Rechtsnormen, formuliert Schriftsätze und verfasst Verfügungen. Weiterhin verbringt Rechtsanwalt Horrion einen Teil seiner Zeit in den Gerichten. Damit die Mandate rechtzeitig und in erfolgreicher Qualität weiter bearbeitet werden, benötigt eine erfolgreiche Kanzlei gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Dies ist in der Kanzlei Horrion der Fall. Seine Kanzlei beschäftigt drei Mitarbeiter und bildet eine aus dem englischen Sprachraum stammende junge Frau als Rechtsanwaltsfachangestellte aus. Sie soll nach Ihrer Ausbildung den Bedarf nach steigender Internationalität zukünftig mit abdecken. Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Ständige Weiterbildung Rechtsanwalt Ulrich Horrion Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Rechtsanwalt Ulrich Horrion hält sich durch ständige Fortbildung in den von ihm bearbeiteten Rechtsgebieten auf aktuellem Stand. Dies ist in Anbetracht der ständigen Rechtsentwicklung eine unerlässliche Voraussetzung für die sichere und erfolgreiche Mandatsbetreuung! Er hält regelmäßig Fachvorträge und publiziert regelmäßig Fachbeiträge aus verschiedenen Rechtsgebieten. Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Arbeitsmittel und Informationstechnologie Kanzlei Horrion Verkehrsrecht Dresden – Rechtsanwalt Dresden

Seine Kanzlei ist an der juristischen Datenbank „Juris“ mit über einer Million Fundstellen angeschlossen. Auf diese Datenbank greifen auch Gerichte und Behörden zurück. So ist es jederzeit möglich, die aktuelle Rechtsprechung sowie wissenschaftliche Beiträge für die Mandatsbearbeitung abzurufen. Daneben werden verschiedene Fachzeitschriften bezogen. In seiner Kanzlei kommt das moderne juristische Bearbeitungsprogramm RA-micro zum Einsatz. Das Programm ermöglicht eine effektive und kostengünstige Mandatsbearbeitung.
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Verkehrsrecht Dresden
Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Radeberger Straße 26
01099 Dresden
0351 / 803 09 40

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Pressekontakt:
Verkehrsrecht Desden – Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Ulrich Horrion
Radeberger Str. 9
01099 Dresden
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Politik Recht Gesellschaft

Unfall im Straßenverkehr: Wann kommt die Polizei?

»Das Verkehrsrecht-Verzeichnis« sagt Ihnen wann die Polizei am Unfallort erscheinen muss.
Unfall im Straßenverkehr: Wann kommt die Polizei?
Das Verkehrsrecht-Verzeichnis.

Hamburg, 22. Mai 2012 (www.vrvz.de) – Das Unfallprotokoll der Polizei nach einem Verkehrsunfall zählt neben Zeugenaussagen zu den wichtigsten Beweismitteln, wenn es später um die Durchsetzung von Schadensersatz geht. Doch nicht immer ist die Polizei verpflichtet am Unfallort zu erscheinen. »Das Verkehrsrecht-Verzeichnis« sagt Ihnen wann die Polizei nicht am Unfallort erscheinen muss.

Die Aufnahme von Unfällen im Straßenverkehr ist in jedem Bundesland durch eigene Verwaltungsvorschriften geregelt. Ob die Polizei zur Unfallaufnahme am Unfallort erscheinen muss, entscheidet sich aber immer an zwei Fragen:
1. Hat sich der Unfall im öffentlichen Verkehrsraum zugetragen?
2. Liegt der Unfallursache ein geringes Unrecht zugrunde?

Öffentlicher Verkehrsraum
Die Verpflichtung der Polizei zur Unfallaufnahme im Hinblick auf die Wahrung zivilrechtlicher Ansprüche besteht immer nur bei Unfällen, die sich im öffentlichen Verkehrsraum zugetragen haben. Öffentlicher Verkehrsraum sind alle Wege, Plätze und Flächen, die entweder gemäß ihrer Bestimmung dem öffentlichen Verkehr dienen sollen oder die aufgrund der Zustimmung oder Duldung des darüber Verfügenden von jedermann zu Verkehrszwecken benutzt werden. Hat der Unfall an einem anderen Ort stattgefunden, braucht die Polizei nicht zu kommen.

Unrechtsgehalt der Unfallursache
Hat sich ein Unfall im öffentlichen Verkehrsraum zugetragen, braucht die Polizei dennoch nicht zu erscheinen, wenn es sich um einen sogenannten Bagatellunfall handelt, d. h. wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

1. Es liegt ein reiner Sachschaden vor. (Die Höhe des Schadens ist für die Beurteilung unerheblich).

2. Hinsichtlich der Unfallursache besteht kein Verdacht, dass eine Straftat oder eine bedeutende, mit einem Bußgeld zu belegende Ordnungswidrigkeit begangen wurde. Wegen der Verfehlung kann im höchsten Fall mit einem Verwarnungsgeld gerechnet werden.

Fazit: Wurde bei einem Unfall niemand verletzt und besteht kein Verdacht, dass entweder eine Straftat oder eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit begangen wurde, braucht die Polizei nicht zur Unfallaufnahme am Unfallort zu erscheinen. Gleiches gilt für Unfälle außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums. In diesen Fällen darf die Polizei sich damit begnügen, dass sie die Unfallbeteiligten telefonisch dazu anhält, zur Durchsetzung möglicher Schadensersatzansprüche ihre Personalien auszutauschen. Häufig geschieht es auch, dass die Polizei zwar am Unfallort erscheint, aber aus den genannten Gründen keinen Unfallbericht fertigt.
Nimmt die Polizei den Unfall nicht auf, kommt der Beweiskraft von Zeugenaussagen ein noch höheres Gewicht zu.

VRVZ ist Hilfe auf Gegenseitigkeit.
Jeder zählt, jeder kann mitmachen.
Verkehrsrecht-Verzeichnis

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