Tag Archives: Unabhängige Anlageberatung

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Höhere Kostentransparenz in der Anlageberatung ab 2018

Höhere Kostentransparenz in der Anlageberatung ab 2018

Hans-Jürgen Segbers | SPMC

Banken und Sparkassen sind ab dem 1. Januar 2018 verpflichtet, dem Anleger vor Abschluss eines Wertpapiergeschäftes die während der Anlagedauer entstehenden Gesamtkosten offen zu legen. Provisionen sind separat auszuweisen.
Die höhere Kostentransparenz im Wertpapiergeschäft / in der Fondsberatung ermöglicht dem Anleger jetzt, vor Abschluss des einzelnen Anlagegeschäftes, die Höhe der Gesamtkosten in Euro zu erkennen und den negativen Einfluss von Kosten und Provisionen auf seine Anlagerendite in Prozent zu beurteilen.
Auch mit dieser Maßnahme verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die unabhängige Honorarberatung zu stärken. Zur Erinnerung: Unabhängige Honorarberater unterliegen einem gesetzlichen Provisionsannahmeverbot.

Wann müssen Kosten und Provisionen offengelegt werden?

Ex-Ante:
Vor Erbringung der Beratung / der Investition ist der Anleger einmalig modellhaft über die Gesamtkosten (Dienstleistungskosten und Produktkosten) zu informieren. Abhängige Anlageberater müssen Provisionen, die sie von Produktgebern erhalten, separat ausweisen. Diese Informationen erhalten Sie im Herbst 2017 von Ihrer Bank / Sparkasse. Bitte aufmerksam lesen und gut aufbewahren.

Ex-Post:
Beginnend im 1. Quartal 2019 für das Kalenderjahr 2018 und sodann mindestens einmal jährlich während der gesamten Anlagedauer erhalten Sie eine konkrete Kosten- und Provisionsübersicht in Euro und Prozent für Ihr Depot. Teilen Sie ihrer Bank / Sparkasse bereits heute mit, das Sie jährlich eine detaillierte Kostenübersicht für Ihr Depot wünschen.

Welche Kosten und Provisionen müssen offengelegt werden?

Anzugeben sind die Gesamtkosten, die mit der Anlage in einem Wertpapier / einem Investmentfonds verbunden sind. Hierzu gehören die von der Bank / Sparkasse direkt vereinnahmten Kosten, Provisionen und Gebühren (= Dienstleistungskosten) und zudem die indirekten Produktkosten des Wertpapiers / des Fonds.
Von der Bank / Sparkasse direkt vereinnahmte Kosten und Provisionen bei der Anlage in einem Investmentfonds sind z. B.: einmaliger Ausgabeaufschlag, jährliche Vertriebsfolgeprovision, jährliche Depotgebühr, jährliches Beratungshonorar, Transaktionskosten.
Hinzu kommen die Produktkosten, die innerhalb des Fonds anfallen, z. B.: jährliche Verwaltungsvergütung des Fonds, jährliche Vertriebsfolgeprovision des Fonds, Performancefee, allgemeine Verwaltungsgebühren des Fonds.

Wie müssen Kosten und Provisionen offengelegt werden?

Die vom Anleger zu tragenden Gesamtkosten, also die direkten Dienstleistungskosten bei der Bank / Sparkasse und die im Produkt / Fonds enthaltenen Produktkosten, sind offen zu legen. Hierbei müssen Banken und Sparkassen als abhängige Anlageberater die vom Produktgeber empfangenen Provisionen separat ausweisen.
Die Gesamtkosten sind dem Anleger in Euro und als Prozentangabe der Anlagesumme auszuweisen. Der Anleger soll erkennen können, in welcher Höhe die Kosten und Provisionen seine Anlagerendite schmälern.
Der Ausweis hat ex-ante für eine angenommene Anlagedauer von fünf Jahren zu erfolgen und beginnend 1. Quartal 2019 für das Kalenderjahr 2018 jährlich ex-post anhand der konkreten und individuellen Daten des jeweiligen Depots.

In unserem Corporate Blog stellen wir Ihnen eine Beispielsrechnung zur Verfügung, wie Sie durch Kostensenkung Ihre persönliche Anlagerendite deutlich erhöhen können. Wir Sie Ihre Anlagerendite steigern: Beispiel

Die SPMC | Segbers Portfolio Management Consulting GmbH ist bundesweit als unabhängiger Honorar-Finanzanlagenberater tätig. Wir bieten Ihnen Mehrwert in Ihrer Beratung und Betreuung, in Ihrer Finanz- und Vermögensplanung, in Ihrer Ruhestandsplanung, in Ihrem Risikoprofiling, in Ihrer Vermögensstrukturierung und in Ihrer Depot-Optimierung, im Depotmanagement und im Risikomanagement. Wir arbeiten ausschließlich in Ihrem Auftrag und in Ihrem Interesse und vereinnahmen keinerlei Provisionen. Unser geschäftsführender Gesellschafter Hans-Jürgen Segbers verfügt über dreißig Jahre Erfahrung in der Vermögensberatung und wurde mehrfach für seine herausragende Leistung als Vermögensverwalter ausgezeichnet.

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Abhängige Anlageberatung versus Unabhängige Anlageberatung.

Der Gesetzgeber stärkt die Honorarberatung.

Abhängige Anlageberatung versus Unabhängige Anlageberatung.

Berufsbezeichnungen in der Fondsberatung.

In diesen Tagen erhalten Kunden von Banken und Sparkassen Informationen, welche Art der Anlageberatung Ihre Bank erbringt. Abhängige Anlageberatung oder Unabhängige Anlageberatung. Die Anleger sollten diese Informationen genau lesen.

Der Gesetzgeber stärkt die Honorarberatung. „Unabhängige Anlageberatung“ und „Unabhängiger Anlageberater“ sind ab dem 1. Januar 2018 gesetzlich geschützte Berufsbezeichnungen. Verlässlich zu erkennen sind unabhängige Anlageberater ausschließlich über die Zulassung zum Honorarberater nach
§ 36c WpHG oder zum Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO. Die Zulassungen finden Sie im Impressum der Homepage eines Finanzdienstleisters.

Ein Verbot der abhängigen – auf Provision basierenden – Anlageberatung konnte sich in Deutschland politisch nicht durchsetzen, obwohl die Verbraucherschützer dieses seit langem fordern und es in anderen europäischen Ländern bereits Standard ist.

Die Begriffe „Finanzberater“, „unabhängiger Finanzberater“, „Vermögensberater“, „unabhängiger Vermögensberater“ sind gesetzlich nicht geschützt. Eine Aussage der Form „bester unabhängiger Finanzberater in Köln“ ist werberechtlich zulässig, jedoch inhaltlich für den Anleger ohne jeden Aussagewert.

Hier eine Gegenüberstellung abhängiger Anlageberatung versus unabhängiger Anlageberatung:

Abhängige Anlageberatung erbringt eine Bank / Sparkasse/ ein Finanzdienstleister dann, wenn die Beratungsleistung durch die Vereinnahmung von einmaligen Abschlussprovisionen
(z. B. Ausgabeaufschlag) und jährlichen Vertriebsfolgeprovisionen der Produktlieferanten entlohnt wird. Als Anleger bezahlen Sie die abhängige Anlageberatung indirekt durch einmalige und jährliche Provisionen. Darüber hinaus ist die beratende Bank / Sparkasse an eine begrenzte Auswahl von Produktlieferanten (z.B. Fondsgesellschaften) gebunden und kann Ihnen nicht die gesamte Breite der am Markt verfügbaren Produkte/Fonds analysieren und anbieten. Der abhängige Anlageberater hat interne Vertriebsvorgaben und Margenziele zu beachten. Die Wahrnehmung des Kundeninteresses ist daher nur eines von mehreren Zielen des Beraters (Interessenskonflikt).

Unabhängige Anlageberatung wird ausschließlich durch Honorarberater (Zulassung nach § 36c WpHG) und Honorar-Finanzanlagenberater (Zulassung nach § 34h GewO) erbracht. Honorarberater unterliegen einem gesetzlichen Provisionsannahme Verbot. Als Mandant des unabhängigen Anlageberaters zahlen Sie keine Abschlussprovision, keinen Ausgabeaufschlag bei Fonds. Vertriebsfolgeprovisionen fallen aufgrund einer entsprechenden Fondsauswahl beim Honorarberater gar nicht erst an oder werden Ihnen vollständig erstattet. Der unabhängige Anlageberater ist an keinerlei Produktlieferanten gebunden und analysiert die gesamte Breite und Tiefe der am Markt verfügbaren Fonds / ETF / Produkte. Hierbei werden Produktqualität, Kosten, Risiken, Streuung der Emittenten etc. berücksichtigt. Der Honorarberater arbeitet frei von Interessenskonflikten ausschließlich im Interesse des Kunden. Als Mandant erhalten Sie für Ihr direkt und transparent gezahltes Beratungshonorar bessere Produkte mit geringeren Kosten und geringeren Risiken, eine qualitativ hochwertige Depotoptimierung und weniger Umschichtungen im Depot. In Folge erzielen Sie als Kunde eines unabhängigen Honorarberaters – nach Kosten – eine höhere Depotrendite.
Abhängige Anlageberatung versus Unabhängige Anlageberatung

Die SPMC | Segbers Portfolio Management Consulting GmbH ist bundesweit als unabhängiger Honorar-Finanzanlagenberater tätig. Wir bieten Ihnen Mehrwert in Ihrer Beratung und Betreuung, in Ihrer Finanz- und Vermögensplanung, in Ihrer Ruhestandsplanung, in Ihrem Risikoprofiling, in Ihrer Vermögensstrukturierung und in Ihrer Depot-Optimierung, im Depotmanagement und im Risikomanagement. Wir arbeiten ausschließlich in Ihrem Auftrag und in Ihrem Interesse und vereinnahmen keinerlei Provisionen. Unser geschäftsführender Gesellschafter Hans-Jürgen Segbers verfügt über dreißig Jahre Erfahrung in der Vermögensberatung und wurde mehrfach für seine herausragende Leistung als Vermögensverwalter ausgezeichnet.

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