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Mit Sozialer Elastizität gemeinsam Ziele erreichen

Wie man durch den bewussten und systematischen Umgang mit anderen Menschen effektiv gemeinsame Ziele erreicht, weiß Thomas Gelmi

Mit Sozialer Elastizität gemeinsam Ziele erreichen

Thomas Gelmi, weiß, wie erfolgreiche Teamarbeit funktioniert

Effektive Zusammenarbeit ist vor allem durch die Vielseitigkeit der Persönlichkeiten nicht immer einfach. Das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Verhaltenstendenzen und Charakterzüge führt stattdessen häufig zu Konflikten und Unverständnis und macht somit das Erreichen gemeinsamer Ziele zu einer großen Herausforderung. Wie man sich jedoch gerade die unterschiedlichen Persönlichkeiten in der Zusammenarbeit zu Nutze machen kann, weiß Thomas Gelmi.

Um andere Menschen besser verstehen zu können greifen Experten gerne auf Arbeitsmodelle zurück. Verschiedene Modelle wie der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI), das DISG-Model oder die Hogan Profile dienen beispielsweise der Erfassung menschlicher Diversität. Diese Modelle helfen dabei, den Umgang mit anderen Persönlichkeiten optimal zu gestalten. „Wer sich auf die Kommunikations- und Verhaltensbedürfnisse anderer einlässt und sich diesen anpasst, erzielt leichter und schneller Erfolge in der Zusammenarbeit“, weiß der Experte für interpersonelle Kompetenz.
Dabei komme es keinesfalls darauf an, sich bedingungslos anderen Menschen anzupassen und die eigene Authentizität abzulegen. Der Schlüssel liege vielmehr in der sozialen Elastizität. „Soziale Elastizität meint folglich nicht, jemand anderes zu werden oder sich zu verstellen, sondern im Umgang mit anderen das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern“, erklärt Thomas Gelmi als Fachmann für Selbst- und Beziehungskompetenz. Es ginge vor allem darum, auf die Bedürfnisse der anderen Personen einzugehen und danach wieder zur eigenen, persönlichen Verhaltenstendenz zurückzukehren.
Praktisch könne man das eigene Verhalten mit der Funktionalität eines Klaviers erklären. Jeder Mensch habe seine eigene Tonlage, in der er sich am wohlsten fühlt. So könne es jederzeit vorkommen, dass jemand, der höhere Oktaven bevorzugt auf einen Menschen trifft, der eher die tieferen Töne spielt. „Soziale Elastizität greift dann ein, wenn einer der beiden dazu bereit ist, seine eigene Tonlage anzupassen, um auf gleicher Ebene zu spielen oder zu kommunizieren“, so Gelmi weiter.
In der heutigen Zeit spielt nach Auffassung des Experten die Teamarbeit eine immer wichtigere Rolle in Unternehmen. Wer hier gute Ergebnisse erzielen möchte, müsse sich den anderen Gruppenmitgliedern anpassen. „Wenn Sie Ihr eigenes Verhaltensrepertoire erweitern, indem Sie Ihre soziale Elastizität erhöhen und einen bewussteren und systematischeren Umgang mit anderen Menschen pflegen, können Sie Ihre Ziele schneller und wirksamer erreichen“, betont Gelmi abschließend.

Nähere Informationen und Kontakt zu Thomas Gelmi finden Sie unter www.gelmi-consulting.com.

Thomas Gelmi begleitet unter dem Label „Thomas Gelmi – InterPersonal Competence“ weltweit Führungskräfte und deren Teams in Unternehmen unterschiedlichster Größe und verschiedenster Branchen. Dazu gehören global tätige Unternehmen wie Siemens, Roche, oder Syngenta, aber auch KMUs und Privatkunden. Sein Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Selbst- und Beziehungskompetenz in Führung, Zusammenarbeit und Kundenkontakt.

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Medizin Gesundheit Wellness

Bewegung als Schlüssel für eine gesunde Entwicklung

Leitwolf Training – Erste Hilfe für alle Fälle

Bewegung als Schlüssel für eine gesunde Entwicklung

Reflex-Integration – ein neuer alter Ansatz bei Lern- und Verhaltensproblemen
Bewegung als Schlüssel für eine gesunde Entwicklung
Sie zappeln, konzentrieren sich nicht, neigen zu Ausbrüchen: Kinder, die ihr Verhalten nicht kontrollieren, kosten Kraft, und haben in der Schule Probleme. Aus Schweden kommt eine erprobte Methode, die Unterstützung verspricht – ein Bewegungsprogramm.

Kennen auch Sie als Eltern das: Die Tochter oder der Sohn sitzt nicht still, läßt sich bei den Hausaufgaben ablenken, ihre Handschriften sind krakelig und verkrampft. Aggressives Verhalten ist keine Seltenheit. „Zu Hause lassen die Kinder Dampf ab, weil sie ihre Impulse nicht mehr steuern. Weil die Kraft zur Kompensation nicht mehr ausreicht“, weiß Kinder- und Jugendcoach Klaus D. Mitulla.
Schnell stehen sie unter dem Verdacht eine Aufmerksamkeitsdefizit-Störung oder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche zu haben. Doch damit wird den meisten Kindern Unrecht getan.

„Meistens sind einfach nur frühkindliche Reflexe aktiv und erzeugen die Schul- und Verhaltensprobleme.“
Bereits im Mutterleib und sofort nach der Geburt sind solche Reflexe überlebenswichtig und steuern die Bewegungen des Babys. Im Laufe der ersten drei Lebensjahre werden diese automatischen Reflexe und Verhaltensmuster/Bewegungsmuster nach und nach integriert/gehemmt. Das Kind bewegt sich zunehmend mit eigenem Willen.
Fehlen bestimmte Reize, um diese Reflexe zu Hemmen, gerät die Entwicklung ins Stocken. Frühkindliche Reflexe bleiben zum Teil bestehen und treten im Alltag wieder auf, erklärt Klaus Mitulla. „Im Hintergrund läuft ein altes, energieraubendes und die Kinder blockierendes Programm ab.“

Mit einem Bewegungstraining, der Reflex-Integrations-Technik (RIT), werden fehlende Entwicklungsschritte nachgeholt. Einmal pro Monat ist eine Sitzung notwendig und zu Hause werden die Kinder einfache Übungen für cirka zehn Minuten täglich wiederholen.

„Wir arbeiten an den Wurzeln, das macht das Programm so effektiv. Mehr als acht bis zehn Termine sind nicht notwendig.“
Aber auch ohne professionelle Anleitung gleichen viele Kinder Defizite selbst aus, weiß der Kinder- und Jugendcoach. Stark förderlich sind Gleichgewichtsübungen, Schaukeln, Balancieren, sich Abstützen und Hangeln.
Auch den Schwangeren empfiehlt Klaus D. Mitulla ausreichend Bewegung und rät, wenn möglich, zu einer natürlichen Geburt.
Für Babys ist es gut, sie auf eine Krabbeldecke zu legen, auf den Bauch oder die Seite. All das wirkt stimulierend auf das Babys oder des Kindes und helfe dabei die Reflexe zu integrieren.
RIT, ein Bewegungsprogramm, wurde in den 1980-er Jahren in Schweden entwickelt, und wird Deutschland seit etwa sieben Jahren angewandt.
Mit Hilfe eines Fragebogen und eines Tests stellt ein Trainer fest, ob die Reflex-Integration für ein Kind in Frage kommt. Auch Erwachsene haben zum Teil noch nicht gehemmt Reflexe die ebenso durch dieses Programm integriert werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendcoach Klaus D. Mitulla unter der Rufnummer 01520 888 40 49 oder besuchen Sie die Webseite www.mitulla-coaching.de

Hallo Klaus, Du bist Coach für Menschen, vom Schüler bis zum Senior.

Wie kommt es, das Du mit einer so großen Altersspanne arbeitest?

Der Inhalt in einem Coaching, oder in der Begleitung ist in meiner Welt in allen Altersgruppen gleich.

Nur die Verpackung, wie ich mit den Menschen arbeite, die ändert sich. Ich betrachte jeden einzelnen als das was er ist, ein Mensch.

Und alle Menschen haben in etwa die gleichen Themen die es gilt sichtbar zu machen, aufzuzeigen, zu festigen oder einfach nur zu bestätigen.

Das geht von der Zielfindung über die Hilfestellungen eigene Gedanken und Ziele zu verwirklichen, bis hin zur kompletten Neuorientierung und Neuplanung des weiteren Lebensweges.

Einige wollen eine Bestätigung das sie mit ihren Plänen richtig liegen, andere brauchen einfach ein paar Tipps wie sie mit Situationen zurechtkommen.

Manche beschäftigen sich mit Themen die sie gerne los haben möchten. Und bei all den Situationen, den Wünschen und Plänen spielt das Alter die untergeordnete Rolle.

Hallo, ich bin Klaus, Dein Leitwolf auf Zeit.

Du hast einen Wolf als Logo? Auf Deiner Startseite ist ein zerrupftes Kücken mit einem Wolf. Was hat es damit auf sich?

Ich wurde sehr stark bei meiner Arbeit durch Jesper Jule inspiriert. Mein Angebot ist es, den Menschen mit denen ich zusammen arbeite ein Leitwolf für eine bestimmte Zeit zu sein.

Manchmal werden Leitwölfe auch mit Alphatieren verglichen, das ist leider auch sehr negativ belastet. Viele assoziieren das mit autoritär, dominant, nicht kompromissbereit oder machthungrig.

In meiner Welt und meinem Verständnis benutze ich gern die Adjektive: selbstbewusst, initiativ, engagiert, selbstständig und selbstkritisch.

Ich möchte hier gerne etwas aus Wikipedia zitieren:

Das Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und dessen Nachkommen, es handelt sich also um eine Familie. Wölfe werden erst mit zwei Jahren geschlechtsreif (Haushunde schon mit 7 bis 11 Monaten) und verbleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern. Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen. Unter normalen Bedingungen besteht ein Rudel im Herbst also aus dem Elternpaar, dem Nachwuchs aus dem Vorjahr und dem Nachwuchs aus demselben Jahr. Mit Erreichen der Geschlechtsreife wandern die Jungwölfe in der Regel aus dem elterlichen Territorium ab und suchen sich ein freies Revier, wo sie mit einem auf der Wanderung getroffenen und ebenso ausgewanderten Jungwolf als Partner eine eigene Familie gründen.

Genau das möchte ich geben. Struktur und Sicherheit, meine Erfahrungen und mein Wissen, auf liebevolle Art und Weise, auf Augenhöhe mit meinen Coachees, weitergeben. Aber nicht als alleiniger, autoritärer Allwissender, sondern als Leitwolf der auch die Jüngeren sich ausprobieren lässt. In eine Richtung gemeinsam hinarbeiten und trotzdem, den Menschen die Kraft in ihren Rücken spüren lassen, dass sie nicht allein sind, das sie sich für diese Zeit auf den Schutz des Rudelführers verlassen können.

Und das Kücken?

Ich sagte ja schon, ich arbeite mit allen Menschen jeden Alters und warum sollte ein Kücken nicht auch von einem Wolf etwas lernen können ohne Angst gefressen zu werden, sondern zu einem wunderschönen Schwan heran zu wachsen und reifen.

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KDM Mitulla Coaching
Klaus Mitulla
Lobedanzgang 13
19053 Schwerin
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Politik Recht Gesellschaft

Fristlose Kündigung wegen illoyalen Verhaltens

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen illoyalen Verhaltens

Arbeitsrecht

Intrigen als Kündigungsgrund: Dass von Arbeitnehmern Intrigen gesponnen werden, dürfte in dem einen oder anderen Betrieb oder Büro vorkommen. Wer hier zu weit geht und damit den betrieblichen Frieden erheblich beeinträchtigt, muss aber eine Kündigung befürchten. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts hervor (BAG, Urteil vom 1. Juni 2017, Az. 6 AZR 720/15).

Geschäftsführerin wollte Vorstandvorsitzenden kippen: In dem konkreten Fall ging es um eine Geschäftsführerin, die bei einem Verein beschäftigt war. Diese hatte massiv darauf hingewirkt, den Präsidenten des Vereins abzusetzen. Dieses illoyale Verhalten störe das nötige Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nachhaltig und stelle nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts einen hinreichenden Grund für eine außerordentliche Kündigung dar.

Das Bundesarbeitsgericht: Betreibt die Geschäftsführerin eines Vereins auf intrigante Weise zielgerichtet die Abwahl des Vereinsvorsitzenden, kann dies die außerordentliche Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. Durch ein solch illoyales Verhalten wird die für eine weitere Zusammenarbeit erforderliche Vertrauensbasis zerstört und der Betriebsfriede erheblich gestört (BAG, Urteil vom 1. Juni 2017, Az. 6 AZR 720/15).

Vertrauensverhältnis darf nicht zu stark belastet werden: Entscheidendes Kriterium im Zusammenhang mit einer fristlosen Kündigung ist die Frage, inwiefern das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beeinträchtigt ist. Dabei muss es Arbeitnehmern möglich sein, auch Kritik zu üben, ohne eine Kündigung befürchten zu müssen. Sofern dies allerdings umschwingt in massiv illoyales Verhalten, gefährdet dies speziell bei Geschäftsführern den Bestand des Arbeitsverhältnisses.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können. Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträge, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

17.7.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Wissenschaft Technik Umwelt

Resilienz vs. resilientes Verhalten: Erdinger Coaching-Kongress 2017

„Resilient sein“ oder „sich resilient verhalten“? Auf dem Erdinger Coaching-Kongress zu „Resilienz für die VUCA-Welt“ geht es unter anderem darum, ob zwischen Resilienz als Eigenschaft und als Verhaltensweise unterschieden werden sollte.

Resilienz vs. resilientes Verhalten: Erdinger Coaching-Kongress 2017

Erdinger Coaching-Kongress 16.-17.02.2017 (Foto © doris oberfrank/fotolia)

Was zeichnet resiliente Personen und Organisationen aus? Dies ist eine der Kernfragen, mit der sich die 37 ReferentInnen des Erdinger Coaching-Kongresses am 16.-17. Februar beschäftigen werden. Der Themenschwerpunkt lautet 2017 „Resilienz für die VUCA-Welt“ – VUCA steht für volatility, uncertainty, complexity und ambiguity. Die Kongressorganisation leitet Prof. Dr. Jutta Heller, die als Resilienz-Expertin und Bestseller-Autorin zum Thema die Keynote „Resilienz-Coaching: Zwischen „Händchen halten“ für Einzelne und Kulturentwicklung für Organisationen“ hält.

Resilientes Verhalten

Einer der Referenten, Dr. Roman Soucek vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, legt besonderen Wert auf die Unterscheidung zwischen Resilienz als personaler Ressource und resilientem Verhalten, mit dem Individuen, Teams und Organisationen dem Druck von außen begegnen können.

Mit „Resilienz“ ist nicht gemeint, dass man immun gegen Stress ist, sondern dass man sich von Krisen und fordernden Situationen schnell erholt und dadurch die eigene Handlungsfähigkeit sicherstellt. Da sich diese grundlegende Definition von Resilienz aber auf die Bewältigung von herausfordernden Situationen bezieht, sollte man laut Soucek nicht nur Eigenschaften sondern auch Verhaltensweisen von Personen berücksichtigen. Einfacher ausgedrückt: Was unternehmen resiliente Personen, um eine Krise erfolgreich zu bewältigen?

Das Zusammenspiel personaler Ressourcen und situativer Strategien

Dieses resiliente Verhalten umfasst verschiedene Strategien, wie etwa die emotionale Bewältigung oder die fokussierte Verfolgung einer Zielsetzung. Individuelle Resilienz umfasst somit stabile personale Ressourcen wie auch situative Strategien zum Umgang mit hohen Anforderungen, so Soucek. Dabei fördern die personalen Ressourcen resilientes Verhalten, das schließlich zur Bewältigung von Problemen am Arbeitsplatz und zur psychischen Gesundheit beiträgt.

Resilientes Verhalten am Arbeitsplatz

Resiliente Beschäftigte kommen besser mit hohen Anforderungen am Arbeitsplatz zurecht. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass man resilienten Beschäftigten überhöhte Anforderungen zumuten kann. Ein dauerhafter Ausnahmezustand am Arbeitsplatz deutet eher auf strukturelle Probleme hin. Ein umfassendes Verständnis von Resilienz bezieht sich nicht nur auf einzelne Beschäftigte, sondern umfasst mit der organisationalen Resilienz auch den betrieblichen Gestaltungsrahmen, der den Beschäftigten einen ausreichenden Handlungs- und Entscheidungsspielraum einräumen sollte. Erst die Abstimmung individueller und organisationaler Resilienz entfaltet ihr Potential für das Arbeitsleben. In seinem Vortrag auf dem Coaching-Kongress am 16.02.2017 stellt Soucek dazu ein empirisch fundiertes Modell vor.

Erdinger Coaching-Kongress 16.-17.02.2017: Resilienz für die VUCA-Welt

Neben Beiträgen zum Themenschwerpunkt „Resilienz für die VUCA-Welt“ stellen auf dem Erdinger Coaching-Kongress insgesamt 37 Top-ReferentInnen in Vorträgen und Workshops auch neue Methoden im Coaching vor und bieten professionelle Live-Coachings. In Postersessions werden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich Coaching präsentiert. Der Kongress in Erding findet 2017 zum vierten Mal statt und richtet sich an Coachs, Führungskräfte, UnternehmensvertreterInnen, Studierende und ForscherInnen im Bereich Coaching. Eine Anmeldung ist online noch bis zum 15.02.2017 möglich unter: www.coaching-kongress.com/anmeldung/

Die Fakultät für Wirtschaftspsychologie der Hochschule für angewandtes Management HAM veranstaltet jährlich den Erdinger Coaching-Kongress „Coaching heute: Zwischen Königsweg und Irrweg“. Die Leitung der Kongressorganisation liegt bei Prof. Dr. Jutta Heller. Der Kongress fördert die Qualitätsdiskussion im Coaching und stellt eine Plattform für den Austausch zwischen VerterterInnen von Coaching-Forschung und -Praxis dar.

Kontakt
Hochschule für angewandtes Management
Jutta Heller
Lange Zeile 10
85435 Erding
091127861770
orga@coaching-kongress.com
http://www.coaching-kongress.com

Politik Recht Gesellschaft

Aus der Welt – Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat

Die Sehnsucht nach Gewissheit, wo es keine gibt, treibt Menschen im Innersten an. Michael Lewis erkundet entlang der einzigartigen Freundschaft von Daniel Kahneman und Amos Tversky, wie menschliche Entscheidungsprozesse davon beeinflusst sind.

Aus der Welt - Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat

Michael Lewis, einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren der Welt, hat einen neuen Bestseller geschrieben. „Aus der Welt. Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat“ widmet sich dem Prozess menschlicher Entscheidungsfindung. Die Frage, um deren Kern sich schon vorangegangene Bücher bewegt haben, rückt nun in den Mittelpunkt: Wie kommen wir zu unseren Urteilen? Bauch oder Kopf, Emotion oder Statistik: Lewis führt uns in einem meisterhaften erzählerischen Ritt an die Grenzen unseres Denkens.

Die Helden in Lewis‘ neuestem Streich sind die weltbekannten Psychologen und Begründer der Verhaltensökonomie Daniel Kahneman und Amos Tversky. Die Forscher haben unsere Annahmen über Entscheidungsprozesse völlig auf den Kopf gestellt. So haben sie bewiesen, dass Menschen systematische Fehler machen, wenn sie in unabwägbaren Situationen Entscheidungen treffen müssen. Und festgestellt, dass das Bedürfnis, Dinge einzuordnen und zu verstehen, so groß ist, dass Menschen mitunter Geschehnissen im Nachhinein einen Sinn geben, wo keiner war, und Situationen rückblickend neu interpretieren. Kahneman und Tversky haben die Grenzen menschlicher Intuition ergründet und sind mehr als jeder andere verantwortlich für den mächtigen Trend, dem Instinkt zu misstrauen und auf Algorithmen zu setzen.

Lewis erzählt in seinem Buch nicht nur die Geschichte ihrer tiefen und außergewöhnlich produktiven Freundschaft, sondern spinnt den Faden weiter. „Aus der Welt“ bringt auch die Gewissheit statistischer Entscheidungen ins Wanken. An faszinierenden Beispielen aus Sport, Wirtschaft, Medizin und dem Wissenschaftsbetrieb betrachtet er die psychologische Komponente von Entscheidungsprozessen, die nicht nur in Bauchentscheidungen, sondern auch in statistischen Modellen Wirkung entfaltet.

Lewis‘ neues Buch ist gewohnt brillant. Anhand zweier Figuren, deren Geschichte allein filmreifen Stoff bietet, entspinnt er ein faszinierendes Gewebe über vermeintlich sichere Annahmen, folgenreiche Denkfehler und die zutiefst menschliche Sehnsucht nach einer Gewissheit, die es nicht gibt.

Der Autor
Michael Lewis ist Journalist und Autor zahlreicher erfolgreicher Sachbücher. Er hat Abschlüsse von der Princeton University und der London School of Economics. Die Erfahrungen seiner Zeit als Investmentbanker (1984-88) verarbeitete er in seinem ersten Buch „Liar’s Poker“, das sofort auf Platz 1 der Sachbuchbestsellerliste schoss – der Beginn seiner Karriere als Autor. 2003 erschien „Moneyball“, ebenfalls ein Bestseller und 2011 mit Brad Pitt in der Hauptrolle verfilmt. Es folgten u.a. „The Big Short“ (Campus 2010) und zuletzt „Flash Boys“ (Campus 2014). Michael Lewis lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Berkeley, Kalifornien.

Michael Lewis
Aus der Welt
Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken
verändert hat
Gebunden mit Schutzumschlag, 359 Seiten
EUR 24,95/EUA 25,70/sFr 31,60
ISBN 978-3-593-50686-9
Erscheinungstermin: 12.01.2017

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Tourismus Reisen

Urlaubsknigge – So vermeiden Sie Fettnäpfchen

Urlaubsknigge - So vermeiden Sie Fettnäpfchen

Nicola Schmidt

Die Urlaubszeit, das ist die schönste Zeit im Jahr. Doch wie verhalten wir uns Ausland richtig? Denn Verhaltensweisen, die für uns Deutsche normal sind, können woanders schnell zur Stolperfalle werden. Oft hört man, dass wir Deutschen eher einen weniger guten Eindruck im Ausland hinterlassen. Woran liegt das? Machen wir uns manchmal zu wenig Gedanken darüber, wie wir im Urlaub von unseren Gastgebern wahrgenommen werden?Kurt Tucholsky sagte einst: „Als deutscher Tourist steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muss oder ob schon deutsche Touristen da gewesen sind.“

Frankreich:
Der Nationalstolz ist in Frankreich sehr ausgeprägt. Wenn Sie von schon vorher voraussetzen, dass jeder Franzose englisch spricht, werden Sie überrascht sein, wie selten eine Konversation zu Stande kommen wird. Wenn Sie Ihr Schulfranzösisch hervorkramen und sich stotternd und stammelnd von Wort zu Wort hangeln, werden Sie umso erfolgreicher sein, auch wenn zum Beispiel eine Bestellung im Cafe dreimal so lange dauert. Zum Essen wird Brot gereicht. Ein Bröckchen abbrechen und ein Flöckchen Butter drauf streichen, das ist international in Europa üblich. Hier in Frankreich dürfen Sie im Gegensatz zu Deutschland mit dem Brot die Sauce vom Teller wischen und auch in die Suppe tunken. Trinkgeld in Höhe von 10% wird direkt auf den Tisch gelegt. Franzosen lieben es förmlich und sind sehr werteorientiert. Die Begrüßung erfolgt mit einem flüchtigen Handschlag. Gute Smalltalk Themen sind Mode, Essen und Musik. Am Strand ist oben-ohne Tabu.

Italien:
In Italien ist die gepflegte, jedoch lockere Lebensart zu Hause. Gutes Essen, Kultur und gut gekleidete Menschen – das ist das Bild, dass viele Deutsche von Italien haben. Reichen Sie Italienern zur Begrüßung die Hand und halten Sie guten Blickkontakt. Oft wird sich nach dem ersten Kennenlernen schnell geduzt. Gute Smalltalk-Themen sind Essen, Sport und Kultur. Pünktlichkeit wird in den südlichen Ländern Europas anders interpretiert. Deshalb kommen Sie bei Einladungen besser 15-20 Minuten später. Ein Lob auch das leckere Essen ist ein Muss. Trinkgeld ist nicht üblich, aber gerne gesehen. Am Strand wird oben-ohne nicht gerne gesehenSo outen Sie sich als deutscher Tourist: Wenn Sie in der Stadt kurze Hose und Sandalen (mit oder ohne Socken) tragen. Wenn Sie Nudeln als Hauptgericht bestelllen und einen Löffel dazu fordern. Die Tugend des Spaghetti-Rollens: Die langen Nudeln müssen auf eine Gabel gerollt werden. Spaghetti mit Messer, Gabel oder Löffel zu essen gilt als Skandal! Wenn Sie nach dem Essen einen Latte Macchiato oder Cappuccino bestellen. Optimalerweise wird ein Caffe bestellt, hierzulande als Espresso tituliert.

Spanien:
In Spanien herrscht eine lockere Lebensart neben einer hochkonservativen Grundhaltung. Reichen Sie Einheimischen die Hand und halten Sie guten Blickkontakt bei der Begrüßung. Der Essensrhythmus der Spanier komplett anders als in Deutschland. Das Mittagessen in Spanien wird zwischen 14 und 16 Uhr serviert, das Abendessen frühestens um 21 Uhr. So kann auch noch Mitternachts in Restaurants bestellt werden. Gepflegte Kleidung in spanischen Restaurants ist Pflicht! Shorts und Bademode gehören ausschließlich auf den Strand. Gute Smalltalk Themen sind Wetter, Urlaub, Wein und Sport. Zu einer Einladung dürfen Sie gerne 30 Minuten später kommen. Probieren Sie alle Speisen und loben die gute Küche. 10-15% Trinkgeld wird auf dem Tisch gelassen. Kirchen sollten nur außerhalb von Messen und in angemessener Kleidung besichtigt werden. Spanische Familien beim Stadtbummel sind so gut wie nie in nachlässiger Kleidung anzutreffen. Gepflegte Kleidung gehört zum öffentlichen Leben und ist, besonders im Business eine Art Statussymbol. Dabei steht das gepflegte Erscheinungsbild im Vordergrund und nicht die Marke.
Ein spanischer Mann in der Stadt käme niemals auf die Idee in kurzen Hosen rumzulaufen. Das hieße ja, er würde sich der Lächerlichkeit preisgeben.Ähnlich werden deutsche Männer gesehen, die in unförmigen T-Shirts, kurzen (Karo-) Hosen und Sandalen (eventuell sogar noch mit Socken darin) durch die spanischen Innenstädte bummeln. Das sieht tatsächlich albern aus, außerdem wirkt es peinlich. Sicherlich geht es im Urlaub lässiger zu, als im Business. Daher ist eine gepflegte Hose, zum Beispiel aus Leinen und ein gepflegtes helles Hemd, dazu „geschossene“ Sandalen für einen Bummel durch die Innenstadt eine sehr gute Lösung. Oben-ohne-Strände sind es in dem religiös geprägten Land vertreten.

Kroatien:
Kroaten sehen sich selbst als Mittel- und nicht als Osteuropäer. Schon gar nicht fühlen sie sich den Balkan zugehörig. Kroaten sind Patrioten. Sport ist ein gutes Smalltalk spricht man dort gerne über Sport. Der Handschlag ist zur Begrüßung üblich. Versuchen Sie ein paar Grundkenntnisse Kroatisch, sei es die Tageszeit und Bitte sowie Danke. Damit gewinnen Sie viele Pluspunkte. Trinkgeld ist in der Rechnung enthalten, jedoch ist ein Tipp immer gerne gesehen. Alkohol am Steuer ist ein Tabu, denn die Promillegrenze liegt bei 0,0. Oben- ohne und FKK ist fast überall erlaubt.

Dänemark:
In Dänemark werden wir häufig mit sehr entspannten und guten Umgangsformen überrascht. Die in skandinavischen Ländern verbreitete, hohe Selbstverantwortung ist in Dänemark auch anzutreffen. Erwarten Sie bitte nicht von jedem Dänen, dass die Person sich mit Ihnen auf Englisch (oder gar auf Deutsch) unterhält. Es ist, wie in jedem anderen Land auch, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung, sich vor der Reise einen kleinen Grundwortschatz in der jeweiligen Landessprache anzueignen. Es ist von keinem Reisenden zu viel verlangt, „Danke“, „Bitte“, „Entschuldigung“ und Dinge wie „Können Sie mir bitte sagen/zeigen/bringen“ etc. zu lernen und auch anzuwenden. Sie werden überrascht sein, dass es darauf in der Regel eine freundliche Reaktion gibt und Ihr Bemühen honoriert wird.
Der Handschlag mit Blickkontakt gehört zum guten Ton bei der Begrüßung. Dänen gehen schnell zum wertschätzenden Du über. Ein Gespräch wird auch ohne Smalltalk direkt auf den Punkt gebracht. Im Restaurant zahlt jeder seine Rechnung mit 10% Trinkgeld selbst. Achten Sie auf das Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Oben ohne und FKK ist erlaubt.

Niederlande:
Viele Deutsche denken, in den Niederlanden ist es genauso wie hierzulande. Doch weit gefehlt. Während wir uns in Deutschland sehr direkt ausdrücken und Anweisungen geben, so gilt dies in den Niederlanden eher unhöflich. Besser ist es eine Anweisung als freundliche Bitte formulieren – so, als könne der Betreffende dann immer noch selbst entscheiden, ob er die Sache für sinnvoll hält oder nicht. Das gilt für das Berufs- und Alltagsleben, etwa beim Bäcker. Hierzulande sagen wir „Sechs Brötchen, bitte!“, in den Niederlanden „Mag ik zes broodjes?“ Das heißt wörtlich übersetzt: Darf ich sechs Brötchen? Ersteres ist eine Aufforderung, die mit einer Bitte abgemildert wird. Letzteres ist eine Frage – die natürlich auch keine ist, jedoch freundlicher klingt. Bestellungen wie „Ich bekomme zwei Pils!“, das ist in den Niederlanden undenkbar.
Wenn Sie sich vorstellen, dann mit Vor- und Nachnamen, jedoch ohne Handschlag. Smalltalk-Themen über die Monarchie, Musik, Sport und Kunst sind gerne gesehen. Wer in Großstädten unterwegs ist, hat mittags die Möglichkeit eins der zahlreichen Cafes aufzusuchen. Doch erwarten Sie keine große Menüauswahl, denn die Geschäftsleute essen oft nur ein Brötchen mit einem Glas Milch oder Buttermilch. „Lunch“ heißt diese niederländische Mittagsmahlzeit, ausgesprochen wie „lünsch“. Meistens wird Abends warm gegessen, und das schon gegen 18.00 Uhr. Was das Bezahlen in Cafes und Restaurants betrifft: Es ist eher unüblich, dass jeder einzeln bezahlt. Im Widerspruch zu dem Ausdruck dutch treat (etwa: Einladung auf Holländisch), wird nämlich meistens der Betrag zusammengelegt. Und wenn man in der Kneipe steht und gemeinsam etwas trinkt, werden abwechselnd Runden gegeben. Diese Getränkerunden werden direkt an der Theke bestellt, denn in vielen Kneipen ist es nicht üblich, dass ein Kellner an den Tisch kommt. Das Trinkgeld ist in der Rechnung bereits enthalten, wird aber trotzdem gerne als kleinen Tipp gesehen.

Österreich:
Auch wenn die Landessprache gleich ist: Österreicher möchten auf keinen Fall mit dem deutschen Nachbarland unter einen Hut gesteckt werden. Die Ansprache mit Titel gehört nämlich dort zum guten Ton. Wie vor 200 Jahren, heißt der Kellner auch heute noch „Herr Ober“ und möchte auch so angesprochen werden. Ein kostenloses Glas Wasser zum Kaffee ist in Österreich selbstverständlich. Aktuelle Tageszeitungen und Broschüren stehen in jedem guten Kaffeehaus zur freien Verfügung bereit. Die Begrüßung erfolgt mit „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“ und mit Handschlag. Frauen werden traditionell immer zuerst und oft noch mit Handkuss begrüßt. Duzen gilt als unhöflich. Titel werden immer in der Anrede mit eingebunden. Österreicher lieben beim Smalltalk klassische Themen wie Musik, Kunst, Kultur, Architektur und Wintersport. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wir Pünktlichkeit großgeschrieben. Im Restaurant sind 5-10% Trinkgeld üblich. Höflichkeit und Zurückhaltung ist hier an der Tagesordnung.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Sommerurlaub. Wenn Sie mehr zu den guten Sitten, Tischmanieren und Knigge wissen möchten, empfehle ich Ihnen meine offenen Knigge Seminare im Herbst.

Nicola Schmidt ist Wirkungsverstärkerin und Stilexpertin. Als Imagetrainerin unterstützt sie Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

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Der kleine Ausbildungsknigge

Wenn man den ersehnten Ausbildungsvertrag unterschrieben hat, kann man sich schon einmal selbst auf die Schulter klopfen. Die erste Hürde ist geschafft!

Der kleine Ausbildungsknigge

Die wichtigsten Verhaltensregeln für den Einstieg ins Berufsleben.

Man weiß endlich, wie es in der Zukunft weiter geht und hat sich auch noch gegen die Mitbewerber durchgesetzt. Jetzt heißt es, am Ball bleiben und den positiven Eindruck, den man beim Bewerbungsgespräch hinterlassen hat, aufrechtzuerhalten und zu festigen.

Diese 10 Regeln sollen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern:

1. Dokumente mitnehmen: Am ersten Tag auf der neuen Arbeitsstelle sollten wichtige Dokumente wie der Sozialversicherungsausweis, die Krankenkassenmitgliedsnummer oder die Steueridentifikationsnummer griffbereit sein. Vor allem, wenn man vorher dazu aufgefordert wurde.

2. Gepflegt erscheinen: Das gilt nicht nur für das Vorstellungsgespräch, sondern ab jetzt immer. Die Kleidung sollte branchenüblich sein und ohne Löcher und Flecken. Branchenüblich bedeutet in manchen Jobs, dass die gepflegte Jeans völlig in Ordnung ist, in anderen Jobs ist der Anzug Pflicht. Ist man sich nicht ganz sicher, kann man im Vorfeld freundlich nachfragen.

3. Pünktlich eintreffen: Am besten im Vorfeld über den verbindlichen Arbeitsbeginn informieren oder wann der Vorgesetzte mit dem Erscheinen rechnet. Eventuell gibt es Gleitzeiten und man verabredet im Lauf der ersten Tage, wann und wie lange jeden Tag gearbeitet wird.

4. Höflicher Umgang: Sicherlich wird man den neuen Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten vorgestellt werden. Es sollte darauf geachtet werden, sie mit einem angenehmen Händedruck zu begrüßen und sie anzulächeln. Duzen sollte man sie erst, wenn sie es anbieten.

5. Namen merken: Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Interesses, Menschen mit ihrem Namen anzureden. Aber ein paar Tage zum Lernen hat man natürlich Zeit.

6. Interesse zeigen: Nachfragen und Eigeninitiative entwickeln wird gern gesehen. Es zeigt, dass ernstgemeintes Engagement am neuen Arbeitsplatz investiert wird. Man sollte dabei aber nicht über das Ziel hinausschießen. Neue Arbeiten sollten vorher mit dem Vorgesetzten abgestimmt werden.

7. Anweisungen befolgen: Der Vorgesetzte ist dem Auszubildenden auch rechtlich weisungsbefugt. Oft geht es dabei um die Sicherheit. Er kann aber auch Aufgaben verlangen, die für den Auszubildenden auf den ersten Blick „sinnlos“ erscheinen. Nicht umsonst sagte man früher: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“

8. Nicht unentschuldigt fehlen: Ohne Entschuldigung im Ausbildungsbetrieb zu fehlen, kann ein Kündigungsgrund sein. Mal so eben eine Stunde schwänzen oder zu spät kommen ist in der Schule vielleicht noch toleriert worden, aber jetzt geht es darum, dass man sich aufeinander verlassen kann.

9. Keine Private Telefonate, SMS, Internet surfen: Dies kann man während der Mittagspause tun. Aber auch dann muss geklärt sein, ob der PC am Arbeitsplatz dazu genutzt werden darf. Als Arbeitnehmer, und das ist man als Auszubildender, wird man dafür bezahlt, dem Betrieb zur Verfügung zu stehen. In dieser Zeit kann der Arbeitgeber volle Leistung und Einsatzbereitschaft erwarten. Anschließend in der Freizeit, kann man sich wieder mit den Freunden austauschen. Und in dringenden Fällen sind Ausnahmen sicher erlaubt, wenn man vorher gefragt hat.

10. Kein Kaugummi kauen: Für die Zahnpflege nach dem Mittagessen ist dies sicherlich in Ordnung. Aber ansonsten wirkt es eher unhöflich. Kollegen und Kunden möchten einen im Gespräch schließlich gut verstehen.

Die AOK Hessen unterstützt Auszubildende während ihrer Lehrjahre .

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Politik Recht Gesellschaft

Unwirksamkeit einer Kündigung auch in einem Kleinbetrieb bei widersprüchlichem Verhalten des Arbeitgebers

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, zum Urteil des LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 07. Oktober 2010 – 25 Sa 1435/10 -.

Ausgangslage:

Im Kleinbetrieb (regelmäßig nicht mehr als zehn Mitarbeiter) gilt das Kündigungsschutzgesetz nicht. Der Arbeitgeber kann also ohne Angabe von Gründen kündigen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine solche Kündigung aber ebenfalls unwirksam sein. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Arbeitgeber sich treuwidrig verhält, zum Beispiel dadurch dass er bestimmte Vertrauenstatbestände schafft. Hier kann widersprüchliches Verhalten des Arbeitgebers die Kündigung begründen. Dies zeigt das nachstehend zitierte Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg noch einmal deutlich.

Urteil:

Die Unzulässigkeit des widersprüchlichen Verhaltens (venire contra factum propium) stellt eine von Amts wegen zu prüfende Schranke jeder Rechtsausübung dar (BAG, Urteil vom 08. Juni 1972 – 2 AZR 336/71 – BAGE 24, 292 = AP Nr. 1 zu § 13 KSchG 1969 = NJW 1972, 1878). Die Unwirksamkeit einer Kündigung kann sich unter dem Gesichtspunkt des Verbots widersprüchlichen Verhaltens ergeben, wenn der Erklärungsgegner einen besonderen Grund hatte, auf den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses zu vertrauen und der Erklärende sich mit der Kündigung zu eigenem vorhergehenden Verhalten in Widerspruch setzt. (LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 07. Oktober 2010 – 25 Sa 1435/10 -, Rn. 43, juris).

Im entschiedenen Fall hatte das Landesarbeitsgericht die Anwendung letztendlich aber verneint. Die Hürden sind hier sehr hoch. Die Darlegungs- und Beweislast für das widersprüchliche Verhalten trägt der Arbeitnehmer.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer:

Bei der Frage, ob ausnahmsweise Kündigungsschutz auch im Kleinbetrieb gilt, muss immer berücksichtigt werden, dass die Gerichte hier mit der Annahme sehr vorsichtig sind. Man will nicht durch die Hintertür das Kündigungsschutzgesetz auch für den Kleinbetrieb einführen. Das ist auch richtig, da dies dem Willen des Gesetzgebers widersprechen würde.

Genau prüfen sollte man aber immer, ob überhaupt ein Kleinbetrieb vorliegt. Ich habe schon oft erlebt, dass Arbeitnehmer mit der Behauptung, es handele sich um einen Kleinbetrieb in die Beratung kamen und tatsächlich bei Hinzurechnung aller möglichen Mitarbeiter (zum Beispiel der angeblich freien, tatsächlich aber scheinselbstständigen) kein Kleinbetrieb mehr gegeben war.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber:

Außerhalb des Anwendungsbereichs des Kündigungsschutzgesetzes brauchen Sie keinen Kündigungsgrund. Im Zweifel sollten Sie daher auch keinen benennen. Sie müssen sich klarmachen, dass Sie durch Äußerungen oder Verhalten im Zusammenhang mit der Kündigung im Zweifel nur unbeabsichtigt Anhaltspunkte für eine Unwirksamkeit liefern. Weniger ist hier mehr.

9.3.2015

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer:

Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MWST.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de.

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber:

Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweise. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MWST.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de.

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Mit Vorsatz glücklich

Mit Vorsatz glücklich

Lässt sich Glück konservieren?

Nachhaltiger und wirkungsvoller als gute Vorsätze zum Jahresbeginn sind Strategien für das Instant-Glück. Wie schön wäre es, wenn sich Glück konservieren ließe?

Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie Knaller und Raketen. Und sind allzu oft ebenso kurzlebig. Wer schafft es schon, die als notwendig erachtete Veränderung bis in den Februar durchzuhalten?! Alte Gewohnheiten reißen schnell wieder ein und am Verhalten ändert sich nichts. Dafür bekommt das Selbstvertrauen eine neue Delle, weil man sich einmal mehr bewiesen hat, wie willensschwach man doch ist.

Ein verbreiteter Denkfehler
Die Absicht hinter all den Neujahrsvorsätzen ist stets gut und vernünftig. Sie sollen das Leben besser machen. Man will dem inneren Schweinehund Grenzen setzen, gesünder essen, mehr Sport treiben, endlich ein paar längst fällige Aufgaben in Angriff nehmen,. All dies dient demselben Ziel, nämlich mehr Glück und Lebensqualität zu erlangen. Der Veränderungsplan folgt immer derselben Logik: Erst muss ich mich anstrengen, mich disziplinieren und vernünftig sein. Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Anschließend folgt die Belohnung in Form eines besseren Lebens. Mit dem Erfolg stellt sich dann auch das Glück ein. Aber in Wahrheit verhält es sich genau umgekehrt. Denn Glück ist eine viel stärkere Triebfeder als Vernunft. Wer sich glücklich fühlt, schafft mehr. Er hält seine Diät besser durch, weil er keine Ersatzbefriedigung braucht; er bewegt sich gerne, weil ihm so leicht zumute ist. Er kann sich leicht disziplinieren, weil er genug Energie hat. Erst kommt das Glück, dann der Erfolg.

Mit wenig Aufwand viel erreichen
Wer das verstanden hat, konzentriert sich darauf, jeden Tag glücklich zu leben. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Überzeugung entsteht Glück nicht als Resultat spektakulärer Ereignisse. Vielmehr setzt es sich aus vielen scheinbar banalen Glücksmomenten zusammen. Solch glückliche kleine Erfahrungen stellen immer eine Eigenleistung dar und lassen sich auch dann ermöglichen, wenn die Umstände alles andere als perfekt sind. Sie benötigen keine großen Anstrengungen. In der Summe tragen sie weit mehr zum Lebensglück bei, als ein Lottogewinn und ähnlich außergewöhnliche Erfahrungen es vermögen. Lebenskünstler verstehen sich darauf, ihre Chancen auf ein Quäntchen Glück überall zu erkennen und zu nutzen. Darum können sie auf Neujahrsvorsätze verzichten.

10 Tipps für das Instant-Glück
Es existieren unzählige Möglichkeiten, den Alltag mit glücklichen Momenten zu bereichern. Die meisten von ihnen stellen keine oder nur geringfügige Anforderungen an Aufwand und Zeit, wie folgende Beispiele zeigen:
1.Denken Sie an drei Dinge, für die Sie dankbar sein können.
2.Wechseln Sie Ihre Genüsse ab.
3.Stoppen Sie unproduktive Gedanken und denken Sie an etwas anderes. Sofort!
4.Behandeln Sie sich selbst liebe- und verständnisvoll.
5.Machen Sie jemandem unerwartet ein kleines Geschenk.
6.Probieren Sie etwas Neues aus.
7.Gestatten Sie anderen, ihre Probleme zu behalten und selbst zu lösen.
8.Gehen Sie ernste Probleme spielerisch an.
9.Erkennen Sie das Glück im Unglück.
10.Würdigen Sie Ihre Anstrengungen und Erfolge.

101 weitere Vorschläge der Autorin und Psychologin Marion Lemper-Pychlau finden Sie in dem Ratgeber „Eine Minute für Ihr Glück“ aus der Reihe Beck kompakt.

Marion Lemper-Pychlau, Eine Minute für Ihr Glück!, Verlag C.H.BECK, 2014, 128 Seiten, kartoniert EUR 6,90, ISBN 978-3-406-66820-3

Der Verlag C.H.BECK zählt zu den großen Verlagen in Deutschland. Dafür sprechen über 9.000 lieferbare Werke, rund 70 Fachzeitschriften sowie jährlich bis zu 1.500 Neuerscheinungen und Neuauflagen. Unter ihnen befinden sich renommierte juristische Bücher wie Schönfelder \\\\\\\\\\\\\\\“Deutsche Gesetze\\\\\\\\\\\\\\\“, Palandt \\\\\\\\\\\\\\\“Bürgerliches Gesetzbuch\\\\\\\\\\\\\\\“ sowie die \\\\\\\\\\\\\\\“Neue Juristische Wochenschrift\\\\\\\\\\\\\\\“, aber auch zahlreiche praktische Ratgeber für Verbraucher. Viele der Werke sind zusammen mit umfangreicher Rechtsprechung und mehr als 4.500 Gesetzen digital über beck-online (www.beck-online.de), die mehrfach ausgezeichnete juristische Datenbank des Verlages, abrufbar. Im Web 2.0 ist C.H.BECK unter anderem mit dem beck-blog (www.beck-blog.de) und auf Facebook aktiv.

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Politik Recht Gesellschaft

Ablauf des Kündigungsschutzverfahrens: Persönliches Erscheinen und Verhalten vor dem und im Gerichtssaal (Serie – Teil 2)

Artikelreihe von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Wer eine Kündigung erhält, hat drei Wochen Zeit beim zuständigen Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einzureichen. Wer diese Frist ungenutzt verstreichen lässt, hat in der Regel seine Chance auf eine Abfindung (ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr oder auch deutlich mehr) vertan. Doch wie läuft so ein Kündigungsschutzverfahren nach Eingang der Kündigungsschutzklage weiter? Damit beschäftigt sich die nachfolgende Artikelreihe von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Heute Teil 2: Persönliches Erscheinen und Verhalten vor dem und im Gerichtssaal

Anordnung des persönlichen Erscheinens:

Möglicherweise geht mit der Ladung auch die Anordnung des persönlichen Erscheinens einher. Ist dies der Fall, besteht auch die Möglichkeit, dass ein Vertreter, idealerweise ein Anwalt, den Termin wahrnimmt. Sollten Sie den Termin alleine wahrnehmen wollen, was natürlich auch möglich ist, müssen Sie jedoch beachten, dass es von der richterlichen Einstellung und unter Umständen auch Tagesform abhängig ist, inwieweit dieser Sie als Partei, die nicht von einem Anwalt vertreten wird, mit Hinweisen unterstützt. Es kommt auch vor, dass Richter die Parteien in derartigen Situationen dann regelrecht zu einem Vergleich prügeln.

Verhalten vor dem Gerichtssaal:

Ist es Ihnen einmal gelungen, sich bis zum Gerichtssaal durchzufragen, der auf der Ladung angegeben ist, finden Sie dort links oder rechts neben der Tür einen Zettel mit sämtlichen Terminen des Tages. Sollte Ihr Termin dort nicht angegeben sein (jedenfalls Ihren Namen müssten Sie dort finden), ist etwas faul. Unter Umständen gibt es auch vor Ort einen Hinweis, der Ihnen mitteilt, dass die Verhandlungen an einem anderen Ort stattfinden, zu dem Sie sich dann auch direkt begeben sollten.
Schüchternheit hilft nicht weiter. Wenn Sie den Termin gegen meinen ausdrücklichen Rat ohne Anwalt aufgesucht haben, müssen Sie zumindest die Souveränität eines Anwalts ausstrahlen. Betreten Sie den Gerichtssaal und, für den Fall dass dort noch eine Verhandlung stattfindet, setzen Sie sich in den Zuschauerraum. Sofern sich dort kein Platz mehr findet, bleiben Sie stehen.

Verhalten im Gerichtssaal:

Wird noch ein anderer Fall verhandelt, brauchen Sie sich zunächst keine Sorgen zu machen. Bei der nächsten Pause erkundigen Sie sich beim Richter nach Ihrem Prozesstermin. Eine abweisende, unfreundliche Antwort spricht nicht gegen Sie, sondern für die mangelnde Professionalität des Richters. In der Regel werden Sie jedoch eine freundliche Antwort mit einem entsprechenden Hinweis erhalten. Anschließend warten Sie einfach weiter.
Richter und Gerichte sollten sich meiner Ansicht nach selbst als Dienstleister ansehen. Diese Einschätzung wird jedoch bei weitem nicht von allen Richtern geteilt. Wenn Sie an einen solchen Richter gelangen, kann es vorkommen, dass bestimmte sozialadäquate Verhaltensweisen wie z.B. Kaugummikauen, Mütze auf dem Kopf tragen oder die Unterhaltung mit dem Sitznachbarn rasch als Missachtung des Gerichts aufgefasst werden und demnach forsche Reaktionen nach sich ziehen. Auch Anwälte fühlen sich mitunter an die Schulzeit zurück erinnert. Sie sollten solche Dinge nicht persönlich nehmen und gelassen bleiben bis Ihre Sache dann aufgerufen wird. Fragen Sie den Richter, ob sie sich links oder rechts an den Tisch vor dem Richterstuhl setzen sollen, und setzen Sie sich dann dort hin.

21.5.2014

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MWST.

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Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweise. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MWST.

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