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Es ist nie zu spät: Rückenschmerzen – Hilfe gesucht

Haltung, Aufrichtigkeit, Glück – Rückenschmerzen ade! Äußerlich aufrichten – gut gewappnet für eine gesunde Haltung. Seminarbeitrag von Nadine Jokel, Company move – Betriebliches Gesundheitsmanagement

Es ist nie zu spät: Rückenschmerzen - Hilfe gesucht

Company move – Betriebliches Gesundheitsmanagement, Berlin – Dresden

Der Alltag birgt zahlreiche Gefahren für die Wirbelsäule. Rückenschmerzen sind eine Aufforderung zur inneren und äußeren Neuausrichtung. Was verursacht diese Schmerzen? Verschleiß oder Alter bedeuten nicht, zum Rückenschmerz verurteilt zu sein. Dem Aufruf zur Veränderung folgen, ist der erste Schritt zum Glück. Die Company move vermittelt erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement. Sport und Fitness sind ein fester Bestandteil der Strategieentwicklung. Company Move bietet als Vorteil kurze Wege und kompetente Ansprechpartner. Mit Company Move wählen Unternehmen aus drei Möglichkeiten, ihre eigenen Mitarbeiter zu aktivieren: Studionetzwerk, Studiomanagement, Firmeneigenes Fitnessstudio.

Nadine Jokel, Expertin und Trainerin für Gesundheitsförderung erläutert, dass Beschwerden im Zusammenhang mit unterschiedlichen Faktoren entstehen. Studien beweisen, dass die ganzheitliche Therapie langfristig Linderung schafft. Ziel ist es, alle Faktoren zu erkennen und zu berücksichtigen.

Last und Haltung lösen Schmerzen aus

Es gibt drei Grundfragen:

1. Wie stehe ich?

2. Wie sitze ich?

3. Wie bewege ich mich?

Um die Verhaltensweisen langfristig zu ändern müssen diese Fragen ins tägliche Bewusstsein aufgenommen und beantwortet werden, erläutert Nadine Jokel vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement Company move aus Berlin, Dresden und München. „Ein modernes Verhaltenskonzept für den Umgang mit der Wirbelsäule bzw. mit den Rücken kennt wenige absolute Verbote. Das heißt, kein Verzicht was Spaß macht oder für den Alltag unabdingbar ist. Was Sie können oder dürfen, hängt von der Fitness ab, vor allem vom persönlichen Trainingszustand“, erläutert Nadine Jokel. Scherzen und Verspannungen dienen als Mitteilung: Bitte Veränderung!

„Schreibtischtäter“ – Bandscheibenschaden, wiederkehrenden Rückenschmerzen

Auf die Sprache des Körpers zu achten. Bei funktionellen Beschwerden der Wirbelsäule muss auf die Sprache des Körpers geachtet werden. Das bedeutet, die schmerzhaften Signale als einen Hinweis zu verstehen, der auf Funktionsstörungen aufmerksam macht, gibt Nadine Jokel zu bedenken.

Wer Rückenschmerzen im Alltag, bei der Arbeit hat und kein Training absolviert, sollte auf keinen Fall z.B. Ski fahren gehen. Rückenprobleme müssen professionell betrachtet und behandelt werden. Eine diagnostische Abklärung ist erforderlich.

Ursachen von Rückenschmerzen: Fehlhaltung – Wirbelsäule – Verletzung

Generell kann die Ursache für Rückenschmerzen auf zwei Komplexe unterteilt werden:

– Rückenschmerzen, deren Ursache oder Auslöser im Bereich der Wirbelsäule liegt

– Rückenschmerzen, deren Ursache oder Auslöser außerhalb der Wirbelsäule liegt

Ursachen im Bereich der Wirbelsäule: Überlastung, Fehlbelastung, Muskelprobleme, Bandscheibenprobleme, Probleme mit den Wirbelgelenken, Verschiebung der Wirbelsäule, Einengung des Wirbelkanals, Verletzung, hormonelle stoffwechselbedingte Erkrankungen, wie z.B. Osteoporose, entzündliche und immunologische Erkrankungen, Tumore und Metastasen.

Ursachen außerhalb der Wirbelsäule liegen in psychosomatischen Problemen: Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, Erkrankung des blutbildenden Systems, Nierenerkrankung, Darmerkrankung, Erkrankung der Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse, gynäkologische Ursachen, hormonelle Funktionsstörung, Zahnerkrankung, kieferorthopädische Erkrankung.

Wachsames Körperbewusstsein – die Schmerzursache ist komplex

In der Diskussion erläutert Nadine Jokel, dass zum Beispiel bekannt ist, dass Magen-Darm-Probleme, Nierenerkrankungen und Schlafstörungen zu Beschwerden im Wirbelsäulenbereich führen. Genauso rufen Erkrankungen der Zähne Rückenschmerzen hervor, selbst wenn der betroffene Zahn nicht schmerzt. Eine ganzheitliche Rückenschmerzforschung ist sinnvoll. Eine erfolgreiche Zahnbehandlung beseitigt nicht alleine den Zahnschmerz, sondern kuriert quälende Rückenschmerzen, gibt Nadine Jokel zu bedenken. Durch mangelndes Körperbewusstsein, bspw. eine schlechte Körperhaltung, werden Rückenschmerzen begünstigt. Permanente Fehlhaltung wie das falsche Sitzen am Schreibtisch oder dauerhaftes Stehen tragen ohne entsprechenden Bewegungsausgleich zu Rückenproblemen bei.

Fazit: Es ist nie zu spät, sich seinem Körper bewusst zu werden und Beschwerden systematisch auf den Grund zu gehen.

Die Gesundheit der Mitarbeiter steht im Focus. Die Beteiligung der Mitarbeiter ist ein fester Bestandteil für den Erfolg des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bewegung ist leistungsfördernd – in jedem Fall leistungserhaltend. Es ist nie zu spät. Physische Betätigung ein Baustein des betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dabei reichen moderate Dosierungen in überschaubaren Zeitfenstern. Gesunde Mitarbeiter im gesunden Unternehmen.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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Was ist eine Dissektion der Aorta (Aortendissektion)?

Symptome, Ursachen und Behandlung bei einer Aufspaltung der Wandschichten der Aorta

Was ist eine Dissektion der Aorta (Aortendissektion)?

Rasche Hilfe ist bei starken Brustschmerzen wichtig. (Bildquelle: © ipopba – Fotolia)

SIEGEN. Etwa 400 bis 500 Patienten erleiden jährlich in Deutschland in Folge einer Aufspaltung der Wandschichten der Aorta (Aortendissektion) eine Aortenruptur. Mediziner sprechen von einer Inzidenz von 2,9 bis 3,5 pro 100.000 Einwohner und Jahr. Meist tritt bei den Patienten ein als vernichtend empfundener Schmerz auf. Je nachdem, wo der Schmerz auftritt, lassen sich Rückschlüsse auf den Ort des Risses ziehen. Kommt es zu einer Aufspaltung der Wandschichten in dem aufsteigenden Bereich der Aorta, in dem die Gefäße für Kopf und Arme abzweigen, sprechen die Gefäßchirurgen von einer Aortendissektion vom Typ A. Dies tritt häufig im fünften bzw. sechsten Lebensjahrzent auf. Typ B bezeichnet eine Dissektion jenseits dieser Abzweigungen und zeigt sich am häufigsten im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Meist sind die Beschwerden nicht eindeutig. Es kann ein starker Brustschmerz auftreten. Zudem können Patienten bewusstlos werden oder es zeigen sich heftige Bauchschmerzen. „Wichtig ist, dass Patienten rasch ärztliche Hilfe erhalten“, betont Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen.

Welche Ursachen können zu einer Dissektion der Aorta führen?

Hauptrisikofaktor für eine Aortendissektion ist die arterielle Hypertonie, weswegen eine medikamentöse Einstellung des Blutdrucks von großer Bedeutung ist. Eine Aortendissektion tritt gehäuft bei Patienten mit einer angeborenen Bindegewebsschwäche auf. Das kann zum Beispiel das Marfan- oder das Ehlers-Danos-Syndrom sein. Begünstigend auf die Aufspaltung der Wandschichten der Aorta wirkt sich zudem eine Arteriosklerose aus, die im Verlauf die Wand der Aorta schädigt. In seltenen Fällen spielen Gefäßwandentzündungen oder Dissektionen durch medizinische Eingriffe eine Rolle. Auffällig ist vor allem die Häufung bei Männern. Sie erleiden etwa doppelt bis dreimal so häufig eine Aortendissektion im Vergleich zu Frauen. Auch wenn die Dissektion häufiger bei älteren Patienten auftritt, können auch schon jüngere, vor allem mit Bindegewebserkrankungen, betroffen sein.

Wie wird eine Aortendissektion behandelt?

Während bei einer Aortendissektion Typ A eine sofortige offene Operation geboten ist, bei dem Herzchirurgen einen Teil der Aorta durch eine Gefäßprothese ersetzen, kann bei Patienten mit einer unkomplizierten Dissektion der Aorta Typ B mit Medikamenten behandelt werden. Dabei steht die Einstellung des Blutdrucks im Vordergrund. Eine Operation ist bei komplizierten Typ-B-Dissektionen, d.h. bei nicht einstellbarem Blutdruck, weiterhin bestehenden Schmerzen oder Komplikationen in Form von Minderdurchblutungen von Organen oder Extremitäten indiziert. Die Therapie erfolgt dann meist minimalinvasiv mittels Implantation einer Stentprothese.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
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57074 Siegen
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Sonstiges

Augenarzt in Neuss: Grauer Star-OP ist Sturzprävention

Studie zeigt, mit der Operation am Grauen Star lässt sich das Risiko von Hüftfrakturen reduzieren

Augenarzt in Neuss: Grauer Star-OP ist Sturzprävention

Sturzgefahr durch OP am Grauen Star reduzieren. (Bildquelle: © Syda Productions – Fotolia)

NEUSS. Mit dem Alter leidet das Sehvermögen – dieser landläufig bekannte Zusammenhang kann unter Umständen ernsthafte Folgen haben. Augenarzt Benno Janßen weist vor allem seine Patienten ab einem Alter von 60 Jahren auf die weiterreichenden Folgen hin, die mit dem Grauen Star als Alterserscheinung der Augen verbunden sein können. „Patienten mit Grauem Star klagen über eine abnehmende Sehschärfe, über spürbar erhöhte Blendungsempfindlichkeit und im fortgeschrittenen Stadium über eine eingetrübte Sicht. Gerade bei älteren Patienten ist ein unbehandelter Grauer Star mit einem weiteren Risiko verbunden, denn wer schlechter sieht läuft Gefahr, zu stürzen. Nicht selten jedoch ist ein Sturz für ältere Patienten mit dem Einstieg in die Pflegebedürftigkeit verbunden. Typisch sind dann Hüftfrakturen“, schildert der Augenarzt, der in seiner Praxis in Neuss Patienten mit Grauem Star behandelt.

Ein unbehandelter Grauer Star kann eine Ursache für eine Fraktur sein, mahnt Augenarzt aus Neuss

Benno Janßen weist darauf hin, dass einer US-amerikanischen Studie aus dem Jahr 2012 zufolge das Risiko einer Hüftfraktur ansteigt, wenn ein Grauer Star (lat. Katarakt) unbehandelt bleibt. Die Studie fand heraus, dass etwa die Hälfte aller Oberschenkelhalsfrakturen auf eine Sehbeeinträchtigung durch einen unbehandelten Grauen Star zurückzuführen seien. Die Autoren betonen zudem, dass das Risiko, eine entsprechende Fraktur zu erleiden, durch den Austausch der getrübten Linse durch eine Kunstlinse verringert werden kann. „Eine Operation am Grauen Star hat auch etwas mit Sturzprophylaxe zu tun. Wer gut sieht, verringert das Risiko, durch einen Sturz Knochenbrüche zu erleiden“, betont der Augenarzt aus Neuss.

Bei Grauem Star: Zeitpunkt der Operation mit Augenarzt Benno Janßen besprechen

Heißt das im Umkehrschluss, dass der Graue Star immer gleich bei Diagnosestellung operiert werden muss? Benno Janßen: „Wir können heute mit unseren modernen Instrumenten in der Augenheilkunde einen Grauen Star schon feststellen, wenn den Patienten die Trübung ihrer natürlichen Augenlinse noch gar nicht bewusst ist. Wann eine Operation geboten ist, hängt letztlich vom Fortschritt der Erkrankung, vom individuellen Empfinden und von der Gesamtsituation des Patienten ab. All diese Faktoren fließen in die Bewertung mit ein.“

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
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41539 Dormagen
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Medizin Gesundheit Wellness

Ursachen für Rückenschmerzen bei Kids

Ärzte machen Lebensstil verantwortlich

sup.- Früher die Ausnahme, heute fast schon die Regel: Rückenschmerzen sind inzwischen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen mit steigender Tendenz. Verantwortlich hierfür machen Ärzte vor allem den modernen Lebensstil. Laut einer bundesweiten Forsa-Umfrage unter hundert Kinder- und Jugendärzten wird von den Medizinern mit 98 Prozent als Hauptursache für Rückenleiden mangelnde Bewegung in der Freizeit genannt und mit 95 Prozent zu viel Zeit, die vor digitalen Medien verbracht wird. Eine Bestätigung von 91 Prozent erhält zudem die Vermutung, dass Eltern die motorische Entwicklung ihres Nachwuchses zu wenig anregen. Die Ärzte appellieren deshalb an die Erziehungsberechtigten, bewegungsfreudige Vorbilder für ihre Kinder zu sein. Sie sollten von klein auf mit ihren Sprösslingen gemeinsame körperliche Aktivität entfalten. Anregungen hierzu finden Eltern z. B. auf dem von Experten entwickelten Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Politik Recht Gesellschaft

Kündigung wegen Erkrankung – Krankheitsursachen können für Wirksamkeit von Bedeutung sein

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen

Wenn der Arbeitnehmer Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat, kann der Arbeitgeber auch bei einer Erkrankung des Arbeitnehmers nicht ohne weiteres kündigen. Neben weiteren anderen Voraussetzungen, die der Arbeitgeber einhalten muss ist regelmäßig auch eine Interessenabwägung notwendig.

Hierbei spielt eine Rolle, inwieweit dem Arbeitgeber die Beeinträchtigung betrieblicher Interessen zumutbar ist. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber, der die Erkrankung selbst verursacht hat oder jedenfalls entscheidend dazu beigetragen hat, eine größere Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen hinnehmen muss. Jedenfalls bei einer aktiven Handlung des Arbeitgebers zum Beispiel durch Mobbing/Bossing ist dies eindeutig zu bejahen sein.

Aber auch dann, wenn die Erkrankung nur durch die allgemeinen betrieblichen Begleitumstände mitverursacht wurde, ist dies bei Abwägung der Interessen des Arbeitgebers mit denen des Arbeitnehmers zu berücksichtigen.

Dazu das Bundesarbeitsgericht: „In aller Regel ist dem Arbeitgeber die Hinnahme einer Beeinträchtigung seiner betrieblichen Interessen eher zuzumuten, wenn die Gründe für die Arbeitsunfähigkeit im betrieblichen Bereich liegen“ (BAG, Urteil vom 20. November 2014 – 2 AZR 664/13 -, juris).

Hat der Arbeitgeber die Umstände, die zu der Arbeitsunfähigkeit geführt haben, verschuldet, muss er eine stärkere Beeinträchtigung seiner Interessen hinnehmen. Das gilt zum Beispiel auch dann, wenn er etwa ein Unfallrisiko billigend in Kauf genommen hat. Der Arbeitgeber, der zum Beispiel seinen LKW-Fahrer ständig mit Terminen unter Druck setzt, die nur bei Verletzung der Straßenverkehrsordnung einzuhalten sind, wird eine Interessenabwägung zu seinen Lasten eher hinnehmen müssen, als der pflichtbewusst agierende Arbeitgeber.

Auch in solchen Fällen kommt allerdings eine Kündigung in Betracht, wenn der Arbeitgeber auf unabsehbare Zeit nicht mehr mit der Arbeitsfähigkeit des langzeiterkrankten Arbeitnehmers rechnen kann. In solchen Fällen kommt es sehr stark auf den Einzelfall an.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer:

Wenn Sie eine Kündigung erhalten, müssen Sie innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erheben. Andernfalls wird die Kündigung wirksam. Eine solche Klage ist auch erforderlich um eine Abfindung zu erhalten. Direkt auf eine Abfindung ist unmöglich.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber:

Beachten Sie, dass Sie für sämtliche Kündigungsgründe die Darlegungs- und Beweislast haben. Vor diesem Hintergrund muss der Ausspruch einer Kündigung gut überlegt werden. Vor dem Ausspruch der Kündigung sollte klar sein, auf welchen Kündigungsgrund man sich stützen will. Der Grund für die Kündigung sollte allerdings im Kündigungsschreiben nur erwähnt werden, wenn dies zum Beispiel durch einen Tarifvertrag zwingend vorgeschrieben ist.

20.9.2015

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweise. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

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Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Auf Stress und Druck richtig reagieren

Balance-Helpcenter helfen bei Stress, Erschöpfung und Burnout

Auf Stress und Druck richtig reagieren

Wie vermeidet man Stress und Burnout? Wie reagiert man richtig? (Bildquelle: © Elnur – Fotolia)

Immer mehr Menschen fühlen sich in ihrem Berufsleben und / oder in ihrem Privatleben gestresst . Wer soweit ist, an diesem Zustand etwas ändern zu wollen, der braucht oft professionelle Hilfe. Und genau wie ein Kapitän, der in schwierigen Gewässern einen Lotsen mit an Bord nimmt, damit er ihn führt, gibt es Balance-Lotsen, zertifizierte Präventionsexperten, die in schwierigen Lebenssituationen wichtige Ansprechpartner sind. Im Jahr 2009 wurde in Löwenstein bei Heilbronn der Grundstein für die einmaligen Erfolge der Balance-Helpcenter gelegt. Zahlreiche Menschen, die unter Stress, Erschöpfung und Burnout leiden, haben seither von der ganzheitlichen Begleitung der Balance-Lotsen profitiert. Unter der Federführung von Jürgen Loga und Petra Seiter , beide Auditoren für psychische Gefährdungsbeurteilungen sowie Instituts- und Ausbildungsleiter der Balance-Helpcenter, wurden Präventionskonzepte entwickelt, bundesweite Standards festgelegt. Ein großes bundesweites Netzwerk von Experten, die „Balance-Lotsen“, sind die idealen Partner, wenn es darum geht, Veränderungen erfolgreich zu gestalten.

Menschen, die unter Stress leiden, profitieren von der ganzheitlichen Begleitung

Die Balance-Helpcenter helfen dabei, die individuellen Mechanismen, die zu Stress führen, der krank macht, zunächst zu erkennen. In einem zweiten Schritt geht es darum, Wege zu finden, um Stress abzubauen und das Auftreten von Stress im privaten oder beruflichen Alltag zu verhindern. Entspannter, gelassener und im Ergebnis erfolgreicher den Alltag bewältigen – Ziel von Jürgen Loga, Instituts- und Ausbildungsleiter der Balance-Helpcenter. Wie zunehmend wichtig die Arbeit der Balance-Lotsen ist, macht eine aktuelle Studie der DAK-Gesundheit deutlich. Demnach haben im vergangenen Jahr 2014 psychische Belastungen um 12,5 Prozent zugenommen. Depressionen sind mittlerweile an zweiter Stelle der häufigsten Krankheiten angekommen. Durch ungesunden Stress , der psychische und physische Anspannungen zur Folge hat, kommt es zunächst zu Störungen im Bereich des vegetativen Nervensystems. Hinzu kommen funktionelle Störungen, die ganz unterschiedliche Körpermerkmale zur Folge haben können. Die Reaktion darauf – das Gefühl einer massiven Erschöpfung. Schutzmechanismen greifen, die zu einer Distanz zur Umwelt und zu sich selbst führen. Kommt es dann zu Depressionen, Zweifeln an sich selbst, Kontaktverlust und sinkender Leistungsfähigkeit, kann Hilfe von außen lebenswichtig sein. Es braucht dann jemanden, der einen an die Hand nimmt, zurück ins Leben „lotst“ und dabei hilft, Wirkung und Ursache zu erkennen, um dann die Balance wieder herzustellen.

Das Balance-Helpcenter unterstützen Arbeitgeber bei der Thematik Psychische Gefährdung / Burnout und erstellen auch eine Gefährdungsbeurteilung. Um die Mitarbeiter auf der Führungsebene im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Thematik Burnout zu sensibilisieren, sind Schulungen unerlässlich. Nur wer Symptome der physischen Erschöpfung erkennt, kann bereits bei den ersten Anzeichnen gegensteuern und Krankentage sowie Frustration, Depression und damit einen Burnout der Mitarbeiter vermeiden. Ganz zentral kommt es dabei auf einen motivierenden Führungsstil an. Und das kann man lernen, wie die Experten im Balance-Helpcenter wissen. Arbeitgeber brauchen ein starkes Netzwerk als Partner, damit betriebliches Gesundheitsmanagement gezielt gegen Ausfällen wegen Stress und Burnout wirken kann. Das Thema Burnout gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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Vorhofflimmern bleibt häufig unentdeckt

Vorhofflimmern bei Schlaganfall-Patienten nicht unterschätzen

Bei rund einem Fünftel aller Schlaganfallpatienten gelingt es bislang nicht, die Ursache ihres Schlaganfalls zu identifizieren. Bekannt ist allerdings, dass Patienten mit Vorhofflimmern ein fünffach erhöhtes Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Seit einiger Zeit wird vermutet, dass weitaus mehr Schlaganfall-Patienten unter einem vorübergehenden Vorhofflimmern leiden. Das Problem: Viele Patienten verspüren keine offensichtlichen Symptome wie Herzstolpern oder Druckgefühl auf der Brust, das Vorhofflimmern bleibt deshalb unentdeckt.

Mehr über das Schlaganfallrisiko lesen Sie im kostenlosen eJournal MEDIZIN ASPEKTE im Bericht „Schlaganfall besser therapieren“ . Bildquelle: 

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

Redaktion MEDIZIN ASPEKTE / MCP Wolff GmbH
Martina Wolff
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67549 Worms
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Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

(Mynewsdesk) Dr. med. Daniel Dufour zeigt, welche gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen die Unterdrückung von Gefühlen hat Nicht ausgelebte Emotionen wie Wut und Trauer sind Ursache für viele Beschwerden, die sich sowohl in der Gesundheit des Einzelnen als auch in der ganzen Gesellschaft niederschlagen. Dr. med. Daniel Dufours neues Buch „Wut ist gut!“ weist einen Weg zur Heilung, der nicht auf Kontrolle, sondern auf Ausleben setzt. Die Denke zum Schweigen bringen „Wir haben eben manchmal Lust, den oder die umzubringen, die uns Leid zufügen oder zugefügt haben. Diese Gefühle existieren, und das nicht zu akzeptieren, hat verhängnisvolle Folgen: anhaltende körperliche Spannungen, die ihrerseits zu Unwohlsein, Beschwerden und Krankheiten führen können.“ Mit dieser drastischen Einschätzung wendet sich der als Begründer der OGE-Methode (Umkehrung von Ego) bekannt gewordene Schweizer Arzt und Autor Dr. med. Daniel Dufour in seinem neuen Buch den eigentlichen Ursachen von Krankheiten und Konflikten zu, die viel mit seinen eigenen Erfahrungen in Kriegsgebieten zu tun haben. Dabei unterscheidet er zwischen der Gewalt gegen andere und der Gewalt gegen sich selbst, zu der auch Krankheit, Schuldgefühle und mangelndes Selbstvertrauen gehören. Die Gewalt gegen andere äußert sich dagegen meist als Zornesausbruch oder Machtmissbrauch. Ursache für beide sei das von Dufour als „Denke“ bezeichnete nutzlose und geschwätzige Kreisen der Gedanken um sich selbst, das alles andere blockiert und in falsche Bahnen leitet: „Aufgrund der Denke verlieren wir unsere Persönlichkeit, denn sie trennt uns von unserem innersten Wesen.“ Nur wenn die Denke zum Schweigen gebracht werde, können wir unsere eigene Wirklichkeit und unser innerstes Wesen wiedererlangen, das allein ein Dasein im weitesten Sinn ermöglicht. Wut ist gut Der Titel des neuen Buches bringt es auf den Punkt, dass die Unterdrückung von natürlichen Gefühlen durch moralische oder gesellschaftliche Sanktionen, die meist der „Denke“ entspringen, verhängnisvolle Folgen haben kann: „Nicht zu akzeptieren, dass unsere Wut uns dazu bringen kann, den Tod des Anderen zu wünschen, führt zu Gewalt gegen uns selbst und zu Gewalt gegen den Anderen.“ Dagegen sei das Ausleben der Wut ein Beweis der Liebe zu sich selbst: „Sich zu erlauben, diesen Wunsch zu empfinden und das für sich allein auch auszudrücken, ohne dass der Andere dabei ist, ist begrüßenswert und kann nur guttun – sowohl demjenigen, der wütend ist, als auch dem Anderen.“ Gleichzeitig öffne man sich dem Anderen gegenüber – sobald die Wut einmal ganz ausgelebt ist, könne man sich offen mit dem Anderen austauschen. Ein Zornesausbruch ist dagegen eine von der „Denke“ kontrollierte Wut, ebenso wie der Machtmissbrauch aus den Ängsten vor und dem Vergleich mit den Anderen stammt. Ursache dieser Gewalt ist meist die Erziehung in der Familie und den Ausbildungssystemen sowie jede Art von Ausgrenzung und Indoktrination. Der Weg zur Heilung – im Hier und Jetzt Wenn man seine „Denke“ ausschaltet, zielt man darauf ab, die um sich selbst kreisenden Gedanken anzuhalten und sich nicht mehr in die Zukunft oder die Vergangenheit zu projizieren. Dann nimmt man wieder mit dem gegenwärtigen Moment Kontakt auf, dem einzigen, in dem man lebt, existiert und etwas empfindet. Das führt dazu, dass man sich nicht mehr mit Ängsten und Schuldgefühlen belastet, was ganz wesentlich ist, um wieder in Kontakt zu seinen Empfindungen treten zu können. Indem man Kontakt zu seinem Körper und seinen Sinneseindrücken aufnimmt, lösen sich die Vorstellungen von Rache und weiterer Gewalt allmählich auf und machen Platz für die Empfindungen und die Emotionen. Die Vorbeugung gegen Gewalt findet demnach auf mehreren Ebenen statt: erstens in der Familie, wo die Existenz von Emotionen toleriert werden muss; dann in der Schule, wo gegenseitiger Respekt zu erlernen ist, ohne dabei Gefühle zu unterdrücken; und schließlich im gesellschaftlichen Umfeld, wo Gewaltopfern, Tätern und Ordnungskräften die Möglichkeit gegeben sein muss, Emotionen auszuleben, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Denn wer seinen Empfindungen freien Lauf lässt, wird nach Dr. Dufour feststellen, dass diese Öffnung auch eine Form der Liebe zu sich selbst sei. Nur wer sich nicht liebt, erzeugt in und um sich Gewalt. Buch-Tipp:Dr. med. Daniel Dufour: Wut ist gut! Wie unsere Emotionen uns helfen und heilen können. Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2014, Broschur, 15,1 x 23,5 cm, 157 S., 14,95 Euro (D) / 15,40 Euro (A), ISBN 978-3-86374-140-2.Link-Empfehlungen: Mehr zum Buch „Wut ist gut“ Zur Leseprobe im PDF-Format Mehr zum Autor Dr. med. Daniel Dufour Zum Internetforum mit Dr. med. Daniel Dufour
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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.


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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Formfehler bei Kündigungen: Kleine Ursache, große Wirkung

Formfehler bei der arbeitsrechtlichen Kündigung können für den Arbeitgeber sehr teuer werden und dem Arbeitnehmer unverhoffte Gehälter bescheren.

Formfehler bei Kündigungen: Kleine Ursache, große Wirkung

RA Massimo de La Riva, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei SNP|Schlawien

Düsseldorf, 02. Oktober 2013******Eine Kündigung des Arbeitsrechtsverhältnisses mag dem Grunde noch so berechtigt sein, ein kleiner Formfehler kann alles zunichtemachen. Massimo de La Riva, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei SNP | Schlawien Partnerschaft, Düsseldorf, weist aber darauf hin, dass bereits geklärte Fragen, wie etwa nach dem Bestehen eines Kündigungsgrundes, der Notwendigkeit der Einholung einer behördlichen Zustimmung zur Kündigung einer Schwangeren oder eines Schwerbehinderten, der Anhörung des Betriebsrats oder der Einhaltung der 2-Wochen-Frist bei einer fristlosen Kündigung hinfällig werden. Wird dann nicht sofort eine formell einwandfreie Kündigung nachgeschoben, kann es für den Arbeitgeber sehr teuer werden und dem Arbeitnehmer unverhoffte Gehälter bescheren.

„Die maßgebliche Richtschnur gibt das Gesetz vor. Nach § 623 BGB muss eine Kündigung schriftlich erfolgen. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Dies schließt nicht nur alle Gestaltungsformen, wie etwa SMS oder e-Mail aus, sondern auch die Übermittlung des Originals lediglich per Fax oder e-Mail. Es gilt die gute alte Briefform und dieser „Brief“ muss dem Arbeitnehmer auch im Original zugehen“, erklärt Rechtsanwalt Massimo de La Riva .

Inhaltlich muss klar sein, dass überhaupt gekündigt werden soll. Ein Beendigungswille muss eindeutig zum Ausdruck kommen. Unklare Umschreibungen oder eine Bestätigung über die vermeintliche Beendigung reichen nicht aus.

Darüber hinaus muss feststehen, wer wem kündigt. Es ist daher der Briefkopf des richtigen Unternehmens zu verwenden und das Kündigungsschreiben muss mit einer Original-Unterschrift enden. Eine hineinkopierte Unterschrift macht die Kündigung unwirksam, ebenso die Verwendung eines bloßen Abzeichnungskürzels. Denn nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts muss der Arbeitnehmer erkennen können, dass der Kündigende mit seiner vollen Unterschrift unterzeichnen wollte.

Handelt es sich bei dem Unterzeichner des Kündigungsschreibens im Übrigen nicht um den Geschäftsführer, den Prokuristen oder sonst jemanden aus der „Chef-Etage“, bei dem von der Berechtigung zum Ausspruch der Kündigung auszugehen ist, sollte eine Vollmachtsurkunde im Original beigefügt sein. Sonst geht die Arbeitgeberseite das missliche Risiko ein, dass die Bevollmächtigung zum Ausspruch der Kündigung vom Arbeitnehmer gemäß § 174 BGB gerügt wird.

Liegt am Ende die „formvollendete“ Kündigung vor, gilt es noch, den rechtzeitigen Zugang sicherzustellen. „Sicher“ heißt „nachweisbar“. Denn den Zugang der Kündigung beim Arbeitnehmer hat der Arbeitgeber zu beweisen. Die Versendung per Post, aber auch per Einschreiben ist extrem risikoreich. Denn bei der bloßen Postsendung erfährt der Arbeitgeber überhaupt nichts über den Zugang, beim Einwurf-Einschreiben ist der Beweiswert der elektronischen Zugangsbenachrichtigung höchst zweifelhaft. Beim Einschreiben mit Rückschein läuft der Arbeitgeber Gefahr, dass der Arbeitnehmer nicht angetroffen wird. Wird der Benachrichtigungszettel über das bei der Post abzuholende Schreiben übersehen oder das Schreiben erst einige Tage später abgeholt, geht auch dies zu Lasten des Arbeitgebers.

„Sicherheitshalber sollte daher ein Mitarbeiter, Kollege oder Familienmitglied als Bote fungieren, der später die Übergabe oder den Einwurf in den Briefkasten als Zeuge bestätigen kann. Dabei sollte dieser das Kündigungsschreiben auch gelesen haben, damit er später auch bestätigen kann, dass ein ganz bestimmtes Schreiben von ihm übermittelt wurde. Andernfalls besteht das Risiko, dass der Arbeitnehmer behauptet, im Briefumschlag habe sich kein Kündigungsschreiben oder etwa ein anderes Schreiben befunden“, erklärt Rechtsanwalt Massimo de La Riva.

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Auto Verkehr Logistik

Kleine Ursache große Wirkung

Glasschäden: ein oft unterschätztes Risiko – mehrere Millionen Schäden ereignen sich pro Jahr und kosten mehr als eine Milliarde Euro

Kleine Ursache große Wirkung

Wenn ein Stein auf der Windschutzscheibe Spuren hinterlässt, muss die Scheibe nicht immer ausgewechselt werden. Oftmals lässt sich solch ein Riss auch reparieren. Foto: HUK-COBURG

Alltag im Herbst: Zwei Fahrzeuge fahren auf einer verschmutzten Landstraße hintereinander her. Plötzlich fliegt dem nachfolgenden Auto ein Kieselstein auf die Windschutzscheibe und hinterlässt dort ein hässliches Loch. Pech! Denn selbst, wenn der Vorausfahrende den Stein hoch geschleudert hat, trifft ihn fast nie ein Verschulden. Um die Reparatur der Windschutzscheibe muss sich der Nachfolgende oder seine Teilkasko-Versicherung kümmern.

Befindet sich das Loch im Fernsichtbereich des Fahrers – darunter versteht man den Scheibenwischerbereich auf der Fahrerseite – muss die Windschutzscheibe aus Sicherheitsgründen, so HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Fall ausgetauscht werden. In diesem Fall wird eine vereinbarte Selbstbeteiligung in der Teilkasko-Versicherung fällig. Bei der Mehrzahl der Verträge beläuft die sich auf 150 Euro.

Anstelle des kompletten Austauschs der Windschutzscheibe, ist jedoch auch eine Reparatur möglich. Dabei wird flüssiges Kunstharz in das Einschlagloch gepresst, das anschließend unter UV-Licht ausgehärtet wird. Diese Reparaturmethode kommt aber nur bei einer kleinen Einschlagstelle in Frage, die nicht im Fernsichtbereich liegt. Außerdem dürfen außer dem Einschlagloch auch keine Risse in der Windschutzscheibe sichtbar sein. Entscheiden sich Kunden für diese Art der Reparatur, sind viele Versicherer bereit, auf den vereinbarten Selbstbehalt pro Schadenfall zu verzichten.

Fazit: Hinterlässt ein Stein Spuren auf der Windschutzscheibe, sollte man Kontakt mit seiner Versicherung aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen. Dies gilt besonders für Versicherte, die eine Kasko-Versicherung mit Werkstattbindung haben. Generell bewahrt es Geschädigte aber auch davor, eine Reparatur durchführen lassen, die fachlich nicht korrekt ausgeführt wurde. Muss die Scheibe im Nachgang doch noch ausgewechselt werden, ist der Selbstbehalt futsch.

Kostenlos heißt kostenlos
Häufig kommt es auch vor, dass ein Reparateur einen fremden Autobesitzer auf einem Parkplatz anspricht und ihn mit dem Versprechen ködert, den Steinschlag auf seiner Windschutzscheibe kostenlos zu beseitigen. In diesem Fall muss sich der Unternehmer, laut einem Urteil des Amtsgerichts Meiningen (Urteil vom 18.02.2010 – 11 C 651/09), auch um alle die Reparatur betreffenden Fragen kümmern. Es obliegt also ihm, im Vorfeld mit der Teilkasko-Versicherung seines Kunden zu klären, ob die Assekuranz alle Kosten übernimmt und auf einen eventuell vereinbarten Selbstbehalt verzichtet.
Dabei spielt es nach Ansicht des Richters keine Rolle, ob der Kunde seine Ansprüche an die Werkstatt abgetreten hat oder nicht. Versäumt der Reparateur die Klärung der Kostenfrage, könne er sich im Nachhinein nicht an seinem ahnungslosen Kunden schadlos halten und ihm eine Rechnung präsentieren. Dies gilt, so das Gericht, in besonderem Maße, wenn vor der Reparatur weder das Einverständnis des Kunden eingeholt hat, noch über den Preis gesprochen wurde. In seinem Urteil bezeichnete das Gericht solche Geschäftspraktiken als „Dummenfang“ und gab einem Kunden Recht, der sich geweigert hatte, für die versprochene kostenlose Steinschlag-Reparatur am Ende doch zu bezahlen.

HUK-COBURG Versicherungsgruppe
Mit rund zehn Millionen Kunden versteht sich die HUK-COBURG Versicherungsgruppe als der große Versicherer für den privaten Haushalt. Die Beitragseinnahmen summierten sich 2011 auf 5,3 Mrd. Euro. Traditioneller Schwerpunkt des Geschäfts ist die Kfz-Versicherung, auf die knapp die Hälfte der Beitragseinnahmen entfallen. Mit rund neun Millionen versicherten Kraftfahrzeugen ist die Unternehmensgruppe der größte deutsche Autoversicherer; in der privaten Haftpflicht- sowie in der Hausratversicherung hat sie jeweils Platz zwei inne.
Besondere Bedeutung haben für die HUK-COBURG Versicherungsgruppe traditionell die Angehörigen des öffentlichen Dienstes. Vier Millionen ihrer Kunden zählen zu ihm; damit ist die HUK-COBURG Versicherungsgruppe auch der größte deutsche Beamtenversicherer.

Kontakt:
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