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Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Gleason Score: Dieser Wert gibt Auskunft über den Prostatakrebs. (Bildquelle: © ChrisChrisW – iStock)

Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

– ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
– ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
– ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.

Wie wird der Gleason-Score bei Prostatakrebs bestimmt?

Um den Gleason Score zu bestimmen, wird eine Gewebeprobe mit Krebszellen untersucht. Dabei werden die vorliegenden Drüsenformationen, also die Drüsenmorphologie der Prostata bewertet und einem bestimmten Grad zugeordnet. Er kann zwischen den Werten sechs und zehn liegen. Je niedriger der Gleason-Score, umso langsamer wächst der Prostatakrebs und bildet mit geringerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Je höher der Wert ist, umso aggressiver sind die untersuchten Krebszellen. Ein Gleason Score von

– 6 kennzeichnet eine geringe,
– einer von 7 eine mittlere und
– ein Wert von 8 bis 10 eine hohe Aggressivität.

Gleason Score zeigt, wie weit sich das Gewebe durch Prostatakrebs verändert hat

Der Pathologe, der die Gewebeprobe untersucht, bewertet das Gewebe anhand von festgelegten Kriterien und aufgrund seiner Erfahrung. Er nimmt dabei in den Blick, wie weit sich das Tumorgewebe morphologisch von gesundem Ausgangsgewebe entfernt hat. Je ähnlicher es seinem Ausgangsgewebe ist, ist von einer geringen Aggressivität und einem niedrigen Risiko für ein schnelles Tumorwachstum auszugehen. Der Gleason-Score hat sich weltweit als Gradierungssystem bei Prostatakrebs etabliert. Er betrachtet ausschließlich sogenannte architektonische Werte, also Form und Anordnung der Prostatadrüsen. Die ermittelten Werte werden in fünf vorgegebene Muster eingeteilt. In Abhängigkeit des Gleason Scores empfehlen die ärztlichen Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs weitere Untersuchungen. Das kann je nach Gleason Score eine Magnetresonanztomographie (>8) oder eine Skelettszintigraphie (>8 und PSA Wert von 10 ng/ml) zum Ausschluss von Metastasen sein.

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Pro und Contra – Prostatakrebs Früherkennung

Was spricht für, was gegen eine Früherkennungsuntersuchung mit Blick auf Prostatakrebs

Pro und Contra - Prostatakrebs Früherkennung

Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen langsam voran. (Bildquelle: © Nastasic – istockphoto)

Die Gewissheit haben, gesund zu sein – das ist wohl der wichtigste Grund, warum Männer zur Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gehen. In der Tat sind Tumoren an der Prostata am besten zu behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Also in einem Stadium, in dem der Tumor noch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat, die in das umliegende Gewebe streuen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen dabei die rektale Tastuntersuchung. Ein Bluttest mit PSA-Wert Bestimmung wird als sogenannte IGeL Leistung angeboten. Das bedeutet, dass Patienten diesen Test selbst bezahlen müssen. Der PSA Test weist im Blut das sogenannte „prostataspezifische Antigen“ (PSA) nach. Ist dieser Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Karzinom an der Prostata sein. Ein auffälliger PSA-Wert kann jedoch auch noch andere Ursachen haben. Medizinstatistiken zeigen, dass bei drei von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert kein Prostatakrebs nachgewiesen werden konnte.

Warum die Früherkennung von Prostatakrebs zwei Seiten hat

Über den Nutzen einer Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gibt es unterschiedliche Meinungen. Wer sich für eine Untersuchung, insbesondere mit PSA-Wertbestimmung entscheidet, sollte eine Risikoabschätzung machen: Es gilt als unbestritten, dass durch den PSA-Test Todesfälle durch Prostatakrebs verhindert werden können. Auf der anderen Seite ist der PSA Test recht unspezifisch mit vielen falschen Verdachtsfällen. Bei einem erhöhten PSA Wert wird dem Verdacht auf ein Prostatakarzinom in den meisten Fällen mit einer Biopsie nachgegangen, die mit ihren eigenen Risiken behaftet ist. Zudem werden über diese Methode auch Tumoren entdeckt, die möglicherweise nie auffällig geworden und nicht behandelt worden wären. Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen nur langsam voran. Zudem erkranken viele Männer erst in fortgeschrittenem Alter. Es kann also sein, dass im Rahmen der Früherkennung ein Krebs gefunden wird, der dem Patienten zu Lebzeiten keine Beschwerden verursacht hätte. Ohne einen PSA-Test wäre folglich ein solcher Tumor niemals entdeckt worden und der Mann hätte ohne Sorgen und nebenwirkungsreiche Behandlung normal leben können.

Erkrankungen an der Prostata / Prostatakrebs: PSA-Test Ja oder Nein?

Besonders mit Blick auf die Therapiefolgen ist das eine mitunter schwierige Abwägung. Derzeit verfügbare Daten lassen keine Rückschlüsse auf den Nutzen bzw. den Schaden von Früherkennungsuntersuchungen zu. Experten geben deshalb keine generelle Empfehlung für eine Früherkennung ab. Patienten, die sich für eine Früherkennung entscheiden, wird in den ärztlichen Leitlinien ein PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung ab einem Lebensalter von 45 Jahren empfohlen.

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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV

Welche Standard-Tests gibt es?

Das kleine Einmaleins der Laborwerte - Verbraucherinformation der DKV

Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren.
Quelle: ERGO Group

Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten.

Basischeck: das kleine Blutbild

Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Reuter: „Liegt der Anteil der roten Blutkörperchen unterhalb des Normbereichs, kann dies auf eine Anämie hindeuten, häufig verursacht durch Eisenmangel.“ Erhöhte Werte können beispielsweise bei schweren chronischen Lungen- und Herzerkrankungen gemessen werden. Auch erhöhte Hämoglobin- oder Leukozyten-Werte können ein Indikator für Erkrankungen dieser beiden Organe sein. Ein hoher Anteil an weißen Blutkörperchen kann darüber hinaus auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen, außerdem auf Schädigungen des Knochenmarks sowie viele weitere Erkrankungen. Thrombozyten stellen einen wichtigen Faktor bei der Blutgerinnung dar, weshalb ihre Kontrolle unter anderem vor einigen Operationen oder bei einer Thrombose sinnvoll ist. „Ist der Wert zu niedrig, kann dies bei einer OP zu einem übermäßigen Blutverlust führen“, erläutert der Experte. Der Hämatokrit-Wert bildet den Anteil der Blutzellen im Gesamtblut ab. Wenn es zu dickflüssig ist, neigen Patienten schneller zu Blutgerinnseln, wodurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Bemerkt der Arzt bei einem oder mehreren Werten Abweichungen von der Norm, wird er in der Regel weitere Untersuchungen durchführen, bis er eine gesicherte Diagnose stellen kann.

Was das Blut noch verrät

Bei auffälligen Leukozyten-Werten beispielsweise kann der Arzt zusätzlich ein Differential-Blutbild in Auftrag geben, das die Unterarten der weißen Blutkörperchen im Detail darstellt. „Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen können auf unterschiedliche Ursachen wie Stress, Autoimmunerkrankungen, Leukämie und andere Krebsarten, bakterielle oder virale Infektionen, Parasiten, Vergiftungen, allergische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und vieles mehr hinweisen“, erläutert Reuter. Da die Bandbreite so groß ist, hilft dieses Blutbild bei der Eingrenzung. Neben dem kleinen und dem Differential-Blutbild kann ein Arzt die Untersuchung weiterer Blutwerte veranlassen: So liefert das Verfahren zur Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit möglicherweise Indizien für Entzündungen, Infektionen und Tumore im Körper. Vermehrte Blutfette, sogenannte Lipide, können Gefäßverkalkung, die koronare Herzkrankheit und Schlaganfälle begünstigen. Für den Befund „Diabetes mellitus“ muss beispielsweise der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein. Vermehrte Harnsäure im Blut gilt als Hinweis für ein erhöhtes Gicht-Risiko.

Die Urinuntersuchung

Bei Urologen, Gynäkologen, aber auch bei Allgemeinärzten gehört die Urinprobe zu den Standarduntersuchungen. Hier gibt es zwei Testverfahren: Beim Schnelltest, den Patienten auch zu Hause durchführen können, hält der Laborant einen Teststreifen in einen Becher mit Urin. Der DKV Experte: „Wenige Minuten später ändert der Streifen seine Farbe und aufgrund der Verfärbung kann der Arzt beziehungsweise Laborant den pH-Wert bestimmen und prüfen, ob die Harnwege infiziert sind.“ Ein dauerhaft niedriger pH-Wert kann beispielsweise die Harnsteinbildung fördern, wohingegen weiße Blutkörperchen im Urin auf eine Entzündung hinweisen. Auch Schwangerschaften lassen sich über einen Schnelltest feststellen. Das zweite Testverfahren ist aufwendiger: Bei der Bestimmung des Urinstatus, untersucht der Laborant die zellulären Bestandteile im Harn unter dem Mikroskop. Rote und weiße Blutkörperchen lassen sich – falls vorhanden – auch bei diesem Test nachweisen, ebenso Eiter und Pilze. Bakterien zeigen eine Infektion an, Kristalle sind möglicherweise ein Anzeichen für Gicht, fieberhafte Erkrankungen oder einen zu hohen Cholesterinwert. Auch Farbe, Geruch und Konzentration des Urins lassen auf Krankheiten schließen: Bei dunklem Urin, verbunden mit einer dauerhaft geringen Urinmenge, wird der Arzt eine Beteiligung der Nieren in Betracht ziehen. Typisch für Harnwegsinfekte ist trüber, teils flockender Urin. Fällt der Test auf Bakterien oder Pilze unter dem Mikroskop positiv aus, kann der Arzt zur weiteren Bestimmung der Art das Anlegen einer Kultur anordnen. „Bei allen Labortests gilt: Die Ergebnisse dienen lediglich als Richtungsweiser bei der Diagnosestellung – abweichende Werte bedeuten nicht immer eine ernsthafte Erkrankung“, beruhigt Dr. Reuter.
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Aon Hewitt: Mitarbeiterengagement weltweit auf Allzeithoch

Studie 2018 Trends in Global Employee Engagement

Aon Hewitt: Mitarbeiterengagement weltweit auf Allzeithoch

Aon Hewitt: Wieder ein Allzeithoch hat weltweit das Mitarbeiterengagement im Jahr 2017 erreicht.

Nach einem kurzen Rückgang im letzten Jahr hat das Mitarbeiterengagement im Jahr 2017 weltweit wieder einen Spitzenwert erreicht. Das hat das Beratungsunternehmen Aon Hewitt in seiner jüngsten Studie „2018 Trends in Global Employee Engagement“ festgestellt. Dazu sind insgesamt über fünf Millionen Mitarbeiter in mehr als 1.000 Unternehmen und Organisationen rund um die Welt befragt worden. Die Kennzahl für das Engagement der Mitarbeiter stieg seit 2016 um zwei Prozent auf 65 Prozent. Der Anteil der Mitarbeiter mit hohem Engagement stieg von 24 Prozent im Jahr 2016 auf 27 Prozent im Jahr 2017.

„Im letzten Jahr hat sich die Wirtschaft vor allem in Asien und Afrika unter stabilen Rahmenbedingungen gut entwickelt.“, erklärt Dr. Stefan Mauersberger, Talent Practice Leader Central Europe bei Aon Hewitt. „Obwohl die Unternehmen nach wie vor großen Herausforderungen gegenüberstehen, sind sie in einer wachsenden Wirtschaft bereit, mehr in ihre Mitarbeiter zu investieren. Das verbessert das Umfeld für die meisten Beschäftigten.“

Investitionen in das Engagement der Mitarbeiter zahlen sich aus. Untersuchungen von Aon Hewitt zeigen, dass ein Anstieg der Motivation um fünf Punkte den Gewinn im Folgejahr um drei Prozent steigen lässt.

„Mitarbeiterengagement“, so Dr. Mauersberger, „darf nicht mit Mitarbeiterzufriedenheit verwechselt werden. Unser Untersuchungsansatz konzentriert sich darauf, wie stark Mitarbeiter bereit sind, sich für ihr Unternehmen zu engagieren. Wie sehr sind sie motiviert, überdurchschnittliche Leistungen zu erreichen? Unternehmen, die hier an der Spitze liegen, sind produktiver, haben eine geringere Fluktuation und zufriedenere Kunden. Das alles führt dann auch zu besseren finanziellen Ergebnissen.“

Große Steigerung in Afrika – wenig Veränderung in Europa
Die Studie von Aon Hewitt zeigt deutlich, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt. Politische und ökonomische Rahmenbedingungen fallen ebenso ins Gewicht wie kulturelle Unterschiede.

Am stärksten gewachsen ist die Mitarbeitermotivation 2017 in Afrika. Die Kennzahl stieg auf 66 Prozent von 61 Prozent im Vorjahr. Insgesamt hat sich das Engagement in Afrika seit 2012 um 15 Prozent erhöht.

Nach einem Rückgang um drei Punkte im letzten Jahr erreichte das Mitarbeiterengagement in der Asien-Pazifik-Region mit 65 Prozent seinen Höchststand.

In Europa liegt der Index traditionell am niedrigsten mit 60 Prozent. Allerdings gab es in einigen Ländern im Jahr 2017 erhebliche Verbesserungen: Unter den Ländern mit dem weltweit stärksten Anstieg sind vier aus Europa: Frankreich, die Niederlande, Österreich und Schweden.

Vergütung und Anerkennung weltweit wichtigste Faktoren
Aon Hewitt hat auch untersucht, welche Faktoren das Mitarbeiterengagement am stärksten beeinflussen. Der Komplex „Vergütung und Anerkennung“ (Rewards and Recognition) nimmt bereits zum zweiten Mal den Spitzenplatz ein. Bei den Einzelfaktoren stehen die „Anerkennung für Beiträge zum Unternehmenserfolg“ und „Faire Bezahlung“ an der Spitze.

Die Rangliste der Motivationsfaktoren

1. Rewards & Recognition (Vergütung & Anerkennung – Vorjahr Platz 1)
2. Senior Leadership (Vertrauen in die Unternehmensführung – Vorjahr Platz 3)
3. Career Opportunities (Aufstiegschancen – Vorjahr Platz 4)
4. Employee Value Proposition (Nutzenversprechen – Vorjahr Platz 2)
5. Enabling Infrastructure (Arbeitsbedingungen – Vorjahr Platz 5)

„Es gibt kein Patentrezept, um das Mitarbeiterengagement zu steigern.“, erläutert Mauersberger. „Die Anreizfaktoren differieren nach Regionen und Branchen. Unternehmen sind aber gut beraten, ihre spezifischen Charakteristika herauszuarbeiten und daran anzusetzen. Unsere Untersuchungen zeigen ganz klar, dass das Engagement für das ganze Unternehmen erfolgsentscheidend ist.“

Über Aon Hewitt
Aon Hewitt zählt zu den weltweit führenden Beratern im Bereich Human Resources. In Deutschland setzt das Unternehmen für seine Kunden praxisorientierte und innovative Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung, Vergütung und im Talentmanagement um. Dabei kann sich Aon Hewitt auf exzellentes lokales Fachwissen und ein eigenes globales Expertennetzwerk stützen. Mit rund 450 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart und Wiesbaden ist es das Ziel, zum nachhaltigen Erfolg unserer Kunden beizutragen. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 15.000 Mitarbeitern in 50 Ländern aktiv. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

Über Aon
Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 50.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com Unter www.aon.com/manutd können Sie sich über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

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Kundentreue im Test: Welche Unternehmen haben die loyalsten Kunden?

Kundentreue im Test: Welche Unternehmen haben die loyalsten Kunden?

(Mynewsdesk) Kundentreue von 1.812 Unternehmen untersuchtIn einer vielfältigen und ausdifferenzierten Gesellschaft gibt es für eine Marke keine größere Bestätigung als die Treue der Kunden. Dabei kommt es mehr auf die freiwillige Verbundenheit als auf eine erzwungene Gebundenheit an. Unternehmen wollen und müssen sich im zunehmenden Wettbewerb behaupten, indem sie dem einhergehenden Wechselwunsch ihrer Kunden eigene Begeisterungsstifter entgegensetzen. Vor diesem Hintergrund hat ServiceValue in Kooperation mit DEUTSCHLAND TEST bei 1.812 Unternehmen die Kundentreue gemessen und für 196 Branchen ausgewertet. Lebensmittel-Discounter, Drogerien, Fast Food Restaurants und Elektro-Fachmärkte sind beispielsweise Branchen mit relativ hoher Kundentreue über alle untersuchten Marken und Unternehmen.

Methode

Das Ranking in der Kundentreue basiert rein auf einer Kundenbefragung. Die jeweilige Kundentreue für eine Marke bzw. das Unternehmen wird über den „Customer Loyality Score“ (CLS) erfasst. Dieser stellt ein klares, verständliches und effizientes Instrument zur Messung der Kundentreue dar und wird als Prozentzahl ausgewiesen (0-100%). Die Kennzeichnung „Hohe Kundentreue“ wird vergeben, wenn der CLS über dem Durchschnitt des Branchenmittelwertes liegt. Aus dieser Gruppe heraus werden wiederum diejenigen mit „Höchste Kundentreue“ belohnt, deren CLS noch einmal oberhalb dieses Gruppen-Durchschnitts liegt. Insgesamt gehen in die Untersuchung 552.686 Kundenurteile ein. Die Erhebung erfolgt eigeninitiiert und unabhängig, also ohne Beteiligung bzw. Mitwirkung der bewerteten Unternehmen.

Branchenwerte

Der CLS erreicht bei den Branchen im Durchschnitt Werte zwischen 28,5 und 82,3 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Grad der möglichen Kundentreue auch stets von einem Geschäftsmodell beeinflusst wird und somit auch Unterschiede zwischen Branchen „systemimmanent“ sein können.

Branchen mit hoher Kundentreue sind Lebensmittel-Discounter, Drogerien, Fast Food Restaurants und Elektro-Fachmärkte, aber auch Hersteller von Batterien, elektronischen Geräten oder Farben und Lacke. Auf der anderen Seite zeigen beispielsweise Energieversorger, Online-Schuhhändler, Webhosting-Anbieter oder Online-Fitness-Studios insgesamt eine relativ geringe Kundentreue.

Unternehmenswerte

Der CLS schwankt über alle Unternehmen zwischen 22,9 und 94,1 Prozent. Marken bzw. Unternehmen mit einem Spitzenwert von über 90 sind Braun, Rossmann, dm-drogerie markt, amazon.de, REWE, EDEKA und auch ARAL. Dahinter folgen weitere 35 Unternehmen mit einem CLS von über 85, darunter Thalia, IKEA, Media Markt, Aldi Süd und Lidl oder auch Varta, Tefal, McDonald´s und Pelikan. Verhältnismäßig niedrige Werte, aber innerhalb ihrer Branche ausgezeichnete Werte zeigen u.a. lensbest.de, Flatex, Interhyp oder die Postbank Finanzberatung.

„Kundentreue und Exklusivität müssen nicht zwangsläufig Hand in Hand gehen, Kunden können innerhalb einer Branche durchaus zwei oder mehreren Anbietern ihr Vertrauen schenken“, kommentiert Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, und ergänzt, „deshalb und weil Branchengrenzen zunehmend verschwimmen, sollte niemand glauben, dass er allein bester bleiben kann.“

Hintergrundinformationen

Die Ermittlung der „Kundentreue“ erfolgt allein über Kundenurteile. Die Untersuchung wird in Kooperation mit DEUTSCHLAND TEST durchgeführt. Insgesamt zeigen 910 Unternehmen eine in Bezug auf ihre Branche hohe bzw. höchste Kundentreue. Die kompletten Rankings finden Sie unter: http://kundentreue.servicevalue.de

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Damit es nicht zu einer Ruptur der Aorta kommt

Warum die Vorsorgeuntersuchung an der Aorta für Männer über 65 Jahre sinnvoll ist

Damit es nicht zu einer Ruptur der Aorta kommt

Lebensbedrohlich: Wenn eine Aorta einen Riss hat. (Bildquelle: Aliaksei Smalenski – Fotolia)

SIEGEN. Eine Ruptur der Aorta, also ein Riss in der Hauptschlagader des menschlichen Körpers, ist eine lebensbedrohliche Situation für die Betroffenen. Das Team der Gefäßchirurgen unter der Leitung von Dr. Ahmed Koshty im Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen möchte daher insbesondere Risikopatienten sensibilisieren, sich einer vorsorgenden Untersuchung an der Aorta zu unterziehen. Vor allem Männer ab 65 Jahren gehören zur besonders gefährdeten Patientengruppe. Mit einer einfachen Ultraschall-Untersuchung als Screening, die seit Kurzem bei Männern über 65 Jahren zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehört, lässt sich eine Erweiterung der Aorta als Risikofaktor früh erkennen. In der Gefäßchirurgie in Siegen wird diese Untersuchung angeboten.

Wenn es zu einer Ruptur der Aorta kommt, ist schnelle Hilfe wichtig

Die Gefäßchirurgie zählt vor allem Raucher und ehemalige Raucher zur Risikogruppe für einen Riss in der Aorta. Meist treten dann plötzlich heftige Bauch- oder Rückenschmerzen auf. Große Mengen Blut können dann je nach Position der Ruptur in den Brust- und Bauchraum fließen. Die Folge kann ein Herz-Kreislauf-Schock sein – ein lebensbedrohlicher Zustand: Nur etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Betroffenen erreichen lebend eine Klinik und nur etwa die Hälfte dieser Patienten kann durch eine Notfall-OP gerettet werden. Die Gefahr, dass eine Ruptur entsteht, ist vor allem bei Patienten mit einem Aortenaneurysma, also einer Aussackung der Gefäßwand sehr hoch. Je größer der Durchmesser der Hauptschlagader, desto höher die Rupturgefahr. Wie können Patienten einer solchen Situation vorbeugen? „Wer mit dem Rauchen aufhört, kann das Risiko einer Ruptur der Aorta senken“, betont Dr. Ahmed Koshty. Zugleich empfiehlt er die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen.

Wie läuft eine Vorsorgeuntersuchung an der Aorta ab?

In Großbritannien und den USA ist die vorsorgende Untersuchung an der Aorta weiter verbreitet als in Deutschland. Mit einer einfachen Screening-Untersuchung können die Gefäßchirurgen die Aorta untersuchen und prüfen, ob in einem bestimmten Bereich eine Aussackung oder Erweiterung des Gefäßes (Aortenaneurysma) vorliegt. Die Untersuchung erfolgt mittels Ultraschall (Sonographie). Hierbei besteht keine Strahlenbelastung und die Verwendung von Kontrastmittel ist nicht notwendig. Wird dabei ein Aneurysma entdeckt, wird der Arzt je nach Größe weitere diagnostische oder therapeutische Schritte bzw. Verlaufskontrollen in Absprache mit dem Patienten planen.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Kontaktlinsen in Pirmasens anpassen lassen

Augenarzt in Pirmasens: Eine unsachgemäße Verwendung von Kontaktlinsen vermeiden

Kontaktlinsen in Pirmasens anpassen lassen

Anpassung von Kontaktlinsen beim Augenarzt durchführen lassen. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia)

PIRMASENS. Ohne Frage, die Verwendung von Kontaktlinsen kann einige Vorteile haben. Das bestätigt auch Augenarzt Dr. med. Attila Osvald, der gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. med. Michael Butscher und Dr. med. Susanne Kleberger-Tuercke eine langjährig etablierte Augenarztpraxis in Pirmasens führt. Wer sich mit dem Tragen einer Brille nicht wohlfühlt, sie als unästhetisch empfindet, wer viel Sport macht und sich eine freie Rundumsicht wünscht, kann heute auch bei hoher Fehlsichtigkeit unter bestimmten Voraussetzungen auf Kontaktlinsen zurückgreifen. Wie genau diese Bedingungen aussehen, darüber klären die Augenärzte in Pirmasens auf.

Augen genau untersuchen und Kontaktlinsen beim Augenarzt in Pirmasens auswählen

Kontaktlinsen im Drogeriemarkt kaufen? Davon raten die Augenärzte aus Pirmasens ab. Dr. med. Michael Butscher warnt: „Wer Kontaktlinsen trägt, die nicht zum Auge passen und die nicht individuell angepasst sind, die falsch gepflegt und zu lange getragen werden, riskiert die Gesundheit seiner Augen.“ Eine korrekte Anpassung der Linsen ist die Voraussetzung dafür, dass das Tragen von Kontaktlinsen komfortabel ist. Die Linsen müssen individuell auf die richtige Sehschärfe eingestellt sein. Zudem können moderne Kontaktlinsen auch Hornhautverkrümmungen ausgleichen. Sorgfalt und Kontrolle sind im Umgang mit Kontaktlinsen als regelmäßige Sehhilfe wichtig.

Kontaktlinsen-Anpassung: Augenarzt in Pirmasens untersucht die Augen genau

Mithilfe modernster Mess- und Untersuchungstechnik stellen die Augenärzte in der Gemeinschaftspraxis Osvald in Pirmasens fest, ob das Auge für das Tragen von Kontaktlinsen geeignet ist und welche Sehfehler genau ausgeglichen werden müssen. „Wir beugen so Schäden durch eine falsche Handhabung der Linsen vor und können Sehfehler optimal ausgleichen“, schildert der Augenarzt. Wichtig ist seiner Einschätzung nach auch eine regelmäßige Kontrolluntersuchung. „Die ausführliche Beratung von Patienten, die sich eine Sehhilfe über Kontaktlinsen wünschen, hat einen hohen Stellenwert für uns. Unser Wissen darüber halten wir durch gezielte Fortbildungen stets auf dem aktuellen Stand“, skizziert Dr. med. Michael Butscher die Vorteile für seine Patienten. Im Vordergrund dabei steht stets die Prämisse, dass sich die Kontaktlinse gut in das natürliche Gleichgewicht im Auge einfügt.

Von der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) über die Therapie bei Makuladegeneration bis hin zur Anpassung von Kontaktlinsen, das bietet die Augenarztpraxis in Pirmasens. Das Kompetenzteam besteht aus drei Fachärzten und ihrem Team.

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Kontaktlinsen – Infos von Ihrem Augenarzt in Pirmasens

Ob Kontaktlinsen eine Alternative zur Brille sein können, wissen die Augenärzte aus Pirmasens

Kontaktlinsen - Infos von Ihrem Augenarzt in Pirmasens

Kontaktlinsen durch den Augenarzt in Pirmasens anpassen lassen. (Bildquelle: © SkyAce – Fotolia)

PIRMASENS. Es gibt viele Gründe, warum Menschen mit visuellen Einschränkungen gerne auf eine Brille verzichten würden. Meist sind es ästhetische Gründe, aber auch ganz praktische können dabei eine Rolle spielen. Die Augenärzte Dr. med. Attila Osvald, Dr. med. Michael Butscher und Dr. med. Susanne Kleberger-Tuercke bieten in ihrer Gemeinschaftspraxis in Pirmasens Kontaktlinsen-Anpassung an. Störend ist die Brille oftmals auch beim Sport, im Schwimmbad oder wenn man vom Kalten ins Warme kommt und die Brille anläuft. Doch bei der Anpassung von Kontaktlinsen gibt es einige Dinge zu beachten. Vor allem ist es wichtig, die Gesundheit der Augen prüfen zu lassen und sich umfassend über die richtige Verwendung der Kontaktlinsen zu informieren, damit die Linsen komfortabel getragen werden können.

Kontaktlinsen ja oder nein – es lohnt sich, diese Frage beim Augenarzt in Primasens zu klären

Nur bei einer genauen Untersuchung des Auges kann festgestellt werden, ob sich die Augen für das Tragen von Kontaktlinsen eignen. „Wer sich zur Anpassung von Kontaktlinsen zu seinem Augenarzt begibt, beugt Erkrankungen des Auges durch eine falsche oder ungeeignete Kontaktlinse vor“, betont Dr. med. Michael Butscher. Denn das menschliche Auge ist ein sehr empfindliches Sinnesorgan, das auf Fremdkörper ganz unterschiedlich reagieren kann.

Augenarzt in Pirmasens warnt vor unsachgemäßer Anwendung von Kontaktlinsen

Die Kontaktlinse muss sich in ein empfindliches Gleichgewicht am Auge einfügen. Damit sich die Linse als Sehhilfe optimal in diese Balance integrieren lässt, gibt es einiges zu beachten. Schäden durch das Tragen von Kontaktlinsen entstehen vor allem dann, wenn die Linse nicht zum Auge passt, die Anpassung nicht korrekt ist, die Pflege nicht sachgemäß durchgeführt wird oder die Tragezeit nicht eingehalten wird, also zum Beispiel eine Tageslinse länger als einen Tag getragen wird. „Wir vermessen das Auge nicht nur exakt mit modernsten medizinischen Instrumenten, sondern bieten auch regelmäßige Kontrollen an. So können wir sicherstellen, dass die Kontaktlinsen auch der dauerhafte Ersatz für die Brille bleiben“, betont Dr. Osvald.

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Vorsorgeuntersuchung an der Hauptschlagader (Aorta)

Neues Screening für Männer über 65 Jahre zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas

Vorsorgeuntersuchung an der Hauptschlagader (Aorta)

Untersuchung an der Aorta. (Bildquelle: Aliaksei Smalenski – Fotolia)

SIEGEN. Nach einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die Vorsorgeuntersuchung an der Aorta für Männer über 65 Jahre in Zukunft eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. „Eine Vorsorgeuntersuchung an der Aorta ist gerade für diese Patientengruppe mit einem erhöhten Risiko, an einem Bauchaortenaneurysma zu erkranken, eine Chance auf eine frühzeitige Diagnose und Therapie. Wird eine Gefäßaussackung (Aneurysma) an der Hauptschlagader (Aorta) diagnostiziert, werden engmaschige Kontrolluntersuchungen durchgeführt. So lassen sich Notfalleingriffe aufgrund eines geplatzten Aneurysmas im Brust- und Bauchraum vorbeugen“, erklärt Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Jung-Stilling Diakonie Klinikum in Siegen.

Aneurysma an der Aorta bleibt oftmals ohne Symptome

Fachleute gehen davon aus, dass etwa fünf Prozent der deutschen Bevölkerung eine Aussackung an der Hauptschlagader haben. Nur ein geringer Prozentsatz ist sich dieser krankhaften Gefäßveränderung bewusst. Ein Bauchaortenaneurysma bzw. ein Aneurysma der Brustkorbaorta ist eine Aussackung der Wand der Hauptschlagader im Bauch- oder Brustraum. Meist bleibt eine solche Gefäßaussackung über Jahre hinweg unbemerkt. Sie kann sich Stück für Stück erweitern. Dabei müssen keine Schmerzen oder andere Beschwerden entstehen. Platzt ein Aneurysma der Aorta im Brustkorb oder Bauchraum fließt Blut in den Brust- bzw. Bauch- und Beckenraum. Der Kreislauf bricht zusammen. Schnelle Hilfe ist unerlässlich. Die Sterberate eines geplatzten Bauchaortenaneurysmas ist mit 95 Prozent sehr hoch.

Was passiert bei einer Vorsorgeuntersuchung der Aorta?

Bisher gab es noch kein gezieltes Screening-Angebot mit Blick auf Aussackungen der Aorta. Untersucht wurde, wenn ein Verdacht bestand oder unspezifische Beschwerden im Rücken-, Bauch- und Flankenbereich vorlagen. Männer über 65 Jahre können jetzt mit einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung der Aorta prüfen lassen, ob sie an einer solchen Gefäßaussackung leiden. Dabei richtet der Gefäßchirurg das Augenmerk auf den Durchmesser der Aorta. „Dieser beträgt gewöhnlich nicht mehr als zwei Zentimeter. Bei einem Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern spricht man von einer Ektasie, einer Erweiterung, die regelmäßig kontrolliert werden muss. Ab einem Durchmesser von drei Zentimetern spricht man von einem Aneurysma. Die OP-Indikation besteht allerdings ab einer Größe von fünf Zentimetern oder bei einem schnellen Wachstum des Aneurysmas. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, ist ein Einreißen der Hauptschlagader relativ unwahrscheinlich. Engmaschige Kontrollen sind hier zwingend notwendig“, erklärt Dr. med. Ahmed Koshty.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
0271 333 – 4733
0271 333 – 4507
mail@webseite.de
http://www.gefaesschirurgie-siegen.de/

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Von Kunden ausgezeichnet: Das sind die Service-Champions 2017

Von Kunden ausgezeichnet: Das sind die Service-Champions 2017

(Mynewsdesk) Über 2.800 Unternehmen zum erlebten Kundenservice geranktDie ServiceValue GmbH hat zum siebten Mal in Folge Deutschlands größtes Service-Ranking im Rahmen der „Service-Champions“ ermittelt. Basis der Bewertung ist der wissenschaftlich belastbare Service Experience Score (SES). Das Gesamt-Ranking im erlebten Kundenservice für 2.895 untersuchte Unternehmen wird vom Vorjahressieger Steigenberger angeführt, dicht gefolgt von LINDA Apotheken und AIDA Cruises. Unter den 325 Branchen bieten die Kaffeevollautomatenhersteller das beste Serviceerlebnis, dahinter folgt die Hotellerie.

Methode

Der Service Experience Score (SES) stellt ein einfaches, aber valides und wissenschaftlich geprüftes Verfahren dar. Gemessen wird in Prozent, wie viele Kunden in den letzten drei Jahren bei ihrem Anbieter einen sehr guten Kundenservice erlebt haben. Ausgewiesen werden zum einen auf einem Gold-, Silber- und Bronze-Rang branchenübergreifend Unternehmen mit einem deutlich überdurchschnittlichem SES und zum anderen Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche den höchsten SES aufweisen. Insgesamt liegen über 1,5 Mio. Kundenurteile vor. Die Erhebung erfolgt stets ohne Beteiligung der bewerteten Unternehmen.

Spitzenplätze von allen

Im Gesamt-Ranking aller 2.895 Unternehmen haben die Steigenberger Hotels den Titel bereits zum sechsten Mal in Folge verteidigt. Dieses Jahr liegen sie mit einem SES von 79,8 knapp vor den LINDA Apotheken (79,2), dahinter folgt AIDA Cruises (75,4). Ebenfalls einen SES von über 75 haben die Premium-Hotelketten Hilton und der Haushaltskleingerätehersteller Braun erreichen können.

Goldene Neueinsteiger

Von den Neueinsteigern, die zum ersten Mal im Ranking aufgeführt werden, sind die Fachgeschäfte für Hemden/Blusen Seidensticker und OLYMP,die Möbelhersteller Musterring und Hülsta, die Sanitärtechnikhersteller Grohe und Hansgrohe, die Garten- und Motorgerätehersteller GARDENA, WOLF GARTEN und Bosch, die Taschengeschäfte Liebeskind und Picard sowie aus der Unterwäschemode SCHIESSER, von den Haushalts- und Geschenkeläden cookmal,das Damen- und Herrenmodegeschäft WITT WEIDEN und DKB als Baufinanzierer auf Anhieb auf einem Gold-Rang gelandet.

Starke Aufsteiger

Bei den Aufsteigern überzeugen vor allem Braun und Tefal, die sich gegenüber dem Vorjahr im Gesamt-Ranking nun auf Platz 5 bzw. Platz 16 verbessert haben. Eine überzeugende Entwicklung mit einer deutlichen Steigerung beim SES zeigen aber beispielsweise auch Lufthansa, Melitta, alltours Reisecenter, Media Markt, Jack Wolfskin, Saturn, A.T.U, Brax, Globetrotter, Bosch Car Service, LASCANA, docmorris.de und Hilti, die nun allesamt auf einem Gold-Rang liegen.

Branchenvergleich

Die Branche mit dem höchsten Serviceerlebnis bilden erstmalig die Kaffeevollautomatenhersteller mit einem durchschnittlichen SES von 67,7. Es folgen die Mittelklasse-Hotels (67,2) und die Premium-Hotels (66,3). Burger-Restaurants, Elektro-Fachmärkte, Autowaschanlangen und stationäre Schuhhändler zeigen dahinter einen durchschnittlichen SES von 64,6 oder höher auf.

„In einer vermeintlich durchdigitalisierten Gesellschaft steht der Kundenservice vor modernen Herausforderungen“, kommentiert Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, und ergänzt, „dennoch darf der klassische Service nicht auf der Strecke bleiben, dieser sollte quasi als analoges Signal vom digitalen Signal getragen werden.“

Hintergrundinformationen

Die Ermittlung der „Service-Champions“ in Deutschlands größtem Service-Ranking erfolgt allein über Kundenurteile. Die Untersuchung erfolgt in Kooperation mit der überregionalen Tageszeitung DIE WELT und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Jeweils 200 Unternehmen werden in einem Gold-, Silber- und Bronze-Rang geführt, die 325 Branchengewinner werden separat ausgewiesen. Das komplette Ranking finden Sie unter: www.service-champions.de.

Pressekontakt

Ena Sipkar
ServiceValue GmbH
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