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Industrie 4.0 – Schatzjagd in digitalen Zeiten

Wenn die Digitalisierung Unternehmen herausfordert

Die immer schnellere Entwicklung von digitalisierten Märkten und Dienstleistungen stellt Menschen und Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Wie sieht die Arbeitswelt in den nächsten Jahren aus? Wie gehen wir mit den geänderten Normen um? Welche Folgen hat die Digitalisierung in den verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen in Unternehmen? Welche Zeichen gibt es, dass MitarbeiterInnen in der Organisation mit dem technologischen Wandel nicht Schritt halten können? Und wie kann die Digitalisierung für alle Beteiligten wertschätzend und erfolgreich umgesetzt werden?

Um die Digitalisierung in Unternehmen erfolgreich und vor allem sinnstiftend für alle Beteiligten umzusetzen, hat das Beratungs- und Forschungsinstitut 4dimensions die Workshopreihe „1st Social Treasure Hunt in Digital Times“ entwickelt. In fünf spannenden Workshops mit den Themen „Technik ist nicht das Limit“, „Wunsch und Wirklichkeit“, „IT-Leben am Abgrund“, „Stress killt Potential“ und „Un-Kultur: digitale Transformation“ werden unter anderem unterschiedliche digitale Lösungen, die eine produktive Zusammenarbeiten unterstützen und den Austausch von Wissen erleichtern, präsentiert. Erfahrungsberichte über die tägliche Praxis und den Einsatz der Tools ergänzen die Workshops.

Ziel dieser Workshop-Reihe ist es darüber hinaus, dass die TeilnehmerInnen aus den sogenannten „Digital Treasures“ ihre ganz persönliche Toolbox entwickeln. Gamificationstechnologien, Visualisierungtools wie Sharp Cloud, Digitale Whiteboards oder auch Mindmaps in digitaler Form sollen neben dem fachlichen Input und dem Austausch dazu beitragen, dass relevante Entwicklungen wahrgenommen und die entsprechenden strategischen Schritte und notwendigen Impulse umgesetzt werden können. Start der Workshopreihe ist am 10.1.2018 in Wien. Nähere Informationen hier >>

Details zur Workshopreihe 1st Social Treasure Hunt in Digital Times
Workshop 1: Technik ist nicht das Limit
10. Jänner 2018, 8-12 Uhr
Workshop 2: Wunsch und Wirklichkeit
12. Februar 2018, 8-12 Uhr
Workshop 3: IT-Leben am Abgrund
6. März 2018, 8-12 Uhr
Workshop 4: Stress killt Potential
10. April 2018, 8-12 Uhr
Workshop 5: Unkultur: digitale Transformation?
9. Mai 2018, 8-12 Uhr
Ort: Looshaus, Bügelzimmer | Michaelerplatz 3 | 1010 Wien

4dimensions ist ein Beratungs- und Forschungsinstitut im Bereich der Organisationsentwicklung. Seit der Gründung von 4dimensions im Jahr 2011 begleitet das Unternehmen große, mittlere und kleine Kunden in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Institut legt seinen Fokus auf das Thema Zusammenarbeit als wesentlichen Faktor der Produktivität von Unternehmen. Forschung und Beratung gehen bei 4dimensions Hand in Hand und befruchten einander. Daraus sind wissenschaftlich fundierten Modelle und Methoden entstanden – darunter auch ein Verfahren zur Analyse und Messung sozialer Produktivität – die die Gestaltung von Arbeitskultur, den Aufbau von Vertrauen und die Schaffung von Leistungsräumen unterstützen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

„Attraktive Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2017“ ausgezeichnet

Mit flotten Werbesprüchen alleine ist es nicht getan

"Attraktive Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2017" ausgezeichnet

Die Preisträger und Jury-Mitglieder der Auszeichnung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland Pfalz 2017“ (Bildquelle: ISB / Alexander Sell)

Unternehmen, die angesichts von Fachkräftemangel und leer gefegtem Arbeitsmarkt bei potentiellen Mitarbeitern punkten wollen, müssen sich anstrengen. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing prämierte acht mittelständische Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die mit besonderen Ideen zu attraktiven Arbeitgebern für ihre Beschäftigten geworden sind. Von Coaching-Angeboten für Mitarbeiter über flexible Langzeitkonten bis hin zum „Brezeltag“ zum Ausklang der Arbeitswoche: Alle Preisträger beweisen Kreativität und Engagement, wenn es darum geht, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Im Rahmen der Preisverleihung erhielten die Gäste außerdem spannende Impulse von Frank Kohl-Boas, Personalchef von Google für Nord- und Zentraleuropa, der Einblicke in die erfolgreiche Arbeitgebermarke Google gewährte. Wie attraktive Arbeitgeber mit zeitlichen Ressourcen in der Personalpolitik umgehen und diese auch für sich nutzen können, stellte Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen dar.

„Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht – Unternehmen müssen sich anstrengen und potenziellen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld bieten“, so Dr. Volker Wissing in seinem Vortrag vor den rund 130 geladenen Gästen in Mainz. Die ausgezeichneten „Attraktiven Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2017“ beweisen, wie flexibel und innovativ kleine und mittelständische Unternehmen im Land diese Herausforderung annehmen. Die Preisverleihung im Foyer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) bildet den Abschluss einer Reihe von Veranstaltungen in 2017 zum Thema Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie die Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Handwerkskammern (HWK) Rheinland-Pfalz zeichnen dafür verantwortlich.

Einblicke in den Weltkonzern

Als reizvoller Arbeitgeber erscheint vielen Menschen insbesondere das Unternehmen Google. Frank Kohl-Boas, Personalchef für Nord- und Zentraleuropa bei Google, bot in seinem Key-Note-Vortrag spannende Einblicke, mit welchen Strategien der Internet-Riese für seine Mitarbeiter so attraktiv bleibt. In einer volatilen, komplexen und unsicheren Arbeitswelt setzt das Unternehmen auf eine Kultur, in der Arbeit mehr als „nur“ einen Job bedeutet. Angefangen beim konsensbasierten Recruiting neuer Mitarbeiter über das „Googler to Googler“-Programm, bei dem sich Mitarbeiter gegenseitig weiterbilden, bis hin zu zahlreichen attraktiven Angeboten wie Mitarbeiter-Fahrrädern oder kostenfreien Gesundheitschecks. Eine zentrale Rolle spielt schließlich auch ein offenes Führungsverständnis – anstelle von starren Hierarchien und Statussymbolen stehen bei Google Wertschätzung und Vertrauen. Mit Bezug auf dm-Gründer Götz Werner führte Kohl-Boas aus, dass Mitarbeiter genauso mit den Kunden umgingen, wie eine Führungskraft mit ihren Mitarbeitern. Umso wichtiger sei es daher für ein Unternehmen, sich zu überlegen, wie arbeitnehmerzentriert es sein wolle.

„Zeit“ als Ressource im Arbeitsleben immer wichtiger

„Attraktive Arbeitgeber verfügen nicht selten über so viele Arbeitszeitmodelle in ihrem Betrieb, wie es Mitarbeiter gibt“, eröffnete Prof. Dr. Jutta Rump ihren Vortrag. Angesichts des Fachkräftemangels in einigen Branchen müssen Unternehmen möglichst alle Zeitreserven ihrer Mitarbeiter heben, während diese gleichzeitig steigende Ansprüche an Flexibilität und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem stellen. Ein Zielkonflikt, der nicht ohne Weiteres – und nur im Dialog mit den Mitarbeitern – aufzulösen ist. Gefragt sind zum Beispiel Investitionen in neue Technologien, um einerseits die Produktivität erhöhen, andererseits aber auch flexible Arbeitsmodelle anbieten zu können. Auch muss überprüft werden, so Rump, ob die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa im Arbeitszeitgesetz, angesichts der komplexen Herausforderungen noch zeitgemäß sind.

Individuelle und lösungsorientierte Personalpolitik

Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung der acht Preisträger, die eine unabhängige Jury aus Vertretern von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gekürt hatte. Die Vorschläge für die insgesamt 24 nominierten Arbeitgeber waren zuvor von den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern der vier rheinland-pfälzischen Kammerbezirke eingebracht worden. Alle ausgezeichneten Unternehmen stehen für vielfältige, maßgeschneiderte und innovative Ansätze in der Personalpolitik.

Die Griesson – de Beukelaer GmbH & Co. KG aus Polch beweist als Unternehmen zum Mitmachen, welchen Wert teamorientiertes Engagement der Mitarbeiter besitzt. Die Malerwerkstätte Leisenheimer aus Windesheim bemüht sich gezielt um die Förderung von weiblichen Auszubildenden in einer klassischen Männerdomäne. Die EPOS GmbH aus Wörth am Rhein bietet ihren Mitarbeitern berufliches Coaching bis hin zu psychosozialer Beratung. Die F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH aus Hagenbach setzt auf einen kooperativen Führungsstil, der den Mitarbeitern möglichst eigene Verantwortungsbereiche überträgt. Die mitcaps GmbH aus Mainz prämiert besondere Erfolge mit besonderen Sachleistungen und beteiligt die Beschäftigten finanziell am Unternehmenserfolg. MAURUS Automatisierungstechnik aus Bodenheim legt besonderen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem, unter anderem durch flexible Langzeitkonten. Für die GKN Driveline Trier GmbH legen umfassende Aus- und Weiterbildung sowie lebenslanges Lernen den Grundstein zum Unternehmenserfolg. Das Pianohaus Marcus Hübner e.K. aus Trier gibt seinen Mitarbeitern im Rahmen von „Visionstagen“ die Möglichkeit, eigene Ideen zur Zukunft des Unternehmens einzubringen. Die Best-Practice-Beispiele aus den prämierten Unternehmen belegen, dass es für jedes Unternehmen – unabhängig von Größe oder Branche – vielfältige Ansätze zur Gestaltung einer attraktiven Arbeitgebermarke gibt.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes in den Jahren 2009 – 2011 sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik von 2012 bis 2013 standen in der gerade abgeschlossenen dritten Projektphase (2014 bis Anfang 2016) die Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen sowie der Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen im Mittelpunkt. Die aktuelle Projektphase läuft von 2016 bis Ende 2017 als „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0“ mit dem Schwerpunkt „Werteorientierte Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“. Das Projekt ist Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung Rheinland-Pfalz.

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„Digital Opportunity“ – Europäische Kommission fördert grenzüberschreitende Berufsausbildung im IT-Mittelstand

"Digital Opportunity" - Europäische Kommission fördert grenzüberschreitende Berufsausbildung im IT-Mittelstand

Mariya Gabriel, EU-Kommissarin mit Dr. Oliver Grün, BITMi

Aachen/Brüssel 07. Dezember 2017 – Heute startete die Europäische Kommission die Initiative „Digital Opportunity“, die zur Finanzierung von grenzüberschreitenden Praktika in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) der IT-Branche dient. Studenten, die sich für das Programm einschreiben, erhalten zukünftig monatlich 500 EUR finanzielle Unterstützung. Mit dieser Initiative will die Kommission zusätzliche IT-Fachkräfte ausbilden, um dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in der digitalen Wirtschaft entgegenzuwirken.

„In der europäischen Industrie fehlen etwa eine halbe Million IT-Fachkräfte. Besonders betroffen sind davon KMU, die es im Vergleich zu größeren Unternehmen schwerer haben, Fachkräfte zu rekrutieren. Heute haben KMU, die Vorreiter für Innovation und Wachstum in Europa sind, die Chance erhalten, Studenten, die in den kommenden Jahren den digitalen Sektor in Europa vorantreiben werden, die beste praktische Arbeitserfahrung zu bieten.“ sagte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. und der European DIGITAL SME Alliance, während der Eröffnungsfeier der Initiative „Digital Opportunity“.

Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, kündigte den Start von „Digital Opportunity“ anlässlich der Eröffnungszeremonie der Europäischen Koalition für digitale Kompetenzen und Arbeitsplätze an. Grün wurde zusammen mit anderen CEOs digitaler Unternehmen sowie Verbandsvertretern und Studenten von der Kommissarin dazu eingeladen, um Erfahrungsberichte über Praktika im digitalen Sektor zu präsentieren.

Anlässlich der Zeremonie nahm Kommissarin Gabriel auch an der Sitzung des Verwaltungsrates der Digital Skills and Jobs Coalition teil. Oliver Grün, der kürzlich als KMU-Vertreter in den Verwaltungsrat berufen wurde, sagte: „Es gab einen guten Austausch mit der Kommissarin. Wir sind uns einig, dass es für die erfolgreiche Digitalisierung Europas notwendig ist, eine große Zahl von digitalen KMU für die Ausbildung von IT-Fachkräften zu motivieren.“

Bis zum Jahr 2020 werden rund 6.000 Studenten in der EU Praktika im Rahmen von Digital Opportunity durchführen können. Die Praktika dauern bis zu fünf Monate und werden im Juni 2018 beginnen. Zur Förderung der europäischen Zusammenarbeit, konzentriert sich „Digital Opportunity“ auf grenzüberschreitende Praktika, die in einem anderen EU-Mitgliedsstaat durchgeführt werden. Unternehmen die Praktika anbieten, müssen weder mit zusätzliche Kosten noch komplizierten Verwaltungsverfahren rechnen, da die Praktikanten Zuschüsse aus EU-Mitteln von Universitäten erhalten.

Unternehmen, die im Rahmen der Initiative Praktika anbieten möchten, können ihre verfügbaren Stellen unter www.erasmusintern.org oder www.ec.europa.eu/eures/public/opportunities veröffentlichen. Interessierte Praktikanten können sich über ihre Universitäten auf die Praktikumstellen bewerben und werden von diesen dann an die Unternehmen vermittelt.

Weitere Informationen finden Sie in den Sozialen Medien, im Blog der Europäischen Kommission oder als Liste von Fragen und Antworten.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Wissenschaft Technik Umwelt

ECG veröffentlicht Energie-Meldefristenkalender 2018

Maßgeschneidertes Beratungsangebot für komplexe Fälle mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“

Kehl, 07.12.2017 – Die ECG Energie Consulting GmbH, Kehl, hat jetzt ihren Energie-Meldefristenkalender 2018 veröffentlicht. Kostenfrei und detailliert, bietet das bewährte Tool eine schnelle Übersicht über sämtliche energiewirtschaftlichen Termine des kommenden Jahres, die Unternehmen zwingend im Blick behalten müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber z.B. über Sondertatbestände und Härtefallregelungen vorgesehenen Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten nutzen möchten. Bei Nutzung aller Möglichkeiten lassen sich so Umlagen, Steuern und Abgaben um bis zu 40 Prozent reduzieren. Mit dem Kalender werden die Unternehmen frühzeitig an die ab diesem Jahr deutlich stärker sanktionierten Fristen erinnert und erhalten außerdem Orientierung, worauf jeweils zu achten ist. Damit ersparen sie sich nicht nur die aufwendige Recherche bei unterschiedlichsten Behörden, sondern verfügen über ein einfach, verlässlich und auch mobil nutzbares Meldefristenmanagement, das sich inklusive einer Erinnerungsfunktion zudem mühelos in sämtliche Kalenderprogramme importieren lässt und bei Bedarf zusammen mit den Experten der ECG in einem persönlichen „ECG Quick Check“ noch weiter optimieren lässt: http://termine.energie-consulting.com

Wer jederzeit auch im Detail auf Nummer sichergehen möchte, dass er im Dschungel der knapp 40 geltenden Fristen keine attraktiven Einsparmöglichkeiten verpasst oder wegen mangelnder Gesetzeskonformität sogar eine der empfindlichen Strafen wie etwa einer Erhöhung von Umlagen riskiert, dem bietet die ECG mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ schnelle, kompetente und auf den jeweiligen Einzelfall exakt zugeschnittene Hilfe. Energieexperte Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG: „Die Unternehmen stehen aktuell vor der Herkulesaufgabe, immer mehr und unterschiedlichste Fristen und Voraussetzungen einhalten zu müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber eigentlich gut gemeinten Entlastungsmöglichkeiten auch tatsächlich nutzen möchten. Besonders herausfordernd wird es dann dort, wo es komplexere Energieversorgungsstrukturen gibt. Das gilt für verschachtelt organisierte Unternehmen, bei denen häufig Mitarbeiter von Personal- oder Tochtergesellschaften an den Standorten beschäftigt sind und Strom verbrauchen. Aber auch für Organisationen wie Krankenhäuser, wo es verschiedenste Abnahmestellen und Stromweiterleitungen an beispielsweise angeschlossene Apotheken, Küchen oder Ärzte gibt. Wenn dann, wie in solchen Fällen häufig, noch Eigenstromerzeugungsanlagen hinzukommen, wird die Sache wegen der umfangreichen Mess- und Meldepflichten vollends kompliziert. Um auch in solchen Situationen gesetzeskonform zu handeln und alle Kostenvorteile realisieren zu können, ist es deshalb wichtig, dass man die verschiedensten Dinge immer im Blick behält und organisiert abarbeitet. Das ECG Mess- und Meldepflichtenaudit setzt genau hier an: Unsere Energieberater analysieren in einem ersten Schritt zusammen mit dem Unternehmen die konkrete Situation vor Ort und geben Anleitung zur korrekten Messung der selbstverbrauchten, weitergeleiteten und ggf. eigenerzeugten Strommengen. Darauf aufbauend erstellen unsere Energieexperten einen umfassenden Bericht, der die Versorgungssituation mitsamt allen relevanten gesetzlichen Hintergründen exakt zusammenfasst. Endergebnis ist schließlich ein für die Kunden maßgeschneiderter und leicht zu nutzender Meldefristenplan, der die für sie individuell geltenden Terminen, die jeweils zu meldenden Daten sowie alle Pflichten und Zuständigkeiten enthält. So bleiben keine Fragen offen und jeder weiß exakt, was wann und wo zu tun ist, um gesetzeskonform unterwegs zu sein und maximal zu sparen.“

Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf des „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ erhalten Interessenten unter Telefon +49 78 54 / 98 75-287 von ECG-Energieberater David Ahrens.

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

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Computer IT Software

Schritt halten in Zeiten der Digitalisierung

Der Mensch als Engpass im Digitalen Zeitalter

Schritt halten in Zeiten der Digitalisierung

Simone Rack, Geschäftsführerin von 4dimensions (Bildquelle: @ copyright Peter Lukas)

Früher war ein Auto einfach ein Fahrzeug, mit dem man von A nach B fahren konnte. Von Zeit zu Zeit musste es betankt und in der Werkstatt überprüft werden. Mehr nicht. Jetzt, am Anfang des 21. Jahrhunderts, kommuniziert unser Vehikel mit uns, teilt uns mit, wenn etwas nicht funktioniert, ist mittels Satellit mit Pannendiensten verbunden und vieles mehr. In naher Zukunft werden wir nicht einmal mehr selbst fahren müssen. Willkommen in der schönen neuen Welt der Digitalisierung!

Dieses Beispiel zeigt, wie weit die Digitalisierung bereits in unserem Alltag angekommen ist. Damit auch Unternehmen mit diesen Entwicklungen in den nächsten Jahren Schritt halten können sind Unternehmer und die MitarbeiterInnen gefordert, Strategien zu entwickeln, mit denen ökonomische Muster durchbrochen, kulturelle Normen hinterfragt sowie neue Wege und Methoden angedacht werden können.

Im Zuge der immer schneller fortschreitenden Entwicklung stellt sich immer mehr heraus, dass nicht die Technik die Grenzen bestimmt sondern der Mensch das Limit ist. Mag. Simone Rack, Expertin für Organisations- und Bewusstseinsentwicklung sowie Geschäftsführerin von 4dimensions: „Je schneller die Entwicklung der digitalen Märkte und Dienstleistungen voranschreitet, desto klarer wird, dass der neue Engpass in der Welt der Digitalisierung der Mensch ist“.

Gefordert sind hier besonders IT-Abteilungen. Digitalisierungsprojekte sind für die IT eigentlich nichts Neues, werden diese bereits seit Jahren durchgeführt – bloß unter anderen Namen. Die Herausforderungen, die heute an sie gestellt werden, sind vielfältig: Die IT soll schlank und billig sein, rasch und effizient digitale Business Cases umsetzen können und mit dem Tempo der Märkte Schritt halten. Die Realität schaut aber anders aus: mangelnde Personalressourcen, Unverständnis des Managements und der Fachabteilungen über die tatsächliche Komplexität von IT Projekten und so fort sind Hindernisse in der effizienten Durchführung des Digitalisierungsprozesses.

Um die Digitalisierung in Unternehmen erfolgreich und vor allem sinnstiftend für alle Beteiligten umzusetzen, hat das Beratungs- und Forschungsinstitut 4dimensions die Workshopreihe „1st Social Treasure Hunt in Digital Times“ entwickelt. In fünf spannenden Workshops mit den Themen „Technik ist nicht das Limit“, „Wunsch und Wirklichkeit“, „IT-Leben am Abgrund“, „Stress killt Potential“ und „Un-Kultur: digitale Transformation“ werden unter anderem unterschiedliche digitale Lösungen, die eine produktive Zusammenarbeiten unterstützen und den Austausch von Wissen erleichtern, präsentiert. Erfahrungsberichte über die tägliche Praxis und den Einsatz der Tools ergänzen die Workshops.

Ziel dieser Workshop-Reihe ist es darüber hinaus, dass die TeilnehmerInnen aus den sogenannten „Digital Treasures“ ihre ganz persönliche Toolbox entwickeln. Gamificationstechnologien, Visualisierungtools wie Sharp Cloud, Digitale Whiteboards oder auch Mindmaps in digitaler Form sollen neben dem fachlichen Input dazu beitragen, dass relevante Entwicklungen wahrgenommen und die entsprechenden strategischen Schritte und notwendigen Impulse umgesetzt werden können. Start der Workshopreihe ist am 10.1.2018. Nähere Informationen unter finden Sie hier >>

Über 4dimensions:
4dimensions ist ein Beratungs- und Forschungsinstitut im Bereich der Organisationsentwicklung. Seit der Gründung von 4dimensions im Jahr 2011 begleitet das Unternehmen große, mittlere und kleine Kunden in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Institut legt seinen Fokus auf das Thema Zusammenarbeit als wesentlichen Faktor der Produktivität von Unternehmen. Forschung und Beratung gehen bei 4dimensions Hand in Hand und befruchten einander. Daraus sind wissenschaftlich fundierten Modelle und Methoden entstanden – darunter auch ein Verfahren zur Analyse und Messung sozialer Produktivität – die die Gestaltung von Arbeitskultur, den Aufbau von Vertrauen und die Schaffung von Leistungsräumen unterstützen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Suzana Muzic mit dem Seminar „Gestern Gründerin – Heute Unternehmerin“

Am 09.11.2017 trafen sich unter Leitung von Suzana Muzic 15 Gründerinnen zum kreativen Austausch über Selbstständigkeit

Suzana Muzic mit dem Seminar "Gestern Gründerin - Heute Unternehmerin"

Suzana Muzic mit ihrem Seminar ‚Gestern Gründerin – Heute Unternehmerin‘

Unternehmertum hält für jeden Herausforderungen bereit – auch für Unternehmerinnen. In Siegen trafen sich am 09.11.2017 im Rahmen des kreativen und kommunikativen Seminars „Gestern Gründerin – Heute Unternehmerin“ unter der Leitung von Suzana Muzic 15 Gründerinnen zum Netzwerken. Gemäß dem Motto „kollegiales Sparring“ ist vielen Frauen bei diesem Zusammentreffen bewusst geworden: „Hey, ich bin nicht alleine an der Front – auch anderen Frauen geht es wie mir“, sagt Suzana Muzic, die Unternehmen und Unternehmer dabei stärkt, erfolgreich in ihrem Business zu sein.

Wer noch am Anfang seiner Selbstständigkeit steht, sieht sich womöglich damit konfrontiert, das Geschäft richtig in Fahrt zu bringen. Andere können sich vor Anfragen und Aufträgen vielleicht kaum retten. Die nächsten müssen die Erfahrung machen, dass die Unternehmung nicht wie geplant verläuft. In allen drei Situationen heißt es: „Meistern Sie diesen Spagat, zwischen Arbeitstag strukturieren, Ziele setzen, Kontakte pflegen, Rechnungen schreiben, Kunden zufriedenstellen – und aber auch Privates und Familiäres unter einen Hut bringen“, so Muzic.

Das Seminar war eine gute Gelegenheit, mit Gleichgesinnten aus den verschiedensten Branchen in den Austausch zu gehen und wichtige und kreative Erkenntnisse zu bekommen. „Die Frauen haben über persönliche Denk- und Handlungsmuster reflektiert sowie Klarheit über ihre Rolle und Aufgaben als Unternehmerin gewonnen. Außerdem haben wir ihre Kompetenzen geschärft und Handwerkszeug für den unternehmerischen Alltag erlernt. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur etwas auf die Beine zu stellen, eine große Aufgabe ist. In der Selbstständigkeit geht es vor allem um Durchhalten“, fasst Muzic zusammen.

Veranstaltungsgeber war das Kompetenzzentrum Frau und Beruf im Kreis Siegen-Wittgenstein, das sich den Erfolg von kleinen und mittelständischen Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit sowie die Verbesserung der Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt auf die Fahne geschrieben hat.

Wer mehr über die Arbeit von Suzana Muzic erfahren möchte, wird auf ihrer Website fündig unter: www.suzana-muzic.de.
Mehr zum Kompetenzzentrum finden Sie hier: http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Siegen-Wittgenstein-Olpe/index.php

Suzana Muzic ist Expertin für kleine und mittelständische Unternehmen, die als Sparringspartner Führungskräfte und Geschäftsführung begleitet, ihre unternehmerischen Ziele zu erreichen. Die Diplom-Kauffrau mit vielfacher Erfahrung in der Banken-, IT- und Personalbranche sowie in der Industrie gibt ihren Kunden konsequent Impulse, das Unternehmen strategisch nach vorne zu bringen. Mit tiefgründigem, authentischen Humor, feinfühliger Empathie und versiertem Wissen schafft sie Bewusstheit für die Fokussierung auf die Unternehmensziele wie auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter – immer unter dem Credo: TEAM MACHT ERFOLG.

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Suzana Muzic
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Hartigstraße 10
35683 Dillenburg
(+ 49) 1 73 / 8 00 06 16

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Wissenschaft Technik Umwelt

Nachhaltigkeit auf das Siegel gebracht

Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik startet neuen Webauftritt mit kostenfreiem Unternehmens-Check

Nachhaltigkeit auf das Siegel gebracht

GfaW Nachhaltigkeitsstandard und Produktstandards

Bad Sooden-Allendorf, 4. Dezember 2017 – Die GfaW (Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik) etabliert seit mehr als 6 Jahren Nachhaltigkeit im Bereich Produkte und Unternehmen. Mit seiner einzigartigen Zertifizierung CSE (Certified Sustainable Economics) zeigt der Standardgeber, dass nachhaltiges Wirtschaften möglich, prüfbar und einfach zu kommunizieren ist. Über die Kennzeichnung natürlicher Produkte hinaus soll das Siegel Verbrauchern als Orientierungshilfe für ihren Einkauf bei nachhaltig wirtschaftenden Anbietern dienen. Heute startet die GfaW mit ihren drei Standards einen neuen Webauftritt.

Das Besondere am neuen digitalen Outfit: Interessierte Unternehmen können kostenfrei einen Nachhaltigkeits-Check vornehmen. Der zeigt, inwiefern der Betrieb für eine Zertifizierung nach dem anspruchsvollen CSE-Standard geeignet ist und macht gleichzeitig deutlich, wie umfassend Nachhaltigkeit betrachtet werden muss. „CSE zeichnet wirkliche Pioniere aus. Doch möchten wir gerade auch ambitionierten Unternehmen am Beginn ihrer Entwicklung aufzeigen, welche Aspekte für glaubwürdig nachhaltiges Wirtschaften abgedeckt werden sollten“, so Sophie von Lilienfeld-Toal, Gründerin und Geschäftsführerin der GfaW.

Mit einer fundierten und transparenten Definition von „nachhaltigen Unternehmen“ geht die GfaW einen neuen und ungewöhnlichen Weg im Bereich Qualitätssiegel. Von Lilienfeld-Toal: „Wir konkretisieren gemeinsam mit den Besten aus der jeweiligen Branche, wie nachhaltiges Wirtschaften umgesetzt werden kann. Zum Schutz der Endverbraucher vor Scheinlösungen wollen wir mit CSE ein Siegel für echte Nachhaltigkeit schaffen.“

Der neue Internetauftritt bedient sowohl Endverbraucher als auch interessierte Unternehmen. Schnell erhalten User einen ersten Eindruck über die möglichen Zertifizierungsansätze. Zertifizierte Produkte und die nachhaltig wirtschaftenden CSE-Pioniere werden vorgestellt – darunter Firmen wie Sonett, Sodasan, Annemarie Börlind und Farfalla.

Neben dem Nachhaltigkeitsstandard bietet die GfaW zwei Produktzertifizierungen an: NCS (Natural Cosmetics Standard), eine Produktzertifizierung für Naturkosmetik und NCP (Nature Care Product), der Standard, der Naturprodukte aus dem non-food Bereich kennzeichnet. Beide Produktsiegel gibt es seit Kurzem auch mit dem Zusatz „vegan“.

Wir geben Herstellern von nachhaltigen und ökologischen Produkten eine Stimme. Unsere Unternehmens- und Produktzertifizierungen dienen Verbrauchern als Qualitätsnachweise. Sie bilden ein Unterscheidungsmerkmal zwischen ökologischen und nicht-ökologischen Produkten sowie nachhaltig versus nicht-nachhaltig erzeugten Produkten Die Unterstützung der Konsumenten bei einer bewusst nachhaltigen Kaufentscheidung ist unser Anliegen.

Kontakt
GfaW
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Innovative Berufsbildung für Industrie und Handwerk 4.0: Vier Projekte erhalten den Hermann-Schmidt-Preis 2017

Innovative Berufsbildung für Industrie und Handwerk 4.0: Vier Projekte erhalten den Hermann-Schmidt-Preis 2017

Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises 2017 (Bildquelle: BIBB)

(Bielefeld/Bonn)
Der Hermann-Schmidt-Preis 2017 für Innovative Berufsbildung wird an die „Excellence Initiative Industrie 4.0“ der Berufsbildenden Schulen Osnabrück/Brinkstraße verliehen. Sonderpreise erhalten das Projekt „azubi:web“ – Generation:L Michael Hoffmann e. K., Frankfurt/Main, das Projekt „eE4home“ (Intelligente Energieverteilung) der Beruflichen Schulen des Kreises Nordfriesland in Niebüll sowie „Digitalisierung im Ausbildungsberuf Geomatiker/Geomatikerin“, eine Initiative der Staatlichen Gewerbeschule Bautechnik (Hamburg). Insgesamt haben sich 26 Initiativen um den Hermann-Schmidt-Preis 2017 beworben. Die Sieger wurden am 28.11. auf der Fachtagung „Berufsbildung 4.0 – Zukunftschancen durch Digitalisierung“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Leipzig ausgezeichnet.

Industrie und Handwerk 4.0: Die Verzahnung von Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik wird die Arbeitswelt verändern. Schon jetzt hat die Digitalisierung der Arbeit deutliche Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung. Um innovative Projekte in diesem Bereich sichtbar zu machen, hat der Verein Innovative Berufsbildung e.V. seinen Wettbewerb um den Hermann-Schmidt-Preis 2017 unter das Thema „Berufliche Aus- und Weiterbildung für die digitalisierte Arbeitswelt“ gestellt.

Seit 1996 zeichnet der Verein Projekte und Initiativen mit dem Hermann-Schmidt-Preis aus, die Modelle zum jeweiligen Wettbewerbsthema entwickelt und umgesetzt haben. Eine unabhängige Fachjury begutachtet die Beiträge und wählt die Sieger aus. Träger des Vereins sind das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn und der W. Bertelsmann Verlag (wbv) in Bielefeld.

Der Hermann-Schmidt-Preis 2017 in Höhe von 3.000 Euro geht an die „Excellence Initiative Industrie 4.0“ der Berufsbildenden Schulen Osnabrück/Brinkstraße. Das Siegerprojekt ist ein innovatives Ausbildungskonzept, das digitale Kompetenzen fördert. Auszubildende können dabei komplexe Problemstellungen selbstgesteuert im Zusammenhang mit den Herausforderungen von „Industrie 4.0“ zu lösen.

Einen Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro erhält das Lernsystem „azubi:web“ von Generation:L Michael Hoffmann e. K., Frankfurt/Main. Das Unternehmen entwickelt und betreibt eine digitale Lernplattform sowie Applikationen zur Unterstützung von dualen Ausbildungsberufen. Herzstück ist seit 2015 „azubi:web“, ein digitales Lernsystem für die Ausbildung in sechs gastronomischen Berufen.

Mit einem weiteren Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro wird das Projekt „eE4home“ (Intelligente Energieverteilung) der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland in Niebüll ausgezeichnet. Das Projekt, an dem insgesamt zehn Kooperationspartner beteiligt sind, konzentriert sich auf die intelligente Verteilung von dezentral erzeugter, CO2-freier Energie. Für die Projektumsetzung wurden zwei Modellanlagen und zwei Musterhäuser mit intelligenter Energieverteilung realisiert.

Der dritte Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro geht an „Digitalisierung im Ausbildungsberuf Geomatiker/Geomatikerin“, eine Initiative der Staatlichen Gewerbeschule Bautechnik (Hamburg). Zum Start des mit vielen digitalen Inhalten ausgestatteten Ausbildungsberufs „Geomatiker/Geomatikerin“ im Jahr 2010 hat die Gewerbeschule Bautechnik gemeinsam mit beteiligten Ämtern und Unternehmen ein neues projekt- und handlungsorientiertes Konzept für den schulischen Teil der Ausbildung konzipiert.

– Ausführliche Infos zum Hermann-Schmidt-Preis 2017 –
Die Broschüre mit Kurzdarstellungen der prämierten und weiterer zum Wettbewerb eingereichter Projekte kann auf der Website des BIBB und beim wbv kostenlos heruntergeladen werden. Bilder der Preisverleihung stehen unter http://www.bibb.de/pressefotos zur Verfügung.

– Hermann-Schmidt-Preis 2018 –
Die Ausschreibung für den Hermann-Schmidt-Preis 2018 ist auch bereits aktiv. Das Thema lautet „Nachwuchssicherung und Karriereförderung durch berufliche Bildung“. Die Wettbewerbsunterlagen können beim BIBB und beim wbv heruntergeladen werden. Teilnahmeschluss ist der 19. Januar 2018. Die Preisverleihung findet im Juni 2018 statt.

– Verein Innovative Berufsbildung e.V. –
Ziel des Vereins – der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn sowie dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) in Bielefeld getragen wird – ist es, mit dem jährlich verliehenen Preis Hermann-Schmidt-Preis auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam zu machen, diese zu fördern und als gute Beispiele zur Nachahmung zu empfehlen. Namensgeber des Preises ist der frühere Präsident des BIBB, Prof. Dr. Hermann Schmidt, der das Institut von 1977 bis 1997 leitete.

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) publiziert Literatur zu Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-journals.de und wbv-open-access.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsthemen. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Weihnachtsshopping im Internet: Wenn sich private Pakete am Arbeitsplatz stapeln

R+V-Infocenter: Arbeitnehmer sollten vorher um Erlaubnis fragen

Weihnachtsshopping im Internet: Wenn sich private Pakete am Arbeitsplatz stapeln

Wiesbaden, 30. November 2017. Geschenke mit einigen Klicks bestellen: Gerade in der Adventszeit boomt der Onlinehandel. Doch wer sich private Pakete ungefragt ins Büro schicken lässt, kann sich viel Ärger einhandeln, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Zur Sicherheit um Erlaubnis fragen
Pakete am Arbeitsplatz in Empfang nehmen: Das ist zeitsparend und praktisch, besonders wenn zuhause niemand dem Paketboten öffnen kann. Viele Unternehmen dulden diese privaten Lieferungen, solange der Aufwand dafür im Rahmen bleibt. Vor der ersten Bestellung an die Unternehmensadresse sollten Arbeitnehmer jedoch klären, ob das erlaubt ist. Einen rechtlichen Anspruch darauf haben sie nicht. „Der Arbeitgeber kann durch sein Weisungsrecht frei bestimmen, ob er private Paketbestellungen an die Betriebsadresse zulässt oder nicht“, sagt Axel Döhr, Arbeitsrechtsexperte beim R+V-Infocenter.

Abmahnung möglich
Das bedeutet: Hat der Chef ausdrücklich ein Verbot ausgesprochen, müssen sich die Arbeitnehmer daran halten. Ansonsten droht ihnen eine Abmahnung – und im Wiederholungsfall sogar die Kündigung. „In einigen Unternehmen finden sich solche Angaben in der Betriebsordnung“, so R+V-Experte Döhr. „Wenn private Angelegenheiten generell verboten sind, gilt das auch für die Zustellung privater Pakete.“

Die Paketzusteller haben jedoch darauf reagiert, dass nicht alle Berufstätige so einfach eine Lieferadresse angeben können. Sie bieten die Möglichkeit, Pakete an Packstationen, an Nachbarn, an sichere Ablageorte zu Hause oder zu Wunschterminen zu liefern.

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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