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Chinesische Metropole Jieyang will Flüsse nach deutschem Vorbild säubern – das Experten-Interview

Chinesische Metropole Jieyang will Flüsse nach deutschem Vorbild säubern - das Experten-Interview
Vertragsunterzeichnung: Chen Dong, Jieyangs Oberbürgermeister , Dr. Andreas Cerbe, IAWR-Präsident. (Bildquelle: Zhongde Metal Group GmbH)

Stuttgart, 13. Juli 2016 – Die Flüsse in Jieyang sollen sauber werden und damit die Qualität des Trinkwassers steigen – die süd-chinesische Millionen-Metropole setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR). Vorbild ist der Rhein. Noch vor wenigen Jahrzehnten war Europas wichtigste Binnenwasserstraße in Folge eines Chemieunglücks ökologisch verödet. Die IAWR setzt sich seit 1970 für die Verbesserung der Wasserqualität im Rhein ein – so dass bis heute wieder ein intaktes Ökosystem aufgebaut werden konnte. Dr. Andreas Cerbe, Präsident der IAWR und Vorstand der RheinEnergie AG, war vor Ort in Jieyang. Im Interview zeigt er auf, warum China auf der Suche nach Lösungen nach Deutschland blickt, welche Akteure beim Flusswasser-Projekt zusammenarbeiten müssen und wie die ersten Maßnahmen in Jieyang aussehen können.

Das Wasser aus einem Drittel der chinesischen Seen und Flüsse ist nicht mehr für die menschliche Nutzung geeignet. Die chinesische Regierung hat das Problem erkannt. Mehr Umweltschutz und reines Trinkwasser ist Teil der Gesamtstrategie „Made in China 2025“. Bei der Suche nach Lösungen blickt man nach Deutschland – warum?

Dr. Andreas Cerbe: Ich sehe dafür drei Gründe – Deutschland hat im Bereich Umweltschutz über viele Jahre sehr viel getan, das wird weltweit beobachtet und respektiert. Auch das mutige Vorgehen Deutschlands mit der Energiewende und dem Ausstieg aus der Kernenergie zu Gunsten alternativer Energien wird genau verfolgt. Die führende Rolle Deutschlands in Umweltfragen wird in China wahrgenommen. Auch ist es in Deutschland gelungen, die Bevölkerung für ökologische Fragen zu begeistern. Die Bevölkerung hat den Umweltgedanken angenommen und ist heute ein Teil des ökologischen Wandels. In den 70er Jahren war das noch nicht so, da haben die Menschen ihren Müll einfach mal im Wald oder am Straßenrand entsorgt. Heute ist Deutschland ein sauberes Land – man hat hier ein viel höheres Bewusstsein für die Umwelt als in vielen anderen Ländern der Welt. Der zweite Grund ist die Technologie – in Deutschland gibt es viele erfolgreiche kleinere und mittlere Unternehmen, die spezifisches Know-how in Umwelttechnologie entwickelt haben, das China nutzen kann. Der deutsche Qualitätsstandard ist in vielerlei Hinsicht heute ein Gütesiegel, welches andere Länder gerne hätten. Dafür ist allerdings ein breites gesellschaftliches Verständnis notwendig, denn Qualität hat seinen Preis. Dies muss aus der politischen und unternehmerischen Sicht verstanden werden, doch China strebt diesen Veränderungsprozess genau an. Der dritte Grund ist die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China, die auf politischer Ebene verfolgt wird. Deutschland wird als strategischer Partner gesehen und es baut sich zunehmend Vertrauen zwischen chinesisch-deutschen Unternehmen auf.

Die Stadt Jieyang setzt bei der Reinigung ihrer Flüsse auf eine Kooperation mit der IAWR. Vorbild ist der Rhein. Inden 1980er-Jahren starben im Rhein die Fische. Die Trinkwasserversorgung brach in einigen Regionen zusammen. Wie ist es der IAWR gelungen, wieder ein intaktes Ökosystem aufzubauen?

Dr. Andreas Cerbe: Dass dies gelungen ist, ist vielen Akteuren zu verdanken. Die IAWR hatte in diesem Prozess eine neutrale ausgleichende Position und war als Nichtregierungsorganisation gerne gefragt. Der Rhein führt auf einer Länge von 1.240 km durch fünf Länder. Er ist ein wichtiger europäischer Fluss, mit vielfältigen Funktionen. Für viele Millionen Menschen hängt nicht nur die Trinkwasserversorgung daran. Der Rhein wird für den Schiffsverkehr genauso genutzt wie für die Kühlung von Kraftwerken, der Industrie oder etwa 20 Prozent der weltweiten Chemieproduktion. Nach dem Sandoz-Chemieunfall in der Schweiz zogen sich die Folgen der Verschmutzung durch alle Länder. Es waren viele Akteure von der Katastrophe betroffen – und alle Beteiligten waren gefordert, die Verschmutzung in den Griff zu bekommen. So resultierte aus dem Sandoz-Ereignis die wohl größte Investition entlang des Rheins. Von 1986 bis 2000 wurden insgesamt 40 Milliarden Euro in die Abwasseraufbereitung investiert. Notwendig dafür war ein perfektes Zusammenspiel aus Politik, Unternehmen und neutralen Institutionen.

Es ist also wichtig, dass viele Akteure zusammenarbeiten. Was bedeutet das für Jieyang?

Dr. Andreas Cerbe: Nur, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, kann es gelingen. Von der Größe her und den notwendigen Investitionen sind die Flüsse in Jieyang nicht unmittelbar mit dem Rhein zu vergleichen, doch das Grundkonzept muss auch hier passen. Für das Flussprojekt in Jieyang ist es wichtig, dass ein Kreislauf geschaffen wird, an dem die Politik ebenso beteiligt ist, wie die produzierenden Unternehmen und begleitende Institutionen. Die Politik muss den Rahmen schaffen. Sie muss Grenzwerte vorgeben, an die sich die Unternehmer halten müssen. Den Unternehmern wiederum müssen auch Wege aufgezeigt werden, wie sich das umweltbewusste Produzieren auch wirtschaftlich rechnet. Darüber hinaus ist generell ein Bewusstsein für Umweltschutz notwendig. Der Oberbürgermeister von Jieyang, Chen Dong, hat den Willen durchzugreifen und will dafür sorgen, dass Grenzwerte eingehalten werden. Das hat er im Gespräch deutlich gemacht. Die IAWR kann die eigenen vielfältigen Erfahrungen gut in den Prozess einbringen. Sie diskutiert national und international – und ihr wird zugehört.

Welche konkreten ersten Maßnahmen sind in Jieyang notwendig, um die Wasserqualität der Flüsse kurzfristig zu verbessern?

Dr. Andreas Cerbe: Zunächst braucht man eine Bestandsaufnahme, um den Zustand der Flüsse beurteilen und daraus die notwendigen Maßnahmen ableiten zu können. Damit wird der Grundstein gelegt, um erste Investitionen abzuschätzen. Eine Messung von wenigen Werten – wie Sauerstoffgehalt, PH-Wert und Schwermetalle – gibt schon ein relativ gutes Bild vom ökologischen und chemischen Zustand der Flüsse. Das deutsche Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe hat die Erfahrung und die Kompetenz, diese Messungen durchzuführen und ist hier ja mit der Stadt Jieyang in Gesprächen. Aus den Analyseergebnissen lassen sich dann die notwendigen Maßnahmen ableiten. Erst wenn man die Ursachen kennt, kann man eingreifen. Erst dann weiß man auch, welches System für Jieyang geeignet ist. Durch die Industrie und den städtebaulichen Charakter der Stadt sind sicher unterschiedlichste Lösungsansätze vorstellbar. So wären für die Wohnstruktur mit den vielen Hochhäusern auch dezentrale statt zentrale Kläranlagen denkbar. Möglichkeiten gibt es viele. Chen Dong hat ein Zeitfenster von zehn Jahren festgesetzt – in diesem Zeitraum lässt sich schon viel erreichen.

Was ist erforderlich, um die Flüsse auch langfristig sauber zu halten? In Deutschland gilt das Verursacherprinzip. Welchen Ansatz können Sie sich in Jieyang vorstellen?

Dr. Andreas Cerbe: Die Frage der Nachhaltigkeit und der Finanzierung ist ein ganz wesentlicher Punkt bei dem gesamten Vorhaben. Wo kommt das Startkapital her und wie sieht die langfristige Refinanzierung aus? Die Kommunen, die Unternehmen – aber auch die Bevölkerung müssen an diesem wirtschaftlichen Kreislauf beteiligt werden. In Deutschland sind die Bürger an den Kosten der Wasserver- und -entsorgung beteiligt. Auch gilt in Deutschland das Verursacherprinzip, eines von drei Prinzipien des Umweltrechts. Es besagt, dass Kosten zur Vermeidung, Beseitigung und zum Ausgleich von Umweltverschmutzungen dem Verursacher zuzurechnen sind. Diesen Ansatz könnte man auch in China verfolgen. Auf jeden Fall bedeutet Langfristigkeit immer auch regelmäßige Kontrolle und Überprüfung von Zustandswerten. Die Werte der Flüsse müssen regelmäßig kontrolliert werden, um rechtzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und eingreifen zu können. So führt das TZW beispielsweise im Auftrag der IAWR, aber auch von Wasserversorgungsunternehmen, regelmäßige Messungen entlang des Rheins durch. So haben wir anhand der Messergebnisse eine große Transparenz und Werte, über die wir diskutieren können.

Herr Dr. Cerbe, vielen Dank für das Gespräch.

Die ZhongDe Metal Group GmbH begleitet deutsche Mittelständler bei einer Ansiedlung in der Sino-German Metal Eco City (MEC) in Jieyang. Chinesischen Unternehmen eröffnet sie den Zugang zum deutschen Markt. Die MEC befindet sich im Norden der Millionenstadt Jieyang und erstreckt sich über eine Fläche von 25 Quadratkilometer. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 21 Milliarden Euro. Betreiber, Entwickler und Investor ist die ZhongDe Metal Group Co., Ltd.
Hinter der MEC stehen 700 chinesische Metallunternehmen. Sie ist der erste Industriepark Chinas, der von Unternehmern initiiert wurde und von einem deutschen Management begleitet wird. Die ZhongDe Metal Group GmbH wurde Anfang 2015 als deutsche Tochtergesellschaft gegründet. Firmensitz ist Stuttgart – weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Dresden. Den Aufsichtsrat bilden Prof. Dr. Dieter Hundt (Aufsichtsratsvorsitzender), Ehrenpräsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, und Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Weitere Informationen unter www.metal-eco-city.com.

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70173 Stuttgart
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Faire Gastronomen sind GREEN CHEFS

Faire Gastronomen sind GREEN CHEFS

Auch wenn es politisch umstritten ist – das Leben sollte grün sein. Denn Grün ist längst nicht mehr nur der Salat. Brot schmeckt erst richtig gut, wenn es aus dem eigenen Ofen kommt. Suppe wird besonders cremig, wenn glückliche Kühe einen Klacks Sahne hinzugeben. Und das Steak aus Ammerbach ist oft leckerer als das aus Argentinien.

Wer einen grünen Lebensstil verfolgt, fängt damit häufig beim Essen an. Schwierig wird das, sobald man sich aus der heimischen Küche hinauswagt und in fremde Gastro-Gefilde begibt. Wer bringt hier wirklich grünes Essen auf den Tisch?

Um bei der Auswahl des passenden Restaurants zu helfen, gibt es die Green Chefs: Eine Auszeichnung für Gastronomen, denen alle Sinne nach Fairness und Verantwortung stehen.

Die Partner der GREEN CHEFS erkennen

Ein Restaurant, das Partner der Green Chefs ist, gibt sich durch das grüne Logo zu erkennen. Nicht selten ziert auch eine Green Chefs Urkunde die Wand des Lokals und zeigt dem Gast gleich beim Betreten: Wir handeln nachhaltig. Wer gezielt in seiner Stadt ein Green Chefs Restaurant besuchen will, kann sich im Restaurantfinder auf www.green-chefs.de schlau machen, welche Köche und Restaurants mit dabei sind.

GREEN CHEFS mögen´s rundum grün

Doch wie „grün“ esse ich wirklich in einem Green Chefs Restaurant? Die Partner der Green Chefs verpflichten sich zu Fairness und Verantwortung in ganzer Bandbreite.

-Produkte aus Monokulturen und Massentierhaltung kommen ihnen nicht in die Küche.

-Respekt vor Lebensmitteln ist selbstverständlich.

-Nutzlose Reste gibt es nicht.

-Mit LEDs geht ihnen ein Licht auf.

-Küchengeräte, Töpfe und Messer leben länger als eine Saison.

-Sie kaufen ihre Waren möglichst in der Region ein.

-Ihre regionalen Produzenten sind langfristige Partner, die sie fair entlohnen.
-Sie wissen: Arbeitszeit ist Lebenszeit, auch für ihre Mitarbeiter.

Partner der Green Chefs sind für Transparenz bekannt. Beim Schnack mit Restaurantleitung oder Küchenchef können Gäste letzte Unsicherheiten beseitigen – damit sie entspannt und guten Gewissens schmausen können.

GREEN CHEFS sind Köche, die etwas verändern wollen. Sie engagieren sich für Regionalität, respektvollen Umgang mit Ware, Umweltbewusstsein und faire Arbeitsbedingungen.

GREEN CHEFS kommen aus allen Ecken der Gastronomie. Sterne-Küche, Bistro und Bio-Restaurant – sie ziehen an einem Strang und engagieren sich gemeinsam. Jeder Einzelne von ihnen kann einiges erreichen und zusammen mischen sie die Gastronomie richtig auf. Außerdem zeigen sie ihren Gästen, dass sie bei ihnen nicht nur richtig gut, sondern auch mit gutem Gewissen essen können.

Kontakt
GREEN CHEFS
Carina Jürgens
Neue Gröningerstraße 10
20457 Hamburg
040/3037399-18
mitmachen@green-chefs.de
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15. Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis verliehen

Erstmals Sonderpreis Innovation. Ehrenpreis für Dr. Hans Rudolf Herren.

15. Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis verliehen

Neumarkt, 07. Juli 2016 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute im Rahmen eines Festaktes die Preisträger seines Nachhaltigkeitspreises 2016 geehrt.

Bereits zum 15. Mal verlieh das Oberpfälzer Traditionsunternehmen seine mit jeweils 2.000 Euro dotierten „Lämmchen“ an fünf Preisträger in fünf Kategorien. Außerdem wurde dieses Jahr ein Ehrenpreis und erstmals auch der neue Sonderpreis für Innovation vergeben. Die hochkarätig besetzte Jury wählte dafür aus 107 engagierten Menschen und Organisationen diejenigen Bewerber aus, die sich in ganz besonderer Weise um die Erhaltung unserer Umwelt und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen verdient gemacht haben. Ziel der Preisverleihung ist neben der Anerkennung des Engagements, die Geehrten zum Weitermachen zu motivieren und guten Ideen eine Plattform zu bieten.

Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu: „Wenn wir als Gesellschaft wirklich nachhaltig sein wollen, dann dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, müssen Neues wagen und Bewährtes weitertragen. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis unterstützen wir deshalb gute Ideen, helfen sie bekannter zu machen und regen zur Nachahmung an. Der dieses Jahr erstmals verliehene Innovationspreis fördert beispielsweise die Weiterentwicklung in der Biobranche und hilft dabei, den Aufbau einer ökologischen Tierzucht zu ermöglichen.“

Die Preisträger 2016:

– Sonderpreis „Innovation“: Mit der Züchtung von Hühnern für den Öko-Landbau setzt die Ökologische Tierzucht gGmbH den Grundsatz „Bio von Anfang an“ um. Die Ziele der Initiative von Bioland und Demeter sind unter anderem die Eignung der Tiere für die Auslaufhaltung und Aufzucht mit heimischem Futter sowie gute Eignung sowohl als Legehennen wie auch in der Mast. Die Zucht liegt komplett in bäuerlicher Hand und bietet erstmals eine sinnvolle Alternative zu den von weltweit drei Konzernen beherrschten konventionellen Zuchtvorhaben.
– Einzelperson: Roland Einsiedel ist ein Pionier des ökologischen Landbaus. Schon vor dem Mauerfall setzte er sich für den naturnahen Landbau in den östlichen Bundesländern ein. Heute ist der ehemalige Landwirtschaftsdozent ist ein Netzwerker zwischen den ökologischen Anbauverbänden und seine Fortbildungsseminare erfüllen höchste fachliche Ansprüche. Mit seinem engagierten Einsatz für eine ökologische Landwirtschaft, gegen Agrogentechnik und für hochwertige Umweltbildung hat er viel für die ökologische Lebensmittelwirtschaft erreicht.
– Vereine und Institutionen: Mellifera e.V. setzt sich phantasievoll dafür ein, die Bedeutung der Bienen für die Agrarkultur auch einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen. Mit einer Lehrimkerei wurden Tausende an die Bienenhaltung herangeführt. Die „Bienenkiste“ ermöglicht es, dass jeder auf einfachste Weise selbst Bienen halten kann. Mellifera hat darüber hinaus maßgeblich eine natürliche Behandlungsmethode der Varroamilbe mitentwickelt und ist politisch aktiv: Der Verein hat entscheidenden Anteil daran, dass es auf deutschen Äckern keine Gentechnik gibt.
– Unternehmen: Die Bürgerwerke e.G. – Energie in Gemeinschaft ist mittlerweile der größte Zusammenschluss von Energiegenossenschaften in Deutschland. Mehr als 10.000 Mitglieder liefern bundesweit Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Transparent und fair sind sie ein Gegenmodell zu den Energieriesen und tragen durch die regionale Wertschöpfung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei – unbeirrt von politischen Querschüssen.
– Medienschaffende: Christiane Grefe schreibt seit Jahrzehnten über ökologische und soziale Themen – auch in Büchern, die große Aufmerksamkeit erzielen. Sie steht für kluge und kritische Berichterstattung, für Kontinuität, Seriosität und Engagement. Was sie stets antreibt, sind ihre Neugierde und die Erkundung der Spannungsfelder zwischen Mensch und Technik, Wirtschaft und Umweltschutz sowie Armut und Reichtum.
– Mitarbeiter: AG Zukunft – bei der Neumarkter Lammsbräu heißt das „Auszubildende gestalten Zukunft“. Die Nachwuchskräfte treiben durch kreative Ideen zu Themen wie zum Beispiel Biodiversität oder dem Erhalt der Artenvielfalt das Unternehmen insgesamt voran und helfen auch dabei, sie umzusetzen. Die wissbegierigen, engagierten jungen Menschen wirken durch ihr Nachhaltigkeitsstreben darüber hinaus als Botschafter, die die von Lammsbräu gelebte Nachhaltigkeitskultur auch außerhalb des Standortes fördern.
– Ehrenpreis: Dr. Hans Rudolf Herren widmet sein Leben der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Afrika und einem globalen Kurswechsel in der Landwirtschaft. Der Öko-Landbau-Pionier rettete in einer groß angelegten biologischen Schädlingsbekämpfungsaktion 200 Mio. Menschen vor einer Hungersnot. Dafür erhielt er den Welternährungspreis. 1998 gründete er Biovision, die Stiftung für nachhaltige Entwicklung, in der er Präsident des Stiftungsrats ist. Seit 2005 ist er zudem Präsident des Millennium Institute.

Auch unter den Laudatoren finden sich renommierte Nachhaltigkeits-Verfechter wie das Jurymitglied des Nachhaltigkeitspreises Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND), Dr. Alexander Gerber (Vorstand Demeter e.V.), Prof. Dr. Christian Borgemeister (Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn) und Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu.

Die Jury wählte die prämierten Projekte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus und bestand 2016 aus der Juryvorsitzenden Ilona Jerger (Umweltjournalistin und Buchautorin) sowie Dr. Alexander Gerber (Vorstand von Demeter), Dieter Brübach (Geschäftsführer B.A.U.M.), Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) und Susanne Horn (Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu).

Zum Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu

Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger 2001 erhielt. Das Preisgeld investierte der Unternehmer in eine neue Flaschenwaschanlage, die weniger Energie und Wasser verbraucht. Das dadurch gesparte Geld stiftet er seitdem den Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises – insgesamt jährlich 10.000 Euro. Bislang wurden 51 Projekte aus 1.122 Bewerbungen in den Kategorien Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen, Medienvertreter und Lammsbräu-Mitarbeiter ausgezeichnet. Der Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich unter www.lammsbraeu.de

Über die Neumarkter Lammsbräu:
Neumarkter Lammsbräu – das ist der Inbegriff für feine ökologische Biere und Bio-Erfrischungsgetränke. Schon vor 30 Jahren stellte Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Traditionsbrauerei, die Weichen für ein durchgängig nachhaltiges Unternehmenskonzept, das seinesgleichen sucht. Die Neumarkter Lammsbräu ist die erste Brauerei, die ihr gesamtes Sortiment auf 100% Bio umgestellt hat. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau aus der Region. Rund um Neumarkt in der Oberpfalz werden dadurch über 4.000 ha ökologisch bewirtschaftet. Für die Genießer eines Lammsbräu-Getränkes bedeutet das: Voller Geschmack, reinster Genuss und die Gewissheit, mit jedem Schluck einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Mehr über die Bio-Getränke-Pioniere erfahren Sie unter www.lammsbraeu.de.

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DENIOS fertigt ersten Brandschutzcontainer in China

Sichere Lagerung im Brandschutzlager

Die Produktion im neuen DENIOS Werk im chinesischen Taicang ist vor kurzem angelaufen. Nun wurde der erste Brandschutzcontainer vom Typ BMC gefertigt. Das begehbare System ist einer der internationalen Dauerläufer in der DENIOS Produktfamilie.

Intensive deutsch-chinesische Zusammenarbeit
Nur wenige Wochen sind seit der Gründung vergangen, schon läuft die Produktion im DENIOS Werk in Taicang auf vollen Touren. Die langjährige internationale Erfahrung des Marktführers für Umweltschutzprodukte und Sicherheit im Betrieb wird aber bereits spürbar. Um die Qualität von Beginn an zu gewährleisten fertigten die chinesischen Facharbeiter ihren ersten Brandschutzcontainer des Typs BMC. Eine intensive Einarbeitung im deutschen Mutterhaus war hierfür in der ersten Jahreshälfte vorausgegangen. Darüber hinaus unterstützten Fertigungsspezialisten aus dem deutschen Mutterkonzern in den letzten 5 Wochen intensiv vor Ort bei der Fertigung.

International erprobter Standard
Die robusten, begehbaren Brandschutzcontainer überzeugen durch ihre praktische Grundausstattung: eine großzügige Auffangwanne inklusive Gitterrost gewährleistet die Einhaltung des Wasserhaushaltsgesetzes. Selbstschließende T90-Türen sorgen für sofortigen Schutz im Brandfall. Zusätzliche Ausrüstungen, wie z.B. Torfeststellanlagen mit DIBt-Zulassung, Heizung oder Kühlung, Explosionsschutz, Regale, Einlegewannen aus PE oder Löschanlagen, können bedarfsgerecht realisiert werden. Dazu gehören auch technische Lüftungen. Diese verfügen über eine Brandschutz-Absperrvorrichtung, die im Brandfall den Container verschließt. Beleuchtungen sind in Standardausführung oder auf Wunsch auch explosionsgeschützt lieferbar. Durch ihr geringes Eigengewicht (zum Beispiel im Vergleich zu herkömmlichen Betoncontainern) sind die Brandschutzcontainer von DENIOS besonders leicht umsetzbar und damit sehr flexibel im Einsatz. Sie werden daher häufig für die Innenaufstellung eingesetzt, eignen sich aber auch für die Nutzung im Freien. Um jedem Einsatz gerecht zu werden, bietet DENIOS den BMC in den Ausführungen S, M und X an. Damit ergeben sich effektive Lagerflächen von bis zu 22 m2.

Die Natur entwickelt den besten Schutz, an zweiter Stelle kommen wir. Als Hersteller und Anbieter richtungsweisender Umweltprodukte leisten wir mit unseren Kunden unseren Beitrag zum täglichen Umweltschutz im Betrieb und der Sicherheit von Mitarbeitern. Unser Leitsatz dabei: nachhaltiger Schutz beginnt bereits am Arbeitsplatz – mit den richtigen Produkten und der Überzeugung, dass unser natürlicher Lebensraum unter allen Umständen für spätere Generationen erhalten werden muss. Unsere Produkte, umfangreiche Informationen zu Gefahrstofflagerung und Handling sowie die aktuelle Gesetzeslage finden sich im Web-Portal unter www.denios.de

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Frauen gesucht, die sich engagieren

Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ sucht wieder Frauen, die sich für die Umwelt engagieren.

Frauen gesucht, die sich engagieren
Umweltpreis „Trophée de femmes 2016/17“

Engagieren Sie sich mit Herzblut für den Umweltschutz? Dann bewerben Sie sich jetzt für den Umweltpreis „Trophee de femmes 2016/17“.

Der Umweltpreis
Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ sucht Frauen, die Großes für die Umwelt leisten. Frauen, die sich für die Natur und das Gemeinwohl einsetzen und die Menschen für ihre Sache motivieren. Dieses Engagement kann lokal, regional, national oder international sein. Bewerben Sie sich jetzt um den Umweltpreis „Trophee de femmes“, der 2017 in Deutschland zum 14. Mal verliehen wird. Die „Fondation Yves Rocher“ will Ihnen Mut machen, sich zu bewerben. Trauen Sie sich – es lohnt sich.

Preise im Wert von 18.000 EUR
Der nationale deutsche Umweltpreis „Trophee de femmes 2016/17“ ist wie folgt dotiert: 1. Preis: 10.000 EUR, 2. Preis: 5.000 EUR, 3. Preis: 3.000 EUR.

Die Bewerbung
Ihre Bewerbungsmappe sollte Folgendes enthalten:
– Ihre vollständige postalische Adresse, Telefonnummer und E-Mail
– Bezeichnung Ihres Projektes/ Projekttitel mit genauer Ortsangabe
– Detaillierte Beschreibung Ihres Projekts, welches Ziel verfolgen Sie?
– Erläuterungen des Projekt-Verlaufs, der -Historie
– Welche Maßnahmen haben Sie bisher konkret umgesetzt?
– Wer ist noch beteiligt? (Personen, Institutionen etc.)
– Welches Budget hatten Sie in den Vorjahren? Wie finanzieren Sie sich?
– Bitte legen Sie bei: z.B. Fotos, Artikel, Zeichnungen, Filme
Weitere Informationen unter: www.yves-rocher.de/umweltpreis

Bewerbungsschluss
Senden Sie Ihre Projektmappe bitte bis zum 30.09.2016 an:
Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ – Albstadtweg 10 – D-70567 Stuttgart
oder bewerben Sie sich per E-Mail bei:
umweltstiftung-yves-rocher-fondation@yrnet.com

Die „Fondation Yves Rocher“ ist eine Stiftung unter dem Dach des „Institut de France“. Ziel der Umweltstiftung ist die Erhaltung und der Schutz der Natur. In zahlreichen Projekten engagiert sich die Umweltstiftung des französischen Kosmetikherstellers Yves Rocher weltweit ganz konkret für die Umwelt.

Kontakt
Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“
Sabine Fesenmayr
Albstadtweg 10
70567 Stuttgart
0711/78340
umweltstiftung-yves-rocher-fondation@yrnet.com
www.yves-rocher.de/umweltpreis

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Dämmen mit dem Blauen Engel

„Die nachhaltige Dämmung“ als Antwort auf alle Fragen rund ums Wärmedämm-Verbundsystem

Dämmen mit dem Blauen Engel
„Die nachhaltige Dämmung“ – Dämmen mit dem Blauen Engel

Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) brennen nicht, enthalten keine giftigen Inhaltsstoffe, widerstehen mechanischen Einflüssen, sind recyclebar und rechnen sich – doch das Gegenteil wird gern behauptet und Vorurteile sorgfältig gepflegt. Bei einer Fassadendämmung aus Steinwolle-Dämmplatten, in Kombination mit bewährten Systemkomponenten auf rein mineralischer Basis, entbehren Negativaussagen dieser Art nicht nur jeder Grundlage. Vielmehr werden mit der Entscheidung für ein solches WDVS sogar höchste Anforderungen an den Wärme-, Schall- und Brandschutz sowie an ökologisches Bauen realisiert.

Mineralische, zertifizierte Fassadendämmung
Dieses nachhaltige Dämmsystem hat einen Namen: HECK MW Fassadendämmung! Und: Über diesem System schwebt der „Blaue Engel“, das erste Umweltsiegel weltweit, ins Leben gerufen vom Bundesminister des Inneren und den für Umweltschutz zuständigen Ministern der Bundesländer, um umweltfreundliche Entwicklungen und Alternativen erkennbar zu machen. Das mineralische Steinwolle-WDVS HECK MW von HECK Wall Systems wurden von der Vergabestelle auf Herz und Nieren geprüft und mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet. Ein derart zertifiziertes System gibt Verbrauchern die Gewissheit, den hohen Ansprüchen an den Umwelt- und Gesundheitsschutz zu entsprechen und die Fassade ganz besonders umweltbewusst und ökologisch saniert zu haben, gemäß anerkannter und anspruchsvoller Standards. Den strengen Auflagen des Bundesumweltamtes hinsichtlich Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit im Produktionsprozess, Schadstofffreiheit, Langlebigkeit, Recyclebarkeit sowie geringen Emissionswerten bei gleichbleibend hoher Qualität wird ein mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnetes Produkt, wie die HECK MW Fassadendämmung, uneingeschränkt gerecht.

Stein brennt nicht
Alljährlich entstehen durch vulkanische Aktivitäten und Erdplattenbewegungen nahezu unbegrenzte Steinreserven. Das Gestein Basalt bildet die Grundlage zur Herstellung der Steinwolle-Dämmplatten, dem Herzstück der HECK MW Fassadendämmung. Stein brennt nicht und deshalb gehört diese Dämmplatte ohne Einschränkungen der Baustoffklasse A1 an – nicht brennbar. Im Brandfall verhindern Steinwolle-Dämmplatten auf der Fassade die Ausbreitung der Flammen und erhöhen damit die Sicherheit betroffener Bewohner. Die Dämmplatten bieten ein hohes Maß an Stabilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit, sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit sowie vollständig wasserabweisend, aber atmungsaktiv. Ausgezeichnete, schallabsorbierende Eigenschaften erhöhen darüber hinaus den Wohlfühlfaktor in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz. Durch ihre offene Struktur kann mit der Steinwolle-Dämmplatte HECK Coverrock II sogar eine als Halbierung der Raumlautstärke empfundene Schalldämmung erreicht werden. Ressourcen sind beinahe endlos vorhanden. Aus einem Kubikmeter Basaltgestein können etwa einhundert Kubikmeter Steinwolle hergestellt werden. Vor dem Hintergrund, dass jährlich 38.000 mal mehr Steinreserven entstehen, als für die Produktion von Steinwolle benötigt werden, geht es kaum natürlicher, langlebiger und nachhaltiger!

Mineralischer Kleber mit einzigartiger PWS-Technologie
Überwiegend anorganische Rohstoffe wie Quarz, Kalkstein, Zement und Kalk bilden die Basis für die mineralischen Kleber HECK K+A bzw. HECK K+A LIGHT 085, die für einen perfekten Haftverbund zwischen Untergrund und Steinwolle-Dämmplatte sorgen und somit entscheidend für die Standsicherheit des gesamten WDV-Systems verantwortlich sind. Ausgestattet mit der einzigartigen PWS-Technologie (Polymer Water Storage), steht abhängig von den Verarbeitungsbedingungen (Wetter, Luft- und Untergrundtemperatur) immer genau die Wassermenge zur Verfügung, die für reibungsloses Abbinden und exzellente Produkteigenschaften sorgt.

Keine Wärmebrücken, sichere Verbindung, perfekte Optik
Untrennbar gehört die Wahl der Dübel und deren richtige Befestigung zur erfolgreichen Installation der HECK MW Fassadendämmung. Gefürchtet wird an gedämmten Fassaden die Bildung von Wärmebrücken, die über die Metallschrauben des Dübels auftreten können. Nicht so beim WDV-System HECK MW. Nach dem Anbringen der HECK Schraubdübel und dem Versenken der Dübelteller erfolgt eine zusätzliche Abdeckung der Dübelschraube mit einem Rondell aus Steinwolle. Dadurch wird ein erhöhter Wärmestrom von innen nach außen unterbunden und auf der Oberfläche herrscht eine einheitliche Temperatur. Und mehr als ein positiver Nebeneffekt: Das Anbringen der Dämmstoff-Rondelle verhindert unschöne Dübelabzeichnungen auf der Fassade. Die Verdübelung der Steinwolle-Dämmplatten ist im System HECK MW damit mehr als nur ein notwendiges Instrument zur Befestigung. Das Ergebnis sind makellose Fassadenflächen, hochwertig, durchdacht und umweltfreundlich!

Keine Angst vor „wilden Tieren“
Spechtattacken, angelehnte Fahrräder oder verirrte Fußbälle können an einer Hauswand Schäden hinterlassen. Eine Armierung mit erhöhter Gesamtdicke lässt diese Probleme jedoch schnell vergessen. Armierungsgewebe und Unterputz bilden bei der HECK MW Fassadendämmung eine stabile und äußerst widerstandsfähige Einheit. Als Unterputz ebenso bewährt, bildet der bereits als Kleber eingesetzte Alleskönner HECK K+A zusammen mit dem Armierungsgewebe HECK AGG, einem reißfesten, alkalibeständigen Glasfasergewebe, ein unschlagbares Duo. Eingebettet in den Unterputz entsteht aus dem perfekten Zusammenwirken beider Systemkomponenten eine äußerst robuste Schutzhülle für jede Fassade. Bei einer Schichtdicke von 6 – 10 mm wird die Stoßbelastbarkeit der Fassade noch einmal deutlich erhöht. Auch der Schallschutz verbessert sich mit dieser Armierungsmaßnahme. Durch Aufbringen der dickeren Armierungsschicht kommt bei der HECK MW Fassadendämmung nicht zuletzt auch das thermische Prinzip zum Tragen. Dabei bildet der dickere Unterputz in Verbindung mit der Steinwolle-Dämmplatte einen Wärmespeicher, der zusätzlichen, natürlichen Schutz vor Algen- und Pilzbefall an der Fassade bietet. Das Armierungsgewebe verschafft dem Putz außerdem stabileren Halt und sorgt Rissbildungen durch Erschütterungen oder starke Temperaturschwankungen vor.

Funktionalität trifft Optik
Zu den eher technischen Aspekten der nachhaltigen HECK MW Fassadendämmung gesellt sich nun auch die optisch-dekorative Komponente. Als Schlussbeschichtung kommen wahlweise dick- oder dünnschichtige, mineralische Oberputze zum Einsatz. Diese stehen in verschiedenen Putzstrukturen und Korngrößen für eine breite Palette an Verarbeitungstechniken in großer Auswahl zur Verfügung. Auch hier passt alles ins System HECK MW: Mineralische Oberputze sind natürliche, umweltfreundliche Baustoffe mit Kalk und Zement als Bindemittel. Nur mineralische Oberputze können dickschichtig aufgetragen werden und erhöhen in Verbindung mit einer verstärkten Armierungsschicht noch einmal die Schlagfestigkeit, den Schallschutz und die Algenprävention auf der Fassade. Letztere, indem sie die Bildung eines Wasserfilms an der Fassadenoberfläche deutlich verringern und somit Algen bzw. Pilzen den Nährboden entziehen.

Der Farbtupfer zum Schluss
Bei der abschließenden Farbwahl stehen bei der HECK MW Fassadendämmung ebenfalls Natürlichkeit und der Verzicht auf chemische Zusätze ganz oben. Die eingesetzten Silikatfarben basieren auf Wasserglastechnologie und sind somit mineralischer Natur. Die umweltfreundliche Silikatfarbe Rajasil SIF weist hervorragende Wasserdampfdiffusionsfähigkeit bei gleichzeitig ausgezeichneten wasserabweisenden Eigenschaften auf. Ein Außenanstrich mit diffusionsoffener, mineralischer Farbe lässt die Fassade „atmen“ und verhindert ein Ansammeln von Feuchtigkeit auf der Oberfläche. Folglich macht dieser mineralische Anstrich auf natürliche Art und Weise Organismen das Leben schwer. Mineralische Farben werden stets mit natürlichen Farbpigmenten kombiniert. Das Ergebnis ist eine sehr hohe UV- und Lichtbeständigkeit, außerordentliche Farbtonstabilität und maximale Witterungsbeständigkeit. Mit Rajasil Silikatfarbe SIF sind der Kreativität und Individualität kaum Grenzen gesetzt. In unzähligen natürlichen Farbtönen erhältlich, ist lange, nachhaltige Freude am Fassadenanstrich garantiert.

Herzensangelegenheit
„Die nachhaltige Dämmung“ lautet der Titel des Handbuches, in dem HECK Wall Systems den Systemaufbau der Fassadendämmung HECK MW Schritt für Schritt und Schicht für Schicht darstellt. „Als Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung und Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Wärmedämm-Verbundsysteme ist unser Buch geradezu eine Herzensangelegenheit und eigentlich ein Muss für jeden, der eine wärmedämmende Maßnahme an seiner Fassade vornehmen möchte“ erklärt Heiko Faltenbacher, Leiter Marketing bei HECK. „Die nachhaltige Dämmung“ führt den Leser in verständlicher Form durch das Gesamtsystem der mineralischen Wärmedämmung, liefert Hintergrundwissen, gibt Hilfestellung in Detailfragen und hilft, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Die Vorteile, die Besonderheiten und das bedingungslose Zusammenspiel der einzelnen Systemkomponenten werden ausführlich und nachvollziehbar thematisiert, so dass am Ende das bestmögliche Ergebnis steht – eine nachhaltige Fassadendämmung.

HECK Wall Systems, mit Sitz in Marktredwitz, ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil und HECK einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme und bereits seit über 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen des ROCKWOOL-Konzerns ist HECK Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des weltweit führenden Anbieters von Steinwolleprodukten und -lösungen.

In den modern ausgestatteten, vollautomatischen Produktionsanlagen der HECK Wall Systems werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz, aber auch für Neubauvorhaben, produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

Kontakt
HECK Wall Systems GmbH
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
09231-802500
09231-802515
heiko.faltenbacher@wall-systems.com
http://www.wall-systems.com

Medizin Gesundheit Wellness

Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: Die Johann Spielmann GmbH erhält für ihre Mineralwasser-Linie „Landpark“ das Bio-Mineralwassersiegel

Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: Die Johann Spielmann GmbH erhält für ihre Mineralwasser-Linie "Landpark" das Bio-Mineralwassersiegel

Neumarkt, 16. Juni 2016. Die erfolgreiche Bio-Mineralwasser-Familie wächst weiter. Wie die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser jetzt mitteilte, erhält die Heil- und Mineralquelle Johann Spielmann GmbH aus Dorsten in Nordrhein-Westfalen für ihre neu ins Leben gerufene Mineralwasser-Linie „Landpark“ das begehrte Bio-Mineralwassersiegel. Nach den Mineralwässern von Neumarkter Lammsbräu („BioKristall“), Ensinger („Ensinger Gourmet“) und Christinen (Bio, Gourmet, Bio-Carat, Bio-Sportscap), PreussenQuelle (PreussenQuelle und PreussenQuelle „Theodor“) sowie den Bio-Limonaden von Voelkel („BioZisch“) und Lammsbräu („now“) ist „Landpark“ damit die elfte Getränkelinie, die den strengen Ansprüchen der Qualitätsgemeinschaft und des Konzepts Bio-Mineralwasser entspricht.

Der Erhalt des Bio-Mineralwassersiegels verpflichtet die von der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser zertifizierten Mineralbrunnen zur aktiven Förderung des Wasserschutzes, einer absolut nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Quellen, der Einhaltung sozialer Standards und größtmöglicher Transparenz gegenüber dem Verbraucher. Gleichzeitig garantiert das Bio-Mineralwassersiegel mit seinen strengen Vorgaben, dass jedes damit ausgezeichnete Getränk immer den höchsten Reinheitsansprüchen genügt.

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Wir freuen uns, mit „Landpark Bio-Quelle“ das mittlerweile elfte Mitglied in unserer wachsenden Bio-Mineralwasser-Familie willkommen zu heißen. Jedes weitere Mitglied ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr aktivem Wasserschutz und zudem ein Beleg dafür, dass wir mit unserem Bio-Mineralwasser-Konzept nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Branche nachhaltig erreichen.“

Michael Brodman, Inhaber der Johann Spielmann GmbH, erläutert: „Das Bio-Mineralwasser-Siegel belegt die ausgezeichnete Qualität unseres Mineralwassers und unsere nachhaltige Unternehmensführung. Das Thema Wasserschutz ist uns so wichtig, dass wir als mittelständisches Unternehmen mit Landpark neben unserem Traditionsprodukt Stiftsquelle extra eine neue Bio-Marke einführen.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Mineralwasser), die PreussenQuelle Rheinsberg (PreussenQuelle, PreussenQuelle Theodor) aus Brandenburg sowie die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Über die Johann Spielmann GmbH

Die Johann Spielmann GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen. Michael und Sebastian Brodmann führen den Familienbetrieb in vierter und fünfter Generation. Sie beschäftigen rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. 2013 eröffnete das Unternehmen im nordrhein-westfälischen Dorsten eine neue Abfüllanlage. Direkt auf dem Dorstener Firmengelände liegen hervorragende Wasserquellen. 2016 erhielt die Johann Spielmann GmbH den Landesehrenpreis Nordrhein-Westfalen für nachhaltige Unternehmensführung und Ausbildung.
Informationen zu Produkt und Unternehmen sind über www.landpark-bioquelle.de und über die neue Verbraucherhotline 02362/95342 verfügbar.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Mineralwasser), die PreussenQuelle Rheinsberg (PreussenQuelle, PreussenQuelle Theodor) aus Brandenburg sowie die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

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Plastikfreier Schulstart mit Recyclingumschlägen!

Start-Up entwickelt 100% ökologische Schutzumschläge für Schulhefte, und lässt Plastikhefter dabei auch in punkto Design überholt wirken.

Plastikfreier Schulstart mit Recyclingumschlägen!
Nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch liebevoller gestaltet. So greifen Kinder gerne zu „öko“.

Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn bringt das Start-Up minouki umweltfreundliche Schutzumschläge aus hochwertigem Recyclingpapier auf den Markt. Damit bietet das Label eine ökologisch sinnvolle und stabile Alternative zu Heftschonern aus Kunststoff. Neuartig ist gleichzeitig das Design der Umschläge. Zwar bilden die üblichen Grundfarben hier weiterhin die Basis, doch werden sie im stilvollen Mustermix fröhlich neu interpretiert. Die Umschläge sind ein Statement gegen den allgegenwärtigen Plastikkonsum. Ja liebe Banknachbarin, so schön kann öko sein!

Jährlich werden in Deutschland rund 200 Millionen Schulhefte verkauft, geschätzte 80 Millionen werden in Plastikumschläge gesteckt. Die farbige Kennzeichnung der Hefte wird von den meisten Lehrkräften gefordert, da schon die Kleinsten anhand der Farbe schnell erkennen, welches Heft sie vor sich haben. Aber muss es dafür unbedingt Plastik sein? „Gewiss nicht“, dachte sich die dreifache Mutter Sylvia Manhart. Auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative wurde sie nur bei einem Hersteller fündig. Der bot zwar Papierumschläge an, jedoch war die Papierqualität dünn und konnte im Alltagsgebrauch nicht überzeugen. Das Design dieser Papierumschläge konnte ebensowenig bei den Schülern punkten, wie das der üblichen Plastikhefter.

So entstand Manharts Geschäftsidee. Warum nicht Heftschoner entwickeln, die gleich zwei Nutzenaspekte vereinen? Nachhaltigkeit und Design. Wirklich stabiles Recyclingpapier statt Plastik. Cooler Look statt langweiliges Einerlei.
Nach mehrmonatiger Entwicklungsarbeit präsentiert Manhart unter dem Markennamen minouki vor Schuljahresbeginn 2016 ihre erste Kollektion an A4 Umschlägen und beweist, dass es auch anders geht. Das Start-Up produziert die hochwertigen Heftschoner regional in Bayern und mit absolut umweltverträglichen Farben und Klebstoffen. Das 250g starke Grundmaterial ist mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet, da es sich um ein reines Recyclingpapier handelt, welches besonders umweltschonend aufbereitet wird.

Mit ihren Designs im fröhlichen Mustermix verfolgt Sylvia Manhart ein klares Ziel: „Wenn ein Plastikprodukt durch ein umweltfreundliches ersetzt werden soll, hilft es natürlich bei der Kaufentscheidung, wenn letzteres auch optisch eine attraktivere Alternative ist. Zudem macht es schlichtweg Spaß, mit schönen Materialien zu arbeiten. Wer seine Französischvokabeln in ein hübsches Heft notiert, wird mehr Freude daran haben und es mehr wertschätzen!“, davon ist die studierte Marketingspezialistin überzeugt.

Hauptanliegen der Gründerin ist es, die Selbstverständlichkeit mit der Plastik im Alltag immer und überall genutzt wird endlich in Frage zu stellen. Je mehr attraktive und funktionierende Ersatzprodukte es für Plastik gibt, desto besser. In den Öko- Schutzumschlägen sieht die Gründerin ihren persönlichen kleinen Beitrag auf dem langen Weg zu einer Konsumveränderung, die hoffentlich in allen erdenklichen Bereichen stattfinden wird.

Etliche Ladengeschäfte haben die minouki Schulheftumschläge zum Schuljahresbeginn bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Auch größere Vertriebspartner haben Interesse bekundet.
Wenn alles nach Plan läuft, wird minouki bald mit vielen weiteren Designs und Heftschonern im A5 Format frischen Wind in die Schultaschen bringen und Kindern und Jugendlichen beweisen, dass es auch ohne Plastik geht.

Endverbraucher können die Schutzumschläge direkt im Online-Shop beziehen

www.minouki.com

Minouki ist ein inhabergeführtes Unternehmen aus Bayern. Die Gründerin, Sylvia Manhart ist dreifache Mutter, hat einen Masterabschluss in Internationalem Marketing und möchte mit einem sinnvollen Produkt einen kleinen Beitrag gegen Plastikmüll leisten.

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minouki- ökologische Schreibwaren
Sylvia Manhart
Holzgartenstr. 4
85354 Freising
01792259067
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http://www.minouki.com

Wissenschaft Technik Umwelt

Lob und Kritik anlässlich „Woche der Umwelt“ vom 07. bis 08. Juni

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr fordert: „Den Worten müssen Taten folgen!“

Lob und Kritik anlässlich "Woche der Umwelt" vom 07. bis 08. Juni
Gerfried I. Bohlen ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr (EGRR) (Bildquelle: EGRR)

Dinslaken/Berlin, 08. Juni 2016. Bereits zum fünften Mal findet vom 07. bis 08. Juni 2016 die „Woche der Umwelt“ am Schloss Bellevue in Berlin statt, ausgerichtet von Bundespräsident Joachim Gauck zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Im Mittelpunkt stehen hochkarätig besetzte Vorträge und Diskussionsrunden sowie neue Technologien, Produkte und Projekte rund um den Umweltschutz.

Sowohl Lob als auch Kritik anlässlich dieser Veranstaltung äußert Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der bundesweit tätigen Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken: „Den Umweltschutz auf höchster, präsidialer Ebene zur „Chefsache“ zu machen, ist ein guter und wichtiger Ansatz. Jedoch wird heute immer noch zuviel geredet. Den Worten müssen endlich Taten folgen!“

Aus Bohlens Sicht betätigen sich die derzeit für die Energiewende verantwortlichen Politiker eher als Bremser, als dass sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung mit der notwendigen Vorgehensweise konsequent nachkommen. „So wird Deutschland die selbst gesteckten Klimaschutzziele nicht erreichen. Das zentrale Bestreben, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, ist mit diesen Verantwortlichen schwer umzusetzen“, so Bohlen. Möglich sei dies nur, wenn ab heute ein Abbau von jährlich 28 Millionen Tonnen CO2 erfolge. „Seit 2000 haben wir einen Jahresdurchschnitt von neun Millionen Tonnen. Wir müssen endlich die Dringlichkeit des „Jetzt“ akzeptieren!“

In diesem Kontext fordert Bohlen den zeitnahen, verstärkten Ausbau der dezentralen Energieversorgung: „Regional ausgerichtete virtuelle Kraftwerke, die bundesweit interagieren, sind zurzeit schon umsetzbar. Noch fehlt es allerdings an politischen Entscheidungen und Anreizen, um nötige Innovationen zielorientiert zu motivieren. Die politischen Entscheider sind dringend gefordert, klare Vorgaben zu entwickeln, auf die sich Innovationen verlässlich stützen können.“ Dies werde laut Bohlen allerdings aufgrund der Nähe vieler Politiker zu den Großkonzernen der Energieversorger erschwert.

Die EGRR mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.
www.egrr.de
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Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Eine Million Schritte gegen 100 Millionen Tonnen Plastikmüll

Mit einer Million Schritten, barfuss und mit blossen Händen, befreit Jan Baur (28) eine Küstenlinie vom Müll.

Eine Million Schritte gegen 100 Millionen Tonnen Plastikmüll

Mit einer Million Schritten, barfuss und mit blossen Händen, befreit Jan Baur (28) eine Küstenlinie vom Müll.
Mit einem Sponsorenlauf will er auf ein Umweltproblem aufmerksam machen und zugleich einen Weg
aufzeigen, mit dem fast jeder seinen Beitrag zur Abhilfe leisten kann. Ganz einfach und ohne technische
Hilfsmittel.

Schaffhausen, 06.06.2016 – Plastikmüll im Meer ist ein weltweites Problem. Über vier Fünftel aller Meeresschildkröten
werden in ihrem Leben mindestens einmal durch herumschwimmende Plastikabfälle verletzt, oft
sogar tödlich. In 90 Prozent der Mägen von Seevögeln findet sich Plastikmüll. Doch wie immer, wenn viele
Interessengruppen oder gar mehrere Nationen beteiligt sind, sind die Reaktionen schwerfällig. Wirksame
Gesetze lassen auf sich warten.

Nicht länger warten will Jan Baur, 28 Jahre und gebürtig in der Schweiz. Er lebt und arbeitet seit vielen Jahren
immer wieder zeitweise auf den Kanarischen Inseln als Surfer und Surflehrer. Seine Liebe zum Meer, dessen
zunehmende Verschmutzung er täglich beobachtet, brachte ihn auf eine Idee: „Ich werde im kommenden Jahr
eine Küstenlinie vom Müll befreien. Barfuss, mit blosser Hand und begleitet von Menschen, denen der Schutz
der Meere auch am Herzen liegt“, erklärt Jan Baur. Ein Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo
ja alles etwas grösser ist, inspirierte ihn dazu, das Projekt grösser zu denken, um mit mehr Öffentlichkeitsarbeit
mehr zu erreichen. Der Sponsorenlauf ist nur der erste Schritt von vielen weiteren.
Mittlerweile unterstützen viele Menschen seinen Verein, der so heisst wie die Aktion: Walk2Clean. Walk2Clean
hat drei Ziele: „Zum einen wollen wir möglichst viele Menschen auf die wirklich schlimme Situation
aufmerksam machen. Wir dürfen nicht länger die Augen davor verschliessen, was wir dem Lebensraum Meer
und seinen Bewohnern antun, welchen Schaden und wie viel unnötiges Leid wir durch unsere Unachtsamkeit
verursachen“, so Jan Baur weiter. Nach und nach entstehen – auch durch die Arbeit der Unterstützer – eine
Website, Videos und andere Massnahmen, um das Projekt bekannt zu machen.

„Ausserdem zeigt die Aktion, was ein Einzelner erreichen kann. Wir haben das in der Geschichte bereits erlebt:
Oft reicht der kleine Anstoss eines Menschen, um viele andere Menschen zu etwas Grossem zu bewegen. Das
Tolle: Man braucht nichts dazu als ein Stückchen Küste, Füsse zum Gehen und Hände zum Aufsammeln. Und
natürlich soll es nicht bei diesem einen Anstoss bleiben. Darum haben wir uns als Drittes das Ziel der Prävention
auf die Fahnen geschrieben“, führt Jan Baur weiter aus. So soll mithilfe von Sponsorengeldern und Spenden
ein Camp errichtet werden, in das Schulklassen aus aller Welt zur Projektarbeit eingeladen werden. Geplant
sind ausserdem Bücher und Videos, die an Schulen verteilt werden.

Für die Organisation, um das Projekt bekannt zu machen und für die Massnahmen zur Prävention braucht der
Verein weitere Unterstützer, die aktiv mithelfen, und er braucht weitere finanzielle Zuwendungen. Sponsoren
bekommen sogar etwas zurück. Vergleichbar mit dem Ablauf beim Crowdfunding gibt es für die Spenden Dankeschön-
Geschenke in Form von bedruckten T-Shirts, Erwähnungen und einigen andere Überraschungen.
Mehr Informationen und aktuelle Nachrichten gibt es auf der Website www.walk2clean.com und beim
Verein unter der E-Mail info@walk2clean.com.

Der Verein Walk2Clean ist seit 2016 tätig und Spendenberechtigt. Mit Walk2clean streben wir zwei Dinge an: Zum einen möchten wir durch unsere Unternehmung auf das Problem der Vermüllung der Weltmeere aufmerksam machen und zum anderen möchten wir durch die generierten Spenden weitere Projekte zur wirksamen Präventivmassnahme aufbauen. Diese ist zugleich Schwerpunkt unserer Lösung: Menschen sollen für das Thema sensibilisiert werden und selbst künftige Verschmutzungen verhindern. Mit der Vollendung des ersten Walks soll die Entstehung eines „Walk2clean Camp-Hauses“ ermöglicht werden. In diesem können sich Menschen aus aller Welt weiterbilden oder aktiv an Reinigungs- oder Präventivprojekten teilnehmen. Künftige Einnahmen und Spenden kommen weiteren Aktivitäten im Bereich Umweltschutz direkt zu gut. Somit stellen wir sicher, dass sämtliche Mittel für den Zweck eingesetzt werden, für die sie gespendet wurden.

Kontakt
Verein Walk2clean
Jan Baur
Rheinhalenstrasse 8
8200 Schaffhausen
+41 76 278 87 87
info@walk2clean.com
http://walk2clean.com