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Anwalt für Verkehrsrecht für Rastatt bei Punkte und Fahrverbote

Experten in Sachen Verkehrsrecht können helfen, wenn Fahrverbote drohen

Anwalt für Verkehrsrecht für Rastatt bei Punkte und Fahrverbote

Bei drohendem Fahrverbot ist ein Experte in Verkehrsrecht gefragt. (Bildquelle: © pixabay.com)

BÜHL / BADEN-BADEN / RASTATT / ACHERN. Punkte in Flensburg sind schnell beisammen. Droht ein Fahrverbot, ist Expertenrat gefragt. Erst recht dann, wenn Berufspendler, Taxifahrer oder LKW-Fahrer betroffen sind. Fahrverbote können hier schnell existenzbedrohend werden. Wer immer wieder Punkte kassiert, der sollte sich informieren, wie es aussieht mit Tilgung, Verfall und Löschung der Punkte. Punkte werden nach einer gewissen Zeit getilgt. Endgültig verschwunden sind sie damit aber noch nicht, da noch eine sogenannte „Überliegefrist“ verstreichen muss. „Hier verweilen getilgte Punkte, bis sie endgültig gelöscht werden. Und bis dahin können sie jederzeit Probleme bereiten“, so Rechtsanwalt Dr. Christian Müller, Experte in Sachen Verkehrsrecht.

Mandanten aus der Region Baden-Baden / Rastatt setzen bei drohendem Fahrverbot auf erfahrenenRechtsanwalt aus Bühl

Wichtig ist, dass sich Betroffene rechtzeitig über ihre Rechte, Pflichten und juristische Wege informieren, wenn Fahrverbote drohen. „Keinesfalls sollte man sich von einem Fahrverbot überraschen lassen“, meint Rechtsanwalt Dr. Christian Müller, Partner in der Kanzlei Hafen I Kemptner I Stiefvater, die in Sachen Verkehrsrecht Mandanten aus der Region Rastatt / Baden-Baden / Bühl und Achern kompetent betreut. Ein Beispiel, das die Komplexität des Punktesystems verdeutlicht: Damit sich Punkte auf dem Flensburger Konto eines Verkehrsteilnehmers sammeln können, muss eine Geldbuße mit Verhängung von Punkten erfolgt sein.

Bei 6 Punkten muss der Verkehrsteilnehmer durch die Führerscheinstelle gewarnt werden

Sobald ein Punkt eingetragen wurde, beginnt die Tilgungsfrist. Nach Ablauf der Frist sind die getilgt. Endgültig gelöscht sind sie aber erst nach einem Jahr. Die Tilgung bemisst sich dabei nach der Anzahl der Punkte. Jeder Punkt zählt für sich. Die Tilgung bestehender Punkte wird durch neu hinzu gekommene Punkte nicht beeinflusst. „Unser Tipp: Bei 6 Punkten muss der Verkehrsteilnehmer durch die Führerscheinstelle gewarnt werden. Spätestens dann sollte man sich an einen versierten Rechtsanwalt wenden“, so der Experte für Verkehrsrecht Dr. Christian Müller.

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

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Wettbewerbsrecht Markenrecht Schrobenhausen – ADVOCON

Haben Sie ein Anliegen im Wettbewerbsrecht oder im Markenrecht? Die ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen helfen kompetent weiter!

Wettbewerbsrecht Markenrecht Schrobenhausen - ADVOCON

ADVOCON Dr. Eikam & Partner | Rechtsanwälte (Bildquelle: ADVOCON)

Das Wettbewerbsrecht ist dazu da, um Mitbewerber, Verbraucher und jegliche weiteren Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen zu bewahren. Mit dem Markenrecht schützen Unternehmen ihre Marken – und das ist sinnvoll und außerordentlich wichtig, denn wem es gelingt, seine eigene Marke erfolgreich auf dem Markt zu etablieren, freut sich in der Regel über eine nachhaltige Kundenbindung und die Steigerung seines Absatzes.
Einen zuverlässigen Partner im Bereich Wettbewerbsrecht und Markenrecht finden Unternehmen bei ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen. Die Rechtsexperten sind im Wettbewerbsrecht und Markenrecht selbstverständlich auch überregional tätig. Die Kanzlei hat ihren Hauptsitz in Schrobenhausen und eine Zweigstelle in Kösching. Für Mandanten aus Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Aichach und bis nach Augsburg sind die Rechtsanwälte bestens zu erreichen.
Der gewerbliche Rechtsschutz ist bereits seit längerem außerordentlich wichtig geworden im geschäftlichen Verkehr. Unternehmen können Ansprüche gegenüber anderen Bewerbern im Rahmen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb geltend machen. Seit dem digitalen Zeitalter geht es häufig zum Beispiel auch um verstärkten Schutz im Online-Bereich: Denn Verfahren können von anderen zum Beispiel schon dann angestrebt bzw. angestoßen werden, wenn das Impressum der eigenen Webseite Fehler aufweist.
Um Verfahren aus dem Weg zu gehen, lohnt es sich stets, einen Experten zu Rate zu ziehen. Die ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen bieten im Wettbewerbsrecht und Markenrecht höchste Fachkompetenz. Die hohen Qualitätsstandards und der Service in der Kanzlei werden kontinuierlich durch zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen gesteigert. Zudem betreut jeder ADVOCON-Anwalt seine Mandanten bei Anliegen im Wettbewerbsrecht und Markenrecht in der Regel von Anfang bis Ende – bei Gerichtsterminen, Verhandlungen oder Ortsterminen. Somit ist stets ein vertrauensvolles Verhältnis gewährleistet.
Neben den Rechtsgebieten Wettbewerbsrecht und Markenrecht ist das bestens eingespielte Team der Rechtsanwälte bei ADVOCON in Schrobenhausen und Kösching natürlich auch auf weiteren Fachgebieten für seine Mandanten da: Die Tätigkeit in der Kanzlei umfasst allgemeines Zivilrecht, privates Baurecht, Strafrecht, Familienrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Zwangsvollstreckung, Vertragsgestaltung und WEG Recht. Bei Fragen zu einem bestimmten Thema stehen die ADVOCON Rechtsanwälte professionell, seriös und zuverlässig in der Kanzlei in Schrobenhausen und Kösching zur Verfügung.

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Kostenloses HSB-Magazin erschienen

Hohe Schmerzensgeldfälle im neuen Layout

Kostenloses HSB-Magazin erschienen

Ein 17-Jähriger schläft ohne Gurt auf der Rückbank ein, während der alkoholisierte Fahrer auf die Autobahn steuert. Plötzlich kommt das Auto von der Fahrbahn ab, rutscht auf den Seitenstreifen und überschlägt sich. Der schlafende 17-Jährige wird aus dem Fahrzeug geschleudert und erleidet eine Querschnittslähmung der Arme und Beine.

Wie viel Schmerzensgeld wird dem Jugendlichen zugesprochen? Wie beeinflusst die Tatsache, dass er ohne Anschnallgurt auf dem Rücksitz lag das Urteil? Sieht das OLG Köln gar ein Mitverschulden?

Im Fachinfo-Magazin HSB stellt RiBGH Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle vor, bei denen Schmerzensgelder zwischen 100.000 und 400.000 Euro zuerkannt wurden:

– Distale Oberschenkelamputation nach Umstellungsosteotomie
– Abgrenzung der Schmerzensgeldbemessung in Geburtsschadensfällen
– Ungeklärter Melanomverdacht mit tödlichem Ausgang
– Schmerzensgeldanspruch wegen Geh- und Körperbehinderung nach vom Unfallgegner allein verschuldetem Frontalzusammenstoß

HSB-Magazin zum Gratis-Download http://bit.ly/2rZEcf1

Wolfgang Wellner ist Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und Mitherausgeber der im Deutschen Anwaltverlag erscheinenden Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“. Das Fachinfo-Magazin „Hohe Schmerzensgeldbeträge“ (HSB) erscheint alle vier Monate.

Der Verlag Freie Fachinformationen GmbH erstellt Fachinformationen für Freie Berufe. Anwälte, Steuerberater, Ärzte und Zahnärzte erhalten hier wichtige Informationen von Top-Autoren kompakt und leicht verständlich verfasst. Dieser Dienst wird von Partnern aus der Wirtschaft finanziert und ist daher für die Leser gratis.

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Politik Recht Gesellschaft

Bußgeldbescheid kostenlos & unverbindlich prüfen lassen

Bußgeldbescheid erhalten – was jetzt?

Bußgeldbescheid kostenlos & unverbindlich prüfen lassen

Bussgeld Blitzer – Bußgeldbescheid jetzt kostenlos überprüfen (Bildquelle: image by burst)

Wussten Sie, dass viele verschickte Bescheide falsch sind? Die Rechtsanwaltskanzlei Kotz aus Kreuztal bei Siegen bietet auf der Webseite Bussgeld-Blitzer.de ab sofort eine kostenlose Überprüfung Ihres Bußgeldbescheids an.

Die meisten Autofahrer sind sich nicht darüber im Klaren, dass viele versendete Bußgeldbescheide falsch sind oder einen inhaltlichen Mangel aufweisen. Dabei könnte beinahe jeder zweite Bescheid erfolgreich angefochten werden. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Kotz bieten hier eine schnelle Hilfe an, und überprüfen die Bescheide unverbindlich, kompetent und vollkommen frei von Kosten.

Bußgeldbescheide enthalten häufig entscheidende Mängel

Bei vielen Bußgeldbescheiden wurden inhaltliche sowie formale Mängel festgestellt. Das hat eine Studie ergeben, die von Verkehrsexperten im Rahmen des 51. Verkehrsgerichtstages in der Stadt Goslar durchgeführt wurde. Bei insgesamt 15.000 geprüften Bußgeldbescheiden zeigte sich bei etwa acht Prozent, dass diese unzulässig zugestellt worden waren. Bei mindestens 25 Prozent lagen keine oder lediglich mangelhafte Beweise für das Vorliegen eines Tatbestandes vor. Diese Tatsachen bieten genügend Gründe dafür, dass es sich im Falle eines Bußgeldbescheides lohnen kann, sich gegen unrechtmäßige Vorwürfe zu wehren, und rechtzeitig Einspruch einzulegen.

Die Rechtsanwaltskanzlei Kotz überprüft Bußgeldbescheide auf Fehler

Insbesondere beim Vorwurf einer schwerwiegenden Geschwindigkeitsüberschreitung kann es sich lohnen, einen Anwalt für Verkehrsrecht zurate zu ziehen. Denn in diesem Fall kann nicht nur ein empfindlich hohes Bußgeld drohen, sondern es können überdies auch Punkte in Flensburg eingetragen werden. Außerdem könnte sogar ein Fahrverbot verhängt werden. Der Verkehrsexperte Dr. Kotz, Fachanwalt für Verkehrsrecht, prüft, ob es bei der Messung der Geschwindigkeit mutmaßlich zu einem Fehler gekommen ist. Diese können sowohl in einer Verwechslung zu suchen sein als auch in den Vorgehensweisen der Polizei. Beispielsweise kommt es häufig vor, dass das Messgerät nicht vorschriftsgemäß aufgebaut wurde oder die Beweisfotos schlicht unscharf geworden sind. In diesen Fällen kann ein Einspruch durchaus berechtigt sein, und dabei helfen, bares Geld zu sparen. Doch es gibt noch viele weitere Gründe, die ein Bußgeldverfahren beenden können. Sollte der Bußgeldbescheid inhaltlich oder formell nicht vollständig sein, kann er ebenfalls angefochten werden. Solange die Unterrichtung der Kanzlei noch innerhalb der vorgegebenen Frist erfolgt, besteht in diesen sowie in vielen weiteren Fällen eine gute Chance, einen fristgemäß korrekten Einspruch einzulegen.

Rechtzeitig Einspruch einlegen: Die Kanzlei Kotz hilft unverbindlich weiter

Viele Verkehrsteilnehmer, die einen Bußgeldbescheid erhalten haben, scheuen davor zurück, diesen von einem Spezialisten für Verkehrsrecht überprüfen zu lassen. Denn aus Angst vor noch höheren Kosten bezahlen sie lieber die geforderte hohe Geldsumme. Dabei ist die Prüfung des Bußgeldbescheides durch die Rechtsanwälte der Kanzlei Kotz vollkommen unverbindlich und kostenfrei. Eine professionelle Erstberatung ist daher nicht mit weiteren hohen Kosten verbunden. Das Gegenteil ist der Fall: Empfänger eines Bußgeldbescheides erfahren, welche Rechte sie haben, um sich gegen die unrechtmäßige Geldforderung der Bußgeldstelle zu wehren. Dabei gibt es noch einen Vorteil: Sollte sich herausstellen, dass der Bescheid fehlerhaft ist, hilft die Kanzlei sofort weiter, Betroffene beauftragen sofort einen kompetenten Fachanwalt der Kanzlei mit der Abwicklung des Einspruchs sowie der Vertretung ihrer Interessen.

Diese Serviceleistungen werden angeboten

Betroffene senden den Bußgeldbescheid per Onlineformular, mit SSL Verschlüsselung, per WhatsApp, per E-Mail oder per Fax an die Kanzlei. Bereits innerhalb der nächsten 24 Stunden erfolgt eine Rückmeldung mit einer ersten Einschätzung von einem kompetenten Fachanwalt für Verkehrsrecht. Betroffene erhalten somit schnell und gebührenfrei eine erste Einschätzung darüber, ob sich ein Einspruch lohnen wird, oder ob es eventuell Möglichkeiten gibt, die Strafe zu mildern. Das ist insbesondere bei einem Fahrverbot, an dem ein Berufskraftfahrer beteiligt ist, eine wertvolle Hilfe. Im weiteren Verlauf kann die Kanzlei bei Bedarf kostenpflichtig, aber dennoch kostengünstig, zur weiteren Abwicklung und Vertretung Ihrer Interessen beauftragt werden. Die Rechtsanwaltskanzlei Kotz bietet einen wertvollen Beistand an, durch den unter Umständen bares Geld gespart werden kann. Nach einem Bußgeldbescheid einfach bei der Kanzlei melden und gut beraten durch das Bußgeldverfahren kommen.

Hier können Sie Ihren Bußgeldbescheid kostenlos und unverbindlich prüfen lassen: www.bussgeld-blitzer.de/bussgeldbescheid-pruefen/

Fachanwälte für Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht in Kreuztal bei Siegen.

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Politik Recht Gesellschaft

Rechtsanwalt für Verkehrsrecht – nach allen Seiten absichern!

Alles rund um Unfall – Bußgeld – Führerschein

Rechtsanwalt für Verkehrsrecht - nach allen Seiten absichern!

Verkehrsunfall – Rechtsanwalt für Verkehrsrecht

Verkehrsunfall, Bußgeld, Führerscheinentzug – diese drei Schlagwörter sind die häufigsten Gründe für Ärger rund um den Straßenverkehr und die häufigsten Gründe, um einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen.

Verhalten im Falle eines Verkehrsunfalls
Wenn es auf der Straße gekracht hat, stellt sich unmittelbar die Frage „Wer hat Schuld?“. Hierzu sollten Sie sich als Unfallbeteiligter nicht zu rasch äußern, denn nicht selten behauptet der Unfallgegner hinterher, dass die Schuld bereits anerkannt worden sei. Außerdem können solche Äußerungen sich im Verhältnis zum eigenen Haftpflichtversicherer negativ auswirken.
Soweit die Polizei hinzugezogen wird, sollten Sie sich nicht von deren Angaben zum Unfallverschulden verunsichern lassen, da diese Einschätzungen nicht selten falsch sind.
Stattdessen sollten Sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht aufsuchen, um die Verschuldenslage beurteilen und Ihre Ansprüche durchsetzen zu lassen. Als Geschädigter eines Verkehrsunfalls haben Sie beispielsweise Anspruch auf Ersatz der Reparaturkosten oder Auszahlung des Wiederbeschaffungswertes, auf einen Ersatzwagen für die Reparaturdauer, auf Ersatz der Wertminderung Ihres Fahrzeugs etc. Sollten Sie als Geschädigter nach einem Unfall verletzt sein, steht Ihnen gegen den Verursacher und seine Versicherung außerdem regelmäßig die Zahlung eines Schmerzensgeldes und z.B. der Ersatz eines sog. Haushaltsführungsschadens zu.
Die Kanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte in Hamm hilft Ihnen bei der Abwicklung eines Verkehrsunfalls und sichert die Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber dem Unfallgegner und seiner Haftpflichtversicherung!

Was tun bei Zustellung eines Bußgeldbescheides?
Ein Bußgeldbescheid ergeht, wenn die Verfolgungsbehörde – d.h. regelmäßig die Stadt oder der Landkreis – Sie beschuldigt, eine (Verkehrs) Ordnungswidrigkeit begangen zu haben; normalerweise erhalten Sie davor noch die Möglichkeit einer Anhörung, vielleicht wird Ihnen auch ein Verwarnungsgeld angeboten.
Typische Fälle sind zum Beispiel Geschwindigkeitsverstöße/Blitzer, Abstandsverstöße, Rotlichtverstöße und Parkverstöße.
Die Zustellung eines Bußgeldbescheides erfolgt in der Regel in einem gelben Umschlag per Postzustellungsurkunde. Nach der Zustellung muss eilig reagiert werden, denn für einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid läuft dann eine Frist von nur zwei Wochen.
Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines Bußgeldbescheides haben, sollten Sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht oder einen Rechtsanwalt für Strafrecht mit der Prüfung des Bußgeldbescheides beauftragen. Im Rahmen der Akteneinsicht kann der Rechtsanwalt Fehler erkennen, die zur Aufhebung des Bescheides führen können.
Die Kanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte in Hamm ist sowohl im Verkehrsrecht als auch im Strafrecht bundesweit tätig und hilft Ihnen kompetent und sofort bei der Verteidigung gegen einen Bußgeldbescheid!

Wenn der Führerschein in Gefahr ist oder ein Fahrverbot droht!
Die Verkehrsbehörde (in der Regel Stadt oder Landkreis) kann aufgrund verschiedener Umstände beabsichtigen, Ihnen die Fahrerlaubnis und den Führerschein durch Bescheid zu entziehen oder Ihnen ein Fahrverbot aufzuerlegen. Hierzu zählen insbesondere Verkehrsverstöße, Straftaten, Trunkenheitsfahrten, Betäubungsmittelfahrten und ein volles Punktekonto beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.
Neben Verkehrsbehörden können auch Gerichte einen Entzug der Fahrerlaubnis oder ein Fahrverbot im Strafverfahren anordnen.
Sobald Sie erfahren, dass Ihnen ein Fahrerlaubnisentzug oder ein Fahrverbot droht, sollten Sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht aufsuchen, um durch Akteneinsicht die Hintergründe der beabsichtigten Fahrerlaubnisentziehung auszuleuchten und die Entziehung der Fahrerlaubnis oder das Fahrverbot zu verhindern.
Hierdurch kann im Falle eines Fahrverbotes oft auch der zeitliche Ablauf erheblich beeinflusst werden, sodass selbst bei Unvermeidbarkeit eines Fahrverbotes genug Zeit gewonnen werden kann, damit der Betroffene sich auf die Situation einrichten kann.
Die bundesweit tätige Rechtsanwaltskanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte in Hamm hilft Ihnen bei drohendem Führerscheinentzug oder Fahrverbot gegenüber Behörden und Gerichten, um Ihren Führerschein zu schützen!

Rechtsanwaltskanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte
Otto-Krafft-Platz 24
59065 Hamm

T 02381 – 49 10 696
F 02381 – 49 10 694

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Rechtsanwaltskanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte in Hamm
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht Leonid Ginter
Rechtsanwalt und Strafverteidiger Nils Schiering
Bundesweite Vertretung

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Auto Verkehr Logistik

Werkstätten sparen durch anwaltliche Unfallabwicklung

Werkstätten sparen durch anwaltliche Unfallabwicklung

Kanzlei SHB PartG mbB

Kiel/Hamburg – „Werkstätten verbrauchen unnötig Personalressourcen bei der Regulierung von Unfällen“, sagt der Fachanwalt für Verkehrsrecht Mirko Hahn von der Kanzlei SHB Rechtsanwälte.

Des Weiteren kann nur mit einem spezialisierten Fachanwalt der aktuellen Kürzungswelle der Versicherer entgegen gewirkt werden. „Immer mehr Werkstätten leiden unter den Kürzungen der Versicherer durch sogenannte Prüfunternehmen wie carexpert. Die meisten sehen sich dem Treiben der Versicherungen ohnmächtig gegenüber.“ Es fehlt an dem notwendigen Knowhow, d.h. der aktuellen Rechtsprechung und der Zeit. „Dabei ist vielen nicht klar, dass deren Kunde als Unschuldiger an einem Unfall einen Anspruch auf einen Anwalt hat und dieser dann sogar komplett von der Versicherung bezahlt wird; somit für den Kunden kostenlos ist“, sagt Rechtsanwalt Hahn. Nutznießer ist dann im Endeffekt auch die Werkstatt, die Ihre Reparaturkosten und Mietwagenkosten komplett erstattet bekommt.

Die Anzahl der Kürzungen durch die Versicherer hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Zunächst hatte man sich auf die Kürzung der fiktiven Reparaturkosten beschränkt, d.h. Kürzung des Betrages, den der Kunde ohne Reparaturrechnung exklusive der Mehrwertsteuer einfordern kann. Dort wurde meist auf eine günstigere Werkstatt verwiesen und die Verbringungskosten und UPE-Aufschläge gekürzt. Nunmehr sind die Werkstätten jedoch direkt betroffen, da es vermehrt zu Kürzungen der Reparaturkostenrechnung nach erfolgter Reparatur kommt.
„Da die Werkstätten den Geschädigten natürlich nicht zur Kasse bitten möchten, um ihn nicht als Kunden zu verlieren, nehmen diese die Kürzungen hin und verzichten so auf Geld, das ihnen zweifelsfrei zusteht“, sagt Rechtsanwalt Hahn.

Nach Angaben des Fachanwaltes für Verkehrsrecht kann durch die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Kanzlei diesen Kürzungen erfolgreich entgegen gewirkt werden. Unter Angabe der aktuellen Rechtsprechung und dem rechtsanwaltlichen Druck korrigieren die Versicherung danach in der Regel ihre Abrechnungen zugunsten der Werkstatt. Zusätzlich hat der Kunde mit dem Anwalt einen kompetenten Ansprechpartner, was die Werkstatt erheblich entlastet.

Der Dezernatsleiter der Kanzlei SHB Rechtsanwälte gibt zudem an: „Wir halten ein eigenes Schadensmanagement-System für Unfallabwicklung von Werkstattkunden vor. So können die KfZ-Meister z.B. Schadenmeldungen online direkt an die Kanzlei senden oder die zuständigen Sachbearbeiter der Werkstatt jederzeit Einblick in den aktuellen Stand der Schadensregulierung nehmen.“

Kanzleiprofil SHB PartG mbB
Die Kanzlei SHB Rechtsanwälte mit Sitz in Kiel, Hamburg und Schleswig vertritt im Verkehrsrecht bundesweit Unfallgeschädigte, Werkstätten und deren Kunden bei der Unfallregulierung gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung mit einem eigenen Schadensmanagement-System. So kann unter Leitung des Fachanwaltes für Verkehrsrecht Mirko Hahn gewährleistet werden, dass die Unfallregulierung schnell und effizient durchgeführt wird und Kürzungen durch die Versicherer mit dem notwendigen Nachdruck und Fachwissen entgegen gewirkt werden können. Darüber hinaus werden selbstverständlich auch alle weiteren Bereiche des Verkehrsrechts durch die anwaltliche Tätigkeit abgedeckt.

Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht – Kanzlei SHB

Wir sind eine bundesweit tätige Kanzlei mit Standorten in Kiel, Hamburg und Schleswig.

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Sonstiges

Verkehrsrecht – Info in Baden-Baden: Was darf die Polizei?

Die Verkehrskontrolle der Polizei unterliegt klaren gesetzlichen Regeln

Verkehrsrecht - Info in Baden-Baden: Was darf die Polizei?

Rat von Anwalt für Verkehrsrecht: „Agieren nach Aufforderung.“ (Bildquelle: © Zerbor – Fotolia.com)

BADEN-BADEN / RASTATT / BÜHL. Wer im Rückspiegel seines Autos die Worte „STOPP POLIZEI“ liest, der ist zunächst einmal verunsichert. Was passiert mit mir? Wie sehen meine Rechte aus? Was kommt auf mich zu? Wie muss ich mich verhalten? „Ganz klar. In dieser Ausnahmesituation steigt der Puls. Die Polizei hat das Recht, Verkehrsteilnehmer zu Verkehrskontrolle und Kontrolle der Fahrtüchtigkeit anzuhalten. Gründe für die Verkehrskontrolle müssen die Polizeibeamten zunächst nicht angeben“, so Rechtsanwalt Dr. Christian Müller, der in der Anwaltskanzlei Hafen | Kemptner | Stiefvater Mandanten vorwiegend aus Baden-Baden, Bühl und Rastatt im Verkehrsrecht betreut.

Rechtsanwalt Dr. Müller betreut Mandanten aus Baden-Baden / Rastatt im Verkehrsrecht

Die Beamten sind berechtigt, die Vorlage der Papiere – Ausweis, Führerschein, Fahrzeugschein – zu fordern. Verbandskasten, Warnwesten, Warndreieck muss der Fahrzeughalter vorweisen können. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Polizei durch die Kontrolle erst einen Anfangsverdacht für eine Straftat findet. „Eine Durchsuchung des Fahrzeugs kann aber erst dann erfolgen, wenn ein Anfangsverdacht besteht. Mitwirken muss man nicht.
Wenn keine Gefahr im Verzug vorliegt, müssen sich die Polizisten mit einem Richter in Verbindung setzen. Kann dieser nicht erreicht werden, muss ein Staatsanwalt hinzugezogen werden. Ohne richterlichen Beschluss muss man im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht seinen Kofferraum öffnen.“, so Rechtsanwalt Dr. Christian Müller (Baden-Baden / Bühl).

Rechtsanwalt Dr. Müller (Baden-Baden / Bühl), rät bei einer Verkehrskontrolle zur Ruhe

Rechtsanwalt Dr. Christian Müller, dessen Kanzlei Hafen | Kemptner | Stiefvater in Baden-Baden und Bühl vertreten ist, rät bei einer Verkehrskontrolle zu Ruhe und Besonnenheit. So sollte man ohne Aufforderung nicht aus dem Auto steigen. Man sollte ein Stück weit das Fenster öffnen im Fahrzeug ruhig warten, bis ein Beamter an der Fahrertür ist. „Um Missverständnisse vorzubeugen – suchen Sie Ihre Papiere erst auf Bitten der Beamten. Man sollte freundlich aber selbstbewusst agieren. Bei einer Verkehrskontrolle gilt der Satz „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Jede Maßnahme kann juristisch durch einen Anwalt geprüft werden. Auch die Polizei kann Fehler machen, die zu einem Beweisverwertungsverbot führen können. „Nicht alles was als Ordnungswidrigkeit oder Verkehrsstraftat geahndet wird, ist auch eine.“, weiß Rechtsanwalt Dr. Christian Müller. Das fängt beim Handy am Steuer an, geht über Parkverstöße bis hin zu Alkoholvergehen. Im Falle eines Bußgeldes muss man schnell handeln und zum Anwalt. Die Frist für den Einspruch beträgt nur zwei Wochen für den Einspruch.

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

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Verkehrsrecht in Baden-Baden: Verkehrskontrolle – was tun?

Wenn Alkohol im Spiel ist – muss man bei einer Verkehrskontrolle pusten?

Verkehrsrecht in Baden-Baden: Verkehrskontrolle - was tun?

Anwaltskanzlei in Baden-Baden ist auch auf Verkehrsrecht spezialisiert. (Bildquelle: © wsf-f – Fotolia.com)

BADEN-BADEN. Autofahrer, die in eine Verkehrskontrolle der Polizei geraten, sind mit der in der Regel völlig neuen und ungewohnten Situation schnell verunsichert. Ein Grillabend bei Freunden könnte der Kontrolle vorangegangen sein, man hat über den Abend hinweg ein oder zwei Bier getrunken. Autofahrer sollten gerade in dieser Situation ihre Rechte genau kennen. Muss ich den Anweisungen der Polizei Folge leisten? Kann ich zu einem Alkoholtest gezwungen werden und muss pusten? „Eine Patentlösung gibt es nicht. Kommt man in eine Polizeikontrolle, dann muss man zunächst einmal gar nichts machen. Zwingen kann die Polizei in dieser Situation niemanden. Der Kontrollierte muss die Polizisten nicht bei der Suche nach Beweismitteln unterstützen. Das trifft auch auf den Atemalkoholtest (Schnelltest) zu. Der Alkoholwert beim Schnelltest gibt nur einen vagen Hinweis. Rechtlich ist der Atemalkoholwert im Schnelltest unbedeutend“, so Rechtsanwalt und Verkehrsrechtler Dr. Christian Müller von der Anwaltskanzlei Hafen | Kemptner | Stiefvater mit Sitz in Bühl / Baden und Baden-Baden. „Knifflig wird es beim Atemalkoholtest auf der Wache mit dem Draeger Evidential. Dieses Gerät ist nämlich bei Gericht ein zulässiges Beweismittel. Aber auch hier kann es zu Fehlern bei der Messung kommen.“

Verkehrsrechtler der Anwaltskanzlei Hafen | Kemptner | Stiefvater – Baden-Baden

Es ist paradox – trotz der gesetzlichen Unschuldsvermutung dient der Alkoholtest zur Untermauerung eines Verdachts. „Kein Mensch kann dazu verpflichtet werden, sich selbst zu belasten oder andere dabei zu unterstützen. Deshalb bestehen auch keine Mitwirkungspflichten. Man ist gut beraten, sich gegenüber den Polizeibeamten nicht zu äußern. Man sollte ruhig bleiben und sich auf dieses Recht zurückziehen. Erst dann, wenn eine richterliche Anordnung vorliegt, können die Beamten einen Bluttest durchführen lassen. Wurde zweifelsfrei und fehlerfrei ein unzulässiger Blutalkoholwert festgestellt, liegt ab 0,5 ein Verstoß gegen § 24 a StVG vor. Das ist eine Ordnungswidrigkeit. Etwas anderes ist es beim Straftatbestand des § 316 StGB. Ab 0,3 liegt man im Bereich der relativen Fahruntüchtigkeit. Zeigt man noch Ausfallerscheinungen (z.B. unsichere Fahrweise, Überhöhte Geschwindigkeit etc.) ist der Straftatbestand der Trunkenheitsfahrt erfüllt. Ab 1,1 gilt das auch unabhängig von Ausfallerscheinungen. „Sobald man wieder einen klaren Kopf hat, sollte man einen Anwalt aufsuchen“, so Rechtsanwalt Dr. Christian Müller.

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

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Auto Verkehr Logistik

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Begleitetes Fahren ohne Begleiter: Führerschein weg

Beim „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ muss eine der Personen mit im Auto sitzen, die als Begleitperson in der amtlichen Bescheinigung des Fahrers angegeben sind. Fährt eine andere Person mit, reicht dies nicht aus – und die Fahrerlaubnis des jungen Fahrers wird widerrufen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.
VGH Baden-Württemberg, Az. 10 S 1404/16

Hintergrundinformation:
Seit 2011 dürfen Fahranfänger bereits mit dem vollendeten 17. Lebensjahr Auto fahren. Beim sogenannten „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ erhalten die jungen Fahrer keine Fahrerlaubnis im Kartenformat, sondern eine Prüfungsbescheinigung. Mit Erreichen der Volljährigkeit können sie diese in einen Führerschein in üblicher Form eintauschen. Begleitetes Fahren ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Wie der Name schon sagt, muss immer ein Begleiter mit im Auto sitzen. Es muss sich um eine mindestens 30-jährige Person handeln, die seit mindestens fünf Jahren den Führerschein besitzt. Den Führerschein muss der Begleiter mit sich führen. Der Fall: Ein 17-Jähriger hatte die Fahrerlaubnis für das „Begleitete Fahren ab 17“ mit der Auflage bekommen, nur in Begleitung von seiner Mutter oder seinem Vater zu fahren. Diese Auflage war wie üblich in seiner Prüfungsbescheinigung vermerkt. 14 Tage vor seinem 18. Geburtstag wurde er kontrolliert – doch außer ihm saß nur seine Schwester im Auto. Er musste daraufhin eine Geldbuße von 50 Euro zahlen. Außerdem widerrief die Führerscheinstelle seine Fahrerlaubnis. Der 17-Jährige wehrte sich und zog gegen diese Entscheidung vor Gericht. Unter anderem bestritt er, vorsätzlich gehandelt zu haben. Er habe geglaubt, es handle sich nicht um eine öffentliche Straße. Das Urteil: Die Argumente des jungen Autofahrers stießen beim Gericht auf taube Ohren. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigte die Entscheidung der Behörde. Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice berief sich das Gericht auf die gesetzliche Regelung in § 6e Abs. 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Diese besage eindeutig, dass beim „Begleiteten Fahren“ unbedingt eine der Personen als Begleiter dabei sein müsse, die in der Prüfungsbescheinigung namentlich genannt seien. Sei der 17-Jährige ohne diese Personen unterwegs, sei seine Fahrerlaubnis laut Gesetz zu widerrufen. Andere Personen zählten nicht. Warum er geglaubt haben sollte, dass die Straße, auf der er fuhr, nicht öffentlich gewesen sei, erschloss sich dem Gericht nicht. Es komme auch nicht darauf an, ob er andere Verkehrsteilnehmer gefährdet habe. Der junge Mann muss nun eine neue Fahrerlaubnis erwerben.
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 6. September 2016, Az. 10 S 1404/16

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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Rote Ampel überfahren: Kein Fahrverbot im Härtefall?

Bei Missachtung einer roten Ampel zählen keine Ausreden. Übliche Konsequenz ist ein vorübergehendes Fahrverbot. Aber: In bestimmten Härtefällen, etwa wenn dringende Arztbesuche ohne Führerschein nachweislich nicht möglich sind, ist eine Ausnahme denkbar. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Bamberg.
OLG Bamberg, Az. 3 Ss OWi 1620/16

Hintergrundinformation:
Wer weiterfährt, obwohl die Ampel rot zeigt, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der Fahrer muss also seinen Führerschein für diesen Zeitraum abgeben. Dieses sogenannte „Regelfahrverbot“, das Richter in solchen Fällen üblicherweise verhängen, kennt jedoch auch Ausnahmen. Zumal Richter immer auch einen gewissen Ermessensspielraum haben. Der Fall: Ein Autofahrer war über eine rote Ampel gefahren. Die Straßenverkehrsbehörde reagierte wie üblich – mit Bußgeld und Regelfahrverbot. Der Fahrer wollte dies aber nicht hinnehmen. Er begründete seinen Einspruch gegen die Entscheidung damit, dass er lungenkrank sei und zweimal in der Woche einen Facharzt in der nächsten Stadt aufsuchen müsse. Die 15 Kilometer lange Strecke könne er nur mit dem Auto bewältigen. Zwar existiere in zwei Kilometern Entfernung zu seiner Wohnung eine Bushaltestelle. Diese Strecke schaffe er aber wegen seiner Krankheit nicht zu Fuß. Verwandte oder Bekannte, die ihn tagsüber fahren könnten, habe er nicht. Seine Finanzlage sei mit 588 Euro Krankengeld im Monat angespannt und erlaube keine längeren Taxifahrten. Das Amtsgericht erhöhte daraufhin das Bußgeld auf 500 Euro und verzichtete auf das Fahrverbot. Die Staatsanwaltschaft legte Rechtsmittel ein. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Bamberg hob das Urteil des Amtsgerichts auf. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erklärte das Gericht, dass eine Ausnahme vom Fahrverbot wegen eines außergewöhnlichen Härtefalles durchaus möglich sei. Das Amtsgericht habe aber sämtliche Aussagen des Autofahrers ungeprüft übernommen und geglaubt – von seinem Einkommen über seine Erkrankung bis hin zu den Arztbesuchen. Es hätte sich aber zunächst versichern müssen, dass diese Angaben auch der Wahrheit entsprachen, etwa durch ein ärztliches Gutachten oder eine Vernehmung des Lungenfacharztes. Auch die wirtschaftliche Situation des Autofahrers, der immerhin trotz geringen Einkommens ein Auto unterhalte, hätte das Amtsgericht prüfen müssen. Es habe auch versäumt, alternative Beförderungsvarianten zu prüfen, beispielsweise, ob der Mann sich nicht von einem Bekannten oder Verwandten die zwei Kilometer zur Bushaltestelle fahren lassen könne. Unlogisch empfand das Oberlandesgericht auch, dass die Geldbuße erhöht worden sei. Denn für die Differenz zur Regelgeldbuße könne sich der Mann einige Taxifahrten leisten. Hier lehnte das Oberlandesgericht eine Aufhebung des Fahrverbots ab.
Oberlandesgericht Bamberg, Beschluss vom 17. Januar 2017, Az. 3 Ss OWi 1620/16

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