Tag Archives: Verbrauchsdaten

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innogy und enviaM rufen den iONA Energy Insight Service ins Leben

Verbraucher gewinnen Einblicke in die Nutzung und Effizienz ihrer Haushaltsgeräte

innogy und enviaM rufen den iONA Energy Insight Service ins Leben

Bert Lutje Berenbroek, CEO von NET2GRID: Verbraucher gewinnen Einblicke in die Nutzung und Effizienz (Bildquelle: NET2GRID BV)

innogy und enviaM führen in Deutschland den iONA Energy Insight Service für alle Haushalte ein, bei denen alte Ferraris-Zähler durch neue digitale MeDa-Zähler ersetzt werden. Der deutsche Markt wartet noch auf die Installation der ersten intelligenten Zähler, und schon übertreffen innogy und enviaM mit revolutionärer Technologie von NET2GRID und Lemonbeat bei der Einführung intelligenter Zähler alle Erwartungen.

Die Installation der iONA-Empfängereinheit gestaltet sich denkbar einfach. Verbraucher können damit ihre Daten sicher über die drahtlose Schnittstelle von MeDa-Zählern erfassen. Die Lemonbeat-Technologie ermöglicht die direkte Übertragung der Zählerdaten in das Wohnzimmer des Kunden. Verbraucher gewinnen Einblicke in die Nutzung und Effizienz ihrer Haushaltsgeräte. Durch Transparenz und leicht verständliche Analysen hilft der Service den Kunden, Energie und Kosten zu sparen und den jährlichen Rechnungsschock zu vermeiden. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass die Kunden von dem neuen Service begeistert sein werden.

innogy und enviaM unterstreichen ihre Position als Innovatoren, indem sie als erste eine auf Smartmeter-Daten basierende Aufschlüsselung der Verbrauchsdaten einführen. Wo bisher die Installation komplexer und teurer Geräte im Haushalt erforderlich war, holen die Algorithmen von NET2GRID mit einem selbstinstallierenden Produkt das Maximum aus den MeDa-Messdaten heraus, und das zu einem Bruchteil der üblichen Kosten. Diese Technologie schließt die Lücke zwischen Einzelpostenrechnung und dem Smart Home und eröffnet eine Vielzahl neuer Energiedienstleistungen.

Jens Puknat, Leiter der iONA Services bei innogy SE, ist stolz, den neuen Service vorstellen zu können: „Die große Mehrheit unserer Kunden würde von der Einführung intelligenter Zähler überhaupt nicht profitieren; wir freuen uns daher, mit dem iONA-Service für diese Kunden einen Mehrwert anbieten zu können. Partnerschaften mit technologisch führenden Unternehmen wie NET2GRID sind für unseren Erfolg unerlässlich. Der Service, den wir nächsten Monat einführen, wird unseren Kunden bei enviaM und innogy zur Verfügung stehen. Dies ist erst der Start in ein Universum neuer digitaler Produkte und Dienstleistungen.“

In deutschen Haushalten macht es das Umfeld schwierig, hochauflösende Daten mit ausreichender Genauigkeit zu erfassen, um diese in Algorithmen für Machine Learning zu verarbeiten. „Dank der vollständigen Kontrolle über die Entwicklung des ganzen Produktes von der Hardware bis zur Datenanalyse können wir technologische Herausforderungen kostengünstig meistern und skalierbare Lösungen im Handumdrehen zur Marktreife bringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit innogy bei der Entwicklung der Energy Insight Services. Diese basieren auf den Ergebnissen unseres Non-Intrusive Load Monitoring (NILM)“, erklärt Bert Lutje Berenbroek, CEO von NET2GRID.

Während der European Utility Week in Wien vom 6. bis 8. November zeigt NET2GRID seine ganzheitliche Energy Insight-Lösung auf Stand B.n25.

NET2GRID ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Echtzeit-Energiedatenanalyse. Das Unternehmen stellt Produkte für Privatkunden her, welche in Partnerschaft mit Energieversorgern vertrieben werden. Die Energy-Insight-Plattform von NET2GRID senkt die Kosten für Energieversorger und fördert gleichzeitig die Kundenbindung. Detailliertere Einblicke in den Energieverbrauch und engere, vertrauensvollere Kundenbeziehungen führen zu Folgeaktivitäten und einer geringeren Abwanderung von Kunden. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und unterhält Niederlassungen in den Niederlanden und in Griechenland. www.net2grid.com

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Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu

Maßnahmen zur Effizienzverbesserung Gebot der Stunde

Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu

Grafik: wolf.eu (No. 5953)

sup.- Energetische Sanierungen im industriellen Sektor sind gegenwärtig eine der wichtigsten Herausforderungen. Welche Bedeutung Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im verarbeitenden Gewerbe haben, belegen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach lag der Energieverbrauch in der deutschen Industrie mit insgesamt 4.071 Petajoule im Jahr 2016 um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. Trotz aller bereits eingeleiteten Schritte zur Energieeinsparung stiegen dabei vor allem die Verbrauchsdaten zur rein energetischen Verwendung, also beispielsweise zur Strom- und Wärmeerzeugung. Hier kam es zu einem Plus von 4,9 Prozent. Ein Grund dafür liegt nach den Ergebnissen der jährlich durchgeführten Erhebung in der jeweils unterschiedlichen und schwankenden Intensität, mit der die einzelnen Branchen zum Klimaschutz beitragen. Während die rein energetische Nutzung beispielsweise im Maschinenbau aktuell um 17 Prozent sank, stieg sie gleichzeitig in der chemischen Industrie um 11,5 Prozent an.

Nach diesen Zahlen, die auf den Verbrauchsdaten von rund 45.000 Betrieben basieren, darf es bei der Energiewende kein Ausruhen auf dem bislang Erreichten geben. Will Deutschland seine Klimaziele nicht verfehlen, müssen die Initiativen von Unternehmen und Gewerbebetrieben zur Minderung des Energieverbrauchs konsequent ausgebaut werden. Handlungsbedarf besteht vor allem bei den technischen Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, Raumwärme, Warmwasser und Kühlung, die einen Großteil des jährlichen Energiebedarfs verursachen. In all diesen Bereichen lässt sich nach Angaben der Experten des Heizsystem-Spezialisten Wolf der Brennstoffverbrauch durch zeitgemäße Hocheffizienz-Anlagen und durch die Einbeziehung regenerativer Energiekonzepte nachhaltig senken (www.wolf.eu). Dabei kommt der Solarthermie sowie Wärmepumpen zur Nutzung der Umgebungstemperaturen in Luft, Wasser und Erdreich eine wichtige Rolle zu. Blockheizkraftwerke, die mit Biogas betrieben werden, helfen ebenfalls, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung auszubauen. Und auch beim Einsatz fossiler Brennstoffe wie Gas oder Heizöl kann eine Sanierung der Wärmeerzeuger die Energieeffizienz der betrieblichen Abläufe optimieren. Informationen zu zielführenden Maßnahme-Varianten und zu staatlichen Förder-Optionen lassen sich über das Internet-Portal www.deutschland-machts-effizient.de des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie recherchieren.

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SmartHome ist mehr als Technikspielerei

Digitaler Wandel im privaten Wohnumfeld

SmartHome ist mehr als Technikspielerei

Foto: Fotolia / NicoElNino (No. 5945)

sup.- Die Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Darüber sind sich Politiker über alle Parteigrenzen hinweg einig. Neben der Diskussion über den digitalen Wandel z. B. in Bildung, Medien, Wirtschaft und Verwaltung gerät das Thema „SmartHome“ manchmal etwas aus dem Fokus. Dabei werden die meisten Menschen die unmittelbarsten und zeitintensivsten Berührungspunkte mit der Digitalisierung der Gebäudetechnik haben. Und gerade bei der Wärmeerzeugung, also dem längst praxiserprobten Teilbereich von SmartHome, sind die Online-Optionen des „intelligenten Hauses“ alles andere als Technikspielerei: Das digitale Heizen steigert den Wärmekomfort ebenso wie die Energieeffizienz und damit auch den Klima- und Ressourcenschutz.

Der Grund für diese Einspar-Chancen liegt in der Entwicklung der Heiztechnik: Schon seit Jahren werden Fortschritte bei der Wärmeerzeugung weniger durch eine Leistungssteigerung der Geräte als vor allem durch die bessere Vernetzung und zentrale Steuerung aller Komponenten erzielt. Genau diese Fähigkeiten können durch die Digitalisierung und Online-Anbindung der Heizungsregelung maßgeblich optimiert werden. Die Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, per PC, Tablet oder Smartphone jederzeit über die Internet-Schnittstelle ihrer Heizung Verbrauchsdaten und Betriebsparameter abzurufen bzw. auf sämtliche Funktionen der Regelung zuzugreifen. Mit leicht zu bedienenden Programmen wie z. B. der SmartSet-App des Spezialisten für Heizsysteme Wolf bleibt die Energieeffizienz der Gebäudetechnik auf diese Weise von jedem beliebigen Standort aus unter Kontrolle (www.wolf.eu). Online-Eingriffe ins Wochenprogramm der einzelnen Raumtemperaturen bzw. der Belüftung sowie der Fernzugriff auf Kessel, Speicher oder eine Solaranlage erlauben eine vollständig bedarfsgerechte Steuerung – selbst wenn der Heizungsbesitzer viele Kilometer vom Wohnort entfernt ist. Und die Wärmekosten-Ersparnis, die durch diesen Komfortgewinn erzielt werden kann, macht die Investition in eine SmartHome-Heizung auch wirtschaftlich äußerst interessant.

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Kostentransparenz beeinflusst das Heizverhalten

Spareffekt durch Kenntnis der Verbrauchsdaten

Kostentransparenz beeinflusst das Heizverhalten

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel

sup.- Wissensdefizite steigern den Energieverbrauch: Wenn es bei den Nebenkosten für die Heizung an Transparenz und nachvollziehbaren Informationen zur Abrechnung mangelt, dann fehlt oft auch die Motivation zum sparsamen Umgang mit der Wärmeenergie. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zum Verbraucherverhalten von Heizungsnutzern. Seit 2013 wird eine Testgruppe von Mietern in mehreren Großstädten monatlich über ihre genauen Wärmeverbrauchsdaten informiert. So soll ein zeitnaher Bezug von Heizverhalten, Energiebedarf und individuellen Kosten hergestellt werden (www.bewusst-heizen.de). Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt zeigen sich aufschlussreiche Tendenzen: Im Vergleich zur letzten Abrechnung vor Beginn der Studie sank der Energieverbrauch der beteiligten Haushalte über die folgenden beiden Heizperioden um rund 16 Prozent. Die Verbrauchswerte einer Vergleichsgruppe ohne regelmäßige Informationen legten dagegen im gleichen Zeitraum um ein Prozent zu. Besonders interessant: Auch in der Nachbarschaft der Studienteilnehmer war ein Verbrauchsrückgang der Wärmeenergie um immerhin zwölf Prozent messbar. „Gründe hierfür könnten die erhöhte Sensibilisierung aller Mieter in den Modellregionen und der Austausch innerhalb der Mieterschaft sein“, so die Vermutung der dena.

Eine möglichst genaue Kenntnis der eigenen Wärmekosten ist natürlich auch dort empfehlenswert, wo keine regelmäßigen Vergleichsdaten durch den Vermieter oder eine zentrale Wohnungsverwaltung erhoben werden. So sollten die Nutzer leitungsunabhängiger Brennstoffe wie Heizöl oder Flüssiggas jede Tankbefüllung nutzen, um anhand der Lieferscheindaten das eigene Verbrauchsverhalten zu überwachen. Und auch zwischen den Bestellungen sollte die Energiepreisentwicklung nicht außer Acht gelassen werden, damit die Entscheidung für Kaufzeitpunkt und Bestellmenge ebenfalls auf der Basis verlässlicher Informationen getroffen wird. Diese Empfehlungen setzen allerdings einen zuverlässigen Energiehändler mit echter Preistransparenz, konstanter Produktgüte und fehlerfreien Messgeräten zur Erfassung der Liefermenge voraus. Ein maßgebliches Kriterium bei der Händlerauswahl sollte deshalb das RAL-Gütezeichen Energiehandel sein, das nur streng überwachte Anbieter erhalten können. Zu den Vergabekriterien gehören alle Bereiche, die die Kunden vor unnötigen Wärmekosten durch Wissensdefizite schützen: verlässliche und tagesaktuelle Preisangaben ohne verdeckte Zuschläge, einwandfrei funktionierende Zähleranlagen mit gültiger Eichung sowie eine regelmäßig auf Einhaltung der Normen kontrollierte Warenbeschaffenheit (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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Wie intelligent wird unser Haus?

Prognosen zur Smart-Home-Entwicklung

Wie intelligent wird unser Haus?

Foto: Fotolia

sup.- Schon im Jahr 2018, so die Prognose des Zukunftsinstituts „future matters“, wird die Hälfte aller Haushaltsgeräte „smart“ sein. Das heißt, sie lassen sich vernetzen, können untereinander Daten austauschen und zentral per PC oder Smartphone bedient werden. Dafür muss sich der Nutzer gar nicht im gleichen Gebäude, nicht einmal im gleichen Land befinden, denn die Kommunikationsfähigkeit der Geräte erlaubt auch eine Steuerung über das Internet. Die Zukunftsforscher haben für ihre Einschätzungen zur Entwicklung des so genannten „Smart Home“ rund 8.500 Publikationen ausgewertet und 500 Experten-Interviews geführt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Smartphones inklusive ihrer Apps werden in Zukunft in erster Linie zu einer Fernbedienung für nahezu alles, was uns umgibt. Viele der umfangreichen Erwartungen an die Haus-Automatisation klingen heute noch nach Science Fiction. Wenn sich in diversen Vorhersagen z. B. Kühlschrank und Herd über neue Rezepte austauschen, gemeinsam die Einkaufsliste erstellen und an einen Online-Händler übermitteln, wenn die Spülmaschine dazu ihren Kommentar abgibt und der Toaster Sonderwünsche anmeldet – dann ist das alles zwar denkbar, zielt aber eher am Bedarf vorbei.

Manche der Szenarien werden deshalb wohl immer Zukunftsmusik bleiben, andere stehen kurz vor der Marktreife und einige wenige haben sich bereits in der Praxis bewährt. Dazu gehört vor allem die Option, die Energieeffizienz der Heizungsanlage durch eine optimale Vernetzung mit der übrigen Gebäudetechnik und durch die Möglichkeiten der Online-Regelung zu verbessern. Smartphone-Apps für Wärmeerzeuger wie z. B. die des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) benötigen heute nicht mehr als eine kleine Modulerweiterung in der Heizkesselregelung, um dem Heizungsnutzer sogar am Ferienort vollen Zugriff auf die Einstellungen und einen umfassenden Überblick über die Verbrauchsdaten zu erlauben (www.wolf-heiztechnik.de). Natürlich ist es auf diese Weise auch möglich, dem zuständigen Heizungsfachbetrieb vor einem Wartungstermin alle relevanten Informationen über die aktuellen Werte und über eventuelle Fehlermeldungen zu übermitteln. Dass die Intelligenz des Hauses oftmals im Heizungskeller beginnt, kann für die Eigentümer einen deutlichen Spar-Effekt bedeuten: Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt verschlingt allein die Wärmeerzeugung. Effizienzmaßnahmen durch „smarte“ Heiztechnik wirken sich also besonders kostensenkend aus.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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EBSnet GmbH bringt virtualisierte Version der Marktkommunikationslösung myXServer 3G für kleinere und mittlere Stadtwerke und Vertriebsgesellschaften

– vollständig vorinstallierte und konfigurierte Virtualisierung mit vollem Funktionsumfang für sicheren Datenaustausch und Massendatenverarbeitung in der Energiewirtschaft

Regensburg, 18.01.2012 – Vor allem kleinen und mittleren Stadtwerken oder Vertriebsgesellschaften, die auf der Suche nach einer kostengünstigen und vollumfänglichen Marktkommunikations-Lösung sind, aber den Aufwand für Installation und Betrieb möglichst gering halten wollen, bietet die EBSnet GmbH nun eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative für den automatisierten, regelkonformen elektronischen Datenaustausch. Mit einer virtualisierten Lösung des bereits etablierten myXserver 3G ermöglicht die EBSNet GmbH eine effizientere Nutzung, Auslastung und Administration vorhandener IT-Architekturen. Unternehmen profitieren neben den geringen Anschaffungskosten auch von einer Steigerung der Hardwareauslastung.
Die EBSnet GmbH zeigt die Lösung auf der E-world 2012 am Stand 427 in Halle 2.

Technologie

Als zertifizierter Oracle Gold Partner setzt die EBSnet GmbH auf die Stabilität und Leistungsfähigkeit der Oracle Produkte. Daher wurde der JBoss Application Server auf Basis der plattformunabhängigen Oracle VM Virtual Box virtualisiert. Mittels einer eigenständig lauffähigen Linux-Distribution wurde der volle Funktionsumfang von myXServer und myXAdmin vorinstalliert und konfiguriert. Zusätzlich beinhaltet die Lösung eine Oracle-Datenbank-Lizenz, die für die weitere Verarbeitung benötigte Verzeichnisstruktur und Schnittstellen zu E-Mail-Konten, Billing-, Archiv- und Signatursystemen. Auch der aktuell in Deutschland erhältliche Marktpartner-Stammdatensatz mit Namen, E-Mail-Adressen und Global Location Number ist bereits im System vordefiniert. Kundenspezifische Anpassungen und weitere Datensätze sind jederzeit flexibel und unkompliziert realisierbar. Die Oracle VM Virtual Box ist lizenzkostenfrei und sowohl auf Linux- als auch auf Windows-Servern lauffähig.
Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) erleichtert die Bedienung auch für Nichtprofis.

Funktionsumfang

Die virtualisierte Lösung beinhaltet die EBSnet Produkte myXServer 3G und das Administrationstool myXAdmin. Der myXServer 3G ist eine zentrale, skalierbare und hochperformante Datendrehscheibe für den automatisierten elektronischen Datenaustausch zwischen den Marktpartnern auf dem Strom- und dem Gasmarkt. Neben dem Austausch von Daten erlaubt myXServer die automatisierte Überprüfung aller ein- und ausgehenden Nachrichten sowie der regulatorischen Vorgaben innerhalb der vom Gesetzgeber definierten Kommunikationsprozesse (GPKE/GeLI/GaBi/MaBiS/WiM). Mit myXServer können selbst große EDIFACT-Nachrichten unter Systemvolllast in wenigen Sekunden empfangen, auf Fehler überprüft, gesetzeskonform konvertiert und anschließend weiterversendet werden.
myXAdmin ist die Administrator-Oberfläche zur zugehörigen myXServer 3G Software. Mit dieser Applikation können alle administrativen Aufgaben der myXServer 3G Software über eine zentrale Weboberfläche realisiert werden.

„Die virtualisierte Version des myXServer 3G senkt den Aufwand für Installation und Konfiguration. Wir stellen ein komplettes System mit breitem Leistungsumfang zur Verfügung, das einfach und unkompliziert auf einem neuen oder bereits vorhandenen Server aufgespielt und in die bestehende IT-Architektur integriert werden kann. Besonders attraktiv sind hier die geringen Anschaffungs- und Folgekosten im Vergleich zu am Markt verfügbaren Lösungen“, so Stefan Jäger, Produktmanager der EBSnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.ebsnet.de/

Über EBSnet

Die EBSnet GmbH ist seit über 15 Jahren ein unabhängiges Softwareunternehmen mit Sitz in Regensburg. Der Spezialist entwickelt und vertreibt hochperformante und praxisnahe Softwarelösungen für die Energiewirtschaft. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt dabei in der technologischen Umsetzung der strikten Unbundling Vorgaben der Bundesnetzagentur (BNetzA) im Bereich Strom und Gas (GPKE, GABi-Gas, GeLi Gas, MaBiS, WiM). Das Leistungsspektrum umfasst mit den Produktfamilien myXSolutions und myXEnergy die Themenbereiche Marktkommunikation, Prozessdatenmanagement, Business Intelligence und Energiemanagement. Darüber hinaus bedient die EBSnet Teilbereiche des Smart-Metering sowie Lösungen im e-Mobility Umfeld.

EBSnet GmbH
Martin Böddecker
Friedenstr. 18
93053 Regensburg
+ 49 941 94260-200

http://www.ebsnet.de/
martin.boeddecker@ebsnet.de

Pressekontakt:
KSK- Agentur für strategische und angewandte kommunikation
Kathrin Sieber
Karl- Heine Straße 27
04229 Leipzig
kathrin.sieber@ebsnet.de
0151 20707701
http://www.ebsnet.de/

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Smart Metering für Endkunden

ubitronix geht mit neuer Produktfamilie auf die Bedürfnisse der Verbraucher ein
Smart Metering für Endkunden
Der ubitronix Meter-Server zeichnet die Verbrauchsdaten direkt beim Kunden auf

Der Hagenberger Energiemanagement-Spezialist ubitronix rückt mit seiner „User Centered Smart Grid“-Produktlinie erstmals den Verbraucher in den Mittelpunkt und schafft damit einen signifikanten Mehrwert sowohl für den Kunden als auch für die Energiewirtschaft. Zentrales Element dabei ist der sogenannte Meter-Server – eine Komponente, die beim Kunden installiert wird und die alle Verbrauchsdaten direkt vor Ort aufzeichnet. Damit entfallen alle Nachteile von bisher zur Verbrauchsvisualisierung verwendeten Web-Portalen oder Inhome-Displays, wie hohe Kosten, Datenschutzprobleme, schlechte Erweiterbarkeit sowie eingeschränkte Funktionalität. Denn mit dem neuen Meter-Server kann der Kunde über gängige IP-fähige Endgeräte wie PCs, Notebooks, Smartphones oder Tablets auf seine Verbrauchsdaten zugreifen – auch die Weitergabe von Messdaten an Home&Building-Automation-Systeme ist möglich. „Damit wird Smart Metering nun wirklich smart – auch für den Endkunden“, ist Dr. Christoph Schaffer, Geschäftsführer der ubitronix system solutions gmbH überzeugt.

Bei vielen Anbietern liegt der Fokus ihrer Smart Metering Systeme ausschließlich beim Netzbetreiber oder Energieversorger, der Endkunde wird in diesen Konzepten höchstens mit dürftig aufbereiteten Verbrauchsdaten beglückt. Daher ist der Mehrwert für den Endkunden nur schwer darstellbar, und die erhofften Einsparungspotentiale sind kaum realisierbar. Mit „User Centered Smart Metering“ stellt ubitronix die Bedürfnisse des Endkunden klar in den Vordergrund.
Zentrales Element dieser Lösung ist der sogenannte Meter-Server, der direkt beim Kunden installiert wird und auf dem die Verbrauchsdaten für Strom, Gas, Wasser und Wärme direkt dort wo die Daten anfallen – also beim Kunden -abgespeichert werden können. Die zeitliche Auflösung wird dabei durch den Bedarf des Kunden bestimmt und nicht durch die abrechnungsbedingten Ableseintervalle. Der Kunde erhält die Hoheit über seine Verbrauchsdaten.

Verbrauchsdaten via Smartphone oder PC
Der Zugriff auf den Meter-Server und damit auf die Verbrauchsdaten erfolgt über den sogenannten Homeplug-Standard, eine Inhome-Breitband-Powerline-Technologie, die bereits seit Jahren im Einsatz und dabei äußerst kostengünstig ist. Wichtigster Vorteil: Jedes IP-fähige Gerät, sei es nun ein PC, ein Notebook, ein Smart-Phone oder ein Tablet, kann für den Zugriff auf die Daten über LAN oder WLAN genutzt werden – proprietäre Display-Lösungen gehören somit der Vergangenheit an. Darüber hinaus können sowohl historische Daten als auch Echtzeitdaten übermittelt werden. Somit lässt sich unmittelbares Feedback für den Endkunden mit garantiertem Aha-Effekt generieren.

Datenschutzproblem gelöst
Die Übertragung der Daten in der Kundenanlage erfolgt verschlüsselt, sodass nur der Endkunde selbst auf die Daten zugreifen kann. In Kombination mit der Speicherung der feingranularen Daten direkt beim Endkunden steht damit endlich eine Lösung zur Verfügung, die mögliche Datenschutzprobleme ausräumt. Denn die datenschutzrechtlich bedenkliche Übertragung der feingranularen Daten an einen zentralen Server beim Energieversorger ist nicht mehr notwendig.

„Green Plugs“ liefern zusätzliche Daten
Die neue ubitronix-Produktfamilie für die Verbraucher umfasst auch sogenannte „Green-Plugs“. Green Plugs sind Zwischenstecker mit Schalt- und Strommessfunktion, die an einer beliebigen Steckdose in der Kundenanlage eingesteckt werden können. Sie kommunizieren über die vorhandene Stromleitung mit dem Meter-Server und speichern dort Verbrauchswerte, beispielsweise von einem Kühlschrank oder einem Fernsehgerät ab. Auf diese Weise können nicht nur die abrechnungsrelevanten Daten erfasst werden, sondern auch all jene Daten und Parameter, die für eine sinnvolles Energie-Monitoring zwingend erforderlich sind.

Home Automation unterstützt Nutzung günstiger Tarife
„User Centered Smart Metering“ unterstützt auch das last- beziehungsweise tarifabhängige Schalten von Verbrauchern und ermöglich dem Endverbraucher damit die Nutzung variabler Energietarife. Die Tarifinformation wird dabei vom Meter-Server aus den Registern des Zählers bezogen und an den Endkunden kommuniziert. Der Kunde kann nun selbst festlegen, wie er die speziellen Tarife nutzen möchte. So ist es denkbar, dass etwa das Warmwasser künftig vor allem dann aufgeheizt wird, wenn die Solaranlage genügend Energie liefert oder aber das Elektrofahrzeug dann geladen wird, wenn ein preislich attraktiver Tarif vorliegt.

Offenes System
Nicht zuletzt sprengt der Meter-Server auch die beengte 1:1-Beziehung zwischen Zähler und Inhome-Display. So lassen sich an den Meter-Server bis zu vier unterschiedliche Zähler, unabhängig vom Protokoll anschließen. Verbrauchsdaten von M-Bus-Geräten, die eventuell an einen solchen Zähler angebunden wurden, können ebenfalls am Meter-Server aufgezeichnet werden. Aufgrund der Verwendung von Standard-Technologien ist das System ausbaufähig und zukunftssicher und es können auch Anbindungen an bestehende Home&Building Automation Systeme, Wechselrichter von PV-Anlagen oder beliebige andere Systeme realisiert werden. Jeder Endkunde kann selbst entscheiden, mit welchem Endgerät er auf das System zugreifen und welche Services er nutzen möchte. „Ich bin mir sicher, dass schon in Kürze eine Vielzahl unterschiedlichster Applikationen für dieses System verfügbar sein werden“, skizziert Dr. Christoph Schaffer die nähere Zukunft. „Über unser Partnerprogramm erhalten Interessenten Zugang zu dieser Technologie und können selbständig Anwendungen entwickeln“, so Dr. Schaffer weiter.
ubitronix system solutions GmbH hat seinen Sitz in Hagenberg (Oberösterreich) und ist einer der führenden Anbieter von integrierten Energie-Management und Smart-Grid-Lösungen. Seit 2010 ist das Unternehmen eine Tochtergesellschaft der Kontron AG, dem weltweit führenden Anbieter von Embedded Computer Technologie (ECT). Als Software und Hardwarehersteller, wie auch als Systemlieferant unterstützt ubitronix mit dem Unified Intelligent Energy Management (Unified IEM) sowohl Energieversorger als auch Netzbetreiber bei der Bewältigung der anwachsenden Herausforderungen des liberalisierten Energiemarkts. Neben dem automatisierten Management für Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Wärmezählern werden auch das Lastmanagement, die Haus- und Gebäudeautomation, die Spannungsqualitätsüberwachung und die Steuerung der Straßenbeleuchtung integrativ innerhalb einer Systemlösung abgedeckt. Als Bestandteil der modernen, erweiterbaren Lösung bietet ubitronix auch eine Reihe von Kommunikations-, Ablese- und Lastmanagementprodukten an, die international vertrieben werden und sich nahtlos in das Smart Metering integrieren lassen.

ubitronix system solutions GmbH
Dr. Christoph Schaffer
Softwarepark 35/2
4232 Hagenberg
+43 7236 3343 310
www.ubitronix.com
christoph.schaffer@ubitronix.com

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