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„Renaissance der Bettwanze“ – Expertengespräch der DKV

Was Verbraucher über die Blutsauger wissen sollten

Sie sind lästig, ihre Bisse jucken und sie galten eigentlich als ausgerottet: Bettwanzen. Doch die Parasiten sind weltweit wieder auf dem Vormarsch – auch in Deutschland. So verzeichnet der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV) in Berlin einen Anstieg auf 1.580 Bettwanzeneinsätze im Jahr 2014 gegenüber noch rund 200 in 2007. Wo die Krabbeltiere herkommen, ob sie Krankheiten übertragen und wie Betroffene sie wieder loswerden, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

In letzter Zeit häufen sich in Deutschland Berichte über Bettwanzen. Was sind das für Insekten und wie breiten sie sich aus?

Bettwanzen gehören zur Familie der Plattwanzen. Ausgewachsene Tiere erinnern in Größe, Form und Farbe an einen Apfelkern. Sie können bis zu einem Jahr alt werden und ernähren sich ausschließlich von Blut. Vollgesogen werden sie bis zu neun Millimeter groß, ansonsten erreichen sie eine Länge von vier bis fünf Millimetern. Bis sie ausgewachsen sind, durchleben sie fünf Wachstumsstadien, bei denen sie sich jedes Mal häuten. Vor jeder Häutung benötigen sie Blut. Ihr Hauptwirt ist der Mensch. Tagsüber ziehen sie sich unter anderem in Bettritzen, hinter Steckdosen, Fußleisten oder Tapeten zurück und werden erst bei Dunkelheit aktiv. Sie sehen zwar schlecht, finden jedoch durch Rezeptoren, die das Kohlendioxid des Atems wahrnehmen, zu ihrem Wirt. Eine Ursache für das vermehrte Aufkommen der Parasiten sind häufige Urlaubs- und Geschäftsreisen. Reisende transportieren die unerwünschten Reisesouvenirs unwissend in ihren Koffern. Besonders viele Bettwanzen gibt es in den bevölkerungsreichen Städten rund um den Globus. Auch beim Kauf von gebrauchten Möbeln oder getragener Kleidung ist Vorsicht geboten, denn hier können sich Wanzen und deren Eier verstecken. Gebrauchte Möbel deshalb am besten für einige Tage auf Terrasse oder Balkon zwischenlagern. Larvenhüllen oder Kot, erkennbar als kleine schwarze Punkte, verraten nach kurzer Zeit die unliebsamen Blutsauger. Übrigens: Ein Bettwanzenbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun!

Können Bettwanzen Krankheiten übertragen?

Bis heute gibt es keinen Nachweis dafür, dass Bettwanzen Krankheiten übertragen. Zwar haben Forscher herausgefunden, dass sich sieben Wochen nach dem Verzehr von mit Hepatitis verunreinigtem Blut das Virus noch im Tier befindet. Eine Übertragung der Viren war Studien zufolge jedoch nicht möglich, da die Menge der Viren zu gering ist. Unangenehm sind die Bisse der Parasiten dennoch. Sie betäuben die Haut ihres Wirts mit ihrem Speichel und saugen sich dann voll. Bis Betroffene einen Biss bemerken, kann es bis zu neun Tage dauern. Dann ist die Haut gerötet und juckt. Zudem können sich Quaddeln bilden und kleine Blutungen auftreten. Typischerweise sind die Bisse in einer Reihe angeordnet, der sogenannten Wanzenstraße. Oft ist der Juckreiz so stark, dass sich Betroffene die Stellen aufkratzen. Dadurch kann sich der Biss entzünden. Bei manchen Menschen rufen die Wanzenbisse sogar allergische Reaktionen hervor.

Wer im Urlaub auf Bettwanzen trifft, dem vergeht erstmal die gute Laune. Wie können sich Reisende schützen? Und wie werden Betroffene die lästigen Parasiten wieder los?

Kommen Reisende in ihrem Hotelzimmer an, ist es ratsam, die Umgebung rund um das Bett auf Kot und durchsichtige Häutungsreste zu überprüfen. Während der Untersuchung den Koffer wenn möglich nicht auf den Boden stellen und öffnen. Ist das Zimmer befallen, sollten sich Urlauber direkt an die Rezeption wenden und ein anderes Zimmer verlangen. Wer sich vor seiner Abreise nicht sicher ist, ob sich nicht doch Bettwanzen im Koffer befinden, kann das mit einem Test herausfinden: Dafür kurz in den Koffer hauchen – das Kohlendioxid im Atem lockt sie auch bei Tag aus ihrem Versteck und sie kommen schnell zum Vorschein. Übrigens: Wer im Urlaub Bekanntschaft mit Bettwanzen gemacht hat, kann sich bereits vom Reiseland aus bei einem Schädlingsbekämpfer melden. Sie holen die Koffer der Betroffenen beispielsweise vom Flughafen ab und frieren das Gepäck ein. So vermeiden sie, dass die Tiere in die Wohnung gelangen. Sind die Blutsauger erst in der Wohnung, ist es wichtig, sofort zu handeln. Wirksam bekämpfen kann sie nur ein Kammerjäger. Er kennt die entsprechenden Insektizide, die Eier, Larven und ausgewachsene Wanzen töten. Auch eine Bekämpfung mit Wärme und Kälte, Temperaturen über 55°C und unter -18°C, ist möglich. Das ist jedoch meist um ein Vielfaches teurer. Zudem reicht nicht immer eine Behandlung aus. Ist der Befall zu stark fortgeschritten, müssen Betroffene eventuell sogar Sofa oder Bett entsorgen.
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Familie Kinder Zuhause

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

Pay-by-Call: Eltern haften nicht für ihre Kinder

Bestellen Kinder über eine 0900er-Rufnummer im Rahmen des „Pay-by-Call“-Verfahrens ohne Erlaubnis der Eltern kostenpflichtige Leistungen wie etwa „Credits“ für ein Computerspiel, haften die Eltern nicht dafür. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Bundesgerichtshof.
BGH, Az. III ZR 368/16

Hintergrundinformation:
Nach einer Vorschrift aus dem Telekommunikationsgesetz haftet der Inhaber eines Telefonanschlusses für die Kosten der darüber getätigten Anrufe – außer er kann nachweisen, dass er für diese nicht verantwortlich ist. Problematisch wird dies bei sogenannten Mehrwertdienste-Telefonnummern, bei denen der Kunde – zusätzlich zur Telefongebühr – auch noch die Kosten anderer Dienstleistungen über die Telefonrechnung bezahlt. Der Fall: Der 13-jährige Sohn der späteren Klägerin hatte an einem zunächst kostenlosen Computerspiel teilgenommen. Nach einiger Zeit konnte er das Spiel aber nur fortsetzen, wenn er mithilfe sogenannter Credits weitere Funktionen dazukaufte. Für die Credits wiederum musste er bezahlen. Das war mit dem Pay-by-Call-Verfahren möglich, bei dem der Anrufer eine 0900er-Nummer wählt. Alleine für den Anruf berechnete ihm das Spieleunternehmen über den Telefonanbieter eine feste Gebühr. Bei diesem Verfahren bekommen Anrufer durch eine Telefonansage einen Code, der die erworbenen Leistungen freischaltet. Der 13-Jährige hatte über den Festnetzanschluss seiner Mutter 21-mal angerufen. Dabei war eine Rechnung von rund 1.250 Euro zustande gekommen. Die Mutter weigerte sich zu zahlen. Das Unternehmen verklagte sie. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof wies die Klage ab. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice sah das Gericht die oben erwähnte Vorschrift aus dem Telekommunikationsgesetz, auf die sich das Unternehmen berief, nicht als einschlägig an. Denn hier ginge es nicht um eine Telefongebühr, sondern um eine Zahlungsdienstleistung. Dass der Anrufer diese über eine Premiumdienstnummer veranlasse und die Abrechnung über die Telefonrechnung stattfinde, ändere daran nichts. Die spezielleren Regelungen über Zahlungsdienste gingen dem Telekommunikationsgesetz vor. Hier handle es sich obendrein um einen nicht autorisierten Zahlungsdienst. Denn die Mutter habe von den Anrufen des Kindes nichts gewusst und ihm diese schon gar nicht erlaubt. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch gelte in einem solchen Fall, dass der Zahlungsdienstleister keinen Anspruch auf die Zahlung habe. Sei diese bereits erfolgt, habe der Kunde sogar Anspruch auf Rückzahlung.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 6. April 2017, Az. III ZR 368/16

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Tourismus Reisen

„Impfung kurz vor Reiseantritt“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Sabrina H. aus Reutlingen:
Ich habe gerade ein „Last-minute“-Schnäppchen gemacht und fliege in einer Woche spontan in den Urlaub. Bringt es etwas, wenn ich mich kurz vor Reiseantritt noch impfen lasse?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Bei einigen Krankheiten bietet auch eine Impfung kurz vor Abreise noch einen zuverlässigen Schutz vor Infektionen. Ein „Last-minute“-Impfschutz ist gegen Hepatits A, Grippe, Meningokokken-Meningitis und Typhus möglich. Des Weiteren helfen Auffrisch-Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten auch noch kurz vor dem Abflug. Voraussetzung: Der Urlauber muss vorher bereits einmal diese Impfung erhalten haben. An den Flughäfen Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf können sich besonders Kurzentschlossene sogar noch direkt vor Ort impfen lassen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten sich Urlauber vor Buchung ihrer Reise beim Auswärtigen Amt ( www.auswaertiges-amt.de) oder dem Centrum für Reisemedizin ( www.crm.de) über mögliche Impfempfehlungen informieren. Denn einige Länder können sogar die Einreise verweigern, wenn der nötige Impfschutz fehlt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 875

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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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„Schlaflos durch die Nacht“ – Verbraucherinformation der DKV

Ursachen von Schlafstörungen und was dagegen hilft

"Schlaflos durch die Nacht" - Verbraucherinformation der DKV

Die Ursachen für Schlafstörungen können vielfältig sein.
Quelle: ERGO Group

Mal wieder schlecht geschlafen? Viele Menschen beantworten diese Frage mit „Ja“: Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leidet etwa ein Drittel der Deutschen unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Stress, Ablenkung durch soziale Medien und Internet, der schnarchende Partner, Sorgen, aber auch unerkannte Erkrankungen. Häufen sich die schlechten Nächte, drohen gesundheitliche Folgen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, zeigt auf, welche Ursachen eine Schlafstörung haben kann und gibt hilfreiche Ratschläge.

Auslöser von Schlafstörungen

Zu wenig oder schlecht schlafen ist ein Problem, mit dem viele Menschen kämpfen. Auf Dauer kann gestörter Schlaf die Gesundheit beeinträchtigen. „So haben Schlafforscher herausgefunden, dass Schlafstörungen zu zahlreichen Erkrankungen wie Herz-Kreislaufbeschwerden, einem geschwächten Immunsystem und Magenbeschwerden bis hin zu Persönlichkeitsstörungen und Suizidgedanken führen können“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig und nehmen in unserer hektischen Welt immer mehr zu. So bietet beispielsweise das Internet unendliche Möglichkeiten zur Ablenkung. Das bestätigt auch eine Umfrage von Statista, nach der über 60 Prozent der unter 30-Jährigen im Bett noch das Handy, den Laptop oder das Tablet nutzen. „Das Bildschirm-Licht ähnelt dem Tageslicht, daher versucht das Gehirn unter seinem Einfluss, den Körper aktiv zu halten. Einschlafstörungen sind vorprogrammiert“, erklärt der Gesundheitsexperte der DKV. Eine weitere Ursache für schlaflose Nächte ist Stress, der zum Beispiel durch zunehmende Arbeitsverdichtung, Lärm oder Sorgen entstehen kann. Durch die Kombination aus Stress und wenig Schlaf geraten viele Betroffene in einen Teufelskreis. Denn die Angst, wieder eine Nacht nicht gut zu schlafen, verursacht erneut Stress.

Wer die Ursache kennt, kann sich helfen

Zunächst sollten Betroffene überlegen, welche Ursachen hinter ihrer Schlaflosigkeit stecken. Gab es entscheidende Ereignisse, nach denen die Störung eingesetzt hat? Fühlen sich die Betroffenen von ihrem Alltag überlastet? Oder tritt die Schlaflosigkeit immer nach bestimmten Aktivitäten auf? „Natürlich lösen sich manche Auslöser wie beispielsweise Sorgen oder Lärm nicht plötzlich in Luft auf“, so Dr. Wolfgang Reuter und fährt fort: „Doch wer die Gründe für seine Schlafstörungen kennt, hat zumindest einen Ansatzpunkt.“ So können chronisch Überlastete ihre To-do-Liste entrümpeln. Das Handy kann nachts im Flur liegen statt auf dem Nachttisch. Für Lärmgeplagte können Ohrstöpsel eine Lösung sein. Oft helfen schon einfache Maßnahmen, damit die Nacht wieder erholsam wird: Zum Beispiel möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Und wer stark auf Kaffee reagiert, sollte ab dem Nachmittag auf Koffein verzichten. Der DKV Experte empfiehlt zudem: „Das Schlafzimmer sollte so gestaltet sein, dass sich die Betroffenen hier gut entspannen können. Wenn direkt neben dem Bett der Schreibtisch mit der unerledigten Post steht, ist das eher kontraproduktiv.“

Bei anhaltenden Schlafstörungen zum Arzt

Wer über mehrere Wochen hinweg unter Schlafstörungen leidet und sich tagsüber kaputt und müde fühlt, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn hinter einer Schlafstörung können körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen stecken. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einer Negativspirale: So kann eine durch depressive Störungen verursachte Schlafstörung wiederum zu einer Depression führen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.600

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„Was steht im Führungszeugnis?“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Jonas P. aus Würzburg:
Der Personalchef meines neuen Arbeitgebers verlangt von mir ein Führungszeugnis. Was steht da genau drin und woher bekomme ich es?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Das Führungszeugnis ist bei der örtlichen Meldebehörde oder über das Online-Portal des Bundesamtes für Justiz erhältlich. Es gibt Auskunft darüber, ob eine Person schon einmal strafrechtlich verurteilt wurde und stützt sich dabei auf die Angaben im Bundeszentralregister. Hier sind alle strafrechtlichen Verurteilungen einer Person aufgeführt. Das Führungszeugnis gibt jedoch nicht alle Inhalte wieder. Zu den wichtigen Ausnahmen gehören unter anderem zur Bewährung ausgesetzte Jugendstrafen oder bestimmte Fälle von Straftaten, die bei bestehender Abhängigkeit von Betäubungsmitteln begangen wurden. Strafen, die eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen beziehungsweise eine Freiheitsstrafe von drei Monaten nicht überschreiten, zählen auch dazu – solange das Register ansonsten „sauber“ ist. Eine vollständige Liste aller Ausnahmen enthält § 32 Bundeszentralregistergesetz. Geht es jedoch um eine Berufstätigkeit mit Kontakt zu Minderjährigen, verlangt der Arbeitgeber unter Umständen ein erweitertes Führungszeugnis. In diesem finden sich gegenüber dem einfachen Führungszeugnis zusätzliche Straftatbestände ohne Rücksicht auf die oben genannten Ausnahmen. Ist seit einer Verurteilung ein bestimmter Zeitraum verstrichen, findet diese keinen Eingang mehr in das Führungszeugnis. Je nach Delikt und Strafe liegt die Frist bei drei bis fünf Jahren, bei einigen Delikten können es bis zu zehn Jahre sein. Auch davon gibt es Ausnahmen, etwa wenn gegen den Betroffenen die Anordnung einer Sicherheitsverwahrung vorliegt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.512

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„Zahnmythen im Faktencheck“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Ammenmärchen rund um die Zahnpflege

„Ich habe mal gehört, dass …“ – Ammenmärchen halten sich oft hartnäckig. Schlechte Zähne? Dafür können Betroffene nichts, ist ja schließlich erblich. Fluorid in Zahnpasta? Das ist doch giftig! Und beim Zähneputzen ist ja generell immer eine elektrische Bürste besser als ihr manuelles Gegenstück. Oder? Anke Hartosch, Zahnexpertin der ERGO Direkt Versicherungen, nimmt diese Behauptungen unter die Lupe und räumt mit Irrtümern auf.

Sind Karies und schlechte Zähne vererbbar?

„Schlechte Zähne sind vererbt“: Das behaupten viele Menschen, die Dauergast beim Zahnarzt sind. Doch die Aussage ist falsch. Lediglich seltene Gendefekte, die die Zahnhartsubstanz – ein Oberbegriff für Zahnschmelz, Zahnbein und Wurzelelement – beeinflussen, sind vererbbar. Darüber hinaus können Eltern nur die Art der Zahnpflege an ihre Kinder weitergeben. Schludern bereits die Eltern mit der täglichen Mundhygiene, prägt das unter Umständen die Kinder und sie führen die schlechten Gewohnheiten fort. Die Folgen sind Zahnfleischerkrankungen sowie Karies. Eine zuckerreiche Ernährungsweise, die Eltern ihren Kindern vorleben, kann ebenfalls die Bildung von Karies begünstigen. Auch wenn mehrere Familienmitglieder aus einem Glas trinken, kann das schlechte Zähne begünstigen. Denn Kariesbakterien bleiben am Glas haften und der Nächste nimmt sie beim Trinken auf. Mütter mit Kariesproblemen sollten daher auch darauf verzichten, Schnuller zum Säubern in den Mund zu nehmen. Sonst übertragen sie die schlechten Bakterien auf ihr Kind.

Ist Fluorid in Zahnpasta wirklich gefährlich?

Wissenschaftlich betrachtet ist Fluorid giftig. Gefahr für Menschen besteht aber nur bei zu hoher Dosierung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Fluoridaufnahme von durchschnittlich höchstens 3,5 Milligramm für Erwachsene pro Tag. Tatsächlich nehmen wir täglich zwischen 0,4 und 1,5 Milligramm auf. Die Aufnahme erfolgt jedoch nur beim Verschlucken. Wer nach dem Zähneputzen wie üblich den Mund ausspült, hat demnach nichts zu befürchten. Dank Fluorid in Zahnpasta ist Karies in Deutschland sehr stark zurückgegangen. Ein weiterer positiver Effekt: Fluoride schützen nicht nur vor Karies, sondern härten auch die Zahnsubstanz und fördern die Remineralisierung des Zahnes. Kinder sollten frühestens mit dem Durchbruch der bleibenden Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Erwachsenenzahnpasta putzen. Vorher reicht es aus, eine Kinderzahnpasta mit geringerem Fluoridanteil zu benutzen und auf Fluoridtabletten zurückzugreifen. Übrigens: Fluorid ist zum Beispiel auch in schwarzem Tee, in Fisch oder als Spurenelement in Mineralwasser oder Speisesalzen enthalten – eine fluoridfreie Ernährung ist daher kaum möglich.

Ist eine elektrische Zahnbürste immer besser als eine Handzahnbürste?

Zwar ist es leichter, mit einer elektrischen Zahnbürste ein gutes Putzergebnis zu erzielen. Generell lässt sich jedoch nicht sagen, ob die elektrische oder die manuelle Bürste besser ist. Der Vorteil der elektrischen Zahnbürste ist beispielsweise, dass sie die eigentliche Putzarbeit übernimmt und sich der Anwender über die richtige Technik keine Gedanken machen muss. Er muss nur dafür sorgen, dass die Bürste auch alle Zahnbereiche erfasst. Aufgrund der hohen Schwingungszahlen von bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute fällt es mit der elektrischen Bürste leichter, Beläge zu entfernen. Zudem empfiehlt sie sich für Menschen mit empfindlichen Zahnhälsen oder Zahnfleisch, denn sie putzt meist schonender. Einige Modelle warnen sogar beispielsweise mit einem Lichtsignal bei zu festem Druck. Wer allerdings mit der manuellen Zahnbürste die richtige Technik anwendet, kann einen ähnlich guten Effekt erzielen wie mit der elektrischen. Neigt jemand dazu, mit der Handzahnbürste zu fest aufzudrücken, sollte er die Bürste mit nur drei Fingern halten, ähnlich wie einen Bleistift. So ist der Druck optimal. Eines fordern jedoch beide Zahnbürsten: Täglich mindestens zweimal für mindestens zwei Minuten putzen!
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.971

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ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
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Auto Verkehr Logistik

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Rote Ampel überfahren: Kein Fahrverbot im Härtefall?

Bei Missachtung einer roten Ampel zählen keine Ausreden. Übliche Konsequenz ist ein vorübergehendes Fahrverbot. Aber: In bestimmten Härtefällen, etwa wenn dringende Arztbesuche ohne Führerschein nachweislich nicht möglich sind, ist eine Ausnahme denkbar. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Bamberg.
OLG Bamberg, Az. 3 Ss OWi 1620/16

Hintergrundinformation:
Wer weiterfährt, obwohl die Ampel rot zeigt, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der Fahrer muss also seinen Führerschein für diesen Zeitraum abgeben. Dieses sogenannte „Regelfahrverbot“, das Richter in solchen Fällen üblicherweise verhängen, kennt jedoch auch Ausnahmen. Zumal Richter immer auch einen gewissen Ermessensspielraum haben. Der Fall: Ein Autofahrer war über eine rote Ampel gefahren. Die Straßenverkehrsbehörde reagierte wie üblich – mit Bußgeld und Regelfahrverbot. Der Fahrer wollte dies aber nicht hinnehmen. Er begründete seinen Einspruch gegen die Entscheidung damit, dass er lungenkrank sei und zweimal in der Woche einen Facharzt in der nächsten Stadt aufsuchen müsse. Die 15 Kilometer lange Strecke könne er nur mit dem Auto bewältigen. Zwar existiere in zwei Kilometern Entfernung zu seiner Wohnung eine Bushaltestelle. Diese Strecke schaffe er aber wegen seiner Krankheit nicht zu Fuß. Verwandte oder Bekannte, die ihn tagsüber fahren könnten, habe er nicht. Seine Finanzlage sei mit 588 Euro Krankengeld im Monat angespannt und erlaube keine längeren Taxifahrten. Das Amtsgericht erhöhte daraufhin das Bußgeld auf 500 Euro und verzichtete auf das Fahrverbot. Die Staatsanwaltschaft legte Rechtsmittel ein. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Bamberg hob das Urteil des Amtsgerichts auf. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erklärte das Gericht, dass eine Ausnahme vom Fahrverbot wegen eines außergewöhnlichen Härtefalles durchaus möglich sei. Das Amtsgericht habe aber sämtliche Aussagen des Autofahrers ungeprüft übernommen und geglaubt – von seinem Einkommen über seine Erkrankung bis hin zu den Arztbesuchen. Es hätte sich aber zunächst versichern müssen, dass diese Angaben auch der Wahrheit entsprachen, etwa durch ein ärztliches Gutachten oder eine Vernehmung des Lungenfacharztes. Auch die wirtschaftliche Situation des Autofahrers, der immerhin trotz geringen Einkommens ein Auto unterhalte, hätte das Amtsgericht prüfen müssen. Es habe auch versäumt, alternative Beförderungsvarianten zu prüfen, beispielsweise, ob der Mann sich nicht von einem Bekannten oder Verwandten die zwei Kilometer zur Bushaltestelle fahren lassen könne. Unlogisch empfand das Oberlandesgericht auch, dass die Geldbuße erhöht worden sei. Denn für die Differenz zur Regelgeldbuße könne sich der Mann einige Taxifahrten leisten. Hier lehnte das Oberlandesgericht eine Aufhebung des Fahrverbots ab.
Oberlandesgericht Bamberg, Beschluss vom 17. Januar 2017, Az. 3 Ss OWi 1620/16

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Sport Vereine Freizeit Events

„Unfallschutz im Sportverein“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Eins zu null für die Sicherheit!

"Unfallschutz im Sportverein" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auch Hobbysportler sind nicht vor Verletzungen sicher.
Quelle: ERGO Group

Fast 24 Millionen Deutsche sind Mitglied eines Sportvereins. Kein Wunder, denn ob Fußball, Tennis oder Turnen, die Auswahl beim Vereinssport ist groß. Viele sporteln aber auch außerhalb von Vereinen. Der Gesundheit wegen oder weil es einfach Spaß macht. Leider kommt es beim Sport aber auch immer wieder zu Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen, Verstauchungen und Knochenbrüchen. Jeder neunte Unfall ist ein Sportunfall – besonders Ballsportarten haben laut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) das höchste Unfallrisiko. Die Behandlungen zahlen zwar die Krankenkassen. Die Folgekosten übernehmen sie aber nicht. Verletzungen beim Vereinssport decken sogenannte Sportversicherungen ab. Doch reicht dieser Versicherungsschutz aus? Wie und in welchem Umfang Mitglieder eines Sportvereins bei einem Unfall abgesichert sind, fasst Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO, zusammen.

Wer Sport macht, tut etwas für seine Gesundheit, setzt sich aber gleichzeitig einem Verletzungsrisiko aus. Sprung- und Handgelenksfrakturen, Kreuzbandriss oder Kieferbruch – Unfallchirurgen haben es immer wieder mit zum Teil schweren Verletzungen zu tun. „Bei dynamischen Sportarten mit viel Körperkontakt, wie Hand-, Basket- oder Fußball, aber auch beim Skifahren sind Sportverletzungen besonders häufig“, weiß Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO.

Sportversicherung für Unfälle innerhalb des Vereins

Wer sich beim Vereinssport verletzt, ist in der Regel über die sogenannte „Sportversicherung“ des Vereins abgesichert. Dabei handelt es sich um eine Gruppenversicherung, die der jeweilige Landessportbund für alle Mitgliedsvereine abgeschlossen hat und die gleich mehrere Versicherungsarten umfasst. Neben einer Unfall- und einer Haftpflichtversicherung ist oft auch eine Rechtsschutzversicherung Bestandteil dieses Pakets. „Allerdings ist dieser Versicherungsschutz nur als Grundversorgung gedacht“, erläutert der ERGO Unfallexperte. „Vereinssportler sollten sich daher nach den Versicherungssummen erkundigen, um zu entscheiden, ob diese für den eigenen Absicherungsbedarf ausreichen.“ Meist sind die Versicherungssummen relativ gering und zahlreiche Risiken ausgeschlossen. Die Einkommenshöhe des Betroffenen spielt im Schadenfall keine Rolle – jeder bekommt die gleiche Summe zugesprochen. Und: Die Versicherung des Vereins bietet keinen Schutz gegen Verletzungen, die sich Sportler außerhalb des Vereinssports zuziehen.

Sportunfall außerhalb des Vereinssports

Nicht jeder treibt Sport in einem Verein. Wer beispielsweise gerne mit Freunden Fußball spielt, übt laut GDV diejenige Sportart aus, in der sich jeder dritte Sportunfall ereignet. Auch Joggen, Fahrradfahren oder Klettern sind zum Beispiel mit einem erheblichen Verletzungsrisiko verbunden. Passiert ein Unfall, stehen die Betroffenen ohne Versicherungsschutz da. Denn anders als viele denken, greift die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Freizeit nicht.

Empfehlenswerter Versicherungsschutz

Daher ist es für Sporttreibende sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Sie sorgt dafür, dass Betroffene bei bleibenden Beeinträchtigungen der Gesundheit eine finanzielle Leistung erhalten, entweder als einmalige Kapital- oder als lebenslange monatliche Rentenzahlung. Einige Unfallversicherer bieten nach einem Unfall auch Assistenz- und Reha-Maßnahmen an. „Solche Angebote können wesentlich dazu beitragen, dass der Verletzte seine Leistungsfähigkeit schnell zurückerlangt“, ergänzt der Unfallexperte von ERGO.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Auto Verkehr Logistik

„Schadenfreiheitsklasse übertragen“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Lukas G. aus Monheim:
Meine Oma fährt aus Altersgründen kein Auto mehr und hat mir deshalb ihr Fahrzeug überlassen. Kann ich auch ihre Schadenfreiheitsklasse übernehmen?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Wer aus Altersgründen nicht mehr Auto fahren möchte und sein Fahrzeug an ein Familienmitglied abgibt, kann auch seine Schadenfreiheitsklasse (SFK) an Verwandte ersten oder zweiten Grades weitergeben. Dazu gehören beispielsweise Kinder und Enkelkinder. Entscheidet sich der Enkel für einen anderen Versicherer als seine Großmutter, stellt er dort zunächst einen Antrag auf eine Kfz-Versicherung. Um die SFK der Großmutter übernehmen zu können, muss er ein Formular zur SFK-Übertragung auf Dritte ausfüllen. Dies erhält er von seinem Versicherer. Darin gibt er an, dass er das Auto der Oma regelmäßig gefahren hat, und legt eine Kopie seines Führerscheins bei. Die Großmutter bestätigt ihren Verzicht auf ihre SFK durch ihre Unterschrift auf diesem Formular. Handelt es sich um verschiedene Versicherer, fragt der neue Versicherer die SFK dann beim alten Versicherer ab. Wichtig: Der Enkel sollte bereits einige Jahre eine Fahrerlaubnis haben. Denn er darf nur so viele schadenfreie Jahre übernehmen, wie er tatsächlich nach Erhalt seines Führerscheins hätte selbst erfahren können. Ist die SFK der Großmutter höher, verfällt der Rest. Daher lohnt sich eine SFK-Übertragung bei Fahranfängern nicht. Übrigens: Nur bei Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherung ist eine Übertragung möglich – bei der Teilkaskoversicherung gibt es keine SFK.
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Die Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Tourismus Reisen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Wettbewerbsrecht

Reisegewinn darf keine Kosten verursachen

Teilt ein Unternehmen einem Verbraucher in einem Werbeschreiben mit, dass dieser eine Reise gewonnen hat, darf die Inanspruchnahme des Gewinns keine zusätzlichen Kosten verursachen – wie etwa Saisonzuschläge oder Kerosingebühren. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Landgericht Bremen.
LG Bremen, Az. 12 O 203/16

Hintergrundinformation:
Eine Urlaubsreise gewinnen: Wer will das nicht? Leider gibt es immer wieder Unternehmen, die diesen Wunsch für ihre Zwecke ausnutzen. Sie versprechen eine kostenlose Traumreise, im Kleingedruckten sind aber Zusatzkosten versteckt. Solche unseriösen Werbepraktiken können Konkurrenten, Verbraucherverbände oder Wettbewerbsvereine auf den Plan rufen. Sie können das entsprechende Unternehmen abmahnen. Reagiert der Abgemahnte darauf nicht, kommt es zu einer Unterlassungsklage. Der Fall: Ein Reiseanbieter hatte Verbrauchern Werbebriefe zugeschickt, in denen es hieß, dass diese eine „Traumreise“ für zwei Personen in die Türkei gewonnen hätten. Bei näherem Hinsehen stellten die Empfänger fest, dass die Reise doch nicht ganz kostenlos sein sollte: Eventuell sollten ein Flughafenzuschlag sowie ein Saisonzuschlag anfallen. Informierten sich die Gewinner in der Rubrik „Exklusive Leistungen“ näher über das Gebotene, erfuhren sie, dass sie zudem noch einen Beitrag zu den Treibstoffkosten zu leisten hatten. 49 Euro sollten als Kerosinzuschlag anfallen, zu zahlen vor Ort bei der Reiseleitung. Ein Wettbewerbsverein sah dieses Schreiben als unlautere Werbung an und verklagte das Reiseunternehmen auf Unterlassung. Das Urteil: Das Landgericht Bremen bestätigte die Ansicht des Wettbewerbsvereins. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice sah das Gericht in dem Schreiben eine unlautere Werbung. Der Anhang zu § 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb liste eine Reihe von Werbemaßnahmen auf, die gegenüber Verbrauchern schlicht unzulässig seien. Dazu gehöre es auch, beim Verbraucher den Eindruck zu erwecken, dass dieser etwas gewonnen habe, wenn er den Gewinn nur bei Übernahme irgendwelcher Kosten tatsächlich in Anspruch nehmen könnte. Ein solches Gewinnversprechen sei unlauter und zu unterlassen.
Landgericht Bremen, Urteil vom 22. Februar 2017, Az. 12 O 203/16

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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