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„Akrobatik oder doch lieber Fußball?“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Kinder für Sport begeistern

"Akrobatik oder doch lieber Fußball?" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Turnen eignen sich bereits für Kleinkinder.
Quelle: ERGO-Group

Sport macht Spaß und fördert nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch die soziale Kompetenz. Daher möchten viele Eltern ihren Nachwuchs so früh wie möglich in einem Sportverein anmelden. Doch nicht jede Sportart eignet sich für jedes Kind. Neben den körperlichen Voraussetzungen und der Persönlichkeit spielt auch das Alter eine große Rolle. Wie Eltern ihren Kindern am besten die Freude am Sport vermitteln können, fasst Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, zusammen. Über den Versicherungsschutz bei einem Unfall im Verein informiert Manja König, Unfallexpertin von ERGO.

Spielplatz oder Sportverein – oder beides?

Bewegung ist das A und O für einen gesunden Lebensstil. Umso wichtiger ist es, bei Kindern von klein auf die Begeisterung für körperliche Aktivität zu wecken. Dafür ist nicht zwingend ein Sportverein notwendig: „Auch Fangenspielen auf einer Wiese oder Radfahren trainieren Ausdauer und Kraft“, so Dr. Wolfgang Reuter. „Und wer klettert oder auf Baumstämmen balanciert, schult Gleichgewicht und Geschicklichkeit.“ Ein Verein oder Sport-Kurse bieten aber zusätzlich die Möglichkeit, zusammen mit anderen Kindern verschiedene Sportarten auszuprobieren und stärken die soziale Kompetenz. Außerdem sorgt der feste Termin unabhängig vom Wetter für regelmäßige Bewegung der Kinder – und kann den engen Zeitplan berufstätiger Eltern entlasten.

Individuelle Entwicklung beachten

Auf der Suche nach einem passenden Angebot haben Eltern und Kinder die Qual der Wahl: Eine Ballsportart oder doch eher Turnen? Einzel- oder Mannschaftssport? „Die Entscheidung für eine Sportart sollte sich an den Vorlieben des Kindes und am individuellen Entwicklungsstand orientieren“, so die Empfehlung des DKV Experten. „Während das eine Kind sich sofort in eine Gruppe integriert und gemeinsam mit den anderen dem Ball hinterher rennt, probiert das andere lieber in Begleitung von Mama oder Papa verschiedene Turngeräte aus.“ Ist die Motorik noch nicht ausreichend entwickelt, macht freies Tanzen oder Toben oft mehr Spaß als komplizierte Übungen. Für die ersten Schritte im Verein eignen sich sogenannte Eltern-Kind-Turnkurse, in denen die Trainer die Kleinen zum Beispiel mit Singspielen an die ersten Turnübungen heranführen. Manche Vereine bieten diese Kurse bereits für Einjährige an, andere starten ab dem 3. Geburtstag. „Turnen fördert Koordination, Gelenkigkeit, Gleichgewicht und Motorik“, erklärt Dr. Reuter. „Kinder-Turnkurse sind daher als Basis für die Entdeckung weiterer Sportarten gut geeignet.“ Abhängig von der Entwicklung des Kindes kann es ab drei Jahren auch alleine am Kurs teilnehmen. Ebenfalls sehr früh beginnen können Kinder mit dem Schwimmen. Bereits für Säuglinge eignet sich Babyschwimmen, um erste Erfahrungen mit Wasser zu machen.

Vielseitig starten, später spezialisieren

Sport soll Spaß machen. Das gilt besonders für Kinder. Da sich ihre Interessen noch häufig ändern, sollten sie mehrere Sportarten ausprobieren dürfen. Auf diese Weise entwickeln sie unterschiedliche athletische Fähigkeiten wie etwa Beweglichkeit, aber auch Sprung- und Wurfkraft. Ein weiterer Vorteil: „Wechselt das Kind immer wieder mal die Sportart, werden die Muskeln, Sehnen und Knochen nicht einseitig belastet“, ergänzt der DKV Experte. Eine frühe Spezialisierung schadet also eher. Ab 12 bis 13 Jahren haben die Kinder dann meist feste Vorlieben entwickelt und wissen, auf welche Sportart sie sich erst einmal konzentrieren möchten. Ob dies Reiten, Fußball oder Tischtennis ist, sollten Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs besprechen. Denn neben den Faktoren Spaß und Begabung spielt auch eine Rolle, in welchem Maße die Eltern unterstützen müssen und können, zum Beispiel mit Fahrdiensten.

Zuerst der Spaß, dann die Förderung

Selbst wenn das eigene Kind auf seine Eltern wirkt, als würde es über jeden Stein stolpern: „Sport sollte nicht dazu dienen, ein vermeintliches Defizit auszugleichen“, betont Dr. Reuter. Ist beispielsweise die Feinmotorik noch nicht so weit, nutzt es wenig, das Kind für Akrobatik begeistern zu wollen. Das würde vermutlich eher zu Frustration als zu Erfolgserlebnissen führen. Für ein introvertiertes Kind, das sich in Gruppen unwohl fühlt, ist ein Mannschaftssport eher ungeeignet – selbst wenn dies dem Sozialverhalten helfen könnte. Besser ist dann eine Einzelsportart wie Turnen, bei der sich das Kind langsam an eine Gruppe herantasten kann.

Wie ist der Nachwuchs im Sportverein abgesichert?

Wer sich beim Vereinssport verletzt, ist in der Regel über die sogenannte Sportversicherung des Vereins abgesichert. Dabei handelt es sich um eine Gruppenversicherung, die der jeweilige Landessportbund für alle Mitgliedsvereine abgeschlossen hat und die gleich mehrere Versicherungsarten umfasst. Neben einer Unfall- und einer Haftpflichtversicherung ist oft auch eine Rechtsschutzversicherung Bestandteil dieses Pakets. „Allerdings ist dieser Versicherungsschutz nur als Grundversorgung gedacht“, erläutert Manja König. „Eltern, deren Kinder im Sportverein aktiv sind, sollten sich daher nach den Versicherungssummen erkundigen, um zu entscheiden, ob sie für den eigenen Absicherungsbedarf ausreichen.“ Meist sind die Versicherungssummen relativ gering und zahlreiche Risiken ausgeschlossen. Eine private Unfallversicherung kann dann die Deckungslücke schließen.
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Sport Vereine Freizeit Events

„Elf Freunde in Russland“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für gelungenen Fußball-Genuss direkt vor Ort, daheim oder im Büro

"Elf Freunde in Russland" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Ganz Deutschland ist wieder im Fußballfieber.
Quelle: ERGO Group

Vier Jahre ist es her, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel geholt hat. Die Mannschaft und Millionen deutsche Fußballfans haben vom 14. Juni bis zum 15. Juli nur ein Ziel: Titelverteidigung in Russland. Was Fußballfans für eine Reise nach Russland wissen sollten, fasst Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), zusammen. Rechtliche Tipps für das Mitfiebern zuhause und im Büro gibt Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Reisebestimmungen für Fußballfans in Russland

Diesen Sommer treffen sich die besten Fußballnationalmannschaften der Welt in Russland. Fußballfans, die zur Weltmeisterschaft anreisen, können sich auf eine große Vielfalt im Land der Zaren freuen: Neben prunkvollen Palästen in den Städten oder weitläufigen Naturlandschaften beeindrucken auch eigens für die Weltmeisterschaft gebaute Stadien, zum Beispiel in St. Petersburg, mit ihrer imposanten Architektur. Allerdings sollten reisewillige Fans frühzeitig mit der Planung beginnen, denn: „Für die Einreise benötigen Urlauber einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist“, weiß Birgit Dreyer. Die normalerweise übliche Visumspflicht entfällt für Besitzer eines Tickets. Sie müssen allerdings eine sogenannte Fan-ID beantragen. Diese kleine laminierte Karte enthält die persönlichen Daten des Inhabers sowie ein Foto und ist Pflicht für den Einlass ins Stadion. Zudem ist der Besitzer damit berechtigt, sich im Zeitraum von 10 Tagen vor und 10 Tagen nach dem Turnier visumsfrei in der Russischen Föderation aufzuhalten. Zusätzlicher Bonus: Mit dem Dokument lassen sich auch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Weitere Informationen unter anderem zur Beantragung der Fan-ID erhalten Ticketbesitzer unter www.fan-id.ru. Wer das Land nach dem Turnier über die 10 Tage hinaus erkunden möchte, benötigt ein Visum. Wichtig: Um dieses Visum zu beantragen, ist ein Nachweis über eine Reisekrankenversicherung notwendig. Er ist beim Versicherer erhältlich. Am Zielflughafen bekommen Urlauber zusätzlich eine sogenannte Migrationskarte. Diese müssen sie ausfüllen und während ihres Aufenthalts bei sich tragen. Denn: „Auf russischen Straßen kommt es sehr häufig zu Ausweiskontrollen. Touristen müssen dann die Migrationskarte in Verbindung mit dem Reisepass vorzeigen“, erklärt Dreyer.

Kleiner Russland-Knigge

Der Rasensport verbindet Menschen und so können Fans schnell mit Einheimischen in Kontakt kommen. Doch so wie sich die Fan-Chöre von Mannschaft zu Mannschaft unterscheiden, so tun das auch die Sitten und Gebräuche abseits des Fußballplatzes. Russen sind in der Öffentlichkeit Fremden gegenüber zunächst oft etwas reserviert. Doch wer das Gespräch sucht, lernt herzliche und offene Menschen kennen. Erhalten Fußballfans eine Einladung von Einheimischen, sollten sie Gastgeschenke mitbringen. Üblich sind Alkohol oder eine ungerade Anzahl von Blumen – auch für Männer. Für ihre Trinkfestigkeit sind die Russen bekannt – vor allem Wodka ist beliebt. Wer Alkohol lieber meiden möchte, sollte einen gesundheitlichen Grund für die Abstinenz angeben, das wirkt weniger unhöflich.

Fußball-Party in der Nachbarschaft

Aber nicht jeder kann vor Ort sein. Wenn am Sonntag, 17 Uhr, die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bestreitet, ist das für Daheimgebliebene eine gute Gelegenheit, Freunde zur Fußball-Party in den Garten, auf den Balkon oder in die Wohnung einzuladen. Aber Vorsicht: Es gilt, die Ruhezeiten zu beachten! Diese unterscheiden sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland und von Gemeinde zu Gemeinde. Gerade sonntags sollen Anwohner aber meist ganztägig auf lautstarke Arbeiten oder Feiern verzichten. In Mietshäusern regelt häufig auch die Hausordnung die Ruhezeiten. Auch hier gilt meist die sonntägliche Ruhe. Werktags sollen Bewohner in der Regel von 22 bis 7 Uhr und von 13 bis 15 Uhr, Samstag von 19 bis 8 Uhr und 13 bis 15 Uhr auf lautstarkes Feiern verzichten. Wer dennoch während dieser Zeiten mit Freunden gemeinsam Fußball schauen möchte, dem empfiehlt Michaela Rassat, die Feier vorher bei den Nachbarn persönlich oder mit einem Aushang anzukündigen: „Dabei um Verständnis bitten und vielleicht die Nachbarn einfach gleich mit einladen.“ Das hilft am besten, Ärger zu vermeiden.

Finale im Büro?

Echte Fußball-Fanatiker fiebern der Weltmeisterschaft monatelang entgegen und wollen dann kein Spiel verpassen. Allerdings finden nicht alle Spiele nach Feierabend statt, auch Anstoßzeiten um 14:00 oder 16:00 Uhr finden sich im Spielplan. Für arbeitende Fußballfans kann das ein Problem sein, denn: Grundsätzlich sind private Aktivitäten während der Arbeitszeit tabu. Darunter fällt auch das Verfolgen von Spielen im Live-Stream am Arbeits-PC. Wer dennoch im Büro mit der deutschen Nationalmannschaft mitfiebert, muss unter Umständen mit einer Abmahnung rechnen. Daher der Rat der D.A.S. Expertin: „Frühzeitig mit dem Chef sprechen, was erlaubt ist. Vielleicht können ja sogar alle Kollegen gemeinsam das Spiel schauen.“ Wichtig dabei: Chef und Mitarbeiter sollten gemeinsam eine Regelung für die ausgefallene Arbeitszeit finden, zum Beispiel, indem die Arbeitnehmer die Zeit nacharbeiten oder per Gleitzeit ausgleichen. Spielt der Chef nicht mit, sollten Fußballfans rechtzeitig einen Urlaubsantrag stellen. Wenn dann aber mehrere Fußballfans gleichzeitig einen Urlaubsantrag für den gleichen Tag beziehungsweise Zeitraum stellen? „Grundsätzlich muss der Arbeitgeber den Urlaub zu den vom Mitarbeiter gewünschten Terminen gewähren. Er kann jedoch ablehnen, wenn dringende betriebliche Gründe vorliegen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ohne den Arbeitnehmer ein besonders wichtiger Auftrag nicht durchzuführen ist. Außerdem kann es sein, dass andere Arbeitnehmer den Vorzug bekommen – etwa, weil diese das letzte Mal keinen Urlaub bekommen haben, als die Urlaubswünsche kollidiert sind“, weiß Michaela Rassat. Auch wer in diesem Jahr noch gar nicht im Urlaub war, hat möglicherweise bessere Karten. Schichtarbeiter, beispielsweise im Pflegedienst oder Maschinenführer, haben die Möglichkeit, ihre Schicht während eines Spiels mit einem weniger fußballinteressierten Kollegen zu tauschen.
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Tourismus Reisen

„Das andere Rechts: Urlaub in Ländern mit Linksverkehr“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Wie Autofahrer auch links auf der sicheren Seite sind

"Das andere Rechts: Urlaub in Ländern mit Linksverkehr" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Augen auf im Linksverkehr.
Quelle: ERGO Group

In vielen beliebten Reiseländern wie Australien, England, Thailand und Malta herrscht Linksverkehr. Da kommt bei Autofahrern, die das Rechtsfahren gewohnt sind, schnell Stress auf. Worauf sich Urlauber mit Auto im Linksverkehr einstellen sollten, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erklärt, was zu beachten ist, wenn es vor Ort zu einem Unfall kommt.

Verkehrsregeln auf links gedreht …

Heute die Küste entlang fahren, morgen die Stadt entdecken: Wer im Urlaub flexibel sein und möglichst viel sehen möchte, erkundet das Reiseland meist mit dem Auto. Doch das bringt in einigen Ländern eine für deutsche Autofahrer ungewohnte Hürde mit sich: Das Linksfahren. Ob im gewählten Reiseland Linksverkehr herrscht, erfahren Urlauber im Reiseführer oder im Internet. Linksverkehr ist vor allem beim Rechtsabbiegen eine Herausforderung, hier landen Urlauber gerne mal auf der von zu Hause gewohnten rechten Straßenseite. Die größte Herausforderung ist womöglich ein Kreisverkehr: Hier müssen Urlauber nämlich links einfahren und sich dann im Uhrzeigersinn fortbewegen. Daher: „Kreuzungen oder Kreiseln sollten sich Urlauber langsam nähern, um sich auf die ungewohnte Richtung konzentrieren zu können“, rät Birgit Dreyer. Auch die Vorfahrt ist anders geregelt: „Rechts vor links“ wird nicht einfach „links vor rechts“, denn oftmals gibt es eine solche Regel gar nicht. Stattdessen regeln Fahrbahnmarkierungen oder Beschilderungen, wer an einer Kreuzung Vorfahrt hat. Eine Ausnahme ist allerdings Australien. „In ´Down Under´ gilt trotz Linksverkehr „rechts vor links““, erklärt Dreyer.

… Autos auf rechts

Wer nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann sich vor Ort einen Mietwagen ausleihen. Das hat im Gegensatz zum eigenen Wagen den Vorteil, dass der Fahrer im Linksverkehr dann auf der „richtigen“ Seite sitzt – nämlich rechts. Dennoch muss der Fahrer umdenken: Das Lenkrad ist auf der rechten Seite, der Schaltknauf auf der linken. Kupplung-, Brems- und Gaspedal befinden sich jedoch an gewohnter Stelle. „Mit einem Automatikmodell können Urlauber mögliche Unsicherheiten beim Schalten mit der linken Hand vermeiden“, empfiehlt die Reiseexpertin. Wer das Urlaubsland mit dem eigenen Auto bereist, hat zwar den Vorteil, dass er sich nicht an ein Linksverkehr-Auto gewöhnen muss. Allerdings ist dadurch beispielsweise bei Überholmanövern die rechte Fahrbahn schwer einsehbar. Hilfreich ist es dann, wenn der Beifahrer den Verkehr mitverfolgt und in unübersichtlichen Situationen Anweisungen gibt. Außerdem sind Scheinwerfer deutscher Fahrzeuge so eingestellt, dass sie die rechte Fahrbahn etwas mehr beleuchten als die linke. Fahren diese Modelle auf der linken Straßenseite, könnten die Lichter den Gegenverkehr blenden. „Wer mit dem eigenen Wagen unterwegs ist, sollte daher die Scheinwerfer umstellen“, weiß Dreyer. Egal ob Mietwagen oder eigenes Auto: „Wer zum ersten Mal im Linksverkehr fährt, sollte sich vorsichtig herantasten“, empfiehlt die Reiseexpertin. Dazu können sich Linksverkehr-Neulinge für die erste Fahrt eine weniger befahrene Straße suchen oder beispielsweise auf einem Parkplatz ein paar Übungsrunden drehen. Sollte dies nicht möglich sein, weil sich etwa die Mietwagenfirma zentral in der Stadt befindet, gilt: Am Vordermann orientieren, dem Verkehr vorsichtig folgen und möglichst erst mal raus aus dem größten Getümmel.

Hilfe bei Unfall im Ausland

In der ungewohnten Verkehrssituation kann es leicht auch mal zu einem Unfall kommen. Es gilt dann wie zu Hause: Ruhe bewahren, Unfallstelle absichern (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck) und Verletzten helfen. Zudem sollten Urlauber die Polizei und falls nötig den Rettungsdienst alarmieren. Europaweit gilt die Notrufnummer 112. Aber Achtung: In Australien beispielsweise lautet die Notrufnummer 000, in Thailand 199. Sie gilt dort jedoch hauptsächlich für die Feuerwehr; die Rufnummern für den Rettungsdienst können sich von Ort zu Ort unterscheiden. Eine gute Übersicht über wichtige Notrufnummern verschiedener Reiseziele bietet beispielsweise die Website des Tropeninstituts. Am besten die im Urlaubsland gültige Notrufnummer vor Reiseantritt im Handy speichern. Oder die travel and care App der ERV nutzen, dann sind neben weiteren Reiseinformationen auch alle lokalen Notrufnummern verfügbar. Übrigens: Einige Länder nehmen Notrufe auch in mehreren Sprachen entgegen.

Europäischer und polizeilicher Unfallbericht

Schon bevor die Ordnungshüter eingetroffen sind, sollten die Beteiligten einen Unfall – sofern innerhalb der Europäischen Union geschehen – mithilfe des europäischen Unfallberichts aufnehmen. Erhältlich ist der Bericht zusammen mit einer Übersetzungshilfe zum Beispiel auf der Seite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Tipp: Ein Exemplar mit in den Urlaub nehmen. Mithilfe des Dokuments können die Betroffenen in ihrer jeweiligen Sprache unter anderem Zeitpunkt und Ort des Unfalls, Name beziehungsweise Anschrift des Unfallgegners sowie amtliche Kennzeichen aller in den Unfall verwickelten Fahrzeuge festhalten. „Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich ein zusätzlicher, von der Polizei ausgestellter Unfallbericht“, so die D.A.S. Expertin Rassat.

Schadensregulierung im Ausland

Bei einem Unfall in einem EU-Land ist die Schadensregulierung einfach: Verursachen Reisende mit dem eigenen Auto einen Blechschaden, sollten sie ihn unverzüglich der eigenen Versicherung melden. Sie informiert dann über den weiteren Ablauf. Wer mit einem Mietwagen einen Unfall hat, sollte umgehend den Vermieter benachrichtigen. Wichtig zu wissen: Der Versicherungsschutz, der meist im Mietwagenvertrag inkludiert ist, setzt in der Regel einen polizeilichen Unfallbericht voraus. „Bei Personenschäden empfiehlt sich der Gang zum Anwalt“, rät Rassat. Zusammen mit dem Juristen können Urlauber dann die Ansprüche des Geschädigten aufarbeiten. Wer mit dem eigenen Wagen im Ausland durch fremde Schuld einen Unfallschaden erleidet, kann unter der Telefonnummer +49 (0) 40 300 330 300 aus dem Ausland oder unter 0800 250 2600 aus Deutschland den Zentralruf deutscher Autoversicherer anrufen. „Dessen Mitarbeiter vermitteln den Kontakt zum zuständigen Schadensregulierungsbeauftragten der jeweiligen Versicherung des Unfallgegners in Deutschland. Er übernimmt anschließend die weitere Abwicklung“, weiß die D.A.S. Expertin. Übrigens: Das Verkehrsportal der D.A.S. gibt wichtige Infos über das richtige Verhalten am Unfallort und während der Schadensabwicklung.
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„Elektrofahrräder für Senioren: Mobilität mit Tücken“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für sicheres Fahren

"Elektrofahrräder für Senioren: Mobilität mit Tücken" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Pedelecs sind vor allem bei Senioren beliebt und bringen ihnen den Spaß am Radfahren zurück. (Bildquelle: ERGO Group)

Ausgiebige Fahrradtouren oder mit dem Zweirad die Einkäufe erledigen: Elektrofahrräder bieten Mobilität ohne hohe Kraftanstrengung und sind so besonders für Senioren attraktiv. Doch das Fahren auf Elektrorädern ist nicht ungefährlich. Laut statistischem Bundesamt sind 2017 5.114 Personen mit einem Pedelec verunglückt, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um fast 25 Prozent. Manja König, Unfallexpertin von ERGO, gibt Tipps, wie Senioren sicher auf dem Elektrorad fahren und erklärt, wie sie bei Unfällen abgesichert sind.

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec?

Elektrofahrrad ist nicht gleich Elektrofahrrad. Es gibt mehrere Typen, die sich in verkehrsrechtlicher Hinsicht und zum Beispiel bei Antrieb und Ausstattung unterscheiden. Sogenannte E-Bikes und Speed-Pedelecs, auch S-Pedelecs genannt, gelten als Kleinkrafträder und erfordern von ihren Nutzern keine Muskelkraft. E-Bikes können eine Maximalgeschwindigkeit von 20km/h erreichen, ihr Fahrer benötigt einen Führerschein der Klasse AM. S-Pedelecs sind die Flitzer unter den Elektrorädern und können bis zu 45 km/h schnell werden. Für die Nutzung ist ein Führerschein der Klasse M notwendig und es besteht Helmpflicht. Pedelecs besitzen einen deutlich kleineren Motor. Er lässt sich in verschiedene Stufen einstellen und unterstützt den Radler bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h. Das Pedelec gilt verkehrsrechtlich als Fahrrad und erfordert keinen Führerschein oder kein Versicherungskennzeichen. Auch dann nicht, wenn das Modell eine Anfahrhilfe, etwa für Berge, von bis zu 6 km/h besitzt. „Pedelecs sind vor allem bei Senioren beliebt und bringen ihnen den Spaß am Radfahren zurück“, so Manja König. „Damit sind selbst längere Strecken kein Problem und ältere Menschen tun etwas für ihre Fitness.“ Aber auch bei Jüngeren werden solche Räder als Alternative zu Bus, Bahn und Auto, etwa zum Pendeln an den Arbeitsplatz, immer beliebter. Vorteil der Pedelecs: Im Gegensatz zu den anderen Elektrofahrrädern dürfen sie auf dem Radweg fahren. Das bietet zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.

Das Pedelec beherrschen

Apropos Sicherheit: „Auch wenn für Pedelecs keine Helmpflicht besteht, ist es sinnvoll, einen Fahrradhelm zu tragen“, rät König. „Im Fall eines Sturzes kann er schwere Kopfverletzungen verhindern.“ Und Unfälle mit Pedelecs sind leider keine Seltenheit. Häufig sind Senioren darin verwickelt. „Sie unterschätzen oft die Geschwindigkeit und fahren schneller als Reaktionsfähigkeit und Fitness es erlauben“, erklärt die Unfallexpertin. Es empfiehlt sich daher, das Fahren mit einem Pedelec zu üben, bevor es „ernst“ wird und zum Beispiel die erste Fahrradtour ansteht. Radfahrer sollten sich in ruhigen Seitenstraßen, auf leeren Parkplätzen oder auf Feldwegen mit dem Antriebs- und Bremsverhalten vertraut machen. Insbesondere das Abbiegen sollten sie üben, denn dabei kommt es häufig zu Zusammenstößen und Unfällen. „Vor allem aber bei Bremsvorgängen in Kurven überschätzen sich Senioren oft“, so die ERGO Expertin. Radfahrer sollten immer konzentriert fahren und den Verkehr beobachten. Wer Probleme mit dem Schulterblick oder einem kurzem Umdrehen hat, dem empfiehlt König, Rückspiegel am Fahrrad anzubringen. Auch ein Fahrsicherheitstraining beim ADFC oder der örtlich zuständigen Verkehrswacht kann helfen, zum Beispiel sicheres Kurvenfahren oder richtiges Bremsen unter Anleitung zu üben.

Abgesichert für den Fall der Fälle

Trotz aller Vorsicht kann es doch mal zu einem Sturz kommen. Schmerzhafte Verletzungen, beispielsweise ein gebrochener Arm oder Wirbel, können dann die Folge sein. Die Krankenversicherung übernimmt zwar die Kosten für die Behandlung, für etwaige Folgeschäden leistet sie jedoch nicht. Können Verunglückte aufgrund ihrer Verletzung zum Beispiel nicht selbstständig zur Physiotherapie fahren, kommen sowohl organisatorische als auch finanzielle Herausforderungen auf sie zu. Zudem kann gerade bei älteren Menschen die Heilung länger dauern und der Weg zurück in den Alltag langwierig sein. Eine private Unfallversicherung kann dann hilfreich sein. „Eine gute Police steht den Verletzten nicht nur finanziell zur Seite, sondern unterstützt auch beispielsweise mit geeigneten Therapiemaßnahmen“, so König. „Sie leistet auch praktische Hilfe, organisiert zum Beispiel einen Fahr- oder Einkaufs-Service.“ ERGO etwa stellt den Versicherten bei schweren Unfällen einen Unfall-Manager zur Seite, der sich individuell um ihre Bedürfnisse kümmert. Dieser tauscht sich regelmäßig mit Fachärzten, Kliniken und Therapeuten aus, um damit den bestmöglichen Heilungsverlauf zu erzielen. „Der Unfall-Manager steht auch im Kontakt mit den verschiedenen Leistungsträgern, beispielsweise mit Sozialversicherungen. So kann sich der Verletzte voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren“, weiß die Unfallexpertin. Und schon bald wieder zur nächsten Fahrrad-Tour aufbrechen.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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„Smart Home: Chance für mehr Selbstständigkeit im Alter“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Die Vorteile der Digitalisierung nutzen – auch ohne technische Vorkenntnisse

"Smart Home: Chance für mehr Selbstständigkeit im Alter" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Smart Home ermöglicht das selbstständige Leben im Alter.
Quelle: ERGO Group

Im Alter wird es oft mühsam, alltägliche Dinge zu erledigen. Moderne Techniken, die unter dem Schlagwort „Smart Home“ zusammengefasst sind, können Senioren helfen, trotz körperlicher Einschränkungen ein selbstständiges Leben zu führen. Technische Vorkenntnisse sind dabei kein Muss. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, erklärt, wie Senioren von Smart Home profitieren und was es beim Versicherungsschutz zu beachten gibt. Zudem informiert er über staatliche Fördermöglichkeiten.

Zuhause ist es am schönsten: Die meisten Senioren wollen am liebsten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Im Alter kann es aber schwierig werden, selbstständig den Alltag zu meistern. Hier können Smart Home-Konzepte helfen, die Haushaltsgeräte oder Gebäudeelemente vernetzen. „Um die Geräte zu steuern, benötigen die Anwender nicht unbedingt technische Vorkenntnisse. Die Bedienung ist oft selbsterklärend“, so Mertens. Ausführliche Informationen und eine umfassende, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung erhalten Interessierte in Fachgeschäften für Elektro- oder Gebäudetechnik.

AAL: Technische Helfer im Alltag

Smart Home-Konzepte, die sich speziell an die Bedürfnisse von Senioren richten, werden oft unter dem Begriff „Ambient Assisted Living“ (AAL) zusammengefasst. AAL unterstützt bei den alltäglichen Handgriffen, die im Alter schwerer fallen. Das fängt schon bei der Einnahme von Medikamenten an. Gerade wer mehrere Medikamente nehmen muss, vergisst oft, wann welche Tablette in welcher Dosierung an der Reihe ist. Eine Lösung kann ein mit einem Smartphone gekoppelter Tablettendosierer sein. Der Patient, sein Arzt oder Pfleger gibt über eine dazugehörige App auf dem Smartphone die Menge und den Zeitpunkt für die Tabletteneinnahme ein. Wenn es soweit ist, meldet sich die App mit einem Tonsignal. Das Dosiergerät gibt dann auf Knopfdruck die festgelegte Menge aus und ist gesperrt bis zum nächsten vorgegebenen Termin. Ein weiteres Beispiel: Bewegungssensoren, die automatisch das Licht anschalten, wenn eine Person den Raum betritt. Das mindert die Gefahr eines Sturzes. Solche Sensoren lassen sich auch am Bett installieren: „Wer nachts mal aufstehen muss, hat dann sofort Licht und muss nicht im Dunkeln nach dem Lichtschalter tasten“, erklärt der ERGO Experte. „Der Sensor registriert das Aufsetzen der Füße auf den Boden.“ Doch trotz aller Vorsicht lassen sich Stürze nicht immer verhindern. Für solche Fälle eignen sich Systeme zur Sturzerkennung: Im Boden eingelassene, druckempfindliche Sensoren senden im Unglücksfall beispielsweise dem Pflegepersonal oder Verwandten eine Nachricht auf deren Smartphone oder Tablet. Intelligente Technik kann auch bei der Hausarbeit unterstützen. Mit einem Fensterputzroboter beispielsweise gehören waghalsige Balanceakte auf Stühlen der Vergangenheit an. Auch Staubsaugroboter können für Entlastung sorgen. Diese kommen wegen ihrer geringen Höhe zudem problemlos unter schwer erreichbare Stellen wie Sofas und Betten – und schonen damit Gelenke und Rücken ihrer Besitzer.

Sicherheit dank Vernetzung

Für Sicherheit im Haushalt kann die Vernetzung mehrerer Geräte sorgen. „So kann sich beispielsweise der Herd abschalten, wenn der Rauchmelder Rauch wahrnimmt“, erklärt der ERGO Experte. Möglich ist auch eine Verknüpfung mit der Haustür: Verlässt der Bewohner sein Zuhause, schalten sich Geräte wie der Fernseher oder das Bügeleisen automatisch ab. Auch der Einbruchschutz kann mit Smart Home besser werden: „Türen und Fenster sind für Einbrecher häufig einfach überwindbar – „Routiniers“ hebeln Schlösser und Fenster in wenigen Sekunden auf“, so Mertens. „Sind diese Bauelemente aber mit Sensoren ausgestattet, die wiederum mit einer Alarmanlage oder der Beleuchtung vernetzt sind, können sie Alarm schlagen – oder durch plötzlich anspringende Beleuchtung den Dieb verschrecken.

Smarter Versicherungsschutz

Ob Brände, Einbrüche oder Wasserschäden: Im Ernstfall kommt die Hausratversicherung für solche Schäden auf. Sie deckt den kompletten Hausrat ab – von Teppichen über Möbel bis hin zur Kleidung. Wer sein Haus mit Smart Home-Technologie ausstattet, sollte auch seine Versicherung entsprechend anpassen. „Einige Versicherer bieten zur Hausratversicherung einen zusätzlichen Smart Home-Baustein an. Ziel der Versicherung ist es, größere Schäden frühzeitig zu erkennen und Schlimmeres zu verhindern“, erklärt Mertens. Springt beispielsweise der Rauchmelder an, erhält der Bewohner via Smart Home-System einen Alarm auf sein Smartphone. Aber was passiert, wenn der Bewohner sein Smartphone nicht hört oder dieses ausgeschaltet ist? In diesen Fällen wird der Alarm an den Versicherer weitergeleitet, der direkt die Rettungsleitstelle alarmiert. Einen solchen Versicherungsschutz bietet beispielsweise ERGO im Rahmen der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung an.

Förderung durch den Staat

Wer sich dazu entschlossen hat, sein Zuhause mit smarter Technik auszustatten, für den kann das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) interessant sein. Die KfW unterstützt damit Maßnahmen für mehr Sicherheit, Beweglichkeit und Bequemlichkeit. Die Programme wechseln allerdings. Einen Überblick finden Interessierte auf www.kfw.de. Aktuell fördert die KfW Umbauten, die dem Einbruchschutz dienen. Dazu gehören einbruchhemmende Wohnungs- und Haustüren oder Einbruch- beziehungsweise Überfallmeldeanlagen. Um eine Förderung zu erhalten, sollten Interessenten die Maßnahmen zunächst mit einem Sachverständigen oder einer Wohnberatungsstelle planen. Erhalten die Antragssteller eine Zusage der KfW für ein Förderprogramm, können sie die Umbauarbeiten beauftragen. Wichtig zu wissen: „Wer von den Zuschüssen der KfW profitieren möchte, sollte die Arbeiten von einem Fachunternehmen durchführen lassen und nicht von einem handwerklich begabten Privatmann. Andernfalls könnte die KfW die Förderung ablehnen“, so der Experte von ERGO.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Politik Recht Gesellschaft

„Gut abgesichert im Homeoffice“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Was Arbeitnehmer zu Arbeitsrecht und Unfallschutz wissen sollten

"Gut abgesichert im Homeoffice" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Mittlerweile bieten viele Unternehmen Homeoffice für ihre Mitarbeiter an.
Quelle: ERGO Group

Das Homeoffice wird immer beliebter: Laut einer Studie des Digitalverbandes bitkom bietet bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, ganz oder zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten – Tendenz steigend. Ob es ein Recht auf Homeoffice gibt und was Arbeitnehmer vertraglich regeln sollten, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice). Manja König, Unfallexpertin von ERGO, erklärt, wie Unfälle am heimischen Schreibtisch abgesichert sind.

Recht auf Heimarbeit?

Kleine Kinder, ein pflegebedürftiger Angehöriger, lange Arbeitswege oder ein Projekt, für das ein paar ungestörte Stunden nötig sind – Gründe für Arbeitszeit zu Hause gibt es viele. „Allerdings haben Arbeitnehmer in Deutschland keinen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Zeit im Homeoffice“, betont die D.A.S. Expertin. Denn grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber den Arbeitsort seines Angestellten. Zudem ist bei manchen Tätigkeiten, beispielsweise in der Produktion oder in Jobs mit persönlichem Kundenkontakt, ein Heimarbeitsplatz nicht möglich. Ansonsten gilt: Zuerst einen Blick in den Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder, wenn vorhanden, in die Betriebsvereinbarung werfen. Denn einige Unternehmen haben dort bereits Regelungen zur Arbeit im Homeoffice getroffen. Falls diese Verträge beziehungsweise Vereinbarungen die Heimarbeit unternehmensweit ablehnen, hat der Arbeitnehmer kaum eine Chance, seinen Wunsch dennoch durchzusetzen. Grundsätzlich empfiehlt die Rechtsexpertin das Gespräch mit dem Vorgesetzten. Die Beteiligten sollten gemeinsam klären, ob und in welchem Umfang Heimarbeit möglich wäre. Wichtiger Tipp: Bereits konkrete Vorschläge in das Gespräch mitbringen. Wie würde die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten trotz räumlicher Trennung gut laufen? Welche Vorteile würden entstehen?

Vereinbarungen vertraglich regeln

Wer ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiten möchte, dem rät Rassat zu klaren schriftlichen Absprachen: „Die Rahmenbedingungen für das Homeoffice sollten Arbeitnehmer und Chef in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag festhalten.“ Sie sollte folgende Fragen klären: Welche Arbeits- und Pausenzeiten gelten? Wer trägt die Kosten für die Einrichtung des heimischen Arbeitsplatzes, wie beispielsweise Laptop, Internetzugang, Telefon? An welche Regeln bezüglich Datenschutz und Datensicherheit muss sich der Arbeitnehmer halten? Was ist im Krankheitsfall, etwa bei einer Krankmeldung, zu beachten? Falls der Arbeitnehmer zwischen seinem Zuhause und dem Arbeitsplatz im Büro wechselt – an wie vielen Tagen ist er wo tätig? „In der Regel vereinbaren Unternehmen für ihre Angestellten mit Homeoffice eine Vertrauensarbeitszeit“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Das bedeutet: Der Heimarbeiter muss die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit leisten, ohne dass dies der Vorgesetzte kontrolliert. Es ist dabei ratsam, sich an vorab vereinbarte Zeiten zu halten, damit die Kollegen wissen, wann sie den Mitarbeiter im Homeoffice erreichen können. Übrigens: Der Heimarbeitsplatz muss nicht unbedingt ein eigener Raum sein – es sei denn, der Arbeitgeber schreibt dies explizit im Arbeitsvertrag vor. Aber es gelten dieselben arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften wie für das Firmenbüro. Sie regeln beispielsweise die Beleuchtung, die Ansprüche an eine Sitzgelegenheit sowie die technische Ausstattung. Im Gegenlicht auf dem Sofa sitzen mit dem Laptop auf den Knien ist sicherlich keine gute Lösung. Da Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sind, die Arbeitsschutzvorgaben einzuhalten und zu überprüfen, fügen sie oft eine Klausel in den Arbeitsvertrag ein, der ihnen ein Zugangsrecht zum heimischen Arbeitsplatz ihres Arbeitnehmers gewährt. Mit einer Stippvisite des Chefs ist dann zu rechnen.

Unfallschutz im Homeoffice

Grundsätzlich gilt bei Unfällen im Homeoffice der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Allerdings erstreckt er sich nur auf die Tätigkeiten, die im sachlichen Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis stehen. Das bedeutet: „Unfälle am heimischen Schreibtisch, die anlässlich der Arbeitsverrichtung passieren, sind versichert. Beispielsweise wenn der Arbeitnehmer über ein Computerkabel stolpert oder ihm ein schwerer Ordner auf den Fuß fällt“, erläutert die Unfallexpertin von ERGO. Auch Dienstreisen oder Wege vom Homeoffice zum Unternehmen sind versichert. Verlässt der Mitarbeiter jedoch den heimischen Arbeitsplatz und betritt seinen privaten Bereich, erlischt der Versicherungsschutz und greift erst wieder beim erneuten Betreten des Arbeitszimmers beziehungsweise -bereichs. „Bei einem Unfall auf dem Weg zur Toilette oder in die Küche besteht also kein gesetzlicher Unfallschutz, da diese Handlungen im Wesentlichen dem privaten Lebensbereich zuzuordnen sind“, erklärt König. Nur wer mit einer zusätzlichen privaten Unfallversicherung vorgesorgt hat, ist in diesen Fällen abgesichert. Denn eine private Versicherung bietet für alle Unfälle des täglichen Lebens einen finanziellen Schutz. Egal, ob sich der Unfall während der beruflichen oder der privaten Tätigkeit ereignet hat.
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Über die ERGO Group
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Knapp 44.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2016 nahm ERGO 17 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16 Mrd. Euro.
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Mobile App von RAL für mehr Transparenz und Verbraucherschutz

Überprüfung der Gültigkeit des Testlogos der Stiftung Warentest in der Werbung

Mobile App von RAL für mehr Transparenz und Verbraucherschutz

Bild: Touchicon „Lizenz Check“
Bildnachweis: RAL

Sankt Augustin, 16. September 2015 – Verbraucher können ab sofort mit Hilfe ihres Smartphones oder Tablets direkt im Handel überprüfen, ob ein Testurteil der Stif-tung Warentest, mit dem ein Hersteller sein Produkt bewirbt, noch gültig ist. Eine entsprechende Applikation hat jetzt RAL eingeführt, was die Transparenz für den Konsumenten vergrößert. Die Web-App kann über die Website www.RAL-Logolizenz.de installiert werden, auf der bisher bereits die Gültigkeit der Lizenzen zur Werbung mit dem Testurteil der Stiftung Warentest online überprüft werden konnte. Mit dem auf dem Start-Bildschirm des Mobilgeräts eingerichteten Touch-Icon ,Lizenz Check“ kann der Nutzer nun schnell und direkt auf den Lizenz-Gültigkeitscheck zugreifen. Unternehmen können darüber hinaus nun auch mobil Lizenzen beantragen und verwalten.

„Damit können Verbraucher oder auch Mitarbeiter von Unternehmen nun jederzeit und über-all, insbesondere auch direkt im Handel am Point of Sale, die Gültigkeit einer Lizenz zur Wer-bung mit der Wort- und Bildmarke der Stiftung Warentest überprüfen“, erläutert Thomas Roßbach, verantwortlich bei der RAL gGmbH für den Bereich LOGO LIZENZ.

Der Gültigkeitscheck erfolgt durch Eingabe der sechsstelligen Lizenznummer, die jedem gül-tigen Testlogo in einem weißen Balken angefügt ist. Neben der Information, ob die Lizenz gültig ist, erhält der Nutzer auch einen Link, mit dem er direkt zu dem von der Stiftung Wa-rentest veröffentlichten Test geleitet wird.

Um zu vermeiden, dass mit alten Tests, deren Prüfkriterien nicht mehr dem aktuellen techni-schen Stand entsprechen, geworben wird, sind die Laufzeiten der Werbelizenzen zeitlich be-fristet. Ergibt die Überprüfung, dass eine Lizenz abgelaufen ist oder ein Produkt gar nicht getestet wurde, kann ein mit dem Smartphone geschossenes Foto über ein Kontaktformular direkt an RAL zur weiteren Prüfung und Ahndung versandt werden.

„Bei der Kennzeichnungsflut in der Werbung fällt es Verbrauchern zunehmend schwer, sich im Markt zu orientieren. Hier bietet das Logo der Stiftung Warentest eine wichtige und glaubwürdige Orientierung. Mit der „Lizenz Check“-App hat nun jeder Verbraucher die Mög-lichkeit, selbst aktiv zu werden und dem Verbraucherschutz zu dienen“, so Thomas Roßbach.

Informationen zur RAL gGmbH

Die RAL gGmbH mit Sitz in Sankt Augustin ist eine gemeinnützige und 100%ige Toch-tergesellschaft von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., das seit 1925 RAL Gütezeichen für Produkte und Dienstleistungen anerkennt, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt bzw. angeboten werden.

Die RAL gGmbH vereint neben dem Geschäftsbereich LOGO LIZENZ auch RAL FARBEN und RAL UMWELT. Der Geschäftsbereich RAL UMWELT ist seit über 30 Jahren Vergabe-stelle des Umweltzeichens „Blauer Engel“ und seit 1992 die des europäischen Umwelt-zeichens „EU Ecolabel“. RAL FARBEN definiert seit 1927 RAL Farbtöne und benennt sie eindeutig durch Farbnamen und Farbnummern. Der Geschäftsbereich RAL LOGO LI-ZENZ steht allen Unternehmen zur Verfügung, die ihre Marke unabhängig vermarkten lassen sowie deren missbräuchliche Verwendung verhindern wollen.

Weitere Informationen:

www.RAL-Logolizenz.com

www.RAL.de

Kontakt:

RAL gGmbH
RAL LOGO LIZENZ
RA Thomas Roßbach
Siegburger Straße 39
53757 Sankt Augustin
Telefon: 022 41 – 2 55 16 17
E-Mail: thomas.rossbach@ral-ggmbh.de

Die RAL gGmbH mit Sitz in Sankt Augustin ist eine gemeinnützige und 100%ige Toch-tergesellschaft von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., das seit 1925 RAL Gütezeichen für Produkte und Dienstleistungen anerkennt, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt bzw. angeboten werden.

Die RAL gGmbH vereint neben dem Geschäftsbereich LOGO LIZENZ auch RAL FARBEN und RAL UMWELT. Der Geschäftsbereich RAL UMWELT ist seit über 30 Jahren Vergabe-stelle des Umweltzeichens „Blauer Engel“ und seit 1992 die des europäischen Umwelt-zeichens „EU Ecolabel“. RAL FARBEN definiert seit 1927 RAL Farbtöne und benennt sie eindeutig durch Farbnamen und Farbnummern. Der Geschäftsbereich RAL LOGO LI-ZENZ steht allen Unternehmen zur Verfügung, die ihre Marke unabhängig vermarkten lassen sowie deren missbräuchliche Verwendung verhindern wollen.

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Erkältet ins Büro?

Was kranke Mitarbeiter beachten sollten

Erkältet ins Büro?

Mit Grippe ins Büro oder besser ins Bett?

Das Wetter wird kalt – die Nase läuft. Husten, Halsweh und Schnupfen sind in den kalten Monaten für viele altbekannte Begleiter. Doch ab wann ist eine Erkältung ein Grund, lieber zu Hause zu bleiben als ins Büro zu gehen? Wie schnell muss die Krankschreibung auf dem Schreibtisch vom Chef liegen? Und was ist, wenn Angestellte sich früher fit fühlen als die Krankmeldung vor-schreibt? Die wichtigsten Regelungen zum Thema Krankenstand kennt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Ab wann krankmelden?
Wie wird die anfallende Arbeit neu verteilt, wer übernimmt die Aufgaben? Damit der Chef auch ohne den kranken Mitarbeiter optimal planen kann, sollte sich dieser so früh wie möglich in der Firma abmelden. Die genaue Uhrzeit, bis wann das zu passieren hat, ist im Entgeltfortzahlungsgesetz (EntFG) zwar nicht geregelt, wohl aber, dass er es „unverzüglich“ tun und zudem ankündigen muss, für wie lange er wohl ausfallen wird. Dies kann er zunächst telefonisch, per E-Mail, SMS oder Fax erledigen. „Das bedeutet: Wer um neun Uhr Arbeits-beginn hat, der sollte sich auch bis spätestens neun Uhr krankgemeldet haben“, erklärt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Anschließend muss der erkrankte Angestellte seinem Arbeitgeber eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Ab dem wievielten Krankheitstag diese beim Chef eintreffen muss, ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich geregelt und meist im Arbeitsvertrag oder der Betriebsvereinbarung nachzulesen. Solche vertraglichen Regelungen hat das Bundesarbeitsgericht ausdrücklich für zulässig erklärt (BAG, Az. 5 AZR 112/02). Das Bundesarbeitsgericht hat ebenso bestätigt, dass Firmen bereits ab dem ersten Krankheitstag auf einem Attest bestehen dürfen (BAG, Az. 5 AZR 886/11). Voraussetzung: Es gibt keine anderslautenden Vereinbarungen oder Verträge.
Besteht der Arbeitgeber nicht auf einem frühzeitigen Attest und gibt es auch keine vertraglichen Absprachen, kommt die gesetzliche Grundregel zum Tragen (§ 5 EntFG): Dauert die Erkrankung länger als drei Kalendertage, muss der Arbeitnehmer spätestens am vierten Tag einen ärztlichen Nachweis vorlegen. Das heißt in der Praxis: Meldet sich der Mitarbeiter am Freitag krank, so muss er spätestens am Montag zum Arzt, um sich ein Attest ausstellen zu lassen. Denn die Frist von drei Kalendertagen schließt das Wochenende mit ein. Diese Attestpflicht sollte unbedingt wahrgenommen werden! Denn ein Arbeitnehmer, der dies versäumt, muss mit einer vorübergehenden Einstellung der Entgeltfortzahlung (§ 7 EntFG), einer Abmahnung und im Wiederholungsfall sogar mit einer Kündigung rechnen.

Krankschreibung = Bettpflicht?
Müssen Angestellte mit einer Krankschreibung zu Hause bleiben? „Grundsätzlich bedeutet eine Krankschreibung nicht, dass der Mitarbeiter nur im Bett liegen darf“, erklärt die D.A.S. Juristin. Neben dringenden Besorgungen im Supermarkt oder der Apotheke sind auch solche Aktivitäten erlaubt, die zur Genesung beitragen, bei einer leichten Erkältung beispielsweise ein kleiner Spaziergang.

Noch krankgeschrieben, aber schon wieder fit?
Manchmal tritt die Genesung schneller ein als angenommen, und eigentlich kann und will man schon wieder arbeiten – doch das Attest läuft noch drei Tage? Oft ist es empfehlenswert, sich an diesen Tagen vollständig auszukurieren. Will der Arbeitnehmer jedoch unbedingt wieder arbeiten, steht dem im Normalfall nichts im Wege, so die Rechtsexpertin der D.A.S.: „Entgegen landläufiger Meinungen bedeutet die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kein Arbeitsverbot. Auch der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Unfall-versicherung besteht grundsätzlich weiter.“ Ausnahmen sind jedoch denkbar – etwa wenn der Arbeitnehmer in Wahrheit doch noch beeinträchtigt ist und dadurch einen Unfall erleidet, oder wenn es sich um eine besonders gefährliche Tätigkeit handelt. Zu empfehlen ist im Zweifelsfall eine „Gesundschreibung“ durch den Arzt – und eine Absprache mit dem Arbeit-geber. Diesem sollte die vorzeitige Arbeitsaufnahme angekündigt werden – damit ein möglicher Unfall auf dem ersten Weg zur Arbeit auch als Wegeunfall versichert ist. Der Arbeitgeber selbst hat gegenüber dem Arbeitnehmer eine Fürsorgepflicht. Daher sollte er im Einzelfall prüfen, ob dieser tatsächlich arbeitsfähig ist.
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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker klärt auf!
Mit Erkältung ins Büro?

– Kranke Arbeitnehmer sollten sich so früh wie möglich in der Firma per Telefon, E-Mail, SMS oder Fax abmelden und ankündigen, für wie lange sie wohl ausfallen werden.

– Anschließend muss der erkrankte Mitarbeiter seinem Arbeitgeber eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Ab dem wievielten Krankheitstag diese erforderlich ist – ob am 1. oder 3. Krankheitstag – hängt von den Vorgaben des Betriebes ab. Gibt es keine Vorgaben, muss das Attest am vierten Krankheitstag vorliegen (Wochenende zählt mit).

– Trotz Krankschreibung sind dringende Besorgungen im Supermarkt oder in der Apotheke sowie z.B. ein kleiner Spaziergang zur Genesung erlaubt.

– Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist kein Arbeitsverbot: Wer sich trotz Krank-schreibung wieder fit fühlt, darf – in Absprache mit dem Chef – wieder ins Büro.
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Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2012 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Transparenz im Dienste des Verbrauchers oder Innovationshemmnis?

Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben bringt in jedem Fall viel Veränderung

Transparenz im Dienste des Verbrauchers oder Innovationshemmnis?

Frankfurt am Main, September 2013. – Ist das gesund? Wird das Immunsystem gestärkt? Die Frage nach dem gesundheitlichen Mehrwert eines Lebensmittels wurde bis vor kurzem von den Herstellern vor allem selbst beantwortet und auf der Verpackung ausgewiesen. Stärkt die Darmflora, stärkt Herz- und Kreislauf, senkt das Cholesterin, hieß es zum Beispiel. Als Beweis mussten die Hersteller den Nutzen in einer eigenen Studie nachweisen. Seit 2006 aber besteht die Verordnung für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben für Lebensmittel. Europaweit soll damit einheitlich die Anforderung bei der Verwendung dieser Angaben geregelt werden. Die Verordnung steht auch im Fokus vieler Aussteller auf der Messe Food Ingredients Europe (Fi Europe), die vom 19. Bis 21. September in Frankfurt am Main stattfindet. Unternehmen im Bereich Lebensmitteinhaltsstoffe und Verpackung arbeiten hier eng zusammen um Lösungen vorzustellen, die der neuen Verordnung gerecht werden und dabei sowohl das Aussehen des Produktes als auch den Inhalt optimieren.

Der Verbraucher soll sich darauf verlassen können, „dass diese Aussagen auch wahr und zutreffend sind und durch wissenschaftliche Daten gestützt werden“ heißt es auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Damit gilt das Prinzip, dass grundsätzlich alle Aussagen bezüglich des Gesundheitsnutzens von Inhaltsstoffen verboten sind, bis auf solche, die ausdrücklich erlaubt wurden“, weiß Peter Loosen Geschäftsführer des BLL, dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. Bis Mai 2012 hat es gedauert, diese Liste zu erarbeiten und sie erlaubt insgesamt 222 Aussagen. „Das hat die Branche überrascht“, weiß Loosen. „Wir hatten mit viel mehr gerechnet und vor allem in einer größeren Breite.“ Zugelassen sind nämlich überwiegend nur Aussagen zu Vitaminen und Mineralstoffen. Bereiche wie Ballaststoffe oder funktionelle Zutaten wie Probiotika oder das allgemein als Gelenkschmiere bekannte Glucosamin werden nicht berücksichtigt. „Inzwischen sind weitere sechs Angaben zugelassen, eine siebte ist auf dem Weg und insgesamt sechs Angaben zu Koffein stehen noch in der Diskussion, werden die Listen aber wohl bald ergänzen“, weiß Loosen.

Risiko oder Chance?
Die Verordnung soll aber nicht nur dem Verbraucherschutz dienen. Sie wurde auch ins Leben gerufen, um gleiche Vermarktungsbedingungen in der EU zu schaffen. „Früher konnten etwa bestimmte Angaben in Frankreich, aber nicht in Deutschland verwendet werden – und das ungeachtet der Tatsache, dass die Gesetzeslage dieselbe war“, erklärt Loosen. Ein Produkt europaweit zu vertreiben sei nun viel einfacher. Die Frage wäre, ob es sich für die Unternehmen noch lohnen würde, bestimmte Angaben zur Zulassung zu beantragen. Unter anderem müssen dafür klinische Humanstudien durchgeführt werden, die langwierig und vor allem kostenintensiv sind. Allerdings: Wer dabei eine Erkenntnis hat, die überraschend oder bisher unbekannt war, der hat das Recht, diese fünf Jahre exklusiv zu nutzen.

Ob das ausreicht, bezweifelt der Experte. „Unternehmen haben schon angekündigt, dass es für sie ein Innovationshemmnis ist. Die Hürden sind für viele einfach zu hoch und kostenintensiv“, so Loosen. Entwicklung und Forschung stehen hier in keinem Verhältnis zu einem Gewinn. Da denke der Markt einfach kostenbewusst. Dennoch wird es auf der Fi Europe viele Innovationen und neue Produkte zu sehen geben. Der Branche entwickelt sich stetig weiter und wird auch unter dem Druck der Verordnung den Anforderungen des Marktes gerecht.

Mehr Transparenz für den Verbraucher

Hauptziel der Verordnung ist es, irreführende Werbeaussagen zu verhindern und die Angaben für Lebensmittel für den Verbraucher so transparent wie möglich zu machen. „Lebensmittelhersteller sind heute so transparent wie nie“ sagt Loosen über die Kennzeichnungspflicht. Zutaten, Zusatzstoffe, wie viel von allem, für welchen Zweck und demnächst auch die Pflicht der Nährwerttabelle geben dem Verbraucher Aufschluss über die Inhalte des Produktes. Der Gesetzgeber stellt grundsätzlich sicher, dass Konsumenten alle Lebensmittel auf dem Markt völlig unbedenklich essen können. Durch die Verpflichtung zur Information und Transparenz bleibt dem Verbraucher dann noch die Wahl auszusuchen, welche Inhaltstoffe er bevorzugt. Loosen: „Letztendlich sind die Informationen aber nur ein Seite. Sie müssen auch wahrgenommen und verstanden werden.“ Bei der Stevia-Pflanze zum Beispiel ist der Süßstoff zugelassen, bei den getrockneten Blätter der Pflanze ist immer noch unsicher, ob sie verwendet werden dürfen.“ Wo die Grenzen gezogen werden, ist selbst für Experten manchmal nicht einfach. An dieser Stelle muss es noch mehr Aufklärung darüber geben, was die Angaben bedeuten und der Verbraucher müsse auch aktiv.

Was bringt die Zukunft?
Viele Bereiche der Lebensmittelinhaltstoffe und deren gesundheitsbezogenen Angaben sind noch gar nicht geklärt. So besteht zum Beispiel immer noch eine große Lücke was die Pflanzenstoffe, die sogenannten Botanicals, betrifft. Hier konnte man sich bisher nicht auf eine Liste einigen, denn der Nachweis ist schwierig. Auch Lebensmittel-Rechtsexperte Loosen sieht hier zwei kritische Punkte: „Wenn man sich nicht einigen kann werden im schlimmsten Fall Health Claims für Botanicals komplett verboten. Allgemein glaubt ein Verbraucher aber daran, dass Pflanzenextrakte, eine positive Wirkung haben. Wenn man Dingen aus der Natur das nicht offiziell zusprechen kann, bedeutet das für Konsumenten nur noch mehr Verwirrung.“ Einschränkungsmöglichkeiten und Legitimierungen stehen möglicherweise auch noch in anderen Gebieten auf dem Plan. Die Verordnung für neuartige Lebensmittel soll überarbeitet werden. Etwas Neuartiges aus einem anderen Land mitzubringen und hier zu vertreiben funktioniert schon seit 1997 nur mit großem bürokratischem Aufwand. Zukünftig könnte die Barriere, Lebensmittel, die in der ganzen Welt gegessen oder getrunken werden, auch in der EU zu verkaufen, noch höher werden. „Der Trend geht eindeutig zur weiteren Verschärfung der Gesetzeslage“, zieht Loosen sein Fazit. Dass dies Innovation einbremst ist schon jetzt abzusehen. Ob es langfristig mehr Schutz und Transparenz für den Verbraucher bringt, als dass es verwirrt und verunsichert bleibt abzuwarten. Um mitzudiskutieren oder neue Geschäftspartner kennen zu lernen, die optimale Lösungen haben, die den aktuellen Verordnungen entsprechen, ist die Fi Europe genau der richtige Ort. Hier trifft sich, wer nach Neuheiten sucht, mitreden möchte oder auch den Markt für Lebensmittelinhaltsstoffe mitbestimmen will.

Über Fi ingredients Global – der sichere Weg zum Absatzmarkt seit 1986
Die Food ingredients fand zum ersten Mal in Utrecht (Niederlande) im Jahr 1986 statt. Das Portfolio umfasst Live-Events, Publikationen, umfassende Studiendaten, digitale Lösungen und hochrangige Konferenzen, die mittlerweile weltweit etabliert sind. Sie bieten regionale und globale Plattformen für alle Vertreter der Industrie aus dem Bereich Lebensmittelinhaltsstoffe. Mehr als 500.000 Besucher verzeichneten die Messen in den vergangenen Jahren und es wurden Geschäftsumsätze von mehreren Milliarden Euro kreiert. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung, exzellenten Events, digitalen Lösungen und unterstützenden Produkten liefern wir den direkten Weg zu einem Absatzmarkt mit globalem Publikum.

Mehr Informationen über das Food Ingredients Portfolio finden Sie hier: www.foodingredientsglobal.com/europe

UBM Live verbindet Menschen und bietet Unternehmen die Möglichkeiten über fünf Kontinente hinweg geschäftliche Verbindungen zu knüpfen, Kunden zu treffen, neue Produkte vorzustellen, die eigene Marke zu bewerben und ihren Marktanteil auszubauen. Das wird möglich durch Premiummarken wie Fi, NuW, MD&M, CPhI, IFSEC, TFM&A, Cruise Shipping Miami, die Concrete Show und viele andere. UBM Live Exhibitions, Konferenzen, Award-Programme, Publikationen, Websites, Trainings und Zertifizierungprogramme sind ein wesentlicher Bestandteil der Marketingmaßnahmen von Unternehmen aus mehr als 20 Industriesektoren. UBM Live ist ein Fachbereich der United Business Media (LSE: UBM.L, www.ubm.com), ein führender, globaler Medienanbieter im Bereich Fachmedien mit 6.500 Mitarbeitern in 40 Ländern. Gegründet im Jahr 1918 als United Newspapers Limited ist unser Motto: „We explore, we exceed, you excel.“

Kontakt
UBM Live
Nathalie Miller
de Entree 73, Toren A
1101 AS Amsterdam
+31 (0) 20 40 99 576
nathalie.miller@ubm.com
http://www.fi-europe.eu/PRegister

Pressekontakt:
Dederichs Reinecke & Partner
Kathleen Goy
Schulterblatt 58
20357 Hamburg
040 / 209 198 251
kathleen.goy@dr-p.de
http://www.dr-p.de

Sonstiges

Prickelnde Flirts am Strand

Eine Romanze gehört im Urlaub für viele dazu. Echte Partnerschaften entstehen aber selten.

Prickelnde Flirts am Strand

psycheplus – Urlaubsflirt

Cocktails unter Palmen, Sonne, türkisblaues Wasser – kein Wunder, dass sich im Urlaub so leicht Flirtlaune einstellt. Die Stimmung ist entspannt, der Alltag weit weg. Doch wer sich auf eine Ferien-Romanze einlässt, sollte ein paar Spielregeln einhalten. Vor allem gilt es, den Blick für die Realität nicht zu verlieren. Denn die wenigsten Urlaubsflirts überstehen den Abreisetag. Was zu beachten ist, damit die prickelnde Liebelei nicht mit einer herben Enttäuschung endet, weiß der psycheplus Experte und Diplom-Psychologe Benjamin Martens. Und erklärt, woran zu erkennen ist, ob aus dem Flirt nicht doch die große Liebe werden kann.

Klare Verhältnisse schaffen
Intensive Blicke am Strand, ein Glas Wein unterm Sternenhimmel, und schon ist es geschehen. Das Herz schlägt schneller, im Bauch flattern Schmetterlinge. „Flirts im Urlaub haben einen besonderen Reiz“, weiß psycheplus Experte Benjamin Martens. „Die Distanz zum Alltag führt zu einem intensiveren Körpergefühl. Die Leute sind entspannt und unbeschwert. Dadurch fällt es leichter, sich zu verlieben.“ Der Wunsch, im Urlaub etwas zu erleben, macht offen für Abenteuer. Die Hemmungen sinken; strahlende Sonne und knappe Bekleidung tun ihr Übriges. „In so einer lockeren Atmosphäre kann aus einem Flirt schnell mehr werden“, sagt Benjamin Martens. Doch wer sich auf einen One-Night-Stand oder eine Affäre einlässt, darf den Kopf nicht verlieren. Das Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten ist im Urlaub nicht geringer als zuhause. Zudem gilt: Wer ein Techtelmechtel beginnt, sollte vorher wissen, was er will. Soll es ein unverbindlicher Flirt sein, empfiehlt es sich, dies auch deutlich zu machen: Falsche Hoffnungen zu wecken, ist dem anderen gegenüber nicht fair. Stellen sich tiefere Gefühle ein, ist es eine gute Idee, offen darüber zu sprechen. Großartig, wenn der Partner ebenso empfindet. Falls nicht, lässt sich eine größere Enttäuschung noch abwenden.

Im Urlaub fallen Unterschiede weniger ins Gewicht
Reisende sollten sich bewusst machen, dass im Urlaub andere Regeln gelten als zuhause. Und die Ferien gehen schnell vorbei. „Die begrenzte Dauer macht Ferienflirts automatisch spannend“, sagt der Psychologe. „Allerdings verändern diese besonderen Umstände auch die Ansprüche: Für die meisten spielt die Frage, ob der Partner auch im Alltag zu ihnen passen würde oder nicht, keine Rolle. Was zählt, ist der Moment.“ Wenn er als Tauchlehrer auf Mallorca arbeitet und sie als Bankkauffrau in Gütersloh, fällt das beim Flirt am Strand vielleicht nicht weiter ins Gewicht. Doch eine Beziehung zwischen Menschen aus so verschiedenen Lebenswelten dürfte kaum Erfolgsaussichten haben. Daher ist der Versuch, die Romanze nach dem Ende der Ferien weiterzuführen, in vielen Fällen zum Scheitern verurteilt, erklärt Benjamin Martens: „Wenn die Urlaubslaune verflogen ist, sehen die Partner einander meist schnell in einem ganz anderen Licht. Und stellen ernüchtert fest, wie wenig sie gemeinsam haben. „Daher warnt der psycheplus Experte davor, von einem Sommerflirt die große Liebe zu erwarten. Sonst sind Frust und Enttäuschung vorprogrammiert.

Vom Ferienflirt zur Fernbeziehung
Dennoch kann es natürlich passieren, dass aus der Strand-Liebelei eine echte Partnerschaft wird. Das bedeutet in der Regel jedoch, dass die frisch Verliebten zunächst eine Fernbeziehung führen müssen. „Die Zukunftschancen für die Liebe stehen bei großen Entfernungen allerdings schlechter“, weiß Benjamin Martens. „Eine Beziehung auf Distanz kostet viel Energie. Zudem ist es schwer möglich, die nötige körperliche Nähe aufzubauen. „Tragfähig ist eine Fernbeziehung deshalb nur, solange beide bereit sind, Zeit und Energie hineinzustecken – und trotz Distanz Vertrautheit zueinander entwickeln können. „Das gelingt Paaren am besten, die ihre Bedürfnisse besprechen und gemeinsame Perspektiven vereinbaren“, sagt der Psychologe. Vor allem aber sollten beide sich darauf verständigen, dass diese Situation zeitlich begrenzt ist. Denn eine Fernbeziehung ist immer eine Übergangslösung, kein Dauerzustand. Früher oder später steht damit aber eine schwer wiegende Entscheidung an. Damit das Paar einmal zusammenleben kann, muss zumindest einer von beiden seinen Wohnort und Arbeitsplatz aufgeben. Besonders wichtig dabei, so der Psychologe Benjamin Martens, „dass das Paar sich eine Routine aufbaut, regelmäßig telefoniert oder Emails schreibt, und sich besucht sooft es möglich ist.“
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