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Bildung Karriere Schulungen

Die 007-Formel um Vertrauen aufzubauen

Von Ex-Geheimagent, Kriminalist & Bestsellerautor Leo Martin

Die 007-Formel um Vertrauen aufzubauen

Leo Martin, Ex-Geheimagent, war zehn Jahre lang für den deutschen Inlandsgeheimdienst im Einsatz

Leo Martin ist Ex-Geheimagent, Kriminalist & Bestsellerautor. Sein Auftrag war es, Vertrauensmänner im Milieu der Organisierten Kriminalität anzuwerben. Er musste wildfremde Menschen unter schwierigsten Ausgangsbedingungen und in kürzester Zeit dazu bringen, ihm zu vertrauen und langfristig mit dem Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Heute überführt er als Geschäftsführer des Institutes für Forensische Textanalyse Täter, die Unternehmen anonym angreifen, bedorhen oder erpressen. So bauen Sie Vertrauen auf und gewinnen andere für sich und Ihre Ziele:

001) Beziehen Sie Position
Das Wichtigste zuerst: Die Frage ist nicht „Kannst du mir vertrauen?“, sondern „AUF WAS KANNST DU VERTRAUEN, WENN DU ES MIT MIR ZU TUN HAST?“. In erster Linie geht es um Klarheit. Deshalb sollten Sie eindeutig Position auf folgende Fragen beziehen: Für was stehe ich? Wie will ich von anderen gesehen werden? Was lasse ich mit mir machen – und was nicht? Nur dann weiß Ihr Gegenüber, woran er bei Ihnen ist. Womit er rechnen kann – und womit nicht.

Für mich als Agent hieß das, zu entscheiden: Wer ist mein V-Mann für mich? Ein feiger Verräter – oder mein Ohr in der Organisation? Für Sie im Job heißt das, zu entscheiden: Wer ist mein Kollege/Mitarbeiter für mich: Interessiert mich nur die Arbeit, die er wegschafft – oder sehe ich auch der Mensch dahinter? Für Sie im Vertrieb heißt das, zu entscheiden: Wer ist mein Kunde für mich? Muss ich ihm etwas verkaufen, um meine hohen Ziele zu erreichen – oder ist er derjenige, der letztendlich mein Gehalt bezahlt und mein Job ist es, seine Probleme zu lösen?
Geheimtipp: Der andere muss spühren, dass Sie IHN ernst nehmen, und dass Sie wissen, wovon Sie sprechen.

002) Finden Sie das Positive
Identifizieren Sie eine positive Eigenschaft an jedem Menschen, mit dem Sie regelmäßig zu tun haben. Das hilft Ihnen, auch in schwierigen Fällen eine positive Haltung einzunehmen. Und das macht Sinn, denn: Je besser die Stimmung, desto größer ist auch die Zustimmung.
Geheimtipp: An Menschen, die Sie nicht mögen, suchen Sie fünf positive Eigenschaften!

003) Demonstrieren Sie hohen Selbstwert
Es ist ein Unterschied, von wem Sie Anerkennung für Ihre Arbeit bekommen. Das Kompliment eines namenlosen Unbekannten löst weniger in Menschen aus, als das Kompliment eines Experten, Ihres Vorbildes oder von jemandem, den Sie mögen.
Geheimtipp: Demonstrieren Sie ERST hohen Selbstwert, bevor Sie den anderen DANN mit Anerkennung belohnen.

004) Belohnen Sie Ihr Gegenüber durch Anerkennung
Überlegen Sie sich vor jedem Treffen: Welches ehrliche und ernst gemeinte Kompliment kann ich dem anderen heute machen. Faustregel: Eine positive Bemerkung bei jedem Treffen.
Geheimtipp: Loben Sie eher ein Verhalten als den neuen Aston Martin. Komplimente für ein bestimmtes VERHALTEN sind leichter zu finden und haben eine größere Wirkung. „Geile Karre …“, ist gut, „Echt stark, wie ruhig du im Konflikt mit XY geblieben bist!“, ist besser.

005) Seien Sie verbindlich
Versprechen Sie nur Dinge, die Sie auch zu 100 Prozent einhalten können. Kurz gesagt: halten Sie Ihre Versprechen- oder halten Sie die Klappe.
Geheimtipp: Auch was Sie sofort erledigen könnten, versprechen Sie für später. Gut ist: „Die Information beschaffe ich für dich!“, besser ist: „Die Info bekommst du bis morgen, 14 Uhr!“. So erlebt Ihr Gegenüber, dass Sie verbindlich sind. Er lernt: Was Sie zusagen, halten Sie auch ein.

006) Suchen Sie Gemeinsamkeiten
Zeigen Sie sich von Ihrer persönlichen Seite. Unterhalten Sie sich über das sachlich/fachlich/beruflich notwendige Maß hinaus. Dabei suchen und betonen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Ihnen und Ihrer Zielperson; Gemeinsamkeiten erzeugen eine starke Verbindung.
Geheimtipp: Sie verstärken die Bindung, indem Sie zusätzlich Insiderthemen und Rituale etablieren.

007) Zeigen Sie Verständnis
Immer, wenn Sie der Meinung sind, die Lage/Meinung/Situation Ihres Gegenübers verstanden zu haben, sollten Sie das auch deutlich kommunizieren. Zum Beispiel durch Aussagen wie: „Ok, ich verstehe. An Ihrer Stelle hätte ich das vermutlich auch so gemacht“. Hier geht es um die emotionale, nicht um die inhaltliche Ebene!
Geheimtipp: Damit machen Sie klar, dass Sie die Sichtweise des anderen respektieren. Menschen wollen sich verstanden fühlen. Verständnis zu zeigen heißt noch lange nicht, dass Sie zustimmen!

Eine starke, vertrauensvolle Beziehung – Sie haben Ihr Ziel erreicht
Erst wenn Ihr Gegenüber in die Beziehung investiert, haben Sie Ihr Ziel erreicht. Hält er Blickkontakt, hört er aufmerksam zu, nickt er bestätigend? Dann ist das ein guter Anfang, aber nicht genug! Achten Sie auf die Indikatoren von Interesse: Ergreift er die Initiative, ruft er zurück, beteiligt er sich aktiv am Gespräch, bringt er eigene Themen mit ein, leuchten seine Augen, zeigt er echte Emotion (Stolz, Begeisterung, Leidenschaft, …) – ist er bereit, etwas für Sie zu tun? Dann haben Sie ihn.

Wenn Sie meine Empfehlungen beherzigen, werden Sie die Menschen um sich herum dazu bringen, in Sie zu investieren. Die Energie, die Sie dafür einsetzen, erhalten Sie um ein Vielfaches zurück. Sie erhöhen Ihren Wirkungsgrad – ob beruflich oder privat. So werden Sie auch wildfremde Menschen unter schwierigsten Bedingungen in einem Minimum an Zeit zu Ihren Verbündeten machen.

Sie haben Ihre Mission erfüllt!
Willkommen im Team.

Homepage Leo Martin
Homepage Sprachprofiler

Leo Martin hat Kriminalwissenschaften studiert und war zehn Jahre lang für den deutschen Geheimdienst im Einsatz. Sein Spezialauftrag war das Anwerben und Führen von Informanten. Heute überführt er als Geschäftsführer des Institutes für Forensische Textanalyse Täter, die Unternehmen anonym angreifen, bedrohen oder erpressen ( www.forensische-textanalyse.de).

Kontakt
Leo Martin
Leo Martin
Edelweissstrasse 5
81541 München
00491621367423
info@leo-martin.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Keine Angst vor Informationen

Statement zum Verfassungsschutzbericht zum Thema Iran

Keine Angst vor Informationen

Alexander A. Gorjinia

Berlin 07.07.16. Alexander A. Gorjinia, der Bevollmächtigte der Bundesgeschäftsführung des deutschen Wirtschaftsrats für die Beziehungen zum Iran, sieht in dem Bericht des Verfassungsschutzes ein weiteres Zeichen dafür, dass wir unsere Bemühungen um den Iran vertiefen müssen. „Ein starker, wirtschaftlicher Einfluss Deutschlands beugt konspirativen Versuchen aus dem Ausland vor.“, so Gorjinia. „Die Entscheidungsträger aus der iranischen Wirtschaft wollen seriös mit den deutschen Partnern zusammenarbeiten.“ Hier führe jeder Handschlag zwischen Iranern und Deutschen zur Festigung der Vertrauens.

Alexander A. Gorjinia ist der Bevollmächtigte des Wirtschaftsrates der CDU e.V. mit Schwerpunkt auf die Pflege der Kontakte und den Ausbau der Beziehungen zwischen deutschen und iranischen Firmen.

Kontakt
Alexander A. Gorjinia
Alexander Gorjinia
Büro Frankfurt 1
60329 Frankfurt am Main
069-24249555
office@gorjinia.com
http://www.wirtschaft-iran.de

Computer IT Software

Journalistenverbände DPV und bdfj solidarisieren sich mit netzpolitik.org und kritisieren die Klage wegen Landesverrats auf das Schärfste

Journalistenverbände DPV und bdfj solidarisieren sich mit netzpolitik.org und kritisieren die Klage wegen Landesverrats auf das Schärfste

Journalistenzentrum Deutschland

Die Berufsverbände vom Journalistenzentrum Deutschland betrachten die Klage des Bundesamts für Verfassungsschutz gegen zwei Berichterstatter von netzpolitik.org wegen Landesverrat als äußerst bedenkliche Entwicklung im Hinblick auf die Presse- und Meinungsfreiheit.

Kerstin Nyst, Pressesprecherin des Journalistenzentrum Deutschland, ist äußerst besorgt: „Zwar hat der Generalstaatsanwalt bereits mitgeteilt, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen, bis ein Gutachten durch externe Sachverständige vorläge – wer sich jedoch derart für die Pressefreiheit engagiert wie unsere Journalistenverbände, betrachtet allein schon ein wegen Veröffentlichung von Dokumenten eingeleitetes Strafverfahren in einem für Journalisten vermeintlich sicheren Land wie der Bundesrepublik Deutschland schlichtweg als skandalös.“

Nyst weiter: „Unzensierte Veröffentlichung von Informationen und Meinungen – auch wenn es sich um vertrauliche Dokumente von Militär, Geheimdiensten, Diplomatie oder Politik handelt – fällt unter die Pressefreiheit. Und die gilt es, wie ein kostbares Gut zu schützen. Wenn mit einer Klage durch den Verfassungsschutz Einfluß darauf genommen werden soll, was Medien publizieren dürfen, dann kann dies nur als massiver Einschüchterungsversuch gewertet werden und ist völlig inakzeptabel.“

Das Journalistenzentrum Deutschland setzt sich dafür ein, dass Medienschaffende ihren Beruf ungehindert ausüben können. Die Presse- und Rundfunkfreiheit zu schützen, zu stärken und dafür zu sorgen, dass Journalismus als Teil der freien Meinungsäußerung und als wichtiges Instrument der öffentlichen Meinungsbildung anerkannt und akzeptiert bleibt, ist wesentlicher Teil des Engagements von DPV und bdfj.

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten , gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten ist die größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten.

Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)
Pressekontakt:
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst (Pressesprecherin)
Stresemannstraße 375
D-22761 Hamburg
Tel. 040/870 6000 (nur für Presseanfragen)
k.nyst@journalistenverbaende.de
www.journalistenverbaende.de

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten ist die größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten.

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Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst
Stresemannstr. 375
22761 Hamburg
040/8706000
info@journalistenverbaende.de
http://www.journalistenverbaende.de

Computer IT Software

Systemhaus for you klärt auf: Sicherheit auf Geschäftsreisen für vertrauliche Unternehmensdaten

(Mynewsdesk) Die Informationsveranstaltung „Sicherheit auf Geschäftsreisen für vertrauliche Unternehmensdaten“, durchgeführt vom Systemhaus for you, den IT-Sicherheitsexperten aus Hamburg, stieß auf eine interessierte Zuhörerschaft. Zahlreiche mittelständische Unternehmen trafen sich in der Villa 23 an der Alster um mehr über die Gefahrenpotentiale, Risiken und mögliche Abwehrmaßnahmen zu erfahren.

Unterwegs aufgenommene Fotos von Objekten, Projekten, Dokumenten direkt vom Smartphone online weiterleiten, ein neues eBook herunterladen oder zwischendurch E-Mails checken: Auf Geschäftsreisen sind mobile, internetfähige Geräte zu unverzichtbaren Begleitern geworden. Damit die Reisefreuden ungetrübt bleiben, sollte nicht sorglos mit der Sicherheit der Geräte und Daten umgegangen werden.

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz, Referat Wirtschaftsschutz, führte das Systemhaus for you die Informationsveranstaltung „Sicherheit auf Geschäftsreisen für vertrauliche Unternehmensdaten“ für Geschäftsführer und Unternehmensentscheider durch. Die Zuhörer staunten nicht schlecht, welche Gefahr mittlerweile auch auf Geschäftsreisen für vertrauliche Unterlagen ausgeht. Die Unternehmer aus dem Mittelstand erhielten Orientierung und Anregungen für den weiteren Umgang mit vertrauensvollen Daten. „Mir geht ein Schauer den Rücken herunter. Sie haben mir die Augen geöffnet“, resümierte ein Zuhörer.

Referent Udo Schauff, Referatsleiter des Referats Wirtschaftsschutz beim Bundesamt für Verfassungsschutz warnte davor, sensible Daten bei Geschäftsreisen mit zu nehmen. „Für Geschäftsreisen würde ich grundsätzlich ein extra Reisenotebook mitnehmen, auf dem nur die für die Reise notwendigen Daten gespeichert sind. Smartphones seien in punkto IT-Sicherheit ein großes Problem. „Über SMS kann dort fast unbemerkt Schadsoftware aufgespielt werden.“ Oft genug erfolgten Attacken in die Netzwerke von Unternehmen über die mobilen Geräte, die aus dem Alltag, gerade von Unternehmern, nicht mehr wegzudenken sind.

Viele sensible Unternehmensdaten sind offen zugänglich. Nicht nur Defizite bei der IT-Sicherheit sind hierfür verantwortlich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing sind mittlerweile eine Fundgrube für sensible Informationen und eine Plattform für nachrichtendienstliche Anbahnungen. Mittelstandsunternehmen sind besonders betroffen. Gute Beratung ist daher unverzichtbar. „Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, aber man kann es den Ausspähern schwerer machen“, so Referent Udo Schauff. Alexander Jarchow, Geschäftsleitung Systemhau for you, dankte Herrn Schauff für den sensibilisierenden Vortrag. „Das Thema fordert noch größere Aufmerksamkeit von den Unternehmen. IT-Sicherheit ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Systemhaus for you GmbH .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
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Systemhaus for you GmbH, mit Sitz in Hamburg, ist auf die Beratung und Implementierung von Lösungen für die Absicherung physikalischer wie virtueller IT-Umgebungen spezialisiert. Das Unternehmen stellt dabei stets an sich den Anspruch, den reibungslosen Ablauf der IT beim Kunden zu gewährleisten. Der persönliche Kontakt hat stets oberste Priorität, denn nur im direkten Gespräch kann ein Gefühl für die Besonderheiten des Kunden und deren Anforderungen entwickelt werden. Kernelemente des Produktportfolios sind IT-Security-Lösungen von Anti-Virus/Anti-Spam, Firewalls über Authentifizierungssysteme und DesasterRecovery-Lösungen bis hin zu rechtssicheren E-Mail-Management-Lösungen, Storage-Lösungen und mobilen Arbeitsplätzen. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Herstellern kann Systemhaus for you auf Lösungen zurückgreifen, die über ein hohes Innovationspotential verfügen und gleichzeitig einfach zu bedienen sind. Systemhaus for you zeichnet sich durch einen professionellen Kundenservice aus: So gehören zum Leistungsspektrum sowohl Beratung und Implementierung der Produkte als auch fachlich qualifizierte Schulungen sowie technischer Support.

Kontakt

Alexander Jarchow
Heidenkampsweg 66
20097 Hamburg
+494036090390
info@sh4u.de
http://shortpr.com/bjyoxt

Politik Recht Gesellschaft

Helios-Verlag, Doku: Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

Träumer im Traumland DDR – Innenansichten zweier Stasi-Knaste-Autobiographie

Helios-Verlag, Doku: Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

In diesem Buch schildert Felten ausführlich, wie es ihm in den beiden Stasi-Gefängnissen in Berlin Hohenschönhausen und Bautzen ergeht und wie gleichzeitig das Leben seiner Angehörigen in der Bundesrepublik abläuft. Auf diese Innenansichten aus den Gefängnissen legt er sein besonderes Augenmerk. Wir erfahren, dass er vom Vernehmer jeden Tag seelisch gefoltert wird. Vom Staatsanwalt wird er sogar drei Tage vor seiner Gerichtsverhandlung zu einem Schuldanerkenntnis erpresst. Wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit in der DDR auf Spionage die Todesstrafe steht und zwischen 1979 und 1981 noch dreimal vollstreckt wird, kann man verstehen, was das letztlich in Felten ausgelöst hat, als er von diesen Zusammenhängen nach der Wende erfährt. In seinem Buch berichtet Felten auch über Freizeit und Arbeit im Knast. Verwunderliches gar. Denn seinem Kommando gelingt es, der Gefängnisleitung durch Übererfüllung der Norm Sonderkonditionen abzuringen. Mit Tricks. Schließlich der Austausch der deutschdeutschen Agenten. Nachdem die Ostagenten, mit Christel Guillaume an der Spitze, im VWBus bei Herleshausen über die Grenze in die DDR gebracht worden sind, kommen auch die bundesdeutschen Gefangenen, die in einer Garage warten, in Freiheit. Empfangen werden sie in die Bundesrepublik mit einem Gläschen Schnaps. Den hat der Ost-Berliner Anwalt Dr. Wolfgang Vogel mitgebracht. Es ist ein Nordhäuser-Korn aus der DDR. Welch ein Fauxpas. Felten beschreibt die Auswirkungen seines Interviews im ZDF und in der Illustrierten „Quick“ ebenso, wie seine doppelte Spionagetätigkeit, Auslöser all des Erlebten. Zum Autor: Peter Felten wird 1943 in Marialinden im Rheinisch Bergischen Kreis geboren. 1950 kann seine Familie aus der dortigen Evakuierung in die Heimatstadt Köln zurückkehren. Schulabschluss: Mittlere Reife. Ausbildung zum Foto-Kaufmann und Presse-Fotograf. Bereits zwei Jahre Fotografentätigkeit für die „Kölnische Rundschau“, als diese ihn 1965 in ihre Eifel-Redaktion in Gemünd beruft. Felten beginnt als Bild-Journalist, wird Polizei-Reporter und nach seinem Volontariat 1978 Redakteur. 1974 bekommt er Kontakt zum Militärischen Geheimdienst der DDR, 16. August 1979 Verhaftung in Ostberlin, 14. Dezember 1979 Verurteilung durch das Oberste Militärgericht der DDR zu 12 Jahren Haft, 19. März 1981 Austausch gegen Christel Guillaume, 24. Mai 1984 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Bundespräsident Karl Carstens wegen seiner Verdienste für die Bundesrepublik Deutschland. Nach seiner Freilassung wechselt Felten in die Bergheimer Redaktion der „Kölnischen Rundschau“ und ist von 1982 bis 1999 Redaktionsleiter. Nach seiner Tätigkeit als Redakteur der Beilagen-Redaktion im Kölner Mutterhaus bis 2003, geht Felten ein Jahr später als Redakteur der Nachrichten-Redaktion aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand. Felten engagierte sich jahrelang ehrenamtlich als Vorsitzender im Rallye-Club-Nordeifel (1969 bis 1977) und als Geschäftsführer im Tennisclub Grün-Weiß Gemünd (1992 bis 2005). Neben seinem ersten Wohnsitz in der Stadt Schleiden hat der Autor einen zweiten Wohnsitz in einem kleinen Dorf an der Dordogne im Südwesten Frankreichs. „Sie machten mich zum DDR-Spion und warfen mich wegen Spionage für ihren Gegner, die Bundesrepublik Deutschland, ins Gefängnis.“ Mit diesem Satz beschreibt Autor Peter Felten, Bild-Journalist und ehemaliger Redakteur der „Kölnischen Rundschau“, seine Geschichte als klassischer Doppelagent oder „Counterman“, wie das im Sprachgebrauch des für die bundesdeutsche Spionageabwehr zuständigen Kölner „Bundesamtes für Verfassungsschutz“ heißt. Kürzer und treffender kann man nicht ausdrücken, was im Jahre 1974, kurz nach der Enttarnung des Kanzlerspions Günter Guillaume, im beschaulichen Eifelstädtchen Gemünd beginnt. Felten lässt sich von einem DDR-Geheimdienst zur geheimen Agententätigkeit, also zur Spionage gegen die Bundesrepublik Deutschland, anwerben. Was die Geheimen in Ostberlin nicht wissen: Er hat die Verbindung im Auftrag der westdeutschen Spionageabwehr aufgenommen. Alles, was er als Journalist für die DDR bei Bundeswehr und NATO-Verbündeten ausspionieren soll, und welche Kontakte er in Ostberlin bekommt, erfährt umgehend sein Führungsoffizier beim Verfassungsschutz. Felten wird 1979 enttarnt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist 19 Monate in Haft, davon 14 im Zuchthaus Bautzen II, ehe er am 19. März 1981 zusammen mit acht weiteren bundesdeutschen Häftlingen gegen Christel Guillaume, der Ehefrau des Kanzlerspions, sowie fünf weitere DDR-Spione ausgetauscht wird.
267 Seiten, Paperback, 13 x 20 cm, ISBN 978-3-86933-117-1.
Nähere Informationen beim Helios-Verlag

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

Kontakt
Helios Verlag
Herr Dr. Karl-Heinz Pröhuber
Brückstr. 48
52080 Aachen
0241-55 54 26
helios-verlag@t-online.de
http://www.helios-verlag.de

Politik Recht Gesellschaft

Helios-Verlag, Doku: Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

Träumer im Traumland DDR – Innenansichten zweier Stasi-Knaste-Autobiographie

Helios-Verlag, Doku: Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

Felten: Doppelagent im Kalten Krieg

In diesem Buch schildert Felten ausführlich, wie es ihm in den beiden Stasi-Gefängnissen in Berlin Hohenschönhausen und Bautzen ergeht und wie gleichzeitig das Leben seiner Angehörigen in der Bundesrepublik abläuft. Auf diese Innenansichten aus den Gefängnissen legt er sein besonderes Augenmerk. Wir erfahren, dass er vom Vernehmer jeden Tag seelisch gefoltert wird. Vom Staatsanwalt wird er sogar drei Tage vor seiner Gerichtsverhandlung zu einem Schuldanerkenntnis erpresst. Wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit in der DDR auf Spionage die Todesstrafe steht und zwischen 1979 und 1981 noch dreimal vollstreckt wird, kann man verstehen, was das letztlich in Felten ausgelöst hat, als er von diesen Zusammenhängen nach der Wende erfährt. In seinem Buch berichtet Felten auch über Freizeit und Arbeit im Knast. Verwunderliches gar. Denn seinem Kommando gelingt es, der Gefängnisleitung durch Übererfüllung der Norm Sonderkonditionen abzuringen. Mit Tricks. Schließlich der Austausch der deutschdeutschen Agenten. Nachdem die Ostagenten, mit Christel Guillaume an der Spitze, im VWBus bei Herleshausen über die Grenze in die DDR gebracht worden sind, kommen auch die bundesdeutschen Gefangenen, die in einer Garage warten, in Freiheit. Empfangen werden sie in die Bundesrepublik mit einem Gläschen Schnaps. Den hat der Ost-Berliner Anwalt Dr. Wolfgang Vogel mitgebracht. Es ist ein Nordhäuser-Korn aus der DDR. Welch ein Fauxpas. Felten beschreibt die Auswirkungen seines Interviews im ZDF und in der Illustrierten „Quick“ ebenso, wie seine doppelte Spionagetätigkeit, Auslöser all des Erlebten. Zum Autor: Peter Felten wird 1943 in Marialinden im Rheinisch Bergischen Kreis geboren. 1950 kann seine Familie aus der dortigen Evakuierung in die Heimatstadt Köln zurückkehren. Schulabschluss: Mittlere Reife. Ausbildung zum Foto-Kaufmann und Presse-Fotograf. Bereits zwei Jahre Fotografentätigkeit für die „Kölnische Rundschau“, als diese ihn 1965 in ihre Eifel-Redaktion in Gemünd beruft. Felten beginnt als Bild-Journalist, wird Polizei-Reporter und nach seinem Volontariat 1978 Redakteur. 1974 bekommt er Kontakt zum Militärischen Geheimdienst der DDR, 16. August 1979 Verhaftung in Ostberlin, 14. Dezember 1979 Verurteilung durch das Oberste Militärgericht der DDR zu 12 Jahren Haft, 19. März 1981 Austausch gegen Christel Guillaume, 24. Mai 1984 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Bundespräsident Karl Carstens wegen seiner Verdienste für die Bundesrepublik Deutschland. Nach seiner Freilassung wechselt Felten in die Bergheimer Redaktion der „Kölnischen Rundschau“ und ist von 1982 bis 1999 Redaktionsleiter. Nach seiner Tätigkeit als Redakteur der Beilagen-Redaktion im Kölner Mutterhaus bis 2003, geht Felten ein Jahr später als Redakteur der Nachrichten-Redaktion aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand. Felten engagierte sich jahrelang ehrenamtlich als Vorsitzender im Rallye-Club-Nordeifel (1969 bis 1977) und als Geschäftsführer im Tennisclub Grün-Weiß Gemünd (1992 bis 2005). Neben seinem ersten Wohnsitz in der Stadt Schleiden hat der Autor einen zweiten Wohnsitz in einem kleinen Dorf an der Dordogne im Südwesten Frankreichs. „Sie machten mich zum DDR-Spion und warfen mich wegen Spionage für ihren Gegner, die Bundesrepublik Deutschland, ins Gefängnis.“ Mit diesem Satz beschreibt Autor Peter Felten, Bild-Journalist und ehemaliger Redakteur der „Kölnischen Rundschau“, seine Geschichte als klassischer Doppelagent oder „Counterman“, wie das im Sprachgebrauch des für die bundesdeutsche Spionageabwehr zuständigen Kölner „Bundesamtes für Verfassungsschutz“ heißt. Kürzer und treffender kann man nicht ausdrücken, was im Jahre 1974, kurz nach der Enttarnung des Kanzlerspions Günter Guillaume, im beschaulichen Eifelstädtchen Gemünd beginnt. Felten lässt sich von einem DDR-Geheimdienst zur geheimen Agententätigkeit, also zur Spionage gegen die Bundesrepublik Deutschland, anwerben. Was die Geheimen in Ostberlin nicht wissen: Er hat die Verbindung im Auftrag der westdeutschen Spionageabwehr aufgenommen. Alles, was er als Journalist für die DDR bei Bundeswehr und NATO-Verbündeten ausspionieren soll, und welche Kontakte er in Ostberlin bekommt, erfährt umgehend sein Führungsoffizier beim Verfassungsschutz. Felten wird 1979 enttarnt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist 19 Monate in Haft, davon 14 im Zuchthaus Bautzen II, ehe er am 19. März 1981 zusammen mit acht weiteren bundesdeutschen Häftlingen gegen Christel Guillaume, der Ehefrau des Kanzlerspions, sowie fünf weitere DDR-Spione ausgetauscht wird.
267 Seiten, Paperback, 13 x 20 cm, ISBN 978-3-86933-117-1.
Nähere Informationen beim Helios-Verlag

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

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Politik Recht Gesellschaft

Punk Band Dödelhaie im Visier der Bundesprüfstelle

Der Verfassungschutz des Landes Brandeburgs regt eine Indizieurng der Punk Band „Dödelhaie“ an.

Punk Band Dödelhaie im Visier der Bundesprüfstelle

(NL/8877376776) Der Innenminister des Landes Brandenburg duldet die Duisburger Punk Band nicht in seinem Bundesland. Der Verfassungsschutzbericht 2011 bezeichnet sie als „Linksextreme Hassmusiker“ . Die Dödelhaie erklären sich am 04. Oktober um 9:30 Uhr vor der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn.

Im Verfassungsschutzbericht 2011 des Landes Brandenburg wurden die Dödelhaie unter „Linksextremer Hassmusik“ gelistet, der brandenburgische Innenminister Herr Woidke schoss in der Presse scharf gegen die Band, seiner Meinung nach haben „…solche Bands in Brandenburg nicht verloren“.

Nun ist die Situation weiter eskaliert, Herr Woidke belässt es nicht bei Worten, sondern lässt Taten folgen:

Eskalationsstufe 1:
Die Dödelhaie sollten am 23. Juni in Brandeburg beim „Dahme zeigt Gesicht“ Open Air, einem Festival der Stadt Dahme gegen Rechtsradikalismus, auftreten. Allerdings übte das Innenministerium erheblichen Druck auf Stadt und Veranstalter aus, so das das Festival abgesagt werden musste. Für die private Initiative „Dahme zeigt Gesicht“ ein herber Schlag und ein Armutszeugnis für die Stadt. Die „Märkische Allgemeine“ kommentierte: „…Das genügte, damit die Verwaltung in Dahme kalte Füße bekam. Sie scheut die Möglichkeit einzelner linksextremer Liedzeilen mehr als die reale Ausbreitung der Rechtsextremen vor ihrer Tür die NPD hat erst im April eine Ortsgruppe Dahmeland gegründet.“

Auch die „Lausitzer Rundschau“ hält das Verbot des Festivals für einen Schritt in die falsche Richtung: „Fakt ist, in der Vergangenheit haben Politiker aller Couleur die jungen Leute nicht genug würdigen können. Jetzt aber, wo sie zu stolpern drohen, geht offenbar niemand auf sie zu, sucht das klärende Gespräch. So macht sich bei ihnen ein gewisser Trotz breit. Wenn aber Dahme nicht mehr Gesicht zeigt, lachen sich die Falschen ins Fäustchen.“

Zur selben Zeit, in der das Festival gegen Rechts verboten wurde fand im übrigen (ebenfalls in Ostdeutschland) ein großes Nazi-Festival mit 1200 Besuchern statt, Bands wie Endstufe oder Faustrecht spielten vollkommen unbehelligt selbst indizierte Stücke.

Eskalationsstufe 2:
Am 29.05. erreichte das Label der Dödelhaie, der Punk Shop www.impact-mailorder.de,ein Schreiben der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ mit dem Antrag des Landeskriminalamtes Brandenburg auf Indizierung der Dödelhaie CD „Schätzchen, ich habe das Land befreit“. Vorwurf unter anderem: „…Durch die positive Darstellung der terroristischen Organisation RAF wird bei den jugendlichen Zuhörern, die eventuell die Geschichte und Taten nicht genau kennen, der Eindruck erweckt,als seien die Handlungsweisen und Taten der RAF zu befürworten.“

Eskalationsstufe 3:

Auch die Lieder: Gerechtigkeit und die Sesamstraßencoverversion mit dem Titel: Mollie Lied stehen nun ebenfalls auf der Liste der Bundesprüfstelle nachdem diese offensichtlich immer mehr Anregungen zur Indizierung vom Verfassungsschutz Brandenburg erreicht.

Am Donnertag dem 04.Oktober findet die Sitzung der Bundesprüfstelle in Bonn, Rochusstrasse 10 um 9:30 Uhr statt, bei der über die Anregung entschieden werden soll.
Die Band Dödelhaie hat die Möglichkeit des persönlichen Erscheinens gewählt und wird sich der Sitzung stellen und gerne Stellung zu den bemängelten Texten nehmen.

Für Interviews und Fragen steht die Band der Presse gerne zur Verfügung.

Kontakt über:

Impact Mailorder
Am Markt 1
47229 Duisburg

Tel: 02065 40061
Fax: 02065 40237
Mail: office@impact-records.de

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Kontakt:
KMG Music GmbH
Andy Kulosa
am Markt 1
47229 Duisburg
02065 40061
office@impact-records.de
www.impact-mailorder.de

Bildung Karriere Schulungen

Zeit verstehen – eine neue Rubrik auf UNI.DE

Der Bildungsbeitrag liegt darin, aktuelles Zeitgeschehen verständlich darzustellen.

Zeit verstehen - eine neue Rubrik auf UNI.DE

Zeit verstehen – eine neue Rubrik auf UNI.DE

UNI.DE erklärt z.B. den Länderfinanzausgleich, Chancen und Risiken von Eurobonds, Manipulation von Libor und Euribor, den Verfasungsschutz in Deutschland und vieles mehr. Diese Beiträge schreiben Studenten für Studenten.

Überhangmandate – Zeit für ein besseres Wahlsystem?
Überhangmandate? Schon mal gehört, aber schnell wieder vergessen. Das Bundesverfassungsgericht will ab sofort weniger Überhangmandate, und mehr Transparenz in unserem Wahlsystem. Den Parteien dürfte dies einige Schwierigkeiten bereiten, denn die nächsten Wahlen stehen bereits vor der Tür und sie müssen sich auf ein wählerfreundliches, neues Verfahren einlassen, das die Stimme der Wähler realistischer abbildet als bisher. Wie entstehen Überhangmandate? Und woher kommen diese Regelungen eigentlich? Antworten hierzu und zu anderen Themen wie Grundrechte, Machtmissbrauch und Ratingagenturen gibt es auf UNI.DE in der Kategorie „Zeit verstehen“.

Was bedeutet Salafismus?
Fragen und Antworten gibt es auf UNI.DE auch zum Salafismus. Ist er mit dem Islam gleichzusetzen? Und warum wird ihm so viel Aufsehen geschenkt? Der Verfassungsschutz ist alarmiert und hat die Religionsgruppe der Salafisten im Visier. Was ist das Ziel der Salafisten? Und was ist der Unterschied zwischen politischen und jihadistischen Salafisten?

Emissionsrechtehandel: Zukunftsweisend oder Mogelpackung?
1966 hatte ein US-amerikanischer Doktorand eine Idee, die bald weitergedacht wurde und 30 Jahre später weltweit einen völlig neuen Markttyp etablieren sollte: den Markt für Emissionsrechte. Wie funktioniert das Prinzip, und welche Chancen birgt es wirklich? Was ist die Problematik? UNI.DE hat sich schlau gemacht und das Themenfeld näher beleuchtet.

In der Kategorie gibt es zudem weitere Infos zum Klimagipfel Rio+20: Was hat er bewirkt und hätte diese Neuauflage des Klimagipfels endlich wieder Schwung in die lahm gewordenen Bemühungen um die Klimarettung bringen können? Sowie Antworten auf die Fragen: Was kostet der Atomausstieg und was wurde auf WikiLeaks enthüllt?

Diese und weitere interessanten Themen für Schüler und Studenten gibt es in der Rubrik „Zeit verstehen“ unter: http://uni.de/zeit-verstehen

UNI.DE wurde 1997 von Studenten gegründet und ist heute mit über 1 Mio. Besuchern pro Monat eine der führenden deutschsprachigen Onlineplattformen rund um die Themen Studium, Ausbildung, Finanzen, Auslandsstudium, Job und Karriere. Schwerpunkte auf UNI.DE sind Services wie E-Mail Provider, Free SMS, aktuelle Hochschulnews, Jobsuche sowie ein Shoppingportal und ein deutschlandweiter Event- und Location-Guide. Das Angebot wird ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie ImmobilienScout24 und Mitfahrgelegenheit sowie durch regelmäßige Umfragen und Videos zu Themen des Studentenlebens. Hochschulen informieren auf www.uni.de täglich über ihre Aktivitäten und präsentieren sich im Hochschulbereich ganzseitig. Mit der Künstlerplattform studentART spricht UNI.DE gezielt kunstaffine StudentInnen an und fördert diese durch regelmäßige Wettbewerbe.

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Politik Recht Gesellschaft

UNI.DE Standpunkte: Studenten diskutieren die Frage „Parteiverbot – ja oder nein?“

In der Rubrik „Standpunkte“ auf UNI.DE veröffentlicht das Studentenportal mindestens einmal im Monat ein spannendes Thema, über das Studenten diskutieren. Meist sind die Diskussionen dabei an aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen oder an das UNI.DE Monatsthema angelehnt.
UNI.DE Standpunkte: Studenten diskutieren die Frage "Parteiverbot - ja oder nein?"
UNI.DE Standpunkte: Studenten diskutieren die Frage ?Parteiverbot ? ja oder nein??

Passend zur aktuellen Debatte über Parteiverbot fragt UNI.DE die Studenten und Schüler in den Standpunkten nach ihrer Meinung: Sollten die Nationalsozialistische Partei Deutschlands (NPD) oder generell andere extremistische Parteien, die sich im Grenzgebiet zur Verfassungsfeindlichkeit befinden, verboten werden?

Ein erstes NPD-Verbotsverfahren war 2003 vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Grund waren damals Bedenken des Gerichts wegen des Einsatzes von Verbindungsleuten der Verfassungsschutzbehörden.

Die bisherigen Antworten der User fallen sehr unterschiedlich aus: Während einige das Parteiverbot nicht als geeignetes Mittel sehen, stellen sich andere ganz hinter das Verbot, auch wenn so Verfassungsverstöße schwerer nachvollziehbar sind. Viele sehen Aufklärungsarbeit für wichtig und notwendig. Es werden auch neue Fragen laut, wie z.B. ist Verfassungsschutz eigentlich demokratisch?

Das kommende Monatsthema im Dezember lautet „Luxus“. Auch hierzu wird es unter www.uni.de wieder spannende Artikel und Diskussionsbeiträge geben.
Jede Meinung zählt. Alle Kommentare gibt es unter: http://uni.de/umfragen/parteiverbot
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Sonstiges

Panne beim NDS Verfassungsschutz: Piratenpartei fordert Konsequenzen

Panne beim NDS Verfassungsschutz: Piratenpartei fordert Konsequenzen

(NL/1007858020) Die Piratenpartei Niedersachsen fordert eine umfassende Untersuchung der Vorgänge innerhalb des Verfassungsschutzes und der möglichen Beteiligung und Mitwisserschaft von V-Leuten im Umfeld der rechtradikalen Szene.

Auf der Pressekonferenz des Niedersächsischen Landtages am vergangenen Mittwoch stellten sich Innenminister Schünemann und der Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Hans Wargel, der Presse zum Fall der Thüringer Terrorzelle. Dabei räumte Wargel im Falle Holger G. mittlerweile schwere Fehler ein. Zitat: „Die Daten wurden zum Teil nicht in der notwendigen Form zusammengeführt.“ Eine peinliche ‚Panne‘, wie Schünemann und Wargel inzwischen einräumen. Holger G. gilt als Komplize jener „Rechtsterroristen“, die in den vergangenen 13 Jahren offenbar unbehelligt in ganz Deutschland morden konnten.

„Die aktuelle Fehlleistung belegt einmal mehr, dass mehr Überwachung eben nicht mehr Sicherheit bedeutet, sondern lediglich zu Einschränkung der Freiheit aller BürgerInnen und Bürger führt. Das ist einzig und allein auf Herrn Schünemann zurückzuführen.“, verurteilt Michael Leukert, Pressesprecher und Mitglied im Landesvorstand Niedersachsen, die Äußerungen des Innenministers.

Über die Arbeit des Verfassungsschutzes aus Thüringen könne er keine Auskunft geben, schob Schünemann hinterher. Wenn sich jedes Bundesland einen eigenen Verfassungsschutz leistet, so muss der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Behörden sichergestellt sein, wie es bei der Abwehr islamistischen Terrors mit dem Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum (GTAZ) geschehen ist.

Mittlerweile kommen immer mehr Details über die etwas merkwürdige Praxis der V-Leute an die Öffentlichkeit, so hat der Thüringer Verfassungsschutz nach Informationen des SPIEGEL Ende der neunziger Jahre mindestens drei V-Leute im Umfeld der Thüringer Terrorzelle geführt. Bei einer rechtsextremen Demo müssen wir uns inzwischen fragen, ob das Rechtsextremisten sind oder Verfassungsschützer beim Betriebsausflug.

Den beiden Bundesministern Friedrich und Leutheusser-Schnarrenberger empfiehlt die Piratenpartei, statt populistischer Vorschläge, wie zentrale Nazi-Dateien und Zentralisierung der Verfassungsschutzbehördern, lieber die Analyse der aktuellen Vorgänge abzuwarten
– auch wenn sie dafür kurzfristig auf mediale Präsenz verzichten müssen!

Bei aller berechtigten Kritik an den Praktiken des Verfassungschutzes, insbesondere an dessen intransparentem Umgang mit V-Leuten, der in der Vergangenheit zum Scheitern eines Verbots der NPD führte, wird eines meist vergessen: die Kontrolle der Geheimdienste ist Aufgabe der Parlamente!
Dieser Aufgabe können die Abgeordneten jedoch nur nachkommen, wenn sie Einblicke in das Tagesgeschäft der Geheimdienste haben.

Die Piratenpartei fordert deshalb, dass Abgeordnete nicht nur bei Vorgängen von ‚erheblicher Bedeutung‘ informiert werden, sondern dass sie einen Einblick in laufende Operationen, ihre Entwicklung und ihre Ziele erhalten.
Die Gefahr, dass einzelne geheime Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, ist ein Preis, den eine Demokratie zu zahlen bereit sein muss!
Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.


Piratenpartei Niedersachsen
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30047 Hannover
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